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vigan

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1

Freitag, 20. Mai 2005, 11:22

Trinkwasser auf den Philippinen

Hallo Leute,

Gutes Wasser ist eines der höchsten Güter, das man erst schätzt, wenn man es nicht hat.

Leider ist das Wasser auf den Philippinen meist nicht besonders gut.

Das Wasser ist oft salzig und nicht einmal zum Duschen oder Wäsche Waschen geeignet.
Trinken sollte man nur in Flaschen abgepacktes Mineralwasser.

Aber was tun, wenn man sich in einer abgelegenen Gegend befindet und kein Mineralwasser zu Verfügung steht.

Ein Professor der ETH Zürich hat die Lösung gefunden:

Eine PTC Flasche wird mit normalem keimhaltigen Wasser gefüllt und einen TAG z.B. auf dem Blechdach in die Sonne gelegt.
Bei optimalen 50 Grad wird das Wasser durch die UV Strahlung keimfrei und man kan es bedenkenlos trinken.
Es gibt da eine gute Seite im Internet ,die das Verfahren beschreibt.

http://www.sodis.ch/German/Text/T_Wiefunktioniertes_g.htm
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Viele Grüße Vigan

Was zwei erwachsene Menschen freiwillig tun, ist alleine deren Sache.

2

Samstag, 21. Mai 2005, 05:27

RE: Trinkwasser auf den Philippinen

Zitat

Original von vigan
Hallo Leute,

Gutes Wasser ist eines der höchsten Güter, das man erst schätzt, wenn man es nicht hat.

Leider ist das Wasser auf den Philippinen meist nicht besonders gut.

Das Wasser ist oft salzig und nicht einmal zum Duschen oder Wäsche Waschen geeignet.
Trinken sollte man nur in Flaschen abgepacktes Mineralwasser.

Aber was tun, wenn man sich in einer abgelegenen Gegend befindet und kein Mineralwasser zu Verfügung steht.

Ein Professor der ETH Zürich hat die Lösung gefunden:

Eine PTC Flasche wird mit normalem keimhaltigen Wasser gefüllt und einen TAG z.B. auf dem Blechdach in die Sonne gelegt.
Bei optimalen 50 Grad wird das Wasser durch die UV Strahlung keimfrei und man kan es bedenkenlos trinken.
Es gibt da eine gute Seite im Internet ,die das Verfahren beschreibt.

http://www.sodis.ch/German/Text/T_Wiefunktioniertes_g.htm


Hört sich nicht schlecht an, die Autoren verweisen jedoch darauf, dass die chemische Wasserqualität nicht beinflusst wird bzw. machen keine Aussage in wieweit im Wasser lebende Mehrzeller wie Parasiten etc. beeinflusst werden.

Gruß
Haki
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Karsten

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3

Samstag, 21. Mai 2005, 09:49

Hallo Ihrs,

nach Namibia hatte ich eine kleine Flasch Wasseraufbereitungsmittel mitgenommen, die ich hier in einem Outdoor-Shop gekauft hatte. Ein Tropfen sollte einen Liter Wsser genießbar machen. Das Wasser schmeckte dann zwar ein bißchen nach Chlor, aber lieber ein bißchen Chlor, als vom KLO nicht mehr weg zu kommen.
Auf den Philippinen hatte ich das Fläschchen auch mit, aber da bekam ich immer Mineralwasser und brauchte es nur ganz selten.

Karsten

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Karsten« (21. Mai 2005, 12:19)


vigan

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4

Samstag, 21. Mai 2005, 10:50

RE: Trinkwasser auf den Philippinen

Zitat

Original von Haki





Hört sich nicht schlecht an, die Autoren verweisen jedoch darauf, dass die chemische Wasserqualität nicht beinflusst wird bzw. machen keine Aussage in wieweit im Wasser lebende Mehrzeller wie Parasiten etc. beeinflusst werden.

Gruß
Haki


Natürlich wird das Wasser nicht entsalzt. Würmer und Schnecken sind mit dem Auge sehen. Zur Sicherheit könnte man das Wasser vor dem Trinken filtrieren (Kaffeefilter).

