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MrGuapo69

Torsten Kauer

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Sonntag, 16. November 2014, 12:42

Goldener Reis - Genmanipulation - Warum ?

gute interessante Infos ...

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Sonntag, 16. November 2014, 15:13

gute interessante Infos ...

Das ist verantwortungslose und bösartige Meinungsmanipulation von saturierten Stadtmenschen die Null Ahnung von der Materie haben. Thema verfehlt, 6, setzen.

Bei solchen Filmen wird nämlich der springende Punkt ganz bewusst unterschlagen: Wer soll denn überhaupt den Golden Rice essen? Es gibt nämlich nur eine einzige Zielgruppe, und das sind extrem arme Leute in abgelegenen Dörfern. Die haben nämlich traditionelle Essgewohnheiten, und zwar 3 x täglich Reis und viel zuwenig Obst und Gemüse, obwohl es dort wild wächst. Daran ändern auch Aufklärungskampagnen nichts. Es wird so gegessen wie es die Vorfahren getan haben. Dass die meisten ihren 40. Geburtstag nicht erlebt haben ist kein Argument für diese Menschen. Kinder, die in solche verantwortungslosen Dorfgemeinschaften hineingeboren werden sind die Zielgruppe vom Golden Rice.

Bei den armen Leuten in den Großstadtslums ist Vitaminmangel kein großes Thema weil in fast allen Nudelsuppen, Brot usw. Vitamine zugesetzt sind. Das Konzept von Golden Rice sieht vor, in den besagten abgelegenen Dörfern Saatgut kostenlos zu verteilen und zu hoffen dass die Farmer es auch aussäen. Dann wäre das Vitamin-A Problem gelöst. Wie bei den traditionellen Sorten kann Golden Rice wieder ausgesät werden da die Gene in normale Sorten eingekreuzt sind. Anbau und Erntemengen sind also identisch.

In dem Film wird suggeriert dass Golden Rice ein Einfallstor für GMO im Allgemeinen ist. Völliger Blödsinn, denn es gibt keinen anderen GMO-Reis. Wegen der Vielzahl der lokal angepassten Reissorten wäre das viel zu teuer und aufwändig. Was in dem Film ebenfalls verschwiegen wird ist die Tatsache, dass auf den Philippinen fast ausschließlich GMO-Mais angebaut wird. Da reichen nämlich landesweit eine handvoll Sorten und deshalb ist das ein großes Geschäft.

Richtig kriminell wird es in dem Film wenn gefordert wird die Landwirtschaft auf Bio umzustellen. Würde man das kurzfristig weltweit tun würden innerhalb von 6 Monaten vermutlich 2 Milliarden Menschen verhungern, und zwar die 2 Milliarden Ärmsten.

So, ich höre jetzt lieber auf, denn wer interessiert sich schon für Fakten?

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Sonntag, 16. November 2014, 17:02

Das Verzehren von genetisch verändertem Mais (GMO-Mais) und Spuren von Monsanto’s ‘Roundup’ Unkraut-Vernichtungsmittel verursachten bei Ratten die Entwicklung von schrecklichen Tumoren, umfangreichen Organ-Schäden und frühzeitigen Tod. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die die Langzeit-Auswirkungen beim Verzehr von MONSANTO’S GMO-Mais erforschte;

WEITER HIER

http://www.neopresse.com/umwelt/neue-gmo…hung-gezwungen/

ODER HIER

http://netzfrauen.org/2014/08/22/topp-ch…ry-agriculture/
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Sonntag, 16. November 2014, 17:27

Das Verzehren von genetisch verändertem Mais (GMO-Mais) und Spuren von Monsanto’s ‘Roundup’ Unkraut-Vernichtungsmittel verursachten bei Ratten die Entwicklung von schrecklichen Tumoren, umfangreichen Organ-Schäden und frühzeitigen Tod. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die die Langzeit-Auswirkungen beim Verzehr von MONSANTO’S GMO-Mais erforschte;

Dir ist aber schon klar dass diese Studie wegen methodischer Fehler inzwischen zurückgezogen wurde?

