leachim
Hallo,
werde mich ab Mitte Januar für mehrere Monate auf den Philippinen aufhalten. Dort möchte ich auch mal wieder (nach ca. 10 Jahren) tauchen.
Kann man die tauchärztliche Untersuchung in der Nähe von Dumaguete machen lassen ?
Aus Sicherheitsgründen will ich die Untersuchung auf jeden Fall machen und ich denke in den Philippinen ist die Sache vermutlich mit xx Euro erledigt. In Deutschland zahlt man ja schon für die Impfberatung beim Arzt 20 Euro
Gruß
Michael
Daniel Schweiz
wenn du geld sparen willst machs in den Phils oder lass es gleich. wenn du einigermassen ein verlässliches resultat erhalten willst mach es in D.
Auch in D kommt es sehr auf den Arzt an. Meist ist es auch in D nicht viel wert.
Wenn Du wirklich ein Resultat willst such dir einen gute Arzt, der selber taucht in D. Findest Du in den entsprechenden Foren.
Dani
tbs
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Original von leachim
werde mich ab Mitte Januar für mehrere Monate auf den Philippinen aufhalten. Dort möchte ich auch mal wieder (nach ca. 10 Jahren) tauchen.
Kann man die tauchärztliche Untersuchung in der Nähe von Dumaguete machen lassen ?
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Dort wird dich kein Mensch danach fragen, ob du so eine Untersuchung hast. Du bestätigst das höchstens indem du ein Formular ausfüllst. Wenn du wirklich wissen möchtest, ob du fit bist, gönn dir die 20 EUR und lass sie hier machen.
tbs
sundivers
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliesen. Wenn du ein gutes Ergebniss haben willst geh zu einem Taucherartzt in Deutschland. Wenn du nicht genau weisst wo sich ein solcher in deiner Naehe befindet kannst du diese Frage immer ins Taucher.net stellen. Die Tauchaertztliche Untersuchung hier in den Philippinen ist meiner Meinung nach zu oberflaechlich und ich konnte zumindest in Tagbilaran noch keinen speziellen Artzt finden.
Schoene Gruesse aus Alona.......Philipp
fmb
Hai,
die GTÜM e.V. hat eine Liste im Netz, welche Tauchmediziner dort registriert sind und in Deiner Nähe wohnen.
Auch Hausärzte machen diese Untersuchung, aber zumeist sehr oberflächlich und ohne wirkliche Kenntnisse der Tauchmedizin.
In den Philippinen würde ich die Untersuchung nicht machen lassen; die würde bestimmt auch nur sehr oberflächlich ausfallen.
Gruß
fmb
Mike
Wie meine Vorposter schon sagten, anders als in Deutschland benötigst du in den Philippines nur ein gültiges Brevet, aber kein ärztliches Zeugnis.
Wenn du selbst Bedenken hast, daß du gesundheitlich in der Lage bist zu tauchen, dann solltest du das in Deutschland von einem Spezialisten abklären lassen und dabei nicht nur auf das Geld schauen!
Nach 10 Jahren Abstinenz solltest du unbedingt vor deinem ersten Tauchgang einen Auffrischungskurs belegen! Da wirst du dann auch sehr schnell feststellen, ob es gesundheitlich noch so geht wie vor 10 Jahren!
Tauchelfe
Es ist auch versicherungstechnisch sehr wichtig, eine gültige Tauchtauglichkeit zu haben. Falls aus einem Tauchunfall schwierige gesundheitliche Probleme resultieren, weigern sich die die Damen und Herren Versicherer (auch Krankenversicherung - nicht nur Unfallbersich. / Lebensbers.) sehr gerne, für die Kosten aufzukommen - wenn keine Tauchtauglichkeitsbescheinigung vorliegt ... auweia!
