hallo1
Hallo,
Eine Frage an alle:
Hat jemand schon Erfahrung mit einem
Pneumothorax (
Spontanpneumothorax) ?
Wenn durch einen Defekt (Reißen) eines Lungenbläßchens plötzlich Luft austtritt und durch verlorenen Unterdruck Teile der Lunge plötzlich zusammenfallen und funktionsuntüchtig werden?
Wie nehmen sich da Eure Erfahrungen aus und wie nahm der persönliche Weg der Besserung seinen Verlauf? War man mit der angebotenen Beahndlung zufrieden?
Ich bitte um eure persönlichen Erfahrungen hierzu..
Marlin666
Rein statistisch gesehen kommt dieser Fall einer Tauch-Erkrankung sehr häufig vor, jedoch wahr es mir bisher vergönnt so einer unangenehmen
Situation beizuwohnen. Ich habe lediglich gehört, dass z.B. ein Penisbruch relativ rutiniert behandelt worden sei.
Ich würde Dir empfehlen hierzu ein spezialisiertes Ärtzte- Forum aufzusuchen.
tdc
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Original von hallo1
Ich bitte um eure persönlichen Erfahrungen hierzu..
|
ich hatte zum glück noch keine persönlichen erfahrungen mit einem pneumothorax aber evtl kann dir hier jemand auskunft geben.
http://www.daneurope.de/kontakt.htm
Dr. med. Ulrich van Laak
0431 549 861
matt
Da dies ja hier im Bereich Tauchen steht, nehme ich an, dass es
beim Tauchen aufgetreten ist.
Vermutlich wurde beim Tauchen die Luft angehalten + das Tiefenniveau
gewechselt, dann kann es zu einem Lungenriss kommen.
PADI-Spruch den man mindestens 10x auf der CD hört
"niemals - wirklich niemals die Luft anhalten ...."
Dementsprechend ist es wohl kein Spontanpneumothorax.
Beim echten Spontan-Pneu. muss man genau nach der Ursache
suchen, "spontan" heisst nicht, dass nicht eine Ursache vorhanden
sein könnte. Dazu müsste man aber mehr zum Kranken wissen,
Raucher, chronische Lungenerkrankung in der Vorgeschichte,
chron. Staubbelastungen in der Arbeit usw.
Die DAN-Hotline ist da schon eine perfekte Anlaufstelle für erste Infos.
matt
fmb
Hai hallo1,
wie matt schon geschrieben hat, kann man nur Vermutungen anstellen (z.B. ob es sich um einen Tauchunfall gehandelt hat).
Bitte ein wenig mehr Information (wobei aufgetreten, Alter des Betroffenen, etc.).
Gerne auch per
PN, falls Du das nicht einstellen möchtest.
Gruß
fmb
hallo1
Hallo,
Danke für die vielen Antworten, gerne gebe ich weitere Auskunft zur Erklärung:
Der mich betreffende Pneu. trat nicht beim Tauchen auf, ich setzte nur das Thema hier ein da dieses Syndrom häufig auch dort auftritt.
Dies bringt aber keinen Unterschied im Krankheitsverlauf mit sich.
Da ich relativ robuster Natur bin, ist jeden Tag Besserung zu spüren.
(Ich verriß mich mit einem über Kopfhöhe hochgehobenen Gewicht bei gleichzeitigem Einatmen .. (Brustkorbdehnung) und dachte zuerst an Muskelverletzung)
Spontan heist zufällig, ohne Unfall. Er kommt durch einen Riß des Lungengewebes zustande, dem wird meist der "traumatische" gegenübergestellt, zu dem auch der durch das Tauchen verursachte gehört (Verletzungen)
Ich bin kein Raucher, keinerlei chronische Erkrankungen oder Belastungen,..
ich betrieb aber die letzten 10 Jahre wenig Sport und bin (40) sicherlich nicht so "elastisch" wie ich sein sollte oder könnte. Ich arbeite aber öfters körperlich..
Mein Anliegen ist es besonders persönliche Erfahrungswerte zu Krankheits - oder vielmehr Genesungsverlauf hier einzustellen oder kennenzulernen
mfg.
fmb
Hai hallo1,
es handelt sich also bei Dir um den "klassischen" Spontanpneumothorax! Auch der Auslöser ist ein Klassiker. Allerdings passiert dies typischerweise hoch aufgeschossenen Jugendlichen.
Meist platzt ein Lungenbläschen, welches nahe an der Lungen-"Oberfläche", dem Lungenfell liegt.
Bei einem Erstereignis wird zumeist eine Saug-Drainage eingelegt, damit sich die Lunge ausdehnen kann (und ggf. Lungenfell und Rippenfell miteinander verkleben). Behandlungsdauer 2-5 Tage.
