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DL8KE

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Samstag, 11. Mai 2013, 08:17

Malaria - Kampf gegen das tödliche Fieber

Weltweite Malaria-Initiativen konnten die Krankheit bereits deutlich eindämmen. Die verbliebenen Infektionen stellen Mediziner und Forscher aber vor neue Herausforderungen. Malaria ist der beste Beweis, dass die Aufmerksamkeit oft nicht mit der Fallzahl einer Krankheit korreliert. Jedes Jahr erkranken 219 Millionen Menschen an dem gefährlichen Tropenfieber, 660.000 von ihnen sterben. Ernsthaft Sorgen macht man sich um Malaria hierzulande häufig dennoch nicht. In den Industrienationen leidet schließlich kaum jemand daran, zudem verläuft die Infektion nicht zwangsweise tödlich. Dass Malaria trotzdem viele Leben kostet – und darüber hinaus zu massiven chronischen Beschwerden führt –, wird dabei oft vergessen. Doch nicht jeder möchte das einfach hinnehmen. Nicht nur die Weltgesundheitsorganisation, sondern auch zahlreiche Prominente wie Microsoft-Gründer Bill Gates und U2-Sänger Bono sind sich sicher: Malaria kann ausgerottet werden. Dafür bedürfe es aber nicht nur neuer Strategien. Vorrangig fehle es vor allem an einem: mehr Hilfe.
Ihre Zuversicht ziehen die Vorreiter aus den aktuellen Entwicklungen. Die Bekämpfung von Malaria hat besonders innerhalb der letzten Jahre große Fortschritte gemacht. Laut einer aktuellen Studie aus der Fachzeitschrift "Lancet" erkrankten schon im Jahr 2010 etwa 17 Prozent weniger Menschen daran als noch im Jahr 2000. Die Todesrate konnte im selben Zeitraum sogar um 26 Prozent gesenkt werden, wie Studienautor Chris Cotter schreibt. Der Malaria-Experte ist Mitglied der Global Health Group an der University of California in San Francisco, der auch eine eigene Malaria-Eliminierungs-Initiative angehört. Diese Initiative unterstützt seit Jahren betroffene Regionen bei der Bekämpfung von Malaria. Dabei können die Experten von einer positiven Entwicklung berichten: "Anhaltende Anstrengungen durch regionale und internationale Malaria Programme haben sowohl die Erkrankungs- als auch die Todesrate in Regionen geringer Übertragung deutlich reduziert", sagt Cotter, warnt aber zugleich vor einer neuen Herausforderung: "Mit dem Fortschritt beobachten wir auch eine Verschiebung hin zu Risikogruppen, sogenannten ,hot pops'. Eine der größten Herausforderungen wird es sein, mit dieser Veränderung der Infektion Schritt zu halten."
Denn gerade Risikogruppen wie junge Männer und Angehörige von Minderheiten sind nur schwer von der Malaria zu befreien. Sie sind der Infektion nicht nur stärker ausgesetzt – sondern erhalten auch die lebenswichtige Therapie meist nur verzögert. In Ländern, in denen medizinische Ressourcen rar sind, werden Minderheiten oft zuletzt behandelt. Sie sind besonders arm, leben meist in entlegenen Bezirken mit schlechter medizinischer Versorgung und fürchten den Kontakt mit Regierungs-Organisationen. Bei jungen Männern erhöht dagegen die verhältnismäßig häufigere Exposition das Risiko. Sie arbeiten oft in der Natur, beispielsweise als Plantagen- oder Waldarbeiter, und zwar auch bei Dunkelheit. Während andere nachts Schutz unter Malarianetzen suchen, sind diese Arbeiter den nachtaktiven Mücken hilflos ausgesetzt. Entsprechend häufiger erkranken sie an Malaria. Auf den Philippinen wurde für diese Beschäftigungsgruppen bereits ein sechsfach höheres Infektionsrisiko berechnet. Tatsächlich ist die Vermeidung von Mückenstichen immer noch eine der effektivsten Methoden, um die Erkrankung zu vermeiden. Denn die Anopheles-Mücke ist der einzig mögliche Überträger. Sie trägt den Erreger der Malaria in ....
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Quelle: Die Welt
Autor: Shari Langemak
mehr unter: http://www.welt.de/print/die_welt/wissen…che-Fieber.html
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Signatur von »DL8KE«
:Bye :Bye :Bye :Bye :Bye :Bye :Bye

