Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Philippinenforum Deutschland. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

AndreasP

Anfänger

  • »AndreasP« ist männlich
  • »AndreasP« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 7

Registrierungsdatum: 8. September 2017

  • Nachricht senden

1

Freitag, 8. September 2017, 21:53

Finanzielle Unterstützung... bis zum bitteren Ende?

Seid gegrüßt, werte Damen und Herren:hi


Ich hatte heute viel Zeit und bin bei meiner täglichen Aktivität in diversen Foren auf dieses Thema gestoßen.


Thema aus einem anderen Forum: http://www.med1.de/Forum/Cafe/743706/#p23067262
Entschuldigt den Direkt Link, es sind zu viele Buchstaben, um alles hierher zu kopieren.


Dabei habe ich mich gefragt, wie ihr mit dieser Angewohnheit umgeht bzw. wie ausgeprägt dies bei euren PartnerInnen ist. Auch meine Liebste sammelt gerne mein ungeliebtes Kleingeld und spart sich etwas vom Mund ab, um es im Urlaub auszugeben oder ggf. per Überweisung an die lieben Schwiegereltern oder Geschwister zu senden. Glücklicherweise war sie hier in Deutschland die meiste Zeit Hausfrau, wodurch wir von meiner Rente leben. Wenn sie Geld für Einkäufe benötigt, fragt sie mich. Hin und wieder fallen mir die Rechnungen auf, die zehn oder zwanzig Euronen günstiger als der eingeforderte Betrag ausgefallen sind. Was sie mit dem Geld tut, kann ich mir schon vorstellen, aber ich drücke da gerne ein Auge zu :floet Dennoch traue ich ihr zu, dass sie noch viel mehr *helfen* würde, wenn sie könnte. Hoffentlich nicht in diesem Maße, da tut mir die Tochter leid und ich bin froh, dass unsere Kinder sich nicht mit solchen Gedanken beschäftigen müssen.


Wie sieht es bei euch aus?




Wünsche euch einen guten Start in das anstehende Wochenende :yupi
- Andreas

Bonner48

Erleuchteter

  • »Bonner48« ist männlich

Beiträge: 1 703

Registrierungsdatum: 25. Januar 2013

Über mich: Hier findet Ihr meinen Reisebericht -> 5 Wochen Rundreise Anfang 2014

Beruf: Selbstständig

Hobbys: Fotografieren, Techno/House Musik, Internet, Apple, Sport. Natur

  • Nachricht senden

2

Samstag, 9. September 2017, 02:17

Das ist ja die anerzogene die Mentalität hier - den Menschen wird ja seit Kindertagen beigebracht die Familie zu unterstützen - soweit nichts schlechtes solange es nicht ausartet.

Allerdings hat es auch eine schlechte Seite - denn diejenigen mit Geld haben damit mehr Freunde - gerade bei den einfachen Menschen führt das im jungen Alter dazu dass sie dann mit Geld "Freunde" kaufen - bzw. über das Geld von Familie und Bekannten zum "guten Kind" gemacht werden. Das erzeugt dann Abhängigkeiten - splange das Kind Geld gibt ist es "gut" und hat selbst "Erfolgsmomente" - sobald das Geld dann ausbleibt bricht diese heile Welt zusammen - Teufelskreis ...
Signatur von »Bonner48«
„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ (Antoine de Saint-Exupery: Die Stadt in der Wüste)

3

Dienstag, 12. September 2017, 05:58

Geld entwenden

Es ist ein Unterschied ob eine Filipina nach einer Regelung für die Unterstützung fragt oder ob sie das Geld entwendet (auf deutsch: stiehlt).. !!.... :denken

SCANIA

Fortgeschrittener

  • »SCANIA« ist männlich

Beiträge: 77

Registrierungsdatum: 5. April 2011

Hobbys: Haben sich Laufe der Jahrzehnte verändert

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 12. September 2017, 19:34

Hallo zusammen :hi

Ich habe des öfteren den Ausdruck:

"Utang na loob"

gehört und auch schon einmal mit meiner Frau darüber gesprochen.

Ich habe es so verstanden bzw. für mich so interpretiert, dass es mehr das Gefühl der Verpflichtung einer 'jeden' Filipina ist die Familie zu unterstützen. Die Filipina möchte eine Gunst, die sie erhalten hat, zurückgeben. Die Gunst ins Ausland gehen zu dürfen wird 'geschuldet', zumal fast 'jeder' ein besseres Leben möchte und alle Geschwister die Eltern bis ins hohe Alter (ähnlich Rentensystem) unterstützen.

Alle Geschwister werden durch die "Familienhilfe" entlastet und können sich so auch einen gewissen Lebensstandart aufbauen.

Ich wußte was auf mich zukommen wird und habe auch sehr früh mit meiner Frau über das Thema "Familienhilfe" offen gesprochen.

Soviel zum Thema finanzielle Unterstützung.

:hi

Nachtrag:
Wie ich gerade erfahren habe wird es auch mit "Schuld der Dankbarkeit" übersetzt.


Schriftgröße und Farbe angepasst...TanduayIce

TanduayIce

Sheriff

  • »TanduayIce« ist männlich

Beiträge: 3 414

Registrierungsdatum: 28. Juni 2013

Beruf: Privatier

Hobbys: Reisen, Jagen, Hunde und Aquaristik

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 12. September 2017, 21:01

Die Gunst ins Ausland gehen zu dürfen wird 'geschuldet'


Dann sollte sie dich lebenslang unterstützen und pflegen, denn diese Gunst hat sie wohl hauptsächlich dir zu verdanken und nicht der Familie.....oder? :dontknow :denken
Signatur von »TanduayIce«
Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

m4rco73

Fortgeschrittener

  • »m4rco73« ist männlich

Beiträge: 91

Registrierungsdatum: 17. April 2017

Beruf: Elektriker

Hobbys: Familie

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 12. September 2017, 21:33

Von uns gibts eigentlich nichts für lau.Wenn jemand in der Familie aber echte Probleme hat oder krank ist,helfe ich noch so gern.
Ich denke wenn da eine regelmässige "Rente"reinschneit werden die noch fauler und kriegen den Allerwertesten gar nicht mehr hoch :P

LG m4rco73

AndreasP

Anfänger

  • »AndreasP« ist männlich
  • »AndreasP« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 7

Registrierungsdatum: 8. September 2017

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 13. September 2017, 11:33

Sehe ich auch so. Ich habe allerdings auch das Gefühl, dass man damit gerne zeigen möchte, dass man es hier in Europa zu etwas gebracht hat. Meine Liebste und ich waren mal bei Bekannten eingeladen, die "hohen Besuch" erwartet haben :Augenbraue Eine Schwester kam für ein paar Wochen aus Spanien zurück und alle wollten sich von der besten Seite zeigen. Diese Schwester und ihre Familie hatte sich auch schrecklich aufgeregt, als sie ein paar Minuten an einem Treffpunkt warten musste, weil ein paar ältere Leute noch im Stau steckten. Sowas könne doch nicht gehen "immerhin ist XY aus EUROPA!", deswegen dürfe man sie doch nicht warten lassen. Ganz ehrlich, da hätte nur noch der rote Teppich und ein paar Palmwedel gefehlt. Ganz schrecklich hat sich die Dame und ihre Bodyguards (aka Familie) aufgespielt. Die Dame selbst sah dagegen sehr ausgelaugt, abgemagert und alt aus. Wie ich durch Zufall erfahren habe, arbeitet sie in Spanien als Putzkraft, spielt sich in den Philippinen aber total auf bzw. lässt sich in den Himmel loben :weia
Dass sie von ihren Schwestern gerne mal als "Donya" bezeichnet wird, merkt sie gar nicht. Da überrascht es mich nicht, wenn andere Frauen sich das Ansehen und den Dank ebenfalls erkaufen wollen, eben weil sie zwar in Europa sind, es ihnen dort aber nicht soooo gut geht, wie sie es sich erhofft haben. Da wären wir wieder beim Thema "Gesicht verlieren".

