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  • »Jürgen S.« ist männlich
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1

Dienstag, 9. August 2011, 10:36

Deutsche Soldaten bis 1945 auf den Phils?

Moin liebe Gemeinde,

Da ich an Geschichte sehr interessiert bin, hätte ich da mal eine Frage.

Stimmt es, daß Deutsche Truppen bis 1945 auf den Phils stationiert waren?
Meine Frau hat mir erzählt, daß es im Großraum Manila Friehöfe mit Angehörigen der ehemaligen Deutschen Wehrmacht gibt.
Kann mir das jedoch nicht so ganz vorstellen, da ich diesbezüglich keine Hinweise im Netz finden konnte.

PS.: Um im Vorfeld jeglichen Verdacht auszuräumen, ich hege keinerlei politischen Interessen.
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carldld

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2

Dienstag, 9. August 2011, 11:31

Da habe ich auch noch nie was davon gehört (und beim googeln nichts gefunden). Kann es sein, da Deutschland und Japan ja verbündet waren, dass auch ein Kontingent der Wehrmacht auf den Philippinen war?

Gruss
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hans.gehder

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3

Dienstag, 9. August 2011, 11:55

Hallo Philippinenfreunde!

Die Deutsche Armee war meines Wissens im Süden und belieferten dort die Moslems mit Waffen.Nach zu lesen in dem Buch "Und Nachts weint die Sampaguita".

Da kommt auch zu Tage das feige verhalten der Amerikaner wärend des Krieges "Japan - Philippinen ",wieder mal überall einen Krieg beginnen und keinen gewinnen,daß lassen sie dann lieber andere für sich erledigen.

Gruß Hans!
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StephanX

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4

Dienstag, 9. August 2011, 12:06

Hallo Philippinenfreunde!

Die Deutsche Armee war meines Wissens im Süden und belieferten dort die Moslems mit Waffen.Nach zu lesen in dem Buch "Und Nachts weint die Sampaguita".

Da kommt auch zu Tage das feige verhalten der Amerikaner wärend des Krieges "Japan - Philippinen ",wieder mal überall einen Krieg beginnen und keinen gewinnen,daß lassen sie dann lieber andere für sich erledigen.

Gruß Hans!


Waaaaaaas, wir haben die Kuttenträger da unten mit hochgepäppelt?

Hast Du das Buch?
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5

Dienstag, 9. August 2011, 12:20

Kann mir jemand einen konkreten Hinweis auf den Standort der Militärfriedhöfe geben?
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6

Dienstag, 9. August 2011, 12:26

Ja, es stimmt, die Deutschen waren hier aber in dem Zeitraum des Spanisch-Amerikansichen Kriegs.

Mer dazu hier: The German Philippines that never was
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7

Dienstag, 9. August 2011, 12:40

Hallo Philippinenfreunde!

Die Deutsche Armee war meines Wissens im Süden und belieferten dort die Moslems mit Waffen.Nach zu lesen in dem Buch "Und Nachts weint die Sampaguita".

Da kommt auch zu Tage das feige verhalten der Amerikaner wärend des Krieges "Japan - Philippinen ",wieder mal überall einen Krieg beginnen und keinen gewinnen,daß lassen sie dann lieber andere für sich erledigen.

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Dann waren die Moslems im Süden ebenfalls mit den Japanern verbündet? Jetzt wirdsinteressant :denken
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8

Dienstag, 9. August 2011, 12:41

Ja, es stimmt, die Deutschen waren hier aber in dem Zeitraum des Spanisch-Amerikansichen Kriegs.

