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bernd f

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101

Mittwoch, 13. April 2011, 14:10

Warum denn gleich so giftig? Scheinbar kannst Du es nicht ertragen wenn man nicht Deiner Meinung ist? Hat hier ja niemand behauptet dass seine Meinung representativ ist!

Gruss
wenn man nicht meiner meinung ist finde ich das ganz in ordnung , dann wird es wenigstens nicht langweilig .
zum anderen , du kennst mich nicht wenn ich giftig bin !
gruss bernd
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102

Donnerstag, 14. April 2011, 04:49

Leider ...

Das Echo hier auf meine Anfrage bezüglich Erfahrungswerten was denn aus den Kindern mit normaler Schulbildung geworden ist bzw. wie die Zukunft aussieht wurde hier geflissentlich ignoriert.
Sollte uns das zu denken geben?.
Ja, das muss (sollte) einem zu denken geben!

Kenne einige Forenteilnehmer, die nicht mehr schreiben - und deshalb Dir auch nicht antworten - da sie "es nicht notwendig haben sich von rosaroten Brillenträgern beschimpfen zu lassen!", so deren Aussage.
(Motto: wo früher Antworten standen, gibts heute eine Werbebroschüre!)
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kaithoma

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103

Donnerstag, 14. April 2011, 06:43

ich kann da bedauerlicherweise nicht antworten, da meine Kinder gerade erst mit dem Studium fertig geworden sind, und weiter wie board examen noch ansteht.... da muesst ihr euch schon noch ein paar jahre gedulden, bis ich da "erfahrungswerte" zum posten habe......
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104

Donnerstag, 14. April 2011, 07:26

Berufsaussichten

Meiner Meinung nach lohnt es sich eigentlich nur für Ärzte und Rechtsanwälte ein Studium.

Alles andere endet doch nur in Jobs die in D (zumindest von der Bezahlung her) als Praktikantenniveu herhalten. Wenn jemand eine andere Meinung vertritt würden mich hierfür die Begründung interessieren.

Gruss Michael
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will weg aus D in die Sonne ohne Schnee und dort soll es günstig zu leben sein

Weg bin ich nun, Sonne gibts genug ohne Schnee, nur mit dem letzten Punkt klappt es nicht zur Zeit

105

Donnerstag, 14. April 2011, 07:52

Meine Kinder haben ihren Abschluss hier in den Philippinen gemacht und der Aelteste sudiert in D (ist fast fertig) und der 2. mach seine Fachausbildung in D.

Meine Erfahrung: Auch wenn sie Deutsch in der Schule als Unterrichtssprache hatten, fehlte es ihnen in D sich vernueftig schriftlich und muendlich auszudruecken. Vom Wissen her, Ja war schon in Ordnung, war halt etwas anders gelagert.

Es kann - meiner Ansicht nach - fast unmoeglich sein, dass man in D studiert wenn man auf einer phil. Schule war, die nicht in Deutsch unterrichtet hat. Dann muessen die Kinder Einiges an Sprache wie auch an Wissen nachholen. Ein Deutsch B2 waere dann wohl das Minimum wenn nicht hoeher.

Von einer oeffentlichen Schule der Philippinen oder aber auch von einer phil. exclusiven Schule kann man nicht empfehlen. Den Kindern fehlt zu viel Stoff, der in D als Basiswissen vorausgesetzt wird. Dafuer sind die Pinoy Schulen zu "amerikanisch einspurig" ausgelegt und das breite Wissen fehlt.

Ich sehe das auch bei meinem Bodyguard und ihrem Bruder. Man hat ein ganz gutes Wissen in dem Bereich in dem man an der Uni studiert hat aber darueber hinaus: Sehr schwach. Taschenrechner sind Gang und Gebe auch fuer die kleinsten Betraege, logisches Denken in Stufen und Ablaeufen fehlt sehr oft oder man denkt nur an die naechste Stufe nicht aber konsequent durch die Vorgaenge und alternative Wege.

Meiner Ansicht nach ist der phil. College oder Universitaetsabschluss mit D mit einem etwas erweiterten aber einspurigen Abitur gleichzusetzen. Diese Leute brauchen dann viel Zusatzausbildung und Training.

Schlimmer ist es in der Pilotenausbildung hier. Ohne zusaetzliche ausfuehrliche Trainingskurse (nicht nur fuer Type Rating) sind die Leute fuer europaeische Airlines uninteressant. So z.B. muss ein ATPL Pilot seinen JAA/JAR ATPL innerhalb seiner Validation Periode von einem Jahr in Europa nochmals schreiben. Die Ausbildung hier ist zu veraltet und US FAA orientiert und niemand hat sich Gedanken gemacht wie man das verbessern kann.
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I am multi-talented!

I can talk and p.iss people off at the same time!


A pessimist is a man who thinks all women are bad.

An optimist is a man who hopes they are
.

╭∩╮(︶︿︶)╭∩╮

106

Donnerstag, 14. April 2011, 09:04

Beides auf Englisch:
Bericht der Unesco über das philippinische Schulsystem: http://www.ibe.unesco.org/fileadmin/user…Philippines.htm


Hier ein paar Auszüge aus dem Bericht:

  • Die Literacy Rate unter den Jungen ist mit 94.8 % höher als bei den Erwachsenen mit 93.6 %, was auf eine Verbesserung der Schulbildung zurückzuführen ist.

  • 49 % der Kinder besuchen eine Vorschule.

  • 16.9 % der Ausgaben des Staates gehen in die Bildung.

  • Fast ein Drittel absolviert eine höhere Ausbildung.


Kenne einige Forenteilnehmer, die nicht mehr schreiben - und deshalb Dir auch nicht antworten - da sie "es nicht notwendig haben sich von rosaroten Brillenträgern beschimpfen zu lassen!"


Komisch, ich kenne einige bei denen ist es genau anders herum. Es demotiviert sie, ständig von den Nörglern zu lesen, denen die Argumente fehlen und die nur warme Luft produzieren..... Im übrigen werden die Moderatoren gegen Beschimpfungen wohl vorgehen oder etwa nicht? :denken

visayas
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »visayas« (14. April 2011, 09:19)


germanJoy

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107

Donnerstag, 14. April 2011, 19:45

Meiner Meinung nach lohnt es sich eigentlich nur für Ärzte und Rechtsanwälte ein Studium.

Alles andere endet doch nur in Jobs die in D (zumindest von der Bezahlung her) als Praktikantenniveu herhalten. Wenn jemand eine andere Meinung vertritt würden mich hierfür die Begründung interessieren.

Ich habe eine andere Meinung aus meinem eigenen Erfahrungen. Nach meiner 1-Jahr General Clerical Course in College, bekam ich ein Job als Typist mit ca. 800 pesos (1979- Mindestlohn damals war ca. 400 pesos) im Monat Arbeitslohn. Nach 7 Jahre nach meiner Collegeabschluß (Commerce-Accounting major), verdiente ich monatlich als Claims Investigator ca. 3000 pesos (Arbeitslohn von angestellte Anwalt war damals ca. 2000 pesos). Danach ging ich nach Manila und arbeitete dort als Sekretärin mit einem monatlichen Verdienst von 10,000 pesos, ein Arbeitskollege-Anwalt hatte das gleiche monatliche Verdienst. Aber nach ein bis zwei Jahre bekam ich ein Promotion und verdiente 15,000 pesos im Monat während der Lohn meines Anwalt-Arbeitskollegen gleich geblieben ist. Andere angestellte Ärtzte verdienen auch weniger als ich in dieser Zeit.
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bernd f

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108

Freitag, 15. April 2011, 02:58

Beides auf Englisch:
Bericht der Unesco über das philippinische Schulsystem: http://www.ibe.unesco.org/fileadmin/user…Philippines.htm


Hier ein paar Auszüge aus dem Bericht:

  • Die Literacy Rate unter den Jungen ist mit 94.8 % höher als bei den Erwachsenen mit 93.6 %, was auf eine Verbesserung der Schulbildung zurückzuführen ist.

  • 49 % der Kinder besuchen eine Vorschule.

  • 16.9 % der Ausgaben des Staates gehen in die Bildung.

  • Fast ein Drittel absolviert eine höhere Ausbildung.


Kenne einige Forenteilnehmer, die nicht mehr schreiben - und deshalb Dir auch nicht antworten - da sie "es nicht notwendig haben sich von rosaroten Brillenträgern beschimpfen zu lassen!"


Komisch, ich kenne einige bei denen ist es genau anders herum. Es demotiviert sie, ständig von den Nörglern zu lesen, denen die Argumente fehlen und die nur warme Luft produzieren..... Im übrigen werden die Moderatoren gegen Beschimpfungen wohl vorgehen oder etwa nicht? :denken

visayas
lieber visayas
ich habe selten so nichtssagende vertheorisierte aussagen gelesen . es erinnert mich an die hiesige strassenvekehrsordnung :floet ist bestimmt gut gemeint .
aber wenn man sich deine auszuege anschaut und anschliessen ein paar schulen des landes besucht koennte man vezweifeln . . . . .
herzliche gruesse
bernd
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109

Freitag, 15. April 2011, 07:12

lieber visayas
ich habe selten so nichtssagende vertheorisierte aussagen gelesen . es erinnert mich an die hiesige strassenvekehrsordnung ist bestimmt gut gemeint .
aber wenn man sich deine auszuege anschaut und anschliessen ein paar schulen des landes besucht koennte man vezweifeln . . . . .
herzliche gruesse
bernd


Erstens stammt der Link von Laechler und nicht von mir. Zweitens ist der Bericht von der Unesco und die Zahlen damit wohl zuverlässiger als deine an den Haaren herbeigezogenen (s. Beispiel weiter oben) à la Bildzeitung oder subjektive Eindrücke vom Besuch einiger (Hinterhof?)-Schulen.

