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Montag, 22. August 2005, 20:55

Kobra

http://kobra.exsudo.de/

Kobras sind sehr gefährliche Giftschlangen, die in Afrika und Asien vorkommen. Es gibt 20 entdeckte Arten echter Kobras auf der Welt. Das auffälligste Merkmal einer Kobra ist das spreizbare Nackenschild, bei einigen Arten (Brillenschlange Naja naja, Monokelkobra Naja kaouthia) mit Brillenzeichnung, das immer dann ausgebreitet wird, wenn Gefahr droht.

Durch den Biss einer Kobra kann das Opfer gelähmt oder getötet werden. Besonders auffällig sind die Speikobras, die fähig sind ihr Gift bis zu 3 Meter weit zu spritzen, und das sogar Blindheit erzeugen kann, wenn es in die Augen gelangt.

Die längste Giftschlange der Welt ist die Königskobra (Ophiophagus hannah), die 4 Meter lang wird, einzelne Exemplare erreichen bis 5,5 Meter. Sie kann sich bis zu 1 Meter aufrichten und im Gegensatz zu den anderen Kobras aufgerichtet sogar vorwärts kriechen. Das Gift der Königskobra ist zwar weniger wirksam als das anderer Kobras, jedoch machen die durch die Größe der Schlangen gebildete Giftmenge und die Länge der Giftzähne diese Tiere sehr gefährlich, selbst Elefanten können einem Biss einer Königskobra erliegen, wenn die Rüsselspitze getroffen wird. Königskobras bauen ein aufwendiges Nest (mit bis zu 40 Eiern), das sie bewachen bis die Jungtiere schlüpfen. Bei einer Störung können besonders die Weibchen sehr aggressiv werden. Königskobras kommen besonders in den tropischen Urwäldern Indiens, in Indochina, Malaysia und Südchina vor. Als Nahrung bevorzugen sie hauptsächlich Schlangen, seltener Nager und andere Reptilien.

Die bekannteste Kobraart ist die Brillenschlange (Naja naja). Brillenschlangen werden bis zu 2 Metern lang, Tiere aus Indien und Sri Lanka sind an der Brillenzeichnung auf dem Nacken zu erkennen. Sie leben in feuchten Gebieten, besonders in Südasien. Obwohl die Brillenschlange versucht dem Menschen auszuweichen, sterben besonders in Indien sehr viele Menschen durch Bisse dieser Schlange. Das Gift dieser Schlange ist sehr stark und wirkt direkt auf das zentrale Nervensystem, wo es das Atemzentrum lähmt und Herzstillstand verursacht. Sämtliche in Asien vorkommende Naja-Arten wurden bis vor einigen Jahren als Unterart der Brillenschlange betrachtet, nach neueren Erkenntnissen stellen sie größtenteils eigene Arten dar. Dazu gehören u.a. Monokelkobra (Naja kaouthia), Indochinesische Kobra (Naja atra), Mittelasiatische Kobra (Naja oxiana) sowie Naja sputatrix, die wie ihre afrikanischen Artgenossen zum Giftspeien in der Lage ist.

http://de.search.yahoo.com/search/images/view?back=http%3A%2F%2Fde.search.yahoo.com%2Fsearch%2Fimages%3Fp%3DKobra%26prssweb%3DSuche%26ei%3DUTF-8%26fl%3D0%26meta%3D0%26ybs%3D0%26fr%3Dfp-tab-web-t-1&h=214&w=160&imgcurl=www.restena.lu%2Fprimaire%2Fniederanven%2Fhome%2FGeorges_3_00_01%2Fimages%2Ftiere%2Fkobra_jpg_small.jpg&imgurl=www.restena.lu%2Fprimaire%2Fniederanven%2Fhome%2FGeorges_3_00_01%2Fimages%2Ftiere%2Fkobra_jpg_small.jpg&size=4.6kB&name=kobra_jpg_small.jpg&rcurl=http%3A%2F%2Fwww.restena.lu%2Fprimaire%2Fniederanven%2Fhome%2FGeorges_3_00_01%2Fframeset_tiere%2Fseiten%2Fdie_kobra.htm&rurl=http%3A%2F%2Fwww.restena.lu%2Fprimaire%2Fniederanven%2Fhome%2FGeorges_3_00_01%2Fframeset_tiere%2Fseiten%2Fdie_kobra.htm&p=Kobra&type=jpeg&no=11&tt=12.965