Mer dazu hier: The German Philippines that never was


Ganz starke Quelle, Dino, danke!!!
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9

Dienstag, 9. August 2011, 12:52

Und interessanter Kommentar eines Pinoys zu diesem Artikel:

That's very interesting, I remember being told this back at school in Manila. I would have liked to know how it would have been for Germany to colonize the Philippines

Tja, ist natürlich alles hypothetisch, aber vielleicht hätten sie sich genauso die Zähne ausgebissen, wie die Spanier und Amis.... :floet
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10

Dienstag, 9. August 2011, 13:37

Und interessanter Kommentar eines Pinoys zu diesem Artikel:

That's very interesting, I remember being told this back at school in Manila. I would have liked to know how it would have been for Germany to colonize the Philippines

Tja, ist natürlich alles hypothetisch, aber vielleicht hätten sie sich genauso die Zähne ausgebissen, wie die Spanier und Amis.... :floet
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Gut dass die Deutschen es nicht gemacht haben. Man stelle sich vor, dass es hier Deutsche Disziplin geben wuerde.......das waere ja schlimm. Dann wuerde es auch garnix mehr zu mosern geben!

Wenn man im Net nachsucht findet man noch viel mehr ueber die Deutschen in den Philippinen und Sabah. Da wurde einige male versucht von Deutscher Seite was zu etablieren.
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11

Dienstag, 9. August 2011, 13:57

Da gibt es noch einen interessanten Blog:

The Philippines under the Kaiser’s Eagle

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edgar

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12

Dienstag, 9. August 2011, 14:11

im 1. weltkrieg waeren die phils beinahe deutsche kolonie geworden, aber unser kanonenboot wurde dann abgezogen, hab jetzt grad nix belastbares, denke mal wbethge weiss da mehr. Ja, klar, nur spielt mein inet nicht mit, wars kaiserreich, und dino war schneller und hat recht nur muss ich jeden post 5-6 * schicken damit er einmal ankommt und diesmal kam die aenderung nicht mit. mit viel glueck gehts nun.
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[X] <---- hier bitte bohren für neuen monitor.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »edgar« (9. August 2011, 14:45) aus folgendem Grund: dinos post


StephanX

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Dienstag, 9. August 2011, 14:38

im 1. weltkrieg waeren die phils beinahe deutsche kolonie geworden, aber unser kanonenboot wurde dann abgezogen, hab jetzt grad nix belastbares, denke mal wbethge weiss da mehr.


Ermm... Bei Dino oben in der Quelle steht doch alles drin...
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14

Dienstag, 9. August 2011, 23:13

Zitat

Die Deutsche Armee war meines Wissens im Süden und belieferten dort die
Moslems mit Waffen.Nach zu lesen in dem Buch "Und Nachts weint die
Sampaguita".
Bei den Waffenlieferungen dürften wohl keine grösseren dt. Friedhöfe entstanden sein.

Auch bei dem Zwischenfall der dt. Kriegsmarine mit der US Marine wurde niemand verletzt.
Gut dass die Deutschen es nicht gemacht haben. Man stelle sich vor, dass es hier Deutsche Disziplin geben wuerde.......das waere ja schlimm. Dann wuerde es auch garnix mehr zu mosern geben!
Alleine schon der sprachliche Vorteil wäre enorm gewesen, keine Probleme mit Englisch, A1, C1 usw. Von einer amerikanischen Disziplin kann ich aber auch nix erkennen und zu meckern gäbe es trotzdem noch genügend.


tbs
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15

Mittwoch, 10. August 2011, 00:28

„Nachts weint die Sampaguita“

„Nachts weint die Sampaguita“

Zitat

Broschur, 256 S., 20.3 cm
Lektor: Dr. Gertraud Golme
Karten: Manfred Gneckow
Bildnachweis: Archiv Harry Thürk
Umschlaggestaltung: Kurt Tuma
Typografie: Helmut Herrmann
Herstellung: Michael Haase
Satz: GG Interdruck Leipzig
Druck und Weiterverarbeitung: Druckerei des Ministeriums für Nationale Verteidigung (VEB), Berlin
Bestellnummer: 7462990, LSV: 0239, Lizenz-Nr. 5


und von unserem Freund w.bethge:

