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mangojo

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Sonntag, 9. Juli 2017, 09:17

Globe, Smart LTE 1800 MHz ?

Hallo !

Weiß jemand, auf welchem Frequenzband von den Providern effektiv auf den Phils gesendet wird ?
Ich bin am überlegen, ob ich meine Antenne, mit der ich das französische LTE Netz nutze, das nächste mal mitnehme, die verstärkt nämliche nur das Band 3 mit 1800 MHz.

Aus dem Internet weiß ich flogendes:
4G LTE Globe 1800Mhz;
4G LTE Smart 850/1800/2100Mhz;

Also bei Globe müsste es passen, falls sie in Mindanao, Ozamiz bei uns 4G senden sollten, wo ich mir aber auch nicht sicher bin.
Für 3G habe ich nämlich fogende Werte gefunden:
3G 2100 Globe;
3G 850/2100 Smart;

Ich könnte mir auch eine Multibandantenne zulegen, 2,3,4G, nur sind die halt nicht so gut wie Antennen, die für eine Frequenz gebaut sind.

Schon mal Danke für Eure Anregungen
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Gruß Mangojo

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NikWalker

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2

Sonntag, 9. Juli 2017, 21:19

Aus dem Internet weiß ich flogendes:
4G LTE Globe 1800Mhz;
4G LTE Smart 850/1800/2100Mhz;

Also bei Globe müsste es passen, falls sie in Mindanao, Ozamiz bei uns 4G senden sollten, wo ich mir aber auch nicht sicher bin.
Für 3G habe ich nämlich fogende Werte gefunden:
3G 2100 Globe;
3G 850/2100 Smart;


Die Informationen sind zwar gut, sagen aber nicht aus, wo du mit welchem Mast(Zelle) verbinden wirst, und was der Mast für Zellen und von welchem Provider drauf hat.
Hier auf den Philippinen gibt es eine sehr gute Online-Einkaufsquelle, wo ich mein GSM- und 3G-Repeater gekauft habe, weil ich erst 30 Meter vom Haus entfernt Signal habe.
Mit den Repeatern kann ich jetzt ganz gemütlich im Haus GSM-Telefonate führen und Internet surfen.
Bei mir wird es auch in 10 Jahren kein DSL oder gar Glasfaserkabel geben. Deswegen!
Zusammen mit einem Huawei B593S-22 konnte ich die Antennen sehr gut ausrichten. Die Antennenkabel hatten bereits die passenden Stecker für den Router.

Du mußt deinen Standort mit einem Android-Phone und den entsprechenden SIM-Karten durchchecken!
Antennen, auch gute große, unterschiedlicher Bandbreiten kannst du auch hier haben.
Die Repeater haben eine elektronisch gesteuerte Bereichsbegrenzung, um die Störung für naheliegende Zellen und Teilnehmer gering zu halten. 200m² Deckungsfläche ist angegeben. Ist aber geringer, auch wegen den Steelbars in den Wänden.
Die Online-Shops sind gleich darüber von diesem Thread. Bietet auch 4G-Repeater an. Allerdings teuerer.

Es ist nicht möglich eine genaue maßgeschneiderte Antwort zu geben, außer du hast jemanden schon vor Ort, der die verfügbaren Signale bereits geortet hat.
Ist in Deutschland auch so. Es gibt zwar Pläne, wo ein Tower steht. 100%ig kannst du aber keine Auskunft geben, bis du es selbst ausprobiert hast.
Ob du dann die Antenne als Gepäckbeschwerer mitgenommen hast, wirst du dann selbst feststellen müssen.

Die besten Chancen gibts immer in Ballungsgebieten, wo auch Internet-Cafes zu finden sind.
4G/LTE auf dem Land wird vermutlich 3.5Mbit/sek bringen. Fast kein Unterschied zu 3/3.5G (WCDMA, HSPA/HSPA+)
Die Angaben habe ich aus diversen philippinischen Webseiten. Im Gegensatz zur deutschen Infrastruktur der Telekommunikationgesellschaften, kommen hier sehr oft Flaschenhälse wegen Überlastung vor. Meist abends nach 19 Uhr, wenn alle von der Arbeit zuhause sind und Online zocken, youtube angucken und facekooken. Nach Mitternacht nimmt die Last dann ab.
Bei nicht homogenem Empfangsfeld, weil Bäume, Sträucher, Böschungen im Weg stehen, kann bei Schlechtwetter ein massiver Empfangseinbruch eintreten. Besonders bei Regen, wenn die Signale von den nassen Pflanzen absorbiert und in Hitze umgewandelt werden.
Das ist bei Radiosignalen generell so.


Gruß
Nik

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »NikWalker« (9. Juli 2017, 21:47)


mangojo

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Montag, 10. Juli 2017, 06:36

Hallo Nik !