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carldld

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110

Freitag, 15. April 2011, 07:39

Die Tochter meines Freundes, Vater Deutscher, auf den Philippinen aufgewachsen und dort zur Schule gegangen (int. Schule Cebu) macht zur Zeit in D eine Ausbildung im Hotel zur Hotelfachfrau. Ist im Juni fertig und hat jetzt schon ein Angebot bekommen dass sie in diesem Hotel eine Stelle bekommt. Sie wird nach der Lehre 1 Jahr arbeiten und dann auf der Hotelmanagementschule weiter studieren.

Deutsch ist kein Problem da ihr Vater zu Hause in Cebu immer Deutsch mit ihr sprach und sie auch Deutsch in der Schule hatte. Klar, das musste noch etwas ausgefeilt werden aber es war kein Problem. Schwieriger war im (theoretischen) Unterricht Englisch! Und zwar weil in D natürlich das britische Englisch unterrichtet wird und auf den Philippinen das amerikanische. Das sind teilweise schon gravierende Unterschiede und der Lehrer kannte kein amerikanisches Englisch. Es passierte häufiger dass sie dachte ihre Wortwahl wäre korrekt während der Lehrer sagte das wäre falsch. Das war aber kein Hindernis für sie um hervorragende Noten zu haben!

Ich bleibe dabei, der Lernerfolg hängt stark von der besuchten Schule ab.....und natürlich vom Einsatz des Schülers und der Eltern!

Ein Beispiel aus Europa: meine Frau und ich schauen sehr oft englische Quizsendungen im Fernsehen an. Die Geografie- und Europakenntnisse (z Bsp in Bezug auf Europa, politisch usw.) vieler Briten sind erschreckend verglichen mit Deutschen! Da kommen antworten die oft einfach lächerlich sind. Und dies nicht nur ab und zu! Wenn man Sendungen ansieht die das Schulwesen in den USA zum Thema haben denkt man manchmal auch was lernen die denn? Und das von Eliteuniversitäten! Ausser Heidelberg und Bratwurst haben die Meisten keine Ahnung von D. Da auf den Philippinen dasselbe Schulsystem ist braucht man sich nicht wundern!

Ich bin überzeugt dass wenn der Wille vorhanden ist dass ein Filipino/Filipina es schafft einen Uniabschluss oder Berufsausbildung in D oder anderswo erfolgreich hin zu bekommen! Sie sind ja sehr anpassungsfähig!

Gruss
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Das Leben ist schön.....geniesse es!

wolfwolf

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111

Freitag, 15. April 2011, 11:22

Ob MIR hier jemand antwortet oder nicht würde ich in einer Skala von 1-10 bei elf ansiedelt.
Wir sind hier in einem öffentlichen Forum und es geht um den Informationsgehalt für die Allgemeinheit.
Es geht um die Zukunft der Kinder und man sollte meinen,dass wenigstens da alles kleingeistliche denken/schreiben zweitrangig ist.
Jemand auf den schlips getreten?.macht nix.

nachtrag.gerade gesehen.

Ich bleibe dabei, der Lernerfolg hängt stark von der besuchten Schule ab.....und natürlich vom Einsatz des Schülers und der Eltern!
absolut richtig.

Grüße
Wolf Wolf
Signatur von »wolfwolf«
lebe jeden tag als waere es dein letzter

bernd f

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112

Freitag, 15. April 2011, 12:08

Erstens stammt der Link von Laechler und nicht von mir. Zweitens ist der Bericht von der Unesco und die Zahlen damit wohl zuverlässiger als deine an den Haaren herbeigezogenen (s. Beispiel weiter oben) à la Bildzeitung oder subjektive Eindrücke vom Besuch einiger (Hinterhof?)-Schulen.

visayas
lieber visayas , scheinbar hast du es nun mittlerweile nötig mangels kenntnis von land und leuten ein schreibniveau unter die gürtellinie anzustreben .
ich hab dafür verständnis und überlasse dir dein rosa feld .
nur noch eine kleinigkeit - das hier ist ein land voller "hinterhofschulen" sowas nennt man ein 3. welt land !
und wenn du erstmal weisst in welchem verhältnis diese zu den wenigen guten und teuren schulen stehen bekommen wir beide eventuell ein gleiches level :blumen
was das subjektive angeht , das stimmt und ist mir viel lieber als wenn einer objektiv sein möchte aber den durchblick vermissen lässt .
was ist bitte bildzeitung , hast du da einen job ?
herzliche grüsse
bernd
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Molchzar

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113

Freitag, 15. April 2011, 13:05

Lieber Visayas,
Was bedeutet das denn, wenn 1/3 einen höheren Schulabschluß haben? Bezeichnest du einen High School Abschluß als höheren Abschluß? Die High School dauert 10 Jahre.Jede Hauptschule dauert heutzutage in Deutschland auch 10 Jahre. Ein High School Abschluß ist in Deutschland max. mit einem Hauptschulabschluss vergleichbar. Ist es nicht ein Skandal, das die "Schulpflicht" (die es ja so nicht gibt) nur 6 Jahre dauert und in den abgelegenen Gebieten ein grosser Teil der Kinder bereits nach 3-4 Jahren die Elementary School verläßt.
Auch die Literacy Rate sagt nicht sehr viel aus. Ein Schüler, der 3 Jahre auf einer Mountain-Elementary School war, ist doch schon literate. Illiterate heisst, das der Betreffende nie eine Schule besucht hat. Wenn immer noch 6 % der heutigen Jugendlichen illiterate sind, spricht doch das gerade gegen das philippinische Schulsytem und zeigt auf, das Eltern ihren Kindern (aus welchen Gründen auch immer) keinen Zugang zum Bildungssystem gewähren und der philippinische Staat das hinnimmt.

114

Freitag, 15. April 2011, 13:26


Was bedeutet das denn, wenn 1/3 einen höheren Schulabschluß haben? Bezeichnest du einen High School Abschluß als höheren Abschluß?
Aus einem Link im Unesco Dokument kommt man zu einer Statistik, die angibt: 29% are in tertiary education. Hier:[url]http://stats.uis.unesco.org/unesco/TableViewer/document.aspx?ReportId=121&IF_Language=eng&BR_Country=6080&BR_Region=40515[/url]
Tertiary Education ist das, was nach High School kommt. Begriffserklärung, hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Tertiary_education


Auch die Literacy Rate sagt nicht sehr viel aus. Ein Schüler, der 3 Jahre auf einer Mountain-Elementary School war, ist doch schon literate. Illiterate heisst, das der Betreffende nie eine Schule besucht hat. Wenn immer noch 6 % der heutigen Jugendlichen illiterate sind, spricht doch das gerade gegen das philippinische Schulsytem und zeigt auf, das Eltern ihren Kindern (aus welchen Gründen auch immer) keinen Zugang zum Bildungssystem gewähren und der philippinische Staat das hinnimmt.
Was ist eine Alphabetisierungsrate (aus Wikipedia):
Der Alphabetisierungsgrad bzw. Alphabetisierungsrate ist eine statistische Größe, die den Anteil an einer Bevölkerungsgruppe angibt, der lesen und schreiben kann. Das Gegenteil ist die Analphabetenquote. Sie ist ein Indikator für das Bildungsniveau einer Bevölkerungsgruppe. Der Alphabetisierungsgrad gibt Aufschluss über die Anstrengungen einer Regierung, den Bildungsstand der Bevölkerung auf ein bestimmtes Niveau zu heben und fließt häufig in Kennzahlensysteme zur Beschreibung des Entwicklungsgrades eines Landes ein, z. B. in den Human Development Index (HDI) der Vereinten Nationen.

Und hier nochmal als buntes Bildchen: Alphabetisierungsrate in einzelnen Ländern:

kaithoma

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115

Freitag, 15. April 2011, 13:52

Zitat

Illiterate heisst, das der Betreffende nie eine Schule besucht hat.
diese aussage will ich so nicht stehen lassen..... literacy ist schon etwas mehr als nur lesen und schreiben koennen (wobei man literacy auch ohne schulbesuch werwerben kann)......bei der UN wird literacy wie folgt definiert..... in den USA kann man deswegen eine hohe illiteracy sehen, da sie den definitionen der UN folgt....

Zitat

The United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO)
defines literacy as the "ability to identify, understand, interpret,
create, communicate, compute and use printed and written materials
associated with varying contexts. Literacy involves a continuum of
learning in enabling individuals to achieve their goals, to develop
their knowledge and potential, and to participate fully in their
community and wider society."

ex wikipedia
inwieweit diese definition die literacy rate auf den philippinen verschieben wuerde, kann ich nur abschaetzen, aber ich wuerde sagen dass es die illiteracy rate verdrei- bis verfuenfachen wuerde.... (meine schaetzung)
Signatur von »kaithoma«

116

Freitag, 15. April 2011, 18:51

  • Die Literacy Rate unter den Jungen ist mit 94.8 % höher als bei den Erwachsenen mit 93.6 %, was auf eine Verbesserung der Schulbildung zurückzuführen ist.
  • 49 % der Kinder besuchen eine Vorschule.
  • 16.9 % der Ausgaben des Staates gehen in die Bildung.
  • Fast ein Drittel absolviert eine höhere Ausbildung.

