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peach

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Donnerstag, 14. Februar 2013, 18:29

2 Wochen in Davao inkl. Hochzeit

Nachdem meine Frau Carmela (wir haben bereits im in Hong Kong zivil geheiratet) seit 17. November mit Schengen Visum in Österreich war, sind wir am 26. Jänner wieder zurück nach Davao geflogen um unter anderem kirchlich zu heiraten, aber auch 2 schöne Wochen in dieser tollen Stadt zu verbringen. Da im Zuge des Aufenthalts die kirchliche Hochzeit in Davao anstand, haben uns diesmal einige Verwandte und Freunde aus Österreich begleitet. Mit uns geflogen sind meine jüngste Schwester, meine Mutter so wie meine Tante/Trauzeugin. Insgesamt waren dann bei der Hochzeit aber 14 Gäste aus Österreich dabei, die nach und nach im Red Knight Gardens in Davao angekommen sind.

Anreise:
Zum ersten Mal habe ich Korean Air gebucht, weil sie am günstigsten waren. Nachteil war jedoch die späte Ankunftszeit in Manila, so das wir keinen Weiterflug mehr am selben Tag nach Davao hatten, sowie beim Rückflug fast 10 Stunden Stopover in Seoul (dazu aber später). Alles in allem muss ich aber sagen, dass ich mit Korean Air sehr zufrieden war und jederzeit wieder buchen würde. Die Flugbegleiterinnen waren ausgesprochen zuvorkommend, ich habe noch nie wirklich ungute erlebt, aber so freundliche auch noch nicht. Das Essen war ausreichend und auch ganz ok, immerhin immer 3 Essen zur Auswahl und auch immer mal Snacks zwischendurch. Mit Getränken sind sie sowieso immer wieder vorbeigekommen so das es nicht notwendig war zwischendurch etwas zu bestellen. Das Routing war schlussendlich:

Hinflug:
Wien - Zürich (Korean Air, fliegt derzeit Seoul - Wien - Zürich - Seoul) - Seoul - Manila, eben mit Korean Air. Dann Manila - Davao mit Zest Air und zürück Davao - Manila mit Cebu Pacific und Manila - Seoul - Wien wieder mit Korean Air.

Der Hinflug verlief soweit ohne Probleme, da der Abflug am Abend in Wien, bzw. dann auch in Zürich am Abend erfolgte, konnte ich bis Manila eigentlich ziemlich viel schlafen und so kamen wir halbwegs ausgeruht (so ausgeruht wie man nach so einem Flug halt sein kann) in Manila an. Ankunftszeit in Manila war um ca. 22:15. Unser Weiterflug nach Davao war erst um 4:00 in der Früh vom Terminal 4 mit Zest Air. Wir haben uns also mit Immigration, Geld wechseln, umziehen, ... recht viel Zeit gelassen, trotzdem war aber spätestens um Mitternacht am Terminal 1 nichts mehr zu tun und so sind wir mit dem Shuttle Bus zum Terminal 4 gefahren. Da hatte ich ja im Vorfeld die Befürchtung, dass wir da in der Nacht nicht in den Flughafen kommen, diese Befürchtung war aber unbegründet, da wir erstens schon in den Flughafen gehen hätten können, es aber auch am Flughafengelände im Freien einen Wartebereich mit Kiosk gibt der uns um einiges verlockender erschienen ist. Endlich wieder das 1. San Mig. Die Wartezeit ist dann recht flott vergangen und überpünktlich um 5:30 sind wir in Davao gelandet und schon um 6:00 waren wir im Hotel. Wie schön wäre es jetzt gewesen, wenn wir uns hätten ins Bett legen können, für Carmela und uns gab es diese Möglichkeit jedoch leider nicht, weil wir schon um 08:00 in der Kirche sein mussten für ein Pre-Carna Seminar, bei dem wir über theologische Aspekte der Hochzeit, über das Sakrament Ehe, Elternschaft, Zusammenleben usw. aufgeklärt werden sollten. Dauern sollte das ganze den ganzen Tag (wir haben einen Spezialtermin bekommen, weil dieses Seminar normalerweise ein Wochenendkurs ist, da wir aber beide nicht in Davao waren hat man uns diesen Spezialtermin gewährt). Also nur kurz duschen, einen Kaffee, umziehen und ab in die St. Ana Church.