8

Mittwoch, 13. September 2017, 11:51

Wir unterstützen die Eltern und die älteste Schwester, sie hat die vergangenen 20 Jahre die Eltern, Papa blind und die letzten Jahre vor seinem Tod an Demenz erkrankt, dadurch benötige er 24/7 Versorgung und die Mama Herzkrank und daher gerade mal in der Lage gewesen sich selbst zu versorgen aber nicht Dinge wie Wäsche waschen usw., beide waren deutlich über 80 als sie verstarben.
Wir tun das freiwillig, kein Druck durch Familie oder gar meine Frau.
Ihre Schwester müssten wir natürlich nicht unterstützen aber sie hat durch die Pflege der hilfsbedürftigen Eltern nicht arbeiten und sich selbst eine Rente erwirtschaften können .
Gut sie hat durch 20 Jahre in Hongkong eine kleine Rente, besser als nichts und sie hat auch in die SSS eingezahlt, da kommt auch noch ein wenig dazu, den Rest zum überleben legen wir und die beiden anderen Schwestern die auch im Ausland leben dazu.
Das Haus halten wir selbst in Schuß, wir nutzen es auch und sparen dadurch sehr viel Geld, zudem kümmert sich die Schwester um mein Auto, sorgt dafür des es regelmäsig bewegt wird und verleiht es auch nicht an Dritte, nutzt es auch nicht für unnötige Spritztouren (hätte ehrlich gesagt nichts dagegen wenn sie damit Sonntags in die Kirche fährt aber nein, das kommt nicht in Frage) , sie ist in allen Belangen sehr vertrauenswürdig, kümmert sich im alle unsere Dinge solange wir nicht da sind und das verdient Anerkennung.

Ich würde niemand aus der Familie unterstützen der nicht wirklich Hilfe benötigt, wer arbeiten kann und dies nicht tut würde niemals Geld bekommen.
Das ist zum Glück nicht der Fall, alle sind Selbstversorger, ein Bruder ist etwas problematisch aber er ist auf jeden Fall nicht faul, kommt auch immer wenn wir mal jemand benötigen, von daher, alles gut !
Signatur von »Lionhead«
Liebe Grüße

Lionhead

sts

Inventar

  • »sts« ist männlich

Beiträge: 6 986

Registrierungsdatum: 1. April 2007

Beruf: Dokusoap Filmstar

Hobbys: Der rote Teppich in Berlin.

  • Nachricht senden

9

Freitag, 15. September 2017, 19:57

Wir haben vorigen monat 1000 euro gespendet.in verbindung mit einem business das geld ist geschenkt. Wir bekommen 3 jahre gewinnbeteiligung.

Sonst spenden wir regelmaessig kleineres.
Signatur von »sts«
Leben wie Rockefeller, warum kaufen wenn mieten so einfach ist.

p!noY

Erleuchteter

  • »p!noY« ist männlich

Beiträge: 1 445

Registrierungsdatum: 26. Juli 2010

Über mich: Pure pinoy, but born, raised, living and working in Germany.

Beruf: Fachinformatiker für Systemintegration

  • Nachricht senden

10

Freitag, 15. September 2017, 22:05

Auch meine Liebste sammelt gerne mein ungeliebtes Kleingeld und spart sich etwas vom Mund ab, um es im Urlaub auszugeben oder ggf. per Überweisung an die lieben Schwiegereltern oder Geschwister zu senden. Glücklicherweise war sie hier in Deutschland die meiste Zeit Hausfrau, wodurch wir von meiner Rente leben. Wenn sie Geld für Einkäufe benötigt, fragt sie mich. Hin und wieder fallen mir die Rechnungen auf, die zehn oder zwanzig Euronen günstiger als der eingeforderte Betrag ausgefallen sind. Was sie mit dem Geld tut, kann ich mir schon vorstellen, aber ich drücke da gerne ein Auge zu

Keine Ahnung, ob das jetzt OT ist, aber solche Aussagen verstehe ich entweder falsch oder der TS hat sie unglücklich formuliert oder ich verstehe es genau richtig, will es nur nicht richtig begreifen...
JEDER kann leben wie er will und auch was die finanzielle Unterstützung von egal wem ausserhalb der direkten Lebensgemeinschaft angeht, muss jeder seinen Weg finden.
Wenn ich das richtig verstehe, bist Du verheiratet, aber Deine Frau muss Dich um Geld für Einkäufe bitten, muss sich was "vom Mund absparen", damit sie im Urlaub was ausgeben kann und kann froh sein, dass Du "ein Auge zudrückst"?! Du bist außerdem glücklich, dass sie in D die meiste Zeit Hausfrau war, wodurch ihr von Deiner Rente lebt, was bei mir so ankommt: "zum Glück war sie nur Hausfrau, ist dadurch jetzt finanziell abhängig von mir und meinem Wohlwollen und ich habe sie daher bewahrt, zuviel Geld auf die PH zu senden, wenn sie selbst Rente hätte"... Rechnerisch wäre man finanziell bestimmt trotzdem besser dran, aber ok.

Mein Punkt ist einfach, dass es mir nicht in den Kopf will, wie man in einer Partnerschaft/Ehe SO leben kann? Schlimm genug, wenn einer jede Bewegung (hier: finanziell) "überwacht", aber dann auch noch "stolz" drauf sein, dass man soviel Güte an den Tag legt, um über die "Diebstähle" (wie es Reini20 bezeichnet :Kotz) hinwegzusehen...

Ich kenne weder die Personen, noch die Umstände, daher geht es mir hier nur um dieses FALLBEISPIEL, aber für MEIN EMPFINDEN, so wie ICH den Post verstanden habe, ist es FÜR MICH einfach nur schäbig!

Just my 2 cents

Wanderfalke

Schüler

  • »Wanderfalke« ist männlich

Beiträge: 35

Registrierungsdatum: 3. August 2017

Hobbys: Wandern, Fliegen ......

  • Nachricht senden

11

Sonntag, 17. September 2017, 12:34

Was bei diesem Thema oft "vergessen" wird: Wenn die Filipina nicht den Ausländer geheiratet hätte, dann hätte sie ihre Familie auch unterstützt, besonders wenn sie statt dessen anderswo einen Job angenommen hätte, z.B. im Ausland. Völlig verständlich, dass sie selber und die Familie von Hilfe ausgehen. Der Ausländer ist immer "reich", wieso sonst konnte er sich überhaupt die Flüge auf die Phils. leisten? Also zumindest verstehen sollte man es, wenn man weiß, dass es dort keine Hilfen durch den Staat gibt. Familienhilfe gilt dort als selbstverständlich.

TanduayIce

Sheriff

  • »TanduayIce« ist männlich

Beiträge: 3 414

Registrierungsdatum: 28. Juni 2013

Beruf: Privatier

Hobbys: Reisen, Jagen, Hunde und Aquaristik

  • Nachricht senden

12

Mittwoch, 20. September 2017, 16:29

Also zumindest verstehen sollte man es, wenn man weiß, dass es dort keine Hilfen durch den Staat gibt.

Verstehen heißt aber nicht gut finden und bezahlen...ich z. B. verstehe viele verschiedene Sitten & Gebräuche, toleriere diese sogar aber finde viele davon nicht gut und würde schon lange nicht mein "hart" erwirtschaftetes Kapital dafür verschwenden! ;)

Familienhilfe gilt dort als selbstverständlich

Die "Kernfamilie" besteht aus Kind - Frau - Mann und die wird finanziert! Wer darüber hinaus sein Geld verschenken will, kann es dann natürlich auch auf die Philippinen senden oder zu "Brot für die Welt"! Ist ja meist eine "freie" Willensentscheidung! :floet

Lebt die "Kernfamilie" auf den Philippinen, passt man sich an und hilft wenn es einen selbst nicht belastet! Lebt man in Europa, passt man sich an und spart für das eigene Alter und lässt es sich lieber gut gehen. Aber jeder ist ja glücklicherweise frei in seinen Entscheidungen!
Signatur von »TanduayIce«
Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

Almdudler

Erleuchteter

  • »Almdudler« ist männlich
  • »Almdudler« wurde gesperrt

Beiträge: 1 148

Registrierungsdatum: 24. April 2014

Beruf: Zeitmillionär

Hobbys: In Deutschland habe ich gewohnt und gearbeitet, HIER lebe ich!

  • Nachricht senden

13

Donnerstag, 21. September 2017, 02:20

Leicht uebersehen wird hier jedoch auch immer wieder,

das auch in Deutschland "Verwandte in gerader Linie untereinander zum Unterhalt verpflichtet sind (Buergerliches Gesetzbuch, BGB):

§ 1601
Unterhaltsverpflichtete

Verwandte in gerader Linie sind verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren.


https://dejure.org/gesetze/BGB/1601.html

Und schon zu meiner Zeit in Deutschland bekam ich Wind von katastrophalen Familienzerwuerfnissen, weil Oma nun ins Pflegeheim musste, deswegen ihr "Kleinhaeuschen" verkauft werden musste, damit das Pflegeheim bezahlt werden konnte - noch schlimmer bei denen, wo Oma nicht mal ein Haeuschen hatte und die Kinder nun zu Unterhaltsleisungen, im Rahmen ihrer Moeglichkeiten, verpflichtet wurden.

