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tbs

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Mittwoch, 6. April 2005, 15:32

Gifttiere

Hi,

mir war nicht klar, daß Seegurken teilweise giftig sein können.

Seegurken

Man findet sie eigentlich überall in Asien in Strandnähe

tbs
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Pinoy23

unregistriert

2

Mittwoch, 6. April 2005, 17:51

RE: Gifttiere

Hallo tbs
Mein Kompliment besser hätte man es nicht darstellen können.Ich hatte mal in Frankreich Kontakt mit so einem Teil sechs Wochen übelste Entzündung am Unterarm mit Eiter und so,ist mit Cortison behandelt worden.
Pinoy23

tbs

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3

Donnerstag, 7. April 2005, 15:39

Hi,

auf der suche nach Infos über Scorpione auf den Phils (Infos sind sehr rar) bin ich auf den Pfeilschwanzkrebs oder auch "Trachypleus gigas" oder "Limulus" genannt gestoßen.
Das auf den Phils beliebte Tierchen ist wohl auch giftig, besonderns wenn man es verzehrt und auf den Phils wird der Krebs gegessen.

Hier erkennt man sie besser
http://141.84.51.10/palaeo_de/edu/lebfoss/limulus/



Interessant finde ich auch die auf den Phils vorkommenden Hundert und Tausendfüsser.

Ich fand mal so ein possierlichen Hunderfüsser bei uns im Hof. Meine Frau warnte mich ausdrücklich davor, was ich heute auch nachvollziehen kann. (Mir wird schlecht, wenn ich dran denke das ich mal Barfuß durch den malayischen Dschungel marschiert bin 8o 8o)

Eine ekelig-interessante Galerie findet man hier: http://www.scolopendra.de/index1.html


tbs
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Pinoy23

unregistriert

4

Donnerstag, 7. April 2005, 17:34

Gifttiere

Hi tbs
Bezüglich Deinen Hundertfüsslern (Scolopender) kann ich ´Dir nur bestätigen Pinoys haben einen Heidenrespekt vor diesen,dem ich nur beipflichten kann.Auch der bei uns in Deutschland bekannte Scolopender difficultis den findest Du unter Steinen oder im Kompost,auch mit dem ist nicht zu Spassen,dieser kann bei empfindlichen Menschen einen Allergieschock auslösen der ähnlich Bienenallergikern ist Atemnot und die ganze Scheiße was dazu gehört.
Aber den ich in den Phils. gesehen habe war ja 12-14 cm gross.
Gross mehr Gift ist verständlich oder?
Pinoy23

tbs

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5

Freitag, 8. April 2005, 14:20

Giftschlangen

Hallo Freunde der Natur,

ich habe mal wieder ein bischen recheriert und nach philippinischen Giftschlangen Ausschau gehalten.

Folgende Schlangen kommen auch auf den Philippinen vor.

Die größte aller Giftschlangen ist die Königs-Kobra, Ophiophagus hannah, die „riesige Schlangenfresserin".

http://www.wams.de/data/2002/12/15/25329.html?prx=1
http://www.gifte.de/Gifttiere/ophiophagus_hannah.htm


Weitere asiatische Kobras findet man hier:
http://www.gifte.de/Gifttiere/naja-arten.htm

Leider konnte ich nicht vernüftiges über die Naja philippensis Philippinische Kobra, Speikobra; Philippine cobra, Spitting cobra, finden

Natürlich möchte ich auch auf die ungiftigen und Würgeschlangen hinweisen.
Hier eine Tigerphyton welche im gesamten asiatischen Raum zu finden ist.


Der ein oder andere hat vielleicht schon mal eine Seeschlange auf den Phils gesehen.
http://www.gifte.de/Gifttiere/hydrophiid…eschlangen).htm
http://www.gifte.de/Gifttiere/laticauda-arten.htm

Ich konnte einmal beobachten, wie eine Finger dicke Laticauda sich in einer Wassertiefe von etwas 5 Meter in eines von vielen Krebslöchern am Boden verschwand. Ebenso ist mir schon mal eine armdicke Laticauda entgegengekommen. Die Tiere sind zwar hochgiftig, aber zum Glück nicht aggressiv. Die Wahrscheinlichkeit beim Tauchen oder Schnorcheln auf eine Seeschlange zu treffen, ist meiner Meinung nach sehr hoch. Ich hatte in 5 von 10 Fällen in denen ich im "Wasser" war, Kontakt unter 2 Metern mit den Tierchen. Einmal sogar ist mir eine an Land beegegnet, als ich am Stand auf den Felsen nach Krebsen zum Angeln suchte.


Ich möchte natürlich auf adie Schlangen in Europa hinweisen.
Allgemein:
http://www.reptiles.de/Schlangen.htm

Österreich:
Kreuzotter, die Hornviper und die Sandviper

http://www.bergnews.com/service/schlangen/giftschlangen.htm
(Nach "Österreichische Schlangen" suchen)


In Deutschland und der Schweiz werden die selben Tiere genannt.
Kreuzotter und Aspisviper
http://www.reptilienwelt.at/schlangen.htm
http://www.gifte.de/Gifttiere/artikel_biologie.htm
http://www.giftschlange.ch/Kreuzotter-Biss.htm
http://www.gifte.de/Gifttiere/artikel_therapie.htm

(Meine Mutter wurde mal von einer Kreuzotter gebissen)

tbs
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tbs« (8. April 2005, 20:54)


Pasig

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Freitag, 8. April 2005, 20:33

RE: Giftschlangen

Seeschlangen gibt es überall auf den Philippinen. Beim tauchen trifft man sie fast immer an. Diese Tiere sind aber überhaupt nicht aggresiv. Man muss sie schon richtig reizen bevor sie zubeisen.


Gefährlicher ist da schon die Kobra.
Ein kleineres Exemplar hatte sich letztes Jahr bei unserem Besuch in der Provinz in der Küche meiner Familie versteckt. Die Schlange hatte es sich hinter einem Reissack gemülich gemacht.
Mein Schwager hatte sie schon erschlagen bevor ich überhaupt merkte was los war.
Dann hat er sie auch noch fachgerecht gehäutet und die Haut getrocknet.
Das Foto der Schlangenhaut könnt ihr hier bewundern.

Als meine Frau die ersten Jahre in Deutschland war hatte sie immer Angst über eine ganz normale Wiese zu laufen oder auch nur im Wald spazieren zu gehen.
In ihrer Jugend ist mal ein Nachbarkind von einer Schlage gebissen worden und daran gestorben. Das hat sie bis heute nicht vergessen und daher einen riesigen Respekt vor Schlangen.

Nach der Begegnung mit der Schlange in der eigenen Küche bin ich auch etwas vorsichtiger geworden. Besonders wenn ich jetzt auf den Philippinen durch hohes Gras laufe nehme ich diese Gefahr ernst. Bis dahin hatte ich nur ein paar tote Exemplare meist durch Autos überfahrene Schlangen gesehen und gedacht es gäbe nicht mehr viele davon.

