tbs
Hi,
mir war nicht klar, daß Seegurken teilweise giftig sein können.
Seegurken
Man findet sie eigentlich überall in Asien in Strandnähe
tbs
Pinoy23
Hallo tbs
Mein Kompliment besser hätte man es nicht darstellen können.Ich hatte mal in Frankreich Kontakt mit so einem Teil sechs Wochen übelste Entzündung am Unterarm mit Eiter und so,ist mit Cortison behandelt worden.
Pinoy23
Pinoy23
Hi tbs
Bezüglich Deinen Hundertfüsslern (Scolopender) kann ich ´Dir nur bestätigen Pinoys haben einen Heidenrespekt vor diesen,dem ich nur beipflichten kann.Auch der bei uns in Deutschland bekannte Scolopender difficultis den findest Du unter Steinen oder im Kompost,auch mit dem ist nicht zu Spassen,dieser kann bei empfindlichen Menschen einen Allergieschock auslösen der ähnlich Bienenallergikern ist Atemnot und die ganze Scheiße was dazu gehört.
Aber den ich in den Phils. gesehen habe war ja 12-14 cm gross.
Gross mehr Gift ist verständlich oder?
Pinoy23
tbs
Hallo Freunde der Natur,
ich habe mal wieder ein bischen recheriert und nach philippinischen Giftschlangen Ausschau gehalten.
Folgende Schlangen kommen auch auf den Philippinen vor.
Die größte aller Giftschlangen ist die Königs-Kobra, Ophiophagus hannah, die „riesige Schlangenfresserin".
http://www.wams.de/data/2002/12/15/25329.html?prx=1
http://www.gifte.de/Gifttiere/ophiophagus_hannah.htm
Weitere asiatische Kobras findet man hier:
http://www.gifte.de/Gifttiere/naja-arten.htm
Leider konnte ich nicht vernüftiges über die
Naja philippensis Philippinische Kobra, Speikobra; Philippine cobra, Spitting cobra, finden
Natürlich möchte ich auch auf die ungiftigen und Würgeschlangen hinweisen.
Hier eine
Tigerphyton welche im gesamten asiatischen Raum zu finden ist.
Der ein oder andere hat vielleicht schon mal eine Seeschlange auf den Phils gesehen.
http://www.gifte.de/Gifttiere/hydrophiid...eschlangen).htm
http://www.gifte.de/Gifttiere/laticauda-arten.htm
Ich konnte einmal beobachten, wie eine Finger dicke
Laticauda sich in einer Wassertiefe von etwas 5 Meter in eines von vielen Krebslöchern am Boden verschwand. Ebenso ist mir schon mal eine armdicke Laticauda entgegengekommen. Die Tiere sind zwar hochgiftig, aber zum Glück nicht aggressiv. Die Wahrscheinlichkeit beim Tauchen oder Schnorcheln auf eine Seeschlange zu treffen, ist meiner Meinung nach sehr hoch. Ich hatte in 5 von 10 Fällen in denen ich im "Wasser" war, Kontakt unter 2 Metern mit den Tierchen. Einmal sogar ist mir eine an Land beegegnet, als ich am Stand auf den Felsen nach Krebsen zum Angeln suchte.
Ich möchte natürlich auf adie Schlangen in Europa hinweisen.
Allgemein:
http://www.reptiles.de/Schlangen.htm
Österreich:
Kreuzotter, die Hornviper und die Sandviper
http://www.bergnews.com/service/schlangen/giftschlangen.htm
(Nach "Österreichische Schlangen" suchen)
In Deutschland und der Schweiz werden die selben Tiere genannt.
Kreuzotter und Aspisviper
http://www.reptilienwelt.at/schlangen.htm
http://www.gifte.de/Gifttiere/artikel_biologie.htm
http://www.giftschlange.ch/Kreuzotter-Biss.htm
http://www.gifte.de/Gifttiere/artikel_therapie.htm
(Meine Mutter wurde mal von einer Kreuzotter gebissen)
tbs
Pasig
Seeschlangen gibt es überall auf den Philippinen. Beim tauchen trifft man sie fast immer an. Diese Tiere sind aber überhaupt nicht aggresiv. Man muss sie schon richtig reizen bevor sie zubeisen.
Gefährlicher ist da schon die Kobra.
Ein kleineres Exemplar hatte sich letztes Jahr bei unserem Besuch in der Provinz in der Küche meiner Familie versteckt. Die Schlange hatte es sich hinter einem Reissack gemülich gemacht.