Wir hatten im weiteren Bekanntenkreis einen tragischen Tauchunfall mit tödlichem Ausgang ... die Lebensversicherung hat nicht gezahlt, weil der Versicherungsnehmer Tauchsport nicht mit angegeben hatte bei Vertragsabschluss bzw. dies auch nicht hat nachtragen lassen. Vielleicht ist das ja von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Ich würde mich auf jeden Fall erkundigen! Ich selbst habe das bei meinem Versicherer (debeka) dann noch nachträglich angegeben für die Lebensversicherung. Kostet mich ca. 30 € mehr pro Jahr .... aber das ist es mir wert.
www.gtuem.de - dort gibt es Listen mit Ärzten, die Tauchtauglichkeitsuntersuchungen durchführen. Kann man auch beim Hausarzt machen lassen (ist meist auch billiger) - aber wirklich aussagekräftig sind diese Untersuchungen dann nicht.
Im eigenen und im Interesse des Buddies sollte man - meiner Meinung nach! - unbedingt eine vernünftige Untersuchung durchführen lassen.
LG
Petra
Uli Stoecker
Hallo leachim,
da es auch auf den Philippinen Aerzte gibt die tauchen,
gibt es auch eine "tauchaerztliche" Untersuchung!
Jede "GUTE" Tauchbasis kann Dir dabei helfen!
Koennte Dir einpaar Tauchbasen nennen,
aber ich moechte nicht schon wieder, Schleichwerbung machen!
Viele Gruesse aus Cebu City,
Uli
fmb
Hai Uli,
es gibt auch Druckkammern in den Philippinen, also auch Tauch- und Überdruckmediziner!
Dennoch würde ich die Untersuchung vorab in D empfehlen! Ggf. auch eine Auffrischung der Tauchkenntnisse, schlimmstenfalls auch im Schwimmbad.
Da leachim die "40" überschritten hat, ist ohnehin eine Untersuchung in jährlichen Abständen vorgesehen.
Gruß
fmb
diver100
hallo leachim.
ich würde einfach zu meinem hausarzt gehen, und bei dem einen generalcheck machen lassen. wenn du dem sagst, das du dich in der letzten zeit etwas unwohl gefühlt hast, bezahlt das sogar die versicherung. danach kannst du dir auf den philippinen für ein paar pesos einen stempel in den pass drücken lassen, um die paragraphenreiter zu beruhigen.
Tauchelfe
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Original von diver100
hallo leachim.
ich würde einfach zu meinem hausarzt gehen, und bei dem einen generalcheck machen lassen. wenn du dem sagst, das du dich in der letzten zeit etwas unwohl gefühlt hast, bezahlt das sogar die versicherung. danach kannst du dir auf den philippinen für ein paar pesos einen stempel in den pass drücken lassen, um die paragraphenreiter zu beruhigen. |
Gehört zu einem solchen Generalcheck auch ein Lungenfunktionstest und ein Belastungs-EKG? Diese beiden Untersuchungen finde ich für Taucher besonders wichtig!!!
Da wird allerdings ne Menge getürkt ... wenn ich manchmal sehe, wieviel nicht mehr ganz junge, ältere, schwer übergewichtige Taucher ins Wasser hüpfen ... kann mir nicht vorstellen, dass die unbedingt alle eine "echte" TT-Untersuchung bestanden hätten.
Bevor jetzt alle schimpfen: bin selber nicht mehr ganz jung (49) und habe das eine oder andere Kilo zuviel ... und ich rauche auch noch dazu. Aber gerade deswegen ist es besonders wichtig, eine vernünftige Untersuchung machen zu lassen.
Wenn ich sterbe, könnte man das im günstigsten Falle als mein Privatvergnügen auslegen ... aber was ist mit den Hinterbliebenen? Oder - auch nicht schlecht: wie soll der Tauchbuddy sich fühlen, wenn er dich unten lässt ...
Passieren kann immer mal was - Tauchen ist halt nicht Minigolf! Aber man muss es nicht herausfordern, oder?
Deshalb in jedem Fall hier in D zu einem Arzt, der das ordentlich - am besten nach den Richtlinien der GTÜM - macht! An den 100 € soll es ja nun nicht hängen.