Danke dass du dich dem Thema angenommen hast.

Wo bei uns der Sendemast in Ozamiz steht, weiß ich.
Wir wohnen davon 6,5 km entfernt in einem ländlichen Vorort, laut Höhenprofil müsste sogar Sichtverbindung möglich sein, wenn man über das Palmenniveau mit einer Antenne hinaus geht, da wir am Fuß eines Berges wohnen.
Das mit der Frequenz auslesen, mit den entsprechenden Apps, geht halt nicht immer, manche Provider lassen das nicht zu.
Habe ich gemerkt, als ich vor Monaten die Frequenz der französischen Sendeantenne auslesen wollte, über die ich heute surfe, da ging das auch nicht, egal mit welcher App.
Aber in Deutschland ist es kein Problem Antennen zu testen und wieder zurückzuschicken, wenn man die falsche Frequenz hat, das geht auf den Phils halt nicht.

Was verstehst du unter Repeater ?
Ich verstehe darunter ein Gerät, das die Signale von einem Router aufnimmt und an anderem Ort weiter gibt.
Oder vielleicht meinst du einen Booster ?
In Deutschland sind Booster meines Wissens verboten, weil man damit schnell andere Elektronik im Umkreis stört.
Wenn es ein Booster ist, wie hast du den dazwischen geschaltet ?
Zwischen Antenne und dem Router Huawei B593S-22 ?
Braucht man für Mimo LTE dann 2 Booster, ist mir nicht ganz klar, wei das funktioniert.
Welche Antenne, Booster nutzt du ?

Grüße und Danke für deine Auskünfte
Mangojo
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Gruß Mangojo

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NikWalker

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Montag, 10. Juli 2017, 09:08

"GSM 900 Repeater" und "3G 2100 Repeater" stehen auf den Packung.
Der erste trägt die Bezeichnung AS-G2 und der zweite enthält den Buchstaben "Z". Möchte es jetzt nicht abhängen!
Es wird kaum einen Repeater ohne Verstärkung geben. Verständlich, oder? Netzteil hat 5V 600 oder 800 mA.
Außer du lässt den Repeater ganz weg und machst an der Empfangsstelle eine Antenne hin und führst das Kabel bis ins Haus zu einer gleichbandigen Omni-Antenne.
In dem Fall musst du dein Smartphone auf die Omni-Antenne installieren, oder draufkleben! :D

Der Verkäufer schreibt sogar Signal-Booster hin.
Fälschlicherweise bildet er aber nur die Geräte ohne LCD-Display ab.
Diejenigen, die er verschickt haben dann ein hintergrundbeleuchtetes Display.
Die GSM- und 3G-Booster für Office sind die günstigsten. Damit wird allerdings nur eine kleine Billigantenne für den Außenbereich mitgeliefert. Und nur ein dünnes abgeschirmtes Kabel.
Ich musste sogar Verlängerungskabel nachkaufen, um die Installation ins Haus zu bekommen. Die Geräte haben nur eine aufschraubbare Stabantenne mitgeliefert. Die reichen nicht weit!

Der Huawei Router wird mit der Außenantenne verbunden, um diese auf das bestmögliche Signalvorkommen auszurichten.
Du kannst den Router auf 2G only einstellen, um nur das Bandspektrum für GSM-Telefonie abzudecken, wenn es um den GSM Repeater geht.
Mit deinem Smartphone liest du dann den Wert ab, den der Router abbildet. Über WiFi.
Wenn du fertig bist, schraubst du die Antenne fest, trennst die Verbindung vom Router und installierst das Kabel bis zum Abzweigpunkt, wo du das Signal brauchst.
Das wird ein Zimmer im Haus sein, wo man sich die meiste Zeit aufhält. Du kannst gerade noch das danebenliegende Zimmer decken, wenn du den Repeater an diese Zwischenwand isntallierst.
Also es ist wirklich keine großartige Verstärkung dahinter. Außen wirst wahrscheinlich wieder kein Signal haben. Vielleicht 1 oder 2 Balken am Fenster.
Zumindest die Officegeräte sind so konzipiert.

Der Huawei Router ist übrigens ein 4G Router mit zwei Antenneneingängen. Mußst aber für 2G/3G nur einen Anschluß belegen. Die automatische Antennenerkennung funktioniert, wenn du nicht auf manuell geschaltet hast. Software-Switch im User-Interface!