Dir ist aber schon klar dass Roundup auch bei konventionellen Pflanzen eingesetzt wird (vor der Aussaat) und das andere Unkrautvernichtungsmittel ebenfalls giftig sind?

Dir ist aber schon klar das die Alternative zu Herbiziden Unkrautrupfen per Handarbeit oder wahlweise 70-80% Ertragsminderung ist?

Das mit den Langzeitwirkungen ist ja auch im Film thematisiert worden. Nur wie will man das testen? Ist so ähnlich als damals die Handys aufkamen. Da wurden ja auch 30-jährige Tests vor Markteinführung gefordert. Dann müssten wir also noch 10 Jahre warten bis das erste Handy auf den Markt kommt. Analog müssten die Amis jetzt alle mit 30 Jahren an furchtbaren Tumoren sterben weil sie schon seit 20 Jahren Genfood essen.

Damit hier keine Mißverständnisse aufkommen: Ich bin auch kein Freund von GVO weil es echte Alternativen gibt. Der Vorteil für den Farmer besteht nur in ca. 5% geringeren Produktionskosten. Beim Golden Rice ist der Fall aber völlig anders gelagert. Hier ist GVO eine riesige Chance das Leben und die Gesundheit armer Leute zu retten. Wer das aus ideologischen Prinzipien ablehnt macht sich mitschuldig an Krankheit und Tod dieser Menschen.

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Sonntag, 16. November 2014, 19:15

Außerdem: Selbst beim Ökobauern sind Bakterien und Viren für den Transfer fremden Erbguts im Ackerboden.

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Sonntag, 16. November 2014, 21:20

Bei solchen Filmen wird nämlich der springende Punkt ganz bewusst unterschlagen: Wer soll denn überhaupt den Golden Rice essen? Es gibt nämlich nur eine einzige Zielgruppe, und das sind extrem arme Leute in abgelegenen Dörfern. Die haben nämlich traditionelle Essgewohnheiten, und zwar 3 x täglich Reis und viel zuwenig Obst und Gemüse, obwohl es dort wild wächst. Daran ändern auch Aufklärungskampagnen nichts.



Es wird so gegessen wie es die Vorfahren getan haben. Dass die meisten ihren 40. Geburtstag nicht erlebt haben ist kein Argument für diese Menschen. Kinder, die in solche verantwortungslosen Dorfgemeinschaften hineingeboren werden sind die Zielgruppe vom Golden Rice.


Die durch das Frendgen erzeugten Karotine verändern die Farbe des Reis. Daher auch der Name "Goldener Reis". Allein daswegen könnten die auf Tradition bedachten Dorfbewohner diesen Reis ablehnen.

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Sonntag, 16. November 2014, 23:47


Das ist verantwortungslose und bösartige Meinungsmanipulation von saturierten Stadtmenschen die Null Ahnung von der Materie haben. Thema verfehlt, 6, setzen.

Bei solchen Filmen wird nämlich der springende Punkt ganz bewusst unterschlagen: Wer soll denn überhaupt den Golden Rice essen? Es gibt nämlich nur eine einzige Zielgruppe, und das sind extrem arme Leute in abgelegenen Dörfern. Die haben nämlich traditionelle Essgewohnheiten, und zwar 3 x täglich Reis und viel zuwenig Obst und Gemüse, obwohl es dort wild wächst. Daran ändern auch Aufklärungskampagnen nichts. Es wird so gegessen wie es die Vorfahren getan haben. Dass die meisten ihren 40. Geburtstag nicht erlebt haben ist kein Argument für diese Menschen. Kinder, die in solche verantwortungslosen Dorfgemeinschaften hineingeboren werden sind die Zielgruppe vom Golden Rice.