Das Wichtigste ist aber, dass das Wasser keimfrei ist.
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Viele Grüße Vigan

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5

Samstag, 21. Mai 2005, 11:43

RE: Trinkwasser auf den Philippinen

Zitat

Original von vigan

Zitat

Original von Haki

Hört sich nicht schlecht an, die Autoren verweisen jedoch darauf, dass die chemische Wasserqualität nicht beinflusst wird bzw. machen keine Aussage in wieweit im Wasser lebende Mehrzeller wie Parasiten etc. beeinflusst werden.

Gruß
Haki


Natürlich wird das Wasser nicht entsalzt. Würmer und Schnecken sind mit dem Auge sehen. Zur Sicherheit könnte man das Wasser vor dem Trinken filtrieren (Kaffeefilter).

Das Wichtigste ist aber, dass das Wasser keimfrei ist.


Ob Du Wurmlarven oder Eier mit dem blosen Auge sehen kannst - eher unwahrscheinlich, wir brauchten während meiner Ausbildung dazu immer Mikroskoskope und mindestens 50-facher Vergrösserung. Bei Zerkarien der Bilharziose gings es gelegentlich auch mit 25x. Ein Grossteil der parasitären Dauerformen ist mit dem blossen Auge nich zu sehen und tückischerweise durch einen entsprechenden Aufbau der äusseren Membran verdammt gut gegen widrige Umweltbedingungen geschützt. Dazu kommt NE ganze Reihe "exotischer Viren" w. z.b. Hanta und Co. die DU so sicher nicht kleinkriegst. Das Wasser ist übrigens auch nicht keimfrei, bei E. Coli wird von einer Keimreduktion 4-5 Zehnerpotenzen geredet, nicht von Keimfreiheit in den weiterführenden Links wird auch ein mögliches vermehrtes Wachstum von (harmlosen) Algen aufgeführt.
Das Verfahren ist mit Sicherheit angebracht wenn ich limitierte (finanzielle) Mittel habe um mir die sehr zuverlässige chem. Aufbereitung zu leisten - immer noch weitaus besser als die Originalbrühe zu trinken. Ob es beim Trecking einfacher ist ein paar Chlorpillen oder 1-2 Liter fassende Flaschen mitzuschleooen mag jeder für sich selbst entscheiden.

Gruß
HAki
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Samstag, 21. Mai 2005, 11:59

also ich

brauchse sowieso kein Wasser, ich halte mich eher an Bier, das scmeckt auch besser.. :D

wie immer

tbs

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7

Samstag, 21. Mai 2005, 12:24

RE: also ich

Zitat

Original von Beobachter
brauchse sowieso kein Wasser, ich halte mich eher an Bier, das scmeckt auch besser.. :D

wie immer


Ich möchte mich an der Stelle anschliessen. Wobei ich das stille Wasser sowieso nicht mag. Man bekommt auf den Phils an jeder Eche, selbst in den Bergen von Sorsogon oder im Dschungel, überall NE Coke.

tbs
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vigan

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Samstag, 21. Mai 2005, 12:32

Hallo Haki,

Du hast volllkommen Recht, natürlich ist das Wasser nicht 100% keimfrei. Aber eine Reduzierung um 4-5 Zehnerpotenzen ist doch auch etwas.
E. coli ist nicht pathogen, wird jedoch als Indikator für pathogene Keime verwendet.

Bilharziose ist eine Erkrankung, die bei Kontakt der Haut mit Wasser, das mit Süßwasser-Vogel-Schistosomen verseucht ist. Schnecken sind Zwischenwirte zwischen Vögeln und Menschen.
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9

Sonntag, 22. Mai 2005, 08:31

Zitat

Original von vigan
Hallo Haki,
E. coli ist nicht pathogen, wird jedoch als Indikator für pathogene Keime verwendet.

