Unbegleitetes tauchen in den Philippinen

Scubaholly
Hai Tauchers!

Aus gegebenem Anlass moechte ich so eine Art "Marktforschung" hier betreiben. Wie der eine oder andere vielleicht weiss, betreiben wir, neben unserem Restaurant, einen Tauchclub, der auch unbegleitete Tauchgaenge fuer erfahrenere Taucher anbietet (ab etwa 200 Tauchgaengen und CMAS 2**, PADI Rescue oder equivalent). Diese Form des tauchens wird ueberwiegend auf den ABC Inseln in der Karibik und, natuerlich, oftmals auch in heimischen Gewaessern betrieben. Wir versuchen nun diese kostensparende Weise in Asien, speziell auf Siquijor, einzufuehren. Wie steht Ihr dazu? Bis zu 2 Antworten sind moeglich!

Tropische Gruesse!
Holly, Hollyette's
diver100
quote:
Original von Scubaholly
Hai Tauchers!

Aus gegebenem Anlass moechte ich so eine Art "Marktforschung" hier betreiben. Wie der eine oder andere vielleicht weiss, betreiben wir, neben unserem Restaurant, einen Tauchclub, der auch unbegleitete Tauchgaenge fuer erfahrenere Taucher anbietet (ab etwa 200 Tauchgaengen und CMAS 2**, PADI Rescue oder equivalent). Diese Form des tauchens wird ueberwiegend auf den ABC Inseln in der Karibik und, natuerlich, oftmals auch in heimischen Gewaessern betrieben. Wir versuchen nun diese kostensparende Weise in Asien, speziell auf Siquijor, einzufuehren. Wie steht Ihr dazu? Bis zu 2 Antworten sind moeglich!

Tropische Gruesse!
Holly, Hollyette's



na da bin ich doch aber gleich dabei.
HaiOPai
Hallo scubaholly,

zähle mich selbst zwar zu den Hobby-Tauchern, würde an Deiner Stelle jedoch für das "unbegleitete Tauchen" weitere Regeln entwerfen, z.B.

- ab ca. 200 Tauchgängen finde ich es o.K., allerdings davon mindestens 50% in außereuropäischen Meeren und mindestens 20% Drift-Dives (wer alleine 150 Tauchgänge nur im deutschen Baggersee absolviert hat, ist meiner Ansicht nach nicht unbedingt Ozean-tauglich!).

- Check-Dive hier vorab UNBEDINGT erforderlich, nicht im Pool und mit genügend Aufwand und Zeit

Nebenbei möchte ich erwähnen, dass wir z.B. OHNE Guide auf den Phils unter Wasser mit Sicherheit nicht annähernd soviel gesehen hätten - mag an unserer Phil-Unerfahrenheit liegen. verwirrt

Aber nach 3-5 Aufenthalten auf den Phils und entsprechenden Tauchgängen könnte ich mir schon sehr gut vorstellen, endlich mal mit meinem Tauchpartner "alleine" das Heft in die Hand zu nehmen.

LG

HaiOPai cool
knarf
quote:
Originally posted by Scubaholly
Hai Tauchers!

Aus gegebenem Anlass moechte ich so eine Art "Marktforschung" hier betreiben. Wie der eine oder andere vielleicht weiss, betreiben wir, neben unserem Restaurant, einen Tauchclub, der auch unbegleitete Tauchgaenge fuer erfahrenere Taucher anbietet (ab etwa 200 Tauchgaengen und CMAS 2**, PADI Rescue oder equivalent). Diese Form des tauchens wird ueberwiegend auf den ABC Inseln in der Karibik und, natuerlich, oftmals auch in heimischen Gewaessern betrieben. Wir versuchen nun diese kostensparende Weise in Asien, speziell auf Siquijor, einzufuehren. Wie steht Ihr dazu? Bis zu 2 Antworten sind moeglich!

