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einmensch

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  • »einmensch« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 10. April 2008, 13:46

Filipinos auf Schulden ansprechen

Seit meinem letzten "Urlaub" schuldet mir eine Frau (keine Beziehung mit ihr) noch 15000 Peso.

Muss man irgendwelche Höflichkeitsformeln beachten wenn man jemand fragen will wo die Kohlen bleiben? Soll ja nicht unhöflich sein.

Bad-Guy

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2

Donnerstag, 10. April 2008, 13:56

Ich glaube eher, dass du mit Höflichkeit nicht weit kommst. Ich würde einfach sagen "Where is my money?".

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3

Donnerstag, 10. April 2008, 14:03

RE: Filipinos auf Schulden ansprechen

Hallo einmensch,

kenne hier natürlich Deinen konkreten Fall nicht.
Auf den Phils gibt es nach meiner Erfahrung oft leider ein anderes Verständnis von "Borgen". Meist geht dies nämlich nur in eine Richtung, vor allem wenn nie ein Feedback kommt von der betreffenden Person.
Wenn Du also ruhig schlafen willst, schreibe es unter "Erfahrung gewonnen" ab.

Ansonsten viel Glück beim höflichen Nachfragen.

Beste Grüsse
deepdiver27
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[b]Wir, die guten Willens sind, geführt von den Ahnungslosen, versuchen, für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen. Wir haben so viel mit so wenig so lange versucht, dass wir jetzt qualifiziert sind, fast alles mit nichts zu bewerkstelligen.

Quelle unbekannt
[/b]

carldld

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4

Donnerstag, 10. April 2008, 14:28

RE: Filipinos auf Schulden ansprechen

Zitat

Originally posted by deepdiver27

Auf den Phils gibt es nach meiner Erfahrung oft leider ein anderes Verständnis von "Borgen".

Beste Grüsse
deepdiver27


Ja! "Borgen" heisst da oft soviel wie "schenken"! Bei einem Foreigner sowieso! :D

Gruss
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Mannip1

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5

Donnerstag, 10. April 2008, 14:32

RE: Filipinos auf Schulden ansprechen

auch wenns schwer fällt. Ich würde das Geld als "Lehrgeld" verbuchen und kein Geld mehr verleihen, kannst dann besser gleich verschenken.
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Carabao

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6

Donnerstag, 10. April 2008, 15:35

RE: Filipinos auf Schulden ansprechen

Ich denke auch, dass Du das Geld abschreiben solltest. Es sei denn, die Schulnerin stammt aus der Mittelschicht und ist vermögend. Dann ist vielleicht noch eine Chance.
Die Filipinos selber bekommen das ja oft nicht hin. Die Mutter meiner Freundin betreibt seit fast einem Jahr ein kleines Business. Kauft Kleidung in Manila und verkauft sie dann in der Provinz an Nachbarn mit etwas Aufschlag. Verkaufen ist vielleicht zuviel gesagt, denn meist lassen die Leute "anschreiben". Jetzt haben alle möglichen Leute bei ihr Utang (Schulden), aber kaum einer zahlt. Und versucht sie das Geld einzutreiben, wird ihr noch dreist erzählt, dass ihre Tochter doch mit einem Foreigner zusammenleben würde und sie doch somit genug Geld haben müsse.

Vergiss also besser die Sache.

LG Carabao

nanu

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7

Donnerstag, 10. April 2008, 16:12

RE: Filipinos auf Schulden ansprechen

Zitat

Original von einmensch
Seit meinem letzten "Urlaub" schuldet mir eine Frau (keine Beziehung mit ihr) noch 15000 Peso.

Muss man irgendwelche Höflichkeitsformeln beachten wenn man jemand fragen will wo die Kohlen bleiben? Soll ja nicht unhöflich sein.


Grundsätzlich gilt auch hier, wenn ich etwas von jemanden möchte, sollte ich es zuerst immer mit Höflichkeit versuchen. Das gebietet einem der gesunde Menschenverstand.
Darüber hinaus solltest Du noch beachten, ermögliche Deinem Gegenüber sein Gesicht zu wahren. Es lebt sich nicht nur besser damit, sondern man lebt auch länger.

Wenn die Schuldnerin keine Anstände macht zu zahlen, kannst Du es noch über den Barangay capitan versuchen. Weitere rechtliche Schritte sind angesichts des Steitwertes nicht zu empfehlen, da allein Deine Anwaltskosten über dem Streitwert liegen werden.

Gruß, nanu
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Guan Dao

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8

Donnerstag, 10. April 2008, 16:24

:dontknow

aha. alle poster sind sich hier also einig das es auf den phils üblich ist geld zu leihen und einfach nicht zurückzuzahlen.

:denken

ist das nun negativ zu sehen?

wird da wieder ein ganzes volk verunglimpft?

:dontknow

da ich hier für ehrliche berichte schon NE menge keile bekommen habe traue ich mich gar nicht konkrete beispiele zu nennen.

nur so viel als rat an einmensch. es soll vorgekommen sein das ein forenger der so dreisst war sein geld zurückzufordern bedroht wurde. :Augenbraue

gruss rainer
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sweet69

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9

Donnerstag, 10. April 2008, 16:25

RE: Filipinos auf Schulden ansprechen

Es ist vielleicht ärgerlich für dich, aber lass die Sache ruhen und schreib, das Geld ab. Ist ja nicht die Welt.

Auf den Phil`s haben halt Borgen und zurückzahlen andere Bedeutungen.

nanu

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10

Donnerstag, 10. April 2008, 16:41

Zitat

Original von Guan Dao
:dontknow

aha. alle poster sind sich hier also einig das es auf den phils üblich ist geld zu leihen und einfach nicht zurückzuzahlen.

:denken

ist das nun negativ zu sehen?

wird da wieder ein ganzes volk verunglimpft?

:dontknow

da ich hier für ehrliche berichte schon NE menge keile bekommen habe traue ich mich gar nicht konkrete beispiele zu nennen.

nur so viel als rat an einmensch. es soll vorgekommen sein das ein forenger der so dreisst war sein geld zurückzufordern bedroht wurde. :Augenbraue

gruss rainer


Habe ich auch schon erlebt, ist aber noch lange kein Grund klein bei zu geben.

Man muß halt für sich selbst entscheiden ob es die Sache Wert ist. Bei mir ging es nicht um 15.000 sonder um 30.000 Peso. Selbst den Betrag hätte ich noch abgehakt. Aber die Drohung man würde mich bei der nächsten Einreise auf die Philippinen verhaften war mir dann doch eine Nummer zu frech. Dem geht es jetzt gar nicht mehr gut. Er wohnt zwar noch in dem Dorf, aber Freunde hat der nicht mehr viele.