Korrekt, E.coli wird gerne als Indikator für den Erfolg/Misserfolg von Hygienemassnahmen herangezogen, was die apothogenität angeht so kann ich der Feststellung nicht zustimmen. Die Bezeichnung "Escherichia coli" steht nicht für eine ganz bestimmte Bakterienart sondern für eine grössere Gruppe mit gleicher genetischer Herkunft. Es gibt durchaus - und sogar relative weit verbreit pathogene E. coli Formen. Habe spasseshalber mal nen Link zum amerikanischen Center of Disease Control beigefügt, CDC ist eine nationale Behörde die verbindliche Therapievorschläge erarbeitet und ausgibt und hat gleichzeitig Überwachungsfunktionen.
Bei diesem link dreht es sich nur um eine einzige von mehreren hundert Sub-Spezies von E. Coli
http://www.cdc.gov/ncidod/dbmd/diseasein…ichiacoli_g.htm

Zitat


Bilharziose ist eine Erkrankung, die bei Kontakt der Haut mit Wasser, das mit Süßwasser-Vogel-Schistosomen verseucht ist. Schnecken sind Zwischenwirte zwischen Vögeln und Menschen.

Gibt da ein paar komische Daten die auch andere Wanderwege nahelegen, Du hast vollkommen recht, beim "traditionellen" Befall bohren sich die Zerkarien durch die Haut des Endwirtes, habe vor einiger Zeit mal nen Artikel in der Hand der auch ander Möglichkeiten nahelegte. Bei einigen Berufstauchern die wegen der längeren Zeit unter wasser mit Anzügen, Masken, Fusslingen etc. unterwegs ware wurde ebenfalls Bilharziose beobachtet, die einzige Möglichkeit die man bei diesen Jungs sah was, dass die Besiedlung über die Mundhöhle bzw. obere Speisseröhre/Atemröhre erfolgt sein musste.
Werd mal versuchen ob ich den Link nochmals finde, habe mich berufsmässig über 10 Jahre mir Tropenkrankheiten befasst, ist zwar schon ein paar Tage her aber immer noch ein Steckenpferd wenn nun auch die Ablage etwas darunter leidet.
BTW bin mir nicht sicher ob diese Diskussion hier im Forum von allgemeinem Interesse ist, wenn DU Lust hast können wir auf PN ausweichen,

Gruß
Haki
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10

Sonntag, 22. Mai 2005, 08:51

korrekt...

Zitat

BTW bin mir nicht sicher ob diese Diskussion hier im Forum von allgemeinem Interesse ist,


schwer vorstellbar, das dieses blob irgendwem interessiert, Wasser gibts zum kaufen, und ich habe oftmals direkt aus der Leitung getrunken (vor allem zur Brandbekämpfung) und lebe immer noch...

und das man besser Bier oder Cola trinkt wurde eh schon erklärt...

wie immer

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11

Sonntag, 22. Mai 2005, 08:58

RE: korrekt...

Zitat

Original von Beobachter

Zitat

BTW bin mir nicht sicher ob diese Diskussion hier im Forum von allgemeinem Interesse ist,


schwer vorstellbar, das dieses blob irgendwem interessiert, Wasser gibts zum kaufen, und ich habe oftmals direkt aus der Leitung getrunken (vor allem zur Brandbekämpfung) und lebe immer noch...

und das man besser Bier oder Cola trinkt wurde eh schon erklärt...

wie immer


Ob Bedarf zur Diskusion besteht entscheiden letztendlich die Mitglieder. Wird das Thema sachlich diskutiert ist auch der Bedarf da.
Wenn der Bedarf gedeckt ist oder nicht gegeben verschwinden die Threads sowieso in den Forenhimmel.

:492:
Signatur von »andy74th«
Es grüßt Andre



klaush

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12

Sonntag, 22. Mai 2005, 10:47

Die Methode ist vor allem hilfreich für Einheimische in betroffenen Gegenden, die bisher das Wasser unbehandelt trinken und sich Mineralwasser nicht leisten können.