Tropische Gruesse!
Holly, Hollyette's

Hallo Scubaholly,

mir fehlen bei den Poll-Moeglichkeiten ein-zwei Buttons :

z.B. wuerde ich gerne mal ausprobieren

wenn ich das Gebiet gut kenne - warum nicht

versteh das nicht falsch bitte, aber ich wusste nicht welche 2 Moeglichkeiten ich anklicken sollte, also habe ich nicht abgestimmt... verwirrt

der Knarf

PS: ich habe das auch mal gemacht. war in Pandan Island http://www.pandan.com/ und dort am House Reef. habe in 5 bis 10 m geuebt mich auf meine Rescue Pruefung vorzubereiten. zu dieser Zeit hatte ich ca. 80 TG. Allerdings ca. 50 an besagtem House cool

Ich fand das eine tolle Erfahrung... habe es aber (bis jetzt großes Grinsen ) nicht wiederholt.

der Knarf
sundivers
Servus Holly

Ich finde das wenn jemand genug Erfahrung hat auch ohne Guide Tauchen kann. Selbstverstaendlich nach einem ordentlichen Check Dive wo alle wichtigen Uebungen nochmals vorgezeigt werden muessen und dann auch nur an Tauchstellen wo keine extrem starken Stroemungen (z.B. Snake Island in Alona) vorkommen koennen. Fuer erfahrene VERNUENFTIGE Taucher sehe ich da im Buddy Team keine Probleme. In den Malediven ist es ja auch gang und gebe das man am Hausriff alleine loszieht. Eine genaue Ueberpruefung des Logbuches sagt nicht immer was ueber die Vernunft und die Tauchfertigkeiten eines Tauchers aus. Ein bis zwei begleitete Tauchgaenge sind daher meines Erachtens unbedingt notwendig.

Ich erwaehne hier immer wieder "Vernunft" denn ich habe auch schon Taucher kennengelernt die alleine tauchen wollten damit sie sich mal "so richtig versenken" konnten. Oder Fotografen die fuer ein schoenes Bild alles gemacht haetten. Sprich Korallen "umbauen und versetzen" und mitten am Riff liegend fotographierten. Diese wollten einen Anschiss der anderen Taucher bzw. Guides vermeiden und wollten daher alleine los.

Wenn bei uns Taucher sind versuchen wir diese immer in Teams zuzuordnen wo Sprache, Luftverbrauch, Tauchstiel und Interessen (z.B. Fotographie) zusammenpassen. Diese Buddyteams koennen sich dann auch gerne auf Wunsch von der restlichen Gruppe trennen und selbstaendig das Riff erkunden.

So wie HaiOPai schreibt ist das nicht immer sinnvoll da sich die Guides in "ihren" Gewaessern super auskennen und viel mehr zeigen koennen. Wir haben hier das Glueck das die meisten Tauchstellen keine bis moderate Stroemung haben und es im Notfall nie weit bis zur naechsten Insel ist die man auch locker schwimmend erreichen kann. Ich kenne Hollys Konzept und finde es fuer Erfahrene vernuenftige Taucher die keinen Guide wollen sehr gut. Ich persoenlich wuerde in neuen Tauchgebieten einen Guide bevorzugen denn ich will ja die ansaessigen Highlights sehen. Wenn ich die gleiche Stelle dann schon mehrmals betaucht habe wuerde ich auch lieber alleine mit meinem Buddy losziehen.

Schoene Gruesse aus Alona...........Philipp
malipayon
Ja selbstverständlich, für mich ist dies sonnenklar. Wenn jemand alleine Tauchen will, soll er das tun. Wenn ich einen Führerschein fürs Auto habe, dann fahre ich auch nicht mein Leben lang mit einem Fahrlehrer. Seit meinem OWD bin ich nirgends mehr tauchen gegangen wo mir ein Guide vorgeschrieben wurde. Manchmal bin ich mit Guide getaucht, aber nur weil ich es wollte. Buddy System sollte sein, ist aber auch für mich nicht zwingend notwendig. Da wird ein Pseudosicherheit vorgegaukelt, weil man meint, im Notfall ist der andere ja da. Das ist Quatsch mit Sosse. Im Notfall ist nämlich niemand da. Falls doch, dann ist es natürlich gut. Aber in allererster Linie sollte der Taucher über sich klar sein, ist er der mentalen Anforderung gewachsen alleine die Verantwortung zu tragen. Da liegt bei den Verbänden einiges im Argen.

Ganz am Anfang meiner Tauchkarriere war ich drei mal in Ägypten, damit war es dann aber auch genug. Danach habe ich mir Gozo im Mittelmeer vorgezogen. In Marsalform einen Mini Allrad Jeep ausgeliehen, morgens in die Tauchbasis um Tanks abzuholen, danach über die Insel gebraust und dort wo es mir geeignet schien ging es ins Wasser. Abenteuer. Schon allein mit diesem Auto über die Insel zu brausen ist eins. Im Nachhinein zählen die Tauchurlaube auf Gozo zu meinen schönsten Erinnerungen. Und essen kann man da auch gut (Kaninchen - lecker).

