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dawow

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51

Montag, 6. September 2010, 17:36

essen auf den philis

es gibt hier eine menge essensvergewaltigungen...
suesse spaghetti, jollipuke, suesses brot, cola mit softeis =coke float...
was ich am schlimmsten finde, gemuese und obst hat hier viel zu wenig bedeutung obwohl es reichlich vorhanden ist.
mit fried chicken und naehrstoffarmen reis sind hier viele zufrieden.
keine ausgewogene ernaehrung. deswegen werden besonders die reichen immer fetter. die menschen in der provinz die viel fisch und gemuese essen sind besser dran.
diabetes ist hier ein sehr grosses problem.

es gibt hier so tolles gemuese, zayote,okra,mais... super obst, mangos, jackfruits, lanzones, ananas, bananen...

guten frischen fisch gibt es auch z.b. lapu lapu, bariles, tuna...

warum dann schrott essen, der sogar teurer ist?
das schlimmste ist das glutamat, das habe ich meiner freundin sofort verboten.

immer wieder ein vergnuegen die essenssuche!

chili

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52

Montag, 6. September 2010, 17:59

RE: essen auf den philis

Zitat

Original von dawow

das schlimmste ist das glutamat, das habe ich meiner freundin sofort verboten.

i


Hat sich deine Freundin dann auch artig bedankt?

Ich finde das Essen sehr gut dort. Nicht alles aber es gibt doch sehr schöne dinge

53

Montag, 6. September 2010, 18:52

...Essen auf den Phils - für mich fast ein ständiges Problem :dontknow

Zugegeben, ich bin nicht so der Fleischfan, und bei einem Fitzelchen Fett ist für mich sofort Schicht. Bleibt Fisch oder 'was mit Flügeln, aber auch da stößt es für mich schnell an Grenzen - wirklich gut wird eigentlich nur selten gekocht. Fisch schwimmt in aller Regel buchstäblich in Mantika, und wenn das Zeugs nicht fast schwarz ist, kann es nach landläufiger Ansicht nicht gar sein...

Von der wirklich guten u. reichhaltigen Küche, wie sie in Thailand eigentlich überall vorzufinden ist, sind die Phils leider weit entfernt - warum eigentlich? An der Auswahl der Zutaten kann's kaum liegen. Selbst Reis wird oft zu einer pappigen, klebrigen Masse zerkocht und das Zeugs dann auch noch fast kalt auf'n Teller geklatscht - nee, danke!

Ich schlage mich immer irgendwie mit Pandesal (diesen kleinen Gummibrötchen), Spiegeleiern u. Päckchensuppen durch. Ab und zu Fisch und die überall erhältlichen gekochten Erdnüsse runden den Speisezettel ab. Zum Glück ist essen für mich eher nur Notwendigkeit, Feinschmeckern könnte man die Phils nicht unbedingt empfehlen...
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perry2000

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54

Montag, 6. September 2010, 19:23

muss ich dir recht geben die thai küche ist da 1000 mal besser

dawow

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55

Montag, 6. September 2010, 20:01

@teider und perry: die thaikueche ist tausend mal besser, schon mal aufgefallen das die thais auch meistens die besseren figuren haben, keinen ricebelly ;-)
in thailand habe ich fast nur streetfood gegessen, wenn ich hier diese toepfe aufmache und reinschaue, na ja...
dann kommt es noch haeufig vor das das essen kalt serviert wird...

aber nicht nur in thailand ist das essen besser, cambodia, laos, vietnam, malaysia, indonesien, singapur...

56

Montag, 6. September 2010, 20:20

Zitat

Original von dawow
in thailand habe ich fast nur streetfood gegessen, wenn ich hier diese toepfe aufmache und reinschaue, na ja...


Stimmt! Selbst für Krintenkacker, wie ich's in Sachen Essen bin, ist Streetfood in Thailand kein Problem - zumindest die knackig u. in Ursprungsfarbe zubereiteten Gemüsesorten sind eigentlich immer ein Hit. Wenn ich mir da dieses Einheitsgrau der zerkochten Gemüsearten in den Turo-Turo-"Restaurants" ansehe... :(
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Dienstag, 7. September 2010, 00:42

Ich hab irgendwie oft (nicht immer und ueberall) das Gefuehl das gegessen wird damit der Bauch voll ist. Um Geschmack etc geht es da scheinbar hoechstens zweitrangig...
Das Essen wie erwaehnt oft kalt, selbst Reis (der meiner Meinung nach eh schon kaum Geschmack hat) zu einer absolut geschmacklosen Pampe zerkocht, so wie vieles anderes auch. Um dann doch noch ein bisschen Geschmack wieder dranzubekommen (um es runter zu bekommen?) wird fleissig Essig?? und diese kleinen Chilichoten verwendet.

Auch wie viele das "Futter" nur so in sich reinschaufeln laesst den Eindruck vermuten: "Hauptsache schnell in den Magen damit".