Für diese Leute ist die Reduzierung von Keimen durch UV-Strahlen ein grosser Fortschritt. Sie haben meistens schon einen etwas härteren Magen als wir. Aber es macht viel aus, ob ihre Kinder jetzt statt einmal monatlich nur noch einmal im Jahr einen schweren Durchfall bekommen.

Wenn man Zugang zu Mineralwasser, Chlortabletten oder einem guten Wasserfilter (z.B. Katadyn) hat, ist das Wasser auf jedenfal besser als wenn man es nur aufs Dach legt. Ich habe z.B. in Afrika schon Wasser mit einem Filter bearbeitet, und die Qualität war einwandfrei. Zur Abwägung Tabletten/Filter ist die Häufigkeit entscheidend: Der Filter ist für seltene Nutzung zu teuer, bei häufiger Nutzung aber biliger und gesünder als Chlortabletten.

Die UV-Methode muss man m.e. auch vor Ort noch optimieren, z.B. durch Vorbehandlung (grobe Filterung von Schwebeteilchen) und korrekte Wahl der Einwirkungsdauer (um Algen zu verhindern). Algen können, wenn man zu viele entstehen läßt, als "Nährboden" und Schattenspender für Bakterien dienen, so daß diese sich nach der anfänglichen Dezimierung wieder erholen.

13

Sonntag, 22. Mai 2005, 11:21

Zitat

Original von klaush
Die Methode ist vor allem hilfreich für Einheimische in betroffenen Gegenden, die bisher das Wasser unbehandelt trinken und sich Mineralwasser nicht leisten können.

Für diese Leute ist die Reduzierung von Keimen durch UV-Strahlen ein grosser Fortschritt. Sie haben meistens schon einen etwas härteren Magen als wir. Aber es macht viel aus, ob ihre Kinder jetzt statt einmal monatlich nur noch einmal im Jahr einen schweren Durchfall bekommen.


@klaush

Sehe das Ganze ähnlich wie Du, werde mich diesbezüglich bei meinem nächsten Besuch (foffentlich abld !!!) auf den Philippinen mal mit meinen Freunden unterhalten - kann eigentlich nur besser werden angesichts der "normalen" Brühe die leider oftmals als Trinkwasser zur Verfügung steht. Mal sehen, vielleicht fällt die Anregung auf fruchtbaren Boden.

Gruß
Haki
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Karsten

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14

Sonntag, 22. Mai 2005, 13:18

Hallo Ihrs,

kürzlich sah ich einen Bericht im WDR über die Trinkwasserversorgung in London um 1880. Damals wurden dort ebensoviele Leute krank, wie auf den Philippinen. Nicht anders sah es um 1910 in Hamburg aus. Da gab es viele Stadtviertel, die komplett von Choera, Typhus und was weiß ich alles beherrscht wurden.
Erst seit es eine vernünftige Abwasserableitung gibt, Kläranlagen usw. Ist bei uns die Situation besser geworden. Hier sind ja sicher noch einige im Forum, die noch das Leben kurz nach dem Krieg kennen. Seinerzeit war doch die Trinkwasserversorgung bei uns sicher nicht viel besser.

Nur auf den Philippinen macht sich offensichtlich keiner mal Gedanken, wie man da etwas verbessern kann, nicht nur in bezug auf die Trinkwasserversorgung?
Oder ist das etwas gewollt, daß dort viele Menschen schlechtes Wasser bekommen? Die Technik für gutes Wasser gibt es schon lange. Wenn man wollte, könnte man da etwas machen. So wie das für mich aussieht, sind es wieder einmal die Philippinen selber, die sich hier selbst beschränken.
Auch die bloße Brunnenversorgung kann meines Erachtens nicht viel helfen. Ich kann mir absoljut nicht vorstellen, daß es z.B. unter Manila noch saubers und trinkbares Grundwasser gibt.

Jetzt würde ich nur noch mal wissen, was die in bezug auf uns da erwarten? Wollen die, daß wir denen vernünftige Wasseraufbereitungsanlagen liefern?
Und selbst wenn wir das machten, stellte sich mir die Frage, wer sich um die Wartung dieser Anlagen kümmert. Von selbst und von nichts passiert nämlich nichts.

