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Mittwoch, 18. Juni 2008, 15:13

Nervt euch die ständige Bettelei von Kindern oder Alten?

Gerade sehe ich aus der Tür hier bei mir in der Fussgängerzone in Hamburg, promt sprich mich wieder ein Mann später eine Frau mit Kind an. Wie auf Komando immer der gleiche Satz in Deutsch" Bitte brauche Geld, helfe mir" Ich weiss das sind professionell Banden aus Rumänien die anschließend die Betteler zur Kasse beten.

Genau so in den Phils, die Kinder werden auf die Strasse geschickt die Eltern warten am Rand und nehmen das Geld ab.

Was denkt ihr, nervt euch das auch?

hallo1

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2

Mittwoch, 18. Juni 2008, 15:18

RE: Nervt euch die ständige Bettelei von Kindern oder Alten?

Wenn es einen nervt, denkt man nicht darüber nach, ob es einen nervt
Stört es, wenn es einen nervt? Was denkt man, wenn es einen stört, wenn es einen nervt .. ?(

Vielleicht kann man darüber abstimmen, ob es dünkt, daß es nervt
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Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hallo1« (18. Juni 2008, 15:19)


Bad-Guy

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3

Mittwoch, 18. Juni 2008, 15:19

Ja die können schon extrem nerven. Ich hab immer 1 Peso Münzen lose in der Tasche, die ich unauffällig, ohne das es andere mitbekommen raus hole und denen in die Hand drücke ohne stehen zu bleiben. Dann hab ich meine Ruhe.

Carabao

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Mittwoch, 18. Juni 2008, 15:22

RE: Nervt euch die ständige Bettelei von Kindern oder Alten?

Ganz klares JA!
Am Anfang meines Aufenthaltes auf den Philippinen hatte ich immer noch Mitleid und meist etwas gegeben. Inzwischen aber nicht mehr! Und wenn dann eher noch bei aelteren behinderten Menschen als bei Kindern.
Kaum ein Kind kommt alleine auf die Idee, sich an die Strasse zu stellen und an Ampeln wartende Autofahrer anzubetteln. Meist werden Kinder von ihren Eltern geschickt und muessen das Geld bei denen abgeben. Eine Bettlerfamilie an stark frequentierten Gegenden wird sicherlich nicht selten weit mehr Einkommen haben als andere mit harter Arbeit.
Auch Lebensmittel werden von den professionellen Bettelkindern oft abgelehnt. Meine Freundin hatte neulich Fruechte fuer ueber 100 Peso aus dem Auto herausgegeben. Die Kinder interessierten sich aber gar nicht dafuer, sondern bettelten weiter um Geld.

Ich gebe zwar auch heute noch manchmal etwas. Entscheide aber dieses meist von alleine und lasse mich nicht mehr von Kindern weichklopfen, die 5 Minuten am Seitenfenster des PKW kleben und nicht weggehen wollen.

Besonders schlimm ist es in Tagbilaran geworden. Vor einem Jahr sah man dort in der Innenstadt zwei oder drei bettelnde Kinder. Inzwischen wimmelt es jedoch in Innenstadt, Malls und am Hafen von bettelnden Kindern. Es hat sich wohl herumgesprochen, dass betteln ein lohnender Job sein kann.

LG Carabao

Jorus

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5

Mittwoch, 18. Juni 2008, 15:40

Hallo Carabao,

Zitat

Besonders schlimm ist es in Tagbilaran geworden. Vor einem Jahr sah man dort in der Innenstadt zwei oder drei bettelnde Kinder. Inzwischen wimmelt es jedoch in Innenstadt, Malls und am Hafen von bettelnden Kindern. Es hat sich wohl herumgesprochen, dass betteln ein lohnender Job sein kann.


Grundzätzlich gebe ich Dir recht, aber kann es nicht auch daran liegen das durch schlechtere Wirtschaftsverhältnisse, steigende Oelpreise, steigende Reispreise, Inflation usw. einfach mehr Leute gezwungen sind zu betteln um zu überleben ?

Wie entscheidest Du, oder woran erkennst Du ob ein bettelndes Kind das Geld dringend braucht weil es Hunger hat und kein Dach mehr über den Kopf oder nur für seinen Vater das Geld für Tanduy besorgt ?

Ich selbst bin da immer im Zwiespalt mit meinem Gewissen.

Gruss
Jorus
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jorus« (18. Juni 2008, 15:41)


Bad-Guy

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Mittwoch, 18. Juni 2008, 15:45

Gewiss gibt es organisierte Banden. Aber meinst du wirklich der größte Teil betteln weil die Arbeitsscheu sind und weil es sich lohnt? Ich frage, weil ich in Cebu viele Kinder gesehen haben, welche die Krätze und andere offensichtliche Krankheiten und Behinderungen haben und dermaßen verwahrlost sind. Laufe Abends durch die Straßen, da liegen die auf nacktem Teer und pennen.

Meine Cousine sagt, Geld geben wäre schlecht, da es sie abhält davon in die Schule zu gehen, ich habe erwidert, wie die sich überhaupt Schule leisten sollen. Nun ja, mir ist es egal paar Cent zu geben, solange ich meine Ruhe danach habe. Ja, man kann jetzt auch sagen, so Leute wie ich sind Schuld daran, dass mehr und mehr gebettelt wird. Die Expats sind dann die Leidtragenden, weil ich als Urlauber bin relativ schnell wieder weg. Meist hab ich Essen gekauft und bis jetzt wurde es immer mit Kusshand angenommen.

Was ich sehr gerne mal wissen würde, wie gehen die Banden vor? Kassieren sie die Kinder Abends ab und lassen die in einer Art Gemeinschaftsunterkunft pennen und geben denen ein Minimum zum überleben? Warum sonst sollten die Kinder sonst für Banden betteln gehen, wenn die nichts davon hätten und immer noch auf dem Teerboden pennen? Erpressung und/oder Gewalt evtl.?

trivial

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7

Mittwoch, 18. Juni 2008, 16:09

Ich denke, wir reden hier über die Situation in Europa - schließlich regt sich Stampiman über Bettler in Hamburg auf. Wie ein Bettler in Hamburg wohl reagiert, wenn ihm Big-Guy ein paar Pesos gibt ? :D).
Bettelei auf den Phils und in Europa muss man sicher differenziert betrachten.

In Wien geht mir die Bettelei jedenfalls gewaltig auf die Nerven.

In Wien gibt es 2 Arten von Bettlern:
1) Österreicher:
Österreich hat durchaus ein funktionierendes Sozialsystem, welches es jedem österreichischen Staatsbürger erlaubt, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Selbst wenn du nichts hast, bekommst du eine Gemeindewohnung, Geld für Essen, einen Telefonanschluss, einen Fernseher, Kleidung und Fahrscheine für die Öffis.
Die paar österreichischen Bettler sind in der Regel Alkohol- und Drogenabhängig.
Ich persönlich gedenke jedenfalls nicht, jemandem seine Suchtmittel zu finanzieren.