Wir kochen zu 99% selbst, essen selten auswaerts und wenn wir eingeladen werden esse ich meist vorher und dort nur die Anstandsportion.

Was Fastfood angeht:
McDonalds:
Angeblich soll der BigMac ja ueberall auf der Welt gleich schmecken: tut er aber nicht. McDonalds habe ich zweimal versucht (einmal kurz nach Ankunft und spaeter nochmal) hat ganz anders geschmeckt als in DE!

Jollibee:
Bestimmt gewoehnungsbeduerftig fuer einige, aber mal was anderes. Der "Champ" schmeckt mir am besten - auch wenn der jetzt leider auch noch weiter versuesst wurde. Die Pommes wenn frisch sind hier sehr gut!

Pizzahut:
Fuer die Qualitaet find ichs zu teuer, geht aber mal

Greenwich:
Die Pepperoni Classic (eine Salamipizza) ist ganz ok wenn man sich von der scharfen Sosze genug draufhaut. Salami gibts halt nicht ueberall, aber bei Greenwhich auf der Pizza ;) Die scharfe Sosse schmeckt mir hier am besten von allen (Tabasco und andere Essigschaerfer sind nicht mein Ding)

Philfood:
BBQ habe ich am Anfang sehr viel gegessen, vielleicht zu oft, kommt nur noch selten auf den Tisch. Hier gibts grosse Unterschiede was die Sosze angeht, da muss man seinen Favoriten erstmal raussuchen :)
Kanderita ist fuer mich nicht so der Bringer da ich auch nicht so auf Fett stehe und kein Seafood mag. Ausserdem stoeren mich Knochensplitter beim Essen. Es gibt aber hin und wieder auch hier ganz annehmbare Gerichte deren Namen ich mir aber nie merke weils zu selten ist und ich immer das nehme was mir optisch zusagt. Esse hier aber auch nur wenn ich mit Freunden unterwegs bin, der Hunger treibts dann schon hinein.
Balut (14 days) esse ich nur das Eigelb, den Foetus konnte ich mich bisher nicht ueberwinden zu probieren. Das Eigelb schmeckt mir jedoch sehr gut und anders als ein normales gekochtes Ei z.B.

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Dienstag, 7. September 2010, 06:21

dass das essen in thailand wesentlich besser schmeckt und man auch in garkuechen gut essen kann ist ohnehin bekannt und da es um essen auf den philippinen geht moecht ich mich darueber auch nicht mehr auslassen.
also was den jollypuke betrifft da kann man ja ueberhaupt nicht reingehen gewschweigedenn etwas essen ausser der eiscreme. und die werbung die ist volks (bzw kindes) verbloedung.
chowking ist auch nicht meines und greenwich auch nicht unbedingt ist aber bei manchen sachen schon eher geniessbar.
kentucky fried ckicken und mc doof ist wenn es unbedingt sein muss vielleicht noch die bessere loesung.
und dann kommen noch die eaterys: wenn man sich groessere eaterys aussucht so mit minimum 20 toepfen angebot, dann kann man in ca 2 toepfen doch irgenetwas geniessbares entdecken!
schade ;( kochen koennen sie hier wirklich nicht! oder sie haben es vielleicht falsch gelernt! ich lebe jetzt seit ueber 16 jahren hier aber mit dem essen hab ich noch immer probleme! auch bei einer fiesta: da ist zwar herrlich aufgetischt aber es schmeckt leider fast gar nichts. aber man sollte doch irgendetwas essen um nicht unhoeflich zu sein da halte ich mich dann meistens an lechon baboy oder bukosalad. zweiteres gibts dann fast immer!
m a h l z e i t ! 8-)

mfg
beachcomber

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59

Dienstag, 7. September 2010, 12:29

Zitat

Original von Spawnie




Pizzahut:
Fuer die Qualitaet find ichs zu teuer, geht aber mal




Ähhhh....teuer wie zu Hause,+ eingeladenem/r Neffen/Nichte
doch glatt mehr als 50 € bezahlt.Nie wieder! :explotieren
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Regards from Mangoman

60

Dienstag, 7. September 2010, 15:33

...und diese runden Sperrholzplatten werden als Pizza bezeichnet und stellen für die Pinoys auch noch ein kulinarisches Highlight dar... ;(
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61

Dienstag, 7. September 2010, 18:18

Ich essse ganz gerne bei Senior Pedro (Lechon Manok) und auch bei Santa Theresa (Restaurant). Weiß aber nicht ob es die beiden überall auf den Philippinen gibt. Hier in Dumaguete werde ich jedenfalls nicht verhungern gibt ja auch noch einige deutsche bzw. österreichische Restaurants.

Gruss
Michael
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will weg aus D in die Sonne ohne Schnee und dort soll es günstig zu leben sein

Weg bin ich nun, Sonne gibts genug ohne Schnee, nur mit dem letzten Punkt klappt es nicht zur Zeit

Kumusta

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62

Dienstag, 7. September 2010, 20:10

Der überwiegende Teil der Pilipinos isst so wie sie arbeiten, schnell und schlampig.
Eine Esskultur konnte ich noch nicht finden.

