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Amos

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1

Saturday, September 17th 2011, 7:31am

Philippinische Frauen im Zweiten Weltkrieg

Ich habe mir gestern folgende Fotostrecke angeguckt, über Frauen im WW II:

http://www.theatlantic.com/infocus/2011/…-at-war/100145/

Dabei ist auch ein Bild, von philippinischen Frauen, die sich als Guerillas an der Waffe haben ausbilden lassen:

http://cdn.theatlantic.com/static/infocu…14_11108135.jpg

Quoted

The first "Women Guerrilla" corps has just been
formed in the Philippines and Filipino women, trained in their local
women's auxiliary service, are seen here hard at work practicing on
November 8, 1941, at a rifle range in Manila. (AP Photo)

GrimmR

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2

Saturday, September 17th 2011, 1:34pm

Ph Frauen an der Waffe

Ist wohl nur ein Probagandafilm? :yupi

Molchzar

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Saturday, September 17th 2011, 1:54pm

Hoppla !

Der erste Link beschäftigt sich mit Frauen weltweit (keinerlei Aussagekraft und kein Bezug zu den Philippinen) und beim 2. Link sind ein paar Frauen bei Schießübungen zu sehen.

Was genau will der TS damit nun aussagen (beweisen) ?

Bild 2 zeigt uns wohl eindeutig Frauen, die von den USAFFE trainiert wurden. Waren das wirklich Widerstandskämpferinnen ?

Wenn Interesse besteht, sich mit WIDERSTANDSKÄMPFERINNEN zu beschäftigen, dann müssten wir uns hier insbesondere mit den HUK-Frauen beschäftigen und nicht mit Propagandabildern der US-Amerikaner !

Anno48

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4

Saturday, September 17th 2011, 3:02pm

Hoppla Molchzar!

Übersehen oder zu schnell "geschossen"? - Den Text des TS musst Du schon richtig lesen und nicht voreilig eigene Schlüsse ziehen. Der TS hatte extra mit dem zweiten Link das Bild 14 angefügt, falls jemand (wie Du) dieses Bild im ersten Link übersehen würde und die fehlendeTextunterschrift angefügt.

Hättest Du die Worte des TS vor dem zweiten Link gelesen - "Dabei ist auch ein Bild, von philippinischen Frauen, ..." - wäre dies nicht passiert.

Also erst richtig hinsehen und dann auch lesen, bevor Du schreibst und Fragen stellst, bzw. ein neues Thema eröffnest.

Molchzar

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5

Sunday, September 18th 2011, 2:12am

Hättest Du die Worte des TS vor dem zweiten Link gelesen - "Dabei ist auch ein Bild, von philippinischen Frauen, ..." - wäre dies nicht passiert.


Dann wäre das auch passiert ! Es ging (geht) mir um die Verwendung des Wortes "Guerillas". Ob die Damen auf dem Foto in diese Rubrik fallen (also den Namen Guerillas verdienen) zweifle ich an.

This post has been edited 1 times, last edit by "Molchzar" (Sep 18th 2011, 2:22am)


hey joe

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Monday, September 19th 2011, 11:37pm

Philippinische Frauen im Zweiten Weltkrieg:
(aus hey joe's philippinen-blog vom 18. Februar 2010)


"Trostfrauen" nannte die japanische Armee Mädchen und Frauen im Alter von elf bis 29 Jahren, die sie während des Asien-Pazifik-Krieges (2. Weltkrieg) 1937-45 aus ehemaligen Kolonien Japans wie Korea und Taiwan und aus elf besetzten Ländern wie China, den Philippinen und Indonesien, verschleppte. Insgesamt 200.000 Opfer wurden so zur Militärprostitution gezwungen.

Die UNO und andere Organisationen bewerten das System der "Trostfrauen" der damaligen japanischen Militärregierung als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Sie fordern von der jetzigen japanische Regierung, sich ihrer historischen Verantwortung zu stellen und die wenigen noch lebenden ehemaligen "Trostfrauen" zu entschädigen. Einer entsprechenden Resolution der USA aus dem Jahre 2007 folgten inzwischen die Parlamente weiterer Länder.