Es kommt also immer darauf an worum man sich streitet. Und es ist auch keines wegs so, das man als Ausländer gegenüber den Einheimischen nicht zu seinem Recht kommt.

Gruß, nanu
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Guan Dao

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11

Donnerstag, 10. April 2008, 17:29

:D

na gut. mal NE grobe einteilung zur orientierung.
(meine private)

ist der schuldner wohlhabend oder einflussreich (familie/position)
lieber das geld abhaken. wird so einer ärgerlich hat man schlechte karten.

wird der gläubiger unterstützt (ehefrau/freunde/einflussreiche leute)
hat man changsen sein geld zurückzubekommen. vor allem in überschaubaren orten. aber immer schön höflich bleiben. (gesichtsverlust vermeiden)

in der grosstadt kann es sein das jemand nicht mehr anzutreffen ist.
geld ist futsch.

meistens wird es aber so sein das man nicht der einzige gläubiger ist und so eh nichts zu holen ist.



für die zukunft!! sorry ich habe gerade kein geld mehr. der automat ist kaputt, meine kreditkarte ist abgelaufen, das finanzamt hat mein konto gepfändet oder ähnliche ausreden verwenden. man will ja nicht als geizig dastehen oder? ;)

gruss rainer
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nanu

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12

Donnerstag, 10. April 2008, 18:26

Zitat

Original von Guan Dao
:D

na gut. mal NE grobe einteilung zur orientierung.
(meine private)

ist der schuldner wohlhabend oder einflussreich (familie/position)
lieber das geld abhaken. wird so einer ärgerlich hat man schlechte karten.

wird der gläubiger unterstützt (ehefrau/freunde/einflussreiche leute)
hat man changsen sein geld zurückzubekommen. vor allem in überschaubaren orten. aber immer schön höflich bleiben. (gesichtsverlust vermeiden)

in der grosstadt kann es sein das jemand nicht mehr anzutreffen ist.
geld ist futsch.

meistens wird es aber so sein das man nicht der einzige gläubiger ist und so eh nichts zu holen ist.



für die zukunft!! sorry ich habe gerade kein geld mehr. der automat ist kaputt, meine kreditkarte ist abgelaufen, das finanzamt hat mein konto gepfändet oder ähnliche ausreden verwenden. man will ja nicht als geizig dastehen oder? ;)

gruss rainer


Du mußt einem wohlhabenden doch nicht noch mehr in den Rachen stopfen. Von dem solltest Du Dir selber was pumpen.

Und im umgekehrten Falle sollte man eine Sicherheit verlangen. Ich nehme mal an, das der Themenstarter dies nicht getan hat. Wenn dann noch Zeugen fehlen, dann kann man es gleich abhaken.

Bei all den negativen Berichten, die sicherlich ihre Berechtigung haben, man kann lernen damit umzugehen.

Gruß, nanu
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til

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13

Donnerstag, 10. April 2008, 18:27

Zitat

Originally posted by Gilo
Aber wahrscheinlich nur einer von den Spinnern, bei denen das Einkommen in Deutschland noch nicht mal für den Straßenstrich reicht, aber gerade so für die "billigen" Mädels im L.A. Cafe.

Gilo, deinen Ärger verstehe ich voll und ganz, obwohl es wohl eher (für dich) geschmacklose Witze waren, als ernstgemeinte Ratschläge.
Aber: Ich glaube kaum dass jemand wirklich nur wegen billigen Mädels in die Phils kommt. Denn alleine was er für das Flugticket zahlt, dafür kann er auch hier eine Menge "Spass" haben. Von wegen es reicht nicht für den Straßenstrich.

Bad-Guy

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14

Donnerstag, 10. April 2008, 22:29

Zitat

Original von til
Aber: Ich glaube kaum dass jemand wirklich nur wegen billigen Mädels in die Phils kommt. Denn alleine was er für das Flugticket zahlt, dafür kann er auch hier eine Menge "Spass" haben. Von wegen es reicht nicht für den Straßenstrich.

Nicht nur wegen der billigen Frauen, nein, auch wegen dem Wetter logischerweise. Aber das Ticket macht sich schon schnell bezahlt, bei so manchen paarungsfreudigen Sextouri. Ein Freund von mir ist grad in Thailand und hat mich angerufen, in 2 Monaten, wo er schon da ist, hat er mehr als 30 Frauen jetzt schon gehabt. Da wären hier schon so zwanzigtausend Euro schätzungsweise draufgegangen. Das ist schon ein Erlebnis, ja. Und Kohle hat der keine 3.000 Euro mitgenommen, inkl. Flug, Unterkunft und Motorroller.

15

Freitag, 11. April 2008, 04:43

Zitat

Original von Gilo

Aber wahrscheinlich nur einer von den Spinnern, bei denen das Einkommen in Deutschland noch nicht mal für den Straßenstrich reicht, aber gerade so für die "billigen" Mädels im L.A. Cafe.




der spruch ist gut, da denke ich doch gleich an ein paar "freunde" von mir. :Rolf :Rolf


aber um zum thema zurückzukommen, es gibt sehr wohl noch ehrliche menschen dort. ich habe es in einem früheren thread schon geschrieben. ich hatte mal zu DM zeiten 500 DM verliehen. eigentlich hatte ich das geld auch schon abgeschrieben. nach ca. 2 jahren kam ein anruf, mit der frage nach meiner konto nummer. und siehe da, nach einiger zeit war der gegenwert in Peso dort verbucht. es geht also auch anders.
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16

Freitag, 11. April 2008, 10:02

Ich weiß jetzt wirklich nicht wo das Problem liegt. Meine Frau hat mir das mal so erklärt: Du verleihst Geld und kriegst es nicht zurück. Gut, aber hast Du kein Geld kannst Du denjenigen anpumpen.

Das Prinzip fahren wir jetzt auch wenn wir im Ort der Verwandten sind, wir "verleihen" manchmal, dadurch haben aber die Eltern meiner Frau auch mal die Möglichkeit kurzfristig sich Geld zu pumpen (wenn Telefon nach D so schlecht, Überweisung dauert zu lange, Gründe gibt es ja soviele) mit dem Versprechen der Rückzahlung, spätestens beim nächsten Urlaub :D
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germanJoy

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17

Freitag, 11. April 2008, 11:26

Zitat

Original von Guan Dao
:dontknow

aha. alle poster sind sich hier also einig das es auf den phils üblich ist geld zu leihen und einfach nicht zurückzuzahlen.