Häufig werde ich auch von Punks angebettelt. Über deren Situation bin ich mir überhaupt komplett im Unklaren. Jedenfalls haben viele von ihnen eine Aussprache, die sie ganz eindeutig zu einer Familie aus gehobenen Verhältnissen zuordnet. Zudem haben sie immer eine Dose bier in der Hand.
Allerdings ist Bier ein Luxusgut, somit können sie mein Geld nciht so dringend brauchen.

2) Ausländer:
Machen den überwiegenden Teil der Bettler aus und sitzen tagein, tagaus an der selben Stelle auf Plätzen, auf denen viele Leute unterwegs sind.
Am extremsten finde ich aber folgenende Vorgehensweise: Kinder, die ganz normal angezogen sind, teilen auf Einkaufsstraßen Rosen aus. Meist greifen ahnungslose Touristen zu, bevor sie begriffen haben, worum es geht. Dann werden die Kinder richtig böse, wenn man keinen angemessenen Geldbetrag gibt.

Über die Jahre habe ich wiederholt beobachtet, wie die Bettler sich abends zu einem bestimmten Zeitpunkt von ihrem Platz entfernen und in einer Nebenstraße von einem Auto (VW-Bus) abgeholt werden.
Niemand, wirklich niemand kann mir erklären, dass es diese Leute nötig hätten, Geld von mir zu bekommen. Eher vermute ich, dass sich ein ganzes Syndikat über diese Bettler finanziert.
Denn jemand, der es wirklich nötig hat zu betteln, wird abends nicht von einem VW-Bus abgeholt.

8

Mittwoch, 18. Juni 2008, 16:20

Ich hatte vor Jahren ein "Schlüsselerlebnis" in Manila.

Ich saß an einer roten Ampel wartend in einem Taxi und beobachtete Kinder die die Autoreihen entlang gingen und bettelten. Einige Autos vor uns kurbelte eine mitleidige Filipina die Scheibe herunter und gab den armen Kindern eine Tüte mit Sandwiches. Nachdem die bettelnden Kinder die Tüte geöffnet hatten und sahen dass nur Nahrungsmittel darin waren wurde die Mitleidsgabe kurzerhand unter das nächste Auto in den Straßenschmutz geworfen und die Kinder setzten ihre Betteltour fort.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hubert« (18. Juni 2008, 16:21)


Cagayan

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9

Mittwoch, 18. Juni 2008, 16:25

Hi,

ich habe da grundsätzlich kein Problem - weil ich habe nie Geld in der Tasche. Dieses hat grundsätzlich Eric (mein Partner) in der Tasche (oder wo auch immer) Hat den Vorteil, ich kann nicht bestohlen werden und ich bin dann nicht unehrlich, wenn ich dann sage "Sorry no money".

Er soll dann meinetwegen entscheiden, ob er was gibt oder auch nicht.

Hier in Hamburg gebe ich grundsätzlich nichts - weil es zu 90 % sowieso nur Banden aus Osteuropa sind.


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Mittwoch, 18. Juni 2008, 17:11

Zitat

Original von Big-Guy
Ich hab immer 1 Peso Münzen lose in der Tasche, die ich unauffällig, ohne das es andere mitbekommen raus hole und denen in die Hand drücke ohne stehen zu bleiben. Dann hab ich meine Ruhe.


Zitat

Original von Carabao
Meine Freundin hatte neulich Fruechte fuer ueber 100 Peso aus dem Auto herausgegeben. Die Kinder interessierten sich aber gar nicht dafuer, sondern bettelten weiter um Geld.


Zitat

Original von Carabao
Es hat sich wohl herumgesprochen, dass betteln ein lohnender Job sein kann.

Ja seit Big-Guy unterwegs ist und mit Pesos um sich wirft lohnt sich betteln wieder. :D

Zitat

Original von Jorus
Wie entscheidest Du, oder woran erkennst Du ob ein bettelndes Kind das Geld dringend braucht weil es Hunger hat und kein Dach mehr über den Kopf oder nur für seinen Vater das Geld für Tanduy besorgt ?

Wenn das bettelnde Kind das Essen dankend ablehnt oder wegwirft und stattdessen weiter nach Geld bettelt. Ab da sollte dir klar sein, dass das Kind nicht wirklich Hunger hat.

Tja die Antworten liegen alle hier verborgen, man muss nur zwischen den Zeilen lesen.
Ich geb schon mal aus Prinzip kein Geld, weil die immer mich anbetteln, weil sie in mir den reichen Americano sehen. Würden sie meine Frau anbetteln, gäbe es einige reiche Pinoys mehr. Nein das meine ich nicht buchstäblich, aber im übertragenen Sinne ärgert es mich das sie mich anstatt meine Frau anbetteln.
Wenn man im Auto sitzt und die "beggar" draussen an der Scheibe klopfen, einfach mit der Hand das Auge auf der Fensterseite schliessen, dann sollten sie sich verdrücken, zumindest die Alten.
Auf der Strasse sage ich einfach "Walang pera" und das sollte verständlich sein.

tbs
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Diskussionen zu meinen Beiträgen sind explizit gewünscht........

Carabao

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11

Mittwoch, 18. Juni 2008, 17:13

Zitat

Originally posted by Jorus

Wie entscheidest Du, oder woran erkennst Du ob ein bettelndes Kind das Geld dringend braucht weil es Hunger hat und kein Dach mehr über den Kopf oder nur für seinen Vater das Geld für Tanduy besorgt ?



Hallo Jorus,

ich denke in den meisten Faellen kann man dies an der "Routine" des Kindes erkennen. Es ist ein Unterschied, ob man irgendwo zufaellig ein Kind trifft welches eher schuechtern um Geld bittet oder ob dies an roten Ampeln, Touristenspots oder in Innenstaedten gezielt passiert und oft auch noch die Eltern in Reichweite stehen.
Dort wo man penetrant bedraengt-, also quasi belaestigt wird, sollte man gar nichts geben.

LG Carabao

Biber

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Mittwoch, 18. Juni 2008, 17:45

RE: Nervt euch die ständige Bettelei von Kindern oder Alten?

Nerven?

Dafür habe ich immer eine Tüte Bonbons in der Tasche und mehr gibt es nicht.
Und wenn man in einer Stadt länger verweilt, dann lassen sie später auch einen auch in Ruhe, gibt eh bloß Bonbons.
Das habe ich aber bisher nur in Iloilo und Manila erlebt.

In D. mit den Rumänen und ihren Bettelkinder, den erkläre ich den Weg zum Arbeitsamt.