Mein Schwager hatte sie schon erschlagen bevor ich überhaupt merkte was los war.
Dann hat er sie auch noch fachgerecht gehäutet und die Haut getrocknet.
Das Foto der Schlangenhaut könnt ihr hier bewundern.
Als meine Frau die ersten Jahre in Deutschland war hatte sie immer Angst über eine ganz normale Wiese zu laufen oder auch nur im Wald spazieren zu gehen.
In ihrer Jugend ist mal ein Nachbarkind von einer Schlage gebissen worden und daran gestorben. Das hat sie bis heute nicht vergessen und daher einen riesigen Respekt vor Schlangen.
Nach der Begegnung mit der Schlange in der eigenen Küche bin ich auch etwas vorsichtiger geworden. Besonders wenn ich jetzt auf den Philippinen durch hohes Gras laufe nehme ich diese Gefahr ernst. Bis dahin hatte ich nur ein paar tote Exemplare meist durch Autos überfahrene Schlangen gesehen und gedacht es gäbe nicht mehr viele davon.
Pasig
tbs
| quote: |
Original von Pasig
Mein Schwager hatte sie schon erschlagen bevor ich überhaupt merkte was los war.Pasig |
Ja das geht schnell. Bei uns war auch mal eine "große" Schlange im Garten. War leider nicht da, aber nach der Beschreibung nach, müßte es eine Phyton gewesen sein. Die Lebenserwartung der Schlange hatte sich nach ihrer Entdeckung rapide verschlechtert
Hier eine schöne Geschichte über eine Phyton auf den Phils.
http://www.schuldes.org/home1/python/python1.htm
Denke sogar ein Mitglied hier hatte
www.schuldes.org in seiner Signatur
tbs
tdc
ein wirkich gelungene geschichte und auf jedemfall lesenswert
da sieht man mal wieder wie schlau so manches getier ist
Pinoy23
Hi pasig
Wer hat die Schlange gegessen? Oh welch glücklicher,irgend einer hat sie doch gegessen oder?
pinoy23
tdc
| quote: |
Original von Pinoy23
Hi pasig
Wer hat die Schlange gegessen? Oh welch glücklicher,irgend einer hat sie doch gegessen oder?
pinoy23 |
nein, die schlange wurde nicht gegessen

musst die geschicht mal lesen, dann weist du auch das es ein happy end gibt
marlin
...ach ja, Philippinos und ihr Verhältnis zu Reptilien...
Als ich vor 25 Jahren das erste Mal mit meiner Frau dort war, lebten meine Schwiegereltern noch. Sie lebten in der Provinz Batangas, und damals war alles noch ebbes rustikalter als heute. Also gab es auch mehr Grünflächen, die teilweise einen etwas wilden Eindruck machten.
Für Schlangen u. Echsen habe ich mich immer schon interessiert u. so hatte ich natürlich die Gelegenheit genutzt, um einen Einblick in die phil. Herpetologie zu erhalten.
Es war ein leichtes Leute zu motivieren, um loszuziehen u. alles zu fangen, was da herumkriecht (irgendwelche people, die keine Angst vor dem Viehzeugs haben, gibt's immer). Es hatte sich schnell herumgesprochen, daß da ein verrückter Deutscher Geld gibt, wenn man ihm nur genug Reptilien anschleppt.
Viel schwieriger war es, den Leuten klarzumachen, daß ich keine erschlagenen oder halbtoten Schlangen akzeptieren würde (ich wollte die Viecher nur fotografieren, aber eben so, wie sie normalerweise aussehen).
Irgendwann ging das aber auch, und auf der Terrasse meiner Schwiegereltern etablierte sich nach und nach ein Reptilienzoo.
Man wollte mir nicht zu nahe treten u. hat das so akzeptiert, aber das war wohl der Zeitpunkt, seit dem ich bei meiner Schwiegermutter gründlich verschissen hatte. Nicht genug, daß ich der Grund war, daß ihre einzige Tochter in Deutschland bleibt - ich bunkere auch noch die "gefährlichsten" Tiere in ihrem Haus. Das "zerrüttete Verhältnis" hat sich nie wieder normalisiert...
Wirklich gefährlich war eigentlich nur eine Schlange, die man dort Talbut Tubo nennt. Trotz sehr guter Bilder habe ich hier nicht herausbekommen, um welche Schlange es sich dabei wirklich handelt. Die Einheimischen haben aber wirklich Angst vor der Art u. ich zweifle nicht daran, daß sie mit größter Vorsicht zu geniessen ist. (Es ist eine sehr schlanke Schlange, hellbraun-grünlich u. sie ist eine gute Kletterin. Lebt häufin in Zuckerrohrfeldern - die's heute auch kaum noch gibt).