Meine Erfahrungen mit Geldleihen entweder in RP oder in Deutschland sind ganz anders als deine Aussage, Guan Dao. Ich habe mehrmals an die Filipinas/nos Geld geliehen die immer züruck bezahlt sind. Ich weiss trotzdem, dass es Ausnahmen gibt aber üblich ist es nicht!

Zitat

:denken

ist das nun negativ zu sehen?

Nein, wenn man Ausnahmen immer negativ sieht lernt man niemals etwas daraus.

Zitat

wird da wieder ein ganzes volk verunglimpft?

:dontknow

Ganz und gar nicht! Wie kann man ein ganzes Volk mit Aussnahmen verunglimpfen?

Zitat

da ich hier für ehrliche berichte schon NE menge keile bekommen habe traue ich mich gar nicht konkrete beispiele zu nennen.

Ich mache Geschäfte mit Filipinas in Deutschland fast jeden TAG. Es gibt kein einzige Fall indem eine Pinay ihren Kredit nicht bezahlt hat und das ohne das Geld von ihnen zurückzufordern. Das heisst jeder Pinay bezahlt ihr Kredit freiwillig/automatisch und das war immer so nach 10 Jahre Geschäfterfahrungen mit ihnen. =)

Zitat

nur so viel als rat an einmensch. es soll vorgekommen sein das ein forenger der so dreisst war sein geld zurückzufordern bedroht wurde. :Augenbraue


Wenn du das philippinische Volk richtig kennenlernen willst, sollst du erst die Münze umdrehen. Die typische Filipinas/nos bezahlen ihre Kredite züruck so bald sie es leisten können oder das Geld haben um "hiya"(Schamgefühl) zu vermeiden. Aber wenn sie noch kein Geld haben, verlängern sie halt ihre Schamgefühle.

Das mit einem Foreigner der bedroht ist weil er sein Geld zurückgefordert hat ist für mich etwas neues. Ist es wirklich so passiert oder ist es nur eine Vermutung? :dontknow

Gruss aus Bayern,
gJ
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Mabuhay ang Pilipinas at Alemanya kung saan si Jesus ay Diyos at Panginoon! :yupi
Long live Philippines and Germany where Jesus is Lord and God!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »germanJoy« (11. April 2008, 11:30)


Guan Dao

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18

Freitag, 11. April 2008, 12:35

Zitat

Original von germanJoy

Zitat

Original von Guan Dao
:dontknow

aha. alle poster sind sich hier also einig das es auf den phils üblich ist geld zu leihen und einfach nicht zurückzuzahlen.

Meine Erfahrungen mit Geldleihen entweder in RP oder in Deutschland sind ganz anders als deine Aussage, Guan Dao. Ich habe mehrmals an die Filipinas/nos Geld geliehen die immer züruck bezahlt sind. Ich weiss trotzdem, dass es Ausnahmen gibt aber üblich ist es nicht!

Zitat

:denken

ist das nun negativ zu sehen?

Nein, wenn man Ausnahmen immer negativ sieht lernt man niemals etwas daraus.

Zitat

wird da wieder ein ganzes volk verunglimpft?

:dontknow

Ganz und gar nicht! Wie kann man ein ganzes Volk mit Aussnahmen verunglimpfen?

Zitat

da ich hier für ehrliche berichte schon NE menge keile bekommen habe traue ich mich gar nicht konkrete beispiele zu nennen.

Ich mache Geschäfte mit Filipinas in Deutschland fast jeden TAG. Es gibt kein einzige Fall indem eine Pinay ihren Kredit nicht bezahlt hat und das ohne das Geld von ihnen zurückzufordern. Das heisst jeder Pinay bezahlt ihr Kredit freiwillig/automatisch und das war immer so nach 10 Jahre Geschäfterfahrungen mit ihnen. =)

Zitat

nur so viel als rat an einmensch. es soll vorgekommen sein das ein forenger der so dreisst war sein geld zurückzufordern bedroht wurde. :Augenbraue


Wenn du das philippinische Volk richtig kennenlernen willst, sollst du erst die Münze umdrehen. Die typische Filipinas/nos bezahlen ihre Kredite züruck so bald sie es leisten können oder das Geld haben um "hiya"(Schamgefühl) zu vermeiden. Aber wenn sie noch kein Geld haben, verlängern sie halt ihre Schamgefühle.

Das mit einem Foreigner der bedroht ist weil er sein Geld zurückgefordert hat ist für mich etwas neues. Ist es wirklich so passiert oder ist es nur eine Vermutung? :dontknow

Gruss aus Bayern,
gJ


hallo,
zum einen alle die sich hier gemeldet hatten sind also ausnahmen?!

wenn allso 100 % ihr geld nicht wiederbekommen haben dann kann man davon ausgehen das das ausnahmen sind. der rest ist die schweigende mehrheit. richtig?

desweiteren. ich verleihe kein geld an philippios. meine frau schon. (immer dann, wenn sie alleine hier ist und ich in deutschland bin)
hat sie im letzten jahr 5 mal gemacht. in allen diesen fällen (100 %) wurden kleine teilbeträge zurückgezahlt und dann wurden die zahlungen eingestellt. sogenannte sicherheiten wie ein motorroller oder ein lkw stellten sich als unsinn heraus das sie auf kredit gekauft waren und somit den schuldnern nicht gehörten.


das bei geldgeschäften im millionenbereich nicht zurckgezahlt aber gedroht wurde ist so passiert. nicht mir!
der ärmste? der idiot? wurde regelrecht angefüttert. :Augenbraue
und dann abgezockt.

gruss rainer
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???????????????????????????? :Augenbraue

19

Freitag, 11. April 2008, 13:20

Zitat

Original von Guan Dao
wenn allso 100 % ihr geld nicht wiederbekommen haben dann kann man davon ausgehen das das ausnahmen sind. der rest ist die schweigende mehrheit. richtig?

gruss rainer




rechnen kannst du also auch nicht?
ICH habe mein geld zurückbekommen, auch wenn es fast 2 jahre gedauert hat und ich es eigentlich schon abgeschrieben hatte. aber wie schon oft erwähnt, es kommt immer auf den umgang an den man hat.

zu gilo.
die frau gefällt mir. genau so hätte ich es eventuell auch ausgedrückt.
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Bad-Guy