Man kann das typische Turo Turo Commercial Food gericht schon essen. Aber es ist äusserst schwer was zu finden dass auch dann (mir) mal gut schmeckt.
Kein Vergleich zu thai Food. Aber Geschmäcker sind verschieden.

MSG (Monosodium Glutamat) kommt (mir) nicht ins Essen, wenn es zu vermeiden geht, wird aber auch in der Thai Küche häufig und oft zuviel verwendet!

Das Beste ist man kocht selber, lässt selber kochen, oder hat eine Frau/Freundin/Family die selber gut kocht, oder für mich ist Lechon Manok, Lechon Baboy auch an Commercial Food stalls die alternative, falls nicht zu teuer.

Und es ist schon so...wenn man will kann man auch frisch Reis kochen, aber die sind dafür zu faul. Es wird so verkocht teilweise einseitig angebrannt, dann mehrmals bis abends die weisse Pampe rausgekratzt, evtl. nochmals am nächsten Tag, dann muss man kein Feuer machen, und das Vortagegericht wird dann kalt aus dem Topf gekratzt und auf den Teller mit der Pampe. Und möglichst schnell runtergedrückt....rein in den Magen und gut ist.

Tut mir leid, mit so wenig Liebe wie dort gegessen oder gekocht wird.....sorry.
Ja und man sieht es dann an der Figur der Bewohner an....und krank sind die meisten auch! Durchs Essen wohlgemerkt!
Will nur mal keiner wahrhaben. Und weil keine Vitamine im Essen mehr zu finden sind werden dann in der Pharmacy fleissig Vitaminpillen gekauft oder vom Arzt verschrieben.

Es ist sehr schwer freiverkäuflich ein gesundes schmackhaftes Essen zu finden das auch noch bezahlbar ist.
In Thailand weiss ich dann im Gegensatz oft nicht welches ich essen soll....soviel Auswahl gibt es dort....

In all den Ländern wo ich schon besucht habe ist das Essen auf den Philippinen das übelste, nach meinem Geschmack!
(Wohlgemerkt typisch Philippinisches, freiverkäufliches Essen, nicht Fast Food Ketten, oder teures Ausländisches, Chinesisches, etc etc etc) Und sicher kann in einem relativ teurem pilipino restaurant ala carte schon einiges gutes zu finden sein, dann ist fast zu 100% der Preis dementsprechend.

63

Dienstag, 7. September 2010, 22:32

Dem Beitrag von Kumusta ist nichts hinzuzufügen. Ich stimme ihm voll zu.
Die besten Restaurants haben meistens ausländische Köche in der Küche. Im übrigen ziehe ich jedes japanische Restaurant meistens einem philippinischen vor.

Ich selbst meide wenn es geht seit Jahren typische philippinische Abfütterungsanlagen.

Gott seit Dank gibt es in Manila und in Cebu ausgezeichnete sehr gute Restaurants und Hotel-Restaurants die den europäischen Restaurants in nichts nachstehen. Hier sind die Tische sauber eingedeckt, die Gabeln verbiegen sich nicht und die Messer schneiden. Die Toiletten sind sauber und es sind auch ein paar Weine im Angebot neben einem Mineralwasser aus Europa.

Diese Restaurants haben in der Regel kaum Fleischprodukte aus den Philippinien, sondern beziehen ihr Fleisch aus den USA, Australien und Europa. Das wird zwischenzeitlich erfreulicherweise in immer mehr grossen Supermärkten angeboten.

Ich selbst habe auf den Inseln Fleisch vom Schwein und Rind getestet, aber das war nur zweimal. Das erste und das letzte mal. Aber das ist ein rein persönliches Geschmacksempfinden und andere Menschen sehen das eben auch etwas anders. Alles Geschmacksache. Das sollte jeder für sich selbst entscheiden. Ich esse sowieso relativ sehr wenig Fleisch. Es gibt besseres auf den Philippinien. Und in den Gross-Städten hat man genug Auswahl an internationalen Restaurants. Auch auf einigen Inseln habe ich schon sehr guten Fisch in kleinen philippinischen Restaurants gegessen.

Aber guter Fisch und dessen Zubereitung hat einen entsprechenden Preis. Und auch auf den Philippinien gibt es zwischenzeitlich leider schon immer häufiger diesen Mist aus den Aqua-Kulturen, der nur mit Antibiotika und anderen Chemikalien am Leben erhalten wird. Und viele Konsumenten können das nicht mehr unterscheiden, was ihnen in diesen "Restaurants" für eine billige "Qualität" angeboten wird.

Da ich selbst gut kochen kann und ich mir viele Zutaten über ein grosses Hotel/Grosshandel besorge, bin ich auf die "philippinische Küche" nie angewiesen, die für mich die Steigerung der "englischen Küche" in Asien ist.