Die meisten der ehemaligen "Tostfrauen" sind inzwischen über 80 Jahre alt, sie sollten nicht ohne Aussöhnung sterben, schreibt die "Rote Fahne" und rief zur Unterstützung einer noch bis zum April 2010 laufenden Unterschriftenaktion auf, um internationalen Druck auf Japan zu erzeugen.

Quelle: http://www.rf-news.de/2010/kw07/untersch…trostfrauen201c

Ein Bericht der "Süddeutschen Zeitung" aus dem Jahr 2007 anlässlich der US-Resolution:
http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/993/125802/ (Dieser Artikel ist leider nicht mehr online)

Der Link zur Unterschriftenaktion (hier nur zur Information, da die Aktion bereits beendet ist):
http://www.jca.apc.org/ianfu_ketsugi/1200000.html

Mehr dazu auch hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Trostfrauen
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aktualisiert, neu gestaltet und wieder im netz: meine marinduque-website. http://marinduque.de

Molchzar

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Tuesday, September 20th 2011, 10:15am

Hallo Hey Joe,
vielen Dank für den Beitrag.
Gab es darauf irgendeine Reaktion von Seiten der Japaner ?

8

Tuesday, September 20th 2011, 11:21am

Hallo Hey Joe,
vielen Dank für den Beitrag.
Gab es darauf irgendeine Reaktion von Seiten der Japaner ?

Suche mal unter "comfort women" im INternet. Die Sache laeuft schon seit 65 Jahren!
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p!noY

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Tuesday, September 20th 2011, 12:47pm

...ich wüsste auch gerne, was der TS damit sagen will, da man sonst einfach zwei links hat und mehr nicht :)
Wenn die Frage sein sollte, was man von phil. Frauen an der Waffe hält, dann ist meine Meinung "warum nicht?" Für mich ist dies keine Frage des Geschlechts und wenn es um die Verteidigung des Landes geht, dann soll jeder seine Chance bekommen, dies zu tun ;)

Anno48

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10

Wednesday, September 21st 2011, 3:36pm

...ich wüsste auch gerne, was der TS damit sagen will
Wieso sagen? Amos hat ein Bild zufällig gefunden und war sicherlich verwundert, junge Filipinas in Uniform mit Röcken beim Schießtraining zu sehen. Er bekam aber nur unqualifizierte Anworten und dieses Bild wurde den "Propagandabildern der US-Amerikaner" zugeordnet. Die Frage für wen oder was dieses Bild als Propaganda dienen soll, wurde erst gar nicht gestellt. Ein diskussionswürdiger Teilaspekt wurde hier nicht gesehen bzw. abgelehnt.

- Aber um dieser Sache (Bild/Amos) gerecht zu werden, muss man zunächst den Hintergrund betrachten, unter dem dieses Bild entstanden sein könnte. Und auf die Schnelle hilft hier Wikipedia unter "Douglas MacArthur":

Quoted

Als die japanische Bedrohung zunahm, beschlossen die USA Anfang 1941 eine Aufrüstung der Philippinen. Dazu wurden am 26. Juli 1941 die USAFFE (United States Army Forces - Far East) aufgestellt. Im August 1941 stand fest, dass diese Kräfte einer möglichen japanischen Invasion nicht widerstehen konnten, da Waffen wie Flugabwehrgeschütze, Panzer und moderne Kampfflugzeuge fehlten. Die USA stellten in Aussicht, bis Anfang 1942 für eine adäquate Aufrüstung zu sorgen. Die angebotene Verlegung einer Einheit der Nationalgarde lehnte Douglas MacArthur aber ab. Er war Optimist und angesichts der wachsenden Lieferungen an Flugzeugen und anderen unterstützenden Materialien ging er davon aus, die Philippinen zu einer sich selbst verteidigenden Festung ausbauen zu können. Die Abwehr eines japanischen Angriffes sollte dann kein Problem sein. Im Gegenteil war seine Ansicht, das komplette Chinesische Meer mit amerikanischen Flugzeugen kontrollieren zu können.