Biber

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13

Mittwoch, 18. Juni 2008, 18:12

Ja nervt mich.
Auch dass es mich immer in einen Gewissenskonflikt bringt.

Einerseits haelt das erfolgreiche Betteln die Eltern ab, die Kinder zur Schule zu schicken,
(wenn sie denn ohne die Bettelei die Kinder in die Schule schicken wuerden oder die Schule bezahlen koennten oder wuerden?)
andererseits brauchen die Kinder, wenn, eine Soforthilfe, heute also, der Magen knurrt in diesem moment.

Auch ist nicht zu erkennen wer da proffessionell bettelt oder nicht.
Das kleine schuechterne Maedchen mit dem Hundeblick ist niemals alleine unterwegs.
Die Gefaehrten oder Verwandte warten hinter der naechsten Ecke.
Sehen aber meist auch unterernaehrt aus.
Die Grenzen verschwimmen auch hier.

Die Bettel-Kinder, um die Maerkte zumindest, freuen sich schon wenn sie hier und da mal was zu essen bekommen.
Hab ich oft beobachten koennen.
Haben mir aber auch schon mal eine Sonnenbrille geklaut.
....
Hier und da geb ich mal einen Peso,
je nach laune, bestimmt auch keine Idealloesung.
Gruss Klaus
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............................

wolfwolf

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14

Mittwoch, 18. Juni 2008, 18:24

tja,wo fängt man an und wo hört man auf.auf der einen seite gibst du dem nichts der es wirklich bitter nötig hätte,auf der anderen seite ist es natürlich ärgerlich,wenn man z.b.essen gibt und dann sieht,das scheinbar kein hunger vorhanden ist.ich weiß es nicht.in Cebu habe ich einem mädchen mal einen geflochtenen blumenkränz abgekauft und ihr 20 pesos dafür gegeben der normal 5 gekostet hätte.promt kam ein guard daher und meinte,daß sie mir noch 3 stück zu geben hätte.ich dachte bis jetzt,das solche bagadellen niemand interessieren würden und es völlig ok wäre,wenn die langnase ausgenommen wird.waren ja immerhin 15 pesos zuviel :D

gruß
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Mittwoch, 18. Juni 2008, 18:48

RE: Nervt euch die ständige Bettelei von Kindern oder Alten?

Ja nervt mich sehr , auch ich habe dann Gewissenskonflikte.
Ich möchte gerne helfen , aber gibst du einem was , kommen 10.
clovis =) 8-) ?(

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Mittwoch, 18. Juni 2008, 19:29

RE: Nervt euch die ständige Bettelei von Kindern oder Alten?

Ich habe mir mittlerweile ein dickes Fell zugelegt und ein "walang pera" tut seine Wirkung, auch wenn ich Geld in der Tasche habe.

Anstrengend sind aber die blinden Zeitgenossen, die meistens von einem Jungen in ein Gartenlokal geführt werden (z.B. Cebu in der Nähe vom Hafen) und dann auf einer 2-saitigen Gitarre versuchen, ein Lied zu spielen und vielleicht auch noch ein Weihnachtslied singen.

Die verschwinden in der Regel nicht, bevor sie ein 10-Peso-Stück im Säcke haben. Das zahle ich dann, um meine Ruhe zu haben.

Gruß Ludger Lanfermann

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Mittwoch, 18. Juni 2008, 19:51

Vielen Dank

Erstmal vielen Dank für die ganzen Wortbeträge. Ich denke das die Situation hier in Deutschland oder in Hamburg sehr klar ist. Ja es geht nur hier auch um die Phils.

Ganz klar ist, der Tourist oder "DU" sollst in einen Gewissenskonflikt getrieben werden "HELFE ICH" oder "ICH BIN HART" Ich glaube wenn wir einen Selbstversuch machen würden uns in Cebu oder in Manila an die Strasse stellen und betteln würden, ganz schnell würden wir durch die Polizei eingesammelt werden.

Der Betrag aus Wien war sehr gut, ja es gibt 2 Gruppen auch hier in Hamburg, die Einheimischen meist mit Hund, der treu die Augen auf hat, mit dem Gefühl "Bitte Bitte"

Die andere Gruppe sind die Osteuropäer, meistens sind es Rumänen oder die Kruppelgang,, sprich behinderte Menschen werden als Bettler hingestellt. Früher waren es noch türkische Frauen aber die sind längst abgelöst worden.

Auch ich hatte hier ein Schlüselerlebnis: Eine Türkin mit Kind saß vorm Kaufhaus und bettelte. Ich gab ein Euro. Spät am Abend war ich noch mals da, und dann " Sie nahm ihre Kinder und stiegt in einen neuen 350 SEL ein. Jetzt wurde mir klar, wie das Auto finanziert wurde, der gute Herr schickt seine Familie auf den Bettelstrich. Abartig.

In Cebu ist mir das besonders in den Vergnügungsstrassen und unten am Magelan Cross aufgefallen. Wie die Scharren von Heuschrecken wird man angebettelt und div Sachen sollen einem verkauft werden. Am Anfang hatte ich mal enige Pesos hingeworden was damit endete eine wide Schlägerei unter den Kindern wurde entfacht.

Solange Menschen Mitleid haben wird es immer Bettler geben nur das heute es nicht mehr das stehen ist sondern man wird gezielt angesprochen oder attaktiert.

joke31

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Mittwoch, 18. Juni 2008, 20:42

Was micht nervt ist das "Wie" sie fragen, nämlich: "hey joe, give me money!"..... dass überhöre ich und gehe weiter.

Was ich besonders "beeindruckend" ;( fand, waren die Münztaucher wenn die Fähre ablegt.

Fährhafen Cebu/Tagiblaran:
Eine Mutter mit Baby im Arm auf einer Art Banka bettelt um Geld. Die Fähre legt ab und bewegt sich seitlich. Plötzlich werfen die Passagiere Münzen ins Wasser, und die Frau sprang ins Wasser um nach den Münzen zu tauchen. EXTREM GEFÄHRLICH!!!!! Die Fähre könnte sie jederzeit unter sich begraben und das ganze für ein paar Münzen.

Bei dieser Frau wird es sich wohl nicht um eine, einer organisiierten Bettlerbande zugehörigen handeln.