Außer einer Kobra, die ich aber nur gesehen hatte, waren alle anderen Schlangen ungiftige Arten bzw. sogenannte Trugnattern - auch wenn die Pinoys anderer Meinung waren.
Wer Seeschlangen sehen möchte, dürfte in den noch rudimentär vorhandenen Korallenriffen um Puerto Galera/Mindoro fündig werden. Die gebänderte Seeschlange kommt dort relativ häufig vor. Aber Vorsicht! Die Tiere sind zwar nicht aggressiv (meiner Frau hatte sogar mal eine um den Hals, die sich dann wieder davonmachte), jedoch darf man nicht vergessen, daß es sich um sehr giftige Schlangen handelt - also lieber nicht mit den Tieren herumspielen.
Gruß
marlin
wbethge
Hier noch einige Ergänzungen zu Seegurken. Seegurken (Seewalzen/sea-cucumber/Holothuroidea) gehören wie die Seesterne oder der Seeigel zur Familie der Stachelhäuter.
Aber weder ähneln sie diesen in ihrer äußeren Gestalt, noch verfügen sie über sichtbare Stacheln (bei manchen Arten unter der dicken Hautschicht verborgen). Sie haben allemal nur stumpfe weiche Auswüchse auf ihrer zumeist schwarzen oder braunen Außenhaut. Ihr zylindrischer Körper kann von 25 mm (Cucumaris-Arten) bis zu einem Meter reichen (Ananas-Seegurke). Längs von fünf Körperstreifen verlaufen Reihen schlauchartiger Füßchen. Die gehirnlosen Kiemenatmer suchen mit wurmartigen Bewegungen das seichte Küstengewässer nach Mikroorganismen ab. Vereinzelt sind sie auch in tieferem Gewässer anzutreffen. Seegurken haben kaum natürliche Feinde. Fühlen sie sich gestört, können sie über den After Teile des regenerierbaren Darmtrakts oder auch Sekrete als wirres Geflecht klebriger Schläuche ausstoßen.
Schwarze Seegurken finden sich häufig auf den Philippinen. Doch Vorsicht ist beim Verzehr angeraten. Manche verfügen über giftige Körpersekrete, die nur durch spezielle Kochverfahren abgebaut werden können. Nach dem Kochen essbar ist u.a. die braune Thelenota Ananas (susuhan) oder die rote Halodeima edulis der Tiefsee. Die Chinesen schätzen sie getrocknet als Delikatesse („Trepang“).
Der Philippinen-Experte R. HANEWALD gibt folgende Zubereitungsempfehlung:
"Seegurke längs aufschneiden und Eingeweide entfernen ... 15 Minuten aufkochen, dann über Nacht in den Ufersand eingraben (löst die Außenhaut). Waschen und über schwach rauchendem Feuer 2 Tage räuchern. Anschließend in der Sonne trocknen. Zum Verzehr weich kochen und zusammen mit Gemüsegerichten servieren."
Wer mit Blick auf die Gültigkeitsdauer seines Visas die lange Zubereitungszeit scheut, kann Trepang auch auf exotischen Märkten kaufen. Es sind insbesondere die Badjaos (See-Zigeuner im Süden des Landes), die rund um ihre Pfahldörfer Seegurken systematisch hegen und wirtschaftlich verwerten. Größere Mengen werden u.a. nach Hongkong verschifft und dort zu höheren Preisen angeboten.
W.
Mawaschi
Hallo Leute.
Ich habe noch nicht gehört, das der Pfeilschwanz giftig wäre. Habe selber schon einen gegesen.
Schlangen sind auch sehr schmackaft. Wir haben immer welche gefangen. Das Blut mit Schnaps gemischt ist auch nicht schlecht und sehr geund. War seit dem noch nicht krank.
War warcheinlich zu lange in Vietnam.
Gruß Mawaschi.
mani
| quote: |
Original von Mawaschi
Das Blut mit Schnaps gemischt ist auch nicht schlecht und sehr geund. War seit dem noch nicht krank.
War warcheinlich zu lange in Vietnam.