Das die meisten Filipinos alles zusammen kochen bis es schwarz wird oder zusammenfällt, konnte man hier ja schon öfters lesen. Und jeder Koch weiss, dass die Zutaten und Grundprodukte die Qualität einer Speise ausmachen. Das ist auf den Philippinien nicht anders als in Deutschland.
Man kann das Pfund Hackfleisch in Germany für 3,50 € oder 1,95 € kaufen.
Auch in den Supermärkten gibt es immer mehr Preisunterschiede bei Fleischprodukten. Man sieht es und kann es schmecken (Rustan´s Cebu z.B)

Hier mangelt es am meisten auf den Philippinien. Auch an der "Schlachtkultur". Und das ist auch auf den Philippinien immer einer Frage des Preises und daran scheitert eben vieles in den philippinischen "Restaurants". Sehr schade. Aber für 200 Pesos kann man auch auf den Philippinien meistens nicht mehr viel erwarten.

Wer auf den Philippinien sehr gut in einem Restaurants essen und trinken möchte, mit dem entsprechenden Umfeld und Service, bezahlt in etwa in den philippinischen Grossstädten den gleichen Preis wie in Deutschland.

Selbst die gegrillten Vögel an der Strasse kosten zwischenzeitlich 160-180 Pesos incl. der schrecklichen Autoabgase in Cebu. Tendenz steigend. Fast genau so viel wie ein grösseres deutsches halbes Hähnchen am Supermarktparkplatz.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Checker« (7. September 2010, 23:00)


Willi

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Mittwoch, 8. September 2010, 02:35

Liebe geht halt durch den Magen.Für den einen ist es ein Fraß,für den verliebten Ausländer eine Köstlichkeit.Manche kennen auch nur nichts besseres und können eine Seezunge nicht von einer Scholle unterscheiden.

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Mittwoch, 8. September 2010, 04:57

@willi

dein vergleich mit dem frass und dem verliebten auslaender war genau richtig! :D
wenn man alles mit der rosaroten verliebten "vereinsbrille" isst dann schmeckt es natuerlich vorzueglich!
wie ich schon erwaehnte kann man in einer grossen eatery vielleicht 2 sachen essen welche geniessbar sind. aber ich sehe es eben nicht mit der "vereinsbrille" weil ich eben schon seit ueber 16 jahren hier lebe.
aber in meinen anfangszeiten hier muss ich ehrlich sagen dass es mir hier auch etwas besser schmeckte. das war aber eine andere art von "vereinsbrille"! ich hab frueher in thailand gelebt und wollte dort weg! deshalb hat mir hier "zwangsweise" auch alles besser geschmeckt, genauso wie ich die pinays viel intelligenter sah als die thais usw usw. das war aber alles nur weil ich das land wechseln wollte.
als ich zum ersten mal hier war ist mir das ganze mit der kocherei ueberhaupt nicht aufgefallen und ich hab einfach gegessen was es gab. gut das war aber 1976 und damals war ich 19 und hab wirklich von fast nichts eine ahnung gehabt was asien betrifft.
aber mit der zeit sieht man dann alles auch viel realistischer!
essen koennte ich vieles hier! nur schmeckt es mir leider oft nicht so wie ich es gerne haette!

mfg
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Willi

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Mittwoch, 8. September 2010, 06:48

Zitat

Original von beachcomber
@willi

dein vergleich mit dem frass und dem verliebten auslaender war genau richtig! :D
wenn man alles mit der rosaroten verliebten "vereinsbrille" isst dann schmeckt es natuerlich vorzueglich!
wie ich schon erwaehnte kann man in einer grossen eatery vielleicht 2 sachen essen welche geniessbar sind. aber ich sehe es eben nicht mit der "vereinsbrille" weil ich eben schon seit ueber 16 jahren hier lebe.
aber in meinen anfangszeiten hier muss ich ehrlich sagen dass es mir hier auch etwas besser schmeckte. das war aber eine andere art von "vereinsbrille"! ich hab frueher in thailand gelebt und wollte dort weg! deshalb hat mir hier "zwangsweise" auch alles besser geschmeckt, genauso wie ich die pinays viel intelligenter sah als die thais usw usw. das war aber alles nur weil ich das land wechseln wollte.
als ich zum ersten mal hier war ist mir das ganze mit der kocherei ueberhaupt nicht aufgefallen und ich hab einfach gegessen was es gab. gut das war aber 1976 und damals war ich 19 und hab wirklich von fast nichts eine ahnung gehabt was asien betrifft.
aber mit der zeit sieht man dann alles auch viel realistischer!
essen koennte ich vieles hier! nur schmeckt es mir leider oft nicht so wie ich es gerne haette!

mfg
beachcomber

Aus meiner Sicht hast Du den Nagel genau zwischen die Augen getroffen. :yupiGut das es auch ein paar Realisten gibt die nicht durch die Sonne oder wodurch auch immer an Geschmacksverkalkung leiden.Ohne die Ausländische Küche würde der Tourismus zum erliegen kommen.Das meine ich wirklich.Wer will in seinem teuer bezahlten Urlaub sowas essen?Zumindest Niemand der sich in Asien auskennt. ;(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Willi« (8. September 2010, 06:54)