Das wird bei zunehmendem Rentneranteil, bei immer weniger Kindern und immer aelter werdenden Menschen mit immer kleineren Renten auch vermehrt auf die deutsche Bevoelkerung zukommen!

Also in D heisst das "Utang na Loob" "Unterhaltsverpflichtung nach BGB 1601-1650! :dontknow
Ersteres beruht auf zwar freiwilliger aber moralischer Verpflichtung Letzteres ist gesetzlicher Zwang, so what? :denken
Signatur von »Almdudler«
Born Free

leachim

Inventar

  • »leachim« ist männlich

Beiträge: 2 547

Registrierungsdatum: 19. Mai 2007

Beruf: Kfm. Angestellter

Hobbys: Schach, Strategie, Lesen, computer

  • Nachricht senden

14

Donnerstag, 21. September 2017, 04:46

Der Unterschied liegt in der "geraden Linie"

Auszug aus Wikipedia

"Gerade Linie – Seitenlinie

Die Linie einer Verwandtschaft zwischen zwei Personen kann gradlinig sein (vergleiche die biologische Abstammungslinie), oder indirekt vermittelt über eine Geschwisterschaft:

gerade Linie = direkt, linear = voneinander abstammende Personen (auch adoptierte oder anerkannte): Elternteil → Kinder, Großelternteil → Enkel, Urgroßelternteil → Urenkel, und so fort
Seitenlinie = indirekt, kollateral = sämtliche Brüder und Schwestern, eigene und die von Voreltern (auch adoptierte oder anerkannte), zusammen mit allen ihren jeweiligen Nachkommen"

Auf den PH wird diese Unterscheidung nicht gemacht. Da kommen halt alle irgendwie Verwandete zu demjenigen wo Sie meinen der hat Geld und gibt es mir.
Signatur von »leachim«
will weg aus D in die Sonne ohne Schnee und dort soll es günstig zu leben sein

Weg bin ich nun, Sonne gibts genug ohne Schnee, nur mit dem letzten Punkt klappt es nicht zur Zeit

15

Donnerstag, 21. September 2017, 04:48

@Almdudler ganzer Beitrag:
Dieser Ansicht war ich immer,dieses Utang na loob gab oder gibt es doch auch bei uns.
Diejenigen die sich immer abgezockt fühlen haben etwas noch nicht ganz begriffen und sollten
keine Frauen in ärmeren Länder suchen.
Ich habe eine Filipinin geheiratet,wusste aber schon lange bevor was auf mich zu kommen könnte.
Für mich war immer klar dass ich an erster Stelle meine Schwiegereltern unterstützen würde wenn...
und halt auch ev. Notfälle in der Familie.Abzockerei blieb bei uns zu 90% beim Versuch.
Dass manchmal ein junger naiver Bursche auf Abzockerei rein fällt kann man noch verstehen aber als
Erwachsener Mann sollte man schon damit fertig werden und zusammen mit der Frau die ev. Probleme
lösen.

gogobo :hi
Signatur von »gogobo«
"Ich glaube an Spinozas Gott,der sich in der gesetzlichen Harmonie des Seienden
offenbart,nicht an einen Gott der sich mit Schiksalen und Handlungen
der Menschen abgibt."
Albert Einstein


bernd f

Inventar

  • »bernd f« ist männlich

Beiträge: 4 996

Registrierungsdatum: 26. April 2008

Hobbys: motorradfahren , internet / pc

  • Nachricht senden

16

Donnerstag, 21. September 2017, 05:04

viele sind bekanntlicherweise auch vieler meinung , geld aus der eigenen tasche in die eines "anderen" transferieren muss nicht immer ueber selfishbeschaffenheit bemessen werden ,
nur muesste und sollte denjenigen klar sein die mit diesem land tangiert sind dass es darauf ankommt ob diese bestimmten personen wirklich "unterstuetzungsbeduerftig" sind , und das sieht dann mancher anders .
pauschal mit spruechen darueber zu diskutieren ist eigentlich nicht sinnvoll | und repraesentieren der eigenen einstellung nennen die psychologen schlicht " mitteilungsbeduerfnis " :D
Signatur von »bernd f«
„ Man ist nicht zu betrunken , solange man auf dem Boden liegen kann ohne sich festzuhalten.“

Almdudler

Erleuchteter

  • »Almdudler« ist männlich
  • »Almdudler« wurde gesperrt

Beiträge: 1 148

Registrierungsdatum: 24. April 2014

Beruf: Zeitmillionär

Hobbys: In Deutschland habe ich gewohnt und gearbeitet, HIER lebe ich!

  • Nachricht senden

17

Donnerstag, 21. September 2017, 05:06

Stimmt zum Teil:

Der Unterschied liegt in der "geraden Linie"


Der entscheidende Unterschied liegt jedoch vor allem darin, das ich auf den Philippinen allein die "Beduerftigkeitspruefung" durchfuehre und danach entscheide, wer ggf als beduerftig und temporaer unterstuetzungswert erscheint! :hi
Signatur von »Almdudler«
Born Free

TanduayIce

Sheriff

  • »TanduayIce« ist männlich

Beiträge: 3 414

Registrierungsdatum: 28. Juni 2013

Beruf: Privatier

Hobbys: Reisen, Jagen, Hunde und Aquaristik

  • Nachricht senden

18

Donnerstag, 21. September 2017, 09:25

Das wird bei zunehmendem Rentneranteil, bei immer weniger Kindern und immer aelter werdenden Menschen mit immer kleineren Renten auch vermehrt auf die deutsche Bevoelkerung zukommen!

Da man aber hier genug "Freibeträge und Abrechnungsmöglichkeiten" hat, bleibt i.d.R. nur sehr wenig über, was man zuzahlen muss! Dagegen lautet der Titel des Threats hier "bis zum bitteren Ende" und meint wohl eher die Pinay mit Anhang, welche große Summen monatlich "nach Hause" sendet oder senden will! Und nun erzähle mir nicht, dass es das nicht gibt! Im näheren Umfeld gibt es eine D / PH Familie, welche große Summen (500 € + x) monatlich in die Phills schickt, selber aber von der Hand in den Mund lebt! Der deutsche Mann spielt mit um "Mama" nicht zu verlieren! Für mich unverständlich, aber mir auch egal!

Diejenigen die sich immer abgezockt fühlen haben etwas noch nicht ganz begriffen und sollten keine Frauen in ärmeren Länder suchen.

Warum nicht! Man muss nur im Vorfeld ein ganz klares Wort sprechen!

Ich habe eine Filipinin geheiratet,wusste aber schon lange bevor was auf mich zu kommen könnte

Ich habe auch eine Pinay geheiratet aber im Vorfeld sehr klar meinen Standpunkt klar gemacht! Geht auch :floet


Der entscheidende Unterschied liegt jedoch vor allem darin, das ich auf den Philippinen allein die "Beduerftigkeitspruefung" durchfuehre und danach entscheide, wer ggf als beduerftig und temporaer unterstuetzungswert erscheint!

Fällt aber vielen sehr schwer aus 8.000 km Entfernung und ohne große Kenntnisse von Land & Sprache :floet
Signatur von »TanduayIce«
Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

hayko

Fortgeschrittener

  • »hayko« ist männlich

Beiträge: 137

Registrierungsdatum: 15. September 2017

Beruf: Tischler

Hobbys: Reisen

  • Nachricht senden

19

Donnerstag, 21. September 2017, 09:42

Der entscheidende Unterschied liegt jedoch vor allem darin, das ich auf den Philippinen allein die "Beduerftigkeitspruefung" durchfuehre und danach entscheide, wer ggf als beduerftig und temporaer unterstuetzungswert erscheint! :hi
Da bin ich ganz der gleichen Meinung und sehe das ganz genauso. Leider hatte mir letztes Jahr worldremit einen Strich durch die Rechnung gemacht, darüber habt ihr ja sicher schon an anderer Stelle gelesen. Somit war Schluss mit temporaer.

Ich habe seit Dezember 2016 eine neue Beziehung auf den Philippinen und war im Dezember auch selbst dort (4 Wochen in Boracay). Dann habe ich im Februar 2017 zum Valentinstag etwas Geld geschickt, mit Azimo.