Pasig
»Pasig« hat folgende Datei angehängt:
  • Kobra klein.jpg (18,36 kB - 1 700 mal heruntergeladen - zuletzt: 27. Juli 2018, 07:51)
Signatur von »Pasig«
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Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

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Freitag, 8. April 2005, 21:23

RE: Giftschlangen

Zitat

Original von Pasig
Mein Schwager hatte sie schon erschlagen bevor ich überhaupt merkte was los war.Pasig


Ja das geht schnell. Bei uns war auch mal eine "große" Schlange im Garten. War leider nicht da, aber nach der Beschreibung nach, müßte es eine Phyton gewesen sein. Die Lebenserwartung der Schlange hatte sich nach ihrer Entdeckung rapide verschlechtert ;(

Hier eine schöne Geschichte über eine Phyton auf den Phils.
http://www.schuldes.org/home1/python/python1.htm

Denke sogar ein Mitglied hier hatte www.schuldes.org in seiner Signatur

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tdc

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8

Freitag, 8. April 2005, 21:52

RE: Giftschlangen

Zitat

Original von tbs
Hier eine schöne Geschichte über eine Phyton auf den Phils.
http://www.schuldes.org/home1/python/python1.htm
tbs


ein wirkich gelungene geschichte und auf jedemfall lesenswert =)
da sieht man mal wieder wie schlau so manches getier ist :D

Pinoy23

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9

Samstag, 9. April 2005, 20:56

RE: Giftschlangen

Hi pasig
Wer hat die Schlange gegessen? Oh welch glücklicher,irgend einer hat sie doch gegessen oder?
pinoy23

tdc

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10

Samstag, 9. April 2005, 21:00

RE: Giftschlangen

Zitat

Original von Pinoy23
Hi pasig
Wer hat die Schlange gegessen? Oh welch glücklicher,irgend einer hat sie doch gegessen oder?
pinoy23


nein, die schlange wurde nicht gegessen =) musst die geschicht mal lesen, dann weist du auch das es ein happy end gibt :D

marlin

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Mittwoch, 20. April 2005, 07:57

...ach ja, Philippinos und ihr Verhältnis zu Reptilien...
Als ich vor 25 Jahren das erste Mal mit meiner Frau dort war, lebten meine Schwiegereltern noch. Sie lebten in der Provinz Batangas, und damals war alles noch ebbes rustikalter als heute. Also gab es auch mehr Grünflächen, die teilweise einen etwas wilden Eindruck machten.
Für Schlangen u. Echsen habe ich mich immer schon interessiert u. so hatte ich natürlich die Gelegenheit genutzt, um einen Einblick in die phil. Herpetologie zu erhalten.
Es war ein leichtes Leute zu motivieren, um loszuziehen u. alles zu fangen, was da herumkriecht (irgendwelche people, die keine Angst vor dem Viehzeugs haben, gibt's immer). Es hatte sich schnell herumgesprochen, daß da ein verrückter Deutscher Geld gibt, wenn man ihm nur genug Reptilien anschleppt.
Viel schwieriger war es, den Leuten klarzumachen, daß ich keine erschlagenen oder halbtoten Schlangen akzeptieren würde (ich wollte die Viecher nur fotografieren, aber eben so, wie sie normalerweise aussehen).
Irgendwann ging das aber auch, und auf der Terrasse meiner Schwiegereltern etablierte sich nach und nach ein Reptilienzoo.
Man wollte mir nicht zu nahe treten u. hat das so akzeptiert, aber das war wohl der Zeitpunkt, seit dem ich bei meiner Schwiegermutter gründlich verschissen hatte. Nicht genug, daß ich der Grund war, daß ihre einzige Tochter in Deutschland bleibt - ich bunkere auch noch die "gefährlichsten" Tiere in ihrem Haus. Das "zerrüttete Verhältnis" hat sich nie wieder normalisiert...
Wirklich gefährlich war eigentlich nur eine Schlange, die man dort Talbut Tubo nennt. Trotz sehr guter Bilder habe ich hier nicht herausbekommen, um welche Schlange es sich dabei wirklich handelt. Die Einheimischen haben aber wirklich Angst vor der Art u. ich zweifle nicht daran, daß sie mit größter Vorsicht zu geniessen ist. (Es ist eine sehr schlanke Schlange, hellbraun-grünlich u. sie ist eine gute Kletterin. Lebt häufin in Zuckerrohrfeldern - die's heute auch kaum noch gibt).
Außer einer Kobra, die ich aber nur gesehen hatte, waren alle anderen Schlangen ungiftige Arten bzw. sogenannte Trugnattern - auch wenn die Pinoys anderer Meinung waren.
Wer Seeschlangen sehen möchte, dürfte in den noch rudimentär vorhandenen Korallenriffen um Puerto Galera/Mindoro fündig werden. Die gebänderte Seeschlange kommt dort relativ häufig vor. Aber Vorsicht! Die Tiere sind zwar nicht aggressiv (meiner Frau hatte sogar mal eine um den Hals, die sich dann wieder davonmachte), jedoch darf man nicht vergessen, daß es sich um sehr giftige Schlangen handelt - also lieber nicht mit den Tieren herumspielen.
Gruß
marlin

wbethge

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12

Mittwoch, 20. April 2005, 09:08

Hier noch einige Ergänzungen zu Seegurken. Seegurken (Seewalzen/sea-cucumber/Holothuroidea) gehören wie die Seesterne oder der Seeigel zur Familie der Stachelhäuter.

Aber weder ähneln sie diesen in ihrer äußeren Gestalt, noch verfügen sie über sichtbare Stacheln (bei manchen Arten unter der dicken Hautschicht verborgen). Sie haben allemal nur stumpfe weiche Auswüchse auf ihrer zumeist schwarzen oder braunen Außenhaut. Ihr zylindrischer Körper kann von 25 mm (Cucumaris-Arten) bis zu einem Meter reichen (Ananas-Seegurke). Längs von fünf Körperstreifen verlaufen Reihen schlauchartiger Füßchen. Die gehirnlosen Kiemenatmer suchen mit wurmartigen Bewegungen das seichte Küstengewässer nach Mikroorganismen ab. Vereinzelt sind sie auch in tieferem Gewässer anzutreffen. Seegurken haben kaum natürliche Feinde. Fühlen sie sich gestört, können sie über den After Teile des regenerierbaren Darmtrakts oder auch Sekrete als wirres Geflecht klebriger Schläuche ausstoßen.

Schwarze Seegurken finden sich häufig auf den Philippinen. Doch Vorsicht ist beim Verzehr angeraten. Manche verfügen über giftige Körpersekrete, die nur durch spezielle Kochverfahren abgebaut werden können. Nach dem Kochen essbar ist u.a. die braune Thelenota Ananas (susuhan) oder die rote Halodeima edulis der Tiefsee. Die Chinesen schätzen sie getrocknet als Delikatesse („Trepang“).

Der Philippinen-Experte R. HANEWALD gibt folgende Zubereitungsempfehlung:

"Seegurke längs aufschneiden und Eingeweide entfernen ... 15 Minuten aufkochen, dann über Nacht in den Ufersand eingraben (löst die Außenhaut). Waschen und über schwach rauchendem Feuer 2 Tage räuchern. Anschließend in der Sonne trocknen. Zum Verzehr weich kochen und zusammen mit Gemüsegerichten servieren."

Wer mit Blick auf die Gültigkeitsdauer seines Visas die lange Zubereitungszeit scheut, kann Trepang auch auf exotischen Märkten kaufen. Es sind insbesondere die Badjaos (See-Zigeuner im Süden des Landes), die rund um ihre Pfahldörfer Seegurken systematisch hegen und wirtschaftlich verwerten. Größere Mengen werden u.a. nach Hongkong verschifft und dort zu höheren Preisen angeboten.

W.
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Neue Buchpublikation: Wolfgang Bethge - Streiflichter von den Philippinen
- Vom Palmendieb, dem Sauersack und Padre Damaso-
294 Seiten, A4, ISBN: 978-3-86858-744-9, 2012, Shaker-Verlag, Aachen

Mawaschi

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13

Donnerstag, 12. Januar 2006, 09:24

Hallo Leute.
Ich habe noch nicht gehört, das der Pfeilschwanz giftig wäre. Habe selber schon einen gegesen.
Schlangen sind auch sehr schmackaft. Wir haben immer welche gefangen. Das Blut mit Schnaps gemischt ist auch nicht schlecht und sehr geund. War seit dem noch nicht krank.
War warcheinlich zu lange in Vietnam.
Gruß Mawaschi.

mani

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Donnerstag, 12. Januar 2006, 12:37

Zitat

Original von Mawaschi
Das Blut mit Schnaps gemischt ist auch nicht schlecht und sehr geund. War seit dem noch nicht krank.
War warcheinlich zu lange in Vietnam.
Gruß Mawaschi.


stimmt das ? Ich habe gehoert in Vietnam suchst Dir eineschmackhafte lebende Cobra aus, der Koch haut der am Tisch den Schaedel ab, laesst das Blut in ein Glas rinnen, das muss man trinken, ist angeblich gut fuer Leber, Herz und Lunge und ausserdem soll es die Wirkung von Viagra weiter uebersteigen, ist das wahr ? Und waehrend man das Zeugs runterkippt bereitet der Koch die Cobra vorzueglich zu ?