Schöne Zahlen, nur sagen die rein gar nichts über die Qualität des Schulsystems aus, und darum geht es hier. Hier noch ein Interessanter Buchtip: So lügt man mit Statistik

Und mein Zitat von weiter oben sollte nicht aus dem Kontext gerissen werden. Ja, das Schulsystem ist besser, als einige denken. Aber die wichtige Aussage war, dass meine Freundin 7,5 Jahre auf den Philippinen zur Schule gegangen ist und anschließend 4 Jahre in Deutschland (+ 5 Jahre Berufsschule). Sie sieht einen sehr großen Unterschied in der Qualität der Schulen. Und wer sollte es besser wissen als sie, die in beiden Systemen gelernt hat. ;)

117

Samstag, 16. April 2011, 03:10

Schöne Zahlen, nur sagen die rein gar nichts über die Qualität des Schulsystems aus, und darum geht es hier. Hier noch ein Interessanter Buchtip: So lügt man mit Statistik

Und mein Zitat von weiter oben sollte nicht aus dem Kontext gerissen werden. Ja, das Schulsystem ist besser, als einige denken. Aber die wichtige Aussage war, dass meine Freundin 7,5 Jahre auf den Philippinen zur Schule gegangen ist und anschließend 4 Jahre in Deutschland (+ 5 Jahre Berufsschule). Sie sieht einen sehr großen Unterschied in der Qualität der Schulen. Und wer sollte es besser wissen als sie, die in beiden Systemen gelernt hat.

Auch wenn Statistiken lügen können, so traue ich der Unesco doch weit mehr, als einem bernd f oder Molchzar.

Auch würde ich die folgende Aussage unterstützen: Der Lernerfolg hängt stark von der besuchten Schule ab.....und natürlich vom Einsatz des Schülers und der Eltern! Ich habe nie behauptet, dass das philippinische Schulsystem besser ist als das Deutsche.
lieber visayas , scheinbar hast du es nun mittlerweile nötig mangels kenntnis von land und leuten ein schreibniveau unter die gürtellinie anzustreben .
ich hab dafür verständnis und überlasse dir dein rosa feld .
nur noch eine kleinigkeit - das hier ist ein land voller "hinterhofschulen" sowas nennt man ein 3. welt land !
und wenn du erstmal weisst in welchem verhältnis diese zu den wenigen guten und teuren schulen stehen bekommen wir beide eventuell ein gleiches level
was das subjektive angeht , das stimmt und ist mir viel lieber als wenn einer objektiv sein möchte aber den durchblick vermissen lässt .
was ist bitte bildzeitung , hast du da einen job ?
herzliche grüsse
bernd

Sag mal, was bezweckst du hier eigentlich. Deine Inkompetenz hast du nun zur Genüge zur Schau gestellt und deine Rundumschläge wirken auf mich wie ein Akt der Verzweiflung. Einfach lächerlich.... :peinlich

Von Herzen
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118

Samstag, 16. April 2011, 10:33

Schöne Zahlen, nur sagen die rein gar nichts über die Qualität des Schulsystems aus, und darum geht es hier. Hier noch ein Interessanter Buchtip: So lügt man mit Statistik

Und mein Zitat von weiter oben sollte nicht aus dem Kontext gerissen werden. Ja, das Schulsystem ist besser, als einige denken. Aber die wichtige Aussage war, dass meine Freundin 7,5 Jahre auf den Philippinen zur Schule gegangen ist und anschließend 4 Jahre in Deutschland (+ 5 Jahre Berufsschule). Sie sieht einen sehr großen Unterschied in der Qualität der Schulen. Und wer sollte es besser wissen als sie, die in beiden Systemen gelernt hat.

Auch wenn Statistiken lügen können, so traue ich der Unesco doch weit mehr, als einem bernd f oder Molchzar.

Auch würde ich die folgende Aussage unterstützen: Der Lernerfolg hängt stark von der besuchten Schule ab.....und natürlich vom Einsatz des Schülers und der Eltern! Ich habe nie behauptet, dass das philippinische Schulsystem besser ist als das Deutsche.
lieber visayas , scheinbar hast du es nun mittlerweile nötig mangels kenntnis von land und leuten ein schreibniveau unter die gürtellinie anzustreben .
ich hab dafür verständnis und überlasse dir dein rosa feld .
nur noch eine kleinigkeit - das hier ist ein land voller "hinterhofschulen" sowas nennt man ein 3. welt land !
und wenn du erstmal weisst in welchem verhältnis diese zu den wenigen guten und teuren schulen stehen bekommen wir beide eventuell ein gleiches level
was das subjektive angeht , das stimmt und ist mir viel lieber als wenn einer objektiv sein möchte aber den durchblick vermissen lässt .
was ist bitte bildzeitung , hast du da einen job ?
herzliche grüsse
bernd

Sag mal, was bezweckst du hier eigentlich. Deine Inkompetenz hast du nun zur Genüge zur Schau gestellt und deine Rundumschläge wirken auf mich wie ein Akt der Verzweiflung. Einfach lächerlich.... :peinlich

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wenn du keine handfesten argumente hast ist es besser du hältst dich aus dem thema raus bevor du noch beleidigender wirst .
hab einfach mut zur lücke . . .
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119

Samstag, 16. April 2011, 11:35

Liebe Moderatoren,
es wäre jetzt an der Zeit, hier mal einzugreifen. Ich möchte in diesem Zusammenhang mal daran erinnern, was fkruse, euer Moderatorkollege mal geschrieben hat (offener Brief, dann nach einem Tag leider alles gelöscht- war aber eine interessante Diskussion). Meine Ausgangsfrage bezog sich auf validierte Daten (internationale Vergleiche und FAKTEN!!!!). So wichtig individuelle Bespiele auch sind und natürlich in dieses Forum gehören, es ging mir mehr um "wissenschatliche Erkenntnisse". Inzwischen scheint mir hier ein Kleinkrieg zwischen der rosaroten Fraktion (klassischer Vertreter VISAYAS) und anderen ausgebrochen zu sein. Das hilft m.E. nicht weiter.

Liebe Leute, also bitte zurück zum eigentlichen Thema.

bernd f

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120

Samstag, 16. April 2011, 13:48

hallo molchzar , ich habe seit einigen tagen versucht einen moeglichst allgemeinen ueberblick zu deinem thema zu bekommen , weiterhin interessiert es mich auch schon laengere zeit da mein sohn die erste klasse besucht , so haben wir bereits erfahrungen mit privat - sowie staatlichen schulen , und das eben subjektiv .
wenn du eine allgemeinere , objektivere anschauung moechtest , warum gehst du mit deiner frage nicht direkt zu dem basement welches dir wichtig ist ?
die theorie in der ausfuehrung von zahlen und fakten widersprechen sich sehr und wie soll man unterscheiden zwischen "schoengeschriebenen" informationen und dem was man so im alltaeglichen leben erfaehrt ?
und genau da scheint es eben gewaltige unterschiede zu geben , wie eben von billig bis teuer .
was aber immer auch fuer eine antwort man findet , es bleibt zwangslaeufig die frage wie glaubhaft ist es fuer die eigene person und wie praktiziert man damit .
ich befuerchte fast das es unmoeglich ist einen echten nachweis zu bekommen .
witzigeweise neige ich dazu dann eher dem reisefuehrer von jens peters zu glauben .
gruss bernd
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121

Samstag, 16. April 2011, 23:24

rosaroten Fraktion

Inzwischen scheint mir hier ein Kleinkrieg zwischen der rosaroten Fraktion (klassischer Vertreter VISAYAS) und anderen ausgebrochen zu sein. Das hilft m.E. nicht weiter.
Ich glaube bald einamal, das du selber zur rosaroten Fraktion gehörst,den Visayas schreibt die Wahrheit.Genauso wie German Joy.Durch Zufall kenne ich Visayas,und weiss das seine Kinder in den PH zur Schule gehen.Er macht nicht nur bla...bla, er weiss von was er spricht,mit Fakten die er noch und noch bewiesen hat,das es gute Schulen in PH gibt,wenn nicht noch besser als in der EU.

Gruss Luchi aus der nähe von Chur .....Visayas...
Signatur von »Salamat«
Ab 2011 pendeln zwischen CH und PH

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamat« (16. April 2011, 23:45)


122

Sonntag, 17. April 2011, 02:04

wenn du keine handfesten argumente hast

Ich gebe dir mal einen guten Tip für dich und deinen Sohn, wenn du eine wirklich gute Schule suchst:

da mein sohn die erste klasse besucht

Warum schickst du deinen Sohn nicht in die internationale Schule in Cebu (CIS) ? :347:

visayas
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123

Sonntag, 17. April 2011, 02:38

wenn du keine handfesten argumente hast

Ich gebe dir mal einen guten Tip für dich und deinen Sohn, wenn du eine wirklich gute Schule suchst:

da mein sohn die erste klasse besucht

Warum schickst du deinen Sohn nicht in die internationale Schule in Cebu (CIS) ? :347:

visayas
wolltest du in diesem thread private tips vergeben oder unterhalten wir uns allgemein ueber sie qualitaet der hiesigen schulsystems?

http://www.robinson-im-netz.de/Info/Land…hule-p-738.html

http://www.eed.de/de/de.eed/de.eed.proje…ct.7.subpage.3/

http://www.census.gov.ph/

http://www.labournet.de/internationales/ph/superalles.html

es ist nur eine spitze des eisberges von informationen die direkt oder zum besseren verstaendnis ueber das mangelnde schulsystem beitragen .

eine gute schule macht doch kein gutes system !
und ein schreihals kann noch keine objektive aussage erstellen . .
freundliche gruesse bernd
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Sonntag, 17. April 2011, 02:56

eine gute schule macht doch kein gutes system !
und ein schreihals kann noch keine objektive aussage erstellen . .