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wolfwolf

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19

Mittwoch, 18. Juni 2008, 21:33

Was micht nervt ist das "Wie" sie fragen, nämlich: "hey joe, give me money!"..... dass überhöre ich und gehe weiter.

das ist sicher kein fehler
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Mittwoch, 18. Juni 2008, 23:39

Zitat

Original von wolfwolf
Was micht nervt ist das "Wie" sie fragen, nämlich: "hey joe, give me money!"..... dass überhöre ich und gehe weiter.

das ist sicher kein fehler


Ich bin zwar auch öfter mit "Hey Joe" angesprochen, aber nie angebettelt worden - lag vielleicht daran, dass ich mich nur selten in Touristengebieten aufgehalten habe. Wo ich war, war Betteln eigentlich kein Thema, weshalb es mich auch nicht genervt hat.
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Donnerstag, 19. Juni 2008, 01:18

Vor einiger Zeit saß ich im Auto auf dem Parkplatz von McDo, neben dem Auto drei Jungs. Sie zählten ihr eingenommenes Geld. Jeder von denen hatte über 250 Peso, also den Tagesverdienst eines Bauarbeiters und das nachmittags gegen 3 Uhr. Seit diesem Erlebnis gebe ich nichts mehr.
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trivial

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Donnerstag, 19. Juni 2008, 01:24

Zitat

Original von hey joe

Ich bin zwar auch öfter mit "Hey Joe" angesprochen, aber nie angebettelt worden - lag vielleicht daran, dass ich mich nur selten in Touristengebieten aufgehalten habe. Wo ich war, war Betteln eigentlich kein Thema, weshalb es mich auch nicht genervt hat.


"Hey Joe, gimme money!" oder "Hey Joe, gimme coins!" habe ich schon in Ecken von Manila gehört, in die sich normalerweise kein Tourist verirrt.
Natürlich nicht in Seitengassen, sondern in der Regel lungern die Kinder irgendwo in der Nähe von Geschäften herum, wenn man herauskommt springen sie auf und wollen Geld. Sehr beliebt sind Plätze vor Supermärkten, 7eleven, MiniStop, "Pan de Manila" oder Obst- und Gemüseständen.

Einmal haben mich zwei kleine Buben um Bananen gefragt, da ich mir gerade einen Kilo gekauft hatte. Na gut, sollen sie eben ein paar Stück haben.

Aber wenn ich im Befehlston um Geld gefragt werde, ignoriere ich das immer und ohne Ausnahme.
Übrigens werden Einheimische genauso angebettelt, da konnte ich keinen Unterschied erkennen (sie lassen eben das "Hey Joe" in der Anrede weg und sagen "Sir, gimme coins").

Interessant ist, dass es fast immer Kinder sind.
Erwachsene Bettler gibt es schon, diese sitzen (so wie Bettler in Europa) an einem fixen Platz und halten die Hand auf. Doch eine signifikante Anzahl an bettelnden Erwachsenen sieht man meiner Meinung nach nicht.
Das macht mich schon nachdenklich.

Haben die Eltern genug Geld, um nicht betteln zu müssen?
Haben die Eltern Arbeit, verdienen aber nicht genug, sodass die Kinder zusätzlich betteln gehen müssen?
Betteln die Kinder, weil Geld eben etwas schönes ist, obwohl die Eltern genug Geld hätten, um die Familie zu ernähren?
Schicken die Eltern die Kinder betteln und ernähren sich (zum Teil) auf Kosten der Kinder?
Betteln die Kinder, weil sie sonst nichts besseres zu tun haben?

Weiß das jemand? Warum ist die Anzahl an bettelnden Kindern in den Philippinen ungleich höher als an bettelnden Erwachsenen?

Bad-Guy

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Donnerstag, 19. Juni 2008, 01:35

Zitat

Original von Biber
In D. mit den Rumänen und ihren Bettelkinder, den erkläre ich den Weg zum Arbeitsamt.

In DE hat ja keiner nötig betteln zu gehen, dass sind dann oftmals die Leute, welche auf die Gesellschaft schei***, aber trotzdem sich nicht scheuen die Hand aufzuhalten. Ich kenne einige davon, weil ich Weihnachtsfeiern für Obdachlose organisiere mit meiner Mutter, da kommt man mal ins Gespräch und erfährt interessante Dinge. Es gibt verschiedene Fraktionen unter den DE Bettlern. Punks, oftmals aus gutem Elternhaus, die einfach keinen Bock auf Arbeit und normale gesellschaftliche Konformität legen. Dann sind oftmals gescheiterte Existenzen dabei, mental schwache Ex-Ehemänner, welche nach der Scheidung ruiniert wurden. Und einfach nur faule Penner, sind auch drunter. Gemeinsam haben fast alle fast, und das ist deren Liebe zu Alkohol und Drogen. Auch sehe ich keine Kinder betteln in DE, ausser halt selten südländisch aussehende Frauen mit Kindern. Da vermute ich steckt organisiertes Geldscheffeln dahinter. Aber windig sind die ja und haben Tricks drauf, kam auch schonmal vor, dass es aufeinmal an der Tür klingelt und dann steht dann ein Südländer in der Tür mit einem Babyfoto in der Hand wo drauf steht "Kind ist krank, brauche Hilfe", da denke ich auch, dass es Gangster sind.

Zitat

Original von Carabao
Dort wo man penetrant bedraengt-, also quasi belaestigt wird, sollte man gar nichts geben.

Hmm, da ist was dran, wenn ich so sehe wie cool und mit breitem Grinsen manche Bengel ankommen und sagen "Give me 1 Peso", da kommt man schon ins Grübeln. Ich hab dann Kohle gegeben, nur um einfach meine Ruhe zu haben. Aber das muss ich wirklich abstellen für die Zukunft.

Zitat

Original von hey joe
Ich bin zwar auch öfter mit "Hey Joe" angesprochen, aber nie angebettelt worden - lag vielleicht daran, dass ich mich nur selten in Touristengebieten aufgehalten habe. Wo ich war, war Betteln eigentlich kein Thema, weshalb es mich auch nicht genervt hat.

Wenn ich da bin, bin ich auch oft in der Provinz unterwegs. Die nennen mich dann "Hey friend" =) In der Provinz werde ich ganz selten angebettelt. Es kam aber schon 2x vor, da saß ich im offenem Restaurant und Kinder haben sich draußen versammelt und mich bzw. uns angegafft, aber nichts gesagt. Hab dann extra mehr bestellt und anschließend beim Verlassen des Restaurants das Essen an die Kinder verteilt, welches mit Freude angenommen und gleicht verzehrt wurde.

Zitat

Original von trivial
Betteln die Kinder, weil Geld eben etwas schönes ist, obwohl die Eltern genug Geld hätten, um die Familie zu ernähren?
Schicken die Eltern die Kinder betteln und ernähren sich (zum Teil) auf Kosten der Kinder?
Betteln die Kinder, weil sie sonst nichts besseres zu tun haben?