Doch mit dem Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 mussten MacArthur und sein Kommandostab schnell feststellen, dass sie der Übermacht der japanischen Streitkräfte kaum etwas entgegenzusetzen hatten. Zusammen mit General Jonathan Wainwright arbeitete MacArthur einen Rückzugsplan aus, der vorsah, dass sich alle alliierten Truppen in Luzon bis Anfang Januar 1942 auf die Halbinsel Bataan zurückziehen sollten. Dieser Plan konnte erfolgreich verwirklicht werden, doch als die Lage aussichtslos wurde, zog das US-Kriegsministerium MacArthur im März von den Philippinen ab, um ihn zum Oberbefehlshaber der alliierten Truppen im Südwestpazifik zu ernennen. Er wurde auf einen direkten Befehl Roosevelts hin durch Jonathan Wainwright ersetzt.
Da das Bild am 8. November 1941 entstand - also diese erste "Woman Guerrilla" - , ist es hinsichtlich der drohenden Invasion und die genau einen Monat später beginnenden Schlacht um die Philippinen denkbar, dass hier Filipinas in Uniform, die auch im Service der US-Armee standen (Büro, etc.), hier einem Schießtraining unterzogen wurden. Und für diese Frauen konnte nur die irreguläre Kriegsführung in Frage kommen, also der sogenannte Guerrillakrieg. Eine recht kurze Recherche führte zumindest zu dem Bericht eines amerikanischen Soldaten:

Quoted

Americans Behind Japanese Lines - Philippine Guerrillas in World War II - Oct 13, 2008,
von Lee Bergee (Retired-U. S. Marine Corps, World War II and Korea-1950)
------------------------------------------------------------------------------------------
During World War II a group of brave Americans in the Philippines refused surrender to the Japanese. They resisted for three years under extremely dangerous conditions. The liberation of Luzon, Philippines , was the culmination of three years sacrifice, bravery, suffering and fortitude of a group of men and women known as guerrillas. Since Bataan fell in April 1942, a few Americans and Filipinos had been waging a battle behind the Japanese lines.
The Beginning
In January 1942, General Douglas MacArthur authorized Lt.Col. Claude Thorp to infiltrate the Japanese lines and establish an observation post in the Zambales Mountains just above Clark Field. This small unit observed Japanese activity at the airfield and radioed reports as to when the Japanese planes took off to bomb Bataan and Corregidor. When Bataan surrendered on April 9, 1942, Lt.Col. Thorp organized a guerrilla unit in the area. This unit grew as men (American and Filipino) who had escaped capture joined Lt.Col. Thorp and his irregular fighting unit. A few Filipino women also joined his warriors.

All of this activity was being conducted with no contact with the outside world. Lt.Col. Thorp divided Luzon into four military districts with each district appointed a commander. Each guerrilla unit was given a squadron number (e.g. 111, 102). At first, the only way they had to communicate with each other was by runner. Then they established what was called “bamboo telegraph.” This consisted of tubes of bamboo being struck with Morse-code-like beats and relayed throughout the countryside.
..............
Liberation
Thanks to the dedicated men and women of the Philippine guerrillas, the American invasion on January 19, 1945, at Lingayen, in Northern Luzon, was successful. Supplies were cut off and troop movements to the beach were negated by the constant interruptions by the people who had not surrendered and who had taken the fight to the enemy for three long years.
Sources:
Lt. Ramsey's War: From Horse Soldier to Guerrilla Commander by Edwin P. Ramsey and Stephen J. Rivele, Knightsbridge Publishing (1990)
Philippine Diary 1939-45 by Brig. Gen. Steve Mellnick, D. Van Nostrand Co. (1969)
Behind Japanese Lines: An American Guerrilla in the Philippines by Ray C. Hunt and Bernard Norling, University of Kentucky Press (1986)
Anywhere Anytime: The History of the 57th Infantry by John E. Olson, J.E. Olson (1991)
Guest of the Emperor: The Personal Story of Ex-POW Frank O. Promnitz USMC by Lee K.Bergee, Four Freedoms Press (1987)

http://www.suite101.com/content/heroes-b…8#ixzz1YJOM90t8
Also dies dürfte schon bestätigen, dass Filipinas am Guerillakrieg tatsächlich beteiligt waren (Bataan) , da es wohl kaum Aufzeichnungen darüber gibt, in welchem Umfang Frauen an diesem ansonsten nicht unwichtigen Guerillakrieg beteiligt waren, bleibt dies weiterhin unklar. Zumindest gibt es wohl Bücher und auch einen Film von Fritz Lang die sich mit dem Guerillakrieg auf den Philippinen beschäftigen. Sogar der berühmt und berüchtigte deutsche Staatsrechtler Carl Schmitt erwähnt 1963 hierzu auch die Philippinen.