Jeder soll tun und lassen was er will, solange er einen anderen nicht schadet dabei. Philipps Einwände bezüglich des Schutzes der Unterwasserwelt ist natürlich eine andere Sache. Dort wo sich viele Tauchbasen konzentrieren, ist es schon aus Eigennutz notwendig, sich die Taucher die alleine tauchen wollen, ein wenig genauer anzuschauen. Sonst trampeln die alle Korallen kaputt und die Natur und die nachfolgenden Taucher haben das Nachsehen. Und die Tauchbasen natürlich auch, die Attraktivität eines Tauchplatzes hängt auch mit seiner Unversehrtheit zusammen.

Das wars von mir dazu, einem bekennenden Solotaucher.

Viele Grüsse
Steffen
hanjo
Für selbstverständlich, ich tauche da wo ich will und wie ich will, ich bin schliesslich selbst für mich verantwortlich wie auf der Strasse und sonst auch, im Leben. Wenn ich glaube das Gebiet sei für mich zu unbekannt oder zu Strömungsreich, dann selbstvertändlich auch mal mit Guide oder auch wenn ich mal was bestimmtes sehen will.
Ich so auch an Orten ins Wasser wo keine Basis hingeht und so auch mal was entdecken, es ist klar dass man da suchen muss und eventuell bei einem Tauchgang nur ca 100m zurücklegt, so kann man auch mal 10- 20 min warten bis sich ein Lenewesen zeigt ohne das andere Taucher sich nerven weil es nicht weitergeht.
Es ist aber dazu zu sagen, dass ich diese Art von Tauchen schon viele Jahre betreibe. Erst mal x-tausend Tauchgänge ohne Flasche und in den letzten Jahren mit Flasche, man wird ja auch älter.


Gerade das Tauchgebiet von Siquijor ist meiner Meinung sehr gut dafür geeignet, man eigentlich an jeder Stelle von der Beach aus ins Wasser und muss ca. 50-200m raus gehen, schwimmen oder schnorcheln.
Aber bitte nur mit aufgesetzter Brille rausschwimmen die Fische fliegen schnell und tief und ein fisch im Auge ist nicht angenehm.dontknow
Bin schon fast unterwegsgroßes Grinsen
Mike
Hallo Holly,

meintest du unbegleitet oder unbekleidet?

Weil, unbegleitet darf man nämlich schon ab OWA, oder vergleichbar, dafür hat man ja das Brevet bekommen!

Nicht erst ab 200 TG und Rescue!

Mal wieder nachlesen in den eigenen Schulungsunterlagen!

großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen
diver100
im prinziep ist das ja richtig. nur, in der realität sieht die sache doch meistens anders aus. da werden gruppen zusammengewürfelt, und ein guide dazu. da hechelt dann die ganze gruppe hinter dem guide her. für mich ist es dann meistens so, das nach höchstens 45 minuten schluß ist, weil entweder der guide sorgenvoll auf seinen comuter schaut, (es könnte ja vieleicht 1 minute deko geben), oder irgendeiner keine luft mehr hat. meistens habe ich dann noch mindestens 80-90 bar in der flasche.
Mike
@diver100

Ganz einfache Lösung! Nimm dir deinen eigenen Guide! Kostet ein bisschen mehr (ist auf den Phills aber erschwinglich) und du hast die Garantie, daß der Tauchgang nach deinen Vorstellungen und Wünschen abläuft.

Insbesondere die kleineren Tauchcenter sichern sich damit ihre Nischenplatz gegen die großen Rudeltauchcenter!
Scubaholly
Hallo Mike: das ist es ja genau, was ich und viele meiner Gaeste bemaengeln: vielfach wird ein ueberteuerter Guide (der davon nur einen Bruchteil selber sieht) als "Sicherheitsfaktor" vorgegaukelt und als Minimumstandard implementiert. Oftmals haben diese "erfahrenen" Guides nur einen Bruchteil der Erfahrung gewisser alter Hasen.

Ich moechte keine Grundsatzdebatte anleiern, ich bin auch nicht der Tauchlehrer von Hans Haas und Jacques Y. Costeau; doch was manche Tauchbasen als "Sicherheit" verkaufen, bringt viele aucher aus dem Wasser. Das sollten mal die grossen Tauchausbildungsverbaende genauer unter die Lupe nehmen.