Bei unserer Heirat handelt es sich um eine Mischehe, was ich mir auch oft genug anhören durfte, da ich evangelisch und Carmela katholisch ist. Es war aber ihr Wunsch katholisch zu heiraten und da es mir egal ist, war das für mich ok. Es hat zwar nicht der erste Priester gleich ja gesagt, bzw. wollten sie das ich konvertiere, was für mich aber nicht in Frage kommt, aber uns wurde dann die St. Ana Kirche empfohlen und da war es auch kein Problem. Die Kirche ist für meinen Geschmack sehr groß, aber ganz nett für eine Hochzeit, aber da wir "nur" 100 Gäste eingeladen haben, schaute sie bei der Hochzeit dann wohl ein bisschen leer aus. Zum Glück hat die Dame die das Seminar mit uns machen sollte auf uns vergessen, sie ist dann um 9:00 ziemlich abgehetzt gekommen und hatte nur eine gute Stunde Zeit. Glück für uns, wir waren ohnehin aufgrund der Müdigkeit nicht sehr aufnahmefähig und so konnten wir zurück ins Hotel.

Ein paar Worte zum Red Knight Gardens Hotel:
Wir sind dort jetzt schon zum 3. mal abgestiegen und ich werde es sicherlich immer wieder tun. Für mich passt dort einfach das Preis-Leistungsverhältnis und die Gemütlichkeit dort gefällt mir einfach. Es kostet wenn man mehr als 5 Nächte bucht 1.425 Pesos, für ein recht geräumiges Doppelzimmer. Es gibt einen kleinen Pool und direkt am Pool die kleine Bar, wo man alles bekommt was das Herz begehrt. Sie haben sich auch mit einem Hochzeitsgeschenk bei uns erkenntlich gezeigt.

Am Abend haben wir uns noch eine Massage und ein kleines Abendessen gegönnt und recht zeitig sind wir dann zu Bett gegangen.

29. Jänner 2013
Wir haben an diesem Tag eigentlich nichts aufregendes gemacht, nur Dinge für die Hochzeit organisiert. So waren wir noch einmal wegen einer Formalität kurz in der Kirche, im Sunny Point Function Plaza, wo die Hochzeitsfeier stattfinden sollte, in einem Hochzeitskleiderverleih, wo wir auch noch letzte Details abgesprochen haben sowie in der Victoria Plaza Mall und in der Abreeza, Schuhe für uns beide, bzw. für mich eine Hose für die Hochzeit kaufen.

Wir waren auch noch im Department of Tourism, wo uns eine Dame sehr kompetente Auskünfte geben konnte, konkret ging es uns darum ob wir bedenkenlos nach Mati fahren können (wegen dem Taifun) bzw. noch ein paar Fragen über Davao wurden auch sehr kompetent beantwortet.

Am Abend waren wir dann im Hilltop Restaurant, wo man wirklich eine tolle Aussicht über Davao hat, ich war bisher nur beim Jack's Ridge, auch dort hat man eine tolle Aussicht, aber das Hilltop hat mir noch besser gefallen, das Essen war auch in Ordnung.

30. Jänner 2013
Es geht weiter mit den Hochzeitsvorbereitungen. Gleich in der Früh waren wir bei einem Fotoshooting (wir haben so ein Hochzeitspackage gebucht und da war das alles inkludiert). Dann haben wir noch letzte Hochzeitseinladungen persönlich verteilt. Unter anderem waren wir in ihrem Büro, wo wir sehr nett empfangen wurden und das tolle ist, Carmela durfte dort mit 10. Feber wieder anfangen, obwohl sie wissen, dass sie ja doch bald für immer nach Österreich geht, aber sie dürfte wohl doch eine der besten Verkäuferinnen dort sein (ist ein Call Center wo Kleidung nach Japan verkauft wird). Dann sind wir mit dem Bus nach Panabo City gefahren um ein paar Verwandten die Einladung vorbeizubringen. Am Abend waren wir im Picobello essen, wo uns dann auch der Besitzer angesprochen hat, wir waren dann doch schon 8 deutschsprachige und da fällt man natürlich auf (Besitzer ist Schweizer).