Es gibt Repeater mit Multiband-Verstärkung, die bei einem single Anschluss logischerweise eine Multiband-Antenne brauchen.
Oder du findest ein geeignetes Modul, um zwei Singleband-Antennen in ein Kabel hineinzumoduliern, das dann dort angeschlossen wird.
Du wirst so ein Modul wahrscheinlich eher in Deutschland finden. Hab jetzt nicht danach gesucht.
Aber ich hab ein T-Modul für ein Antennen-Array im deutschen Angebot gefunden.Die gibts für GSM und UMTS. Damit auch automatisch für LTE. Wobei das örtlich verwendete LTE-Band ausschlaggebend ist, wenn das funktionieren soll.
Bei einem Antennen-Array hast du den Vorteil, daß wenn der eine Antennenstandort nicht immer stabiles Signal hergibt, es durch die zweite, oder dritte Antenne stabilisiert wird.

Es gibt bereits LTE-Antennen, die polarisiert sind. Das ist das selbe, wie wenn du mit einem T-Adapter oder -Modul eine senkrecht und eine horizontal ausgerichtete Antenne zusammen verbindest, um sie in ein Kabel durchzuspeisen.
Und damit braucht der Repeater nur noch ein Anschluß.
Ich hab kein LTE-Repeater!
Es ist aber die einzig logische Erklärung, wenn ich dort nur einen Antennen-Eingang sehe.


Gruß
Nik

mangojo

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Montag, 10. Juli 2017, 10:21

Danke für deine Ausführungen Nik,

Mit Repeater und Booster scheint das gleiche gemeint zu sein.

Nochmals zur Reihenfolge:
Antenne - Huawei Router - Repeater - Wlanverteiler
Also wird durch den Repeater das Signal das vom Huawei kommt verstärkt, richtig ?

3G scheint dann von Smart und Globe mit 2100 MHz verteilt zu werden, wenn auf deinem Repeater 2100 drauf steht.
Die 850 MHz die bei Smart noch angegeben werden, sind sowieso irgendwie exotisch.

Warum auch die 4G Repeater nur ein Kabel haben, tja, das verstehe ich immer noch nicht, weil 4G mit 2 Antennen arbeitet, Mimo.
Aber so wie du das erklärst, könnte es natürlich sein.

Vielleicht hat da ja noch jemand eine weiterer Erklärung dafür ?
Und wie man das dann mit einem 4G Router verbindet der 2 Ausgänge hat und wo ja auch noch die Simkarte drin ist, über die abgerechnet wird.
Mir alles noch unklar ?
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Montag, 10. Juli 2017, 10:43

Hier mal ein Beispiel und wo kommt da der Huawei Router in dem die Sim drin ist dazwischen bei 4G ?

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NikWalker

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Montag, 10. Juli 2017, 10:57

Das mit der Frequenz auslesen, mit den entsprechenden Apps, geht halt nicht immer, manche Provider lassen das nicht zu.

Das muß nicht in diesem hohen Niveau erfolgen.
Es reicht, wenn du die Sendefrequenzen des Providers kennst. Das sind derzeit nur Smart und Globe.
Substitute von Globe sind Globe TM, Cherry Prepaid und ABS/CBN.
Substitute von Smart sind Smart TNT, SUN und alles was PLDT anbietet.
Die Frequenzen für Telekommunikation wurde von der NTC vergeben. Es herrscht ein Duopol mit diversifizierten Angeboten.
Wobei unlimitierte Angebote ganz klar ausschließlich für den Businessbereich abgetrennt und entsprechend bepreist wurden.
Alle privaten Angebote wurden in den letzten Jahren stark limitiert.
Man sieht zwar eine kleine Entspannung bei den Datenpaketen, die aber bei weitem nicht den Bedürfnissen der Privatsparte gerecht wird.
Dazu müsste das kabellose Netzwerk, aber auch das Kabelnetz viel weiter ausgebaut werden, was die Telekomriesen trotz der Einnahmen nicht bereit sind zu investieren.
Es herrscht Protektionismus gegenüber westlichen Firmen. Obwohl die Technik aus dem Westen kommt.
Um den heimischen Telekommarkt nicht zu gefährden, werden keine Lizensen für V-Sat an Externe vergeben. Wohl aber in Kooperation mit Einheimischen, die über 50% besitzen, was dann das Angebot wiederum überteuert und uninteressant für den Privatsektor macht.