Man kann eine Computertomographie machen, um die "Bläschen" zu lokalisieren und ggf. auch mit einer Spiegelung des Brustkorbes den kranken Lungenanteil (meist ganz klein, keine Angst!) entfernen. Krankenhausaufenthalt etwa 3-7 Tage.
Gruß
fmb
hallo1
Ich wußte gar nicht daß hier ausgebildete Ärzte am Werk (im Forum) sind..
Herzlichen Dank für die Beiträge und das Mitwirken
Um weiter aufzuklären sei verraten, daß ich den Eingriff der Intubation
(Anlegen des Schlauches) schon hinter mir habe (Sa. 13.09.08)), die Einfuhr des Schläuchens war äußerst schmerzhaft (nun weis ich wie sich ein "Messerstich" anfühlt), soeben bekam ich von der Krankenkasse 3 Wochen freigeschrieben..
Durch den Eingriff scheint sämtliche Muskulatur rings zum Brustbein - als auch der Rückenmuskulatur beleidigt, ein [tiefes] Einatmen ist noch nicht möglich, geschweige den Husten (!) oder ´Lachen`.
Der Weg zurück scheint bei mir ein langsamer - aber stetiger (in Wochen ausgedrückt, das ´Risiko eines Rückfalls` ist (natürlich..) besonders in den ersten Wochen hoch
Mal sehen, ob doch jemand ein subjektives Erfahrungsbild mit diesem Zustand hat (erstaunlicherweise gibt es gerade dazu - Krankheitsverlauf und Genese) kaum oder keine Literatur!)
Mfg.
bubi69
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Originally posted by hallo1
Mal sehen, ob doch jemand ein subjektives Erfahrungsbild mit diesem Zustand hat (erstaunlicherweise gibt es gerade dazu - Krankheitsverlauf und Genese) kaum oder keine Literatur!)
Mfg. |
Als erstes wuensche ich Dir erstaml eine gute Genesung!! Im Grunde wird es nicht laenger als zwei-drei Wochen dauern bit zu schmerzenfrei wieder atmen kannst (bin zwar kein Pneumologe aber ein Neurologe, und habe schone einige PNX gesehen). Falls die Schmerzen beim Atmen laenger andauern (> 3Wochen) dann gehe bitte wieder zum medical Check-up, denn es koennte sein das sich sogenannte Adherenzen der Pleura bilden.
Schoenes Wochenende,
bubi69
Daboia
Hallo ,
mein bruder er ist facharzt und sagt folgendes : „ Beim pneumothorax entsteht ein ansammlung von luft im interpleuralraum , d.h. , zwischen lunge und rippenfell .man unterscheidet zwischen ein offenen und einem geschlossenen pneumothorax. Der krankheitsverlauf hängt von der menge der eingedrungene luft ab. Entweder es muss vom arzt sehr rasch abgesaugt werden oder es ist ein chirugische massnahme erforderlich.
Der spontanpneumothorax ist in der regel ein geschlossener , wobei sich das leck meist wieder spontan schliesst.
Wenn kein verletzung vorliegt, so es kann eine grunderkrankung der lunge vorliegen.
Verletzungsbedingter (traumatischer) pneumothorax : dringt luft in den brustraum ein,es kommt zu atemnot. Ursache : meistens rippenbruch oder mechanische gewalteinwirkung.
Bei ein offenen pneumothorax besteht ein sehr hohe infektionsgefahr. Die verletzung muss operativ versorgt werden. Die rückbildung bei ein grösseren pneumothorax kann einige wochen dauern und wird durch die pleuraldrainage unterstützt. Pleuralpunktion ist eine massnahme der erstversorgung, wenn es darum geht, grössere mengen luft aus dem bauchraum zu entfernen.
An besten mit dem krankheitsbild kennt sich ein pneumologe (lungenfacharzt) aus, für schwere fälle es gibt zentren, die sich auf diese behandlung spezialisiert haben.
Untersuchungmethode: Computertomographie bzw. röntgen.
Behandlung: absaugen der luft mit einer spritze ; absaugen der luft über ein schlauch (drainage) ; operatives verfahren .
mfg. Yanina
fmb
Hai hallo1,
zu Genese und Krankheitsverlauf habe ich eigentlich schon etwas geschrieben.
Bie Bläschen, von denen ich schrieb, nennen sich Bullae und haben in Deinem Fall wahrscheinlich auch ein sog. Emphysem als Ursache.
Diese Bullae muß man ggf. entfernen (Op hatte ich beschrieben).
Dann sollte Ruhe herrschen!