31. Jänner 2013
Heute hatten wir endlich einmal nichts zu tun und so sind wir auf die Insel Talicud gefahren. Wir dachten das um 9:00 vom St. Ana Wharf abgefahren wird, die Abfahrt war aber erst um 10:00. Ca. 1 Stunde dauert die Überfahrt und da um 15:00 schon wieder die Rückfahrt war, haben wir knappe 4 Stunden im Isla Reta Resort gehabt. Das hat aber auch gereicht, der Tag war diesmal herrlich (ich war schon einmal dort, da war das Wetter aber leider nicht so toll) und wir konnten das Meer und den schönen Strand diesmal wirklich genießen. Eingedeckt haben wir uns im Dorf St. Cruz mit frischen Früchten (Mangosteen - mein absoluter Favorit, Mangos und eine Frucht deren Namen ich leider vergessen habe, die aber auch sehr gut geschmeckt hat).

Ok, hier mache ich mal eine Pause um 4 Fotos einzufügen, das 1. vom Red Knight Gardens, 2. vom Isla Reta Beach auf Talicud Island 3. Boote Am Anleger im Dorf St. Cruz (Talicud Island) und 4. die Frucht, deren Name mir leider entfallen ist
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peach

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Donnerstag, 14. Februar 2013, 18:53

1. Feber 2013
Für diesen Tag hatten wir uns einen Van mit Fahrer gemietet, der uns nach Mati bringen sollte. Wir wollten zum Dahican Beach. Schon die Anfahrt (die ca. 3,5 Stunden gedauert hat, um 07:00 in der Früh sind wir gestartet) war wirklich toll, und vor Mati hatte man dann immer wieder wunderschöne Aussichten auf des Meer, unter anderem auch auf den schlafenden Dinosaurier. Am Dahican Beach angekommen, haben wir uns erst einmal ein nettes Plätzchen gesucht wo wir uns hinlegen wollten. So wie wir uns hingelegt haben, ist auch schon ein Mann gekommen und hat gefragt ob wir die Gruppe aus Davao sind. Wir waren etwas verdutzt und er hat uns dann erzählt dass in die Dame vom DOT Davao angerufen hat und ihm gesagt haben das am Freitag 7 Ausländer kommen und er ist der örtliche Tourismusmanager und er wird sich um uns kümmern und für unsere Sicherheit sorgen. Sehr aufmerksam und das obwohl wir im DOT nur erzählt haben, dass wir evtl. am Freitag zum Dahican Beach fahren wollen und wie es dort wegen dem Taifun aussieht, ob man dort ohne Bedenken hinfahren kann (was von der Dame beim DOT bejaht wurde). Er hat sich dann auch wirklich sehr um uns gekümmert, so eine persönliche Betreuung habe ich noch nie erlebt, Bier, Mittag essen alles wurde uns gebracht und wenn wir ins Wasser gehen wollten hat er auf unsere Sachen aufgepasst. Am Abend wollten wir uns dann erkenntlich zeigen und ihm ein Trinkgeld geben, aber da war er spurlos verschwunden, aber es war wirklich sehr nett. Es waren insgesamt nur sehr wenige Leute an diesem wunderschönen Strand, wir haben die Zeit dort aber sehr genossen, auch wenn wir uns alle einen Sonnenbrand eingefangen haben. Vor der Rückfahrt waren wir dann noch kurz in der Stadt Mati, wo wir zu Abend gegessen haben.

