malasimbo
War heuer mal wieder ein paar Tage in den philippinischen Bergen in der Mountain Province und habe diesmal die Betelnuss genauer unter die Lupe genommen...
hier ein Auszug aus einem Bericht dazu aus dem Standart.at:
Yedbo Immotna kaut entspannt seine kleine Portion Momá, einen tiefroten Kautabak, der nach erfolgtem Genuss wieder ausgespuckt wird. Die Mischung macht's aus, doch das Rezept ist ganz simpel. Eine Betelnuss wird in ein Betelblatt gerollt, dazwischen wird zu guter Letzt noch etwas Lime eingestreut, jenes halluzinogene Pulver, das aus verbrannten Muscheln gewonnen wird.
Sämtliche Männer hier im Norden der Hauptinsel Luzon - die Hauptkonsumenten der selbst gebastelten Droge - verraten sich nicht nur durch ihren gelösten Blick, sondern vor allem auch durch ihre knallroten Zungen und Lippen. Die Straßen im Dorf sind fleckig bespuckt, nicht einmal die heftigen Güsse in der Regenzeit schaffen es, den heimtückisch roten Film vom Asphalt wegzuwaschen.
Also die Betelnuesse hier MOMA genannt hab ich aufm Markt in Bontoc für 5
Peso (10Stk) gekauf dazu die Blätter und das weisse Pulver das sie wirklich aus Muscheln herstellen.Ob es haluzinogen ist kann ich nich bestätigen ich denke eher das es gebrannter Kalk is so schmeckt es jedenfalls und so brennts auch.Ich vermute eher das es dazu dient die Schleimhäute etwas zu durchbluten um den Wirkstoff der Betelnuss besser aufnehmen zu können.
Wie die Blätter heissen habe ich vergessen jedoch sind sie würzig wie ein Gewürz eben .
Die Nuss befreit man von den haarigen Mantel und zerteilt sie gegebenfalss ...dann streut man mehr oder weniger von dem Kalk darauf und rollt sie in das Blatt um es dann im Mund hinten zu zerkauen!
Mit viel Kalk brennt es fürchterlich und 1-2 Tage schmeckt man kein Essen und das Backenfleisch und Zahnfleisch ist entzündet.
Beim Kauen bildet sich sehr viel leicht bitterer Speichel und man ist leicht versucht es herunterzuschlucken was ich aber nicht machte sondern wie die Einwohner hier einfach ausspuckte.Die Nuss wird dabei zerkaut bis nur Krümel übrigbleiben und nach 10 Minuten hab ich dann die trockenen Krümel ausgespuckt und mit mehrmals Wasser nachgespült.
Wirkung:
So gut wie keine nur für relativ kurze Zeit einen leicht gefühlten Temperaturanstieg im Kopf der sich vielleicht so anfühlt wie wenn man abends einen leichten Sonnenbrand spürt wenn die Stirn etwas spannt und man noch die Hitze des Tags spürt.Eine aufmuternde Wirkung hab ich nicht wirklich gespürt,vieleicht mir eingebildet.
Naja ich habs mal ausprobiert,ist nicht schmackhaft aber auch nicht schlecht.
Wie gesagt ich interessiere mich immer für solche Sachen und einheimische Nahrung undsoweiter.Habe auch wieder sehr viel an neuen Pflanzen und Früchten probiert ,aber da erzähl ich euch vielleicht demnächst noch!
Viele Grüße noch aus Mindoro!
hier ein Auszug aus einem Bericht dazu aus dem Standart.at:
Yedbo Immotna kaut entspannt seine kleine Portion Momá, einen tiefroten Kautabak, der nach erfolgtem Genuss wieder ausgespuckt wird. Die Mischung macht's aus, doch das Rezept ist ganz simpel. Eine Betelnuss wird in ein Betelblatt gerollt, dazwischen wird zu guter Letzt noch etwas Lime eingestreut, jenes halluzinogene Pulver, das aus verbrannten Muscheln gewonnen wird.
Sämtliche Männer hier im Norden der Hauptinsel Luzon - die Hauptkonsumenten der selbst gebastelten Droge - verraten sich nicht nur durch ihren gelösten Blick, sondern vor allem auch durch ihre knallroten Zungen und Lippen. Die Straßen im Dorf sind fleckig bespuckt, nicht einmal die heftigen Güsse in der Regenzeit schaffen es, den heimtückisch roten Film vom Asphalt wegzuwaschen.
Also die Betelnuesse hier MOMA genannt hab ich aufm Markt in Bontoc für 5
Peso (10Stk) gekauf dazu die Blätter und das weisse Pulver das sie wirklich aus Muscheln herstellen.Ob es haluzinogen ist kann ich nich bestätigen ich denke eher das es gebrannter Kalk is so schmeckt es jedenfalls und so brennts auch.Ich vermute eher das es dazu dient die Schleimhäute etwas zu durchbluten um den Wirkstoff der Betelnuss besser aufnehmen zu können.Wie die Blätter heissen habe ich vergessen jedoch sind sie würzig wie ein Gewürz eben .
Die Nuss befreit man von den haarigen Mantel und zerteilt sie gegebenfalss ...dann streut man mehr oder weniger von dem Kalk darauf und rollt sie in das Blatt um es dann im Mund hinten zu zerkauen!
Mit viel Kalk brennt es fürchterlich und 1-2 Tage schmeckt man kein Essen und das Backenfleisch und Zahnfleisch ist entzündet.
Beim Kauen bildet sich sehr viel leicht bitterer Speichel und man ist leicht versucht es herunterzuschlucken was ich aber nicht machte sondern wie die Einwohner hier einfach ausspuckte.Die Nuss wird dabei zerkaut bis nur Krümel übrigbleiben und nach 10 Minuten hab ich dann die trockenen Krümel ausgespuckt und mit mehrmals Wasser nachgespült.
Wirkung:
So gut wie keine nur für relativ kurze Zeit einen leicht gefühlten Temperaturanstieg im Kopf der sich vielleicht so anfühlt wie wenn man abends einen leichten Sonnenbrand spürt wenn die Stirn etwas spannt und man noch die Hitze des Tags spürt.Eine aufmuternde Wirkung hab ich nicht wirklich gespürt,vieleicht mir eingebildet.
Naja ich habs mal ausprobiert,ist nicht schmackhaft aber auch nicht schlecht.
Wie gesagt ich interessiere mich immer für solche Sachen und einheimische Nahrung undsoweiter.Habe auch wieder sehr viel an neuen Pflanzen und Früchten probiert ,aber da erzähl ich euch vielleicht demnächst noch!
Viele Grüße noch aus Mindoro!