Mani

Mawaschi

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Donnerstag, 12. Januar 2006, 13:49

Ja es stimmt. Aber ich habe das nie in einer Gaststädte versucht, sondern nur privat. Es wird auch nicht der Kopf abgeschlagen, sondern ein Stück vom Schwanz. Es müssen immer eine ungerade Anzahl von Tieren sein. Das Blut wird dann in ein grösseres Glaß mit Schnaps gegeben und vermischt. Dies kann man dann trinken. Es schmeckt süßlich.
Die Galle wird auch noch aus den Tieren entfernt und in Schnaps eingelegt.
Die Tiere haben wir dann anschließend natürlich gegessen.
Zu der Wirkung kann ich nur sagen, daß ich seit ca. 10 Jahren nicht eine Krankheit hatte. Zu der restlichen Wirkung kann ich keine Aussage treffen.
Gruß Mawaschi

max108

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Freitag, 28. April 2006, 22:30

schade das filipinos grundsätzlich jedes tier töten bevor sie überhaupt wissen ob es gefährlich ist oder nicht . manchmal reicht langeweile oder nichtstun aus . seeschlangen welche zu den giftigsten schlangen überhaupt zählen und deren biss tödlich sein kann sind für taucher eher ungefährlich . denn deren maulöffnung ist so klein , dass diese eigentlich nur in die fingerzwischenhaut eines menschen hineinbeissen kann . ich hatte mich damals auch gewundert warum unsere philipp.tauchguide auf Bohol so sorglos mit diesen schlangen unter wasser umging.er wusst wohl das diese keine chance haben einen menschen entsprechend geschützt durch neopren anzug und handschuhe beissen zu können . soviel zu den see/meerschlangen
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Freitag, 28. April 2006, 22:47

Zitat

Original von max108
schade das filipinos grundsätzlich jedes tier töten bevor sie überhaupt wissen ob es gefährlich ist oder nicht . manchmal reicht langeweile oder nichtstun aus . seeschlangen welche zu den giftigsten schlangen überhaupt zählen und deren biss tödlich sein kann sind für taucher eher ungefährlich . denn deren maulöffnung ist so klein , dass diese eigentlich nur in die fingerzwischenhaut eines menschen hineinbeissen kann . ich hatte mich damals auch gewundert warum unsere philipp.tauchguide auf Bohol so sorglos mit diesen schlangen unter wasser umging.er wusst wohl das diese keine chance haben einen menschen entsprechend geschützt durch neopren anzug und handschuhe beissen zu können . soviel zu den see/meerschlangen


dazu hab ich diesen link gefunden =)

Seeschlangen

Zitat

denn deren maulöffnung ist so klein


naja ich hab da schon welche gesehen die armdick waren ob da das maul noch immer so klein ist wage ich zu bezweifeln 8o

tbs

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Samstag, 29. April 2006, 11:06

Zitat

Original von max108
schade das filipinos grundsätzlich jedes tier töten bevor sie überhaupt wissen ob es gefährlich ist oder nicht . manchmal reicht langeweile oder nichtstun aus . seeschlangen welche zu den giftigsten schlangen überhaupt zählen und deren biss tödlich sein kann sind für taucher eher ungefährlich . denn deren maulöffnung ist so klein , dass diese eigentlich nur in die fingerzwischenhaut eines menschen hineinbeissen kann . ich hatte mich damals auch gewundert warum unsere philipp.tauchguide auf Bohol so sorglos mit diesen schlangen unter wasser umging.er wusst wohl das diese keine chance haben einen menschen entsprechend geschützt durch neopren anzug und handschuhe beissen zu können . soviel zu den see/meerschlangen

Ein philipp. Tauchguide hielt seine zu Fäusten geballten Hände an die Ohren und meinte das wären die einzigen Stellen, wo eine Seeschlange hinbeissen kann. Finger und die Ohrläppchen.
Die Tiere können aufgrund der Zahnanordnung eben schlecht beissen.

http://www.reptiles.de/Das%20Schlangengift.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Seeschlangen

tbs
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Samstag, 29. April 2006, 12:30

Zitat

Original von tbs
Ein philipp. Tauchguide hielt seine zu Fäusten geballten Hände an die Ohren und meinte das wären die einzigen Stellen, wo eine Seeschlange hinbeissen kann. Finger und die Ohrläppchen.
Die Tiere können aufgrund der Zahnanordnung eben schlecht beissen.

http://www.reptiles.de/Das%20Schlangengift.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Seeschlangen

tbs



na hoffentlich wissen das die seeschlangen auch. :D
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Samstag, 29. April 2006, 22:28

Zitat

Original von diver100

Zitat

Original von tbs
Ein philipp. Tauchguide hielt seine zu Fäusten geballten Hände an die Ohren und meinte das wären die einzigen Stellen, wo eine Seeschlange hinbeissen kann. Finger und die Ohrläppchen.
Die Tiere können aufgrund der Zahnanordnung eben schlecht beissen.

http://www.reptiles.de/Das%20Schlangengift.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Seeschlangen

tbs



na hoffentlich wissen das die seeschlangen auch. :D


Kommt immer drauf an, wer vorbei kommt :308: !

Ich wünsche eine gute Zeit, Tuempel.

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21

Montag, 1. Mai 2006, 04:19

Achtung Seeschlangen

Zitat

Originally posted by tbs

Zitat

Original von max108
schade das filipinos grundsätzlich jedes tier töten bevor sie überhaupt wissen ob es gefährlich ist oder nicht . manchmal reicht langeweile oder nichtstun aus . seeschlangen welche zu den giftigsten schlangen überhaupt zählen und deren biss tödlich sein kann sind für taucher eher ungefährlich . denn deren maulöffnung ist so klein , dass diese eigentlich nur in die fingerzwischenhaut eines menschen hineinbeissen kann . ich hatte mich damals auch gewundert warum unsere philipp.tauchguide auf Bohol so sorglos mit diesen schlangen unter wasser umging.er wusst wohl das diese keine chance haben einen menschen entsprechend geschützt durch neopren anzug und handschuhe beissen zu können . soviel zu den see/meerschlangen

Ein philipp. Tauchguide hielt seine zu Fäusten geballten Hände an die Ohren und meinte das wären die einzigen Stellen, wo eine Seeschlange hinbeissen kann. Finger und die Ohrläppchen.
Die Tiere können aufgrund der Zahnanordnung eben schlecht beissen.

http://www.reptiles.de/Das%20Schlangengift.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Seeschlangen

tbs



Hallo tbs,

leider liegt der Tauchguide und max108 da völlig daneben !

Die Seeschlangen aller Gattungen, wobei am häufigsten die Laticaudiae gesehen werden können ihr Maul 180° weit öffnen.

Die meist zu anzutreffende amphib lebende Art (denn sie keine echte Seeschlange) ist die Laticauda columbrina (gebänderter seakrait) und gehört zur Gattung der Elapidae (Giftnattern) wie die Kobras, Kraits, Korallenschlangen und eben auch die echten, marinen Seeschlangen.

Diese Tiere ernähren sich von Aalen und Fischen (nur wenige Ausnahmen ernähren sich von Fischlaich) können also doch das Maul aufmachen??

