Unterwasseraufnahmen mit digitalen Kameras

max108
Wie sind eure Erfahrungen im Bezug auf Unterwasseraufnahmen mit digitalen Fotoapperaten und Video Kamera`s im Vergleich mit konventionellen Kameras der alten Generation ?
Kann mich noch an die Zeit mit Tauchbeuteln und komplizierten Gehäuse`n erinnern mit welcher man seine privaten Aufnahme Geräte mit in`s Meer nehmen konnte (begrenzt auf eine Tiefe von 10-15 m beim Beutel).
Hat sich diesbezüglich auch unter Wasser etwas geändert ?
Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich ?
wurzel
Hi max,

also ich kann leider nichts zu früher sagen, da ich auch erst seit 3 Jahren tauche und seit 2 Jahren Unterwasser fotographiere.
Ich habe daher gleich mit der "neuen" Generation angefangen und zwar mit einer Olympus 7070 mit passendem Unterwasserzubehör und kann mich überhaupt nicht beschweren, die Qualität ist sehr gut und das handling auch und ich muß auch nicht bei 15 m tiefe aufhören. Freigeben ist das Gehäuse bis 40m Tiefe, funktionierte aber auch schon auf 50m, das einzige was passiert ist das die bedienbarkeit der Knöpfe aufgrund des Wasserdruckes eingeschrängt wird wenn man noch tiefer abtaucht.

Ansonsten ist das handling denkbar einfach, möglichst in einem trockenen Raum die Kamera ins Gehäuse und dann ab ins Wasser :-)

Ausleuchtung auch in dunkleren Gewässern dank eines externen Blitzes noch sehr gut. Also bislang kann ich mich nicht beklagen und ich finde es auch nicht sehr umständlich.

Wenn Interesse besteht kann ich auch gern ein paar Muster Bilder senden, dann aber am besten aufgrund der Größe per mail.

Ist auch ein kleiner Vorteil der digitalen Welt das man dann einfach seine Fotos bereits Unterwasser selektieren kann und nicht gelungene Aufnahmen gleich wieder löscht.

Andererseits schwärmen mir bekannte Top Fotographen auch immernoch von analogen Kameras, welches ich nicht beurteilen kann und mir im absuluten Amateurbereich reichen meine Aufnahmen.

Gruß Alex
nat43
Hallo,
ich rate jedem zu digitalen Kameras weil die Vorteile einfach überwiegen. Es gibt für so ziemlich jede Digi Kamera irgendein Unterwassergehäuse und meistens sind die wie vorher schon beschrieben bis ca. 40 m empfohlen. Wer Wert auf hohe Qualität bei seinen Fotos legt, muss sich eine Digitale Spiegel Reflex Kamera kaufen und hat gegenüber einer analogen Spiegel Reflex nur noch Vorteile. Man kann viel mehr Bilder machen bei einem Tauchgang da Speicherkarten immer grösser und grösser werden. Die ISO Fähigkeiten der Digitalen Spiegel Reflex Kameras ist je nach Model bis ISO 1600 noch sehr brauchbar was bei analogen schwer zu kopieren ist, besonders wenn man sich die Qualität anschaut. Ab 6 Megapixel Auflösung kann man davon ausgehen das man mindestens die Qualität von analogem KB Format erreicht. Darüber, besonders bei den Digitalen Spiegel Reflex Geräten, kann man mit ziemlicher Sicherheit sagen das keine analoge KB Kamera mehr mithalten kann bezüglich der Detailzeichnung und Schärfe der Bilder.
MfG,
Christian&Rechille
max108
hallo wurzel und nat43,
das hört sich sehr positiv an, klar ist man mit den angebotenen kapazitäten der speicherkarten viel flexibler als zuvor mit max.36 bildern.
aber was kostet denn der spaß, was habt ihr für euer equipment bezahlt
(antwort gerne auch per email) ?
andy74th
quote:
Original von nat43
Hallo,
ich rate jedem zu digitalen Kameras weil die Vorteile einfach überwiegen. Es gibt für so ziemlich jede Digi Kamera irgendein Unterwassergehäuse und meistens sind die wie vorher schon beschrieben bis ca. 40 m empfohlen. Wer Wert auf hohe Qualität bei seinen Fotos legt, muss sich eine Digitale Spiegel Reflex Kamera kaufen und hat gegenüber einer analogen Spiegel Reflex nur noch Vorteile. Man kann viel mehr Bilder machen bei einem Tauchgang da Speicherkarten immer grösser und grösser werden. Die ISO Fähigkeiten der Digitalen Spiegel Reflex Kameras ist je nach Model bis ISO 1600 noch sehr brauchbar was bei analogen schwer zu kopieren ist, besonders wenn man sich die Qualität anschaut. Ab 6 Megapixel Auflösung kann man davon ausgehen das man mindestens die Qualität von analogem KB Format erreicht. Darüber, besonders bei den Digitalen Spiegel Reflex Geräten, kann man mit ziemlicher Sicherheit sagen das keine analoge KB Kamera mehr mithalten kann bezüglich der Detailzeichnung und Schärfe der Bilder.
MfG,
Christian&Rechille

