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  • »Stefan_F« ist männlich
  • »Stefan_F« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 383

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1

Freitag, 10. November 2017, 03:58

Fleischqualität

Wenn ich in Deutschland ein Schweinekotelett und auf den Philippinen ein Pork Chop kaufe, bekomme ich das gleiche Stück Fleich, leicht zu erkennen an dem Knochenstück. Aber im philippinischen Pork Chop befinden sich oft noch Knochensplitter und Knorpelreste. Aber wieso findet man Knochensplitter an Stellen, wo sich beim lebenden Scwein keine Knochen befinden? Man ist es ja gewohnt, dass die Schlachter schlampig arbeiten und das Fleich nicht sorgfältig von Schwarte und knorpel trennen, aber Knochen da, wo keine hingehören?

bernd f

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2

Freitag, 10. November 2017, 06:56

Wenn ich in Deutschland ein Schweinekotelett und auf den Philippinen ein Pork Chop kaufe, bekomme ich das gleiche Stück Fleich, leicht zu erkennen an dem Knochenstück. Aber im philippinischen Pork Chop befinden sich oft noch Knochensplitter und Knorpelreste. Aber wieso findet man Knochensplitter an Stellen, wo sich beim lebenden Scwein keine Knochen befinden? Man ist es ja gewohnt, dass die Schlachter schlampig arbeiten und das Fleich nicht sorgfältig von Schwarte und knorpel trennen, aber Knochen da, wo keine hingehören?
vermutlich wird das fleisch gepresst und dann auf eine "schnittfeste" temperatur gebracht , wenn diese maschinen nicht gut arbeiten werde knochenteile zerstossen uder verpresst . ich habe das mal beobachtet wenn monterry ware bekommt
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löti

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3

Freitag, 10. November 2017, 08:08

Ich habe dort auch des öfteren den Eindruck, dass Metzger dort nicht schlachten, sondern die armen Viecher wohl sprengen..... Wie kommen sonst so viele Knorpel- und Knochenstücke an/ ins Fleisch? Eine "saubere" Trennung der diversen Fleischteile findet meiner Erfahrung nach auch selten statt.
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mytilus

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4

Freitag, 10. November 2017, 13:14

In einem Land, in dem Hühner mit dem Hackebeil zerlegt werden, kannst du nicht erwarten, dass da bei Schweinen anatomisch korrekt arbeitende Ausbeiner/Zerleger tätig sind.

Phils60

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5

Freitag, 10. November 2017, 14:24

Jeder der sich auch nur annähernd auf den Philippinen auskennt weiß, das es nur sehr wenige gute Schlachter gibt.

Perles

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6

Freitag, 10. November 2017, 16:13

Bestens ausgebildete Metzgermeister gibt es doch in jedem Barangay :Rolf :Rolf

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Positiv ist auf den Philippinen, dass ein Schlachttier wohl noch zu 100% verwertet wird und nicht wie bei uns zu 60% als Tierfutter oder
in der Kehrichtverbrennungsanlage endet.

Gruss
Peter

mytilus

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7

Freitag, 10. November 2017, 17:01

@ Phils60

Und warum gibt es so wenige gute Schlachter? Das gleiche Problem wie in vielen anderen Bereichen dieses Drittweltlandes: Es ist fast allen Leuten völlig egal, ob der Schlachter was vom Fach versteht oder einfach nur mit Messer oder Hackebeil irgendwie das Viech zerkleinert. Andere Drittweltstaaten gucken, dass sowas besser geht, lassen Leute erlernen, wie man sowas macht, und die geben ihr Wissen weiter. Besser oder sogar gut machen hat in PH eher wenig Stellenwert.

@ Perles

Irrtum! Ein Freund war jahrelang in der Fleisch- und Wurstindustrie Betriebsleiter. Da geht wenig ins Tierfutter oder sonstwo hin. Da werden sogar Knochen mit Restfleischanhaftungen in den Separator geschickt, und was der runterholt, steckt in Wienerli oder sonstiger Feinwurst.