Bei den armen Leuten in den Großstadtslums ist Vitaminmangel kein großes Thema weil in fast allen Nudelsuppen, Brot usw. Vitamine zugesetzt sind. Das Konzept von Golden Rice sieht vor, in den besagten abgelegenen Dörfern Saatgut kostenlos zu verteilen und zu hoffen dass die Farmer es auch aussäen. Dann wäre das Vitamin-A Problem gelöst. Wie bei den traditionellen Sorten kann Golden Rice wieder ausgesät werden da die Gene in normale Sorten eingekreuzt sind. Anbau und Erntemengen sind also identisch.

In dem Film wird suggeriert dass Golden Rice ein Einfallstor für GMO im Allgemeinen ist. Völliger Blödsinn, denn es gibt keinen anderen GMO-Reis. Wegen der Vielzahl der lokal angepassten Reissorten wäre das viel zu teuer und aufwändig. Was in dem Film ebenfalls verschwiegen wird ist die Tatsache, dass auf den Philippinen fast ausschließlich GMO-Mais angebaut wird. Da reichen nämlich landesweit eine handvoll Sorten und deshalb ist das ein großes Geschäft.

Richtig kriminell wird es in dem Film wenn gefordert wird die Landwirtschaft auf Bio umzustellen. Würde man das kurzfristig weltweit tun würden innerhalb von 6 Monaten vermutlich 2 Milliarden Menschen verhungern, und zwar die 2 Milliarden Ärmsten.

So, ich höre jetzt lieber auf, denn wer interessiert sich schon für Fakten?

Danke perfekt dargestellt!
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Montag, 17. November 2014, 00:00

Außerdem: Selbst beim Ökobauern sind Bakterien und Viren für den Transfer fremden Erbguts im Ackerboden.
Ganz richtig.

Nebenbemerkung ich bin dort wo GVO nur den Firmen (Monsanto), aber nicht der Gesellschaft nutzt, auch ein Gegner der Gentechnik.
Beim Golden Reis liegt die Sache wie Jochen schon darstellt aber anders. Das Saatgut soll kostenlos sein und so weit ich weiss verdient da keine der grossen Firmen dran.

Zur Gentechnik:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzenz%C…nsz.C3.BCchtung

Zitat

Bei der Mutationszüchtung werden Samen Röntgen- oder Neutronenstrahlen, Kälte- und Wärmeschocks oder anderen Mutagenen ausgesetzt[2], um neue Eigenschaften durch Mutation zu erzielen, die einen positiven Effekt aufweisen. Nur ein sehr kleiner Teil der Mutanten ist für die Weiterzucht erfolgversprechend, da die meisten Defekte zeigen und unbrauchbar sind. Die so mutierten Pflanzen müssen mit leistungsfähigen Zuchtlinien zurückgekreuzt werden, um die neue, positive Eigenschaft in diese zu überführen.[3] Obwohl in der Mutationszüchtung die Erbinformation unkontrollierter verändert wird als mit der Gentechnik, ist sie im Gegensatz zu dieser in der Öffentlichkeit weniger bekannt. Sie unterliegt dabei keiner gesetzlichen Regulierung, da sie im Prinzip nur eine gezielte Steigerung der natürlichen Mutationsfrequenz darstellt. Diese tritt ohnehin in der Natur auf und ist die Grundlage der Evolution.

Die Mutationszüchtung wird so weit ich weiss, schon Jahrzehnte angewendet und ist im Vergleich zur Gentechnik, bei der nur einzelne Gene transferiert werden, um einige Potenzen schlimmer wenn man so will.

Aber frei nach dem Motto alles was künstlich ist ist schlecht und alles was Natur ist, ist gut kann man zwar einen Biohof gründen aber vorwärts bringt diese naturromantische Sichtweise leider nicht.
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Montag, 17. November 2014, 17:09

Die durch das Frendgen erzeugten Karotine verändern die Farbe des Reis. Daher auch der Name "Goldener Reis". Allein daswegen könnten die auf Tradition bedachten Dorfbewohner diesen Reis ablehnen.