Ich tauche zwar nicht, photografiere aber um so lieber.

Eine Digitalkammera mit 12 Mio Pixeln ereicht die Qualität von der einen Bildauflösung einer normalen Spiegelreflexkammera noch nicht bei gleichen Prismen und gleicher Optik.

Nur ist die Qualitätsminderung auf digitalisierten Photos für unser Auge nicht erkennbar, auf Normalformat.

Aber ich behaupte und das auch im Einklang mit Fotozeitschriften, das ein Analogbild bisher unerreicht ist, aber für uns unter normalen Umständen nicht zu unterscheiden.

Tips zum Kauf einer Kammera.

Nicht die Megapixelzahl steht für Qualität. Es gibt 10 MP Cams die erreichen nicht die Qualität einer 5´er.
Achtet auf die Optik, Glasoptiken stehen für Qualität hier Carl zeis Jena Optiken ganz weit vorne.
Kunststoffoptiken sind auch anfälliger für Kratzer und erblinden ehr, allesrdings nicht im durchschnittsgebrauchsalter einer Cam.


Auf Fotoausstellungen ist SEA & SEA und Nikonos führend unter den UW Cams.

Ich würde auf oben genannten Grund der Speichermedien zu Digicams gehen Augenzwinkern
andy74th
quote:
Original von max108
hallo wurzel und nat43,
das hört sich sehr positiv an, klar ist man mit den angebotenen kapazitäten der speicherkarten viel flexibler als zuvor mit max.36 bildern.
aber was kostet denn der spaß, was habt ihr für euer equipment bezahlt
(antwort gerne auch per email) ?


Frage mal hier nach http://www.nikonservice.de/index.php?id=10 egalwo die waren auf Messen war der Stand von Tauchern umstellt.
lopper
quote:
Original von max108
hallo wurzel und nat43,
das hört sich sehr positiv an, klar ist man mit den angebotenen kapazitäten der speicherkarten viel flexibler als zuvor mit max.36 bildern.
aber was kostet denn der spaß, was habt ihr für euer equipment bezahlt
(antwort gerne auch per email) ?


Ich habe meinem Sohn eine Olympus E500 zu Weihnachten geschenkt. Die kostete mit 2 Objektiven ca. CHF 1'000.00. Wermutstropfen: das Unterwasser-Gehäuse kostet mehr als die Kamera.
nat43
Hallo,
zum Thema digital gegen KB Film. Ich habe die 6MP als Zahl gebracht, weil ich bei meinen eigenen Tests KB gegen Digital zum Ergebnis gekommen bin das ein normales Zoom Objektiv bei ASA 200 Film, gegen meine damals 5 Mega Pixel Olympus Kompaktdigitalkamera den kürzeren gezogen hat. Ich habe beide auf 75x50 cm Fotos im Fotolabor entwickeln lassen und dann die Ergebnisse nebeneinander verglichen. Die 5MP hat in diesem Fall die obige Nikon Spiegelreflex mit Standard Zoom geschlagen bezüglich Details und Schärfe. Es waren 3 verschieden Motive um sicher zu sein. Ich habe später mit einer anderen 5 MP kompakten von Canon wieder tests gemacht und es kam wieder das gleiche Ergebnis raus.