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20

Freitag, 11. April 2008, 13:20

Man sagt doch nicht umsonst: Geld, Frauen und Auto verleiht man nicht. Und wenn doch, dann kann man es eigentlich wirklich innerlich abhaken. Hab schon soviel Kohle verliehen und wenns hoch kommt, vielleicht die Hälfte zurück bekommen. Man muss sich ja schon fast schäbig vorkommen, wenn man mal höflich nachhakt, aber von alleine zurück geben kommen die Schuldner nur in den seltesen Fällen. Auf Anfrage heisst es dann meisst "Hab ichs dir wirklich noch nicht zurück gegeben, bist du dir da sicher?". Am besten niemals was verleihen. Hab halt grad selber kein Geld, oder was noch gut kommt, wenn man angebettelt wird: "Ach, ich wollte dich selber grad mal fragen, ob du mir leihen kannst, bin grad bisschen knapp bei Kasse."

visaya

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21

Freitag, 11. April 2008, 13:35

Zitat

Original von Big-Guy
Am besten niemals was verleihen. Hab halt grad selber kein Geld, oder was noch gut kommt, wenn man angebettelt wird: "Ach, ich wollte dich selber grad mal fragen, ob du mir leihen kannst, bin grad bisschen knapp bei Kasse."


Hi big-guy

This is the correct way. Mache ich auch so. Auf deine Frage: Sorry, but I have at the moment no money. Perhaps next time.

Gruss
Visaya
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Der PC rechnet mit allem, nur nicht mit seinem Benutzer.

Carabao

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22

Freitag, 11. April 2008, 13:58

Zitat

Originally posted by Big-Guy
Man sagt doch nicht umsonst: Geld, Frauen und Auto verleiht man nicht. Und wenn doch, dann kann man es eigentlich wirklich innerlich abhaken. Hab schon soviel Kohle verliehen und wenns hoch kommt, vielleicht die Hälfte zurück bekommen. Man muss sich ja schon fast schäbig vorkommen, wenn man mal höflich nachhakt, aber von alleine zurück geben kommen die Schuldner nur in den seltesen Fällen. Auf Anfrage heisst es dann meisst "Hab ichs dir wirklich noch nicht zurück gegeben, bist du dir da sicher?". Am besten niemals was verleihen. Hab halt grad selber kein Geld, oder was noch gut kommt, wenn man angebettelt wird: "Ach, ich wollte dich selber grad mal fragen, ob du mir leihen kannst, bin grad bisschen knapp bei Kasse."


Ist genau der richtige Weg. Wer Geld verleiht und es am Ende nicht zurückbekommt ist selber Schuld. Wenn man von der Bonität des Schuldners nicht überzeugt ist sollte man nie etwas verleihen.
Wie immer wenn man finanziell erleichtert wird - und dabei möchte ich auch meine ausdrückliche Zustimmung zu dem hervorragenden Posting von Gilo zum Ausdruck bringen - sollte sich immer derjenige an die eigene Nase fassen, der sich hat übers Ohr hauen lassen oder sein verliehenes Geld nicht zurückbekommt.

Vor den Arabern haben die Filipinos Angst, vor den Chinesen Respekt, viele Europäer auf den Philippinen sind hingegen "leichte Beute". In ihrem Heimatland nichts zustandegebracht lechzen sie auf den Philippinen nach Aufmerksamkeit. Man muss ihnen somit nur etwas Honig um den Bart schmieren und viele lassen sich dann problemlos abzocken. Am Ende wird dann über die Filipinos geschimpft. Aber sind die Filipinos schuld?? Nein, immer man selber.

LG Carabao

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Carabao« (11. April 2008, 14:08)


23

Freitag, 11. April 2008, 13:58

Zitat

Original von Gilo
bin kürzlich in Hongkong in einem Elelektronikshop nach allen Regeln der Kunst beschissen worden. Der hat das so gut gemacht, dass ich mich heute noch in Gedanken vor ihm verneige ).



Das ist es eben, was bei vielen schiefläuft: Sich vor Betrügern verneigen!
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Früher war alles besser, auch die Zukunft! (Karl Valentin)
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger." (Kurt Tucholsky)
Der Tag ist 24 Stunden lang, aber unterschiedlich breit.(Wolfgang Neuss) .Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken. (Wolfgang Neuss)
AUF EIGENEN WUNSCH NICHT GESPERRT!„Könnte man nicht die Todesstrafe einführen für Leute, die sie vorschlagen?“(Wolfgang Neuss)

McTan

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24

Freitag, 11. April 2008, 14:17

Frage war doch : Wie ansprechen und nicht lamentieren über gelaufene Geschichte.
Also auf jeden Fall ansprechen und fordern. Zunächst sehr freundlich dann steigern.Mit Bekanntmachen drohen.Ratenzahlung vereinbaren mit Folgen drohen bei Nichteinhaltung. Belohnung in Aussicht stellen wie Bekanntmachen mit heiratwilligen Freunden,höherer Kredit beim nächsten Mal usw. Eben kreativ denken.
Besonders elegant wäre eine Verrechnung/Abtretung mit Personen denen man selbst was schuldet. Nötigenfalls im Umfeld eine ähnliche Sume leihen.
Keinesfalls hinnehmen und abschreiben. Nur dadurch wird man Opfer.Soziales Umfeld abklopfen und Hinweise auf Zahlungsmoral streuen, bzw. zunächst damit dezent drohen. Wird der Druck zu groß wird die Person versuchen Schulden umzuschichten. Alles muss sehr subtil erfolgen und nicht mit der Brechstange. Dann klappt das auch. Die Frage ist in Phils doch nicht wer keine Schulden hat, sondern wer am Ende der Kette der Dumme ist. Ich bin das nicht mehr nach einschlägigen Erfahrungen.
Ich bin lieber ein geiziges A...loch als ein Armes.

@Bach : richtig erkannt. Das ist die Fäulmis an der Wurzel der Gesellschaft.

McTan

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Guan Dao

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25

Freitag, 11. April 2008, 16:11

Zitat

Original von diver100

Zitat

Original von Guan Dao
wenn allso 100 % ihr geld nicht wiederbekommen haben dann kann man davon ausgehen das das ausnahmen sind. der rest ist die schweigende mehrheit. richtig?

gruss rainer




rechnen kannst du also auch nicht?
ICH habe mein geld zurückbekommen, auch wenn es fast 2 jahre gedauert hat und ich es eigentlich schon abgeschrieben hatte. aber wie schon oft erwähnt, es kommt immer auf den umgang an den man hat.

zu gilo.
die frau gefällt mir. genau so hätte ich es eventuell auch ausgedrückt.



mal von deiner frechen unterstellung abgesehen.
soll dein post also bedeuten das ich meiner frau hoffnung machen soll 2 jahre auf ihr geld zu warten?

toller tipp.


was hast du denn in den zwei jahren gemacht? nix? jeden monat erinnert? gebetet? ein schlägerkomando geschickt?

desweiteren habe ich die erfahrung gemacht das hier weniger die langnasen abgezockt werden sondern deren philippinische ehefrauen.

was die eigentliche frage angeht? die antwort versteht sich von selber überall auf der welt.

freundlich bleiben. =)

und wer es kann? ein angebot machen das der schuldner nicht ablehnen kann. ;)

gruss rainer
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lancaster

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26

Freitag, 11. April 2008, 16:45

Geld habe ich eigentlich schon mehrmals "geliehen" - aber bis auf 3 Ausnahmen nie mit einer Rückzahlung gerechnet. War mir aber auch egal.