buddhafragt

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252

Sonntag, 18. August 2013, 18:55

Gegen Mücken hilft sehr gut "OFF",
habe ich mal in Thailand gekauft, scheint recht giftig zu sein, aber das zeug hält alles ab was fliegt!

wennjo

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253

Freitag, 17. Januar 2014, 11:15

Bei meiner letzten Reise nach Luzon, Cebu, Bohol und Mindanao bin ich mit Autan tropical (2x tgl. einsprühen) gut zurecht gekommen, auch ohne Netz und wurde niemals gestochen. Das landesübliche Off soll einen ähnlichen Effekt haben. Beide sind auch ein Schutz gegen Dengue- und Gelbfieber.

Als Mediziner würde ich trotzdem empfehlen, eine Packung Malarone zur Sicherheit im Gepäck zu haben, besonders wenn es in bestimmte Gegenden nach Palawan gehen soll. Das empfiehlt auch die Lufthansa ihren Mitarbeitern, obwohl sie Manila nicht direkt anfliegt! Eine Beschaffung dieses Präparats mit vergleichsweise wenig Nebenwirkungen dürfte in ländlichen Gebieten auf erhebliche Schwierigkeiten stoßen.

Eine frühzeitige Impfung gegen Hepatitis A und B (Kombiimpfstoff) 10 oder mehr Tage vor Abflug kann ich nur jedem dringend empfehlen!

254

Freitag, 17. Januar 2014, 11:47

Eine frühzeitige Impfung gegen Hepatitis A und B (Kombiimpfstoff) 10 oder mehr Tage vor Abflug kann ich nur jedem dringend empfehlen!
Diese Impfung sollte für jeden Reisenden der in solche Länder wie die Philippinen fliegt selbstverständlich sein. Nicht nur wegen den Stechmücken! Im übrigen sollte man jede Hautveränderung, seit es auch noch die kleinste Pickel genau beobachten und ggf. einen Dermatologen/Krankenhaus aufsuchen. Nicht jeder Mückenstich oder eine andere minimale Hautverletzung wird immer bemerkt! Oft entstehen daraus sehr langwierige, unangenehme (und auch schwere) Erkrankungen, die oft unterschätzt werden. Bei den vielen Dreckhaufen, Brackwasseransammlungen, Müllansammlungen und mangelnder Hygiene und Desinfektionsmöglichkeiten in vielen Häusern, bezweifle ich für mich auch, dass Manila/Cebu und andere Großstädte zu 100% "malariafrei" sein sollen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Checker« (17. Januar 2014, 11:58)


255

Dienstag, 3. Juni 2014, 23:55

Die Seiten des Auswertigen Amt werden immer aktuell gehalten

Medizinische Hinweise
Signatur von »Asterix«
<°)))o><

-o-

تقبل الله منا ومنكم


Gruß Asterix

256

Mittwoch, 4. Juni 2014, 01:52

Im übrigen sollte man jede Hautveränderung, seit es auch noch die kleinste Pickel genau beobachten und ggf. einen Dermatologen/Krankenhaus aufsuchen.