Das ist in der Tat die größte Sorge der Golden Rice Entwickler. Allerdings war m.W. bei den Freilandpflanzungen der Beta-Karotin Gehalt weitaus höher als in den vorausgegangenen Laborversuchen. Dadurch wird die erforderliche tägliche Reismenge geringer, der Golden Rice kann also in der Küche mit normalen Reis gemischt werden. Der Geschmack soll auch identisch sein. Wie sich das alles in der Praxis entwickelt wird man sehen müssen.

Vieleicht sollte ich erwähnen dass eine der 4 Freiland-Versuchspflanzungen auf unserer Farm in Tigaon, Camarines Sur, stattgefunden hat. Dadurch hatten wir über 2 Jahre lang fast täglich Kontakt zu den Wissenschaftlern. Es wurde ein unglaublicher Aufwand getrieben, auch was die Sicherheit betrifft. So läuft z.B. der Pachtvertrag immer noch, obwohl die letzte Ernte im Oktober 2013 erfolgte. Seitdem wird das Versuchsfeld einmal wöchentlich mit Herbiziden gespritzt um 100% sicherzugehen dass da nichts nachkeimt. Bei Reis beträgt der Pollenflug nur wenige Meter. Der Sicherheitsabstand zu anderen Reisfeldern ist per Gesetz auf mindestens 50 Meter festgelegt. Tatsächlich wurde ein Abstand von ca. 300 Metern eingehalten.

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Torsten Kauer

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Dienstag, 18. November 2014, 12:35

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ich , wenn sie dann sachlich fundiert erklärt werden , und nicht "setzen 6 ", das ist ja völlig daneben.
Leider scheint es ja nicht viele Quellen zu geben , wenn doch werden sie gleich wieder schlecht gemacht, verschwört oder als unkenntnis abgehandelt !!!

Außerdem widerspricht du dir, in dem Video wird doch erwähnt das es 3x mal amTag reis gibt und es die ärmsten betrifft !!!

Schlimm auch wenn es nur noch Genmanipulierten Reis gibt, das heißt meine Schwiegermutter planzt den auch und ich hätte ich schon gegessen ?!
Sie kauft das saatgut , sie bekommt es nicht kostenlos.
wenn dies stimmt ist die Aussage doch richtig das die Philippines ein Versuchsland ist.

Vieleicht kann man das einem Stadtmenschen vernünftig erklären warum durch natürliche Reispflanzung gleich 2 Millarden Menschen sterben ?
Ich denke mal das durch das Hochwasser mehr Ernte vernichtet wird als durch Bio Anbau , oder ?

zu Vitamin A .. den Mangel soll es ja durch die ganze Vielfalt des Obstes und Gemüse gar nicht geben .... also warum genmanipulierter Reis ?
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Dienstag, 18. November 2014, 13:10

Vieleicht kann man das einem Stadtmenschen vernünftig erklären warum durch natürliche Reispflanzung gleich 2 Millarden Menschen sterben ?

Wer hat das behauptet? Die genannte Hungersnot gibt es wenn global die gesamte Landwirtschaft auf Bio umgestellt würde. Also, wenn man Bio-Reis pflanzt hat man zunächst einmal nur eine Ernte pro Jahr weil der Boden 8 Monate braucht um genügend natürliche Nährstoffe aufzubauen. Wenn es dann noch zu einem Schädlingsbefall kommt und Bio-Pestizide nicht wirken gibt es einen Totalschaden. Aber auch ohne Schädlinge kommt man auf max. 3 t/ha. Wenn man wie bei den Kleinbauern üblich konventionell pflanzt hat man im Schnitt 2,5 Ernten im Jahr, ca. 8-9 t/ha. Kapitalkräftige Großbauern die über ganzjährige Bewässerung usw. verfügen pflanzen 2 x pro Jahr, davom 1 x Hochleistungs-Hybridsorten. Das bringt dann ca. 14 t/ha im Jahr.