Anno

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Wednesday, September 21st 2011, 4:48pm

Das hier ist wohl eine entsprechende Biografie:

The Crucible: An Autobiography of 'Colonel Yay.' Yay Panlilio. Scholarly edition of 1950 text with introduction and textual notes. Rutgers University Press (forthcoming November 2009).
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Brot kann schimmeln...und was kannst Du ?



Anno48

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Wednesday, September 21st 2011, 6:10pm

Zu >railman1967< Beitrag:

The Crucible: An Autobiography of 'Colonel Yay, Filipina American Guerrilla

Quoted

On December 8, 1941, as the Pacific War reached the Philippines, Yay Panlilio, a Filipina- Irish American, faced a question with no easy answer: How could she contribute to the war?
In this 1950 memoir, The Crucible: An Autobiography by Colonel Yay, Filipina American Guerrilla, Panlilio narrates her experience as a journalist, triple agent, leader in the Philippine resistance against the Japanese, and lover of the guerrilla general Marcos V. Augustin. From the war-torn streets of Japanese-occupied Manila, to battlegrounds in the countryside, and the rural farmlands of central California, Panlilio blends wry commentary, rigorous journalistic detail, and popular romance.

Weaving together appearances by Douglas MacArthur and Carlos Romulo with dangerous espionage networks, this work provides an insightful perspective on the war. The Crucible invites readers to see new intersections in Filipina/o, Asian American, and American literature studies, and Denise Cruz’s introduction imparts key biographical, historical, and cultural contexts to that purpose.
http://rutgerspress.rutgers.edu/acatalog/The_Crucible.html

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Wednesday, September 21st 2011, 6:29pm

Philippinische Frauen im Weltkrieg II

Hallo in die Runde,

mein Beitrag hier, hat zwar nur mittelbar etwas mit "Frauen" im WK II zu tun, aber es trifft auch zu, dass der damalige US-Präsident Roosevelt, um die Hilfe der phil. Bevölkerung im Kampf gegen die japanischen Invasoren gebeten hatte, und zum Dank dafür festlegte, dass die philippinischen Hilfskräfte die gleichen Rechte wie die US-Soldaten bekämen und nach der Befreiung der Philippinen ebenfalls in die US-Army integriert würden und auch pesnionsberechtigt wären.

Wie bekannt, sind nach der Gefangennahme der US-Truppen, samt der philippinischen "Hilfskräfte", durch die Japaner sehr viele Filippinos auf dem Marsch nach Baatan zu Tode gekommen sind.

Nach dem Tod Roosevelts und der Befreiung der Philippinen durch den zurück gekehrten General Mc Arthur, erklärte der neue Präsident Harry S. Truman, "er könne unmöglich die Filippinos als Soldaten anerkennen, da sie ja lediglich Partisanen gewesen seien und keine regulären Soldaten. Somit waren auch die versprochene Pension futsch. Erst vor kurzem haben die USA einigen übrig gebliebenen Filippinos eine "Abfindung" gezahlt. Die Höhe ist mir nicht bekannt, aber es hat sich für die USA gelohnt, da sich die zu zahlende Summe, durch natürliche Fluktuation stark reduziert hat.

Gruß Benny
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Benny

Molchzar

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Thursday, September 22nd 2011, 12:38am

Die o.g. Zitate über die sog. Guerilla Armee der Amerikaner (und ein paar Filipinos) erwecken den Eindruck, als ob die Amerikaner einen GUERILLAKRIEG gegen die Japaner führten. Wahr ist vielmehr, dass sie sich "versteckten", sich von Kampfeinsätzen fernhielten (aber von den Amerikanern gut versorgt wurden), gleichzeitig aber auch Einheiten der HUK (in Zusammenarbeit mit der mit den Japanern kollaborierenden Constabulary) an die Japaner verrieten.

Hier den Eindruck zu erwecken, als ob sich die Lande versteckenden US-Amerikaner Freiheitskämpfer waren, halte ich für historisch falsch. Im übrigen sollten wir uns davor hüten , irgendeine Aktivität der US-Amerikaner auf den Philippinen zwischen 1898 und 1946 (1955) mit den Worten "Freiheitskampf, Demokratie oder ähnlichen Begriffen titulieren.
Um übrigen rechtfertigt m.E. keine "Besatzungsaktivität" der US-Amerikaner im 20./21.Jahrhundert die Verwendung des Begriffs "Unterstützung beim Befreiungskampf". Es sei denn, es ist die "Freiheit von Oligarchen und Superreichen" ihr Volk auszubeuten,gemeint.