Es gibt doch viel mehr gute Schulen als eine einzige! Halte dich an die Fakten oder sonst träum halt weiter. Deine Probleme musst du selber lösen. Und der Schreihals bist in diesem Falle du. Kommst mir vor, wie ein trotziges Kind. :336:

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bernd f

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Sonntag, 17. April 2011, 04:35

eine gute schule macht doch kein gutes system !
und ein schreihals kann noch keine objektive aussage erstellen . .

Es gibt doch viel mehr gute Schulen als eine einzige! Halte dich an die Fakten oder sonst träum halt weiter. Deine Probleme musst du selber lösen. Und der Schreihals bist in diesem Falle du. Kommst mir vor, wie ein trotziges Kind. :336:

visayas
naturlich gibt es mehr als eine gute schule , aber das verhaeltnis ist in diesem zwiespalt ein problem , ich persoenlich habe uebrigens keins , auch nicht mit deinen aussagen .
versuch doch mal (objektiv) eine uebersicht ueber das angebot der schulen fuer gouverment - privatschulen der kategorie die du als evtl minderwertig oder nicht ausreichend qualifiziert betrachten wuerdest .
dann die schulen die fuer dich ok waeren .
vielleicht hilft das weiter .
du koenntest naturlich auch die von mir gestellten links aufmerksam lesen .
wenn die deiner meinung nach anzweifelbar sind dann koenntest du ja mal berichten welche nicht .
ist besser als immer wieder beleidigend zu werden
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126

Sonntag, 17. April 2011, 04:42

Trotziges Kind ...

... naja auch hier wie alles, eine Frage des Standpunktes.

Lieber visayas, schauen wir uns das Land doch mal etwas neutraler an, bitte versuche es einmal. Dann stellst Du fest, dass es vom Volk als sehr positiv empfunden wird, in seiner Verwandschaft einen OFW zu haben. Der Grund dafür liegt darin, dass hier praktisch kein Geld verdient werden kann. 11 Millionen OFW's arbeiten im Ausland, nur weil es hier einen großen Nullinger gibt!

Jetzt könnte man sagen, ist doch egal wo die ihr Geld verdienen. Das aus dem Ausland ist ja auch ganz gut. Nur da beginnt des Rätsels Lösung: denn die arbeiten zum größten Teil als Hilfsarbeiter, Hauhelfer, Domestic Helper oder der Animierbranche ... Ich weiß Du glaubst es wieder nicht, da ja nicht sein kann, was nicht sein darf! Und Du ja generell wie ein Werbeposter für die Philippinen redest. Nur warum in aller Welt, kann dann der Familienvater, der das ganze Jahr in Dubai getrennt von seiner Frau und Familie buckelt wie das Tier, gerade mal 100 Euro monatlich nach Hause schicken? Und diese 100 Euro sind gerade mal der monatliche Durchschnitt der Rücküberweisungen der OFW's!

Hätte der eine tolle Ausbildung, dann würde der als Arzt, als Ingenieur oder sonst was, monatlich zumindest 1000 Euro überweisen! Wo ist da die tolle Ausbildung? Wer die nämlich hat, begibt sich nicht freiwillig wie die anderen Millionen in Abhängigkeit und Sklaventum, oder?

Und bitte komm jetzt nicht wieder mit Deiner CIS, das ist lächerlich! Die Pinoys in den Visayas sind gerade von den Behörden dazu aufgerufen worden, wegen Geldmangels an preisgünstige Schulen zu gehen. Da gehört die CIS nicht dazu ...

Nachlesbar hier: http://www.philippinen.cc/2011/04/hochsc…studiengebuhren
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127

Sonntag, 17. April 2011, 09:05

du koenntest naturlich auch die von mir gestellten links aufmerksam lesen .
wenn die deiner meinung nach anzweifelbar sind dann koenntest du ja mal berichten welche nicht .
ist besser als immer wieder beleidigend zu werden

Bezüglich Beleidigungen bist du natürlich ein Unschuldslamm. ;)

Ich wollte dir einen Tip geben, weil ich annahm, dein Sohn gehe auf eine weniger gute Schule. Anstatt eine normale Antwort betitelst du mich als Schreihals :denken

Nun zu den Links (Kurzzusammenfassung):
1. Site sagt überhaupt nichts über die Qualität des Schulsystems aus (Aufruf zu Spenden, deshalb möglichst schlimm darstellen)
2. Site sagt überhaupt nichts über die Qualität des Schulsystems aus (Aufruf zu Spenden, deshalb möglichst schlimm darstellen)
3. Site über Literacy Rate (wurde hinlänglich diskutiert)
4. Site zur Lage der ArbeiterInnen

Warum sollen diese Links aussagekräftiger sein als die von Laechler, mir u.a. :denken

Stevaro, ziemlich stark vom Thema abgewichen. Krankenschwestern im Ausland verdienen z.B. 1000 EUR. Es gibt sicherlich Arbeitskräfte in den aufgezählten Bereichen, aber eben auch andere. Die CIS hatte ich ja nur genannt, weil ich dachte bernd f sucht eine gute Schule. Ich könnte ihm ja noch die Singapore School nennen.... offensichtlich ist er aber ganz zufrieden mit der aktuellen Schule. Ich sage ja nicht, das es hier keine Probleme gibt. Ihr erweckt aber den Eindruck, als würde es hier keine guten Schulen geben. Ausserdem schreibt ihr zu jedem Thema als wäre alles hier zum :Kotz Warum um Gottes Willen lebt ihr hier?

Schöne Grüsse
visayas
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Sonntag, 17. April 2011, 09:26

Eine Krankenschwester verdient nur 1000€ im Monat? Wo soll es das denn im Euro Raum geben. Ich kenne eine Philippinische Krankenschwester, die in Amerika als Hüpfer abeitet. 150 US$ die Stunde, und der Mindestlohn in Amerika ist für Krankenschwestern 39 US$ die Stunde! In Amerika praktizieren alleine 500.000 Philippinische Ärzte. Ich kenne genügend die im Nahen Osten als Ingenieure, Schreiner und Ähnliches arbeiten. Ein nicht unerheblicher Anteil arbeitet als Seemänner! Und zwar auch als Kapitäne oder Offiziere! Ein Freund hat sich gerade über Facebook bei mir gemeldet. Ist jetzt Techniker bei den Emirates. Alle mit denen Ich die Highschool beendet habe, studieren noch (Doktor) oder haben erstklassige Arbeitsplätze im In- und Ausland bekommen. Eine Maid in Hong Kong verdient 5000 HK$ im Monat. Hat allerdings sonst alles frei! Dies ist wohl die unterste Einkommensgrenze! Braucht allerding auch nur Englisch sprechen zu können, und nicht mehr!

129

Sonntag, 17. April 2011, 10:52

Arian, die 1000 EUR bezogen sich auf den Nahen Osten, nicht EU. Eine Krankenschwester die 150 Dollar die Stunde verdient und eine Maid die 5000 HK Dollar monatlich verdient kenne ich aber auch nicht. Die anderen Löhne scheinen realistisch. Vielleicht solltest du dich mit stevaro einmal kurzschliessen und ihm die Situation erklären. Er sieht immer alles so negativ. :D

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Sonntag, 17. April 2011, 12:31

Ich beschaeftige mich seit einiger Zeit mit der Frage, wie gut (schlecht) das philippinische Schulsystem ist.Ich tendiere dazu, die Qualitaet des philippinischen Schulsystems als "absolut mangelhaft" einzustufen. Ich moechte aber diesen subjektiven Eindruck gern hinterfragen und suche seit geraumer Zeit im Internet nach Studien etc, die diese Frage erhellen. Habe aber nichts zu diesem Thema gefunden. Gibt es ueberhaupt derartige Untersuchungen ?

In einer deutschen Untersuchung (sehr geringe Stichprobe) fand ich z.B. folgende Aussage: nur 15 % der deutschen Ehemaenner von Filipinas haben eine hoehere Schulbildung (Abitur und mehr), aber 65 % der Filipinas haben einen Highschool bzw. Collegeabschluss. Grundtenor der Aussage ist, das die Heiratsmigrantinnen aus den Philippinen gebildeter sind als ihre deutschen Ehemaenner.