2. Feber 2013
Am Vormittag waren wir nochmal kurz bei 2 Verwandten die letzten Einladungen austragen und dann haben wir uns auf den Weg nach Mandug (der Ort wo Carmela wohnt) gemacht um uns mit ihrer Mutter zu treffen, die Carmela und mich und alle österreichischen Gäste die schon da waren zum Mittagessen eingeladen hat. Es kam also zum Kennen lernen der Mütter (mein Vater leidet unter Flugangst und konnte deswegen nicht mitfliegen, Carmelas Vater ist leider schon verstorben) sowie restlichen Familienmitgliedern. Ihre Mutter hat da wirklich aufgekocht und es hat uns an nichts gefehlt. Auch so waren alle sehr begeistert und ich war froh, dass die Chemie zwischen den beiden Müttern sofort gestimmt hat und auch meine 2 schon anwesenden Geschwister (meine 2. Schwester kam erst am 3. an) haben mit Carmelas Bruder (sie hat noch einen 2. der allerdings auf der Uni war) und seiner Familie Kontakt knüpfen können. Carmela war etwas nervös, weil sie sich Sorgen ob des Zustandes des Haus machte, aber ich habe ihr immer wieder gesagt, dass das kein Problem ist und meine Familie weiß, dass sie nicht im Reichtum leben, aber das Haus ist soweit ja ganz ok. Sie war dann auch erleichtert das alles so gut geklappt hat.

So wieder 4 Fotos: 1. schlafender Dinosaurier, 2. und 3. Dahican Beach Mati, 4. Familienfoto in Mandug (v.l.n.r: meine Tante und Trauzeugin, Carmelas Mutter, mein bester Freund, Carmela, ich, mein Bruder, C. Neffe, meine Mutter, C. Nichte, C. Bruder und seine Frau)
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Donnerstag, 14. Februar 2013, 19:28

3. Feber 2013
Dieser Tag war mehr oder weniger ein Ruhetag. Ich bin schon um 06:00 aufgestanden um weitere Gäste in Empfang zu nehmen und sie gleich mal mit einem San Mig an der Bar zu begrüßen, den Rest der Zeit haben wir im Hotel am Pool verbracht. Am Abend haben wir dann sowas ähnliches wie einen Polterabend gefeiert. Ich war mit den Jungs zuerst in der NCC Mall ein bisschen Bowling spielen und später waren wir dann in der Fernando Torres Street in einer Bar.

4. Feber 2013
Wir haben auch diesen Tag großteils am Pool verbracht, die letzten Gäste aus Österreich sind angekommen und am Abend sind wir in Gemarinos Eatery gefahren. Dieses kleine Restaurant gehört einem Cousin von Carmela und ich habe ihr gesagt da müssen wir die österreichischen Gäste unbedingt hinbringen. Sie hat sich wieder Sorgen gemacht ob das Essen wohl gut genug ist und ob die Tische wohl bequem genug sind, usw. Ich konnte diese Bedenken aber dann ausräumen indem ich ihr klar gemacht habe, dass das genau das ist was sie wollen, echtes philippinisches Essen. Carmela hat uns dann bei ihm angekündigt und wir sind dann um ca. 18:00 mit 14 Gästen dort eingefallen. Sie haben für uns extra gekocht, was uns fast ein bisschen unangenehm war, weil wir schon aus den Kochtöpfen auch etwas gefunden hätten, aber geschmeckt hat es wirklich hervorragend. Wir haben dann auch mit Carmelas Cousin und seiner Frau nach dem Essen ein paar San Mig hinuntergespült und dieses tolle Abendessen ausklingen lassen.

5. Feber 2013
So der große Tag war da. Ich muss sagen, im Vorhinein habe ich ja immer gesagt ich brauche so eine Feier nicht, mir genügt die Hochzeit in Hong Kong, im Nachhinein war das ganze aber schon ein sehr tolles Gefühl und ich bin wahnsinnig froh, dass Carmela mich dazu überredet hat und wir es gemacht haben. Auch finanziell war es keine Belastung, da wir mit den Hochzeitsgeschenken dann sogar positiv ausgestiegen sind ;-).