Habe dann auch im Internet diverse Vergleiche gesehen die das gleiche zeigten, aber noch nie einen Vergleich wo KB eine digitale 6MP Kamera schlug (bei vergleichbarer ISO Nutzung). Nur in theoretischen Rechnungen hat der KB Film die Nase vorn.

Kompakte Digitalkameras sind wie der analoge KB Film bei höheren ISO Werten viel schlechter wie Spiegel Reflex Digital Kameras von heute. Wer viel mit höheren ISO arbeiten muss oder will, sollte dringendst auf eine Digitale Spiegel Reflex umsteigen (Canon, Nikon, Pentax, Fuji sind bezüglich der ISO Fähigkeiten zur Zeit die besten).

Wie im Text unten erklärt, bringen die Mega Pixel nur dann was, wenn das benutzte Objektiv entsprechend gut ist.

hier mal ein Text den ich gefunden habe von dem ich ausgehe das er im groben stimmt:

"Auflösung im Vergleich KB-Farbfilm gegen digital.

Das Auflösungsvermögen von Filmen wird in Linien pro Millimeter (l/mm) angegeben. Um ein Gefühl für die Größenordnungen zu bekommen, wurden aus der Auflösung von 24x36 mm Farbnegativen entsprechende Bildpunktzahlen herausgerechnet. Was zwar nicht die Zahl an Silberkristallen bzw. Farbstoffen in der Filmschicht wiedergibt, aber eine gute Vergleichsmöglichkeit des chemischen Films zur Auflösung digitaler Kameras gestattet. Dabei ergeben sich für KB-Filme folgende (gerundete) 'Pixel”-Zahlen:

100 ASA Film 35 MP
200 ASA Film 25 MP
400 ASA Film 15 MP
800-1600 Film ASA 9-8 MP
3200 ASA Film 6 MP

Wobei 35 MP noch nicht das Maximum darstellen. Die Auflösung eines speziellen ISO 25 SW-Films - 400 l/mm - ergibt umgerechnet 138 MP.
ABER...!
All das sind simple Rechnungen. Kein Objektiv ist in der Lage diese extremen Mengen an sozusagen „chemischen“ Pixels aufzulösen! Wenn man von durchschnittlichen 100 Linien/mm Objektivauflösung ausgeht, landet man bei 8,6 MP. Mag sein, dass das eine oder andere Hochleistungsobjektiv „festbetoniert“ auf der optischen Bank mehr schafft, der Durchschnitt von 100 L/mm dürfte aber in Ordnung sein. Der von etlichen Zooms übrigens gar nicht erreicht wird.
...."

um die digitalen Bilder als echte Fotos auf Fotopapier zu bekommen gibt es bezüglich der Foto Grösse und der Mega Pixel diese Tabelle weiter unten. Ich empfehle die digitalen Bilder bei entsprechenden Firmen machen zu lassen, da es billiger ist als zuhause mit dem eigenen Drucker und somit auch grössere Mengen direkt auf Fotopapier gebannt werden können, was zuhause sehr teuer werden kann. Auch online gibt es etliche Anbieter, sodas man garnicht das Haus verlassen muss um seine Digitalen Uraubsbilder in egal welcher standard Fotogrösse auf Fotopapier zu bekommen. Hier die Mindestanforderungen der Mega Pixel, bei 150 dpi, was als gute Qualität zählt. 300 dpi als Optimal.