Du setzt eine Globe-SIM und eine Smart-SIM ein.
Schaltest zwischen 2G-Only und 3G-Only und bekommst dadurch 2x2---4 Werte. Kommt LTE dazu, sind es 6 Werte.
Das ganze multipliziert sich mit den unterschiedlichen Meßstellen auf eurem Anwesen. Brauchst ein Notizblock dazu, um das ordentlich zu dokumentieren.
Vielleicht sollte das Smartphone die 700 MHz LTE-Technologie unterstützen. Das verschafft dir den Vorteil, daß du mit einem GSM-Repeater sogar 3G von Globe reinbekommst, ohne einen 3G/4G-Repeater einzusetzen.
Auf diese Weise triffst du die Entscheidung, wo du eine Antenne installierst. Der Bestwert gewinnt natürlich.
Dazu gehst du auf deinem Android zu den Settings zum letzten Menüpunkt zum SIM-Status, um die Signalstärke einzusehen.
Aber sei gewarnt! Es kann trotz gutem Signals zu unzureichender Qualität kommen.
In Deutschland z.B. kann ich mit einem Balken noch wunderbar surfen und Telefonieren.
Auf den Philippinen gilt das nicht! Weil die Basisstationen ausgelastet sind und schwache Verbindungen zum Funktionserhalt öfters mal einen Teilnehmer rausschmeissen! Das ist nunmal die mangelhafte Qualität hier! Das kommt hier sogar oft vor, daß das Telefonat unterbrochen, und neu angerufen werden muß!
Du kannst in Deutschland mit einem GSM-Balken sogar surfen!
Das geht auf den Philippinen ganz und gar nicht! 2G Internet, was in DE sogar über 200 kB/sek erreichen kann, ist auf den PH tot. Da geht gar nix!
Anstatt das GSM-Netz auszubauen, wurde es auf Telefonate priorisiert. Da ist kein neues Equipment hinzugekommen.
Und jetzt wo die neue LTE-Technik (VoLTE - Voice over LTE) zum tragen kommt, wird erst recht kein GSM mehr ausgebaut.
Vielleicht besorgst du dir ein Smartphone das VoLTE und 700 MHz-LTE beherrscht.


Gruß
Nik

NikWalker

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8

Montag, 10. Juli 2017, 11:13

Der Aufbau ist ganz einfach!

Pass mal auf!
Der Huawei-Router wird nur temporär eingesetzt, um die Antenne auszurichten.
Der Router bleibt nach der Ausrichtung nicht angeschlossen! Der kommt dann weg ins Inventar. Oder du verwendest ihn anderweitig.

Wie du richtig siehst. Die Außenantenne kann eine Kabellänge bis sagen wir 50 Meter bis zum Repeater haben. Muß dann aber gute Kabelqualität sein. LMR 240.
Dieses Kabel führt bis zum Repeater im Haus.

Als nächstes muß entweder eine Stabantenne, oder eine kabelgeführte Deckenantenne angeschlossen werden, die das transferierte Signal an die Umgebung abgibt! Also das Aufenthaltszimmer!

Und der letzte Anschluß ist der Stromanschluß.

3 Anschlüsse! Das ist alles!

Wenn zum Ausrichten der Antenne, diese an den Huawei-Router angeschlossen wird, dann endet das Kabel im Huawei-Router. Dort steckst du auch die entsprechende SIM rein!
Das Smartphone braucht in diesem Augenblick keine SIM!
Es wird nur eine WiFi-Verbindung zum User-Interface des Routers hergestellt, um die Signalstärke das der Router mißt auf dem Smartphone anzuzeigen.
Das ist ein temporärer Aufbau, um die Antenne in die bestmögliche Position zu bringen.
Nichts anderes!
Danach wird der Router entfernt, und das Kabel stattdessen bis zum Repeater geführt!


Du kannst sogar Repeater in Reihe schalten, um die Kabellänge auf exorbitante Längen zu bringen. Statt der Zimmerantenne, schließt du ein weiterführendes Antennenkabel bis zum nächsten Repeater an! Beim letzten Repeater wird dann die Zimmerantenne angeschlossen.


Gruß
Nik

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Montag, 10. Juli 2017, 11:26

Aha ?????????
Wenn ich die Simkarte dann in dem Aufbau nirgends mehr reinstecke, woher weiß Globe oder Smart dann, wer sich da in ihr Netz einwählt ?
Wie wird dann das Volumen bei Prepaid abgebucht ?
Oder redest du von einem ZeitVertrag, Plan ?
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Montag, 10. Juli 2017, 11:36

Aha ?????????
Wenn ich die Simkarte dann in dem Aufbau nirgends mehr reinstecke, woher weiß Globe oder Smart dann, wer sich da in ihr Netz einwählt ?
Wie wird dann das Volumen bei Prepaid abgebucht ?
Oder redest du von einem ZeitVertrag, Plan ?


Du ladest die SIM auf und nutzt die Standardrate von 5 Php/15 Minuten, um alles auszurichten.
Wenn du dich für einen Plan registrierst und zu lange Youtube guckst, stößt du vermutlich an die Datengrenze, und deine Messung wird obsolet, weil du fälschlicherweise annimmst, daß die Verbindung scheiße ist.

Wenn der Repeater komplett installiert ist und du 2G im Haus hast, dann kannst du mehrere Smartphones zum Telefonieren nutzen. Deine Frau/Freundin/Bekannte wird vermutlich ein eigenes Handy haben. Deine Besucher werden sich sicher auch freuen, wenn sie texten und telefonieren können mit ihren Handies.