Zitat

Der HUK-Widerstand

Angesichts der japanischen Gräueltaten formieren sich nun verstärkt anti-japanische Widerstandsgruppen. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang insbesondere die insbesondere von dem Kommunisten Luiz Taruc 1942 gegründete HUK BALAHAP, deren Mitglieder sich primär aus der bäuerlichen Bevölkerung Luzons rekrutierten und deren militärische Kampfstärke sich auf ca. 30.000 Mann belief. Näher Interessierten sei in diesem Zusammenhang die halb-dokumentarische Publikation von Harry Thürk „Nachts weint die Sampaguita“(4) empfohlen. Nach Kriegsende hat die HUK trotz ihres aufopferungsvollen Widerstandskampfes sowohl bei den Amerikanern wie auch bei den philippinischen Nachkriegsregierungen nicht nur keine Anerkennung gefunden, sie wurde aufgrund ihrer revolutionär-kommunistischen, antikapitalistischen Ausrichtung auch mit militärischen Mitteln bekämpft und aufgerieben. Später nach ihrer Niederschlagung hat die NPA große Teile ihres Erbes übernommen.


Wo sind da die Deutschen Soldaten im 2. Weltkrieg?
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16

Mittwoch, 10. August 2011, 10:51

erbärmliche Rolle der USAFFE

Du solltest hier aber bedenken, das der Verlag das Buch nie gedruckt hätte, wären die US Armed Forces Far East in einen anderen Licht dargestellt worden. Fakten aus Büchern von diesen Quellen, besonders politische, sind meist anders lackiert.

Ist zwar hier bischen OT, aber vielleicht findet sich bei der Suche hiernach ein Pfad zu den Deutschen. Googlesuche USAFFE

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17

Mittwoch, 10. August 2011, 10:56

erbärmliche Rolle der USAFFE

Du solltest hier aber bedenken, das der Verlag das Buch nie gedruckt hätte, wären die US Armed Forces Far East in einen anderen Licht dargestellt worden. Fakten aus Büchern von diesen Quellen, besonders politische, sind meist anders lackiert.

Ist zwar hier bischen OT, aber vielleicht findet sich bei der Suche hiernach ein Pfad zu den Deutschen. Googlesuche USAFFE

tbs


tbs, absolut! Die Quelle bei der Einschätzung des Inhalts zu berücksichtigen, gehört ja wohl zum Einmaleins. Da kann ja immer noch historisch wichtige Fakten drin stehen, aber dass die Publikation Tendenz hat ist ja wohl klar.
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Molchzar

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18

Mittwoch, 10. August 2011, 11:55

Das Buch von Harry Thürk ist ein äußerst spannender und faktenreicher Roman, in dem sowohl "fiktive Personen" als auch reale Personen (vor allem die damalige politische Elite der Philippinen) auftaucht. Die historischen Elemente überwiegen. Es beschreibt vor allem die Rolle der HUK von 1941 - 1948 und stellt ihren patriotischen Kampf gegen die Japaner und die philippinische Marionettenregierung dar.

Während der japanischen Besatzung war die HUK die einzige Kraft, die gegen die Japanische Besatzung kämpfte. Die noch im Lande sich )in Verstecken) aufhaltenden US-Truppen, haben keine aktive Rolle gespielt, ja sie haben sogar massenhaft HUK Kämpfer an die Constabulary und somit die Japaner verraten.

Nun mag man über die " alte" HUK denken, was man will. In der Zeit von 1941 bis 1950 war die HUK eine basisdemokratische Bewegung, die für eine Demokratisierung der Philippinen eintrat und die Oligarchie entmachten wollte. Mit vereinten Kräften haben Oligarchen (darunter massenhaft Kollaborateure ) und Amerikaner einen wahren Feldzug gegen die HUK betrieben, um jegliche Demokratisierung auf den Philippinen zu verhindern. In vereinten Kräften mit den Amerikanern haben die Oligarchen jegliche Demokratisierung verhindert.