Wer hat sich von euch mal intensiver mit dieser Frage beschaeftigt ?
das ist der ausgangspunkt , um ihn zu beantworten bedarf es einiger arbeit und diverser recherchen .
es geht auch nicht an das ein mancher das hiesige system hochlobt nur weil sein (e) kind (er) hier schulwissen bekommt .
was nicht anzweifelbar ist waere dass es schon gute schulen hier gibt , nur stehen die in keinem verhaeltnis zur bevoelkerungszahl !
zitat :
Der Ausbildungsstand der philippinischen Kinder und Jugendlichen ist im Vergleich zu anderen armen Ländern trotzdem relativ hoch: Die (staatliche) Grund- und Sekundarschulbildung ist kostenlos, dies ist auch der Hauptgrund dafür, dass lediglich ca. fünf Prozent der Bevölkerung nicht lesen und schreiben kann. Die staatliche Schulbildung ist jedoch aufgrund fehlender finanzieller Mittel und einem Mangel an qualifiziertem Lehrpersonal nicht sehr gut. Besonders in den armen Regionen der Philippinen, in denen Kinder und Jugendliche zum Familieneinkommen beitragen müssen, ist die Schulabbruchsrate relativ hoch. Mehr als eine Million der philippinischen Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren gehen gar nicht mehr zur Schule. 31,8 Prozent aller eingeschulten Kinder beenden nicht einmal die Grundschule. In jedem dritten Dorf bzw. Stadtteil gibt es nicht einmal eine Grundschule, weshalb die Kinder, wenn sie zur Schule gehen wollen oder dürfen, oft Kilometer weit laufen müssen. In vielen philippinischen Dörfern (Barangays genannt) endet die Grundschulzeit bereits nach vier statt wie gesetzlich festgelegt nach sechs Jahren.
Der Wunsch der meisten Kinder, die die Schule abgebrochen haben, arbeiten oder auf der Straße leben ist einfach: Sie wollen wieder in die Schule gehen können, um einen guten Abschluss zu machen, einen guten Job zu bekommen und ihre Familien unterstützen zu können.
quelle http://www.vernetzte-er.de/dev/index.php…id=32&Itemid=48

das ist ein allgemeines urteil bei dem ich noch anfuegen koennte das die staatliche schulbildung nicht ( ! ) kostenlos ist denn bei den meisten projekten ist eine weitere geldausgabe noetig die nicht von der mehrheit der eltern getragen werden kann .

@ visayas , ich diskutiere nicht ueber die schule deiner oder meiner kinder , ich versuche ein bild des ALLGEMEINEN schulwesens zu erfahren und leider komme ich immer wieder zu dem gleichen schluss - wir leben in einem 3. welt land mit entsprechenden begleiterscheinungen . nur die , welche etwas mehr geld haben als die grosse masse der bevoelkerung kann sich eine gute schulbildung fuer die eigenen kinder kaufen .
@ ts ich hatte vor meiner uebersiedlung 2003 / 4 kontakt zu mehreren deutsch philippinischen paaren , einen hoeheren abschluss konnte oft die pinay gegenueber ihrem ehemann vorweisen , praktisch war davon wenig zu merken und nicht zuletzt sagen viele dass es oft so ist dass hier ein college den wert eines realschulabschlusses in d. hat .
was aber sicher nicht bedeutet dass die schueler duemmer oder fauler sind .
gruss bernd
Signatur von »bernd f«
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131

Sonntag, 17. April 2011, 12:35

Arian, die 1000 EUR bezogen sich auf den Nahen Osten, nicht EU. Eine Krankenschwester die 150 Dollar die Stunde verdient und eine Maid die 5000 HK Dollar monatlich verdient kenne ich aber auch nicht. Die anderen Löhne scheinen realistisch. Vielleicht solltest du dich mit stevaro einmal kurzschliessen und ihm die Situation erklären. Er sieht immer alles so negativ. :D

visayas
Lieber visayas,

allmählich frage ich mich was Dich zu solch einer Demagogie bewegt? Bist Du ein Troll oder bereitet Dir das Freude anderen Menschen "sowas" zu unterstellen?
Wenn Du meinen letzten Beitrag richtig gelesen hättest, könntest Du nicht solch eine Aussage treffen. Kein Wunder, dass Dich keiner mehr ernst nimmt und Dir keine Antwort mehr gibt.

Aber die Moderation sollte sich allmählich überlegen, ob man denn jede sinnvolle Diskussion von solch polarisierenden Menschen wie Dir, zerstören lassen will.
Signatur von »stevaro«

132

Sonntag, 17. April 2011, 13:48

Nun mal halblang stevaro,

Das gleiche könnte ich über dich sagen. Ist alles eine Frage des Standpunktes, wie du weiter oben erwähnt hattest. Du bist es, der die Philippinen in fast jedem Beitrag schlecht machen willst. Das ist Demagogie, aber 180 Grad in eine andere Richtung. Ich halte einfach dagegen und dies vorwiegend mit guten Argumenten. Klar, dass dir das nicht passt. Etwas mehr Toleranz bitte. Ich bin eben kein Schulterklopfer, nur weil du einmal ein Buch geschrieben hast. Gehen dir die Argumente aus? Und schon ruft er wieder die Moderatoren zu Hilfe, wenn er nicht mehr weiter weiss. :dudu Wenn du mich nicht ernst nehmen würdest, warum schreibst du mir PN's?

Laut deinen Erkenntnissen spricht hier fast niemand gepflegtes Englisch und die OFW sind zumeist Hilfsarbeiter. Beides ist nachweislich falsch. Dies nenne ich Demagogie.

visayas
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »visayas« (17. April 2011, 14:04)


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Sonntag, 17. April 2011, 14:25

hallo stevaro , ich denke wir sollten wohl doch dass alte deutsche sprichwort praktizieren " der kluegere gibt nach " .
ich melde mich bei diesem thema nicht mehr , gegen :340: ist man machtlos ,
vorher dachte ich noch :338: aber dann hab ich gemerkt gegen :339: habe ich :notachance , es ist :326: .
also , wuerde ICH weitermachen waere ich der sichere :322: , aber so . . .
ich hoffe wir hoeren uns in einem anderen thema :heilig.gif
gruss bernd
Signatur von »bernd f«
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134

Sonntag, 17. April 2011, 14:52

In einer deutschen Untersuchung (sehr geringe Stichprobe) fand ich z.B. folgende Aussage: nur 15 % der deutschen Ehemaenner von Filipinas haben eine hoehere Schulbildung (Abitur und mehr), aber 65 % der Filipinas haben einen Highschool bzw. Collegeabschluss. Grundtenor der Aussage ist, das die Heiratsmigrantinnen aus den Philippinen gebildeter sind als ihre deutschen Ehemaenner.

Nach den letzten Postings kann ich dieser These zustimmen. :clapping

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  • »buffy_1019« ist weiblich

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Sonntag, 17. April 2011, 23:31

Aber es geht wirklich um die einzelne Schule Bernd und stevaro! Denkt ihr das das Kurrikulum in den privaten Schulen anders als in den offenlichen Schulen sind? Dass das DepEd einen anderen Stoff an den Private schools vermittelt als in den Public schools?

Die Schwankung der Qualität zwischen diese 2 Schulen sind viel großer als in DE, das spüren Ihr selbst, laut die Postings. Und das geht nur weil in viele (nicht alle) Public schools fehlen das Geld, und deswegen bleibt die Qualität auf der Strecke!

Ich weiß das selber auch. Unsere Familie hat die Tochter von meiner ehemaligen Kindermädchen adoptiert als sie (Meine yaya) gestorben ist. Sie wuchs in einem kleinen Dorf in Bikol, war die Klassenbeste in der Public school dort und hat ein Stipendium in einer Uni in Manila bekommen, aber sie verlor es weil sie mit dem Stoff nicht mithalten konnte und meine Mutti hat für Ihre Ausbildung gezahlt. Die berühmte Schriftstellerin Jessica Zafra hat in Public Schools gelernt und dann studiert (Phil Science High School dann UP Diliman), aber sie ist Meilenweit von meiner adoptierten Schwester entfernt.

Was ich hier in Deutschland lernte ist der Zusammenhang zwischen Ereignisse in Ausland und ihren Wirkung auf den Philippinen. Und nur weil ich jetzt mehr Reisen konnte und deswegen mehr kritisch Denken konnte, weil ich jetzt die Sachen von eigener Leib vergleichen/vorurteilen kann.Das ist das Vorteil von Europa, weil wir auf den Philippinen wegen unsere Geografie sehr isoliert sind. Ich werde zugeben das kritisches Denken ist allgemein auf den Philippinen nicht groß geschrieben ist, aber das liegt eher an der Gesellschaft, was die Ausbildung natürlich beeinflusst. Der Schwerpunkt der Ausbildung ist einfach anders, und wie sie beigebracht werden sind natürlich anders! In Asien lernen wir die fakten auswendig (wie die Chineser) und die Deutscher lernen mehr wie in alten Griechenland. Das ist durch die verschiedene Lerntraditionen von diesen Kontinenten! Das heißt nicht das wir schlechter sind als die Europäer!

Und wegen der Anerkennung von der Philippinischen Ausbildung in Europa: Wisst ihr das die Europäische Ausbildung/Abschluss wird in Australien und Neuseeland nicht anerkannt, und das deutsche Physiotherapeuten in Amerika noch mal studieren mussen? Ist das auch wegen mangelnder Qualität deutscher Schulen?

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »buffy_1019« (17. April 2011, 23:44) aus folgendem Grund: I added the last paragraph


  • »klausbacolod« ist männlich

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Montag, 18. April 2011, 03:39

Ich wollte mich ja eigentlich in dieses Thema nicht einmischen, will aber doch einige Tatsachen nennen.

Meine Frau hat 5 Schwestern, von denen 4 ein Stipendium bzw. Halbstipendium hatten und so das Collage besuchen konnten. Alle haben eine gute Anstellung.