Bei Mais wäre der Unterschied Bio-konvi noch viel eklatanter. Ohne Herbizide müssten die Felder mehrmals von Hand per Hacke unkrautfrei gemacht werden. Bei einem 100 qm Feld ist das kein Problem, aber bei zig oder hunderte Hektar stellt sich die Frage wer diese Knochenarbeit machen soll und wer das bezahlt. Ohne Unkrautbekämpfung würden die Maispflanzen überwuchert, was mindestens 70% Ernteminderung bedeutet. Und man kann nicht mehr mit Maschinen mähen. Wenn sich dann noch die ersten Stemborer zeigen und nicht gespritzt werden kann ist eine Erntemenge von genau Null angesagt.

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Torsten Kauer

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Dienstag, 18. November 2014, 13:43

Wer hat das behauptet?
??? du selber in Post 3 !!!

Also, wenn man Bio-Reis pflanzt hat man zunächst einmal nur eine Ernte pro Jahr weil der Boden 8 Monate braucht um genügend natürliche Nährstoffe aufzubauen.
d.h. also das die angelegten Reisfelder die 2x im Jahr ernten alle Genmanipuliert sind ?
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Dienstag, 18. November 2014, 13:44

Schlimm auch wenn es nur noch Genmanipulierten Reis gibt, das heißt meine Schwiegermutter planzt den auch und ich hätte ich schon gegessen ?!
Sie kauft das saatgut , sie bekommt es nicht kostenlos.
wenn dies stimmt ist die Aussage doch richtig das die Philippines ein Versuchsland ist.

Ich denke du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Noch gibt es nirgends auf der Welt Gen-Reis. Dafür aber Gen-Mais, auch auf den Philippinen. Es wird auch so schnell keinen Gen-Reis geben ausser Golden Rice. Das liegt u.a. daran dass bei Reis der Hauptvorteil der Genmanipulation nicht genutzt werden kann: Gen-Pflanzen sind resistent gegen Roundup. D.h. dieses Unkrautvernichtungsmittel kann auf die Nutzpflanzen gespritzt werden ohne diese abzutöten. Beim Reis wird das Unkraut hingegen durch Flutung der Felder unterdrückt. Golden Rice ist übrigens nicht resistent gegen Roundup!

Wenn man Reis-Saatgut kauft hat man immer wesentlich höhere Erträge als wenn man einen Teil der eigenen Ernte wieder aussät. Das hat vor allem mit der Sortenreinheit zu tun. Bei eigenem Saatgut hat man immer auch Samen von den benachbarten Feldern dazwischen. So, nun haben die verschiedenen Sorten unterschiedliche Wachstumszeiten. D.h. ein Teil der Reispflanzen ist noch nicht ausgereift während andere Pflanzen bereits überreif sind. Dann kann man die Ähren einzeln mit der Nagelschere ernten...

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Dienstag, 18. November 2014, 14:02

d.h. also das die angelegten Reisfelder die 2x im Jahr ernten alle Genmanipuliert sind ?

Nein, das bedeutet nur dass diese Felder mit Kunstdünger gedüngt werden und bei jeder Neupflanzung eine andere Sorte verwendet wird. Auf diese Weise wird sichergestellt dass alle Nährstoffe im Boden vorhanden sind. Beim Bio-Anbau dürfen nun mal keine Kunstdünger verwendet werden. Wenn man ersatzweise z.B. mit Kompost düngt ist das ein Glücksspiel weil man nie weiß welche Nährstoffe wann pflanzenverfügbar sind. Bio hat also nichts mit dem Saatgut zu tun sondern nur mit Düngung, Unkraut- und Schädlingsbekämpfung. 99% der Reisfelder die du auf den Philippinen siehst sind nicht bio sondern konventionell und 0% sind Genreis.

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Dienstag, 18. November 2014, 19:00

ich kenn mich ja als " saturierten Stadtmensch "nicht so aus, deshalb hätte ich da mal nen paar fragen:

1) ist es richtig, dass die Rockefeller Foundation und die Bill und Melinda Gates Stiftung mit Millionenbeträgen das Projekt fördern?