Bei fertiger Installation mit 3G-Repeater kannst du deine SIM in deinem Smartphone auf 3G-only stellen, ein normales Datenpaket registrieren und mit HSPA+ verbinden und lossurfen. Genauso auch jeder mit seinem Smartphone, der sich neben der entsprechenden Zimmerantenne aufhält.

Die Repeater-Installation sorgt lediglich dafür, daß das Signal ins Haus transportiert wird.
Was ist daran kompliziert? Was verstehst du nicht?


Gruß
Nik

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Montag, 10. Juli 2017, 11:43

OK, jetzt habe ichs kapiert !!!

Sorry, aber das System kannte ich so nicht.
Ich kenne nur die Version, wo man die Antenne direkt an den Router, Hotspot anschließt.
Jetzt ist mir auch klar, warum das als Repeater und Booster bezeichnet wird.
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Montag, 10. Juli 2017, 11:57

Nik, weißt du, ob man soche Repeater auch in Deutschland kaufen kann und ob die zugelassen sind ?
Meine mal gelesen zu haben, dass die in Deutschland verboten sind, wußte aber zu dem Zeitpunkt noch gar nicht, was das genau ist, wie das funktioniert.

Nachtrag:
Kaufen kann man die zu genüge, bei ebay usw.
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Montag, 10. Juli 2017, 12:14

Verboten in Deutschland

https://www.teltarif.de/repeater-funkloc…267.html?page=2

Jetzt ist mir auch klar, warum ich in einem deutschen Antennenforum nur Schweigen erntete, als ich nach Boostern fragte.
Zuvor tagelang darüber diskutiert, welches denn nun die beste LTE Antenne sei und ob man sich nicht besser selbst eine baut.......
Also die Dinger, Repeater, Booster sind in Deutschland nicht zugelassen, deshalb.
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Montag, 10. Juli 2017, 12:22

Deutschland ist sehr streng, was Sendestationen anbelangt.
http://www.langreiter.de/faq/
GSM-Repeater: Funkloch selbst stopfen - die Rechtslage

Es ist zwar möglich einen Repeater in DE zu kaufen, aber das ganze Unterfangen ist riskant.

Ein passiver Repeater würde aus zwei Antennen mit einem Kabel dazwischen bestehen.
Keine aktive Elektronik, kein Netzteil! Das ist erlaubt!
Das funktioniert sogar, wenn du das Signal vom Obergeschoß ins Kellergeschoß transportieren möchtest z.B.
Die Außenantenne mußt du allerdings sehr gut ausrichten.
Mit dem Handy kannst du nichts ausrichten.
Das geht nur mit einem Gerät, das die Signalstärke der angeschlossenen Antenne anzeigt.
Dem genannten LTE-Huawei Router.


Alibaba habe ich nur als Beispiel als Online-Versand angegeben.
Wenn du den Zoll umgehen willst, mußt du von einem inländischen Store kaufen!

Zitat

SkyWave Antennas
W: www.uplift.ph/SkyWave
F: www.facebook.com/SkyWavePH
M: 0908-4655440 / 0999-6150400


Für die Schiffsfahrt im Privatbereich gibt es GSM-Gateways!
Angenommen du installierst das im Obergeschoß oder im Dachboden, dann kannst du das Telefonkabel bis zum Kellergeschoß führen und ein Siemens Gigaset anschließen.


Gruß
Nik

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Montag, 10. Juli 2017, 12:35

Jetzt hab ich wirklich wieder was gelernt.

Deshalb habe ich ja auch gefragt, weil ich wollte meine 1800 MHz Antenne mit auf die Philippinen nehmen, vorausgesetzt dort senden die überhaupt LTE auf dem Band.
Weil hier in Deutschland bringt mir nicht die erwünschte Verstärkung.
Die SendeAntenne die ich in Frankreich anzapfe ist 11 km weit weg.
Aber die Antenne die ich in meinem kleinen Hotspot haber, dem Huawei E5377, die ist so stark, dass da keine externe Antenne mithalten kann.
Die bringen alle nix, die ich getestet habe.
Daher kam ich auch auf die Idee mit dem Booster.
Mit dem kleinen Hotspot, habe ich manchmal fast 60 MBit/s Down. und das auf die Entfernung von 11km.
Wollte halt die 100MBit/s haben, die der französische Provider anbietet.
Oder einfach halt gucken, wo die Obergrenze liegt.
Aber Boosten werde ich unter den Bedingungen in Deutschland nicht, 10000€ Strafe usw., wenn man erwischt wird, nein Danke kein Lust drauf.