Bildformat = MP min.
9x13 cm = 0,4
10x15 cm = 0,5
13x18 cm = 0,8
20x30 cm = 2,1
30x45 cm = 4,8
40x60 cm = 8,4
50x75 cm = 13

Was noch zu sagen ist, das man die digitalen Bilder ohne grosse Probleme vergrössern kann, so wie ich auch das machen musste um meine 5 MP Bilder damals auf 75x50 cm zu bekommen.

MfG,
Christian&Rechille
nat43
Hallo,
nochmal kurz um meine Sicht zu untermauern hier ein Zitat:"

Bildqualität bei professionellen digitalen und analogen Systemen

Fotografie bei der Fußball-WM-2006: Im Vorfeld dieses Großereignisses erscheinen in den Printmedien immer mal wieder Bilder von vergangenen Weltmeisterschaften, insbesondere der letzten in Deutschland aus dem Jahre 1974. Beim Betrachten der alten Fotos, gerade bei größeren Formaten, fällt immer wieder deutlich sichtbares Filmkorn und manchmal auch leichte Bewegungsunschärfe in den Bildern auf. Vergleicht man die Bildqualität mit digitalen SLR-Systemen von heute liegen Welten dazwischen. ........
..... Den größten Anteil an der viel besseren Bildqualität hat aber der DSLR-Sensor, welcher auch bei höheren ISO-Werten um Klassen bessere Resultate liefert als ein hochempfindlicher und deshalb grobkörniger (!) Film. Die Fotos sind um Größenordnungen rauschfreier und liefern noch dazu auch eine vielfach höhere Auflösung, gerade bei Vollformatsensoren. Die mit solchen Systemen aufgenommenen Bilder besitzen eine echte Hochglanzoptik, dagegen haben hochempfindliche Filmsorten in einem analogen System nicht den Hauch einer Chance.
......
Vergleich Film / Digitaler Sensor:
...In der Praxis ergibt sich schon bei der üblichen Sechs-Megapixel-Klasse ein teils deutlicher Qualitätsvorteil bei den Abzügen. Nur mit sehr viel zeitlichem und pekuniärem Aufwand, den selbst Profis meist scheuen, führt ein hochauflösender Kleinbildfilm zu besseren Ergebnissen.
.....
"

Quelle:

http://sprec000.xardas.lima-city.de/Digicam2.html

Auch dort wird in der Anfangstabelle KB ISO 100 Film mit 6-10 MP verglichen.

MfG,
Christian&Rechille
sundivers
Hallo Max 108

Ich verwende eine Canon Powershot S 50. Preis der Kamara lag bei 300 Euro und das Gehause kostete 200 Euro. Die Kamara ist klein und handlich und kann bequem im Jacket verstaut werden falls jemand mal hilfe benoetigt oder die Stroemung fuers Fotographieren doch mal zu stark werden sollte.

Ich verwende keinen externen Blitz daher ist die Kamara nur bis zu einer begrentzten Entfernung einsetzbar denn dann reflektieren die Schwebeteilchen zu stark und es scheint als ob es auf dem Bild schneien wuerde. Bei Bildern bis zu einen Meter Entfernung habe ich aber so gut wie keine Probleme und die Photos sehen echt klasse aus.Wenn die Sicht wirklich mal gut ist kann ich auch auf groessere Distanzen Bilder machen.

Habe schnell mal ein paar Photos zum anschauen in meine Gallerie auf unserer Webseite gestellt.Du kannst sie in der Gallerie unter der Rubrik " Unterwasser Bilder" anschauen. Sind alle mit genau dieser Kamara gemacht worden.

Ich bin nur Hobbyfotograph aber es macht mir sehr viel Spass und ich waehre nie auf die Idee gekommen mir eine Analoge Kamara zu kaufen. Ich mache auch alle Bilder nur mit der Automatik Einstellung da alles ander zu kompliziert fuer mich waehre.