Gruß Mawaschi. |
stimmt das ? Ich habe gehoert in Vietnam suchst Dir eineschmackhafte lebende Cobra aus, der Koch haut der am Tisch den Schaedel ab, laesst das Blut in ein Glas rinnen, das muss man trinken, ist angeblich gut fuer Leber, Herz und Lunge und ausserdem soll es die Wirkung von Viagra weiter uebersteigen, ist das wahr ? Und waehrend man das Zeugs runterkippt bereitet der Koch die Cobra vorzueglich zu ?
Mani
Mawaschi
Ja es stimmt. Aber ich habe das nie in einer Gaststädte versucht, sondern nur privat. Es wird auch nicht der Kopf abgeschlagen, sondern ein Stück vom Schwanz. Es müssen immer eine ungerade Anzahl von Tieren sein. Das Blut wird dann in ein grösseres Glaß mit Schnaps gegeben und vermischt. Dies kann man dann trinken. Es schmeckt süßlich.
Die Galle wird auch noch aus den Tieren entfernt und in Schnaps eingelegt.
Die Tiere haben wir dann anschließend natürlich gegessen.
Zu der Wirkung kann ich nur sagen, daß ich seit ca. 10 Jahren nicht eine Krankheit hatte. Zu der restlichen Wirkung kann ich keine Aussage treffen.
Gruß Mawaschi
max108
schade das filipinos grundsätzlich jedes tier töten bevor sie überhaupt wissen ob es gefährlich ist oder nicht . manchmal reicht langeweile oder nichtstun aus . seeschlangen welche zu den giftigsten schlangen überhaupt zählen und deren biss tödlich sein kann sind für taucher eher ungefährlich . denn deren maulöffnung ist so klein , dass diese eigentlich nur in die fingerzwischenhaut eines menschen hineinbeissen kann . ich hatte mich damals auch gewundert warum unsere philipp.tauchguide auf bohol so sorglos mit diesen schlangen unter wasser umging.er wusst wohl das diese keine chance haben einen menschen entsprechend geschützt durch neopren anzug und handschuhe beissen zu können . soviel zu den see/meerschlangen
tdc
| quote: |
Original von max108
schade das filipinos grundsätzlich jedes tier töten bevor sie überhaupt wissen ob es gefährlich ist oder nicht . manchmal reicht langeweile oder nichtstun aus . seeschlangen welche zu den giftigsten schlangen überhaupt zählen und deren biss tödlich sein kann sind für taucher eher ungefährlich . denn deren maulöffnung ist so klein , dass diese eigentlich nur in die fingerzwischenhaut eines menschen hineinbeissen kann . ich hatte mich damals auch gewundert warum unsere philipp.tauchguide auf bohol so sorglos mit diesen schlangen unter wasser umging.er wusst wohl das diese keine chance haben einen menschen entsprechend geschützt durch neopren anzug und handschuhe beissen zu können . soviel zu den see/meerschlangen |
dazu hab ich diesen link gefunden
Seeschlangen
| quote: |
| denn deren maulöffnung ist so klein |
naja ich hab da schon welche gesehen die armdick waren ob da das maul noch immer so klein ist wage ich zu bezweifeln 8o
tbs
| quote: |
Original von max108
schade das filipinos grundsätzlich jedes tier töten bevor sie überhaupt wissen ob es gefährlich ist oder nicht . manchmal reicht langeweile oder nichtstun aus . seeschlangen welche zu den giftigsten schlangen überhaupt zählen und deren biss tödlich sein kann sind für taucher eher ungefährlich . denn deren maulöffnung ist so klein , dass diese eigentlich nur in die fingerzwischenhaut eines menschen hineinbeissen kann . ich hatte mich damals auch gewundert warum unsere philipp.tauchguide auf bohol so sorglos mit diesen schlangen unter wasser umging.er wusst wohl das diese keine chance haben einen menschen entsprechend geschützt durch neopren anzug und handschuhe beissen zu können . soviel zu den see/meerschlangen |
Ein philipp. Tauchguide hielt seine zu Fäusten geballten Hände an die Ohren und meinte das wären die einzigen Stellen, wo eine Seeschlange hinbeissen kann. Finger und die Ohrläppchen.
Die Tiere können aufgrund der Zahnanordnung eben schlecht beissen.
http://www.reptiles.de/Das%20Schlangengift.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Seeschlangen
tbs
diver100
na hoffentlich wissen das die seeschlangen auch.
Tuempel
| quote: |
Original von diver100
na hoffentlich wissen das die seeschlangen auch.
|
Kommt immer drauf an, wer vorbei kommt

!
Ich wünsche eine gute Zeit, Tuempel.