Nun ja, dann macht es keinen Sinn die Antenne auf die Phils zu exportieren, da hat es ja dann inzwischen viel leistungsfähigere Systeme, die ich mir dann auf den Phils kaufen werde.
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Montag, 10. Juli 2017, 13:20

Der Repeater wird deshalb Repeater genannt, weil er das Signal von einem Ort entnimmt und zu einem anderen weitertransportiert.
Der Verstärker im Repeater sorgt lediglich dafür, daß die Kabelverluste ausgeglichen werden. Durch eine elektronische Steuerung!

Der Booster hingegen verfolgt den Zweck einer absichtlichen Signalverstärkung über die Kabelverluste hinaus, was den Provider bei der Messung seines Netzwerkes zur Verzweiflung bringen kann, weil er plötzlich sein rechtlich erworbenes Radioband von einer Quelle mißt, dessen Verursacher er nicht ist. Also Mißbrauch betrieben wird, und dieser nun nicht mehr sorgfältig seine Zelleneinheiten ausrichten kann. Es kommt zu Fehleinstellungen in der Anlage des Betreibers.

So in etwa, lässt sich der Unterschied zwischen Repeater und Booster erklären.
Beim Repeater taucht aber auch der Nebeneffekt auf, daß das Signal plötzlich dort auftaucht, wo es eigentlich nicht hingeschickt wurde.
Ich denke, daß es in einem gut isolierten und armierten Kellergeschoß die Ausnahme wäre, einen Repeater in DE zu betreiben.


Gruß
Nik

mangojo

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17

Montag, 10. Juli 2017, 13:36

Das philippinische Mobilnetz kenne ich ja aus Erfahrung.
Bisher habe ich mich da immer mit diversen Hotspots von Huawei durchgeboxt.
Mit all den Unzulänglichkeiten die die ganze Infrastruktur aufweist.
Jetzt habe ich halt seit einiger Zeit einen LTE Hotspot, damit war ich aber noch nicht auf den Phils.
Mir ist es halt vor allem wichtig, flexibel zu sein.
Den Hotspot kann ich immer mitnehmen und so auch als DSL Ersatz nutzen.
Telefonieren tun wir schon seit etlichen Jahren nur noch über Voip.
Das hat auch mit 3G auf den Phils geklappt.
Habe als Zuhause in Deutschland angerufen usw.
Also ein Gerät, eine Sim für alles.
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Gruß Mangojo

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Es ist sinnlos für Arbeitnehmer in das Deutsche Rentensystem hunderttausende an Euros bis 67 einzuzahlen, weil Babyboomer und jünger alles über dem Freibetrag, entspricht fast der Grundsicherung, zu 100% versteuern und dazu noch Sozialabgaben zahlen werden müssen, den Rest holt sich die Pflege, rechne mal nach !

NikWalker

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18

Montag, 8. Januar 2018, 05:59


Hallo Nik, habe ein aehnliches Problem wie es Du anscheinend mit deinem 6m Wasserrohr loesen konntest.
Meine Maus moechte auch in ihrem Haus in der Pampa von Cebu einen brauchbaren WiFi-und TV Empfang, allerdings ist halt das Problem, dass das Haus in einem Tal der Ahnungslosen ca. 10km entfernt von der SM-Mall Consolacion liegt.
So liegt unmittelbar hinter ihrem Haus ein ca. 10m hoher Huegel, der dort den Empfang schwierig macht.
Bin deshalb stark am Nachdenken, ob ich dort auch eine aehnliche Loesung wie die eines langen Masten, Rohrs o.ae. angehen sollte.
Sollte allerdings das ganze von nur maessigem Erfolg gekroent sein bzw. zu hohe Folgekosten verursachen, dann lass ich dieses Investment lieber.
Wie schauen denn deine derzeitigen Erfahrungen bzgl. deiner Wasserrohrloesung aus, taugt der Empfang dort etwas? Danke schon Mal fuer deine Antwort!

Die Schwägerin sagte mir in etwa..."People is very thankfull for the Signal"
Ein weiterer Mann dort hing mir förmlich am Hals für die Installation. Aus Dankbarkeit, Kriecherei, keine Ahnung.
Ein anderer will es selbst nachmachen. Infos, die ich ihm nicht in den Arsch stecke, weil ich den Kauf und die Installation durch Verkauf von Load kompensiere. Nicht daß ich von diesen Mini-Einnahmen abhänge, aber die Schwiegermutter verkauft den Load. Wenn andere Nachbarn Load verkaufen, dann verkauft sie nichts.
Und zu manchen Zeiten eine Ansammlung von Leuten, die SMS schicken und empfangen wollen.

