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Original von dino
Das Geraet wurde vor etwa 15 bis 20 Jahren ueber das DOT von Draeger gekauft. Ist das noch die Selbe? Und warum staht die jetzt beim Militaer?
Tina, erzaehl mal mehr bitte. Ferner waere es gut, wenn Du einen detailierten Bericht schreiben koenntest und in an die PCSSD (Phil. Commission on Sport Scuba Diving) schicken koenntest. Eigentlich ist die U-Kammer als "Come-on" zum Tauchen in der Visayas gedacht.
Danke |
ok, ein kleiner Bericht.....
Verdacht auf DCS des Innenohres nach
TG ohne Deko, aber dicht am Limit.
Telefonisch war der Arzt leider nicht zu erreichen, nur der Operator. ds war für uns schon sehr beängstigend.
Die Dekokammer steht auf dem Gelände des Militärhospitals. Draussen abgelegte, verschmutzte Gipse, Hühner laufen frei herum (nun ja, die Patienten wurden anscheinend vor Ort von Verwandten verköstigt, so ist es da nun einmal.)
Man geht an Patienten in deren verschmutzten, verrosteten Behandlungsbetten vorbei....Frauen hatten da eigentlich keinen Zutritt.
Gut: der Patient wurde sofort um Arzt gebracht.
Da der Patient keine Beschwerden mehr hatte, verzichtete der Arzt auf eine Dekokammerfahrt. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass dies unseren Rückflug sicherte. Leider kam es zuhause zu einem Rückfall, der dann in Kiel in der Kammer der Navy behandelt wurde.
Zur gleichen Zeit wurde laut Aussage des Arztes eine junge Wienerin in der Kammer behandelt. Ich kann also zum Zustand der Kammer nichts sagen. Sie scheint aber öfter benutzt zu werden.
Zur gleichen Zeit der Arztbefragung wurde ein Mann mit Fingerbehandlung verarztet:
Auf dem Tisch ein mit Blut beschmutztes Tuch, der Patient musste mit einer Hand den Deckel des Mülleimers hochhalten, während aus einem offenen, sicher nicht sterilen Glas, mit Wattetupfer und viel Jodtinktur der Finger benetzt wurde.
Die Behandlung war sehr günstig, wir sollten nur den Standard von einigen hundert
Peso zahlen, haben dann aber großzügig gespendet.
Wir haben aus dieser Erfahrung unsere Lehre gezogen: werden weitaus konservativer tauchen und selbst mehr an Medikamenten etc mitnehmen. Die Standards dort sind mit unseren keineswegs zu vergleichen und ich glaube, dass wir nicht mit einer so robusten Gesundheit gesegnet sind wie die Pinoys.