2x wurde das geliehene Geld aber zurückbezahlt. Ich habe einmal die Gebühren für die Abschlussprüfung eines Studiums bezahlt (war vor 15 Jahren). Die Prüfung hat er bestanden, das Geld zurück bezahlt und arbeitet heute sehr erfolgreich in Singagpur. Der zahlt heute noch Bier-Runden dafür :-). Beim zweiten Mal habe ich einen Lastwagen mitfinanziert und auch dort das Geld zurück erhalten. Beides sind jedoch auch seit 17 Jahren sehr gute Freunde - haben eine gute Ausbildung und viele Pläne auch in unternehmerischer Hinsicht.

Vor kurzem habe ich nochmals Geld ausgeliehen, welches ich eigentlich zurück erwarte, aber hier weiss ich noch ob es wirklich klappt.

Ich bin also nicht der Meinung, dass das geliehene Geld zu 100% verloren ist. Es kommt auch immer auf die Situation an.

Gruss,

Lancaster

27

Freitag, 11. April 2008, 16:48

Ob man verliehenes Geld zurück bekommt oder nicht läßt nicht unbedingt Rückschlüsse auf eine vorhandene oder nicht vorhandene "Ehrlichkeit" des Gläubigers zu. Bedenkt doch bitte mal folgendes: Ein Philippino verdient im Monat vielleicht 3.000, vielleicht 10.000 Pesos. Vielleicht auch gar nichts. Davon müssen dann Miete, Strom, Wasser, Nahrung, Kleidung, Ausbildung der Kinder, Gesundheitskosten usw. bezahlt werden. Was soll da übrig bleiben um eventuelle Schulden zurückzuzahlen? Ein kurzfristig erhöhter Finanzbedarf, der dann ein Grund für das "Borgen" ist, kann jederzeit entstehen. Schon durch unvorhersehbare Kosten für die medizinische Notfallbehandlung eines Familienmitglieds beispielsweise. Da bleibt dann nur borgen und für die Rückzahlung ist nichts da.

Man sollte da mit seinen moralischen Urteilen nicht vorschnell sein. Das wir Geld geben können anstatt zu borgen, hat auch viel damit zu tun, dass wir in einem reicheren Land geboren sind. Das ist kein persönlicher Verdienst.

Mein Rat ist, wenn man Geld "verborgt" sollte man es im Hinterkopf als Geschenk sehen, kommt das Geld dann doch zurück, ist es ein eher überraschender Anlaß sich dann ganz besonders zu freuen. Nie mehr verborgen als man es sich leisten kann auch zu verschenken.

tbs

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28

Freitag, 11. April 2008, 16:59

Zitat

Original von Stefan22
Mein Rat ist, wenn man Geld "verborgt" sollte man es im Hinterkopf als Geschenk sehen

Mein Rat ist, bei grösseren Summen, sollte man zumindest eine Gegenleistung verlangen. Das ist in den Philippinen gängige Praxis. Hauptsächlich sind es Grundstücke die verpfändet werden. Beliebt sind Reisanbauflächen oder Grundstücke mit Kokonut oder Mangobäumen. Da kann man noch zusätzlich vereinbaren das die Ernte komplett oder zu einem bestimmten Anteil einstreichen kann. Bei sehr hohen Summen kann man auch den Titel verlangen. Mir hat man öfters Land angeboten und bei kleineren Summen mache ich das auch. Einmal hat man mir einen Van angeboten, habe aber keine Verwendung dafür.

Man kann durchaus auch rechtliche Schritte einleitet. Ich weiss jetzt den englischen Begriff dafür nicht mehr.
Erste Anlaufstelle wäre der Barangay Kaptain, den würde ich da auf jeden Fall konsultieren. Dann werden alle Betroffenen gehört und da kann sich jeder äussern.

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29

Freitag, 11. April 2008, 17:30

Zitat

Original von tbs
........................................
Erste Anlaufstelle wäre der Barangay Kaptain, den würde ich da auf jeden Fall konsultieren. Dann werden alle Betroffenen gehört und da kann sich jeder äussern.

tbs

Ja, und die unterhalten sich dann stundenlang in ihrer eigenen Sprache, du verstehst nix, und hinterher wird die in einem oder zwei Sätzen in gebrochenem Englisch erklärt: Sorry Sör, but at the moment ist is impossible, please be a little bit patient for a while. Nur die Länge der "while" ist nicht definiert. :denken
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30

Freitag, 11. April 2008, 18:58

sehr richtig,du hast aber "MAYBE" vergessen :denken

31

Freitag, 11. April 2008, 19:18

nur mal ein kleines Gegenbeispiel..

Ich hab erst EINMAL Geld verliehen..das waren so 2000PHP an eine sehr sehr arme Frau mit 5Kindern. (Es ging um Medizin für's Baby)..und nach ein paar Wochen habe ich ALLES unaufgefordert zurückbekommen.

Schön, di ba?
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Freitag, 11. April 2008, 19:24

Zitat

Original von RHS
Ja, und die unterhalten sich dann stundenlang in ihrer eigenen Sprache

Das spielt doch gar keine Rolle. Ausserdem, nicht du machst den complain sondern deine Frau/Freundin. Dazu noch ist die erste Anlaufstelle immer der Barangay Captain, da musst du durch obs was bringt oder nicht. Wenn dir da Geld oder was auch immer nicht so wichtig ist, dann lass es.

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33

Freitag, 11. April 2008, 20:14

Zitat

Original von tbs
Dazu noch ist die erste Anlaufstelle immer der Barangay Captain, da musst du durch obs was bringt oder nicht.

tbs


Wenn es um Familienangelegenheiten geht ist dies richtig. Danach kommt der Lupon Wenn keine Verwandten darin verwickelt sind, dann kann man auch direkt den Fiscal einschalten. Das ginge auch wenn es zwar unter Verwandten abläuft, jedoch ein Straftatbestand vorliegt. Dann braucht man das Prozedere auch nicht.