Ich verrate dir, wie ich auf die Idee gekommen bin!
Es gab an unserer Stelle (Die Mamma ist im Tal) einen VECO-Mast, wo mein Schwager sein Telefon hoffnungsvoll dranhielt, um etwas zu texten. Da gab es mal einen Strich Empfang, und im nächsten Moment wieder gar keinen. Da war mir dann klar, daß wir hier an einer extremen Randzone sind. Du kannst die Leute nicht anweisen den Baum hochzukraxeln, damit sie eine SMS verschicken, oder dort oben verweilen, weil sie eine SMS erwarten.
Außerdem kann man niemanden anweisen, sein Feature- oder Smartphone fix in der Hand zu halten, weil das Signal nur von einer bestimmten Richtung kommt. Da spielt das fehlende Sprach- und Technikverständnis mit rein.
Deswegen muß das eine Yagi-/Directional-Antenna erledigen, für einen Repeater, der das Signal dann unten weitergibt.

Ich hatte also den Vorteil, daß ich bereits ahnte, daß es mit technischen Hilfsmitteln umsetzbar ist! :denken

Das Gerät an sich ist nicht wirklich teuer. Ich meine, dafür, daß man nach dem Aufwand vernünftig simsen, vielleicht sogar telefonieren kann, ist es das allemal wert. Und die Reaktionen machen das auch deutlich!

Tja! Du wusstest bestimmt, daß es keine einfache Antwort gibt. Ich kann nicht aus dem Stehgreif heraus sagen, ob das bei dir gehen wird.
Bei dir gäbe es auch die Möglichkeit ein 4 Meter Wasserrohr in den Boden einzubetonieren, um danach ein mehrere Meter langes Rohr (dünneres Wasserrohr) dort einzustecken.
Wichtig sind die Dreiecksstreben auf mindestens zwei Ebenen/Höhen, damit das Antennenrohr nicht dem Wind folgt und anschließend auf spielende Kinder, oder eurer Hütte kracht.
Ich bin zwar Elektroinstallateur, aber ich kraxle keine Bäume hoch, und führe keine Elektro-Firma. Da es noch außer dem körperlichen Auwand, auch einen Messaufwand mit Know-How für die Ausrichtung erfordert, würde ich das nicht entgeldlos machen.
Ein Laie kann dieses Know-How nicht haben. Er wird aber, mit dem was er weiß, die Installation mit Mängeln bewerkstelligen können. Der Teufel steckt im Detail! :heilig.gif

Mein nächstes Hobby-Vorhaben ist, ein WiFi-Signal (2,4 GHz / ~5W) durch 250 Meter Wald durchzujagen. Mit WiFi-Booster-Antennen, die ich aus DE mitbrachte.
Niedrige Frequenzen aus dem polizeilichen Sprechfunk 400/500 MHz gehen problemlos durch. Aber je höher diese Frequenz ist, desto schwieriger damit durch den Wald zu schreien.


Gruß
Nik

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NikWalker

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19

Montag, 8. Januar 2018, 07:14

Falls ich Verwirrung angestiftet habe: Mein Post bezieht sich auf das 900 MHz GSM-Band!
Zum Einsatz kommen hier GSM-Repeater. Wird hierzulande oft auch GSM-Booster genannt, obwohl die Versorgungs-Reichweite mit 200m² auf einen Repeater schließen lässt.
Mit einem echten Booster kann ich theoretisch das ganze Tal mit GSM bestrahlen. Hätte dann aber bestimmt mit Besuch von der Polizei zu rechnen.
Außerdem wird auf dem Privatmarkt keine Telco-Basisstation mit entsprechender Empfangsempfindlichkeit verkauft. Um diese Diskrepanz auszugleichen müsste ich also das verstärkte Signal vom Berg zu einem weiteren Booster ins Tal schicken, um es dann im Radius von wenigen hundert Metern nutzbar zu machen. Mache ich nicht!

@ Old donkey
Deine Angaben beziehen sich auf WiFi 2400/bzw.5000 MHz sagst du. Es kann sich aber auch um das Ultera-Signal 3400-3700 MHz handeln. Das ist das WiFi-Signal eines Telco-Anbieters hierzulande.
10 km sind ohne punktual ausgerichtete Antennen an beiden Orten nicht zu verwirklichen. Nicht bei diesen Frequenzen!
Aus diesem Grund (Reichweite) wurde das 700 MHz - LTE ins Leben gerufen.
Wie ich bereits erwähnte. Niedrige Frequenzen - hohe Reichweite. Hohe Frequenzen - niedrige Reichweite.
Man erreicht bei hohen Frequenzen nur dann hohe Reichweiten, wenn das Signal punktuell ausgerichtet, homogen ist (keine Bäume, Spiegelungen) und mit entsprechender Leistung (Boost/Verstärkung) strahlt. Die Inteferenzen bei naheliegenden Nebenfrequenzen sind auch zu beachten. z.B. ein Siemens Gigaset soll nicht neben dem WiFi-Router stehen. Und der WiFi-Router soll nicht neben einem Mikrowellen-Herd stehen.