Natürlich können die, dazu kommt, Seeschlangengift gilt als das giftigste Schlangengift überhaupt. Die Tiere besitzen feststehende Giftzähne im Vorderteil des Maules, sie gehören entsprechend zu den so bezeichneten "proteoglyphen" Schlangen.

Da die Zähne (ähnlich wie bei den cobras) nur recht kurz sind kann man sich durch ein 7,5 mm Tauchanzug recht gut schützen. Allerdings, wer taucht in den tropen schon ein 7,5 mm Anzug?

Das dieser Aberglaube, Seeschlangen könnten nur in dünnen Hautpartien beissen, sich immer noch hartnäckig unter Taucher hält ist für mich nicht nachzuvollziehen, leichtsinnig und lebensgefährlich. Es gibt tonnenweise scientific papers über diese Tierarten.

Auch wenn die Tiere nicht aggressiv sind, man sollte auf alle Fälle vermeiden sie anzufassen (aber das wissen verantwortungsbewusste Taucher ohnehin, oder?). Allen anderen sei versichert, sie können und werden bei zu starker Belästigung ihre Fangs benutzen! Mit dramatischen Folgen. In asien sterben jedes Jahr etwa 100.000 Menschen an den folgen von Schlangenbissen. Nicht wenige davon gehen auf das Konto von Seeschlangen (2003-2004 in Malaysia ca. 800, meistens Fischer die beim Netze einholen versehentlich in eine schlange griffen).

Übrigens, die Laticauda colubrina hält sich mehr an Land, als im Wasser auf. Dort sucht sie zwischen Felsspalten nach paarungwilligen Partnern. Also, ACHTUNG: auch beim klettern über küstennahe Felsen kann man auf die, sogenannte "See Kobra" stossen, und ausserhalb des Wassers ist sie dann auch nicht mehr ganz so "cool".

Kleine Einlage am Rande; trotz das der Wissenschaft garade die Laticauda recht gut bekannt ist, wurde bis heute noch kein einziges Mal ein Nest der Tiere in freier Natur gefunden.


züngelnde grüße
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Puerto Galera
Oriental Mindoro
Philippines
mario@herpaworld.com
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Montag, 1. Mai 2006, 10:44

RE: Achtung Seeschlangen

Zitat

Original von herpaworld
Die Seeschlangen aller Gattungen, wobei am häufigsten die Laticaudiae gesehen werden können ihr Maul 180° weit öffnen.

Danke für die Richtigstellung

Zitat


Auch wenn die Tiere nicht aggressiv sind, man sollte auf alle Fälle vermeiden sie anzufassen (aber das wissen verantwortungsbewusste Taucher ohnehin, oder?). Allen anderen sei versichert, sie können und werden bei zu starker Belästigung ihre Fangs benutzen! Mit dramatischen Folgen. In asien sterben jedes Jahr etwa 100.000 Menschen an den folgen von Schlangenbissen. Nicht wenige davon gehen auf das Konto von Seeschlangen (2003-2004 in Malaysia ca. 800, meistens Fischer die beim Netze einholen versehentlich in eine schlange griffen).

Ich habe einen gesunden Respekt vor Schlangen. Ich habe beim Schnorcheln in Landnähe schon etliche Laticauda gesegen. In der größe von einem kleinem Finger bis Unterarmdicke und auf einen Meter Entfernung sind die Tiere an mir vorbeigeschwomnen, wobei mir die größeren lieber waren. Je kleiner die Tiere desto "unruiger" schienen sie gewesen zu sein. Ich lasse die Schlange nicht aus den Augen, bevor ich nicht sehe, daß sie in sicherer Entfernung verschwindet.

Zitat


Übrigens, die Laticauda colubrina hält sich mehr an Land, als im Wasser auf. Dort sucht sie zwischen Felsspalten nach paarungwilligen Partnern. Also, ACHTUNG: auch beim klettern über küstennahe Felsen kann man auf die, sogenannte "See Kobra" stossen, und ausserhalb des Wassers ist sie dann auch nicht mehr ganz so "cool".

Beim Suchen nach Krabben zum Angeln, habe ich einmal eine Laticauda zwischen Felsblöcken an Land kriechen sehen. Seitdem bin ich noch vorsichtiger, wenn ich da rumklettere. 8o

tbs
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malasimbo

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23

Montag, 1. Mai 2006, 11:47

RE: Achtung Seeschlangen

Zitat

Original von herpaworld
Übrigens, die Laticauda colubrina hält sich mehr an Land, als im Wasser auf. Dort sucht sie zwischen Felsspalten nach paarungwilligen Partnern. Also, ACHTUNG: auch beim klettern über küstennahe Felsen kann man auf die, sogenannte "See Kobra" stossen, und ausserhalb des Wassers ist sie dann auch nicht mehr ganz so "cool".
züngelnde grüße


Kann ich bestätigen.Gerade in Puerto Galera am White Beach,Aninuan Beach und Talipanan Beach gibt es zwischen den Stränden Steinige,felsige Abschnitte und Ausbuchtungen.Dort habe ich diese Schlangen schon mehrmals gesehen.Auch bei überqueren auf scheinbar trockenen Stellen kann man den Schwarz weiß gestreiften Seeschlangen begegnen!

PS:Hi Mario,schön mal wieder was von dir zu hören!Hoffe dir gehts gut und vor allem deinen wunderbaren Zoo-Projekt!Wenn ich wieder unten bin wird einer meiner ersten Wege hoch zu dir sein!

malasimbo :D

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24

Donnerstag, 4. Mai 2006, 02:52

@tbs,


ja, jeh jünger umso unruhiger trifft eigentlich auf fast alle schlangenarten zu. junge cobras machen auch viel mehr lärm als adulte tiere. trotzallem, bisse von der laticauda sind selten! und meiner erfahrung nach, wenn man sich ruhig und ohne hektische und schnelle bewegungen an schlangen nähert hat man in der regel nichts zu befürchten.

@malasimbo,

danke, wir kommen vorwärts!
und du weisst ja, vernünftige leute sind herzlichst gern bei mir gesehen ;).... also, bis zum nächsten mal..

cheers
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25

Freitag, 5. Mai 2006, 16:19

RE: Achtung Seeschlangen

Hallo

Ich selbst habe was Seeschlangen anbelangt keine Ahnung und wenn ich ehrlich bin richtig Angst.
Wenn ich auf den Philippinen bin bade ich gerne und lange im Meer . Bis zum heutigen TAG habe ich noch keine Seeschlange gesehen.
Nun meine Frage an die Experten.
Besteht die Gefahr beim waten im Wasser auf eine Seeschlange zu treten ? Wie gross ist die Gefahr durch Unachtsamkeit von einer gebissen zu werden ? Bei uns ist das Wasser die ersten 200mtr. ca 60cm tief.

Und eine 2te Frage.
Unser Land liegt unmittelbar am Wasser.Das Grundstück ist mit Grass ( kurz) bepflanzt , es ist eingegrenzt von ca . 40cm hohen Büschen und auf dem Gelände stehen 12 Coconut Bäume.
Wie gross ist die Gefahr dort auch Cobra oder andere Giftschlangen zu treffen.

Klingt wahrscheinlich für Euch albern aber für mich sind das wichtige Fragen und ich bitte um Antwort.



Gruss liloan

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26

Freitag, 5. Mai 2006, 17:50

RE: Achtung Seeschlangen

Zitat

Original von liloan
Hallo

Ich selbst habe was Seeschlangen anbelangt keine Ahnung und wenn ich ehrlich bin richtig Angst.
Wenn ich auf den Philippinen bin bade ich gerne und lange im Meer . Bis zum heutigen TAG habe ich noch keine Seeschlange gesehen.
Nun meine Frage an die Experten.
Besteht die Gefahr beim waten im Wasser auf eine Seeschlange zu treten ? Wie gross ist die Gefahr durch Unachtsamkeit von einer gebissen zu werden ? Bei uns ist das Wasser die ersten 200mtr. ca 60cm tief.