Und RHS soll sich mal nicht so anstellen, nach seinem Profil zu urteilen ist er doch oft genug auf den Philippinen und sollte doch wissen, das ein Barangay capitan von Juristerei soviel Ahnung hat wie unsereins.

Gruß, nanu
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Guan Dao

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34

Freitag, 11. April 2008, 22:36

Zitat

Original von Stefan22
Ob man verliehenes Geld zurück bekommt oder nicht läßt nicht unbedingt Rückschlüsse auf eine vorhandene oder nicht vorhandene "Ehrlichkeit" des Gläubigers zu. Bedenkt doch bitte mal folgendes: Ein Philippino verdient im Monat vielleicht 3.000, vielleicht 10.000 Pesos. Vielleicht auch gar nichts. Davon müssen dann Miete, Strom, Wasser, Nahrung, Kleidung, Ausbildung der Kinder, Gesundheitskosten usw. bezahlt werden. Was soll da übrig bleiben um eventuelle Schulden zurückzuzahlen? Ein kurzfristig erhöhter Finanzbedarf, der dann ein Grund für das "Borgen" ist, kann jederzeit entstehen. Schon durch unvorhersehbare Kosten für die medizinische Notfallbehandlung eines Familienmitglieds beispielsweise. Da bleibt dann nur borgen und für die Rückzahlung ist nichts da.

Man sollte da mit seinen moralischen Urteilen nicht vorschnell sein. Das wir Geld geben können anstatt zu borgen, hat auch viel damit zu tun, dass wir in einem reicheren Land geboren sind. Das ist kein persönlicher Verdienst.

Mein Rat ist, wenn man Geld "verborgt" sollte man es im Hinterkopf als Geschenk sehen, kommt das Geld dann doch zurück, ist es ein eher überraschender Anlaß sich dann ganz besonders zu freuen. Nie mehr verborgen als man es sich leisten kann auch zu verschenken.



um mal über fakten zu reden. meine frau hatte unter anderem geld an nachbarn (auf dem fischmarkt) geliehen. die hatten sich gerade ein neues auto gekauft (500000 peso). die haben 2 töchter , die in japan als -danzer/entertainer- arbeiten. verpfändet haben sie ein motorbike.
wert 30000. geliehenes geld 100000.
ich habe natürlich nur den kopf geschüttelt. meine erwartungshaltung wurde natürlich voll bestätigt. anfangs wurden raten bezahlt und dann begann die märchenstunde.

hey diver. kannst du meiner frau mal eben 200000 leihen? sie ist philippina und zahlt garantiert zurück. so in ein paar jahren. kein problem für dich oder? bei deinen rechenkünsten.
sollte niemand zwischendurch erkaranken oder verunfallen gehst du kein risiko ein.

gruss rainer

kt. nr. schicke ich per PN. :D german joy tritt bestimmt als bürge auf. also kein risiko. ;)
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???????????????????????????? :Augenbraue

35

Samstag, 12. April 2008, 00:34

Zitat

Original von Guan Dao


mal von deiner frechen unterstellung abgesehen.
soll dein post also bedeuten das ich meiner frau hoffnung machen soll 2 jahre auf ihr geld zu warten?

toller tipp.


was hast du denn in den zwei jahren gemacht? nix? jeden monat erinnert? gebetet? ein schlägerkomando geschickt?
gruss rainer




besser in 2 jahren als never. :D

wie du schon sagtest, ich habe nix gemacht. hatte ja bereits geschrieben, ich hatte die kohle eigentlich schon abgehackt. aber ich kenne halt ehrliche leute. :D


zum 2. post.
da ich deine frau nicht kenne, muss ich die anfrage leider ablehnen. es sei den, du schickst deine harley als sicherheit rüber. dann könnten wir darüber reden. :P
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germanJoy

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36

Samstag, 12. April 2008, 11:00

Zitat

Original von Guan Dao
hallo,
zum einen alle die sich hier gemeldet hatten sind also ausnahmen?!

wenn allso 100 % ihr geld nicht wiederbekommen haben dann kann man davon ausgehen das das ausnahmen sind. der rest ist die schweigende mehrheit. richtig?

Sagen wir mal so: Für mich ist dein Fall die Ausnahme aber für dich ist mein Fall die Ausnahme. Willst du wirklich wissen was die Mehrheit in RP ist? Wenn es um Geldleihen geht, sind die Arme die die wirklich abgezockt sind und nicht die Reiche. Hast du schon von 5/6 gehört? Das mein lieber Guan Dao ist die Mehrheit!!! Es ist einer der Grund (one of the reasons) warum die Arme ärmer gebleiben sind und die Reiche reicher geworden sind.

Zitat

das bei geldgeschäften im millionenbereich nicht zurckgezahlt aber gedroht wurde ist so passiert. nicht mir!

War es ein 5/6 Vertrag? :Augenbraue

Zitat

der ärmste? der *****? wurde regelrecht angefüttert. :Augenbraue
und dann abgezockt.

Habe ich es richtig verstanden? Du hast bestätigt, dass die arme sind die die abgezockt sind...der Kreditgeber ist der Abzocker und nicht der Kreditnehmer. =)

Zitat

german joy tritt bestimmt als bürge auf. also kein risiko.

Als Kreditgeber habe ich für dich einen Vorschlag. Erstens du verleihst Geld nur an jemanden den du kennst. Zweitens es hängt von der Lage ab. Willst du helfen oder Geld damit verdienen? Wenn du helfen willst, brauchst du nicht das Geld züruckfordern. Wenn der Kreditnehmer unaufgefordert zurückt bezahlt, hast du wieder dein Geld. Wenn nicht, betrachte es als Hilfe. Wenn du Geld damit verdienen willst, sollst du die Zahlungsfähigkeit der Kreditnehmer schätzen. Das Risiko trägst du selber, weder germanjoy noch diver100 wirst du gebrauchen. :D

Als Kreditnehmer brauchst du dafür einen anderen Thread. :P

gJoy
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37

Samstag, 12. April 2008, 12:43

Kredite

Ohne in die philosophische Diskussion gJoys eintreten zu wollen: die Zahlungsmoral der meisten Pinoys ist sehr bescheiden! Warum? Nicht wegen der Armut. Selten einen größeren Blödsinn gehört.

Was ist mit dem Flughafenprojekt der Fraport in Manila? Mal nebenbei die Kreditgeber enteignet. Und das auf höchster Ebene. Das philippinische Prinzip lautet: kaufen und dann später zahlen mit der Betonung auf später. Bitte nicht immer Einzelfälle zum Standardfall deklarieren.