Schone Gruesse aus Alona Beach.......Philipp
wurzel
quote:
Original von max108
hallo wurzel und nat43,
das hört sich sehr positiv an, klar ist man mit den angebotenen kapazitäten der speicherkarten viel flexibler als zuvor mit max.36 bildern.
aber was kostet denn der spaß, was habt ihr für euer equipment bezahlt
(antwort gerne auch per email) ?



Hi Max,

also vom Preis her ging es noch gerade so, allerdings sind nach oben hin fast keine Grenzen gesetzt :-)

Also die Kamera Olympus 7070 lag bei 400€, dazu das Gehäuse mit 220€, der externe Blitz 150€ passendes Gehäuse dafür 250€, dann noch das Weitwinkelobjetiv für 100€ plus gehäuse 150€ und Kleinkram.
Die Schiene fürs bessere Handling habe ich dann selbst gebastelt.

Gruß Alex
ABDiver
Hallo Max 108,

ich habe mir letztes Jahr für den Phil Urlaub auch ne neue Digi mit einem UW Gehäuse gegönnt. Gleich vorweg, ich bin nicht der ambitionierte UW Fotograf, aber ich war zum Teil sehr erstaunt, wie gut die Bilder zum teil werden. Aber man kommt mit den kleinen Kameras auch ganz ganz schnell an die Grenze, und die lag bei meiner dann bei so ca 1-2 m Entfernung zum Objekt, je nach Sichtweite. Man hat halt mit den kleinen auch unter Wasser die gleichen Einschränkungen, die man über Wasser hat, im Vergleich mit den grossen Kameras mit Wechselobjektiven und externem Blitz.
Die besten Bilder fand ich kann man im Makrobereich machen, da kommt dann auch noch der Blitz sehr gut, wobei da auch oft die Aufhellung auf dem Bild von links unten noch rechts oben nachlässt.
Wichtig fand ich auf jeden Fall ein grosses Display und auch eine deutliche Anzeige, wenn die Kamera fertig ist mit fokussieren, irgendwie habe ich den Eindruck, das dauert unter Wasser immer einen Ticken länger als über Wasser, und wenn man einfach abdrückt, werden viele Bilder schlicht unscharf.
Wie schon weiter oben geschrieben, es gibt ausstattungsmässig und finanziell keine Grenze nach oben, eine gute kleine Kamera gibts ab so ca. 250 bis 300 Euro, die UW Gehäuse von den einzelnen Herstellern kommen meist auf so ca 200 Euro. Nicht vergessen sollte man, dass man sich auch immer noch ein oder zwei grosse Speicherkarten gönnen sollte.
Wie gesagt, nach oben geht es dann mit einem externen Blitz für die kleinen Kameras weiter, kostet dann so ca 150 - 200 Euro für nen Blitz und nochmal 200 Euro fürs Blitzgehäuse, danach kommen die grossen Kameras mit Wechselobjektiven, da kommt man dann schon gleich in die Region von 500 bis über 1000 Euros, und die Gehäuse dafür sind oft teurer als die kameras selbst, und dann ist da noch kein Blitz und keine halteschiene dabei !
Inzwischen gibt es auch schon einige kleine Kameras, die speziell Menüeinstellungen für Unterwasser haben, aber wenn man selbst lieber ein bischen ausprobieren und rumspielen will, sollte man evtl eher darauf schauen, dass die kamera so Sachen wie manuellen Weissabgleich und ähnlichen Schnickschnack bietet.
Es gibt auf den Seiten der tauchzeitschriften Tauchen und auch bei der von Unterwasser Rubriken für digitale Fotografie, da kann man sich auch ganz gute Ideen holen, was wichtig sein könnte und was man selbst so will.
Ich habe übrigens eine Fuji F11 mit dazugehörigem Plastikgehäuse, soll bis 40 m gehen, habe aber auch schon bis 50 m Bilder damit gemacht.
Gruss
ABDiver
joke31
Also ich überlege mir auch gerade eine Digicam für Unterwasserfotographie anzuschaffen. Die Fotos von den www.sun-divers.net sehen ja recht passabel aus. Da ich mich jedoch speziel für den Microbereich interessiere werde ich mir die Canon Powershots mal genauer anschauen. Kann mir vielleicht jemand sagen ob die Kameras in Asien günstiger sind als bei uns in Europa? Wäre ja mal eine Überlegung wert eine Kamera in HongKong oder Bangkok anzuschaffen sollte sie günstiger sein. Vielen Dank und beste Grüsse Joke31
nat43
Hallo joke31,
zu den Preisen in Asien kann ich nur sagen das die Preise hier in den Philippinen schlechter sind wie in Europa. In Hong Kong würde ich aber mit Preisen rechnen die stellenweise unter den unseren sein könnten. Wobei ich den unterschied aber nicht für so gross halte das es sich lohnen würde. Man muss ja auch an Garantie und Service denken bei den Geräten. Wer in Deutschland lebt sollte daher seine Kamera dort kaufen. Die Preise sind bei Preisvergleichseiten sehr gut zu checken und es gibt keine böse Überraschung bei der Garantie und dem Service. Sind ja 1 bis stellenweise 3 Jahre Garantie die es in Deutschland gibt.
MfG,
Christian&Rechille
mikehak
Hallo Zusammen