Und eine 2te Frage.
Unser Land liegt unmittelbar am Wasser.Das Grundstück ist mit Grass ( kurz) bepflanzt , es ist eingegrenzt von ca . 40cm hohen Büschen und auf dem Gelände stehen 12 Coconut Bäume.
Wie gross ist die Gefahr dort auch Cobra oder andere Giftschlangen zu treffen.

Klingt wahrscheinlich für Euch albern aber für mich sind das wichtige Fragen und ich bitte um Antwort.



Gruss liloan


Guck doch mal hier nach.

http://de.wikipedia.org/wiki/Seeschlangen#Lebensweise

Beim Tauchen habe ich noch nie Probleme gehabt, denn sie kümmern sich nicht um Dich.

Ich wünsche eine gute Zeit, Tuempel.

tdc

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27

Freitag, 5. Mai 2006, 18:10

RE: Achtung Seeschlangen

Zitat

Original von liloan
Hallo

Besteht die Gefahr beim waten im Wasser auf eine Seeschlange zu treten ? Wie gross ist die Gefahr durch Unachtsamkeit von einer gebissen zu werden ? Bei uns ist das Wasser die ersten 200mtr. ca 60cm tief.

Gruss liloan


hallo liloan,

evtl ist dieser beitrag noch für dich interessant =)

Bücher zu den giftigen Meerestieren?

kairo

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Mittwoch, 9. August 2006, 15:38

Giftig:

Lionfish
Manchen Pfeilmmuscheln
Seeigel
Manche Seeschlangen

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Montag, 14. August 2006, 12:42

Hi
viele Familien haben auf ihre Grundstücke viele Hunde und Katzen. In den letzten Jahren sind 2 Hunde von meiner Familie von Schlangen zum Opfer gefallen. Ort Luzon, Manaoag-Pangasinan, aber weit weg von Strand.

manfredo

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30

Sonntag, 3. September 2006, 14:35

Zitat

Originally posted by manfredo
Hi
viele Familien haben auf ihre Grundstücke viele Hunde und Katzen. In den letzten Jahren sind 2 Hunde von meiner Familie von Schlangen zum Opfer gefallen. Ort Luzon, Manaoag-Pangasinan, aber weit weg von Strand.

manfredo


in der regel helfen hunde und katzen schlangen von grundstücken fern zu halten, alerdings kann das auch ins sprichwörtliche auge gehen. vorallem cobras versuchen in erster linie zu entweichen. wenn das nichts hilft stellen sie sich auf und fauchen, erst dann wird gespuckt (wir müssen einige hunde mit augenverätzungen der augen behandeln) und dann, ja dann kommt es zum biss.

alle philippinischen "echten" cobras (wir haben 3 arten hier) sind speihkobras und versuchen erst durch spucken genügend zeit zu gewinnen um entkommen zu können. weiterhin lebt neben den 3 genannten Naja -Arten auch die Königskobra hier, diese spuckt nicht und wird in der regel auch nie gesichtet. es herschen zwar hunderte von geschichten zum thema schlangen, vorallem cobras vor, doch wird dort häufig übertrieben.


lieben züngelnden gruss
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Freitag, 15. September 2006, 13:12

Hallo Mario

werde dich mal Januar/Februar besuchen. Mein Bekannte hat noch vor kurzen auf der Insel Negros ein Diplom für Tierzucht erworben, dieses von einem amerikanisches Unternehmen geleitet wurde.

Wo genau kann man dich finden.

manfredo

kwen2

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32

Freitag, 8. Dezember 2006, 01:11

RE: Giftschlangen

Keine Angst, diese tiere sind so gut wie ausgestorben. Und wenn sie nicht gestorben und gegessen wurden, dann werden sie auf der Highway richtung subic verkauft. :Rolf
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Mittwoch, 13. Juni 2007, 18:08

Hallo alle zusammen,
um noch einmal auf die Netzpython zurückzukommen.
Während meines Aufenthaltes auf Siquior im März 07 ist dort ein grösseres Exemplar dabei erwischt worden, der sich an einer Ziege vergreifen wollte. Nun gut, eine angeleinte Ziege lässt sich nicht so einfach verspeisen. Das Tier wurde getötet, ich meine die Schlange und nicht die Ziege, gebraten und verspeist. Für einige Touris ein einmaliger Leckerbissen. Einem Kanadier hat es gemundet. Ich halte mich dann doch lieber an weniger geschützte Tierarten... Alle Pythons stehen unter dem Washingtoner Artenschutzabkommen und sind vom Aussterben bedroht.
Netzpythons sind in recht unterschiedlichen Kulturlandschaften zu finden und leben auch in vielen südostasiatischen Grossstädten. In Bangkok werden noch heute beachtliche Exemplare gefangen und in Nationalparcs wieder ausgesetzt. Früher wurden sie auch ganz einfach totgeschlagen.
Die Geschichte mit der Python auf dem KLO und die Webseite, sehr interessant. Danke für den Link.
Gruss Jörn

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Montag, 20. August 2007, 10:27

Weiss jemand ob die Giftschlangen auf den ganzen Philippinen vorkommen. In der Literatur steht meist nur unter Verbreitung P. Besonders würde mich Cebu interessieren.
Und was kann ich tun, um meine Schäferhund-Welpen vor Schlangen zu schützen. Hab da erlich gesagt ein wenig Angst um sie, wenn sie auf dem Gelände rumlaufen. Wir haben uns nicht "eingemauert", wobei ich denke, dass Holoblockmauern sicher auch kein Hindernis für Schlangen darstellen.
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Montag, 20. August 2007, 18:16

Zitat

Original von peter der 1.
Weiss jemand ob die Giftschlangen auf den ganzen Philippinen vorkommen.

Ja, musst halt mal den Thread von oben nach unten durchlesen und nicht umgekehrt. :D

Wie wäre es mit der Naja Philippensis oder auch der Kopra?

http://www.gifte.de/Gifttiere/naja_philippensis.htm

Übrigens, die Kingcobra verspeist in der Regel nur andere Schlangen. :D

Es gibt allerdings auch noch andere Giftschlangen in den Phils. Über Berichte wäre ich dankbar. Gesehen habe ich noch keine.

tbs
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Hans-Georg

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Mittwoch, 22. August 2007, 01:22

Ja, im Juni als ich dort war hat es auch wieder eine Python im Haus meiner Tante erwischt. Hat sich tagelang im Haus aufgehalten ohne das es einer gemerkt hat, nur im nachhinein konnte man sich an die Schuhe erinnern die morgens immer etwas durcheinander neben der Tür lagen. Als man das arme Tier endlich entdeckte wurde es natürlich sofort verspeist, ( ohne mich ) natürlich.
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Gruß HG

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37

Mittwoch, 22. August 2007, 06:33

Zitat

Original von Hans-Georg
Ja, im Juni als ich dort war hat es auch wieder eine Python im Haus meiner Tante erwischt. Hat sich tagelang im Haus aufgehalten ohne das es einer gemerkt hat, nur im nachhinein konnte man sich an die Schuhe erinnern die morgens immer etwas durcheinander neben der Tür lagen. Als man das arme Tier endlich entdeckte wurde es natürlich sofort verspeist, ( ohne mich ) natürlich.


Python sind Würgeschlangen, Giftzähne haben die nicht. Wieviele Menschen werden durch die getötet, auch wenn es ein wenig Off Topic ist?

herpaworld

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Samstag, 1. September 2007, 08:41

mei, mei - fragen über fragen.

nun gut:

also wir haben, wie ich bereits schrieb 3 echte kobraarten auf den philippinen.

eine lebt nur auf Palawan.
dann gibt es noch die philippinensis, die lebt im nördlichen bereich, also luzon, Marinduque, mindoro und angrenzende kleine inseln.
naja samarensis, die dritte im bund lebt auf lehte, bohol,, Samar und mindanao.