Vor einigen Jahren sah ich in fast jeder Bank, die was auf sich hielt, Werbung für deren Kredite. Man pries die an mit der Aussage, wer ein festes Gehalt hat, dem Kredite für Auto und Eigenheim zu gewähren. Heute? Auweia sind die Banken mit dem Experiment baden gegangen. Heute werden bereits Zweitmärkte für gebrauchte aber nur teilbezahlte Autos und Immobilien gebildet.

Um eine Aussage zum Starter des Threads zu geben: Du wirst gar nicht laut und intensiv genug Deinem Geld hinterher rennen können. Nur bevor es zu viele Nerven kostet, schreibs ab als Erfahrung oder Dummheit oder was auch immer ...
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Samstag, 12. April 2008, 15:46

Zitat

Originally posted by germanJoy

Habe ich es richtig verstanden? Du hast bestätigt, dass die arme sind die die abgezockt sind...der Kreditgeber ist der Abzocker und nicht der Kreditnehmer.


Jaja, der arme Kreditnehmer und der böse Kreditgeber. Das ist wie in Deutschland. Da nehmen Leute Konsumentenkredite für ein neues Sofa oder eine Urlaubsreise und am Ende ist die Bank schuld, wenn sie es tatsächlich wagt, die vereinbarten Raten und Zinsen zurückzufordern und die Leute in den Privatkonkurs gelangen.

Germanjoy, kein Mensch ist gezwungen, sich Geld zu leihen. Wer es dennoch tut sollte wissen worauf er sich einlässt.
Ich kann die 5/6 Mumbays völlig verstehen.
Die Höhe des Zinssatzes bei geliehenem Geld orientiert sich immer nach dem Risiko für den Geldgeber. Und es gibt kaum ein höheres Risiko als einem abgebranntem Filipino mit Geld auszuhelfen. Wie oft werden wohl die Mumbays am Ende ihr Geld nicht wiedersehen? Und selbst wenn sie bei säumigen Zahlern im Einzelfall einmal Schlägertrupps (von Killern will ich gar nicht erst sprechen) zur Abschreckung anheuern, so wird es die auch nicht umsonst geben und somit deren Marge schmälern. Auf den Philippinen kann es lebensgefährlich sein, sich Geld zu leihen und es am Ende nicht zurückzuzahlen.
Vielleicht sollte sich Einmensch einmal bei Mumbays Rat holen, wie er es schaffen kann, an sein Geld zu kommen.

LG Carabao

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39

Samstag, 12. April 2008, 15:55

hatte auch schon ein paar mal kleinere beträge geliehen ... ohne irgendwelche zinsen zu verlangen - leider auch nix mehr gesehen.
manche kennen dich einfach nicht mehr!!!!
tja.... nun gibt nix mehr...
übrigens: was die mumbays mit ihrem 5/6 machen finde ich trotzdem abzockerei.....

gruss
yayang

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40

Samstag, 12. April 2008, 15:57

Zitat

Originally posted by yayang

übrigens: was die mumbays mit ihrem 5/6 machen finde ich trotzdem abzockerei.....



Versetz Dich doch mal in die Lage der Mumbays. Die verleihen kein Geld aus Menschenliebe, sondern es ist ihr Business. Und welche Scherereien sie mit säumigen Zahlern haben werden, kann sich sicherlich jeder vorstellen.

LG Carabao

yayang

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41

Samstag, 12. April 2008, 16:15

kann mich gut in die mumbays versetzen....
trotzdem 20% zins pro monat ist abzocke!!!!

Carabao

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42

Samstag, 12. April 2008, 16:25

Zitat

Originally posted by yayang
kann mich gut in die mumbays versetzen....
trotzdem 20% zins pro monat ist abzocke!!!!


Nehmen wir einmal den Fall, man leiht 5 Filipinos Geld. Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass zumindest einer von denen das Geld nicht zurück bezahlen kann, sich ggfs. sogar aus dem Staub macht etc.? Selbst wenn die Filipinos gewillt sind das Geld zurückzuzahlen werden sie oft gar nicht in der Lage sein, z.B. weil sie keine Arbeit finden etc. Somit müssen die anderen Kreditnehmer natürlich für die Ausfälle mitbezahlen.
Das Business ist so riskant, dass sich wahrscheinlich niemand von uns daran trauen würde, weil wir alle mit Ausnahme von Germanjoy wissen, wie die Zahlungsmoral und die Rückzahlmöglichkeit bei vielen Filipinos aussieht. Und wie oft werden wohl die Mumbays Druck auf den Schuldner ausüben müssen, damit sie überhaupt einen Teil des geliehenen Geldes bezahlt bekommen. Mit Freundlichkeit werden sie kaum etwas zurückkriegen.
Angesicht der gesamten Risiken dieses Geschäftes erscheinen mir 20% als Zinssatz pro Monat noch gering. Würden die Mumbays das Geld nicht verleihen würden die Menschen in finanzieller Not von niemandem Geld bekommen. Die Philippinischen Banken würden bei vielen Filipinos selbst bei 50% monatlichem Zins kein Geld herausrücken.

LG Carabao

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Carabao« (12. April 2008, 16:27)


yayang

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43

Samstag, 12. April 2008, 16:52

die mumbays verleihen auch nicht an jeden

44

Samstag, 12. April 2008, 17:08

Vielleicht sollte man sich mal darüber einigen, worüber man hier spricht. Geht es darum mal einer Bekannten 100 Euro zu borgen? Oder geht es um tausende für ein Business? Geht es um ein verborgen um jemandem mal auszuhelfen, oder um ein am Zins interessiertes Gewerbe? Entsprechend unterschiedlich fallen die Antworten aus.

Im Übrigen, man sollte immer zwischen einer juristischen und einer moralischen Verpflichtung unterscheiden, die der Schuldner hat. Hohe Forderungen sollte man juristisch absichern, soweit möglich. Wo das nicht geht oder sinnvoll ist, da bleibt es bei der moralischen Verpflichtung des Schuldners. Diese aber wird kaum mehr empfunden werden, wenn Zinsen für das verliehene Geld verlangt werden, da es dann nicht mehr um Hilfe sondern um Business geht.

Da sollte man sich vorher genau überlegen was man tut, warum und mit welcher Zielsetzung.

Carabao

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45

Samstag, 12. April 2008, 17:20

Zitat

Originally posted by yayang
die mumbays verleihen auch nicht an jeden


Richtig. Die totalen Nullnummern werden auch von den Mumbays abgelehnt.
Anderseits würde sich jemand mit für Philippinische Verhältnisse guter Bonität kein Geld von denen leihen. Der bekommt einen Kredit von der Bank.