2) ist es richtig, dass bis heute keine einzige Fütterungsstudie an Tieren zur Untersuchung gesundheitlicher Risiken mit dem Reis veröffentlicht wurden und trotzdem bereits Versuche an chinesischen Schulkindern durchgeführt.

3) ist es richtig, dass die langfristigen ökologischen Risiken bisher nicht untersucht wurden.

4) ist es richtig, dass Daten zur Stabilität der Carotinoide, die insbesondere bei einer Lagerung der Reiskörner abgebaut werden könnten fehlen? Die Carotinoide werden aufgrund der gentechnischen Veränderung im Reis gebildet und sollen die Versorgung mit Vitamin-A sicherstellen.

5) ist es richtig, dass ausreichende Daten zur biologischen Verfügbarkeit fehlen? Damit klar ist, inwieweit die im Reis produzierten Carotinoide vom menschlichen Körper zur Deckung des Vitamin-A-Bedarfs verwertet werden können.

6) ist es richtig ,dass kaum Daten über mögliche ungewollte Veränderungen der Inhaltsstoffe im Reis und des Stoffwechsels der Pflanzen vorliegen, ebenso wenig wie systematische Untersuchungen über die Reaktion der Pflanzen auf wechselnde Umweltbedingungen.

7) ist es richtig , dass ein kommerzieller Anbau des Golden Rice wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer nicht rückholbaren Ausbreitung des gentechnisch manipulierten Erbgutes in der Umwelt und zu einer Kontamination des Erbguts der regionalen Reissorten führen wird – mit nicht absehbaren langfristigen ökologischen und ökonomischen Folgen.

8) ist es richtig, dass Syngenta den Reis vertreibt und ist es richtig , dass das Konzern Paraquat in rund 100 Länder verkauft? ist es richtig das dieses Mittel für mehr als 1 Million Vergiftungen insbesondere in der dritten Welt verantwortlich ist?

9)ist es richtig,dass Vertreter des „Golden-Rice“-Teams bei einer Konferenz des Vatikans die deutliche Absenkung der Sicherheitsstandards bei Marktzulassungen von gentechnischveränderten Pflanzen gefordert haben?

10) Auf den Philippinen wird der „Golden Rice“ aus dem Versuchsanbau geerntet. ist es richtig , dass die Gates-Stiftung dem Internationalen Reisforschungszentrum IRRI weitere zehn Millionen US- Dollar für das „Golden-Rice“-Projekt zur Verfügung gestellt hat?.



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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »dida59« (18. November 2014, 19:24)


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Dienstag, 18. November 2014, 19:44

Hier gibt es die Antworten:

http://irri.org/golden-rice/faqs

Aufgrund der Resultate von den Freilandversuchen ist eine Markteinführung noch weit entfernt. Das Hauptproblem sind die zu niedrigen Hektarerträge. Da ist noch jede Menge Forschungsaufwand nötig.

Na ja, wenn es nach Leuten wie dida59 geht brauchen wir überhaupt keine Forschung. Wenn man immer nur die Risiken sieht und die Chancen ignoriert hätte würde die Menschheit immer noch in Höhlen leben.

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Dienstag, 18. November 2014, 19:58

ich kenn mich ja als " saturierten Stadtmensch "nicht so aus, deshalb hätte ich da mal nen paar fragen:
1-10) ist es richtig, (...)

Du machst es dir sehr einfach.
Darüber hinaus ist das nahe an Manipulation.
Entweder hast du echte Fragen, dann kannst du sie mal kurz Googeln und bei Misserfolg hier einstellen oder du schreibst sie wie oben ab - ohne Antworten natürlich, denn dann müsstest du die vermutlich sehr einseitigen Quellen offenlegen - und hast damit etwas anderes im Sinn als dich oder Andere zu informieren. :P

Das ist schlicht schlechter Stiel.

Für mich zeichnet sich eine vernünftige Diskussion dadurch aus, dass man auf einander eingeht.