Cebu, negros, und panay sind cobra frei. soweit wir im moment wissen, aussnahme, die königskobra (Ophiophagus hannah), sie lebt auf allen inseln, stellt aber wie schon berichtet keine gefahr für menschen dar, solange man die in ruhe lässt. eine zu sehen wäre schon ein highlight, weil die tiere sehr zurückgezogen leben und in den meisten gebieten nur noch sehr, sehr selten vorkommen.

vipern gibt es auf allen inseln (mit ganz wenigen aussnahmen), auf Cebu solltet ihr jedoch recht sicher sein, da die ganze insel schon hoffnungslos abgeholzt ist und sich dadurch nur noch schlecht als echtes habitat für wildlife eignet.

nebenbei bemerkt, unfälle mit netzpytons, vorallem solche mit tödlichem ausgang, sind nur aus der gefangenschaftshaltung her bekannt. alle berichte, selbst diese mit foto die immer einmal wieder auftauchen haben sich bisher immer noch als hoax (falschmeldungen) herausgestellt. bei begegnungen mit pythons gilt (wie für alle wildtiere) geniesst das anschauen, niemals versuchen anzufassen oder gar zu fangen. dann seit ihr auf der sicheren seite des lebens meine herren.


liebe grüße
Mario

übrigens; wir sind in puerto galera, auf dem halben weg zum ponderosa golfplatz zu finden. im moment ist wegen umbaumassnahmen geschlossen, der park wird anfang november wiedereröffnet.
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Freitag, 26. Oktober 2007, 14:08

Welche Schlange war das ?

Hi Leute, ich habe eine Schlange getötet und würde gerne wissen wwas für eine das war. Für die Naturschützer unter euch : Die Schlange war auf einem Kinderheimgelände, also besser sie ist tot als ein kind.

Die Schlange war 1,4 Meter lang. Nussbraun und unten am bauch fast weiß. Sie war recht flink und hat sofort reißaus genommen. Sie hat sich bevor sie gebissen hat aufegerichtet und Drohgebärden gemacht und dann schnell in den Stock gebissen. Bilder, Video und Bericht gibts auf meinem Blog. Also, was für eine Schlange war das? Ach ja, sie hat definitiv gebissen und hatte Giftzähne.

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40

Freitag, 26. Oktober 2007, 16:57

RE: Welche Schlange war das ?

@herpaworld

Also ich bin von deinen Ausführungen immer total begeistert. Wenn ich einen Bericht von die lese bin ich immer so beeindruckt von der Fachkenntniss die du hast und uns im Forum zukommen lässt.

Hoffe ich werde noch viele Bericht von die lesen. :clapping :clapping :clapping :verbeugen

Gruss Stefan

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Freitag, 26. Oktober 2007, 17:31

Netzpythons auf den Philippinen



Nein - man möchte man ihn doch lieber nicht zum Bettnachbarn haben, den Netzpython mit seinem massig gestreckten, zur Umklammerung bereiten, dunkel gemusterten Leib, den kleinen kalten Augen und der gegabelten Zunge. Der Schreck wirkt peitschenartig, wenn er dann noch das Maul aufreißt und die Sicht auf seine vielen Fangzähne freigibt.

Und dennoch … folgt man dem philippinischen Historiker Ambeth R. Ocampo (1), dann wurden noch im 19. Jahrhundert junge Pythons in Kübeln von den Straßenhändlern Manilas als Haustiere zur Rattenbekämpfung angeboten. Von Katzen nahm man Abstand, da diese sich zu schnell vermehrten. Der Einsatz von Gift hatte oft stinkende Kadaver zur Folge und in Fallen konnten auch die Finger kleiner Kinder geraten. Der Python war das Mittel der Wahl, offenbar hingen sie zumeist schlafend an der Hausdecke.

Einer Sage von Mindanao nach war die Pythonschlange in grauen Vorzeiten eine Art Lebensgefährte des großen Weltenschöpfers Makalindung („The Shaker“). Heutzutage trifft man den Netzpython wohl eher in den Regenwäldern Südostasiens an. Sie bevorzugen eine Nähe zum Wasser, nisten als gute Kletterer gerne in Baumhöhlen oder sie verstecken sich zwischen den langen Baumwurzeln. Ab und an werden sie sogar in den Städten angetroffen, wo man ihnen jedoch oft keine gesteigerte Medienbeachtung schenkt. Pressebekannt ist jedoch ein etwa vier Meter langer Netzpython geworden, den man im Mai 2005 in Manilas South Forbes Park auf dem Gelände der International Montessori School, Manila fand (2). Eine Beute wölbte sich in seinem Bauch. Man nahm an, dass die Schlange vielleicht einen Hund oder eine Katze erbeutet hatte. Es wurde jedoch kein Tier als vermisst gemeldet.

Die Nachricht stützt ein wenig die Theorie, dass der Netzpython zunehmend zum „Kulturfolger“ wird, der seine Beute auch in dichter besiedelten Gebieten zum Beispiel in Gestalt von Ratten, Hühnern, Katzen und Hunden finden kann. Einen Sturm der Entrüstung gab es auf den nicht unbedingt sehr tierfreundlichen Philippinen, als bekannt wurde, dass auf Bohol ein Pythonbesitzer seiner fast sieben Meter langen Pythonschlange „Prony“ Hauskatzen und Hunde zum Fraß anbot. Unter Bezugnahme auf das „Animal Welfare Act“ forderte man ihn auf, diese Art von Fütterung einzustellen (3).



Der Netzpython (Python reticulatus) gehört zur Familie der Riesenschlangen. Ausgewachsen erreicht er normalerweise eine Länge von 5 - 7 Metern. In einem Zoo auf Jakarta hält man jedoch - als sehr seltene Ausnahmeerscheinung - eine auf der Insel Sumatra gefangene Python-Schlange, die stattliche 14,85 m lang und 447 kg schwer ist (4)! Weibliche Pythons sind grundsätzlich länger und auch schwerer. Die Grundfärbung der leicht glänzenden Haut ist etwas variabel und reicht von gelb- bis dunkelbraun. Sie ist durchsetzt mit einer unregelmäßigen, manchmal fleck- oder rautenförmigen hell- bis dunkelbraunen Musterung. Die Pythonschlange sieht und hört schlecht, dafür verfügt sie aber in der Mundzone über Wärmerezeptoren, die eine Art Infrarotbild der Umgebung und der möglichen warmblütigen Beutetiere liefern. Mittels des Jacobson-Organ der ein- und ausfahrenden Zunge wird die Luft zudem nach interessanten Geruchstoffen gefiltert.

Netzpythons schleichen sich lauernd an ihre Beute heran und schnellen dann in die Richtung ihrer Beute. Festgehalten wird die Beute von bis zu 200 scharfen, einwärts gebogenen Zähnen, die auch zu Bißverletzungen führen können. Die Pythonschlange verfügt über keinen Giftapparat, jetzt kommen jetzt die enormen Muskelkräfte zum Zuge. Die Beute wird umschlungen und solange zu Tode gedrückt, bis die Atmung des Opfers aussetzt oder das Herz den Bluttransport einstellt. Bei größerer Beute wird der Unterkiefer ausgehängt und so das Maul vergrößert. Die bis zu 400 Rippen sind durch eine spezielle Bänderkonstruktion in größerem Umfang dehnbar. Das Opfer wird kopfüber als Ganzes heruntergeschlungen und von den Magensäften relativ langsam zersetzt. Bezüglich ihrer Opfer ist der Python nicht allzu wählerisch. Als Beutetiere in der freien Natur werden u.a. Ratten, Eidechsen, Vögel, Hühner, Affen, Mungos und kleinere Schweinearten genannt. In einer Untersuchung auf Sumatra stellte man fest, dass das mittlere Beutegewicht bei etwa einem Kilogramm lag. Es gibt aber auch einen Bericht, wonach ein Python ein Schwein von etwa 60 kg vertilgt hätte. Bei großer Beute ist es in seltenen Fällen dazu gekommen, dass die Beute nicht ausreichend zersetzt werden konnte. Daraufhin setzten Fäulnisprozesse ein und der Körper der Schlange platzte schlicht auf. Läuft dahingegen alles reibungslos, dann kann die Schlange nach großer Beute das Fressen auf Monate einstellen.