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Anno48

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Thursday, September 22nd 2011, 1:24pm

Hier den Eindruck zu erwecken, als ob sich die Lande versteckenden US-Amerikaner Freiheitskämpfer waren, halte ich für historisch falsch. Im übrigen sollten wir uns davor hüten , irgendeine Aktivität der US-Amerikaner auf den Philippinen zwischen 1898 und 1946 (1955) mit den Worten "Freiheitskampf, Demokratie oder ähnlichen Begriffen titulieren.
Molchzar, bitte nicht schon wieder !!! Wenn dir etwas nicht gefällt, erstelle bitte ein neues Thema über die Hukbalahap (HUK). Diese Widerstandsbewegung wollte bekanntlich marxistische Ideale verwirklichen! Sogar der Militärverlag der DDR Berlin hat hierzu ein Buch drucken lassen. Aber natürlich hat diese Bewegung eine nicht unwesentliche Bedeutung in der Geschichte der Philippinen und auch bei der Befreiung von der japanischen Besetzung. Aber der TS hat uns auf ein Foto aufmerksam gemacht und zur Diskussion vorgelegt, welches Du im 1. Link einfach nicht zur Kenntnis nehmen wolltest. Es geht also nicht um US-Amerikaner als "Freiheitskämpfer", sondern inwieweit Filipinas tatsächlich an einem Guerillakrieg unter amerikanischer Unterstützung beteiligt waren, also an einer irregulären Kriegsführung.
Anno

Anm.: Molchzar, verschone uns mit deinen NLP(Neurolinguistisches Programmieren)-Techniken und Methoden der Kommunikations-Beeinflussung. Offensichtlich hast Du als Mitglied das entsprechende Seminar mit den Gedankenviren sehr verinnerlicht (eine hartnäckig wiederkehrende bösartige Gedankenformation).

Snoxall

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Thursday, September 22nd 2011, 10:27pm

Ich kenne die Internetseite, wo dieses Foto veröffentlich worden ist nicht, kann also nicht sagen, wie gut oder schlecht da recherchiert worden ist- nur soviel:
Nach Guerillatraining schaut mir das ganze nicht aus ! Die Mädels schießen mit einer Winchester Model 52, welches ein Kleinkalibergewehr ist und mehr für sportliche Zwecke verwendet worden ist. Die US Army hatte 1920/21 mal ca. 500 St. zum testen bestellt, sich dann allerdings für das Springfield M1922 als Trainingsgewehr entschieden. Die alten Bestände der Winchester M52 wurden dann auf dem freien Markt verschnalzt.
Für mich macht das Foto eher den Eindruck, als würden ein paar Girlscout ( ja, ich weiß, das sind keine Pfadpfinderinnen ) mal einen lustigen Schießwettbewerb veranstalten.
Guerillaausbildung ? - eher nicht. Aber vielleicht gibt es hier einen Experten für Uniformen, der mehr zu der Einheit/Waffengattung etc. der Damen was erzählen kann.

Gruß Christian

Anno48

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17

Thursday, September 22nd 2011, 11:36pm

Guerillaausbildung ? - eher nicht. Aber vielleicht gibt es hier einen Experten für Uniformen, der mehr zu der Einheit/Waffengattung etc. der Damen was erzählen kann.

Für mich macht das Foto eher den Eindruck, als würden ein paar Girlscout ( ja, ich weiß, das sind keine Pfadpfinderinnen ) mal einen lustigen Schießwettbewerb veranstalten.
Da hast Du recht, die Anführungszeichen sprechen hier auch für sich: > The first "Women Guerrilla" corps <