Dann wären die Dermatologen auf den Philippinen hoffnungslos überlastet. Warum wird hier immer wieder derartige Panik verbreitet? Ich frage mich, wie ich jeden Tag hier überlebe. Richtig ist, dass man auf den Philippinen mehr Insektenstiche hat als in Deutschland. Richtig ist auch, dass es durchaus zu mehr kleineren Verletzungen der Haut kommt wenn man nicht nur zu Hause unterm Sauerstoffzelt liegt. Und richtig ist weiterhin, dass Insektenstiche und kleinere Wunden sich auf den Philippinen schneller entzünden als in Deutschland. Das bedeutet: Nicht kratzen! Auch kleine Wunden mit Betadin reinigen (oder besser mit mitgebrachtem Betaisadona). Bei größeren Wunden Antibiotika einnehmen. Alle Medikamente und Salben z. B. bei Mercury kaufen und nicht in einem beliebigen Pharmacy Store, da dort zu 99 % Fake verkauft wird.
Signatur von »CrazyCoconut«
Ich stelle hier keine Fragen, die man mit Google-Wissen beantworten kann sondern hoffe auf Antworten, die ich selbst nicht hätte (besser) geben können.

257

Mittwoch, 4. Juni 2014, 01:59

Eine frühzeitige Impfung gegen Hepatitis A und B (Kombiimpfstoff) 10 oder mehr Tage vor Abflug kann ich nur jedem dringend empfehlen!

10 oder mehr Tage vor Abflug? Habe ich übersehen, dass es neue Schemata für HepAB Impfungen gibt?
Signatur von »CrazyCoconut«
Ich stelle hier keine Fragen, die man mit Google-Wissen beantworten kann sondern hoffe auf Antworten, die ich selbst nicht hätte (besser) geben können.

globomanni

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258

Mittwoch, 20. August 2014, 14:18

Die beste Malaria Prophylaxe ist: VIEL VIEL Knoblauch essen, das hilft wirklich. Diesen Tipp bekam ich von einem brasilianischen Urwald Guide, mit dem ich unterwegs war. Ausserdem ist es immer gut, die Zeit, wenn die Sonne untergeht nicht draussen in der Nähe von z.B. Flüssen zu verbringen, denn dann wird man fast "aufgefressen", auch mit dem besten Moskitospray. Nachts mit Moskitonetz schlafen ist auch zu empfehlen, falls man ein Zimmer ohne AC hat. Im Dschungel sowieso. Malariaprohylaxe nehme ich selbst seit 20 Jahren nicht mehr, halte mich aber an die Tipps der Einheimischen, wie z.B. oben beschrieben. Als Standby habe ich natürlich Malarone mit - halt für den Notfall. ;)
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Herzliche Grüße
Globomanni =)

Bonner48

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259

Mittwoch, 20. August 2014, 16:40

Ach übrigens...

Der 20. August (also heute) ist Welt Moskito Tag !

https://en.wikipedia.org/wiki/World_Mosquito_Day
Signatur von »Bonner48«
„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ (Antoine de Saint-Exupery: Die Stadt in der Wüste)

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Mittwoch, 20. August 2014, 16:49

Etwas weg vom Offtopic, aber da Moskitos ja auch andere unangenehme Nebenwirkungen haben hier mal ein paar Infos.

Das beste was mir zur Vorbeugung hilft ist in den Philippinen OFF Lotion.

Hatte vorher in Thailand und Bali immer Zeug mit 50% DEET, das wirkt auch sehr gut, aber es klebt und stinkt halt nach Chemie :(

Einzig etwas vergleichbares wie den deutschen AZARON Stift habe ich in den Philippinen nicht gefunden.
Azaron wirkt aktiv gegen das Histamin im Mückenstich, ist also nicht nur ein "Juckreiz Unterdrücker" wie meist Cortisonsalben.
Wenn man nen frischen Stich direkt mit Azaron behandelt juckt es am nächsten Tag bereits so gut wie nicht mehr.