Stellen wir uns noch der Frage, wie gefährlich Python-Schlangen dem Menschen werden können. Von Bissen und schweren, tiefe Verletzungen wird häufiger berichtet. Es sind auch vereinzelte Todesfälle bestätigt worden. Im Internet findet sich eine Abbildung des auf Mindoro 1998 von einem Python getöteten Gumilid Lantod. Aus Pietätsgründen verzichten wir hier auf eine Wiedergabe des Bildes, das ihn im geöffneten Schlangenkörper zeigt. Er war allein und befand sich auf der Jagd nach Fledermäusen (5). Die Umstände, unter denen er getötete wurde, sind nicht bekannt. Gleichfalls im Jahre 1998 tötete in Lucena ein Python ein zwei Monate altes Baby. Er war in Abwesenheit der Eltern in das Schlafzimmer eingedrungen (6). Todesfälle insbesondere bei Erwachsenen scheinen eine sehr gelegentliche Ausnahme darzustellen, in deren Verlauf das Tier sehr gereizt wurde. Es gibt auch die Vermutung, daß ein erwachsener Mensch aufgrund seiner Schulterbreite technisch für den Pythonfraß weniger geeignet sei.




Nicht wenige Pythonbesitzer behaupten indessen, dass ihr im Terrarium gehaltener Zucht-Python nicht zuletzt aufgrund der sorgsamen Haltung zahm sei und sprechen ihm sogar eine gewisses Lernvermögen zu. Es bleibt aber eine potentielle Unberechenbarkeit. Der Python-Experte Bernd Klostermann formuliert in diesem Zusammenhang wie folgt: „Vom Verhalten her ist der Netzpython ein Individualist. Einige sind recht friedlich, einige beißen praktisch fast alles was sich bewegt. Da die Schlange recht groß wird, hat sie auch enorme Kräfte, welche man nicht unterschätzen sollte“ (7).

Abhängig vom Geschlecht werden Pythons nach etwa zwei bis vier Jahren geschlechtsreif. Nach der Paarung legt das Weibchen - die Angaben hierüber variieren stärker - zwischen 20 - 50 Eier. Sie sind knapp ein halbes Pfund schwer und werden vom Weibchen ca. 80 -90 Tage wachsam bebrütet. Die jungen Schlangen sind nach dem Schlupf auf sich allein gestellt. Sie sind aggressiver als die älteren Tiere, wobei in der freien Natur lebende Pythons generell als aggressiver gelten als Zuchttiere, die man ja in einem gewissen Grade domestizieren kann. Pythons können 20 - 30 (ausnahmsweise 40) Jahre alt werden. Frei lebende Tiere haben eine kürzere Lebenserwartung.

Noch ist der Netzpython in Südostasien in freier Wildbahn anzutreffen. Dank seiner höheren Reproduktionsrate gehört er noch nicht zu den vom Aussterben bedrohten Tieren, gleichwohl ist er in seinem Bestand bedroht und im Anhang 2 der internationalen CITES-Naturschutz-Konvention gelistet. Er wird vielerorts gefürchtet und geächtet; trifft man ihn an, wird unter ängstlichen Einheimischen schnell der Ruf laut, ihn einfach totzuschlagen.

Hin und wieder wird das Fleisch des Pythons gegessen. Manchmal spricht man auch der Galle heilsame Wirkungen zu. Gejagt wird der Python aber insbesondere wegen der markanten Musterung seiner Haut. Sie ist längst ins Visier der lederverarbeitenden Industrie geraten. CITES berichtet, dass im Jahr 2002 allein 437.500 Häute des Netzpython in den Export gingen(8).



Teile der Schickeria finden es offenbar „In“, mit Brieftaschen, Gürtel, Westen oder Stiefel aus Pythonleder zu kokettieren. Die Modefirma Forzieri verlangt zum Beispiel für nebenstehende Blazer aus Pythonleder stolze 2340 € (9). Bei Gucci gibt es dazu passende Handtäschchen für etwa 650 US $.

Wolfgang Bethge, in 2007
--------------------------------------------------------------


(1) Ambeth R. Ocampo, Street vendors in old Manila, in: http://www.seasite.niu.edu/Tagalog/Modul…ules/Philippine Economy/ocampo_article.htm
(2) 14-foot long python found in Makati school, in: http://www.mb.com.ph/issues/2005/05/17/M…5051734974.html
(3) Alburquerque, in: http://en.wikipedia.org/wiki/Alburquerque,_Bohol
(4) 49-foot python captured in Indonesia, in: http://www.markcarey.com/me/discuss-49fo…-indonesia.html
(5) Lutz Dirksen, Mythos und Giganten, in: www.anakondas.de
(6) The poisoned World, in: http://www.prn.usm.my/diary/text498.html#philipin
(7) Bernd Klosterkamp, Netzpython-Haltung, in: http://www.netzpython.de/
(8) http://www.eriezoo.org/reticulated_python.htm
(9) http://www.forzieri.com/design/forzieri_blazer_aus.asp
Signatur von »wbethge«
Neue Buchpublikation: Wolfgang Bethge - Streiflichter von den Philippinen
- Vom Palmendieb, dem Sauersack und Padre Damaso-
294 Seiten, A4, ISBN: 978-3-86858-744-9, 2012, Shaker-Verlag, Aachen

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Mittwoch, 21. November 2007, 11:20

Mein Freund Mario Lutz hat eine Schlangenzucht und einen Privatzoo auf Mindoro.

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Giftschlangen, Spinnen, Affen, Echsen, alles da.

Man darf ja eigentlich keine Werbung machen, aber ich hoffe in diesem Fall wird mir das nochmal verziehen, schließlich wird auch Aufzucht und Auswilderung betrieben. Zudem bekommt er auch die "illegalen Rückläufer" vom Airport sprich aus Artenschutzgründen konfiszierte Reptilien werden ihm übergeben.

Inzwischen macht er auch Führungen usw.
Edit: Titoklaus - ist in diesem Fall weder Werbung noch sonst ein Problem, darauf hinzuweisen - wenn Du allerdings den Thread genauer gelesen hättest, wär Dir vielleicht was aufgefallen...
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Samstag, 24. November 2007, 10:51

RE: Welche Schlange war das ?

Zitat

Originally posted by Amos
Hi Leute, ich habe eine Schlange getötet und würde gerne wissen wwas für eine das war. Für die Naturschützer unter euch : Die Schlange war auf einem Kinderheimgelände, also besser sie ist tot als ein kind.

Die Schlange war 1,4 Meter lang. Nussbraun und unten am bauch fast weiß. Sie war recht flink und hat sofort reißaus genommen. Sie hat sich bevor sie gebissen hat aufegerichtet und Drohgebärden gemacht und dann schnell in den Stock gebissen. Bilder, Video und Bericht gibts auf meinem Blog. Also, was für eine Schlange war das? Ach ja, sie hat definitiv gebissen und hatte Giftzähne.