Oder verstehe ich das alles schon wieder nicht richtig?

Karsten

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15

Sonntag, 22. Mai 2005, 13:45

Wasser....

Zitat

Nur auf den Philippinen macht sich offensichtlich keiner mal Gedanken, wie man da etwas verbessern kann, nicht nur in bezug auf die Trinkwasserversorgung?


warum nur Philippinen, schlechtes Wasser gibts in unseren Nachbarländern.....und soweit ich weiss ist deutsches Trinkwasser auch qualitativ unter dem ösenischen - als wirds net so einfach sein, schätze ich mal.

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vigan

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16

Sonntag, 22. Mai 2005, 14:27

Hallo Leute,

dies hier ist ein ganz ernsthaftes Thema.

Trinkwasser wird weltweit immer knapper und die hier beschriebene Methode der Herstellung ist einfach und kann in vielen Teilen der Welt angewandt werden.

Es ist ein großer Schritt nach vorne ohne großen Aufwand.

Wen dieses Thema nicht interessiert muß es nicht lesen und darf auf Kommentare verzichten.

Ansonsten werde ich Admin empfehlen Beiträge zu löschen, die nicht der Diskussion dienen.
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17

Sonntag, 22. Mai 2005, 15:24

Also jetzt muß ich noch einmal kurz interveniren:
Die Erde ist ein geschlossenes System, da geht nicht ein einziges Wasserteilchen verloren, allerdings gibt es Wasser, das Jahre oder Jahrzehnte benötigt, um einmal den normalen Wasserkreislauf zu durchlaufen.
Es ist schon richtig, daß nur ein kleiner Teil des Wassers trinkbar ist. Und leider vereuchen wir ja auch imer mehr das Wasser. Ich verstehe schon lange nicht mehr, warum ich für die Klospühlung Trinkwasser nehmen muß. Erst wird es für viel Geld und mit viel Energie gereinigt und dann wird es sofort wieder dreckig. Da reicht doch normales Regenwasser völlig aus?

Ich will mich mal später schlau machen, zum Thema biologische Kläranlage und dann ein Ergebnis nier schreiben.

Karsten

Christian

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18

Sonntag, 22. Mai 2005, 17:59

Zitat

Zur Sicherheit könnte man das Wasser vor dem Trinken filtrieren (Kaffeefilter).


Ein Zitat von Vigan...

Gestattet mir mal meine dumme Frage:

Funzt das wirklich ? Bis zu welchem Grad ?

weico

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19

Sonntag, 22. Mai 2005, 20:05

Zitat

Es ist schon richtig, daß nur ein kleiner Teil des Wassers trinkbar ist.


Das meinen leider die meisten Leute...!

Man muss relativ wenig Aufwand und Kosten betreiben um aus "kotzschlechtem Wasser" oder Salzwasser ein einwandfreies Trinkwasser zu "machen" ! :D
Die Methode ist "Uralt" und nennt sich Umkehrosmose ! :D

Es gibt heutzutage sogar Kleinstgeräte (z.B für Weltumsegler oder Survival-Wanderer) die aus Meerwasser oder Brackwasser ihr Trinkwasser,mit Muskelkraft betrieben, gewinnen ..! 8o


Ein guter Link (um sich mal "einzulesen") die das System der Umkehrosmose und Haus-Geräte beschreiben, gibts unter...:

http://www.gesundheitswasser-osmose.de/



ansonsten einfach mal "google'n"



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Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Seil über dem Abgrunde.

tbs

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Sonntag, 22. Mai 2005, 22:33

Zitat

Original von Christian
Gestattet mir mal meine dumme Frage:

Funzt das wirklich ? Bis zu welchem Grad ?


http://www.sodis.ch/German/Text/T_Wiefunktioniertes_g.htm

Du solltest die Beiträge von oben nach unten lesen und nicht umgekehrt :D

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