Als Alternative für harte Jungs hab ich mir auch einen elektrischen Stick gekauft. Bite Away
Prinzip hierbei ist die Einstichstelle auf 50 Grad zu erhitzen, denn dadurch gerinnen die Eiweisstoffe des Mückenspeichels.
Man muss den aber auch zeitnah anwenden weil sich das Histamin sonst zu sehr verbreitet und es flächiger juckt.
Und bisher hatte ich es nicht geschafft den 3Sek. Auf der Haut zu halten - mir tun 50 Grad echt weh. Na ja, üben üben üben beim nächstenmal.
Signatur von »Bonner48«
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Huttmann

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Donnerstag, 21. August 2014, 00:21

Autan in der gelben Flasche ist besser als Off.
Einstichstelle erhitzen? Ein Produkt aus der Folterkammer? Manch nehmen Zigaretten dafür :D

carldld

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Donnerstag, 21. August 2014, 01:38

Autan in der gelben Flasche ist besser als Off.
Einstichstelle erhitzen? Ein Produkt aus der Folterkammer? Manch nehmen Zigaretten dafür :D

Das mag schon sein aber ich habe dies hier auf den Philippinen noch nicht gesehen.

Gruss
Signatur von »carldld«
Das Leben ist schön.....geniesse es!

hihi

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263

Dienstag, 13. Januar 2015, 07:46

kann man malaria prophylaxe auch vor ort in apotheken kaufen?

264

Dienstag, 13. Januar 2015, 20:25

Es dürfte für dich als normaler Tourist (ohne Familie Bekannte Freunde in den Philippinen) wesentlich einfacher sein, die Prophylaxe in DACH zu besorgen.

Da fällt mir noch ein. In der Schweiz muss man zum Tropeninstitut gehen das man Malarone bekommt, so einfach zur Apotheke rennen geht nicht. Dass dürfte meines Wissen nach auf den Philippinen auch nicht gehen.
Signatur von »starrider«
"kung ikaw kalibangon... dalagan sa baybayon... kon ikaw walay ilo ingudngod sa dakong bato... ang bato nga may sisi.. lubot mo ga ngisi-ngisi....

:473 :473 :473

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milano

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265

Dienstag, 13. Januar 2015, 22:05

Es dürfte für dich als normaler Tourist (ohne Familie Bekannte Freunde in den Philippinen) wesentlich einfacher sein, die Prophylaxe in DACH zu besorgen.

Da fällt mir noch ein. In der Schweiz muss man zum Tropeninstitut gehen das man Malarone bekommt, so einfach zur Apotheke rennen geht nicht. Dass dürfte meines Wissen nach auf den Philippinen auch nicht gehen.
Also ich hab mich 2014 bei meinem Hausarzt erkundigt über nötige Impfungen etc. Antwort Hepatitis A + B nötig, empfohlen wurde Vivotif Einnahme 2 Wochen vor Abreise.
Malarone hab ich zur Profilaxe bekommen ohne danach gefragt zu haben. Kann auch nur Geldmacherei des Arztes sein, aber lieber etwas zu viel dabei haben als zu wenig....

NullDevice

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Montag, 19. Januar 2015, 07:38

Man hört immer Palawan, aber angeblich sind nur einige Gebiete in Palawan von Malaria betroffen.
Ich bin derzeit in El Nido und hab mich deshalb ein wenig informiert. Wie sicher diese Infos sind weiss ich nicht genau.
Aber ich hab öfters gelesen dass eher der Süden von Palawan betroffen ist.

Die typischen Touristen-Destinationen wie Puerto Princesa, Sabang und El Nido sollen deutlich weniger bis fast überhaupt nicht betroffen sein.
Gestern am Las Cabanas Beach waren jetzt zur High Peak season geschätzte 300 Ausländer, die nach dem Sonnenuntergang nach und nach heimgefahren sind. Am Abend waren relativ viele Moskitos, besonders dort wo Bäume sind am und um den Tricylce Platz.
Kann mir nicht vorstellen dass es hier so häufig auftritt, denn hier sind täglich hunderte Touristen die von Moskitos gestochen werden.
Signatur von »NullDevice«
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RichardQ

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Freitag, 9. Dezember 2016, 14:55

Wie ist denn die Malaria/Dengue Situation zZ ?

Bin Jan Feb 2017 auf den Philipinen.

muss man denn eine Hepatitis Impfung machen?