Die in Afrika beheimateten Speikobras (Naja mossambica, Naja pallida, Naja nigricollis) spritzen ihr Gift nur zur Verteidigung, Beute wird normal durch einen Biss getötet. Speikobras sind schwarz bis rosa gefärbt, und einige Tiere haben ein schwarzes Band um den Hals. Das Gift dieser Arten hat, für Giftnattern untypisch, einen hohen Anteil gewebezerstörender Substanzen. Bisse, die den im gleichen Gebiet vorkommenden Puffottern zugeschrieben werden, sind zum Teil durch diese Kobras verursacht worden. Speikobras treten überall auf und meiden den Menschen nicht allzu stark. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass die Tiere in Städte bis hinein in die Häuser der Menschen gelangen. Sie sind nachtaktiv und jagen Echsen, Vögel, Frösche und andere Schlangen. 2003 hat man eine neue Art entdeckt, die Nubische Speikobra (Naja nubiae). Sie ist braungrau gefärbt und besitzt zwei dunkle Bänder um den Nacken. Die zuerst für eine Rote Speikobra (Naja pallida) gehaltene Schlange wurde durch eine Erbgutanalyse als neue Kobra-Art identifiziert.

In Südafrika lebt die Ringhalskobra oder Rinkhals(Hemachatus haemachatus), sie ist die Kleinste ihrer Art (bis zu 1,2 Meter lang). Wenn sie überreizt ist, gerät sie, wie die Uräusschlange (Naja haje), in einen Starrezustand.

Das stärkste Gift afrikanischer Kobraarten besitzen Schwarzweiße Kobra (Naja melanoleuca) und Kapkobra (Naja nivea), Das Gift der Kapkobra tötet Kleintiere in nur wenigen Sekunden, bei Menschen kann der Tod ohne Soforthilfe innerhalb einer Stunde eintreten. Sie kann bis zu 1,6 Meter lang werden. Sie hat große Augen mit einer runden Pupille. Die Farbe des Tieres variiert von braun-gelb bis schwarz. Ihre Lebensräume sind trockene, steinige Gebiete und sandige Flussläufe.

Das Kobragift ist für die medizinische Forschung von Bedeutung, da das Enzym Lecithinase wirksam gegen Viren eingesetzt werden kann. Inzwischen gibt es viele wirkungsvolle Seren, wodurch die Todesfälle durch Schlangenbisse zurück gegangen sind.

http://www.lexikon-definition.de/Kobra.html
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Montag, 22. August 2005, 21:11

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Montag, 22. August 2005, 21:25