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Mittwoch, 8. September 2010, 06:57

@willi

ich glaub nicht unbedingt dass ich der einzige realist in dumaguete oder vielleicht auch sonstwo auf den philippinen bin.
ich hab schon mit vielen expats ueber dieses thema gesprochen! nur sind eben die meisten nicht mitglied im forum und posten hier.
aber wenn man da in die toepfe bei den eaterys reinschaut und da schwimmt alles im oel was soll man denn da dann noch essen???? ?(

mfg
beachcomber

Willi

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Mittwoch, 8. September 2010, 07:57

Zitat

Original von beachcomber
@willi

ich glaub nicht unbedingt dass ich der einzige realist in dumaguete oder vielleicht auch sonstwo auf den philippinen bin.
ich hab schon mit vielen expats ueber dieses thema gesprochen! nur sind eben die meisten nicht mitglied im forum und posten hier.
aber wenn man da in die toepfe bei den eaterys reinschaut und da schwimmt alles im oel was soll man denn da dann noch essen???? ?(

mfg
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Ich schrieb auch:ein paar Ausländer.Für den einen ist es die längste Praline der Welt,für den Anderen ist es Duplo.Die Filipinos die um die Welt gekommen sind und genug in der Tasche haben würden den Teufel tuhen und in ein "normales" philippinisches "Restaurant" gehen.Die wissen wie z.B. ein Züricher Geschnitzeltes mit Rösti schmeckt. ;)

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Mittwoch, 8. September 2010, 08:55

@willi
das stimmt auch!
frueher in wien da gabs fast keine philippinischen restaurants und die wenigen waren meistens von langnasen besucht und nicht so extrem von pinoys. natuerlich waren die ehefrauen oder freundinnen der langnasen auch dabei.
ich kann es ja verstehen wenn man diese sachen waehrend eines urlaubes auf den philippinen einmal probiewren will. aber manche eben die mit der rosaroten brille essen das jeden tag. (natuerlich auch diejenigen welche knapp bei kasse sind und sparen muessen! in diesem fall hab ich natuerlich verstaendnis dafuer :denken)
sogar bei mir wollen das manche bestellen. ok! kann ich machen aber mich wundert es eben nur!
nur bei den meisten der hier lebenden expats haben die ehefrauen das schon gelernt wie man ordentlich kocht und das steht dann bei denen zuhause auch auf dem speiseplan! :yupi

mfg
beachcomber

70

Mittwoch, 8. September 2010, 09:40

Kumusta hat in seinem Beitrag die Dinge wirklich auf den Punkt gebracht - die meistens miese Küche hat oftmals mit Faulheit zu tun: Gemüse müßte gewaschen, geputzt und entsprechend kleingeschnitten werden (die Thais zeigen, wie's geht). Dazu werden allerdings gepflegte, gut scharfe Messer benötigt, nicht diese häufig angerosteten, auf Steinen geschärften Fast-Macheten - mit den Dingern ist's tatsächlich schwierig. Also wird Gemüse oftmals nur rudimentär zerschnitten und solange gegart, bis es schön grau und labberig aus dem Pott gefischt wird, aber lieber ganz weggelassen.

Reis kann man durchaus so kochen, daß er nach dem Garen noch als körnig zu bezeichnen ist (ich bin nicht gerade mit Reis groß geworden, aber selbst mir gelingt es, Reis so zu kochen wie's eigentlich gehört - man muß nur ein bißchen darauf achten). Auf den Phils wird ein Pott mit Reis gefüllt, Wasser dazu und auf den Ofen - gekümmert wird sich dann nach "Gutdünken". Resultat ist in aller Regel eine Art Kitt, der mit großer Wahrscheinlichkeit auch noch angebrannt ist (dieser verbrannte Satz wird mit Tutong bezeichnet und erfreut sich sogar noch recht großer Beliebtheit).

Da dieser Kitt natürlich über eine Mahlzeit hinausreicht, wird das Zeugs oft unter einer Art Fliegengitter "gelagert" und reicht so für mehrere Mahlzeiten. Zu diesem kalten Reiskitt gibbet dann oftmals diesen angebratenen, entsetzlich stinkenden Trockenfisch (auch da wie beim Reis, gerne aus "Vorratsbestand").

Ich habe kopfschüttelnd erlebt, daß die Tochter eines Neffen sich zum Frühstück Reis mit irgendwelchen roten, vor Fett glänzenden, kleinen Würstchen 'reinzieht. Das Ganze ohne jede Spur von Gemüse oder vitaminhaltigen Beigaben. Mit begrenzten finanziellen Möglichkeiten ist in diesem Fall diese "Esskultur" aber nicht zu entschuldigen.

