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1

Dienstag, 15. Mai 2018, 18:54

Probleme mit Zecken bei unseren Hunden

Hallo Forengemeinde.

Ich hoffe ihr könnt uns einen guten Tipp geben.

Ich bin jetzt wieder für ein paar Wochen bei meiner Freundin in Cebu.
Wir wohnen in einer Subdivision in der Nähe des Flughafens.
Das Problem ist, wir haben im Haus 3 Hunde.
2 Spitze und eine Labradordame und die Hunde haben ständig und immer sehr viele Zecken obwohl sie gar nicht oft draussen sind.

Wie kann es denn sein das sie ständig soviele Zecken haben?
Grass haben wir eigentlich sehr wenig und sie gehen dort auch eigentlich nicht durch.
Mir kommt es fast so vor als fliegen die Zecken in Scharen durch die Luft.

Hat schon jemand damit Erfahrung bzw. wie bekämpfen wir die Zeckenplage erfolgreich?

Kurzes Haar haben die Spitze schon verpasst bekommen um die Biester besser ziehen zu können.

Wir sind für jeden, hier auf den Philippinen helfenden, Tipp dankbar.

Ich weiss halt auch nicht inwiefern sich diese Biester hier von denen in Deutschland unterscheiden.
Dort habe ich schon seit fast 11 Jahren eine Bolonkadame und fast nie mit Zecken zu tun.
Sie hatte in ihrem ganzen Leben bisher gerade mal 1 oder 2. ;)

2

Dienstag, 15. Mai 2018, 21:02

Geh mal zum Tierarzt, der hat Tabletten oder ein Halsband, das ist natürlich eine Chmiekeule. Manche Hunde haben keine Probleme damit andere richtig heftige.
Ich benutze Kaltgepresstes Natives Kokosöl, 250ml kosten 200 pesos. Damit reibe ich meinen Hund täglich ein. Er hatte vorher 5 bis 10 zecken am Tag, jetzt mit dem Öl ganz selten mal eine. Bei manchen Hunden hilft das Öl bei anderen nicht, einfach probieren.
Ich hasse diese Chemiekeulen, aber das muss jeder selber entscheiden.
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Dingelstein

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3

Mittwoch, 16. Mai 2018, 01:38

Evtl. haben sich die Zecken inzwischen im Haus eingenistet.
Bei meinen Hunden hat nur ein Mittel zuverlässig gegen Zecken und Flöhe gewirkt: NexGard. Wurde von unserem Tierarzt empfohlen nachdem alles andere (Shampoo, Halsband) keine Wirkung gezeigt hat.
Die erste und bisher einzige Tablette habe ich vor vielen Monaten verabreicht, die Wirkung hält bis heute an. Meine Hunde haben seither wieder aufgeblüht.

jogy

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4

Mittwoch, 16. Mai 2018, 08:11

klingt doof aber hat bei mir geholfen zumindestens n deutschland misch immer etwas knoblauch mit ins futter das mögen die zecken nicht ,,,einen versuch ist es wert und bevor ich die chemiekeule auspacke mal ausprobieren

5

Mittwoch, 16. Mai 2018, 08:47

Knoblauch

da stimme ich zu,
ich gebe unserem Hund in D folgendes Mittel
und habe keinen Zeckenbefall mehr

http://prntscr.com/jigttw

.
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»Erfahrungen sind unser eigentlicher Reichtum, weil man sie nie verlieren, sondern nur verschenken kann.
Und weil man sie sogar dann nicht verliert, wenn man sie verschenkt.«
------------------------------------

6

Mittwoch, 16. Mai 2018, 11:13

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kaithoma

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7

Mittwoch, 16. Mai 2018, 12:27

Zeckeninvasion in meinem Garten

wir hatten vor Jahren auch mal eine Zeckenplage. Hier nachzulesen, was wir alles versucht haben.
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jogy

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8

Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:47




ok aber die dosis machst. kann ja nur sagen was bei uns geholfen hat ...von unmengen rede ich ja nicht....täglich eine halbe zehe ins futter..jedenfalls sind meine hunde alle sehr alt geworden und haben außer zum impfen keinen tierarzt gesehen :hi

TanduayIce

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9

Donnerstag, 17. Mai 2018, 07:51

Also "vernünftige" Zeckenhalsbänder haben meine Hunde bisher in Europa, Nordamerika, Asien und Australien (dort gibt es tödliche Zecken) geschützt! Man muss nur rechtzeitig wechseln!
Signatur von »TanduayIce«
Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