Gestartet bin ich um 08:00 in den Tag mit einem Frühstück, das war dann auch bis zum Abend die letzte Mahlzeit, ich war schon etwas nervös ;-). Danach bin ich mit meinen Schwestern und meiner Schwägerin zum Friseur, man will bei der Hochzeit ja auch halbwegs gut aussehen ;-). Das hat eh recht lange gedauert und nach letzten Besorgungen in der Victoria Plaza Mall bin ich dann mit meiner Trauzeuging zum Sunny Point Function Plaza gefahren - es hat immer wieder für Schmunzeln gesorgt, dass mein "best man" eine Frau ist, aber in unserer Familie ist es Tradition, dass der Taufpate, bzw. die Taufpatin auch Hochzeitsbeistand ist und da ich mit meiner Taufpatin immer ein ausgezeichnetes Verhälntnis hatte, wollte ich diese Tradition auch fortsetzten. Während dem Umziehen ist dann auch ein Fotograf von einem Kameramann begleitet gekommen und hat ein paar Fotos bzw. Videos gemacht. Die Zeit verging dann eh recht flott und dann wurden wir recht knapp zur Kirche gebracht um 15:20 waren wir dort und um 15:30 sollte es losgehen. Mit etwa 10 Minuten Verspätung ist es dann auch tatsächlich losgegangen und das einmarschieren, bzw. vor allem auch der Einmarsch von Carmela, das war schon wirklich ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Die Zeremonie selbst, war dann so wie eine Hochzeitszeremonie halt ist, das schönste ist sicherlich der Austausch der Ringe und der "erste" Kuss. Carmela war etwas schockiert das ich beim Abendmahl keine Hostie bekommen habe, für mich war das aber klar und daher auch kein Problem, aber sie war überrascht und hat gesat unsere Kinder werden einmal evangelisch ;-) - ich war mit ihr im Juli auch einmal in der lutheran church (gibt nur eine in Davao City) und dort hat sie eben eine Hostie bekommen, obwohl sie das ja von ihrer Kirche her gar nicht annehmen dürfte - so streng gläubig ist sie dann aber doch nicht.

Nachdem die Zeremonie aus war sind noch einige Fotos gemacht worden und dann sind wir weiter zum Sunny Point Function Plaza gefahren. Dort haben wir zuerst eine Skype Verbindung mit meinem Vater hergestellt bekommen, der in Österreich zu einem Sektfrühstück geladen hatte und der immerhin auch über 20 Gäste daheim hatte. Er konnte dann über die Webcam auch den größten Teil der Feierlichkeiten im Sunny Point mitansehen. Das Programm dort war straff durchorganisiert und hat auch nur 3 Stunden gedauert. Natürlich kommt man da nicht viel zum Reden, aber es gab auch keine Chance, dass jemandem langweilig wird. Wir haben dann auch in unseren Dankesworten gesagt, dass wir uns freuen würden, wenn jene die morgen nicht arbeiten müssen, bzw. denen das egal ist uns noch zum Matina Town Square (Platz mit etlichen Freiluftbars und Live Musik) begleiten würden, dieser Einladung sind dann vor allem die jüngeren Gäste auch gerne nachgekommen. Um ca. 3:00 haben Carmela und ich uns dann ins Sunny Point zurückgezogen, wo wir für diese Nacht unser Zimmer hatten.

So wieder ein paar Fotos: 1. in der Eatery von Carmelas Cousin, 2. Kirche, 3. Sunny Point, 4. nur wir zwei
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lapu-lapu

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Donnerstag, 14. Februar 2013, 19:40

Die Frucht heißt Marang! Meine kluge Frau wußte das!
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Donnerstag, 14. Februar 2013, 19:58