Mal ganz am Rande: Harry Thürk hat sehr viele Asienbücher geschrieben, ca. 15 habe ich inzwischen in meinem Besitz (alle günstig über ebay gekauft). Das Thürk als DDR Schriftsteller besondere Interessen hatte, ist unbestritten - ich mag aber, dass er sich in der notwendigen Klarheit kritisch mit der amerikanischen Politik auseinandersetzt und die von ihm berichteten Fakten stimmen. By the way: die Bücher lesen sich spannend und sind toll gemacht. Nachts weint die Sampaguita hatte ich abends begonnen, konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen und habe dann die ganze Nacht durch gelesen.

hans.gehder

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19

Mittwoch, 10. August 2011, 11:55

Hallo Philippinenfreunde!

Das war mir auch klar das das Buch teilweise antiamerikanisch ist,aber wer die Geschichte der Amis wärend ihrer vielen Kriege kennt weis dann schon wo es lang geht.

Da geht es dem McArthur eigentlich gleich wie dem Schorsch Bush mit seinem im Irak,dem sein Vater war auch schon auf den Philippinen als Soldat tätig.

Ich denke die USAFFE hat sich noch in keinem Krieg mit Rum bekleckert.Ich habe die Luschen in Grafen Wöhr kennen gelernt,die sind absolut untauglich ohne Drogen,eben Berufsarmee,kommt in D. auch noch.

@Molchzar!

auf welcher Seite das mit den Deutschen steht weis ich nicht mehr,sind schon ein paar Jahre her sei ich es gelesen habe.

Gruß Hans!
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Mittwoch, 10. August 2011, 13:30

man ist sich auf den Philippinen vor allem der berühmten deutschen Marken und somit Beiträge zu einem moderneren Leben bewust, so Adidas (oder auch nicht bewust, so doch erstaunt), Mercedes oder einfach liebgewonnener alltägliche Gebrauchsmittel. Ich sage nur: "Wurst"
Schließlich und das ist nicht das mindeste, gibt es noch deutsch-philippinische Schönheiten wie: Melodie Gersbach oder Sandra Seifert
u.a. mehr. Hat jemand gewust daß der große Zobel Ayala Clan deutsche Wurzeln aufweist. Der 1. Teil des Namens weist darauf hin. Was wäre Makati ohne die Zobels..

Leider ist der Autor des Beitrags im "inquirer - german-php connection nicgt Forenmitglied, aber er beschreibt rührig die zahlreichen tatsächlichen und fingierten Querverbindungen zu good new and old germany


Anm.: Der Artikel stammt aus dem German-Philippine Chamber of Commerce center


auch wiki widmet eine Seite der deutsch - südostasiatischen Beziehung: german settlements in the philippines
Der vielzietierte Dialog eines Offiziers der deutschen Marine unter Diederichs 1898, die mit fünf Kriegsschiffen und 2 Begleitschiffen vor Ort den Amerikanern an Zahl und Feuerkraft überlegen waren, lautete so:


The Germans continued to violate the blockade. They took soundings off Malabon and at the mouth of the Pasig River. Von Diederichs himself landed at Manila and occupied one of the quarters of the Spanish officers. The German soldiers occupied the lighthouse of Manila and some of them landed in Mariveles and conducted drills.

They also irritated Dewey by sending a launch one night at 11 p.m. to deliver an unimportant message.

The breaking point came when the German gunboat Cormoran refused to acknowledge signals from the Americans to be boarded for inspection. The boat had to be stopped by firing a shot across its bow. Von Diederichs then sent an officer to complain about Dewey’s provocative acts.

While listening to the German officer, Dewey’s complexion changed from white to red. He then asked: “Does his Excellency [von Diederichs] know that it is my force and not his is that is blockading this port [Manila]?

The officer answered yes.