10

Donnerstag, 17. Mai 2018, 10:00

Wir hier in Australien haben ja tatsächlich eine, für Hunde, tödliche Zecke (Paralysis Tick - Ixodes holocyclus) und schützen unsere Hunde deshalb mit Halsbändern. Und zwar diese https://au.virbac.com/home/dog-cat-owner…/preventic.html

Wirkt bestens, gibt es aber nicht in Deutschland....aber UK, Czech usw.
Signatur von »Goose«
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11

Freitag, 18. Mai 2018, 00:11

Zecken

Benutze erfolgreich Fipronil, ein Spray dass alle 2 bis 3 Monate nach dem Baden benutzt wird. 100ml 950 PHP, es reicht fuer meine 2 Hunde fast 1 Jahr

sancarlos

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12

Freitag, 18. Mai 2018, 14:08

Hundetod durch Zeckenbisse

Wir holten uns zwei Schäferrüdewelpen aus einem Kennel in Cebu im 2008 und ein Freund in San Carlos übernahm den anderen. Beide entwickelten sich gut und waren beide in einem Jahr kräftige, gutmütige Kerle. In unserem Dorf, Sto Nino, sagte man spasshalber dass wenn man ein Leben wie unser Hund hätte, wäre das Leben problemlos... :yupi Alfie und ich genossen jeden Tag lange Wanderungen im Wald und Wiese. Ohne Proteste akzeptierte er die tägliche Zeckenuntersuchung nachher.
Doch im Alter vom etwa einem Jahr wurde unser Alfie ganz saft- und kraftlos und klar anemisch. Beim Veterinär zeigten die Blutanalysen, dass er die von Zeckenbissen übermittelte Krankheit Barbesiose hatte. Da werden die weissen Blutkörper vernichtet bis der Träger stirbt. Dann hatte er noch die zweite Variante, wo roten Blutkörper vernichtet werden. Der Tierarzt gab eine 50%ige Ueberlebensschanche. Alfie bekam 2 kräftige Antibiotikakuren und nach 6 Wochen war er überm Berg und wieder gesund und munter.

Aber fortan hatte er immer wieder Zecken, auch wenn er den ganzen Tag den Hof nicht verliess. Da bekam ich vom Tierarzt einen Pulver den ich jede Woche dem Hund in den Nacken einrieben sollte. Dazu ein flüssiges Mittel, das wie Milch aussah, aber hochgiftig war, das ich alle 2 Wochen aufs Gemäuerle sprühen sollte - besonders in die Ritzen. :Kotz Und als ich näher die Terrasse, wo Alfie die meiste Zeit schlief, untersuchte, sah ich wie die Ritzen schwarz von Zecken und deren Eiern, waren. Darauf folgte ein 2-tägiges schrubben und sprayen und nachher war mit Zecken Ruhe - keine mehr. Jede Woche bekam der Hund Pulver in seinen Pelz und alle 2 Wochen wurde Sprühaktion angesagt.
Ein Paar Jahre hatten wir kein Zeckenproblem mehr, und Alfie lebte wieder auf. Wohl bemerkt: die grösste Gafahr loderte im eigenem Haus und Mauer! Leider verstarb Alfie´s Bruder mit 2 Jahren, weil er Barbesiose auch bekam und nicht überlebte.
Unsere Geschichte mit Alfie hatte auch ein trauriges Ende, weil wir für eine längere Zeit nach Skandinavien reisten. Wir hatten meinen Schwiegereltern genauestens gezeigt wie sie den Hund gegen die Zecken schützen sollten und das Mittel für unseren ganzen Abwesenheit besorgt. Kurz gesagt: nach einem halben Jahr war der Hund tot und begraben und als wir zurück waren, lag das ganze Zeckengift da wo ich es bei der Abreise gelassen hatte... Die Schwiegereltern meinten, nicht ohne Stolz, dass obwohl Dorfbewohner eine schöne Summe für Alfie´s Körper zum verzehren, angeboten hatten, sie Alfie trotzdem im Garten beigesetzt hatten." Er war ja nicht wie ein "gewöhnlicher" Hund, sondern wie ein Familienmitglied". ;( Alfie wurde 4 Jahre alt.

Ich wundere aber wieso nur Rassehunden, die nicht sehr üblich in den Phils sind, Babesiose bekommen und öfters daran zu Grunde gehen. Habe auch von anderen Fällen gehört. Die normalen einheimischen Hunde scheinen gegen die Krankheit immun zu sein ? ?(
LG Sancarlos