Ich denke diese Fragen erübrigen sich zumindest bei den Kindern (teils mit Eltern oder nur Mutter), welche du dann Nachts um 3 Uhr in den nach Urin stinkenden Gossen auf der Straße, teils fast nackt, schlafen siehst. Das ist wohl eines der Probleme, die ehrlichen Bettler von den unehrlichen zu entscheiden. Weil falsch ist es nicht diesen Menschen zu helfen nur weil es viele schwarze Schafe gibt, und wenn es nur für diesen einen TAG ist. Viele können nichts für ihre Situation, wenn die da rein geboren wurden und kommen auch nicht mehr raus aus dem Teufelskreis. Ich kann mich erinnern, ich sehe jedesmal wenn ich in Cebu bin, die gleiche Oma auf der Überführung Osmena Fuerte in die Robinson Mall, keine Zähne im Mund, total verwahrlost und pennt da auch häufig. Kann mir keiner erzählen, dass die das aus Spaß oder Faulheit macht.

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trivial

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Donnerstag, 19. Juni 2008, 02:03

Zitat

Original von Big-Guy

Zitat

Original von trivial
Betteln die Kinder, weil Geld eben etwas schönes ist, obwohl die Eltern genug Geld hätten, um die Familie zu ernähren?
Schicken die Eltern die Kinder betteln und ernähren sich (zum Teil) auf Kosten der Kinder?
Betteln die Kinder, weil sie sonst nichts besseres zu tun haben?

Ich denke diese Fragen erübrigen sich zumindest bei den Kindern (teils mit Eltern oder nur Mutter), welche du dann Nachts um 3 Uhr in den nach Urin stinkenden Gossen auf der Straße, teils fast nackt, schlafen siehst. Das ist wohl eines der Probleme, die ehrlichen Bettler von den unehrlichen zu entscheiden. Weil falsch ist es nicht diesen Menschen zu helfen nur weil es viele schwarze Schafe gibt, und wenn es nur für diesen einen TAG ist. Viele können nichts für ihre Situation, wenn die da rein geboren wurden und kommen auch nicht mehr raus aus dem Teufelskreis. Ich kann mich erinnern, ich sehe jedesmal wenn ich in Cebu bin, die gleiche Oma auf der Überführung Osmena Fuerte in die Robinson Mall, keine Zähne im Mund, total verwahrlost und pennt da auch häufig. Kann mir keiner erzählen, dass die das aus Spaß oder Faulheit macht.

Keine Frage, dem kann ich nur voll zustimmen.

Doch ich frage mich nach wie vor:
Wo sind die Eltern der Unmengen an bettelnden Kindern?
Was machen sie?
Warum sind sie nicht bei ihren Kinder?
Haben es all diese Kinder wirklich nötig, zu betteln?
Wie viele "schwarze Schafe" und wie viele echte Arme sind darunter?

kwi12

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25

Donnerstag, 19. Juni 2008, 04:23

es wird wohl so sein ,wie in deutschland.
das dies organiesiert ist,die bettelei.in schicht betrieb eingeteilt und von den eltern organisiert.

ein bericht im tv ,hat es gezeigt.

auch die waisen kinder haben sich organisiert,zum betteln und teilen dies am abend ,oder zum feierabend.

die sind so zusagen ,eine familie .aber ,ich muß gestehen ,ich gab nichts ,wenn die am taxi an die scheibe klopfen.den meisten taxi fahrern geht das auf die nerven,und wollen nicht das man die scheibe runter macht.

natürlich gibt es echte arme ,aber die stellen sich nicht auf die strasse,denk ich mir .

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26

Donnerstag, 19. Juni 2008, 06:02

Bin erst am WE von den Phils zurück und habe den Eindruck, die bettelnden Kinder werden nicht nur immer zahlreicher, sondern auch immer dreister. Nicht selten wurde ich mit "Ey Joe, give me a dollar!" angemacht. Nix Pesos. Die hielten es nicht mal für nötig, ein "...please" anzuhängen. Beim Ignorieren braucht man schon mal eine gute Portion Ausdauer, bevor man die wieder los ist.

Das gleiche Spiel vor manchen Hotels, an Busterminals oder am Flughafen in der Provinz. Da wird versucht, einfach ohne zu fragen den Koffer zu ergattern und zum Taxi zu tragen oder anders herum, während man z. B. mit dem Bezahlen des Taxis beschäftigt ist.
Die Spitze war vor 2 Wochen in Cagayan am Busterminal, als eine Horde von Gepäckträgern sich um meinen Trolli stritten und diesen mir zwischen den Beinen wegziehen wollten, während ich das Taxi bezahlte. Hab den schließlich selbst zum Bus gezogen, ist ja auch keine Arbeit. Aber dafür wollten einige Typen trotzdem noch Knete, weil sie ja neben mir her gelaufen waren. Gab natürlich nix, aber Riesen-Palaver.

Dieses Aufdrängen ist mindestens genauso lästig wie das Anbetteln.
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max108

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Donnerstag, 19. Juni 2008, 08:55

da gibt es nur eins für mich wenn mich einer egal wo auf den philippinen nach geld anhaut - totale ignoranz (und ich bin kein kuripot). da spare ich mir sogar das "walang pera". nach ein paar meter hat sich das dann meistens erledigt.

spricht mich jemand nach essen an, egal ob kind oder erwachsener, dann gibt es was zu essen.

daran halte ich mich strikt, nur gibt es immer wieder leute die um ihr gewissen zu beruhigen oder um ihrer ruhe wegen etwas geben. und so lange es diese menschen gibt werden die auch weiterhin versuchen leute anzubetteln.

eher ätzend finde ich diese angebote die koffer ungefragt tragen zu wollen oder sonstige dienste anzubieten um danach eine unverschämte entlohnung zu fordern.
hierbei kann man sie einfach tun lassen und dann nichts für ihre dienste zu zahlen. ok man muss dann mit wüßten beschimpfungen rechnen und ggf.mit steinen rechnen die einem hinterherfliegen (oder angespuckt zu werden, besonders beliebt bei den halbwüchsigen), aber vielleicht überlegt es sich die "schnelle-zugreif-truppe" beim nächsten mal unaufgefordert gepäck zu tragen etc.
habe das auch schon bei taxi fahrern in Manila erlebt die einfach nicht wollten das die frontscheibe gewaschen werden soll während dem stopp an der ampel. die haben weiter gemacht und bei grün ist der taxi fahrer los ohne coins rauszugeben, das auto erntete zwar ein paar fusstritte aber das wars auch schon. dem fahrer wars egal.
im taxi selbst nehme ich das handy und telefoniere, das ist das beste mittel gegen bettler, die drehen dann gleich ab und hängen nicht minutenlang an der scheibe rum.
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28

Donnerstag, 19. Juni 2008, 09:43

Max108, volle Uebereinstimmung! Mache ich genau so!

Gruss
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Jorus

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Donnerstag, 19. Juni 2008, 10:22

Zitat

Was ich besonders "beeindruckend" fand, waren die Münztaucher wenn die Fähre ablegt.