Mal noch was zum Thema Qualität der Bilder mit einer Digitalkamera.
Es stimmt das DSLR heutzutage bessere Bilder liefern als Papierkamera. Aber hier kommt es dann drauf an wie man es speichert. Wenn man die Bildinformationen im Raw Format abspeichert stimmt die Aussage, aber wenn ich das Bild mit einer JPG kompremierung belege, habe ich ein Problem. Dann ist die Qualität nicht mehr gegeben. Was bei vielen DSLR auch noch ein Problem ist, dass der Bildchip ein Staubfänger ist und somit nach einer gewissen Zeit die Qualität sehr darunter leidet. Neuere DSLR haben nun ein Bildchip reinigunsystem integriert.

Bei den kleinen Kameras sieht das mit der Qualität aber ein wenig anders aus. Hier ist die altehrwürdige Kamera immer noch ein bisschen im Vorteil. Warum, bei den kleinen Kameras ist der Bildchip viel kleiner und dadurch kann er gar nicht ganz so Detailiert aufzeichnen. Dazu kommt bei den meisten ein sehr starkes Rauschen ab so ISO 200 oder ISO 400.


Hier ein paar Bilder mit einer Sea and Sea DX 8000 G

Galerie
nat43
Hallo Mikehak,

die neueren D SLR Geräte sind bei der Jpeg Speicherung schon viel näher dran an der RAW Qualität. Vor paar Jahren war es noch oft der Fall das die Jpegs tatsächlich schlechter waren.

Aber dennoch ist für das bildermachen mit Anspruch, RAW sehr zu empfehlen, da mehr korrigiert werden kann im Gegensatz zu einem Jpeg.

Die Kompakten haben meistens garkein RAW, aber schlechter sind sie in erster Linie nur beim Rauschen, besonders bei höheren ISO werten. Eine Ausnahme bei den Kompakten ist zur Zeit die Fuji F31fd, die bis ISO 800 sehr brauchbare Bilder liefert die selbst vor D SLR Geräten keine Vergleiche scheuen muss.
Hier der Link zu einem vergleich bei ISO800, Fuji F31fd Kompakte gegen die Nikon D-SLR D50 welche beim Rauschverhalten mit das beste ist was es zur Zeit gibt für unter 1000 euro.
http://www.dpreview.com/reviews/fujifilmf31fd/page15.asp

Und auch vom Detailgrad ist sie aussergewöhnlich und schlägt so ziemlich jede Kamera mit gleicher Pixelzahl, welche 6MP wären. Die F30 von Fuji ist so ziemlich die gleiche Kamera und angefangen hat der Fortschritt bereits mit der F10, dann F20 (alles Kompakte von Fuji für stellenweise bereits 200 euro und weniger).