Als ich nach ein paar Tagen nachfragte, was sich mein Schatz denn von dem Geld gekauft hatte, wurde mir freundlich mitgeteilt, das sie das Geld komplett an ihre Mutter durchgereicht hat und diese davon Lebensmittel für die ganze Familie eingekauft hat.

Das hatte mich wirklich schwer beeindruckt, seitdem schicke ich jeden Monat etwas, wenn es sein muss bis zum bitteren Ende.
Signatur von »hayko«
Die ganze Welt ist ein Irrenhaus - und hier ist die Zentrale. :yupi

20

Donnerstag, 21. September 2017, 10:42

Ich habe auch eine Pinay geheiratet aber im Vorfeld sehr klar meinen Standpunkt klar gemacht! Geht auch
Zitat von »gogobo«
Ich habe eine Filipinin geheiratet,wusste aber schon lange bevor was auf mich zu kommen könnte


Ich habe auch eine Pinay geheiratet aber im Vorfeld sehr klar meinen Standpunkt klar gemacht! Geht auch :floet
@Tanduayice,
Das Problem aus dem Zusammenhang Zitieren, weiter habe ich nämlich noch geschrieben nur Eltern oder ev. Notfälle ! Das ist doch auch ein Standpunkt.
Entschuldige, mein OT auf dein OT.
Signatur von »gogobo«
"Ich glaube an Spinozas Gott,der sich in der gesetzlichen Harmonie des Seienden
offenbart,nicht an einen Gott der sich mit Schiksalen und Handlungen
der Menschen abgibt."
Albert Einstein


Almdudler

Erleuchteter

  • »Almdudler« ist männlich
  • »Almdudler« wurde gesperrt

Beiträge: 1 148

Registrierungsdatum: 24. April 2014

Beruf: Zeitmillionär

Hobbys: In Deutschland habe ich gewohnt und gearbeitet, HIER lebe ich!

  • Nachricht senden

21

Donnerstag, 21. September 2017, 13:05


Fällt aber vielen sehr schwer aus 8.000 km Entfernung und ohne große Kenntnisse von Land & Sprache :floet

Abgesehen mal davon, das solche Entscheidungen nie leicht sind - wie alle existenziellen Entscheidungewn im Leben - erleichtert es doch sehr, wenn man vor einer Beziehung/Ehe sich darueber Klarheit verschafft, wie man selbst mit einem solchen Themenkomplex umgehen wird!

Und wenn sich dann Leute wie z.B. Member Hayko so entscheiden, wie er sich entschieden hat, ist das seine ganz persoenliche Entscheidung, wie auch die Deine und meine, damit vollkommen anders umzugehen: nicht gestattet ist m.E. aber in diesm Zusammenhang eine Generalisierung nach dem Motto: "Wer mit einer Filipina liiert sei, muesse eben so handeln!"

So handeln uebrigens die meisten mir bekannten Filipinas in meiner ehemaligen Wohnstadt auch nicht, die waren in der Regel noch konseqenter als ich in einigen Faellen - aus guten Gruenden und schlechten Erfahrungen!
Signatur von »Almdudler«
Born Free

bernd f

Inventar

  • »bernd f« ist männlich

Beiträge: 4 996

Registrierungsdatum: 26. April 2008

Hobbys: motorradfahren , internet / pc

  • Nachricht senden

22

Donnerstag, 21. September 2017, 13:34

Warum nicht! Man muss nur im Vorfeld ein ganz klares Wort sprechen!
ja , bei einer armen pinay ist das genau der punkt , denn ihr habt ja die gleichen guten und netten voraussetzungen fuer so ein "business" :D
Signatur von »bernd f«
„ Man ist nicht zu betrunken , solange man auf dem Boden liegen kann ohne sich festzuhalten.“

hayko

Fortgeschrittener

  • »hayko« ist männlich

Beiträge: 137

Registrierungsdatum: 15. September 2017

Beruf: Tischler

Hobbys: Reisen

  • Nachricht senden

23

Donnerstag, 21. September 2017, 14:00

Wenn jemand Unterstützung verdient hat, dann sind es Mütter. Die Mutter meiner Freundin ist Hausfrau und kümmert sich um das Wohlergehen der Familie, Kinder, Enkelkinder usw. Der Vater knechtet als Tagelöhner auf Baustellen. Meine Freundin ist ebenfalls berufstätig, Hot-Dog Verkäuferin in einer Kantine, 12 Stunden am Tag. Die kommt abends hundemüde nach Hause und riecht wie eine Pommes-Bude.

Ich habe in meinem Leben schon viel Geld völlig sinnlos verballert. Wenn ich jetzt mit einer, für Deutsche Verhältnisse, kleinen Summe einer Mutter / Familie helfen kann, ihr Leben etwas zu erleichtern. Dann freut sie sich sicher darüber. Das macht mich dann auch glücklich. Quasi eine Win-Win Situation.

Und mich zwingt ja auch niemand. Wenn die Famile daherkommen würde in Erwartungshaltung, "jetzt schick mal Kohle" würde mir warscheinlich auch gaaaaanz schnell sehr langweilig werden.

In diesem Sinne, Grüsse an Euch alle!
Signatur von »hayko«
Die ganze Welt ist ein Irrenhaus - und hier ist die Zentrale. :yupi

TanduayIce

Sheriff

  • »TanduayIce« ist männlich

Beiträge: 3 414

Registrierungsdatum: 28. Juni 2013

Beruf: Privatier

Hobbys: Reisen, Jagen, Hunde und Aquaristik

  • Nachricht senden

24

Donnerstag, 21. September 2017, 14:15

ja , bei einer armen pinay ist das genau der punkt , denn ihr habt ja die gleichen guten und netten voraussetzungen fuer so ein "business" :D

Drum prüfe wer sich ewig bindet hat Schiller schon vor über 200 Jahren in "der Glocke" geschrieben.....gilt immer noch, denn " Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang" und man muss sich ja nicht zwingend eine "arme" Pinay suchen, ist ja jedem selbst überlassen :floet In den meisten "Online Portalen" findet man allerdings meist eher die Pinays aus den eher ärmeren Schichten! Aber auch da kann man sich ja im vorfeld ein wenig umsehen!

ch habe in meinem Leben schon viel Geld völlig sinnlos verballert. Wenn ich jetzt mit einer, für Deutsche Verhältnisse, kleinen Summe einer Mutter / Familie helfen kann, ihr Leben etwas zu erleichtern. Dann freut sie sich sicher darüber. Das macht mich dann auch glücklich. Quasi eine Win-Win Situation.

Das ist doch schön für dich...ich gebe dieses Geld lieber für meinen Sohn aus oder kaufe uns was Schönes....jeder Mensch ist ja glücklicherweise anders und damit auch anders glücklich zu machen!
Signatur von »TanduayIce«
Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

tdc

Admin

  • »tdc« ist männlich

Beiträge: 15 786

Registrierungsdatum: 24. Juni 2004

Über mich:







Hobbys: Tauchen

  • Nachricht senden

25

Donnerstag, 21. September 2017, 14:24

Die "Kernfamilie" besteht aus Kind - Frau - Mann und die wird finanziert!


du triffts auf den punkt. ;)

Ich habe in meinem Leben schon viel Geld völlig sinnlos verballert. Wenn ich jetzt mit einer, für Deutsche Verhältnisse, kleinen Summe einer Mutter / Familie helfen kann, ihr Leben etwas zu erleichtern. Dann freut sie sich sicher darüber.


zumindest haste das geld für dich selbst verballert, es stellt sich halt auch immer die frage, was versteht man unter "kleinen summen" ;)

gruss tdc

hayko

Fortgeschrittener

  • »hayko« ist männlich

Beiträge: 137

Registrierungsdatum: 15. September 2017

Beruf: Tischler

Hobbys: Reisen

  • Nachricht senden

26

Donnerstag, 21. September 2017, 14:44

zumindest haste das geld für dich selbst verballert, es stellt sich halt auch immer die frage, was versteht man unter "kleinen summen"
Je nach Euro-Umtausch-Kurs, kann eine kleine Summe mehr sein, als ein Vater und eine Tochter zusammen monatlich verdienen, bei harter körperlicher Arbeit. Und im Moment steht der Euro wirklich gut!