Fährhafen Cebu/Tagiblaran:
Eine Mutter mit Baby im Arm auf einer Art Banka bettelt um Geld. Die Fähre legt ab und bewegt sich seitlich. Plötzlich werfen die Passagiere Münzen ins Wasser, und die Frau sprang ins Wasser um nach den Münzen zu tauchen. EXTREM GEFÄHRLICH!!!!! Die Fähre könnte sie jederzeit unter sich begraben und das ganze für ein paar Münzen.

Bei dieser Frau wird es sich wohl nicht um eine, einer organisiierten Bettlerbande zugehörigen handeln.


Die Leute die da Münzen ins Wasser werfen müsste man gleich hinterherwerfen. Warum werfen Sie die nicht in die Banka ? Nein, man muss sich ja aufgeilen an der Armut anderer.

Ob organisiert oder nicht, Schuld an der ganzen Bettelei sind nicht grosszügige Ausländer, auch nicht die Hintermänner und schon gar nicht die Bettler. Es ist egal in welches Entwicklungsland man reist, überall wird man diese aufdringliche Form der Bettelei finden. Schuld daran ist nunmal die Armut der Leute und Ignoranz der Behörden.

Warum dürfen die Kinder dort überhaupt betteln ? Warum kümmert sich niemand das diese tagsüber in der Schule sind ?

Lest mal die Geschichten von den Kindern auf der nachfolgenden Website.

Philippines Island Kids

Ich denke viele der Bettelkids haben keine andere Wahl und müssen sich auch maffiösen Organisationen unterwerfen um zu überleben. Glaubt denn wirklich jemand, das auch nur eins der Bettelkids durch die Bettelei reich wird ?
Auch wenn Sie angebotenes Essen wegwerfen...was sagt das denn schon aus ? Vieleicht hungern die die Kids nicht, aber brauchen dringend Geld für Medikamente, zur Begleichung von Schulden oder anderes.

Wer kann das schon mit 100%iger Sicherheit beurteilen ? Ich behaupte mal niemand. Ich gebe natürlich auch nicht jeden der mich anbettelt etwas...aber ein ungutes Gefühl bleibt dann halt immer.
Ich habe es immer so gemacht das ich meiner Frau Geld gebe das Sie dann nach Ihrem Gutdünken an Bettler geben kann. Ich denke Sie kann in Ihrem Land besser beurteilen wer es wirklich braucht.

Ich jedenfalls möchte das nicht beurteilen.
Fakt ist aber, wenn man in einem armen Entwicklungsland Urlaub macht, wird man der Armut nicht ausweichen können, auch wenn man sich in einem Luxus-Resort versucht abzuschotten. Wem das stört, der muss halt woanders Urlaub machen oder etwas gegen Armut unternehmen.
Es ist schon unverschämt arogant wenn wir "reichen" Philipines-Urlauber uns übder die dortige Bettelei beschweren. Wir fahren dahin um zu relaxen, für die meisten Pinoys ist jedoch jeder TAG ein Überlebenskampf. Da muss man sich nicht wundern wenn es auf den Philippines keine Lobby für Foreigner gibt....

Gruss
Jorus
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30

Donnerstag, 19. Juni 2008, 10:40

Zitat

Original von Jorus

Wem das stört, der muss halt woanders Urlaub machen oder etwas gegen Armut unternehmen.

Es ist schon unverschämt arogant wenn wir "reichen" Philipines-Urlauber uns übder die dortige Bettelei beschweren. Wir fahren dahin um zu relaxen, für die meisten Pinoys ist jedoch jeder TAG ein Überlebenskampf. Da muss man sich nicht wundern wenn es auf den Philippines keine Lobby für Foreigner gibt....

Gruss
Jorus


Nicht weniger arrogant sind diese Zeilen. Die meisten, die auf die Phillipinen als "Urlauber" kommen sind jene, die ihre Familie besuchen und ich glaube es gibt nicht einen davon, der dabei nicht die Familie in der einen oder anderen Form untersuetzt.

Auch das ist Hilfe fuer philippinische Menschen.
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Donnerstag, 19. Juni 2008, 10:46

Zitat

Original von Jorus
Auch wenn Sie angebotenes Essen wegwerfen...was sagt das denn schon aus ? Vieleicht hungern die die Kids nicht, aber brauchen dringend Geld für Medikamente, zur Begleichung von Schulden oder anderes.

Essen wegzuwerfen und gleichzeitig um Geld zu betteln ist doch Grotesk. Leider ist das ein gesamt philippinisches Problem mit dem Essen wegwerfen.

Wenn jemand Medikamente benötig, dann sollte er nicht die Kinder auf die Strasse schicken auch wenn dadurch mehr Geld zu erbetteln ist (dear drop Effekt). Solange jemand den Kids Geld gibt, solange wird das aber auch mit dem Betteln weitergehen und solange in dem Land die Regierung nichts dagegen unternimmt (bei der Masse hat die gar nicht die Möglichkeiten etwas zu unternehmen ohne die Hilfe von aussen) wird das auch so weitergehen. Aber Hauptsache mit solchen Stop Child-sex Tourists! populistischen Kampangnen Schlagzeilen machen, anstatt den Kindern wirklich zu helfen. Falls jemand wirklich helfen will und nicht nur damit die Kinder ruhe geben, der sollte sich mal mit einem Projekt von ABS-CBN auseinandersetzen.

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32

Donnerstag, 19. Juni 2008, 10:49

Hallo zeus50

Du musst schon auch die Zeilen die ich davor schrieb mitzitieren:

Zitat

Fakt ist aber, wenn man in einem armen Entwicklungsland Urlaub macht, wird man der Armut nicht ausweichen können, auch wenn man sich in einem Luxus-Resort versucht abzuschotten. Wem das stört, der muss halt woanders Urlaub machen oder etwas gegen Armut unternehmen.


Wer seine Familie unterstützt versucht etwas gegen Armut zu unertnehmen und das ist ok. Ich glaube aber im Gegensatz zu Dir das es nicht wenige gibt, die Ihre philippinsiche Familie nicht unterstützen....liest man ja hier im Forum regelmässig (wobei ich das jetzt nicht in allen Fällen negativ werten will).

Hallo tbs,

Zitat

Essen wegzuwerfen und gleichzeitig um Geld zu betteln ist doch Grotesk

Das mag im ersten Moment so erscheinen, aber mit etwas Überlegung kommt man drauf das die Bedürfnisse eines Menschen nicht nur aus Essen bestehen. Es gibt sicherlich schwarze Schafe, aber wie überall sollte man nicht der Vesuchung erlegen, alle über einen Kamm zu scheren.

Zitat

Leider ist das ein gesamt philippinisches Problem mit dem Essen wegwerfen.