So entsteht, was landauf, landab immer häufiger zu sehen ist: aus einem einst zierlichen, kleinen Mädchen wird langsam, aber unaufhaltbar eine Art Rollmops. Unterstützt wird diese Entwicklung dann von der unsäglichen Liebe vieler Pinoys zu Jollibee, BurgerKing usw.

Daß gerade der Fastfood-Müll auf den Phils so populär ist, hat sicher mit der miesen Küche im Land zu tun - zwar gibt es diese McDonalds und Co fast überall auf der Welt, allerdings ist der Zulauf durchaus unterschiedlich.

Ich kann's wirklich nicht verstehen, daß in einem Land, wo derartige Nahrungsmittel-Resourcen wie auf den Phils zur Verfügen stehen bzw. bei etwas mehr Engagement zur Verfügung stehen würden, so wenig daraus gemacht wird.

Für mich ist die "Philippinische Küche" eher eine Horrorvorstellung. Wie schon geschrieben, weiche ich da lieber auf Instant-Suppen, Obst usw. aus...
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Mittwoch, 8. September 2010, 09:52

tut mir leid , kann kumusta absolut in keinster weise zustimmen, und das letzte aus dem topf gekratzt wird auch nur wenn der reis noch geniessbar ist, also vom selben tag, warum lebensmittel wegwerfen...

ansonsten gibt es ueberall schoene ,,fressbuden,, musst nur die augen bissl aufhalten....

sts
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Mittwoch, 8. September 2010, 10:17

Zitat

Original von sts
...schoene ,,fressbuden,,...


Da es nahe beim Thema liegt: Leider gibt es bis heute immer noch etliche Pinoys, die Restaurants mit "Fressbuden" gleichstellen - und sich entsprechend benehmen...

Vor etlichen Jahren gab es in Lucena ein Restaurant, in dem recht gute u. vielfältige Fischgerichte u. Meeresfrüchte offeriert wurden. Habe damals mit meiner Frau extra den Weg in Kauf genommen, um dort zu essen. Außer uns nur Pinoys in dem Laden. Ihr hättet die Tische sehen sollen, eine Schweinefütterung hätte nicht viel anders aussehen können.

Leider findet man das heute auch noch - 'ne Horde Pinoys in 'nem Restaurant, und sei's auch nur KFC und die Tische sehen so aus, daß einem jeglicher Appetit vergehen kann. Habe ich anderswo so noch nicht erlebt...
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Willi

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Mittwoch, 8. September 2010, 10:32

Zitat

Original von sts
tut mir leid , kann kumusta absolut in keinster weise zustimmen, und das letzte aus dem topf gekratzt wird auch nur wenn der reis noch geniessbar ist, also vom selben tag, warum lebensmittel wegwerfen...

ansonsten gibt es ueberall schoene ,,fressbuden,, musst nur die augen bissl aufhalten....

sts

Am besten kann man die Fressbuden finden indem man dem Gestank folgt.
Ich lebe an der Küste,aber Seafood ?Was die anbieten ist nichtmal für Hunde gesund oder schmackhaft.Da sollte man lieber zum Ausländer.Mal von der Sauberkeit die nichts mit Geldmangel zutuhen hat abgesehen.

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Mittwoch, 8. September 2010, 14:51

jetzt muss ich dem willi leider einmal nicht rechtgeben!
nicht in alles fressbuden (eaterys) stinkt es und ist es dreckig.
leider koennen sie eben nicht kochen. auch wenn es dort sauber ist schmeckt es leider nicht so wie es soll!

mfg
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Donnerstag, 9. September 2010, 01:06

Zitat

Original von beachcomber
jetzt muss ich dem willi leider einmal nicht rechtgeben!
nicht in alles fressbuden (eaterys) stinkt es und ist es dreckig.
leider koennen sie eben nicht kochen. auch wenn es dort sauber ist schmeckt es leider nicht so wie es soll!

mfg
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OK.Hast ja Recht.Nur sind die meisten halt total runtergekommen und viele stinken wirklich schlimm..Geld für einen vernünftigen Tisch haben sie nicht,aber für das neuste Handy ;)

Willst Du wissen wie sauber die küche ist?Schau Dir einfach die Toilettte an.
Ich wünsche einen guten Appetit. :Rolf

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Donnerstag, 9. September 2010, 18:37

@willi
ich wuerde sagen dass man sich die toiletten in eaterys absolut nicht anschauen kann! sonst kann man nicht mehr essen dort! :(

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77

Donnerstag, 9. September 2010, 19:24

Also, ich mag balut sehr. Aber das liegt wahrscheinlich an meinen Wurzeln. :denken
Signatur von »luzon«
wieviele foren sind schon zugrunde gegangen? aber Geraldo lebt immer noch weiter. Bis zum nächsten Mal! :clapping :clapping :clapping