`zumindest haste das geld für dich selbst verballert` Das ist richtig. Ich verballere mein Geld zuerst immer selbst. Ich bin mir selbst auch am nächsten. :D
Signatur von »hayko«
Die ganze Welt ist ein Irrenhaus - und hier ist die Zentrale. :yupi

mangojo

Erleuchteter

  • »mangojo« ist männlich

Beiträge: 1 349

Registrierungsdatum: 18. August 2010

Über mich: Abmahnung am 29. Juli 2018, 15:32 erhalten

Beruf: Privatier ohne Rente, nie wieder Arbeitssklave für eine Firma ! Momentan leben wir in Frankreich

  • Nachricht senden

27

Donnerstag, 21. September 2017, 15:50

Utang na loob auf den Phils ist wesentlich geringer als Steuern und Sozialabgaben in Deutschland.
Damit wird auch noch der letzte Versager in Deutschland unterstützt, auf den Phils kann man das wenigstens noch etwas steuern.

Mit Steuern und Sozialabgaben ist bei uns jetzt bald Ende. :yupi
Signatur von »mangojo«
Gruß Mangojo

-------------------------------------------------------
Es ist sinnlos für Arbeitnehmer in das Deutsche Rentensystem hunderttausende an Euros bis 67 einzuzahlen, weil Babyboomer und jünger alles über dem Freibetrag, entspricht fast der Grundsicherung, zu 100% versteuern und dazu noch Sozialabgaben zahlen werden müssen, den Rest holt sich die Pflege, rechne mal nach !

bernd f

Inventar

  • »bernd f« ist männlich

Beiträge: 4 996

Registrierungsdatum: 26. April 2008

Hobbys: motorradfahren , internet / pc

  • Nachricht senden

28

Donnerstag, 21. September 2017, 16:40

Drum prüfe wer sich ewig bindet hat Schiller schon vor über 200 Jahren in "der Glocke" geschrieben.....gilt immer noch, denn " Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang" und man muss sich ja nicht zwingend eine "arme" Pinay suchen, ist ja jedem selbst überlassen In den meisten "Online Portalen" findet man allerdings meist eher die Pinays aus den eher ärmeren Schichten! Aber auch da kann man sich ja im vorfeld ein wenig umsehen!
ich kann mir nicht vorstellen dass schiller dabei an einen asiatischen kulturkreis dachte aus dem sich meist maenner der westlichen zuvilisation mit dem "money" - status eine pinay aermeren grades rauspicken , in den knapp 10 jahren die ich hier hier im forum mitlese kommt man gerechnet auf ueber 90 % , gefuehlt auf 99 .
eine art erfolgsquote aus online portalen zu errechnen bringt auch nichts , dafuer gibts das noch nicht lange genug .
was mir immer wieder auffaellt ist nicht nur der status arm "vs" reich , das waere eher bei einfachen , schlichten deutschen "hol - willigen" buergern zu beobachten ,
es ist u.a. auch das deutlich staerker aufgeklaerte , selbstbewusste und besser geschulte bewusstsein mit dem man sich hier das holt was einem in d. versagt bleibt , nicht so wie bsp. - weise bei japanern oder chinesen - die hier zum teil ihre ganze familie mit einbringen .
allerdings , wenn man die phils als "grabbelkiste" betrachtet scheints ja ok zu sein :rolleyes:
Signatur von »bernd f«
„ Man ist nicht zu betrunken , solange man auf dem Boden liegen kann ohne sich festzuhalten.“

Schiller6

Anfänger

  • »Schiller6« ist männlich

Beiträge: 1

Registrierungsdatum: 5. Juli 2017

  • Nachricht senden

29

Samstag, 30. September 2017, 16:08

Unterstützungszahlungen an Angehörige

Welcher Geldbetrag wird an die Angehörigen in den Philippinen zur Unterstüzung gezahlt ?

TanduayIce

Sheriff

  • »TanduayIce« ist männlich

Beiträge: 3 414

Registrierungsdatum: 28. Juni 2013

Beruf: Privatier

Hobbys: Reisen, Jagen, Hunde und Aquaristik

  • Nachricht senden

30

Samstag, 30. September 2017, 22:26

Welcher Geldbetrag wird an die Angehörigen in den Philippinen zur Unterstüzung gezahlt ?

Von nichts bis vermutlich deutlich über 500 € / Monat...kommt immer darauf an, wie viel man abgeben will oder kann oder muss :floet Genaue Summen wird dir "offen" vermutlich kaum einer nennen :D Wir schicken nichts, unser Leben spielt sich hier ab :thumb
Signatur von »TanduayIce«
Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

sts

Inventar

  • »sts« ist männlich

Beiträge: 6 986

Registrierungsdatum: 1. April 2007

Beruf: Dokusoap Filmstar

Hobbys: Der rote Teppich in Berlin.

  • Nachricht senden

31

Sonntag, 1. Oktober 2017, 08:29

Welcher Geldbetrag wird an die Angehörigen in den Philippinen zur Unterstüzung gezahlt ?

Ein hartz 5 empfaenger wird mal 50 euro im quartal schicken. Ein gut verdiener locker 300 pro monat. Tantchen von uk is ne reiche sau und schickt pro monat 800uk was 900euro sind !!! Krass!
$t$ .....
Signatur von »sts«
Leben wie Rockefeller, warum kaufen wenn mieten so einfach ist.

yberion45

Meister

  • »yberion45« ist männlich

Beiträge: 943

Registrierungsdatum: 5. Oktober 2016

Beruf: Student

Hobbys: Reisen, Schule, Mahal und Xbox one, joggen, Training

  • Nachricht senden

32

Sonntag, 1. Oktober 2017, 11:34

Also ich habe in 3 Jahren 500€ insgesamt geschickt. Meine Perle fragt mich aber auch nie nach Geld. Wenn ich schicke tue ich das von mir aus und zu jedem Geburtstag von ihr schicke ich ihr auch Geld. Wenn ich verheiratet bin, werde ich die Familie mit 100 bis 200€ im Monat unterstützen, was in meinen Augen ein angemessener Betrag ist. Da ich nach meine Studium sehr wahrscheinlich bei shell arbeiten werde, wird es kein Problem mit diesem Betrag zu helfen.

Mit freundlichen Grüßen
Kürsat Sanri
Signatur von »yberion45«
Es gibt keine schlechte Religion, es gibt nur schlechte Menschen - Morgan Freeman
--------------------------------------------------------------------------
Elektrotechnik: 2,3
Praktische Informatik 1: 4.0

flor

Erleuchteter

  • »flor« ist männlich

Beiträge: 1 324

Registrierungsdatum: 6. Mai 2011

Über mich: Expat, lebe auf den Philippinen (Dauin, Negros-Oriental)

Beruf: Ruhige-Kugel-Schieber

  • Nachricht senden

33

Sonntag, 1. Oktober 2017, 14:17

Welcher Geldbetrag wird an die Angehörigen in den Philippinen zur Unterstüzung gezahlt ?

NICHTS !

es sei denn, es trifft ein wirklicher Notfall ein.
Freiwillige, monatliche Unterstützungszahlungen werden zur Gewohnheit.
Philippinos sind in der Mehrzahl mit wenig zufrieden und gewöhnen sich an dem bescheidenen Lebensstandart, wenn monatlich ein Betrag "X"
garantiert ist!
Warum noch Eigeninitiative entwickeln, Geld kommt doch - so die Denkweise der Menschen hier.
Egal ob das Geld von einem im Ausland arbeitenden Angehörigen oder, noch besser von einer Langnase kommt! :floet

Klingt hart?
Ist aber so, bei meiner überwiegend Phil.-Nachbarschaft gang und gebe!
Junge, kräftige Männer gammeln rum, palavern viel, streicheln ihre Hähne, leben ein bescheidenes Leben.
Arbeit gibt es genug, noch nie hat einer gefragt, ob er helfen kann, einen Hilfsjob haben kann.

Warum also eine Unterstützung zahlen?
Es ändert sich nichts 8-)
Signatur von »flor«
Wer nur in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren !
:hi

m4rco73

Fortgeschrittener

  • »m4rco73« ist männlich

Beiträge: 91

Registrierungsdatum: 17. April 2017

Beruf: Elektriker

Hobbys: Familie

  • Nachricht senden

34

Sonntag, 1. Oktober 2017, 15:59

Zitat von »flor«

NICHTS ![/b]

es sei denn, es trifft ein wirklicher Notfall ein.
Freiwillige, monatliche Unterstützungszahlungen werden zur Gewohnheit.
Philippinos sind in der Mehrzahl mit wenig zufrieden und gewöhnen sich an dem bescheidenen Lebensstandart, wenn monatlich ein Betrag "X"
garantiert ist!
Warum noch Eigeninitiative entwickeln, Geld kommt doch - so die Denkweise der Menschen hier.
Egal ob das Geld von einem im Ausland arbeitenden Angehörigen oder, noch besser von einer Langnase kommt! :floet

Klingt hart?
Ist aber so, bei meiner überwiegend Phil.-Nachbarschaft gang und gebe!
Junge, kräftige Männer gammeln rum, palavern viel, streicheln ihre Hähne, leben ein bescheidenes Leben.
Arbeit gibt es genug, noch nie hat einer gefragt, ob er helfen kann, einen Hilfsjob haben kann.