Scubaholly

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Über mich: ...nur noch ab und an lesend hier...

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8

Freitag, 10. November 2017, 17:26

Da werden sogar Knochen mit Restfleischanhaftungen in den Separator geschickt, und was der runterholt, steckt in Wienerli oder sonstiger Feinwurst.
...so sieht's aus! Gerade am Montag wurde das auf der ARD gesendet: es gibt nachweislich zig zehntausend von Tonnen Separationsfleisch, die nachweislich nicht exportiert werden und verbotenerweise somit im Land "verschwinden"! Die Politik schein's nicht zu kümmern; auf deren Arbeitsessen wird so etwas bestimmt nicht serviert...

"Unsere" Metzger auf dem Markt wussten allerdings bei Vorbestellung schon, wie man an ein Filet kommt und wie ein Kotelettstrang auszusehen hat; allerdings bedurfte es dafür Anweisung meinerseits und Bereitschaft, wirklich nur etwas mehr zu bezahlen. Nie vergesse ich den Spruch, nachdem ich das Filet ausgelöst hatte: "...and that's good, w/o bones"? :rolleyes:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scubaholly« (10. November 2017, 17:32)


Perles

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9

Freitag, 10. November 2017, 17:42

Mit 60% habe ich wohl etwas übertrieben, aber auch 48% sind noch viel.

index.php?page=Attachment&attachmentID=70332

Gruss
Peter

mytilus

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10

Freitag, 10. November 2017, 18:26

Scubaholly, das Separatorfleisch ist ja per se ebenso frisch wie das Steak, nur eben nicht kompakt. Also warum nicht verarbeiten und essen?

@ Perles: Bei Rindern hast du natürlich viele Prozente Mägen und Gedärm. Gehirn ist seit BSE nicht marktfähig, Rindertalg mag auch keiner mehr. Herz ist megalecker, aber irgendwie in D emotional bewertet. Lunge darf gern ins Tierfutter.

91301

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11

Freitag, 10. November 2017, 18:35

Als Metzgersohn aus Deutschland, darf ich eventuell meinen zersplitterten Knochen dazu geben.

Gekuehltes Fleisch laesst sich leichter schneiden. In Deutschland wird kein warmes Fleisch zerteilt, dadurch kommt man besser durch das Fleisch selbst an den Knochen.

Ich habe als Jugendlicher ueber Jahre beim Vater mitgeholfen, daher erlaube ich mir dieses Urteil, jetzt beim Bruderherz helfe ich wenig mit, aber der Prozess hat sich nicht geaendert.

Dass natuerlich die Ausbildung auf den Philippinen auch eine andere ist, versteht sich von selbst, aber dies hat nicht unbedingt etwas mit den Philippinen zu tun, sondern ist generell in all jenen Laendern, in welchen sofort frisch nach der Schlachtung das Fleisch weiterverkauft wird eben so.

Once

Meister

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12

Freitag, 10. November 2017, 23:01

@ Perles: Bei Rindern hast du natürlich viele Prozente Mägen und Gedärm. Gehirn ist seit BSE nicht marktfähig, Rindertalg mag auch keiner mehr. Herz ist megalecker, aber irgendwie in D emotional bewertet. Lunge darf gern ins Tierfutter.
Es haben sich halt in den letzten Jahrzehnten die Essgewohnheiten in Deutschland gewaltig geändert. Innerein sind ja inwischen fasst verpönt. Nierenbraten, Hirn, gebackene Leber, Wellfleisch, Blutwurst essen halt immer weniger Leute.

Wenn, dann geht es noch in die Wurst.