Mein Sohn ist jetzt mit der Vorschule fertig und kommt im Juni in die erste Klasse. Er kann lesen, schreiben und rechnen. Auch der Computerunterricht hat Erfolge gebracht. Wir werden ihn natürlich auf derselben privaten Schule lassen, weil er sich in einer öffentlichen Schule zu Tode langweilen würde.

Ich habe festgestellt, dass es nicht nur an der Schule, sondern auch daran liegt, dass die Kinder zu hause etwas für die Schule tun müssen. Das wichtigste dabei ist, sie für das lernen zu begeistern.

In der philippinischen Geschichte gibt es genug Beispiele, die aufzeigen, dass es an den Schülern liegt, etwas zu lernen oder lernen zu wollen. Viele haben sich selbst ausgebildet oder weiter gebildet, wenn das Geld für die Schule nicht da war.

Wirklich lernen kann man also nur dann, wenn man es selbst will. Die Angebote sind ja vorhanden.Das hat dann nichts mehr mit dem Schulsystem zu tun, egal ob in Deutschland oder auf den Philippinen.

.
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Montag, 18. April 2011, 18:49

Wirklich lernen kann man also nur dann, wenn man es selbst will. Die Angebote sind ja vorhanden.Das hat dann nichts mehr mit dem Schulsystem zu tun, egal ob in Deutschland oder auf den Philippinen.

Das sehe ich leider nicht so. In Deutschland kann (fast) jeder mit entsprechender Begabung und Einsatz einen Schulabschluß, eine Ausbildung, FHS, Studium, Meiser, Techniker, usw. machen.
Auf den Philippinen hilft mir meine ganze Intelligenz, und die höchste Lernbereitschaft nichts, wenn nicht irgendjemand in meinen Verwandtenkreis bereit und in der Lage ist, mir das College bzw. andere Schulmöglichkeiten zu finanzieren.
Es muß ja nicht nur das College bezahlt werden, sondern auch die Unterbringung und alles was der Student so zum Leben braucht.
Meist müssen die Studenten in die größeren Städte, weil es in den Provinzen keinerlei Möglichkeiten für eine höhere Ausbildung gibt.
Zusätzlich werden die Studenten von den Colleges regelmäßig gezwungen, Geld beim Fenster rauszuwerfen.
Z. B. wenn sie persönlich von Kalibo nach Cebu müssen, nur um sich für eine Prüfung anzumelden. Ist leider so.

Von den paar Stipendien, die es wohl gibt, will ich nun mal nicht reden. Darüber weiß ich zuwenig Bescheid. Wenn jemand Details hat wie viele davon vergeben werden und wie man diese bekommt, würde ich ein wenig dazu lesen.
Es sagt ja niemand daß alle Pinoys/Pinays ungebildet sind, natürlich gibt es einen gewissen Anteil der weltweit hochqualifizierte Tätigkeiten ausübt, bzw. eine Unzahl OFW's gibt die weltweit einen guten Job machen.
Nur dürften die meisten mit überdurchschnittlichen Qualifikationen, sich diese im Ausland erarbeitet haben, was dann wiederum kein Verdienst des phil. Schulsystems ist.
Subjektiv fällt mir dennoch immer wieder die bedenklich niedrige Allgemeinbildung und die lächerliche Begabung im Kopfrechnen auf. Man braucht doch fast immer den Notizblock um 50+50 zu addieren. Das liegt aber sicherlich nicht am Schulsystem :halt

Ich will auch nicht bestreiten daß es gute Schulen bzw Colleges gibt, die Frage ist nur wer sich das leisten kann.
Selbst mit durchschnittlichem Einkommen in D hat man Probleme, für 2 Familienangehörige auf den Phils die Collegeausbildung zu finanzieren.
Diejenigen die hier besonders gute Schulen empfehlen können, dürfen gerne mal nebenbei erwähnen wieviel sie dafür monatlich auf den Tisch blättern.
Ich behaupte jetzt einfach mal (ohne dies mit verläßlichen Zahlen belegen zu können), 90% der einheimischen Bevölkerung kann sich keine "gute" Schule für ihre meist zahlreichen Kinder leisten, und deshalb besuchen diese eben eine der 90% Hinterhof-Schulen.
Die Gründe, daß man ca. 90% der Schulen durchaus als "Hinterhof-Schulen" oder "Bauruinen" bezeichnen darf, liegt ja wohl daran, daß die öffentlichen Kassen leer sind und sich eben die Wenigsten die hohen Schulgelder leisten können.
Das ist in einem Entwicklungsland nachvollziehbar, und genau deshalb kann man meiner Meinung nach auch nicht von einem guten Schulsystem reden.

138

Dienstag, 19. April 2011, 04:15


Nur dürften die meisten mit überdurchschnittlichen Qualifikationen, sich diese im Ausland erarbeitet haben, was dann wiederum kein Verdienst des phil. Schulsystems ist.

Die OFW erhalten i.d.R. erst dann einen Job im Ausland, wenn sie die nötigen Qualifikationen, sprich Ausbildung haben.


Ich will auch nicht bestreiten daß es gute Schulen bzw Colleges gibt, die Frage ist nur wer sich das leisten kann.

70 % der philippinischen Familien verdienen durchschnittlich mehr als 250'000 PHP pro Jahr. Damit können sie sich durchaus gute Schulen (wenn auch nicht die teuersten) leisten.
http://www.census.gov.ph/data/pressrelea…1/ie09frtx.html


Diejenigen die hier besonders gute Schulen empfehlen können, dürfen gerne mal nebenbei erwähnen wieviel sie dafür monatlich auf den Tisch blättern.

Bei der Singapore School, die gegenwärtig nur die Primarschule abdeckt, kostet die Tuition Fee monatlich weniger als CHF 250. Bei CIS ist es etwas mehr. Soviel ist mir eine gute Schulausbildung für meine Kinder wert. In der Schweiz müsste ich ja auch Steuern zahlen um das Schulwesen zu finanzieren.
http://www.singaporeschoolcebu.com/schoolfees.php


Ich behaupte jetzt einfach mal (ohne dies mit verläßlichen Zahlen belegen zu können), 90% der einheimischen Bevölkerung kann sich keine "gute" Schule für ihre meist zahlreichen Kinder leisten, und deshalb besuchen diese eben eine der 90% Hinterhof-Schulen.

Die Behauptung ist falsch. 30 % der Bevölkerung kann man zu den Armen zählen. Die restlichen 70 % können sich durchaus eine bessere Schulausbildung für ihre Kinder leisten. Dementsprechend ist deine Zahl von 90 % viel zu hoch gegriffen.


Die Gründe, daß man ca. 90% der Schulen durchaus als "Hinterhof-Schulen" oder "Bauruinen" bezeichnen darf, liegt ja wohl daran, daß die öffentlichen Kassen leer sind und sich eben die Wenigsten die hohen Schulgelder leisten können.

Mehr als 16 % des Philippinischen Haushalts gehen in die Bildung. Verglichen mit manchen Europäischen Staaten und den USA haben die PH ihren Haushalt "gut" im Griff.

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139

Dienstag, 19. April 2011, 10:33



Die OFW erhalten i.d.R. erst dann einen Job im Ausland, wenn sie die nötigen Qualifikationen, sprich Ausbildung haben.


Sagen wir mal, sie haben eine Ausbildung, um überhaupt das Land verlassen zu können.
Die dürfte aber in den seltensten Fällen ausreichen um wirklich Karriere zu machen.
Soll heißen, für die Weiterbildung werden die besseren Voraussetzungen in anderen Ländern genutzt




70 % der philippinischen Familien verdienen durchschnittlich mehr als 250'000 PHP pro Jahr. Damit können sie sich durchaus gute Schulen (wenn auch nicht die teuersten) leisten.

Bei der Singapore School, die gegenwärtig nur die Primarschule abdeckt, kostet die Tuition Fee monatlich weniger als CHF 250. Bei CIS ist es etwas mehr.



Gutes Rechenbeispiel: 250 CHF entspricht ca 12000 PHP pro Monat. Bei einem monatlichen Durchschnittsverdienst von gut 20000 PHP geht die Rechnung irgendwie nicht auf, wenn man bedenkt daß die wenigsten phil. Familien nur 1 KInd haben.
Das bestätigt nur meine Behauptung daß die guten Schulen nur von den 10% Oberschicht, sowie Expats und denen die im Ausland verdienen, finanzierbar sind.
Wenn das Schulsystem "gut" wäre, müsste jeder Zugang dazu haben, der die nötige Begabung und den nötigen Fleiß mitbringt.



Die Behauptung ist falsch. 30 % der Bevölkerung kann man zu den Armen zählen. Die restlichen 70 % können sich durchaus eine bessere Schulausbildung für ihre Kinder leisten. Dementsprechend ist deine Zahl von 90 % viel zu hoch gegriffen.


Einigen wir uns darauf daß sich 70% EINE Schulausbildung für ihre Kinder leisten können, aber nur 10% EINE GUTE.
Außerdem halte ich persönlich die genannten Zahlen zum Durchschnittseinkommen als schöngerechnete Wunschzahlen um in der Statistik nicht noch weiter von anderen asiatischen Ländern abzudriften.
Das reale Einkommen liegt in meinem Ermessen (und wahrscheinlich nicht nur in meinem) deutlich niedriger, insbesondere wenn man von Manila und Cebu City absieht und den Rest des Landes betrachtet.
Sorry, aber daß z. B. in Kalibo 70% der Leute durchschnittl. 250000 PHP Jahreseinkommen erzielen, kann ich bei allem Optimismus und mit noch so viel positivem Denken nicht nachvollziehen.