Warum also eine Unterstützung zahlen?
Es ändert sich nichts 8-)


Manche Menschen neigen dazu, dass wenn Geld automatisch fliesst sie den Allerwertesten nicht mehr selber hoch kriegen.Mancher Hartz 4 Empänger stellt sich auf die Summe die ihm zur Verfügung steht ein und hängt den ganzen Tag vor der Glotze oder PC rum.Hauptsache nicht arbeiten müssen.Bei den Phillipinos wird das auch nicht anders sein, nur ist es da eher begreiflich, bei dem Mikrolohn Niveu.Ich denke wenn da anständige Löhne gezahlt würden, sähe das auch anders aus.Ein guter Lohn motiviert wahrscheinlich noch manch einen der sonst auf der faulen Haut liegen würde.

LG m4rco73

35

Sonntag, 1. Oktober 2017, 18:49

50 Euro fuer die Schwiegermutter da sie eine recht kleine Rente hat. Das finde ich ist ok und tut uns nicht weh. Ansonsten helfen wir unserem kleinen Neffen mit Kleinigkeiten was vielleicht 100-150 euro im Jahr aus macht. Den selben Betrag in etwa geben wir auch unseren Neffen in Deutschland und finde ich auch nicht ungewoehnlich wenn man Tante und Onkel ist.

36

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 10:38

Ich habe bis auf die 1. Freundin, danach nie wieder etwas gegeben! Abhängigkeit macht faul und schafft weiteres Verlangen :hi
Signatur von »Goose«
Eine gute Landung ist eine, bei der du hinterher weggehen kannst. Eine phantastische Landung ist eine, bei der das Flugzeug noch einmal verwendet werden kann. Starten muss man nicht. Landen schon

Carabao

Inventar

  • »Carabao« ist männlich

Beiträge: 7 117

Registrierungsdatum: 7. Juli 2007

Beruf: Selbständig

  • Nachricht senden

37

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 14:12

Das ist ja die anerzogene die Mentalität hier - den Menschen wird ja seit Kindertagen beigebracht die Familie zu unterstützen -

Ich habe es so verstanden bzw. für mich so interpretiert, dass es mehr das Gefühl der Verpflichtung einer 'jeden' Filipina ist die Familie zu unterstützen.


Auch die Philippinen sind inzwischen im 21. Jahrhundert angekommen und es ist keineswegs so eine Art "ungeschriebenes Gesetz", dass die Kinder ihre Eltern/Geschwister unterstuetzen muessen.

Dass es so sei wird vielen Foreignern immer nur zielgerichtet eingeredet. Tatsaechlich ist auf den Philippinen ein Kind ueblicherweise aus der moralischen Verpflichtung der Familie zu helfen befreit wenn es eine eigene Familie hat. Ich kenne inzwischen mehr Familien in denen die Eltern wie in Deutschland ihre Kinder bis ins hohe Alter unterstuetzen als umgekehrt. Auch die allermeisten OFW arbeiten dort nicht um ihre Eltern oder Geschwister zu unterstuetzen, sondern sich selber und ihren Ehepartner/eigenen Kinder,

Auch auf den Philippinen gibt es Sozialleistungen wenn auch vom Umfang nicht vergleichbar wie in Deutschland, Aeltere Menschen auf den Philippinen koennen Grundsicherungshilfen beantragen (ca. 2000 Peso pro Monat) und es gibt oeffentliche Krankenhaeuser die kostenfrei diagnostizieren und behandeln. Auch Schulausbildung bis hin zum :normalen philippinischem College kostet real weit weniger als viele Foreigner dafuer als "Unterstuetzung" zahlen. Was dafuer vom Foreigner oft pro Monat bezahlt wird sind die Kosten die real fuer ein ganzes Semester entstehen.

Immer wieder wird hier empfohlen man solle vor einer Eheschliessung mit einer Filipina "aushandeln" wieviel an "Unterstuetzung" geleistet wird. Wozu? Ist die zukuenfige Ehefrau ein Geschaeftspartner mit dem eine monatlich zu zahlende "Flatrate" auszuhandeln ist damit die Pinay als Ehefrau zur Verfuegung steht?
Wenn man einen Partner aus Liebe/gegenseitiger Anziehung heiratet duerfen derarte Fragen gar keine Rolle spielen. Von Pinays die nennenswerte Unterstuetzungszahlungen (ich rede jetzt nicht von mal 50 oder 100 Euro) zur Thema machen oder in Deutschland unbedingt arbeiten wollen um ueber das dort verdiente Geld ganz oder in weiten Teilen alleine verfuegen zu koennen sollte man besser die Finger lassen!

Eine Beziehung Pinay/Foreigner aus der heraus erhebliche Betraege auf die Philippinen transferiert werden erscheint mir als Frauenkauf/Prostitution. Dabei spielt es keine Rolle ob die Frau selber schickt, die Betraege von der Pinay gegen ihren Ehemann durchgesetzt werden oder der Mann (meist mangels anderer persoenlicher Attribute die ihn bei Frauen attraktiv erscheinen lassen) freiwillig und "gerne" "hilft". Denn schliesslich fehlen diese Betraege dann im eigenen Budget des Paares.


LG Carabao

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Carabao« (4. Oktober 2017, 14:17)


Carabao

Inventar

  • »Carabao« ist männlich

Beiträge: 7 117

Registrierungsdatum: 7. Juli 2007

Beruf: Selbständig

  • Nachricht senden

38

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 17:58

Noch etwas:

Wir sind hier ja im Themenbereich Philippinischer Kultur.

Dazu gehoert auch der Begriff STOLZ

Traditionelle Philippinische Familien fuehlen sich erniedrigt von einem Auslaender oder auch von einem Philippinischem Schwiegersohn Geld anzunehmen (abgesehen von geringen Betraegen z.B. Einladung zum Essen, kleinere Geschenke etc.), denn wenn sie es annehmen laesst sich nicht mehr auf "Augenhoehe" kommunizieren. Ich kenne mehrere einfache Philippinische Familien die Geldangebote oder andere Hilfen eines Foreigners aus Stolz dankend abgelehnt haben. Sie lassen sich nicht kaufen!

Anders sieht es natuerlich aus wenn die Heirat der Tochter mit einem Foreigner als "Business" angesehen wird. Dann spielt Stolz keine Rolle sondern es geht darum soviel wie moeglich aus der Situation herauszuschlagen. Die Folgen daraus liest man hier immer wieder im Forum, aber sie sind nicht stellvertretend fuer die gesamte Philippinische Gesellschaft!


LG Carabao

flor

Erleuchteter

  • »flor« ist männlich

Beiträge: 1 324

Registrierungsdatum: 6. Mai 2011

Über mich: Expat, lebe auf den Philippinen (Dauin, Negros-Oriental)

Beruf: Ruhige-Kugel-Schieber

  • Nachricht senden

39

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 05:45



..........dazu gehoert auch der Begriff STOLZ

.....................


LG Carabao



Zustimmung, kleines Beispiel:

die Mutter meiner Lebenspartnerin, eine sehr aparte, nette Dame, sehr fleissig (Farm in der Provinz) besuchte ihre älteste Tochter in Sibulan.
Zufällig trafen wir die Verwandtschaft in der Robinson Mall.
Gelächter bei allen, schon einmal hatten wir eine ähnliche Begegnung.

Mutter streichelte diverse Kleidungsstücke am Kleiderständer.

"she hase no money" meine Partnerin zu mir.
Spontan ging ich zur Mutter, ich wollte ihr heimlich einen 1000er zustecken.
Fettnäpfchen! ich erntete böse Blicke von der sonst immer freundlichen Frau.Totale Ablehnung!

"i have told you before" meine Partnerin zu mir!

Ich gab ihr den 1000er, sie ging zur Mutter.