LG Carabao

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46

Sonntag, 13. April 2008, 00:33

Zitat

Original von Carabao

Zitat

Originally posted by yayang
die mumbays verleihen auch nicht an jeden


Richtig. Die totalen Nullnummern werden auch von den Mumbays abgelehnt.
Anderseits würde sich jemand mit für Philippinische Verhältnisse guter Bonität kein Geld von denen leihen. Der bekommt einen Kredit von der Bank.

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Fuer viele Filipinos gilt der Grundsatz "Bergen = Schenken"
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Ein guten Tag wuenscht
Einstein
Wer Signaturen nachmacht oder nachgemachte Signaturen in
Umlauf bringt, wird mit Impotenz und Haarausfall bestraft!

47

Sonntag, 13. April 2008, 04:27

Zitat

Original von Carabao

Germanjoy, kein Mensch ist gezwungen, sich Geld zu leihen.
LG Carabao



das kann eigentlich nur jemand schreiben, der immer genug geld hat und hatte. deshalb ist es auch müßig, mit dir darüber zu diskutieren, da du dich einfach nicht in jemand der mitten im monat kein geld mehr hat, hineinversetzen kannst.
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Carabao

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48

Sonntag, 13. April 2008, 05:34

Zitat

Originally posted by diver100

Zitat

Original von Carabao

Germanjoy, kein Mensch ist gezwungen, sich Geld zu leihen.
LG Carabao



das kann eigentlich nur jemand schreiben, der immer genug geld hat und hatte. deshalb ist es auch müßig, mit dir darüber zu diskutieren, da du dich einfach nicht in jemand der mitten im monat kein geld mehr hat, hineinversetzen kannst.


Das kann ich sehr wohl. Ich habe in jungen Jahren sehr gespart. Damals habe ich aus einfachen Verhältnissen stammend gleichzeitig meine Selbständigkeit begonnen, bei der Post als Briefträger gejobbt und noch studiert.

Aber es ist doch auf den Philippinen wie überall. Die einen interessieren sich in jungen Jahren für ihre Ausbildung oder machen sich wenn auch z.B. nur mit einem Barbequestand selbständig während die anderen mehr Interesse für Basketball und ktv haben. Für die einen fängt dann das Leben mit 25 oder 30 erst richtig an während sich die anderen mit zunehmenden Jahren nur noch von einem zum nächsten TAG quälen.

Man kann es auch oder vielleicht sogar gerade auf den Philippinen mit Einfallsreichtum, Fleiss und angeeigneten Kenntnissen zu etwas bringen. In meiner Philippinenstory hatte ich von dem Beispiel eines Mannes erzählt, der tagsüber bei der örtlichen Municipality in einfacher Tätigkeit beschäftigt war. Nach Feierabend fuhr er dann noch über Stunden Tricycle. Der Lohn für seinen Fleiss war ein recht schönes kleines Haus in einer unbewachten Subdivision. Derart fleissige Filipinos kenne ich viele, die es auch zudem verstehen, mit ihrem verfügbaren Geld zu haushalten.
Wem hingegen so ein Leben zu anstrengend ist und wer lieber tageintagaus vor seinem Tanduay sitzt oder darauf wartet, dass das Geld oder eine Arbeitsstelle zugeflogen kommen bzw. wer seinen Verdienst gleich am Auszahlungstag auf den Kopf haut wird halt nicht selten am Ende auf Mumbays angewiesen sein. Da habe ich dann kein Mitleid wegen des hohen Zinses. Die Leute sollen froh sein, wenn überhaupt noch jemand bereit ist, ihnen Geld zu leihen.

LG Carabao

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klaus48

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49

Sonntag, 13. April 2008, 06:50

@carabao

super posting , hätte es nicht besser beschreiben können und kann nur
vollstens zustimmen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

diese ganze und teilwiese recht blöde discussion hier kann einem schon so richtig auf den senkel gehen .

wer in phils , warum auch immer , geld verleiht sollte eigentlich wissen was
er macht und immer erst davon ausgehen, dass er es nicht mehr wieder sieht.

bekommt er es dann doch zurück, sollte er sich freuen und diese schöne
erfahrung dann positiv abhaken . :yupi :yupi :yupi

nur dieses problem mit geld in den phils wird ganz bestimmt hier in D auch
immer mehr relevant werden, man lese nur täglich aufmerksam die news
in den zeitungen etc ;( ;( ;(

schönen sonntag
klaus48
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**************************************************************

50

Sonntag, 13. April 2008, 10:59

Zitat

Original von Carabao
Ich habe in jungen Jahren sehr gespart. Damals habe ich aus einfachen Verhältnissen stammend gleichzeitig meine Selbständigkeit begonnen, bei der Post als Briefträger gejobbt und noch studiert.

Man kann es auch oder vielleicht sogar gerade auf den Philippinen mit Einfallsreichtum, Fleiss und angeeigneten Kenntnissen zu etwas bringen. In meiner Philippinenstory hatte ich von dem Beispiel eines Mannes erzählt, der tagsüber bei der örtlichen Municipality in einfacher Tätigkeit beschäftigt war. Nach Feierabend fuhr er dann noch über Stunden Tricycle. Der Lohn für seinen Fleiss war ein recht schönes kleines Haus in einer unbewachten Subdivision.


Carabao Deine Schwarz-Weiss-Malerei tut weh.

Wer vom Studentenjob als Briefträger reich wird bzw. dieses behauptet, sorry ...

Diese angeblich so einträglichen Nebenjobs auf den Philippinen sind vor allem dann effektiv, wenn sie in der Illegalität, wie Drogenhandel, stattfinden. Aber die Geschichte mit dem Teilzeit-Tricyclefahrer, das glaubst Du doch selbst nicht! Ein schönes kleines Haus ...

Auf den Philippinen ist die Arbeitskraft nichts wert. Wer damit angeblich zu etwas gekommen sein will, naja wers glaubt. Aber von diesen Geschichten gibts ja noch mehr ...

Nur dann auch gleich noch den Wucher zu rechtfertigen, finde ich persönlich einen Schlag ins Gesicht eines ehrlichen Philippinos. Es gibt ganz klar Leute, die mit Geld umgehen können und welche die es nicht können. Aber nicht nur in den Philippinen sondern auch in Deutschland. Wenn Du denen Deinen Wucherkredit anbietest, knacken aber bei Deiner nächsten Ankunft in Frankfurt, die Handschellen.
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