Dies heißt aber nicht, dass die US-Army wenigstens ihrem nicht zum Kampf ausgebildeten philippinischen Personal beim Zurücklassen wenigstens das Schießen beibringen wollte, auch für eine mögliche oder "gewünschte" Guerilla-Tätigkeit. Eine Spaßveranstaltung scheint es nicht zu sein, der Ausbilder macht nicht diesen Eindruck. Die Uniformen mit Rock dürften offensichtlich auf ein Service-Personal schließen lassen. Der Rückzug/Abzug der Amerikaner war abzusehen und ob hier eine von diesen Filipinas für einen derartigen Kampf geeignet war, kann hier nicht beantwortet werden. Zumindest ist dieses Training für die Selbstverteidigung nützlich. Wichtig für die Amerikaner war auf jeden Fall an Informationen über die japanischen Aktivitäten zu gelangen und ob den Filipinas noch andere Dinge beigebracht wurden, ist dem Bild nicht zu entnehmen. Aber das Wort "corps" scheint auf eine ernstere Angelegenheit zu deuten. Und es gab offensichtlich einige wenige Amerikaner die auch zur Führung dieser Gruppen auf den Philippinen verblieben (s.o. Berichte). Und einen Monat vor der tatsächlichen Schlacht wird man wohl keine Zeit und Patronen mit "Girlscouts" verschwenden !!!

Anno

Snoxall

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18

Friday, September 23rd 2011, 8:48am

@Anno48

Mit Deinen Überlegungen kannst Du natürlich Recht haben.
Mir ging es aber in erster Linie mehr darum, daß die Beschreibung des Bildes nicht unbedingt korrekt sein muß.
Ich habe schon häufig gesehen, daß irgendwelche Bilder völlig falsche Überschriften und Beschreibungen hatten, und erst mit etwas detektivischen Gespür richtig zugeordnet werden können.
Wie gesagt, nach einer Guerillaausbildung sieht es nicht aus, eher nach einem sportlichen Wettkampf ( man beachte den freien Anschlag mit Schießriemen,Dioptervisierung, Kleinkalibergewehr).
Rein theoretisch könnten es sogar College Studentinnen sein bei ihrer paramilitärischen Ausbildung irgendwann in den 50ern.
Ich finde das Bild aber recht interessant und werde mal versuchen, noch ein wenig zu recherchieren.

Gruß Christian

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Monday, September 26th 2011, 10:37pm

Woher kenn ich das bloß?????

Nach dem Tod Roosevelts und der Befreiung der Philippinen durch den zurück gekehrten General Mc Arthur, erklärte der neue Präsident Harry S. Truman, "er könne unmöglich die Filippinos als Soldaten anerkennen, da sie ja lediglich Partisanen gewesen seien und keine regulären Soldaten. Somit waren auch die versprochene Pension futsch.
http://en.wikipedia.org/wiki/Bonus_Army

Na ja, Vertrauen in die Politik halt :blöd und das ist doppelt wahr für einige Berufsgruppen
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DL8KE

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Tuesday, May 14th 2013, 3:17pm

Zweiter Weltkrieg - Japanischer Politiker verteidigt Zwangsprostitution (Trostfrauen)

200.000 "Trostfrauen" in Asien mussten sich in den dreißiger und vierziger Jahren für Japans Soldaten prostituieren. Nun verteidigt ein japanischer Politiker das System als notwendig, "um die Disziplin aufrechtzuerhalten". Ein prominenter Politiker hat das japanische System der Zwangsprostitution asiatischer Frauen im Zweiten Weltkrieg verteidigt. Es sei nötig gewesen, um die "Disziplin aufrechtzuerhalten" und den Soldaten, die ihr Leben riskierten, eine Pause zu ermöglichen. "Das muss doch jedem klar sein", sagte der Bürgermeister der Metropole Osaka, Toru Hashimoto, am Montag.
Es gebe ebenfalls keine klaren Beweise, dass das japanische Militär damals die Frauen gezwungen habe, sich zu prostituieren, so der konservative Politiker. In Japan werden die Betroffenen "Trostfrauen" genannt. Laut Historikern wurden bis zu 200.000 Frauen, vor allem aus Korea und China, in den dreißiger und vierziger Jahren gezwungen, in Militärbordellen für japanische Soldaten zu arbeiten. Auch Frauen von den Philippinen und aus Indonesien waren betroffen. Die Länder, die damals ....
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Quelle: spiegel.de
mehr unter: http://www.spiegel.de/politik/ausland/ja…n-a-899638.html
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Quelle: Die Welt
mehr unter: http://www.welt.de/politik/ausland/artic…ostitution.html
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