Das Staubproblem bei D-SLR Geräten ist nicht so schlimm in der Regel, kann aber schlimm werden bei Fotografen die viel Objektive Wechseln und nicht auf die Örtlichkeit achten können, wo sie es tun. Es gibt aber Zubehör mit dem man ganz gut diesen Staub beseitigen kann.

Die eingebauten Staubrüttelsysteme sollen laut einem Test nur bei Olympus einigermassen funktionieren, bei den anderen stellenweise zu 0%.
Test ist hier, aber nur in Englisch:
http://pixinfo.com/en/articles/ccd-dust-removal/

MfG,
Christian&Rechille
mikehak
@Nat43
Die Qualität der JPG Kompremierung hat gar nichts mit der Kamera zu tun. Kompremierung funktioniert immer auf die gleiche Art und weise. Es kommt höchstens darauf an in welcher form die Informationen schon geliefert werden, also wie rein die Informationen sind. Viele Kamerahersteller setzen vor den eigentlichen Kompremierungsprozessor noch einen Filter, die Chipfehler und auch Teil rauschen korrigiert. Danach kommt die Kompremierung und je nachdem wie man sie eingestellt hat, geht sehr viel Bildinformationen verloren. Das gibt dann die wunderbaren Treppen in den Bilder die man ja so liebt.

Digitale Compact Kameras kommen im Moment noch nicht an die Qualität einer analogen Kompaktkamera. Bei den DSLR sieht es ein bisschen besser aus. Dort ist die Qualität eigentlich besser, aber das liegt dort am Vollbild Sensor, der einfach wesentlich mehr Fläche für die Bildinformationen hat. Aber auch dort darf man nur im Raw Format die Bilder aufnehmen. Sonst hat man wieder das Problem mit der Kompremierung.


Gruss
Mike
nat43
Hallo Mike,

so ganz stimmt das nicht was du sagst.
Digitalkameras haben einen internen Konverter, welcher die RAW Dateien umwandelt und bearbeitet(unkomprimiert) und dann in der gewünschten Jpeg Komprimierungstufe speichert (das hängt also 100% von der Kamera ab, da Komprimierungen dort verschieden sein können). Die Komprimierung ist ein ganz anderer Schritt, wie die Konvertierung der RAW Datei.

Jeder RAW Konverter welchen ich jetzt auf meinem PC habe, wird verschiedene Ergebnisse liefern, selbst wenn ich diese nicht komprimieren tue, sondern im Tiff Format(unkomprimiert) speichern tue. Die alten Digitalen Spiegelreflex Modelle, Beispiel die Nikon D100 hatte einen beschissenen RAW Konverter eingebaut, was selbst beim unkomprimiertem Tiff Format schlechte Detailzeichnung und Unschärfe zur Folge hatte.

Jpeg in der höchsten Stufe oder Tiff (unkomprimiert) bei dieser Kamera war nicht zu unterscheiden. Aber wenn ich nun ein RAW mit einem guten Konverter am PC in ein Tiff oder gering komprimiertes Jpeg umwandelte, sah man das mehr Details aufgezeichnet wurden welche aber bei der Umrechnung des Kamerainternen Konverters verloren gingen.

Also diese internen Konverter (in der Kamera) wurden stark verbessert und die Jpegs in der höchsten Jpeg Stufe sind kaum von unkomprimierten Tiffs zu unterscheiden.
Kannst du gerne mal testen wenn du eine DSLR hast. Man sollte bei Jpegs immer auf die feinste Einstellung gehen, klar, sonst gibt es üble Artefakte.