Soviel ich weiss, macht der tendenzielle Trend eine 100%ige Kehrtwende: gibt es nicht neuerdings sogar ein Solo-Tauchbrevet von SSI?...

Wie malipayon schon gepostet hat und von vielen Versicherungen schamlos ausgenutzt wird: teure Pseudosicherheit... Ist meine Meinung!

Tropische Gruesse, Holly
diver100
quote:
Original von Mike
@diver100

Ganz einfache Lösung! Nimm dir deinen eigenen Guide! Kostet ein bisschen mehr (ist auf den Phills aber erschwinglich) und du hast die Garantie, daß der Tauchgang nach deinen Vorstellungen und Wünschen abläuft.

Insbesondere die kleineren Tauchcenter sichern sich damit ihre Nischenplatz gegen die großen Rudeltauchcenter!




wo soll da die lösung sein? indem ich mehr bezahle? wofür? damit mir ein guide am ärmel hängt, der vieleicht nicht mal die hälfte der tauchgänge zusammenbringt wie ich selbst? nein danke. dann kann ich womöglich noch auf den aufpassen.
da gehe ich doch lieber alleine. da brauche ich nicht dauernd zu schauen, "was macht der partner, wo ist er den jetzt".
und von wegen garantie, das der tauchgang nach meinen wünschen abläuft. das ich nicht lache.
Mike
@Holly:

zum Verständnis, meinst du mit unbegleitetem Tauchen Solotauchen oder Tauchen zwar mit Buddy aber ohne local guide?

So oder so sehe ich den Guide aber auch nicht als Sicherheitsfaktor (eher im Gegenteil) sondern wirklich im Sinne seines Namen als "guide", also jemand, der mir die Highlights des mir unbekannten Tauchspots zeigt und weiter nichts.
ckien
quote:
Originally posted by diver100
quote:
Original von Mike
@diver100

Ganz einfache Lösung! Nimm dir deinen eigenen Guide! Kostet ein bisschen mehr (ist auf den Phills aber erschwinglich) und du hast die Garantie, daß der Tauchgang nach deinen Vorstellungen und Wünschen abläuft.

Insbesondere die kleineren Tauchcenter sichern sich damit ihre Nischenplatz gegen die großen Rudeltauchcenter!




wo soll da die lösung sein? indem ich mehr bezahle? wofür? damit mir ein guide am ärmel hängt, der vieleicht nicht mal die hälfte der tauchgänge zusammenbringt wie ich selbst? nein danke. dann kann ich womöglich noch auf den aufpassen.
da gehe ich doch lieber alleine. da brauche ich nicht dauernd zu schauen, "was macht der partner, wo ist er den jetzt".
und von wegen garantie, das der tauchgang nach meinen wünschen abläuft. das ich nicht lache.



Scheint mir aber so, als ob Du unter einem leidest, was beim Tauchen vermieden werden soll: sich selbst zu Ueberschaetzen.

Da Du ja so erfahren bist, frage ich Dich, was Du dann bei einem Problem mit Deinem Atemgeraet machst, wenn kein Buddy oder Guide dabei ist?

Das groesste Problem was ich bisher beim Tauchen hatte was, dass ich mit jemandem zusammen getaucht bin, der sich einen Dreck um Sicherheit und Buddyverhalten geschert hat.

Insofern ist es wahrscheinlich besser, wenn Du alleine tauchst.


.
diver100
quote:
Original von ckien


Scheint mir aber so, als ob Du unter einem leidest, was beim Tauchen vermieden werden soll: sich selbst zu Ueberschaetzen..



ich überschätze mich nicht, sondern ich weiß was ich kann. und das weiß ich von buddys, oder guides, die ich im urlaub aufs auge gedrückt bekomme eben nicht.

quote:
Original von ckien
Da Du ja so erfahren bist, frage ich Dich, was Du dann bei einem Problem mit Deinem Atemgeraet machst, wenn kein Buddy oder Guide dabei ist?.



das selbe was ich auch mache, wenn ein ein buddy dabei ist, der nicht erreichbar ist. ich helfe mir selber. außerdem ist meine ausrüstung so gewartet, das ich keine probleme damit habe. aber erzähle mir doch mal, was für probleme man mit der ausrüstung so bekommen kann, die nicht vermeidbar sind?



quote:
Original von ckien
Insofern ist es wahrscheinlich besser, wenn Du alleine tauchst..



genau so ist es.