Scubaholly

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13

Samstag, 11. November 2017, 11:04

Scubaholly, das Separatorfleisch ist ja per se ebenso frisch wie das Steak, nur eben nicht kompakt. Also warum nicht verarbeiten und essen?
Yep, sehe ich genau so! Was mich stört: dass hier irgendwo und irgendwie gemauschelt wird! Die hatten in dem Beitrag gezeigt, dass man mal eben als Kleinhersteller ein Kilo Putenschninkenwurst für schlappe 20€Cent herstellen kann (wohl ohne Kalkulation von Energie, Anschaffung/Abschreibung Maschinen, Lohnkosten usw.); die dann im Verkauf als "Rein"fleisch um die 5€/Kg abwirft. Ich habe absolut nichts dagegen, nach Möglichkeit das ganze Tier zu verwerten, wie es seltsamer Weise auf den Philippinen passiert. Nur sollte es hier in D dann dementsprechend deklariert und auch verpreist werden.

mhb

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14

Samstag, 11. November 2017, 11:45

In sm oder Robinson an der "frischfleischtheke" wird gefrorenes Fleisch "professionell" mit Maschinen zerteilt.


* "Frischfleischtheke" dort liegt dann schon wenn nicht gerade "frisch gefroren" zerteilt wird gute Woche.

* "professionell" in Bezug auf Maschinen.
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Bereue nie etwas das du getan hast,wenn du in dem Moment in dem du es getan hast glücklich warst.

mytilus

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15

Samstag, 11. November 2017, 12:47

Scubaholly, billige Wurstmethode 1 ist dieses Separatorfleisch, billige Methode 2 ist Formfleisch = Fleischstückchenpuzzle. Bisschen Klebeeiweiß dazugeben und in die gewünschte Form bringen.

McTan

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16

Samstag, 11. November 2017, 14:32

In Phils macht meine Frau gern die typische dünne Suppe mit Schweinefleischeinlage und isst sie sehr gern. Ich weniger.
Will sie die gleiche Suppe in D. zubereiten, klagt sie über den Gestank (Zitat) beim Kochen des Fleisches.
Warum ist das so ?
Inzwischen gibt es die Suppe bei uns nicht mehr.
Deutsche machen eine solche Suppe gewöhnlich auch nur mit Rindfleisch.

In Phils kommt das Fleisch für zahlreiche Eaterys an der Straße aus China tiefgefroren in großen Kartons.
Die werden von Zwischenhändlern ungekühlt abgeholt und der Inhalt kommt halb aufgetaut auf einen Hauklotz.
Wird dann per Kilo mit dem Moped ausgeliefert.
Wie mir mal ein dt. Metzger sagte, kaufen die großen Foodfirmen in Phils das Fleisch nur im Ausland ein, da die phil. FLeischqualität zu schlecht wäre.
Wenn es schon für die roten Eiweiß- und Mehlstangen, genannt Hot Dog, nicht reicht, wie schlecht muss es dann sein ?


McTan

mytilus

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Samstag, 11. November 2017, 18:29

In diesem China-TK-Fleisch kann alles sein, auch Hund und Ratte oder schon mal Angegammeltes.

Schweinefleisch in PH mag ja noch qualitativ halbwegs OK sein, wobei ich viele Lechons als ziemlich wabbelig in der Fleischkonsistenz empfunden habe. Aber aus einem altgedienten Carabao oder Rindvieh kann man nun mal keine top Steaks machen, dazu haben sie keine Ahnung von Abhängen/Reifen, teilweise schneiden sie das Vieh auch falschrum bezogen auf die Faser zu. Vor Jahren war mal in einem Resort eine deutsche Fleisch-Fachverkäuferin, hat dem Personal x-mal gezeigt, wie man es richtig macht. Die Jungs haben es nicht kapiert.

Daniel Schweiz

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Samstag, 11. November 2017, 22:59

In der Metro und S&R kriegen die Rinderhälften geliefert.
S&R Fleisch ok. Metro ist das Filet meist Butter zart.
Signatur von »Daniel Schweiz«
nicht jeder versteht meine art von humor. ich lache aber auch gerne alleine.