Dewey continued: “And is he aware that he has no rights except as I choose to allow him and does he realize that he cannot communicate with that city without my permission?”

“One can imagine, sir, that you were conducting this blockade,” was the reply.

Dewey then bluntly asked, “Do you want war with us?”

“Certainly not!” was the officer’s curt reply

“Well, it looks like it, and you are very near it, and . . . you can have it as soon as you like!” replied Dewey with his voice raised so that he could be heard by officers below deck.

The German officer backed in consternation and whispered to Dewey’s flag lieutenant: “Your admiral seems to be much in earnest.” The flag lieutenant replied: “You can be certain that he means every word he says.”


aus dem forum biodiversity.com



Ein paar Jahre (15) später und freundlich vereint
Graf von Spees squadron visits Manila

Signatur von »hallo1«
Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »hallo1« (10. August 2011, 14:07)


Molchzar

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Donnerstag, 11. August 2011, 01:06

auf welcher Seite das mit den Deutschen steht weis ich nicht mehr,sind schon ein paar Jahre her sei ich es gelesen habe.


Hallo Hans,
du hast da wohl was verwechselt. Habe mir das Buch noch mal angesehen. Ich finde weder etwas bzgl. der deutschen Soldaten noch etwas zu irgendwelchen Moslemaktivitäten während des 2. Weltkriegs. Möglicherweise hast du das irgendwo anders gelesen.

hans.gehder

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22

Donnerstag, 11. August 2011, 01:39

@Molchzar!

Das wäre natürlich auch möglich,mann wird ja nicht jünger.Aber ich kann mich noch erinnern es ging um ein Sultanat und der Name des Sultans wurde auch erwähnt.Mich freut es das soviele Mitglieder an der Geschichte der Philippinen interessiert sind,daß läßt hoffen. :yupi

Gruß Hans!
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Donnerstag, 11. August 2011, 08:44

Diese Geschichte ereignete sich etwas früher. Kapitän Schück strandete auf Jolo 1864. Er betrieb einen Handel mit dem muslimischen Sultanat in diesen südphilippinischen Inseln.
http://bethge.freepage.de/captain.htm

Die Deutschen versuchten Ende des 19. Jh. einen "Platz an der Sonne" sprich Kolonien zu ergattern, aber die Welt war damals schon aufgeteilt, sie kamen zu spät für echte Kolonialreiche wie z.B. Spanien und England sie besasen. Und die wenigen die sie ergattern konnten, wurden ihnen nach dem 1. Weltkrieg wieder weggenommen (in Afrika und auch Pazifik). In China kann man in Tsingtau noch heute die deutschen Wurzeln bewundern. Anzumerken bleibt, dass die europäischen Kolonialmächte durch die Ausbeutung ihrer Kolonien Wohlstand und Reichtum für sich schafften.

Hans Sachs
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wbethge

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Donnerstag, 11. August 2011, 11:01

Nach meinem Wissen war 1943 lediglich eine deutsche Militärmission kurz zu Besuch in Manila. Sie stand unter der Leitung von Wolfgang von Gronau, der später zum Militärattache in Tokio berufen wurde.
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Neue Buchpublikation: Wolfgang Bethge - Streiflichter von den Philippinen
- Vom Palmendieb, dem Sauersack und Padre Damaso-
294 Seiten, A4, ISBN: 978-3-86858-744-9, 2012, Shaker-Verlag, Aachen

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Samstag, 13. August 2011, 15:49

Hallo,

evtl. hat diese Sache etwas damit zu tun?
http://de.wikipedia.org/wiki/Manila-Zwischenfall

Viele Grüße,
Phil
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Asterix

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26

Samstag, 13. August 2011, 22:24

Hallo,

Themen fremdes verschoben ---> Harry Thürk

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Asterix

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27

Montag, 15. August 2011, 21:25

SMS Kaiserin Augusta

Hallo,

auf Hinweis von flip666, bin ich auf das hier gestoßen:



Zitat

Original von Wikipedia
...............
Im November 1897 wurde nach der Besetzung von Kiautschous die gerade in Smyrna liegende Kaiserin Augusta aus dem Mittelmeer als erster Teil der II. Division des Ostasiatischen Kreuzergeschwaders nach China zur Verstärkung der dortigen Einheiten befohlen. Sie nahm am 19. ihr Landungskorps in Kreta auf und lief dann nach Ostasien. Im Dezember 1897 erreichte sie in Singapur den Stationsbereich lange vor den aus der Heimat entsandten Schiffen. Im Juni 1898 lief sie als zeitweiliges Flaggschiff mit dem Geschwaderchef Otto von Diederichs nach Manila, wo es zu erheblichen Differenzen mit den Amerikanern während des Spanisch-Amerikanischen Krieges kam. Nach dem Manila-Zwischenfall brachte dann die Kaiserin Augusta am 13. August den spanischen Generalkapitän mit seiner Familie im Einverständnis mit den Amerikanern nach Hongkong............

>weiter<


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hallo1

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28

Montag, 15. August 2011, 22:16

Das wurde doch vorher schon 3 x erwähnt ;)

Ansonsten glauben die meisten noch, das Schiff Diederichs fiel durch zahlreiche bis dahin unbekannte Manöver auf.

Fg. Ha
Signatur von »hallo1«
Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.

Asterix

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29

Dienstag, 16. August 2011, 11:47

Danke hallo1,

das habe ich natürlich gesehen/gelesen!
Ich denke je mehr Info, je besser.
Unsere aufmerksamen Leser, wie du es einer bist, merken natürlich, dass es nur einen "Manila-Zwischenfall" gab. ;)

Gruß Asterix

P.S. Ich fand es sehr interessant die Berichte zu lesen.
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railman1967

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Dienstag, 16. August 2011, 12:39

Nach meinem Wissen war 1943 lediglich eine deutsche Militärmission kurz zu Besuch in Manila. Sie stand unter der Leitung von Wolfgang von Gronau, der später zum Militärattache in Tokio berufen wurde.


Nur eine kleine Korrektur. Wolfgang von Gronau lies sich bereits im Sommer 1939 als Luftattaché an die Deutsche Botschaft Tokio versetzen. Zuvor hat er aber auch schon mal 1932 Manila im Rahmen einer Weltumrundung mit einer Dornier Wal D1422 passiert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_von_Gronau
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Brot kann schimmeln...und was kannst Du ?



GrimmR

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Mittwoch, 17. August 2011, 10:58

Deutsche auf den Ph

Das eine deutsche Flotte vor Manila lag, aber die Amerikaner schon da waren und deshalb wieder abzog kann man im Museum im spanischen Fort in Old Manila nachlesen...

Molchzar

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Donnerstag, 18. August 2011, 05:34

Sein Werdegang und die rasante Karriere legt in der Tat den Verdacht nahe, dass er den Japanern intensiv beratend zur Seite stand und direkt oder indirekt bei der Eroberung der Philippinen helfend eingriff.

Zitat aus Wikipedia:
"Im Herbst 1938 wurde er als Oberstleutnant in die Luftwaffe übernommen und ließ sich zum Sommer 1939 als Luftattaché an die Deutschen Botschaft in Tokio (Japan) versetzen, zuletzt dort als Generalmajor.
Ende 1947 kehrte er aus Japan zurück und nahm dann seinen Wohnsitz in Bayern "

Immerhin sind nach ihm einige Strassen in Deutschland benannt und Sylt ehrt ihn ja ganz besonders, natürlich blendet man dabei seine "NAZIKARRIERE" aus.

http://www.sylt-2000.de/Informationen/Gronau/gronau.html

Wäre ja mal interessant mehr über seine Tätigkeit in Japan zu erfahren und herauszufinden, welche "Verdienste" er sich um die Philippinen erworben hat.