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78

Donnerstag, 9. September 2010, 19:27

@luzon
wenn es dir schmeckt dann freut es mich! 8-)
bei mir ist es strengstens verboten das zu kochen! X(

mfg
beachcomber

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79

Donnerstag, 9. September 2010, 22:19

also balut-essen hab ich mir nichtmal auf u tube ansehen können..
:Kotz ,, haha, nicht böse gemeint.. lg tomberlin =)
Signatur von »tomberlin«
..unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien, als Originale. (Pablo Picasso)

Willi

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80

Freitag, 10. September 2010, 01:12

Zitat

Original von beachcomber
@willi
ich wuerde sagen dass man sich die toiletten in eaterys absolut nicht anschauen kann! sonst kann man nicht mehr essen dort! :(

mfg
beachcomber


Genau das meine ich.Wer eine verdreckte Toilette hat ist auch in der Küche schlampig.

81

Freitag, 10. September 2010, 01:43

gaehn....

das thema: 'mit dem essen klarkommen' muss doch nich tauf 'CRs' reduziert werden, oder???
Signatur von »knarf«
jetzt wird' waermer 8-)

Willi

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82

Freitag, 10. September 2010, 02:47

Zitat

Original von knarf
gaehn....

das thema: 'mit dem essen klarkommen' muss doch nich tauf 'CRs' reduziert werden, oder???


Aber da wandert das Essen doch hin. :Rolf :Rolf :Rolf

83

Freitag, 10. September 2010, 12:41

Danke knarf du hast recht und unpassende Kommentare braucht es da nicht...
Signatur von »andy74th«
Es grüßt Andre



perry2000

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84

Sonntag, 7. November 2010, 22:30

habt ihr denn immer das falsche gegessen also ich finde das pancit echt toll

aber nicht jeder kann es richtig zubereiten meine frau macht da echt zu viel möhren rein und

zu viel weisskraut ich mag das aber sehr gerne essen wenn man fisch gerne mag

sind doch die philppinen ein paradies kommt aber auch immer darauf an wo

in manila bestimmt nicht aber auf boracay echt super



perry :clapping

91301

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85

Montag, 8. November 2010, 05:55

Ich komme mit dem philippinischen Essen fast gar nicht klar.



verkochtes Fleisch (Adobo ist schrecklich, da ist mir ein richtiges Gulasch lieber), Pancit - egal wo ist superweich und nicht al dente wie ich es gerne mag, barbecue viel zu suees - alles schmeckt irgendwie gleich. Wenn ich das Wort Spaghetti hoere, dann weiss ich von vorneherein, dass zu weich gekocht, eine suesse Sauce - mir dreht sich der Magen, wenn es dann noch lauwarm bis kalt serviert wird.

Ich lebe in Indonesien und finde das Essen hier zwar auch sehr einseitig im geschmack, aber immer noch besser als das philippinische. Richtig leckeres essen in Sued Ost Asien, welches auch wirklich geschmacklich nicht immer sehr aehnlich schmeckt?? In Myanmar ist es wirklich lecker und ich freue mich bereits aufs essen, wenn ich naechste Woche wieder in Yangon bin. Sicher sehr subjektiv aber es ist eben Geschmacksache.

was ich allerdings mag ist Kinilaw, suesses Pandesal am Morgen und am Strand frischess Seegrass

Ach ja letzte Woche habe ich in Camiguin kleine Fische bekommen, aehnlich angemacht wie Kinilaw, die waren ausserst lecker auf der Veranda des Onkels meiner Frau, dazu Kochbananen mit salziger Fischsauce - fast perfekt.

86

Montag, 8. November 2010, 11:46

Es wird immer wieder über die philippinische Küche im negativen Sinn diskutiert

Die Philippinen haben auch traditonelle Rezepte. Natürlich ist durch die verschiedenen Kultureinflüsse es ein bisschen schwer sie zu zuordnen.
Da haben wir den spanischen, malayischen, chinesischen usw. und nicht zu vergessen den USA Einfluss.
Es liegt viellfach am Koch und den begrenzten finanziellen Möglichkeiten, dass nicht das rauskommt, was man erwarten könnte.

Aber für alle die mit einer Pinay liert sind, möchte ich doch 3 Rezepte reinstellen, hier könnt ihr eure Liebsten damit überraschen.
Ist einfach nachzukochen.

Bibingka Biko (Reiskuchen)
Zutaten:
• 4 Tassen Klebreis
• 6 Tassen Wasser
• 2 Büchsen Kokosnussmilch (mittlere Grösse)
• 1 Tasse weisser Zucker
• 2 Tassen brauner Zucker
• Bananenblätter (optional)
Zubereitung:
Dämpfe den Klebreis in 6 Tassen Wasser auf kleinem Feuer.
Füge 5 Minuten bevor das Reis gar ist die erste Büchse Kokosnussmilch mit dem weissen Zucker bei.
Gebe in eine kleine Pfanne den braunen Zucker mit der 2. Büchse Kokosnussmilch und rühre bis die Mischung sämig ist (dickflüssig).
Nehme eine rechteckige mittlere Pyrex Form oder auch Backblech mit einer hohen Kante (ca 3-4 cm), lege Bananenblätter darin aus, soweit vorhanden, und gebe den Reis in die die Form, presse ihn leicht fest.
Giesse den braunen Zuckersirup darüber und gebe das ganze in den bei hoher Hitze in den vorgeheizten Bachofen.
Backe das Ganze bei max. Hitze für ca. 30 Minuten, bis die Oberfläche goldig braun ist.
Lasse die ganze Sache abkühlen und schneide es in Vierecke.