Ein Signal-Verstärker verstärkt, was er bekommt.
Angenommen, du leitest das Signal erst 100 Meter nach der Antenne in den Verstärker, dann hast du ein schlechtes Ergebnis.
Hängst du den Verstärker aber direkt hinter der Antenne, bekommst du ein gutes Ergebnis.
Das würde theoretisch erfordern, daß der TV-Verstärker draußen angebracht wird. Gängig ist aber, daß es erst im Haus verstärkt wird, weil der Verstärker in der Regel nicht wetterfest ist.

Beim Digital-TV kann eine höher gelegene Antenne durchaus helfen, weil es hier eine Einbahnstraße gibt. Hier ist nur der Empfang wichtig.
Aber auch hier gilt das Gleiche, wie für hohe Frequenzen. Sendet der Sender nicht mit der entsprechenden Power und in die erforderliche Richtung, dann bringt es nichts.
Dazu sind lokale Überprüfungen notwendig, mit einem batteriebetriebenen TV-Messgerät, einem Tripod und eine Außenantenne.
Einfach so mal einen Mast hochziehen auf gut Glück. Weiß net!

Ein Satellit spart Energie durch niedrige Strahlung. Dadurch erhöht man auch die Lebenszeit eines Sateliten.
Das hat aber den Nebeneffekt, daß der Empfänger unten auf der Erde eine größere Sat-Schüssel verwenden muß.
Es ist dem Verbraucher eher zuzumuten eine größere Schüssel zu verwenden, als daß der Satellit frühzeitig seinen Geist aufgibt und auf die Erde stürzt. Abgewogenheit! Berechnung!

Konzentriert man eine Frequenz mit ausreichender Leistung auf ein Objekt, erhitzt sich dieses. Die Mikrowelle arbeitet nach diesem Prinzip.
Das selbe passiert auch mit den Radiosignalen in der freien Natur. Sie werden absorbiert und in Hitze umgewandelt. Jedoch minimal, da die auftreffende Leistung mit der Entfernung abnimmt. Deswegen soll man sein Telefon nicht allzulange am Kopf halten! Ohne unsere Atmosphäre wären wir alle auf der Erde von der Sonne gegrillt. Wir hätten eine Marslandschaft.


Gruß
Nik

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NikWalker

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20

Montag, 8. Januar 2018, 11:32

So steht der Antennenmast empor.
Das sieht auf dem Bild mickrig aus, es sind aber tatsächlich 6 meter + 2 meter vom Boden. Das Wasserrohr ist am roten Rohr befestigt.


Hier sieht man ein paar Jugendliche am Smartphone gegenüber dem Sari-sari-Store.



Gruß
Nik

Dacota

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21

Montag, 15. Januar 2018, 22:28

Hallo Nik

wenn ich es richtig verstanden habe ist der Booster für eine Verstärkung des GSM Signals - die Aussen-Antenne (möglichst mit Antennenmast) nimmt das Signal auf, dann über Kabel zum Booster, der es verstärkt und über ein Kabel an eine interne Antenne weiterleitet. Über diese können alle Personen welche in dem Sendebereich der internen Antenne sind ihr Mobilphone nutzen. diese Nutzung kann man nicht einschränken (Nutzerverwaltung)


mir schwebt eine leicht andere Nutzung vor, könnte ich nicht hinter dem Booster den Huawei Router anschließen und dann den Zugang über WLan gewährleisten (und einschränken) ? es wird an erster stelle ein gutes Internet benötigt, die seltenen Telefonate funktionieren ohne Verstärkung des Signals


ohne Signalverstärkung ist das Signal für den Router zu schwach.


wenn ich es richtig gesehen habe werden die Booster als Paket mit Aussen + Innen- Antenne sowie Kabel verkauft ?


Gruss Matthias

NikWalker

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22

Montag, 15. Januar 2018, 23:59

In Lazada oder Shopee mit Suchbegriffen durchforsten! "GSM Booster", "Signal Booster", "Repeater", ...da poppt alles Mögliche auf.
Verkauft wird es meist als Paket. Kommt manchmal vor, daß es auch alleine angeboten wird.
Auf Anschlüsse achten!
Für richtig schnelles Internet reicht 3G mit 2 Balken nicht, weil es bei Schlechtwetter zu Unterbrechnungen kommt. Wachsende und nasse Bäume können das Signalvorkommen verringern. Bei Wind sogar die Richtung ändern.
4G ist die aktuelle Technik, wenn Videostreams laufen sollen.

Und ja! Du kannst die Außenantenne separat kaufen und direkt an den Router anschließen, wenn der Router mit einem externen Antennenanschluß versehen ist. Signale von Globe und Smart kommen meist nicht von der selben Richtung! :denken


Gruß
Nik