Das ist eben nicht nur ein philippinsches Problem. Was meinst Du wieviel Essen weltweit weggeworfen wird, um die Preise stabil zu halten bzw. zu erhöhen ? Was meinst Du wieviel Essen in deutschen Küchen weggeworfen wird aus Überfluss ?

Zitat

Solange jemand den Kids Geld gibt, solange wird das aber auch mit dem Betteln weitergehen

Das wirst Du nicht verhindern können, das wird niemand verhindern können. Ich glaube auch nicht das durch Ignoranz oder Geiz das Bettelproblem gelöst werden könnte (Bettler gibts schon seit der Mensch auf 2 Beinen gehen kann).

Zitat

und solange in dem Land die Regierung nichts dagegen unternimmt (bei der Masse hat die gar nicht die Möglichkeiten etwas zu unternehmen ohne die Hilfe von aussen) wird das auch so weitergehen.

Falls jemand wirklich helfen will und nicht nur damit die Kinder ruhe geben, der sollte sich mal mit einem Projekt von ABS-CBN auseinandersetzen


Das ist auch meine Meinung.

Gruss
Jorus
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33

Donnerstag, 19. Juni 2008, 10:59

Dass es etliche gibt, die die Familie nicht unterstuetzen, da gebe ich Dir recht.

Die kommen aber auch im Regelfall nicht auf Urlaub hierher und regen sich daher auch nicht ueber die Bettelei auf.

Somit trifft Deine Kritik die falschen.
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34

Donnerstag, 19. Juni 2008, 10:59

Zitat Jorus:

Zitat

Die Leute die da Münzen ins Wasser werfen müsste man gleich hinterherwerfen. Warum werfen Sie die nicht in die Banka


Bei den Münzwerfern handelte es sich fast ausschliesslich um Philippinos. Die Urlauber wussten nicht so recht was tun, aber als die Fähre los fuhr, warfen die mänlichen Pinoys Münzen ins Wasser.

Zitat Jorus:

Zitat

unverschämt arogant wenn wir "reichen" Philipines-Urlauber uns übder die dortige Bettelei beschweren


es hat sich hier KEINER über die "richtigen" Bettler beschwert. Es wurde über den Tonfall und die Hilfsbedürftigkeit mancher Bettler diskutiert.

Lies dir doch noch mal alle Beiträge durch und frage dich dann nochmals, ob sich hier wer beschwert.

Hier ein paar Zitate:
ZitatMax108

Zitat

spricht mich jemand nach essen an, egal ob kind oder erwachsener, dann gibt es was zu essen

ZitatBig-Guy:

Zitat

Hab dann extra mehr bestellt und anschließend beim Verlassen des Restaurants das Essen an die Kinder verteilt

Zitat Trivial:

Zitat

Einmal haben mich zwei kleine Buben um Bananen gefragt, da ich mir gerade einen Kilo gekauft hatte. Na gut, sollen sie eben ein paar Stück haben


Und wenn einer nichts geben will, aus welchen Gründen auch immer, ist das sein gutes Recht. Ich würde auch nicht meine Brieftasche zücken, mitten in Manila, umgeben von 20 Kindern um Geld zu verteilen, aber nicht aus Aroganz sondern weil ich einfach Angst hätte, dass mir die Brieftasche geklaut würde.

LG Joke31
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Guan Dao

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Donnerstag, 19. Juni 2008, 11:04

ich gebe bettlern gar nichts. warum? wer damit erfolg hat stellt alle anderen aktivitäten sein leben zu organisieren ein. egal in welchem land.

liegt NE alte oma zum schlafen auf dem gehsteig stecke ich schon mal 50 Peso zu ohne viel aufhebens zu machen.

in deutschland gebe ich nie was.

von meinen vielen reisen in andere ländern erinnere ich mich noch besonders an indien. da ist betteln ein anerkannter job. da sassen manchmal alle 30 meter bettler auf der strasse. ich hatte immer kleine münzen in der tasche und habe sie immer denen gegeben, die die schlechtesten karten hatten geld zu bekommen.
z.b. frau mit baby etc. bekamen nichts.

auf ceylon/sri lanka habe ich mal nen besonders erfolgreichen bettler erlebt. der hatte ein fürchterliches geschwühr im gesicht. dem haben fast alle sofort was gegeben damit der sofort abhaut. der anblick hat selbst mich überfordert. uahh.

NE andere erfolgreiche methode habe ich in pakistan erlebt. da hatte einer lepra. um den war trotz des gewimmels immer ein platz von locker 10 m frei. alle machten nen riesen bogen um den. der hatte nen helfer, und der hat die kohle eingesammelt. alle hatten NE riesenangst vor ansteckung.

grundsätzlich gehen mir diese "schuldzuweisungen" auf den sack. wenn ich in ein anderes land reise habe ich erstmal nix damit zu tun ob da jemand bettelt oder sonstwas macht.
wieso menschen kinder in die welt setzen ohne sich um sie zu kümmern wird mir auch immer ein rätsel bleiben.
moral ist und bleibt privatsache egal wie überzeugt manche von ihren eigenen moralvorstellungen sind und sie anderen aufs auge drücken wollen.

jeder muss sein eigenes überleben sichern und wer das nicht hinbekommt der geht eben kaputt.
es gibt überall genug bettler die ausreichen würden mein geld in null komma nix aufzubrauchen. und dann?
setze ich mich dann daneben und bettele auch?

bin seit ner woche wieder in deutschland und hatte gleich den eindruck, das hier gerade wieder ein wettbewerb läuft wer das längste gesicht machen kann.
die menschen hier bekommen ihr geld nicht geschenkt. betteln ist da sicher einfacher.

gruss rainer
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Donnerstag, 19. Juni 2008, 11:10

RE: Nervt euch die ständige Bettelei von Kindern oder Alten?

Es hat sich wohl herumgesprochen, dass betteln ein lohnender Job sein kann.

LG Carabao[/quote]


Stimmt!Auch bei gestrandeten Foreignern die auf "Touristenopfer"
warten.Uns nervte besonders ein Australier der sich den dicken
Zeh mit blauer Farbe angemalt hatte und uns weismachen wollte,
er hätte sich denselben derbe gequetscht.
Als ich ihm sagte,er solle sich an seine Botschaft wenden,hat
er laut gepöbelt.
Nein danke!!
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Donnerstag, 19. Juni 2008, 11:20

RE: Nervt euch die ständige Bettelei von Kindern oder Alten?

Schon toll wie manche nach 1 Philippinen Urlaub die ganze Problematik dieses Themas erkennen :D!

Um etwas klarzustellen: mich stört die Bettelei überhaupt nicht, es gehört z. Bsp. in Manila einfach dazu (wie auch in anderen Grossstädten weltweit!).