Lächeln, freundliche Blicke,
am Abend trafen wir uns zum Dinner im "St. Theresa" -
Mutter im neuen Kleid :yupi

Niemand hatte etwas dagegen, dass ich das Dinner bezahlte :floet


R :hi lf
Signatur von »flor«
Wer nur in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren !
:hi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »flor« (5. Oktober 2017, 06:25)


40

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 08:14

Das kann ich nur bestätigen,genau so ging es bei meiner Schwiegermutter auch.
Geschenke nahm sie immer an und bedankte sich auch,doch bei Geld bedankte sie
sich nur bei ihrer Tochter war ja Geld was ihre Tochter erarbeitet hat und für mich war das
auch ok,so blieb die Welt in Ordnung.
Sonstige Unterstüzung na ja,das kommt natürlich auch auf die Verhältnisse an,wenn meine Frau
einem Bruder /Schwester den Sprung auf eine bessere Bildung sprich Schule erleichtert hat oder
sonst ein kleines Problem gelöst ,da hatte ich auch nie etwas dagegen,um Geld anfragen und bitten
war bei uns aber tabu,da gabs nicht mal eine Antwort, die die es versuchen merken es bald.
Wir,schon länger verheiratet mit einer Filipina haben die Erfahrungen hinter uns wie auch immer,
Neuheiratslustige aber sollten schon vorsichtig sein was Unterstützung alles bedeuten kann auf den
Philippinen und diesem Thema mit Erlebnisberichten Warnungen und Ratschlägen ein wenig Beachtung
schenken.
Signatur von »gogobo«
"Ich glaube an Spinozas Gott,der sich in der gesetzlichen Harmonie des Seienden
offenbart,nicht an einen Gott der sich mit Schiksalen und Handlungen
der Menschen abgibt."
Albert Einstein


  • »Stefan_F« ist männlich

Beiträge: 383

Registrierungsdatum: 10. Mai 2008

  • Nachricht senden

41

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 11:54

Welcher Geldbetrag wird an die Angehörigen in den Philippinen zur Unterstüzung gezahlt ?

NICHTS !
Ist aber so, bei meiner überwiegend Phil.-Nachbarschaft gang und gebe!
Junge, kräftige Männer gammeln rum, palavern viel, streicheln ihre Hähne, leben ein bescheidenes Leben.
Arbeit gibt es genug, noch nie hat einer gefragt, ob er helfen kann, einen Hilfsjob haben kann.

Warum also eine Unterstützung zahlen?


Kann man pauschal nicht sagen. Von den vier Brüdern meiner Frau sind zwei diue von dir beschriebenen Nichtsnutze und zwei arbeiten hart, um selbst ihre Familien satt zu kriegen. Ein Bruder hat es sogar geschafft, seiner ältesten Tochter das College zu finanuieren, trotz des bescheidenen Einkommens. Und zwar durch Verzicht auf Konsum und Statussymbole. Nur qualmen tut er wie ein alter Jeepney ;) Aber Kippen sind billig auf den Ph. Dazu kommen noch zwei Schwestern, die keine Unterstützung brauchen. Die einme ist Hausfrau und ihr Mann hat Arbeit als Handwerker und die andere war über 20 Jahre als OFW in Nahost.

Meine Frau hat drei Kinder zurückgelassen, ihre Mutter kümmert sich um sie. Diesen vier Personen schicken wir Geld. Wir wollen aber jetzt immer das Winterhalbjahr auf den Philippinen verbringen. Dann leben wir mit den Kindern zusammen und die Mutter bekommt Geld. Sie ist inzwischen über 70 Jahre alt.

Eines hat meine Frau in Deutschland gelernt, nämlich das auch wir für unser Geld hart arbeiten müssen. Seitdem ist sie selbst nicht mehr gewillt ihren beiden nichtsnützigen Brüdern Geld zu geben. Stattdessen hat sie ihnen angeboten gegen Bezahlung bei der Renovierung ihres Elternhauses zu helfen. Haben beide abgelehnt.

  • »Stefan_F« ist männlich

Beiträge: 383

Registrierungsdatum: 10. Mai 2008

  • Nachricht senden

42

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 11:59

Wir bekommen 3 jahre gewinnbeteiligung.


Viel Erfolg bei dem Versuch, die Gewinnbeteiligung einzutreiben....

yberion45

Meister

  • »yberion45« ist männlich

Beiträge: 943

Registrierungsdatum: 5. Oktober 2016

Beruf: Student

Hobbys: Reisen, Schule, Mahal und Xbox one, joggen, Training

  • Nachricht senden

43

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 12:22

Wie überall auf der Welt gilt, dass man immer eine Frau kennen lernen kann die einen abzockt und das hat sicher nicht nur mit Philippinen zu tun. Man kann auch wenn einige sich das nicht vorstellen können in Deutschland auch eine Frau heiraten die dich nur abzockt. Ich weiß Deutschland ist zu perfekt dafür... Aber es gibt's und ist sicher kein Einzelfall.... Wenn man seine eigene Freundin nicht kennt ist man eigentlich selber Schuld und nicht das Land... Auch steht jedem frei zu helfen oder nicht.... I'm Endeffekt kann niemand mich zwingen Geld zu schicken, selbst wenn der Preis wäre das meine Pınay dann weg ist. Schwarze Schaffe gibt's in jeder Nation, sogar in diesem ach so perfekten Deutschland.. Aber manche Menschen definieren sich halt aus Verallgemeinerung und Vorurteile... Aber in meinen Augen ist jeder für sich Verantwortlich und wenn der jenige Helfen will oder nicht ist auch seine Sache. Es wird bestimmt Familien geben wo sogar im Fall sts als Beispiel auch die Gewinnbeteiligung gegeben wird selbst wenn das für manche Unvorstellbar ist...
Signatur von »yberion45«
Es gibt keine schlechte Religion, es gibt nur schlechte Menschen - Morgan Freeman
--------------------------------------------------------------------------
Elektrotechnik: 2,3
Praktische Informatik 1: 4.0

reismehl

Inventar

  • »reismehl« ist männlich

Beiträge: 4 488

Registrierungsdatum: 13. Juli 2006

Beruf: Angestellter

Hobbys: Reisen, Übersetzen, uvm.

  • Nachricht senden

44

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 12:24

... Haben die armen Verwandten in den Philippinen bisher nicht ohne Finanzhilfe überlebt? ...

Hallöchen in die freundliche Runde!

:hi

Jeder mag mit seinem erarbeiteten oder erwirtschafteten Geld tun und lassen, was er will. Mir liegt fern, mich da in Entscheidungen einzumischen, welche jederman selbst für sich allein treffen muß.

;)

Ich kenne die Sache mit den Anfragen wegen Geldbedarf von armen Filipinos aus meinen eigenen Erlebnissen. Ist die Familie meiner Freundin dort wirklich arm, dann helfe ich immer erst mal, indem ich die 2400 Pesos für den Jahresbeitrag zur Philhealth anbiete. Damit sichere ich mich schon mal dagegen ab, bei jedem Arzt- und Krankenhausbesuch angebettelt zu werden, wo bei ernsten Sachen diese Krankenversicherung schon mal ca. 40% übernimmt. Und da ich selbst schon mitbekam, wie wirklich steinreiche philippinische Großgrundbesitzer in der eigenen Familie den armen Angehörigen mal gerade "den obligatorischen 100-Peso-Schein" zukommen lassen, wenn dringend medizinische Not vorhanden ist und die Kosten dafür nicht selbst aufgebracht werden können, sehe ich gar nicht ein, mir den Hintern für ein überteuertes Gesundheitswesen oder die Nachlässigkeiten jener aufzureißen, die einfach nicht kapieren wollten, daß für Philhealth gezahlt werden sollte ... .

:473

Die Diskussion darüber, ob und in welchem Ausmaß arme Filipinos zu unterstützen sind, ist in diesem Forum hier so alt wie das Forum. Jeder denkt darüber anders. Aber nicht wenige haben da gezahlt und gezahlt und sind letztlich dahinter gekommen, daß sie belogen wurden, damit einige sich dort in den Philippinen sagen konnten: "Der kann zahlen, der hat genug, und wir wollen auch was abhaben davon." Diese Denkweise ist nun mal verbreitet. Und dafür mache ich mich nicht zum Affen!

:halt

Letztlich haben all diese Leute dort in den Philippinen auch ohne finanzielle Unterstützung von unsereins leben können. Oder nicht? Na also.