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Gratulation Amos !

da hast du dein bestes gegeben die gefährliche cobra zu erschlagen nur um heute rauszufinden das du im übereifer eineCoelognathus erythrurus mallinensis, also eine ganz harmlose rattennatter umgelegt hast. mensch, mensch... nicht das ich das nicht verstehen würde, das menschen aus angst und unwissenheit schlangen unbringen, besonderst in der nähe von kinderspielplätzen im eigenen garten etc. aber das, nee sorry. dann noch das video auf Youtube laden und stolz drauf sein. *kopfschüttel*

wenn du dich schon dazu verpflichtet fühlst wildtiere zu töten, dann halt dich doch einfach mit den aussagen wie "ich mußte" und "es war eine kobra" zurück. erstens mußtest du nicht, zweitens war es keine kobra. im gegenteil, die rattennattern halten die wohngebiete von ratten frei. es sterben deutlich mehr menschen jedes jahr an krankheiten die von ratten auf den menschen übertragen werden als durch giftschlangen, besonderst hier in den tropen.
und was soll denn deine aussage in deinem blog "ich musste die schlange essen weil es das gesetz so verlangt" ? das musst du mir dann doch mal erklären.
nojo
ich nenne deine aktion Übertriebene Selbstdarstellung. also, kein grund darauf stolz zu sein, sondern ehr das gegenteil würde ich sagen. du hast das tier gegessen weil du es schon immer mal wolltest, oder warum die aussage in deinem blog "endlich hatte ich meine schlange"? absolut tolle vorbildwirkung! besonderst für philippinische kinder! Congratulations
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44

Montag, 26. November 2007, 19:48

Traurig

Dazu kann man eigentlich nicht mehr viel sagen, und herpaworld nur zustimmem. Schade für das Tier.Habe auch schon Schlangen gesehen.Das eizige was ich DAN mache,den Fotoapparat zücken,und mich an dem Foto erfreuen, wie bei allen anderen Tieren auch.
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kaithoma

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45

Dienstag, 27. November 2007, 04:34

das mit dem schangen erschlagen ist eine unsitte die es ueberall auf den philippinen gubt.... habe das das erstemal 1988 selbst miterlebt....
wir sind von donna helen nach tacabaca in dinagat gelaufen als mein schwager und zwei begleiter ploetzlich steine aufhoben und die ins gras auf der seite warfen....als ich nach dem grund fragte zeigten die mir die nun verletzte schlange und toeteten sie mit einem weiteren steinwurf....
meine vorwuerfe hinterher konnten sie ueberhaupt nicht verstehen schliesslich war es nur eine schlange die vielleicht mal irgend jemand gebissen haette.....
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sancarlos

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46

Dienstag, 27. November 2007, 19:41

Gifttiere

Hallo Forenmitglieder (oder Admin),

würde gern zu dieser Thema ein paar Bilder über Schlangen ins Forum einstellen, da ich aber nur ein unerfahrener Jungspund bin, weiss ich nicht wie ich das machen soll..Wäre vielleicht einer von den erfahrenen Onkels so gütig und würde mir dabei einen Rat erteilen...? :dontknow

LG sancarlos

Schaust Du mal hier:Wie krieg ich ein Foto unter meinen Text ??? im gleichen Unterforum findest Du einige Beiträge zum Verkleinern der Bilder - Titoklaus

47

Dienstag, 27. November 2007, 21:27

Bilder hochladen..??

Genau das kann ich auch nicht.Bilder hochladen..Wie..?..
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MicBes

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48

Mittwoch, 28. November 2007, 13:33

RE: Welche Schlange war das ?

Hallo Mario,
gerade wieder zurück auf den Phils.mußte ich mit ansehen,wie wirklich ohne erkennbaren Grund, zwei Schlangen der Kopf mittels Machete abgetrennt wurde.

Auf meinen Protest hin, was denn der Blödsinn solle, antwortete man mir, das seien Giftschlangen!

Nun, ich mag Schlangen und Reptilien aller Art, bin aber nun doch neugierig geworden,um was für eine Schlange(n) es sich hier handelte.

Bittere Realität das es sich um Giftschlangen handelte, oder waren es einfach nur ungefährliche (Trug)nattern?

Die größere von beiden war ca. 1,30 cm lang, und die kleine hatte immerhin die stattlichen Ausmaße von immerhin ca. 15 cm, also ein Baby! Für mich als absoluter Laie handelt es sich um die gleiche Gattung, richtig?

Nun, besten Dank schon einmal für deine Info und

liebe Grüße

MICHA

PS: Wenn möglich für dich, schreibe doch die Antwort sofern es sich um eine ungefährliche Art handeln sollte, auch in Cebuano, wird mir sonst nämlich niemand glauben!
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lopper

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49

Mittwoch, 28. November 2007, 13:37

RE: Welche Schlange war das ?

Zitat

Original von MicBes
PS: Wenn möglich für dich, schreibe doch die Antwort sofern es sich um eine ungefährliche Art handeln sollte, auch in Cebuano, wird mir sonst nämlich niemand glauben!



... die glauben dir auch nicht wenn die Antwort in Cebuano kommt =)

herpaworld

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50

Sonntag, 2. Dezember 2007, 00:42

RE: Welche Schlange war das ?

Zitat

Originally posted by MicBes
Hallo Mario,
gerade wieder zurück auf den Phils.mußte ich mit ansehen,wie wirklich ohne erkennbaren Grund, zwei Schlangen der Kopf mittels Machete abgetrennt wurde.

Auf meinen Protest hin, was denn der Blödsinn solle, antwortete man mir, das seien Giftschlangen!

Nun, ich mag Schlangen und Reptilien aller Art, bin aber nun doch neugierig geworden,um was für eine Schlange(n) es sich hier handelte.

Bittere Realität das es sich um Giftschlangen handelte, oder waren es einfach nur ungefährliche (Trug)nattern?

Die größere von beiden war ca. 1,30 cm lang, und die kleine hatte immerhin die stattlichen Ausmaße von immerhin ca. 15 cm, also ein Baby! Für mich als absoluter Laie handelt es sich um die gleiche Gattung, richtig?

Nun, besten Dank schon einmal für deine Info und

liebe Grüße

MICHA

PS: Wenn möglich für dich, schreibe doch die Antwort sofern es sich um eine ungefährliche Art handeln sollte, auch in Cebuano, wird mir sonst nämlich niemand glauben!


Hi Micha,


das erste Tier kann ich leider ohne den kopf nicht indentifizieren, tippe aber ganz stark auf eine stegonotus, die ist ungiftig und tut keinem menschen etwas. das zweite foto zeigt eine Dendrelaphis pictus (paradise flying snake) und die tuen wirklich keinem menschen etwas zu leide sind völlig ungiftig und jagen in erster linie frösche und hausgeckos.

übrigens, lopper hat recht, die würden dir nicht glauben, auch wenn ich Cebuano könte, was ich nicht kann.

mein vorwurf ging auch weniger an die filipino, die wissen es nicht besser und versuchen in der tat, aus reiner furcht heraus alles umzubringen was die nicht kennen. ich bin nur immer etwas geschockt, wenn ein weisser, (hier lebend oder nicht) sich dieser, von aberglauben und unwissenheit geprägten sitten annimmt und den filipino auch noch recht in ihrem handeln gibt. vorallem, wenn diese leute sich dann auch noch feiert lassen - als seien sie ein held und hätten der ganzen bevölkerung im umkreis das leben durch ihr schwachsinniges handeln gerettet.

auch die jenigen, die meinen alles "fressen" zu müssen, die sollen sich mal städtische krankenhäuser anschauen, wie leute aussehen, die an amöbiases oder streptokoggen, salmonellen und weiss der henker noch welchen zonoosen leiden. ist ja eh alles so fein hygienisch bei kochen, vorallem in den provinzen das man da ruhig, mit ekto- und endoparasiten "geladene" viecher futtern kann, passiert ja eh nix,
nojo.....
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