Mörder-Meduse: Winzige Giftqualle lässt Forscher rätseln

Mörder-Meduse: Winzige Giftqualle lässt Forscher rätseln

Sie ist keine drei Zentimeter groß - und hat seit Jahresbeginn in Australien mindestens einen Urlauber getötet. Biologen fordern die genauere Erforschung der Irukandji-Qualle, die Tauchparadiese heimsucht.
Als "Killer-Qualle" geisterte sie durch die Presse: Zwei Badeurlauber, die im tropischen Norden Australiens die Unterwasserwelt erkundeten, sollte das daumengroße Nesseltier umgebracht haben. Meeresbiologen verwunderte die Nachricht. Bisher waren Berührungen mit der winzigen Irukandji-Qualle nur mit weniger dramatischen Folgen wie extremen Rückenschmerzen, Übelkeit und Schweißausbrüchen in Verbindung gebracht worden.
Richard Jordan war Ende Januar nach einem Schwimmausflug qualvoll gestorben. Im Fall des 58-jährigen Briten erbrachten Untersuchungen den Beweis, dass ihn tatsächlich der Kontakt mit Carukia barnesi, wie das giftige Glibbertier lateinisch heißt, das Leben kostete. Obgleich auch der im April gestorbene 44-jährige Amerikaner Robert King das so genannte "Irukandji-Syndrom"' aufwies, konnte die Qualle für seinen Tod nicht verantwortlich gemacht werden.
Gleichwohl bestehe kein Zweifel, dass King an einem Quallenstich gestorben sei, so Peter Fenner, ein Experte für Verletzungen dieser Art und Mitbegründer des "International Consortium of Jellyfish Stings". Und Jamie Seymour, Forscher von der Fakultät für Tropenbiologie der James Cook University in Cairns, staunt: "Der Stich wurde von einer bisher unbekannten Quallenart verursacht. Wir haben keine Ahnung, was es da draußen noch alles gibt."
"Da draußen" ist das Great Barrier Reef, an dem King tauchte, als er die tödliche Begegnung hatte. Mindestens sechs weitere Subtypen der Irukandji-Qualle könne es geben, vermuten Meeresbiologen. Aber selbst über Carukia barnesi ist wenig bekannt. Die 25 Millimeter großen Qualle wurde nach einem Stamm australischer Ureinwohner benannt, an dessen Küste in Palm Cove, 20 Kilometer nördlich von Cairns, der Arzt Hugo Flecker 1952 den Winzling entdeckte. Erst 1966 jedoch wies sein Kollege Jack Barnes in einem dramatischen Selbstversuch an sich und seinen beiden Kindern nach, dass dieses Wesen Ursache des "Irukandji-Syndroms" ist.
Die Miniqualle gehört zu der Gattung der Würfelquallen oder Cubozoa, von denen es 15 bekannte Spezies in australischen Gewässern und weltweit 24 gibt. Wie alle Quallen besteht auch die Irukandji zu 95 Prozent aus Wasser und hat weder Herz noch Hirn. Von jeder Ecke des quadratischen Körpers hängt eine mit Giftzellen besetzte, fünf bis 50 Zentimeter lange Tentakel herab, mit denen die Qualle ihre Beute fängt.
Insbesondere zur touristischen Hochsaison im tropischen Queensland zwischen November und Mai sucht das Schwabbeltierchen die Strände zwischen Cairns und Townsville heim. Die umfangreiche Datensammlung über Quallenverletzungen, die Peter Fenner zusammengetragen hat, weist jedoch auch Berichte über das "Irukandji-Syndrom" aus dem Indischen Ozean und dem Pazifik aus.
Der kleine Killer ist verwandt mit der giftigsten aller Quallen. Die Chironex fleckeri, auch Seewespe genannt, ist von Queensland bis Westaustralien beheimatet und gilt als eines der tödlichsten Tiere der Welt. Während das Gift von Schlangen oder Spinnen Muskeln und Nerven lähmen kann, wirkt das Toxin der Würfelqualle auf das Herz seiner Opfer. Die "Mordende Hand", so die deutsche Übersetzung des wissenschaftlichen Namens, besteht aus einem etwa 30 Zentimeter großen, quadratischen Körper, von dessen vier Ecken je 15 bis zu zwei Meter lange Tentakeln herabhängen.
"Auf jedem dieser Tentakel befinden sich etwa drei Millionen Giftzellen pro Zentimeter", so Jamie Seymour. Allerdings ist das Leben der Chironex fleckeri dank der Pionierarbeit des Meeresbiologen Robert Hartwick kein Geheimnis mehr. Seit einigen Jahren kann der chemische Kampfstoff der Mördermeduse mit einem Gegengift neutralisiert werden. Bei leichteren Verletzungen, von denen die Strandbademeister der australischen "Surf Life Saving Clubs" jährlich gut 20.000 sehen, kann die Wirkung des Quallengift durch Essig gebrochen werden. Für 67 Menschen kam in den vergangenen Jahren jedoch jede Hilfe zu spät.
Über die Irukandji-Qualle ist jedoch nicht viel mehr als ihr Aussehen bekannt - bislang wurde die kleine Meduse als weniger bedrohlich angesehen. Es musste erst zu den Todesfällen von Jordan und King kommen, um finanzielle Mittel zur Erforschung des Gifttieres zu erhalten. 100.000 Dollar stellte die australische Regierung im August dem CRC Reef Research Centre in Townsville zur Verfügung. Weitere 400.000 Dollar steuern touristische Institutionen bei. Die Wissenschaftler hoffen, durch private Sponsoren den schmalen Etat aufstocken zu können. "Wir brauchen dringend Forschungsmittel, um herauszufinden, welche Arten von Quallen es gibt, um ein Gegengift entwickeln zu können", so Seymour.

http://www.artensterben.de/artikel/artik…on=Entdeckungen

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