Pancit Bihon (Glasnudeln)

Man kann dies auch zubereiten mit Eiernudeln (Pancit Kanton) oder gemischt mit beiden Nudelarten.
Hier in der Ilocano Gegend wird gemischt, halb Bihon halb Kanton.
Zutaten:
1 Hähnchenbrust
1 -2 Knoblauchzehen
300 g Schweinefleisch (in Streifen schneiden)
1 mittelgrosse Zwiebel
200 g Shrimps (kleine Krevetten, geschält)
Sojasauce
Sojasprossen (optional)
1 TL Salz
Frühlingszwiebeln (Spring onion) fein in Streifen schneiden
Pfeffer
250g Glasnudel (Vermicelli)
2 - 3 Karotten (in kleine Streifen «Julienne» [Fachausdruck] schneiden)
Etwas Öl
1 ½ Tassen klein geschnittenen Weisskohl oder Chinakohl
½ Tasse Kefen (Zuckererbsen; sweet peas) in Streifen geschnitten (optional)
Zitronensaft
Zubereitung:
Die Glasnudel in warmem Wasser einweichen bis sie al dente sind.
Hähnchenbrust und Schweinefleisch zum Kochen bringen und bis zu ca. 15 min. weiter köcheln.
Das Fleisch entfernen und den Sud für die spätere Verwendung aufheben.
Hähnchenbrust in Streifen schneiden.
Die Knoblauchzehen und die Zwiebeln im heissen Öl dünsten.
Das Fleisch hinzufügen und mit Sojasauce würzen. 5 min. dünsten und mit dem Sud (etwa 1 - 2 Tassen) ablöschen. Bis zu 10 min. weiter köcheln
lassen.
Shrimps und Gemüse beifügen. Danach die eingeweichten Nudeln und sonstige Gewürze beigeben.
Ab und zu umrühren (mischen) bis die Nudeln gar sind. Sollten sie zu trocken sein, etwas mehr Sud beifügen.
Mit 1 bis 2 gekochten Eier in Scheiben oder in Viertel geschnitten, garnieren.
Zum Hervorheben des Geschmacks kann man einige Tropfen Zitronensaft über die Nudeln träufeln.

Manok Tinola (Huhn-Ingwer-Eintopf mit Gemüse)
Zutaten:
2 Esslöffel Kochöl
4 Knoblauchzehen gehäutet, mit einem flachen Messer zerdrückt (crushed)
1 bis 4 Esslöffel (je nach gewünschter Geschmackstärke) Ingwer (Ginger) in dünne Streifen geschnitten
1/2 Tasse Zwiebel, gehackt
1 Esslöffel Patis (Fischsauce)
1 kleine grüne (unreife) Papaya geschält in ca. 8 mm Streifen geschnitten, mundgerecht gekürzt
1 Tasse frische Chiliblätter (Spinat allenfalls als Ersatz)
10 Tassen Reiswaschwasser (normalerweise wird ja der Reis vor der Zubereitung gewaschen).
1 kg Huhn in Portionen zerteilt
Zubereitung:
Knoblauch im Öl goldbraun braten, Ingwer und Zwiebeln beifügen bis sie glasig sind (weich).
Füge das Huhn und den Patis bei. Bei kleinem Feuer ca. 5 min. simmern (köcheln) lassen, dann das Reiswasser hinzufügen und weiter simmern bis das Huhn gar ist.
Jetzt die Papaya hinzufügen und gar werden lassen (al dente).
Füge die Chiliblätter dazu, schmecke mit Salz, Vetsin (Ajinomoto; Monosodium Glutamate) ab.
Serviere das Ganze mit Reis.
Ich wünsche einen guten Appetit für die drei Rezepte!

PS
Da ich ja nur Hobbykoch bin, können die professionellen Köche sich jetzt über mich herstürzen und mich eines Bessern belehren


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Arthur« (8. November 2010, 11:58)


MrGuapo69

Torsten Kauer

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Montag, 8. November 2010, 12:18

Wer wirklich interresse am Pinoy Food hat , der sollte sich diese Gruppe mal anschauen

http://www.wer-kennt-wen.de/club/d6lxs5jq

Ich habe mit dem Essen auf den Phils kein Problem, nur halt mit den außergewöhnlichen Speisen und die gibts in fast jedem Land !
Signatur von »MrGuapo69«
1. Ich bin mit meinem Leben zufrieden und dankbar in meiner Zeit
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