.[/quote]
Scubaholly
...na, da bedanke ich mich schon einmal bei den (noch wenig) Votern und Poster. Ich habe mich etwas unklar ausgedrueckt: unbegleitetes tauchen ohne Zoofuehrer und Pseudo-Sicherheitstaucher war gemeint. Auch wenn ich die verschiedenen "Out of Air" Situationen lehre weiss ich doch aus Erfahrung und Unfallstatistiken, das ein Taucher unkontrolliert an die Oberflaeche will; ohne seinen Buddy um Hilfe zu fragen; geschweige denn das der Buddy reagieren kann, da gerade mit etwas anderem beschaeftigt. Ich stelle mal hier die Behauptung auf, dass jeder UW Photograph Solotaucher ist; vom Digiknipser bis zum Profi.

Solotaucher sind uebrigens keine potentielle Selbstmoerder: doppelte und dreifache Redundanz sind Standard. Ich verlasse mich auch lieber auf meine unabhaengige Luftversorgung (Ponyflasche) als auf den seit Jahren unbenutzten Oktopuss eines Buddy's.

...die 200 Tauchgaenge beziehen sich tatsachlich aufs Solotauchen!

Tropische Gruesse!
empires71
Kann mich meine Vorrednern nur anschließen: Ich mag keine geführten TG; vor allem sind diese immer zu kurz! Mit 45 Minuten wird mein Anzug nicht mal nass! großes Grinsen
Bei dauern die TG durchschnittlich an die 100 Minuten im warmen Wasser; zeige mir einen Guide, der so etwas mitmacht!
Habe auch kein Prob. damit schön mal alleine tauchen zu gehen, dann hat man endlich mal seine Ruhe und kann sich nur um sich selbst kümmern!

Thomas
Scubaholly
...och, da kenne ich ein paar: zum Beispiel mein ehem. Guide Eddie, der war gut fuer 100min aus einer 7er,Mitchel und Norman von Sea Explorers Siquijor kommen auch noch nach 100min mit Restdruck 80bar aus dem Wasser.

Meine Wenigkeit haelt da auch noch mit 7l mit (allerdings in der doppel Ausfuehrung...)
Mike
Der Schlüssel ist hier, und das ist glaube ich auch, was Holly meint, der Unterschied zwischen einem gebuchten Tauchgang in einer Gruppe und einem individuell geplanten Tauchgang.

Wenn ich meinen Tauchgang individuell plane, dann suche ich mir meinen Guide selber und bekomme ihn nicht "aufs Auge gedrückt", mit etwas Erfahrung kann man schon einschätzen, was ein Guide taugt.
Und dann richtet sich der Guide nach mir und meinen Wünschen und nicht anders herum. Normalerweise ist es auch nicht schwer, einen entsprechenden Guide zu finden. Insbesondere mit den einheimischen Guides habe ich da noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, sie kennen die Divespots aus dem ff und sind auch in Bezug auf Taucherfahrung, Luftverbrauch etc. absolut in Ordnung.

Finden tut man solch individuelles Tauchen in der Regel aber nur in den kleinen, nicht so kommerzialisierten Tauchcentern. Natürlich kostet das auch etwas mehr, aber mir zumindest ist es das wert!

Auch wenn ich Solotauchen gehe, brauche ich eine Banka nebst Besatzung usw., warum also nicht auch noch einen Guide für mir unbekannte Spots mitnehmen?

Es ist dabei nicht so sehr der Sicherheitsaspekt, wobei ich aber trotzdem den Standpunkt des alleinigen Vertrauens in den Wartungszustand der Ausrüstung auch nicht ganz nachvollziehen kann.
empires71
quote:
Original von Scubaholly
...och, da kenne ich ein paar: zum Beispiel mein ehem. Guide Eddie, der war gut fuer 100min aus einer 7er,Mitchel und Norman von Sea Explorers Siquijor kommen auch noch nach 100min mit Restdruck 80bar aus dem Wasser.

Meine Wenigkeit haelt da auch noch mit 7l mit (allerdings in der doppel Ausfuehrung...)


Richtig, mit Eddie habe ich schon wunderschöne und auch lange Tauchgänge unternommen! yupi