Edit by Asterix
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140

Dienstag, 19. April 2011, 13:32


Gutes Rechenbeispiel: 250 CHF entspricht ca 12000 PHP pro Monat. Bei einem monatlichen Durchschnittsverdienst von gut 20000 PHP geht die Rechnung irgendwie nicht auf, wenn man bedenkt daß die wenigsten phil. Familien nur 1 KInd haben.
Das bestätigt nur meine Behauptung daß die guten Schulen nur von den 10% Oberschicht, sowie Expats und denen die im Ausland verdienen, finanzierbar sind.
Wenn das Schulsystem "gut" wäre, müsste jeder Zugang dazu haben, der die nötige Begabung und den nötigen Fleiß mitbringt.

Du hattest nach Zahlen von Forumsmitgliedern gefragt. Nicht nach Durchscnittswerten für die gesamten PH. Die Schulen, die ich genannt hatte, werden in der Tat von reicheren Leuten besucht. Ausnahmen sind die Kinder der Lehrerschaft sowie Kinder aus ärmeren Familien mit Scholarship. Weniger gut Verdienende suchen sich i.d.R. günstigere Schulen aus. Das heisst aber nicht, dass diese Schulen nicht auch gut sein können.


Einigen wir uns darauf daß sich 70% EINE Schulausbildung für ihre Kinder leisten können, aber nur 10% EINE GUTE.

Das ist eine falsche Schlussfolgerung. Die Oberschicht leistet sich sehr gute Schulen, der Mittelstand gute Schulen und die Unterschicht wählt die günstigen Privatschulen oder eben öffentliche Schulen.


Außerdem halte ich persönlich die genannten Zahlen zum Durchschnittseinkommen als schöngerechnete Wunschzahlen um in der Statistik nicht noch weiter von anderen asiatischen Ländern abzudriften.
Das reale Einkommen liegt in meinem Ermessen (und wahrscheinlich nicht nur in meinem) deutlich niedriger, insbesondere wenn man von Manila und Cebu City absieht und den Rest des Landes betrachtet.
Sorry, aber daß z. B. in Kalibo 70% der Leute durchschnittl. 250000 PHP Jahreseinkommen erzielen, kann ich bei allem Optimismus und mit noch so viel positivem Denken nicht nachvollziehen.

Das haben nationale Statistiken so an sich, dass sie alle Städte einbeziehen aber es im Detail für einzelne Gegenden anders aussehen kann. Die Grossräume Manila und Cebu decken immerhin fast 30 % der Bevölkerung ab. Wenn du auf die Karte von Laechler klickst, siehst du, dass die Philippinen betreffend Literacy auf einer Stufe sind mit China, Vietnam, Thailand, Malaysia und Indonesien. Japan und Südkorea weisen höhere Werte auf. Alle anderen aber tiefere. Das Philippinische Schulsystem zieht viele Schüler aus anderen asiatischen Ländern an, weil es eben gut ist.

visayas
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141

Dienstag, 19. April 2011, 20:50

Alle Zitate beziehen sich auf Aussagen des Users yisayas

Zitat

Das Philippinische Schulsystem zieht viele Schüler aus anderen asiatischen Ländern an, weil es eben gut ist.


Nein weil es günstig ist dort zu studieren und man leichter zum Abschluss kommt als Sponsor Student aus dem Ausland.

Die guten (wertigen) Abschlüsse holt man weltweit an den renommierten Unis da brauchen wir keine Tücher darum zu drehen.

Zitat

Die OFW erhalten i.d.R. erst dann einen Job im Ausland, wenn sie die nötigen Qualifikationen, sprich Ausbildung haben.


Na wenn sie eine Basisausbildung haben reicht es im Prinzip, weil sie viel kostengünstiger zu bekommen sind und arbeitswillig sind, da der Gezahlte Lohn für sie immer noch viel ist.

Zitat

70 % der philippinischen Familien verdienen durchschnittlich mehr als 250'000 PHP pro Jahr. Damit können sie sich durchaus gute Schulen (wenn auch nicht die teuersten) leisten.


Die Pressemitteilung war genau das was sie sein sollte Werbewirksam geschönt. Deshalb verlieren ja auch solche von der Regierung unterstützten Befragungen an Bedeutung drüben, wie im Ausland. Das ist bereits durchschaut.

Zitat

Die Behauptung ist falsch. 30 % der Bevölkerung kann man zu den Armen zählen. Die restlichen 70 % können sich durchaus eine bessere Schulausbildung für ihre Kinder leisten. Dementsprechend ist deine Zahl von 90 % viel zu hoch gegriffen.


30% zähle ich zu den armen die keine Schulausbildung leisten können.

70% können sich ggf. die Ausbildung leisten, aber davon nur wenige die teurere gute Ausbildung.

Ich differenziere hier zwischen leisten können nicht zahlen können.

Zitat

Mehr als 16 % des Philippinischen Haushalts gehen in die Bildung. Verglichen mit manchen Europäischen Staaten und den USA haben die PH ihren Haushalt "gut" im Griff.


Wenn man Eliteförderung will und keine Breitenförderung dann ja. Wenn man Breitenförderung will dann haben sie nichts im Griff. Schau dir doch an wie die 16% aufgeteilt werden. Und welche effektieve Summe dann pro Schüler ausgegeben wird. 16% wäre toll wenn man die ohne Abstufung pro Schüler an der Schule vergibt. Das genau geschieht nicht. Die Philippinischen Vierteilschlüssel sind erstens ungerecht und zweitens so Korrupt verteilt wie fast alles im Haushalt drüben. Teilweise gar Zweckentfremdet.

Nicht um sonst wird der Haushalt international nicht anerkannt.

Zitat

Nach den letzten Postings kann ich dieser These zustimmen.


Ich nicht da ich das Abi hier anders werte als das Studium drüben. 2 nicht identische Systeme zu vergleichen bringt da rein gar nichts

Zitat

Du bist es, der die Philippinen in fast jedem Beitrag schlecht machen willst. Das ist Demagogie, aber 180 Grad in eine andere Richtung.


Erstens privates trage wo anders aus als im Thread, das rein administrativ.

Aber deine Begriffserklärung ist verwirrend. Du redest davon das jemand Demagogie anwendet aber das falsch herum, na was wendet er dann an das Gegenteil oder? Also nicht Demagogie? Oder gerade doch?
Na ja gut das die Definition des Wortes es erklärt. Da es deffiniert ist solltest du es lieber keinen unterstellen denn du bezichtigst hier jemanden der Lüge nur mit nett wirkendem Fremdwort.

Zitat

Fast ein Drittel absolviert eine höhere Ausbildung.


Wie ist diese denn im Wert gemessen an anderen Ausbildungen dar zu stellen. Bitte nicht wieder den Vergleich der guten Schulen wählen, sondern mal mit offenen Augen den Wert der "normalen" Schulen wo die Mehrheit der Schüler hin müssen.
Sorry an den guten zu messen ist sicherlich einfach um was gut dar zu stellen und den negativen gibt es leider in keiner Grafik oder nett wirkenden Link. Denn da sorgt die Regierung schon für das negative nicht so schnell publik werden (PS geschieht überall)

Zitat

Im übrigen werden die Moderatoren gegen Beschimpfungen wohl vorgehen oder etwa nicht? :denken


Ja deshalb bekommen einige Post von mir aber du auch. Sorry hatte drei Tage frei aber räume das Feld von hinten auf.


PSS Bitte nicht denken das du mich argumentativ umstimmen kannst meine Meinung zum System steht fest. Wird durch gutschreiben nicht besser. Es ist ein Elitesystem was für die Elite auch stimmig ist!
Signatur von »andy74th«
Es grüßt Andre



142

Dienstag, 19. April 2011, 20:58

An alle User bitte weiter im Text ohne privates zu Posten, dazu dient die PN und Beleidigungen braucht es auch nicht.
Ich werde hier nicht alles entfernen da sonst zu viele aussagen verloren gehen welche doch in der Diskussion relativ gut zu handeln sind.
Signatur von »andy74th«
Es grüßt Andre



Molchzar

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143

Donnerstag, 21. April 2011, 10:35

70 % der philippinischen Familien verdienen durchschnittlich mehr als 250'000 PHP pro Jahr. Damit können sie sich durchaus gute Schulen (wenn auch nicht die teuersten) leisten.


Dazu fällt mir nichts mehr ein. Wie kann man so einen Blödsinn behaupten.Ich scheine seit 3 Jahren in einem Land zu Leben, wo Milch und Honig fliessen, es keine Armut gibt und jedes Kind eine teure Privatschule besuchen kann. Wieder mal was dazu gelernt. Danke dafür !

Wortwahl demnächst mäßigen, danke andy74th

kaunlaran

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144

Donnerstag, 21. April 2011, 14:05

70 % der philippinischen Familien verdienen durchschnittlich mehr als 250'000 PHP pro Jahr. Damit können sie sich durchaus gute Schulen (wenn auch nicht die teuersten) leisten.