:cheers

Reismehl
Signatur von »reismehl«
:thumb "Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht." (Bertolt Brecht) :thumb

  • »Stefan_F« ist männlich

Beiträge: 383

Registrierungsdatum: 10. Mai 2008

  • Nachricht senden

45

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 13:07


Auch auf den Philippinen gibt es Sozialleistungen wenn auch vom Umfang nicht vergleichbar wie in Deutschland, Aeltere Menschen auf den Philippinen koennen Grundsicherungshilfen beantragen (ca. 2000 Peso pro Monat) und es gibt oeffentliche Krankenhaeuser die kostenfrei diagnostizieren und behandeln. Auch Schulausbildung bis hin zum :normalen philippinischem College kostet real weit weniger als viele Foreigner dafuer als "Unterstuetzung" zahlen. Was dafuer vom Foreigner oft pro Monat bezahlt wird sind die Kosten die real fuer ein ganzes Semester entstehen.


2000 Pesos reichen gerade mal für Miete/Strom/Wasser und das auch nur außerhalb von Metro Manila. Staatliche Schulen sind übrigens bis Klasse 12 ganz kostenlos, ebenso die Schulbücher. Es fallen nur Nebenkosten an, z.B. Schuluniform, Schreibwaren, Verpflegung, Fahrt im Jeepney.

flor

Erleuchteter

  • »flor« ist männlich

Beiträge: 1 324

Registrierungsdatum: 6. Mai 2011

Über mich: Expat, lebe auf den Philippinen (Dauin, Negros-Oriental)

Beruf: Ruhige-Kugel-Schieber

  • Nachricht senden

46

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 13:17

NUR Nebenkosten . . .





Es fallen NUR Nebenkosten an, z.B. Schuluniform, Schreibwaren, Verpflegung, Fahrt im Jeepney.



und Nur diese Nebenkosten können sich viele phil.-Familien NICHT leisten !

obwohl der Vater einer beruflichen Tätigkeit nachgeht und kein Säufer o.Ä. ist !

:hi
Signatur von »flor«
Wer nur in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren !
:hi

bernd f

Inventar

  • »bernd f« ist männlich

Beiträge: 4 996

Registrierungsdatum: 26. April 2008

Hobbys: motorradfahren , internet / pc

  • Nachricht senden

47

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 14:03

2000 Pesos reichen gerade mal für Miete/Strom/Wasser und das auch nur außerhalb von Metro Manila. Staatliche Schulen sind übrigens bis Klasse 12 ganz kostenlos, ebenso die Schulbücher. Es fallen nur Nebenkosten an, z.B. Schuluniform, Schreibwaren, Verpflegung, Fahrt im Jeepney.
schulbuecher muessen nicht gekauft werden , aber ersetzt . eltern die hier schulkinder haben wissen was ich meine . . .
und die nebenkosten solltest du mal mit der anzahl der kinder multiplizieren die eine durchschnittsfamilie hat
Signatur von »bernd f«
„ Man ist nicht zu betrunken , solange man auf dem Boden liegen kann ohne sich festzuhalten.“

Carabao

Inventar

  • »Carabao« ist männlich

Beiträge: 7 117

Registrierungsdatum: 7. Juli 2007

Beruf: Selbständig

  • Nachricht senden

48

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 14:10

Letztlich haben all diese Leute dort in den Philippinen auch ohne finanzielle Unterstützung von unsereins leben können. Oder nicht? Na also.


Genau so ist es!

2000 Pesos reichen gerade mal für Miete/Strom/Wasser und das auch nur außerhalb von Metro Manila.


Ausserhalb von Metro Manila haben die Wenigsten Miete zu zahlen, weil die Leute in ihren eigenen Haeusern/Huetten oder im Familienverbund leben. Strom/Wasser ist bei einem alleinstehenden Rentner marginal. Die 2000 Peso sind sicherlich nicht ueppig, sie reichen aber aus, damit sich ein alleinstehender Rentner einen Monat ausreichend ernaehren kann.


und Nur diese Nebenkosten können sich viele phil.-Familien NICHT leisten !


Bei der naechsten Fiesta ein ueppiges Mahl mit vielen verschiedenen ueberdimensionierten Speisen und (auch alkoholischen) Getraenken aufzutischen, Cellphone-Load oder einen Fernseher koennen sich diese Familien in aller Regel dann schon leisten. Es kommt eben immer darauf an wo man die Prioritaeten setzt. :-)
Ich moechte behaupten, dass jede hart arbeitende Familie auf den Philippinen sich die durchschnittlich monatlichen wenigen hundert Peso fuer Uniformen und Schulbuecher/Schreibwaren bis zur High School leisten koennen (bei mehreren Kindern koennen die Uniformen und Schulbuecher dann weitergegeben werden) Nur eben dann nicht wenn diese Dinge ganz unten auf der Prioritaetenliste stehen oder es jemanden gibt der es zahlt wenn man ihm sagt man koenne es sich nicht leisten. :-)


LG Carabao

bernd f

Inventar

  • »bernd f« ist männlich

Beiträge: 4 996

Registrierungsdatum: 26. April 2008

Hobbys: motorradfahren , internet / pc

  • Nachricht senden

49

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 14:18

Ich moechte behaupten, dass jede hart arbeitende Familie auf den Philippinen sich die durchschnittlich monatlichen wenigen hundert Peso fuer Uniformen und Schulbuecher/Schreibwaren bis zur High School leisten koennen (bei mehreren Kindern koennen die Uniformen und Schulbuecher dann weitergegeben werden) Nur eben dann nicht wenn diese Dinge ganz unten auf der Prioritaetenliste stehen oder es jemanden gibt der es zahlt wenn man ihm sagt man koenne es sich nicht leisten. :-)
damit stellst du aber nicht unbedingt deine landeskenntnisse dar , das hat kaum was mit prioritaeten zu tun , ich weiss sehr wohl was nebenkosten (egal in welcher schule) bedeuten , ich habe hier 2 kinder die ihre klamotten nicht weitergeben koennen , und wenn du schreibst das dieses land im 21. jahrhundert angekommen ist dann solltest du daran denken dass es die kinder auch sind ! =)
Signatur von »bernd f«
„ Man ist nicht zu betrunken , solange man auf dem Boden liegen kann ohne sich festzuhalten.“

Carabao

Inventar

  • »Carabao« ist männlich

Beiträge: 7 117

Registrierungsdatum: 7. Juli 2007

Beruf: Selbständig

  • Nachricht senden

50

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 15:20

ich weiss sehr wohl was nebenkosten (egal in welcher schule) bedeuten , ich habe hier 2 kinder die ihre klamotten nicht weitergeben koennen , und wenn du schreibst das dieses land im 21. jahrhundert angekommen ist dann solltest du daran denken dass es die kinder auch sind !


Dann erzaehle uns doch bitte mal was Nebenkosten bedeuten, die sich eine einfache, aber hart arbeitende Philippinische Familie nicht leisten kann.

1. Schulbekleidung: Man kann Stoffe kaufen (kosten 100 bis 150 Peso pro Kleidungsstueck) und diese naehen oder naehen lassen. Bei t-Shirts reicht meist passende Farbe.. beim UkayUkay 30 bis 50 Peso
Man kann auch beim Nachbarn dessen Kinder aus der Schule gekommen sind nachfragen ob man die Bekleidung guenstig erwerden kann. In Deutschland undenkbar. Auf den Philippinen ueblich, denn es ist keine Wegwerfgesellschaft! Was noch verwertet werden kann wird verkauft oder weitergegeben.
2. Schreibhefte: kosten pro Heft wenige Peso.
3. Schulbuecher: werden zur Verfuegung gestellt und man muss sie allenfalls ersetzen. Aber auch diese Schulbucher aus Philippinischer Produktion kosten nicht die Welt.
4: Transportation: zumindest Grundschulen sind fast immer in "walking distance". Fast an jeder Strassenecke gibt es eine Grundschule. Und selbst wenn eine Siedlung abseits gelegen ist und ein Tricycle genutzt werden muss dann teile die dafuer erforderlichen 20 Peso durch 5 bis 10 Mitfahrer.
5. Besonders arme Familien koennen zudem Hilfen antragen, z.B. in der Barangay oder im Mayors office. Ich bin immer wieder erstaunt wo man auf den Philippinen ueberall Geld herbekommen kann wenn man sich nur auf den Weg macht und es beantragt.


Wo kommen also Deine teure Kosten her, die sich eine oben beschriebene Familie selbst bei 5 bis 10 KIndern nicht leisten kann?


LG Carabao

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Carabao« (5. Oktober 2017, 15:53)