Die Kompakten sind in erster Linie nur im Rauschen und im Dynamikumfang im Nachteil und daher bei iso 100, kaum von d slr geräten zu unterscheiden sofern wir auf Fotoauszügen vergleichen. Bei 100% Ansicht am Monitor kann ich durchaus Kompakte von D SLR unterscheiden, aber das in einem Fotoabzug zu schaffen, müsste ich über 50x40 cm Abzüge machen lassen bei 8 MP Geräten, so klein ist der Unterschied bei niedrigen ISO Einstellungen.
Bezüglich Analog gegen Digital verweise ich wieder auf meinen Link aus vorherigem Post.

Was meinst du mit Vollbild Sensor?? Wir reden hier von analogen Kleinbild Kameras und ihren digitalen Kontrahenten. Die Sensoren der digitalen Kameras sind in 99% der Fälle kleiner wie der Kleinbildfilm.

Nur Canon, hat ab über 2000 euro ganz wenige Modelle mit einem Vollformat Sensor (heisst, gleichgross dem Kleinbild Film). Daher stimmen die Brennweiten bei den ganzen D SLR geräten nicht überein mit den Angaben die auf den Objektiven stehen. Ein 50mm Objektiv ist an einer Nikon D100 ein 75mm Objektiv, da es um den Faktor 1,5 multipliziert werden muss. Weil eben der Sensor kleiner ist wie Kleinbildfilm und der Sensor nur einen Ausschnitt (Crop) aufzeichnet im Vergleich zu KB Film. Erst ein Vollformat Sensor einer Canon EOS 5D würde ein 50mm Objektiv voll ausnutzen und ein entsprechendes Bild abliefern.
Das wäre alles was ich noch sagen wollte.

MfG,

Christian&Rechille
Martin83
Hi Max,

seh dir zu dieser Frage mal bitte meine Unterwasserpics in meinem Profil an. Die Aufnahmen sind gemacht worden mit einer Sony Digicam, welches Modell weiß ich jetzt nicht so ganz genau. Wenn du die Camera mit Unterwassergehäuse benutzt kannst du sie biss auf 30 meter mit runter nehmen. Guck dir am besten mal die websiten von den Herstellern der Digicams an, denn es gibt nicht für jedes Modell auch ein passendes Unterwassergehäuse dazu. Also ich kann die einfachen digicams mit Unterwassergehäuse für den Anfang defenitiv empfehlen.

biss dann

cya Martin
joel
Hi max,

die Erfahrungen sind gut bis sehr gut. Benutze gerade eine Sp350, heule aber eigentlich meinen beiden Oly 5050 hinterher, die abgesoffen sind. Es ist nicht die Frage ob, sondern wann, darin muss ich vielen UW-Fotografen beipflichten ;-)

Preise hast Du ja schon grob bekommen, letztendlich hat mich meine Ausrüstung (mit der jetzt schon dritten Cam) ca. 1.500 € gekostet.

Blitz muss sein, nicht unbedingt am Anfang, aber irgendwann. Und RAW sollte die Cam können. Eigentlich weniger wegen der Komprimierung, sonder deshalb weil keine Cam die Situation so einfängt, wie wir / unser Auge sie wahrnimmt. Ich habe für mcih einfach beschlossen, dass ich meine Bilder so entwickeln will, wie ich es für richtig halte und den Job nicht irgendeinem Ingenieur über den Umweg des eingespielten Algorithmus.

Dieser Herr Michael Reichmann sagt irgendwo auf seiner Site sinngemäss, dass Fotografieren erst mit der Nachbearbeitung beendet ist (analog zur Dunkelkammerarbeit).

RAW auch weil man dann auch locker noch aus einer 1 EV unterbelichtetet Aufnahme was machen kann - zumindest um sie fürs Web aufzubereiten.

Ausserdem ist man UW mit 'ner guten CompactDigi wesentlich flexibler als mit einer DSLR, weil man UW Linsen wechseln kann.

Schaust Du hier My Flickr (UW-Set) und hier My Pics

Gruss,
Joel