Im Film kamen ein Haufen Behauptungen und Vorurteile. Ich habe dazu nicht mal alles sehen müssen. Es ist sehr schnell klar, dass der Film einseitig bis zur Verleumdung ist.
Wir haben hier genug Sachen gebracht, die einige Vorurteile widerlegen, sowie Einwände relativieren und den Nutzen des Golden Reis aufzeigen.
Ev setzt du dich mit diesen Argumenten auseinander, bevor du zum manipulativen Rundumschlag ausholst.

Sorry dass musste jetzt sein. Wenn du also Argumente hast, die unsere entkräften nur her damit. Ev. kann man sich dann auch verstehen.

Ansonsten nur noch eines:
Menschen die Hunger leiden, interessieren sich zuerst dafür, dass und wie sie genug zu essen bekommen (und gesund bleiben).
Zeigen die "Bios" ihnen das nicht, sondern die "Gentechniker", dann können wir fetten und satten Westler noch lange im Elfenbeinturm diskutieren.
Ändern wird sich dadurch aber nix.

Nur so zum drüber nachdenken:
Es gibt ja nicht nur Kleinbauern, sondern riesige Agrarbetriebe auf der Welt, die nicht tausende, sondern 100'000de für Dünger, Spritzmittel und Gensaatgut ausgeben.
Wenn man denen zeigen könnte, wie sie diese Summen einsparen können... die würden einen glatt beteiligen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Sunnyenergy« (18. November 2014, 20:24)


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Dienstag, 25. August 2015, 19:49

Golden Rice - Glänzende Lösung oder schillerndes Problem?

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Quelle: Deutsche Welle
mehr unter: http://www.dw.com/de/global-ideen-reis-g…rung/a-18670343
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Montag, 17. Oktober 2016, 18:57

Gentechnisch veränderte Pflanzen - Nobelpreisträger fordern Zulassung

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Quelle: deutschlandfunk.de
mehr unter: http://www.deutschlandfunk.de/gentechnis…ticle_id=368818
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Sonntag, 23. Oktober 2016, 20:15

Wird Golden Reis bis Ende 2016 für den kommerziellen Anbau freigegeben?

http://www.nzz.ch/wissenschaft/medizin/o…-reis-ld.104452

Zitat

Sollten die zuständigen Regierungen bis Ende Jahr den nun getesteten GV-Reis für den kommerziellen Anbau freigeben, dann könnte man danach umgehend mit der Saatgutproduktion beginnen. In zwei oder drei Jahren könnten dann Reisbauern erstmals Goldenen Reis für den Eigenbedarf oder den Verkauf kultivieren. Damit wäre die erste GV-Pflanze, die aus rein medizinischen Gründen entwickelt wurde, bei den Bedürftigen angekommen.
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Samstag, 5. November 2016, 07:34

Die Natur ist alles andere als gut - Papst Franziskus hat den Goldenen Reis gesegnet

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Quelle: tagesanzeiger.ch
mehr unter: http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur…/story/16261820
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DL8KE

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Beruf: Dipl-Betriebswirt, Qualitätsmanager NE-Metalle, Journalistischer Ghostwriter (Crowdfunding Jobs)

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23

Dienstag, 15. August 2017, 12:56

Golden Rice jetzt mit Eisen und Zink

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Quelle: keine-gentechnik.de
mehr unter: http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32703/
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Signatur von »DL8KE«
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24

Dienstag, 15. August 2017, 13:47

ETH-Forscher entwickeln Super-Gen-Reis

Zitat:
«Unsere Resultate zeigen, dass es möglich ist, in einer einzigen Reispflanze mehrere wichtige Mikronährstoffe für eine gesunde Ernährung zu kombinieren», sagt Navreet Bhullar, Oberassistentin im Labor für Pflanzenbiotechnologie der ETH Zürich.
Normaler Reis besitzt kaum Spurenelemente, der gentechnisch veränderte Super-Reis hingegen enthält Eisen, Zink und Beta-Karotin.

https://www.blick.ch/news/wirtschaft/mit…-id7122307.html