Statistisch bekommt ein Patient mit einem Spontanpneumothorax in nahezu 50% im weiteren Verlauf nochmals einen Pneumothorax. Also sollte man sich frühzeitig überlegen, ob man nich eine Diagnostik (in diesem Fall eine Computertomographie) veranlasst und auch evtl. die Konsequenz (Op) daraus zieht.
Gruß
fmb
hallo1
| quote: |
Original von fmb
..sollte man sich frühzeitig überlegen, ob man nich .. evtl. die Konsequenz (Op) daraus zieht. |
Hallo fmb,
Du hast wahrscheinlich einen meiner Beiträge übersehen..
Um Irrtümer auszuschließen, ich meinte -
"subjektive", also von Betroffenen verfasste Erlebnisberichte zur Fallheilung (daß diese durch den Arzt eingeleitet wird, steht außer Frage)
Zur Anschauung sei angefügt (aus "
pulmonary reviews"
com"):
"The extent of variation in the treatment of spontaneous pneumothoraces and recurrences was demonstrated in 1997 by a survey..
The table below .. lists six common clinical scenarios (and disparate treatment approaches) of.. pulmonologists, academic pulmonologists, and thoracic surgeons surveyed.
One reason for the practice variation is the general
lack of data from randomized clinical trials".
fg
fmb
Hai hallo1,
nein, ich habe sicher keinen Deiner Beiträge überlesen.
Auch wenn ich nicht Betroffener bin, dachte ich allerdings, daß Informationen hilfreich sein könnten.
Sorry, wenn ich mich da geirrt habe; kommt nicht wieder vor!
Gruß und gute Besserung
fmb
Salex
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Original von Daboia
Hallo ,
Die rückbildung bei ein grösseren pneumothorax kann einige wochen dauern und wird durch die pleuraldrainage unterstützt.
mfg. Yanina |
Hallo,
hier muss ich allerdings Einspruch einlegen ;-) Man lässt heute niemanden länger als 5-7 Tage an der Drainage hängen. Ist nach der angegebenen Zeit noch kein Erfolg zu verzeichnen kann man es noch mit einer Pleurodese, einspritzen eines Medikamentes durch die Drainage zur Verklebung ( bei uns vorzugsweise Doxy. ) , versuchen und bringt auch das nichts wird der Patient operiert. Die Rezidivgefahr besteht häufig von daher kann man auch beim Erstereignis zur OP schreiten.
LG
Sandra
fmb
Hai Salex,
auch wenn Du weitestgehend korrekt berichtest: das interessiert den Themenstarter gar nicht! Er möchte Berichte Betroffener!
Gruß
fmb
Salex
Mmhh fmb, betroffen bin ICH nur im weitesten Sinn das dafür aber täglich.
Ich wusste auch nicht das man in dem Thread nicht das schreiben darf was man zum Thema beitragen kann und hier wurde das Thema des Pneu´s unter anderem auch grundsätzlich angesprochen.
Aber gut, man lernt nie aus denn ich würde denken das auch die Konsequenzen/Behandlung eines Pneu´s interessant sein können.
Entschuldige vielmals meine Sonntagmorgendliche Verfehlung......
LG
Chicho
fmb
Liebe Salex,
schau mal weiter oben nach!
Da hat mir der Themenstarter unmißverständlich klar gemacht, daß er an meinen Erläuterungen zu diesem Thema kein Interesse hat.
Da war ich dem gleichen Irrglauben erlegen!
Natürlich kann man - in gewissen Grenzen- schreiben, was man mag!
Gruß
fmb
Salex
Hallo fmb,
der Threadöffner scheint daran kein Interesse zu haben das mag sein aber hier haben auch noch andere User geschrieben ;-) die durchaus Interesse daran zu scheinen haben was z.B. auch Du geschrieben hast. Ein Thread entwickelt sich oder
Aber nix für ungut, dann haben wir Beide das " Falsche " geschrieben...
LG und noch einen schönen Sonntag
Salex
fmb
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Original von Salex
Hallo fmb,
der Threadöffner scheint daran kein Interesse zu haben das mag sein aber hier haben auch noch andere User geschrieben ;-) die durchaus Interesse daran zu scheinen haben was z.B. auch Du geschrieben hast. Ein Thread entwickelt sich oder
LG und noch einen schönen Sonntag
Salex |
Hai Salex,
vollkommen richtig! So sehe ich das ja auch!
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| Aber nix für ungut, |
Das mußt Du nicht mir, sondern hallo1 schreiben!
Auch Dir noch einen schönen Sonntag!
Gruß
fmb
diver100
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Original von fmb
Hai Salex,
auch wenn Du weitestgehend korrekt berichtest: das interessiert den Themenstarter gar nicht! Er möchte Berichte Betroffener!
Gruß
fmb |
den interessiert es vielleicht nicht, aber mich zum beispiel.