91301

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Freitag, 9. Dezember 2016, 15:40

Ich moechte mich hier einbringen, nachdem letzte Woche ein 8 jaehriges Maedchen aus unseren erweiterten Bekanntenkreis an Dengue gestorben ist (Danao, Cebu)

Ich wuerde grundsaetzlich keine Malaria Profilaxe wuerde ich nicht nehmen, weder Malarone, noch Lariam oder aehnliches. Auch als Stand by wuerde ich auf die Philippinen nichts mitnehmen, sollte der Aufenthalt weniger als 4 Wochen betragen. Siollte man wirklich Malaria bekommen ist die normale Medikation (Lariam) auch auf den Philippinen erhaeltlich.

Der Arzt empfielt einen dann die Quantitaet der Pillen in den jeweiligen Zeitabstaenden. Das Blutbild aendert sich in der Regel relativ schnell und eine finale Bhandlung kann mann dann auch in Deutschland durchfuehren.

Ich selbst hatte bereits 2 Mal Malaria, einmal wurde diese komplett in Ostafrika behandelt, ich habe meine Reise wie gewohnt fortgesetzt und bin danach in Deutschland nochmals zu Check. Ein weiteres Mal bekam ich Malaria nach meiner Rueckkehr nach Deutschland aus Mosambique - diese Behandlung war dann schwieriger aufgrund der Unerfahrung im Umgang mit dieser Krankheit und zog sich ueber mehr als eine Woche stationaer hin.

Ich bleibe nach wie vor dabei, die beste Profilaxe ist langaermlige Bekleidung in der Abenddaemmerung in solchen Gebieten und der Verzicht auf geruchsintensive Deos, Seifen etc.

trivial

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269

Freitag, 9. Dezember 2016, 19:26

Wie ist denn die Malaria/Dengue Situation zZ ?

Bin Jan Feb 2017 auf den Philipinen.

muss man denn eine Hepatitis Impfung machen
Malaria ist sehr selten, ich würde keine besonderen Vorkehrungen treffen (Schutz vor Mosquitos natürlich schon ).

Dengue geht in der Regenzeit in unterschiedlichen Regionen um (wechseln immer wieder, oft städtische Bereiche). Schutz vor Mosquitos ist derzeit die einzige empfohlene Maßnahme. Eine Impfung gibt's seit ca. 1 Jahr, Wirksamkeit ist aber umstritten, wird daher für Touristen meines Wissens nicht empfohlen. Es bleibt abzuwarten, bis es bessere Erkenntnisse zur Wirksamkeit gibt.

Hepatitis A ist sehr häufig (wird über Nahrungsmittel übertragen!), auch Hepatitis B geht um (mittlerweile relativ viele Ansteckungen über unbekannte Übertragungswege). Beide Impfungen würde ich daher stark empfehlen.

RichardQ

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270

Dienstag, 13. Dezember 2016, 19:07

Danke danke !

soso hepatitis a/b geht um. da gibt es ja die Kombi-Impfung.

Sind eigentlich die Preise für Medikamente zB Betablocker, in den Philipinen günstiger als her in D?

zahnarzt könnte auch anfallen.:-)

ansonsten....noch nen tip für Ankunfts-Hotel in Manila? (single room-aircon)
:yupi

RichardQ

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271

Dienstag, 13. Dezember 2016, 19:21

ch bleibe nach wie vor dabei, die beste Profilaxe ist langaermlige Bekleidung in der Abenddaemmerung in solchen Gebieten und der Verzicht auf geruchsintensive Deos, Seifen etc.

...für Malaria und Dengue. Aber ja...wir sind alle nur Menschen...

kann selber bestätigen das mich Malaria/Dengue weder in Südamerika noch in Asien selbst betroffen hat...da ich diesem Rat folge!

Thoczi

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Mittwoch, 14. Dezember 2016, 09:27

Impfschutz

Hier nochmal der aktuelle Link : Reisemedizinische Länderinformationen für die Phillipinen des CRM Centrum für Reisemedizin
Signatur von »Thoczi«
AFD wählen ? Kannste schon machen aber dann beschwere dich nicht, dass man dich für einen Rassisten hält.