LG
Petra
fmb
Hai Tauchelfe,
ich denke, diver100 wollte nicht dazu verleiten, sich ohne Untersuchung durchzumogeln, sondern darauf hinweisen, daß es sicherlich auch Möglichkeiten gibt, sich unter dem Deckmäntelchen des Unwohlseins eine vernünftige Untersuchung, einschließlich Belastungs-EKG und Lungenfunktionstest durchführen zu lassen und diese Leistungen nicht privat zahlen zu müssen.
Der Hausarzt kann ja zu den entsprechenden Fachrichtungen überweisen. Das ist dann möglicherweise etwas mehr Lauferei, dafür aber kostenlos (von der Praxisgebühr abgesehen).
So verstehe ich das zumindest!
Dennoch rate ich zu der tauchmedizinischen Untersuchung bei entsprechend ausgebildeten Kollegen.
Gruß
fmb
Tauchelfe
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Original von fmb
Hai Tauchelfe,
ich denke, diver100 wollte nicht dazu verleiten, sich ohne Untersuchung durchzumogeln, sondern darauf hinweisen, daß es sicherlich auch Möglichkeiten gibt, sich unter dem Deckmäntelchen des Unwohlseins eine vernünftige Untersuchung, einschließlich Belastungs-EKG und Lungenfunktionstest durchführen zu lassen und diese Leistungen nicht privat zahlen zu müssen.
Gruß
fmb |
Upps - so hatte ich das auch nicht verstanden und auch meine Antwort war nicht so gemeint! Nix gegen Diver100!
LG
Petra
fmb
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Original von Tauchelfe
Nix gegen Diver100!
LG
Petra |
Hai Tauchelfe,
das habe nun ich wieder nicht so verstanden!
Vielleicht klärt uns diver100 ja noch auf!?
Gruß
fmb
diver100
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Original von Tauchelfe
Gehört zu einem solchen Generalcheck auch ein Lungenfunktionstest und ein Belastungs-EKG? Diese beiden Untersuchungen finde ich für Taucher besonders wichtig!!!
LG
Petra |
bei meinem schon.
und genau so wie ihr es interpretiert habt, habe ich es gemeint. es gibt leute, für die ist 100€ eine menge geld.
Mike
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Original von diver100
und genau so wie ihr es interpretiert habt, habe ich es gemeint. es gibt leute, für die ist 100€ eine menge geld. |
...und dann jammern, daß die Krankenkassenbeiträge ständig steigen!
Tauchelfe
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Original von diver100
und genau so wie ihr es interpretiert habt, habe ich es gemeint. es gibt leute, für die ist 100€ eine menge geld. |
Natürlich sind 100 € viel Geld! Aber tauchen ist nicht billig! Minigolf oder Hallenhalma wären da preiswqerten Alternativen! Und wenn ich auf die Phils in Urlaub fliege und tauchen möchte ... mal ehrlich, meinst Du, da hapert es dann an 100 €????
Tauchen ist ein absolut privates Hobby! Wieso sollte das die Allgemeinheit (sprich Krankenkasse) bezahlen??? Da braucht man sich nicht wundern, wenn die Beiträge steigen ... das sehe ich auch so!
LG
Petra
diver100
ehrlich gesagt, glaube ich kaum, wenn ich meine tauchsport untersuchung aus eigener tasche bezahle, das die krankenkasse dadurch billiger wird. aber ihr dürft das gerne machen, meinen segen habt ihr. ich für meinen teil sehe nicht ein, das ich das ganze jahr dieses marode system finanziere. krank bin ich so gut wie nie. das einzige was ich mir "gönne" ist dieser generalcheck einmal pro jahr. und den soll ich dann noch selbst bezahlen? nein danke.
allerdings könnte ich den locker 2-3 mal zahlen, wenn man mir den monatlichen zwangsbeitrag erlassen würde.
fmb
Hai,
ab einem gewissen Alter ist ein Generalcheck, bei dem nebenher als "Abfallprodukt" die Tauchtauglichkeit herauskommt ja auch nichts Verwerfliches!
So mit rektaler Untersuchung der Prostata und Darmspiegelung!
Nein, hiervon steigen die Kassenbeiträge sicherlich nicht! Dafür gäbe es andere Ansätze! Aber die hier zu diskutieren, führe zu weit!
Gruß
fmb