6. und 7. Feber 2013
Um 08:00 sind wir schon aufgewacht und nach einem Frühstück sind haben wir das Sunny Point auch wieder verlassen. Wir wollten die letzten beiden Nächte die ich noch dort war auf Samal im Precious Garden verbringen. Carmela ist jetzt wieder auf den Philippinen, weil sie ja nur mit Schengen Visum da wir, sie hat am 15. April die Deutschprüfung und wird dann je nach dem wie schnell die österreichischen Behörden arbeiten wohl im Sommer nach Österreich kommen. Wir waren noch kurz im Red Knight, dort ein paar Hochzeitsgeschenke zwischenlagern, die wir nicht auf Samal mitnehmen wollten und dann sind wir mit der Fähre nach Samal gefahren. Das Precious Garden ist recht Nahe am Anleger, ich schätze gute 5 Minuten mit dem Tricycle. Die Anlage ist groß, gepflegt mit einem schönen Restaurant und sehr zuvorkommendem Service. Der Strand selbst ist was die Ausstattung betrifft sehr nett, zum Baden lädt er aber nicht wirklich ein, man kann sich aber gegen geringe Gebühr mit dem Boot zum Vanishing Island bringen lassen und dort baden oder schnorcheln. Uns war nicht danach, wir wollten nur relaxen und dazu war das Ressort hervorragend geeignet. Das Zimmer war sehr schön und der Preis mit 2.500 fürs DZ auch ok.

8. Feber 2013
Der Tag des Abschieds. Leider musste ich Carmela zurücklassen, dass war nach 3 Monaten zusammen (2,5 Monate in Ö und 2 Wochen in Davao), dann doch schwerer als die letzten male, wo wir immer nur für 2 Wochen zusammen waren. Allerdings wussten wir auch, dass es ja nicht für immer ist und wir uns hoffentlich bald wieder sehen, wenn alles so klappt wie wir es uns vorgenommen haben. Um ca. halb 2 am NM sind meine Mutter, meine 2 Schwestern, ein guter Freund aus Vorarlberg, meine Tante und ich mit Cebu Pacific nach Manila geflogen. Da wir alle noch genug Zeit bis zum Weiterflug hatten sind wir noch in die Mall of Asia gefahren, weil man dort das Gepäck abgeben kann und sich so die Zeit ganz gut totschlagen lässt. Am Terminal 1 haben wir uns dann auch von dem Freund aus Vorarlberg und einer meiner Schwestern verabschiedet, weil diese Emirates gebucht hatten und wir eben Korean Air. Der Flug mit Korean Air war bis Wien wieder ganz angenehm (wiederrum, so angenehm wie so ein langer Flug in der Economy Class halt sein kann). In Seoul hatten wir dann wie schon gesagt fast 10 Stunden Aufenthalt. Das war aber nicht wirklich ein Problem, weil der Flughafen Incheon meines Erachtens wirklich ein toller Flughafen zum Umsteigen ist. Wir sind ja um ca. 4:00 dort angekommen und da haben wir einen schönen Bereich gefunden wo wir bis ca. 7:00 noch mal 3 Stunden schlafen konnten. Dann haben wir uns wegen einer Transit Tour informiert, die dort angeboten wurden. Wir haben uns dann für die 2 Stunden Transit Tour entschieden, wo ein Tempel besichtigt wird. Kosten pro Person waren 10 US Dollar. Die Tour war ganz nett und hat bei angenehmen -13 Grad stattgefunden, auf jeden Fall war es eine willkommene Abwechslung, interessanter als am Flughafen herumzusitzen war die Tour allemal. Dann haben wir uns noch eine gratis Dusche gegönnt die am Flughafen angeboten wird und dann war es eh bald soweit und die fast 10 Stunden waren um.

So noch einmal 4 Fotos und danke fürs Lesen ;-) : 1. Zimmer im Precious Garden, 2. Strandbereich Precious Garden, 3. sehr angenehme Liegemöglichkeit im Precious Garden, 4. unsere Transittour Gruppe in Südkorea ;-)
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Donnerstag, 14. Februar 2013, 19:59

Die Frucht heißt Marang! Meine kluge Frau wußte das!

Danke :-). Ja das kommt mir bekannt vor, Carmela hat es mir damals eh gesagt, aber die konnte ich jetzt nicht fragen, weil sie ja schon schläft ;-)

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Donnerstag, 14. Februar 2013, 20:35

Toller Bericht! Macht Spaß zu lesen!
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