Dazu fällt mir nichts mehr ein. Wie kann man so einen Blödsinn behaupten.Ich scheine seit 3 Jahren in einem Land zu Leben, wo Milch und Honig fliessen, es keine Armut gibt und jedes Kind eine teure Privatschule besuchen kann. Wieder mal was dazu gelernt. Danke dafür !


Ein gutes Beispiel, wie dieses Forum immer mehr zu einem Laberforum verkommt, weil niemand - wissentlich oder unwissentlich - die verlinkten Angaben liest. Stattdessen werden die darauf fußenden Aussagen als richtig übersetzt und interpretiert übernommen, um dann eine Phantomdebatte (Motto: Hau den Lukas) zu führen.

Der von visayas gepostete Link

http://www.census.gov.ph/data/pressrelea…1/ie09frtx.html

führt dazu aus:

Zitat


In comparison, families in the upper 70 percent income group earned an average of 268 thousand pesos a year.


Damit wird mitnichten gesagt - wie visayas hier schlußfolgert - das "70 % der philippinischen Familien [...] durchschnittlich mehr als 250'000 PHP pro Jahr" verdienen.
Es besagt vielmehr, daß die oberen 70% der Bevölkerung ein Durchschnittseinkommen von 250.000 PHP p.a. haben. Es kann also durchaus sein, daß ein sehr großer Teil unter der Grenze von 250k PHP liegt und dieser Wert nur durch exorbitante Einkommen der Superreichen erzielt wird.

Beispiel:
1 Person Einkommen = 1 Mio, 69 Personen = 100; 30 Personen = 0
Das Durchschnittseinkommen der oberen 70% beträgt 1.000.000 + (69*100) 6.900 = 1.006.900/70 = 14.384

Das durchschnittliche Einkommen dieser Gruppe spiegelt also nicht die tatsächlichen Gegenheiten wider; es handelt sich um einen Mittelwert. Die Aussage von visayas ist somit falsch, denn - wie hier deutlich wird - nicht 70% verdienen mehr als 14.000 (analoge Anwendung auf die Aussage), sondern nur einer, der Rest liegt darunter.



kaunlaran

145

Dienstag, 26. April 2011, 04:16

Nachdem ich leider am Schreiben verhindert war ;) , eine Antwort mit zeitlicher Verzögerung.

Nein weil es günstig ist dort zu studieren

Ist es nun günstig oder teuer? Da scheiden sich die Geister. Meinst du im ernst, ein Ausländer schickt seine Kinder auf die PH zur Schule nur weil es da günstiger ist?


Du redest davon das jemand Demagogie anwendet

Dieser Jemand hatte dieses Wort in die Runde geworfen; ich hatte lediglich dazu geantwortet. Eine Schreibsperre hatte dieser Jemand dafür nicht erhalten. Da frage ich, spielt hier auch Elitedenken mit oder ist derjenige einfach nur gut vernetzt?

Es ist ein Elitesystem

Die Elite ist hier gar nicht so breit, dass die besten Schulen ihre Ausbildungsplätze (mehrere Hundert pro Schule) allein durch die Eliten voll besetzen könnten. Dieses Argument greift deshalb zu kurz. Die philippinische Gesellschaft ist segmentiert. Insgesamt gesehen ist es ein familialistisches System, aber jederzeit vertikal offen. Ausserdem: Wenn wir von Eliten sprechen, ist wohl eher Chancengleichheit gemeint. Diese ist wohl nirgends vollends umgesetzt und in meinen Augen eine Utopie. Wie sieht es denn im Westen aus mit Chancengleichheit: Inländer vs. Ausländer (Migrant), reich vs. arm, bildungsnah vs. bildungsfern, Mann vs. Frau? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung führt dazu aus: "Es entscheidet in kaum einem anderen Industriestaat die sozio-ökonomische Herkunft so sehr über den Schulerfolg und die Bildungschancen wie in Deutschland. Zugleich gelingt es in Deutschland im internationalen Vergleich deutlich schlechter, Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund gute schulische Kompetenzen zu vermitteln. Wenn wir die Zukunftschancen der jungen Generation in Deutschland sichern wollen, muss das Schulsystem in Deutschland mehr Kinder und Jugendliche zu höheren Bildungsabschlüssen führen – und zwar unabhängig von ihrer Herkunft.“ Der lange Arm der sozialen Herkunft oder das Bildungsparadox: Durch eine Erhöhung des Bildungsniveaus einer Gesellschaft wird die damit angestrebte Erhöhung der Berufschancen nicht erreicht. Traditionelle Privilegien bessergestellter Familien bleiben erhalten und werden dadurch sogar verstärkt.


das negative nicht so schnell publik werden (PS geschieht überall)
Ist doch kein Problem negatives im Netz ausfindig zu machen. Quod erat demonstrandum :rolleyes:


Beispiel:
1 Person Einkommen = 1 Mio, 69 Personen = 100; 30 Personen = 0
Das Durchschnittseinkommen der oberen 70% beträgt 1.000.000 + (69*100) 6.900 = 1.006.900/70 = 14.384

Ein schönes Beispiel, leder aber viel zu extrem (oder soll ich auch schreiben falsch?). In Statistiken spiegelt sich jeweils die Standardnormalverteilung. Das Streuungsmaß der Normalverteilung ist die Standardabweichung. Dein Extrembeispiel verzerrt die Wirklichkeit. Dies sieht man z.B. auch, wenn man die Einkommensverteilung in Betracht zieht: Das Verhältnis der 10% reichsten zu den 10 % ärmsten beträgt 16.5 http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L…mmensverteilung

Gruss
visayas
Signatur von »visayas«
„People change, things go wrong, shit happens and life goes on.“

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »visayas« (26. April 2011, 04:22)


146

Freitag, 29. April 2011, 08:11

Um vielleicht mal wieder zu den Fakten zu kehren: die Sichtweise des phil. Bildungsministeriums könnte doch ein wenig Licht hier bringen

http://www.philippinen.cc/2011/04/1-mill…garten-erwartet

Nur ein kurzer Auszug daraus:

Das DepEd ist geneigt, das BEC (Bildungsbasisplan) um zwei Jahren zu verlängern, da es dieses als eine wichtige Maßnahme zur Reform ansieht, Mängel in den Fähigkeiten der Kernfächer Englisch, Mathematik und Wissenschaft (Science) zu beheben, sowie als philippinische Arbeitskräfte Anerkennung zu erlangen, unter den Arbeitgebern im Ausland.

Die Philippinen sind eines von nur zwei Länder in der Welt, das eine nur 10-jährige BEC hat, zusammen mit Myanmar.

Eine Folge der 10-jährigen BEC des Landes ist die mangelnde Bereitschaft der Unternehmen im Ausland, Filipinos ihre Ausbildung anzuerkennen, wegen der Notwendigkeit einer zusätzlichen Ausbildung. Luistro zitierte bereits früher die Ergebnisse des 'National Achievement Tests' (NAT) für Klasse 6 im Schuljahr 2009/10, wo lediglich 69,21% bestanden. "Das ist zwar schon eine Verbesserung um 24 Prozent gegenüber der Quote von 2005/06, jedoch sind weitere Reformen erforderlich, um wesentliche Verbesserung zu erreichen."
Signatur von »stevaro«

147

Freitag, 29. April 2011, 12:53

Ist es nun günstig oder teuer?

Es ist für den Ausländer kostengünstig ein Abschluss zu erlangen. Viele senden Ihre Zöglinge aus weil diese im eigenen Land mit dem persönlichen Bildungsstand nicht den gleichen Abschluß erlangen würden. Ob es am Bildungssystem der Philippinen liegt oder an Bevorzugung ausländischer Studenten, wo die Eltern gerne spenden, mal offen gelassen...
l
Die Elite ist hier gar nicht so breit, dass die besten Schulen ihre Ausbildungsplätze (mehrere Hundert pro Schule) allein durch die Eliten voll besetzen könnten.

Genau daher der versuchte Ausverkauf in den Nachbarländern... kommt hier studieren, zum fr euch kleinen Preis.

Ach ja und hier greift auch das der Mittelstand mit aller Macht versucht ihren Kindern dort auch einen Platz zu finanzieren. Was an sich löblich ist... aber ein Schulsystem sollte frei zugänglich sein für heimische ohne Gebühren für die welche das nicht leisten können. Aber ohne Einschränkung.. hier darfst du nicht studieren auch wenn du gut bist, finde mal einen Sponsor dann komme wieder...
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Es grüßt Andre



Arian

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148

Freitag, 29. April 2011, 19:13

Es sind Fälle bekannt, in denen Deutsche mit einem ach so eben erlangten Hauptschulabschluß erfolgreich in den Philippinen studiert haben. Allerdings nicht an den 4 Top Universitäten. Aber alle Anderen Unies müssen eben sehen, woher das Geld kommt.

Arian

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149

Freitag, 29. April 2011, 19:20

Mir fällt da gerade noch so ein Fall ein. Kind in Bayern Grundschule mit Empfehlung zur Hauptschule entlassen. Eltern auf die Philippinen gezogen. Anschließend beschlossen Kind braucht keine Schule mehr zu besuchen. Es gab öffentlichen Druck. Also Kind direkt und sporadisch nach 2 Jahren auf eine öffentliche High School geschickt. Kind ohne Probleme die 2 Klassen übersprungen. Obwohl die Hälfte des Schuljahres nicht anwesend war, versetzt worden. Wird jetzt die 2. Klasse High School besuchen!