Wenn ich jemanden etwas gebe dann sind es die echt Bedürftigen...nicht die organisierten Kinder die an jeder Kreuzung stehen. Kenne schon jahrelang einen Krüppel der bestimmt keine Chance hat einen job zu bekommen oder anders sein Geld zu verdienen, dem gebe ich immer etwas wenn ich ihn sehe. Oder wenn ich essen war und es bleibt etwas übrig lasse ich es einpacken und gebe es jemanden auf der Strasse. Möglichkeiten dazu gibt es ja leider genug!

Gruss
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Donnerstag, 19. Juni 2008, 12:37

Hallo joke31,

Das die Münzwerfer Pinoys waren, macht die Sache nicht besser. Ich bin mir zudem ziemlich sicher das das keine ausschlieslich philippinsche Verhaltensweise ist, auch wenn es in Deinem Fall so war.

Zitat

Und wenn einer nichts geben will, aus welchen Gründen auch immer, ist das sein gutes Recht.

Ganz Deiner Meinung. Wenn man aber in ein Land wie die Philippines reist, muss man mit den aufdringlichen Bettlern leben...alternativ kann man ja auf den Malediven Urlaub machen.

Zitat

es hat sich hier KEINER über die "richtigen" Bettler beschwert. Es wurde über den Tonfall und die Hilfsbedürftigkeit mancher Bettler diskutiert.

Genau darum geht es ja, ob wir Foreigner 100%ig immer beurteilen können ob jemand wirklich Hilfsbedürftig ist oder nciht....
Stell Dir einfach mal vor so ein Betteljunge der Dich "agresiv" anbettelt gehört zu einer Bettlerbande. Du gibts Ihm nichts, weil Du Dir sagst der braucht nichts. Abends muss der Betteljunge seinem Chef dann seinen Tageserlös abtreten. Weil Du Ihm nichts gegeben hast hat er zuwenig erbettelt und wird massiv vom Boss verprügelt. Verlassen kann er die Bande nicht, weil er keine Eltern mehr hat und nicht weiss wo er hinsoll. Zudem bietet die Bande auch so etwas wie Schutz.
Würdest Du wenn Du das wüsstest Ihm beim nächsten mal etwas geben oder nicht ?
Das Beispiel könnte auch erklären warum einige wohl das angebotene Essen wegwerfen.

So einfach wie wir uns das genre machen wollen, indem wir alle Bettler in eine Schublade stecken und somit unser Gewissen beruhigen, ist es eben nicht immer.

Hallo Guan Dao,

Zitat

moral ist und bleibt privatsache egal wie überzeugt manche von ihren eigenen moralvorstellungen sind und sie anderen aufs auge drücken wollen.

Moral ist keinesfalls Privatsache sondern Gesellschaftssache. Gäbe es keine gesellschaftlichen Moralwerte, wäre unser Zusammenleben so gar nicht denkbar.

Zitat


jeder muss sein eigenes überleben sichern und wer das nicht hinbekommt der geht eben kaputt.
es gibt überall genug bettler die ausreichen würden mein geld in null komma nix aufzubrauchen. und dann?
setze ich mich dann daneben und bettele auch?


Das ist eine leider viel zu verbreitete Einstellung, die sich so auch in der Mehrheit der philippinschen Politiker findet, weshalb sich auf den Philippines vorläufig an der Armuts-Problematik nichts aendern wird.

Gruss
Jorus
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Donnerstag, 19. Juni 2008, 13:15

Zitat


Zitat

moral ist und bleibt privatsache egal wie überzeugt manche von ihren eigenen moralvorstellungen sind und sie anderen aufs auge drücken wollen.
Moral ist keinesfalls Privatsache sondern Gesellschaftssache. Gäbe es keine gesellschaftlichen Moralwerte, wäre unser Zusammenleben so gar nicht denkbar.


Die gesellschaftlichen Moralwerte sind sogar oftmals in Gesetze !! gefasst und damit ganz sicher nicht Privatsache! Es scheint bitter nötig zu sein, manchen die Moralvorstellungen einer Gemeinschaft auf diese Art ''aufs Auge zu drücken''!

...das Betteln und die ständigen Angebote fliegender Händler gehören in einem 3. Welt Land einfach dazu!-schön finden muss man das aber deswegen noch lange nicht !?
Die Motivation des Einzelnen zu erkennen halte ich für sehr schwierig. Ob es sinnvoll ist, bettelnden Kindern etwas zu geben, frage ich mich immer wieder. Irgendwie sollten die doch in der Schule sein...und nicht beim Betteln auf der Strasse...wenn sie und ihre Eltern aber nun feststellen , das man mit Betteln wesentlich schneller und einfacher zum Familieneinkommen beitragen kann...ist ihnen damit wirklich geholfen!!??
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Donnerstag, 19. Juni 2008, 13:21

das DSWD empfielt unter keinen umstaenden kindern geld zu geben.... da es sie eben von der schule abhaelt und die erzaehlungen erfolgreicher bettel kinder andere zur nachahmung animiert,.... hoert sich fuer mich auch sehr sinnvoll an.....
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Donnerstag, 19. Juni 2008, 15:24

Nein...bei uns klingel nur einmal am Jahr
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Donnerstag, 19. Juni 2008, 17:08

Zitat

Original von Big-Guy
In der Provinz werde ich ganz selten angebettelt. Es kam aber schon 2x vor, da saß ich im offenem Restaurant und Kinder haben sich draußen versammelt und mich bzw. uns angegafft, aber nichts gesagt. Hab dann extra mehr bestellt und anschließend beim Verlassen des Restaurants das Essen an die Kinder verteilt, welches mit Freude angenommen und gleicht verzehrt wurde.


:clapping
Hallo Big-Guy

Genauso hab ich es mit meiner Frau in Manila auch schon getan, zwei Kinder die mit ihrem Vater, abends nicht weit vor einem Fastfood Restourant auf Kartons gepennt haben, die wurden vorher von den Angestellten des Restourants vom Parkplatz vertrieben ( haben aber weder gebettelt noch jemand belästigt),
für die hab ich zwei große kalte Cola und etwas zu Essen bestellt.
Wir haben alles neben die drei schlafenden gestellt und haben uns heimlich davon gemacht.
Mitbekommen haben die das aber trotzdem und das hinterhergerufene Danke war dann auch sicherlich ehrlich gemeint.

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Donnerstag, 19. Juni 2008, 17:40

von Stampiman:
"Die andere Gruppe sind die Osteuropäer, meistens sind es Rumänen oder die Kruppelgang,, sprich behinderte Menschen werden als Bettler hingestellt..."

Die hab ich glaub ich am Wochenende in Dortmund gesehen..einer dreist mit sichtbarem Stahlbein richtig bedrängend am Betteln und 2 im Rollstuhl völlig ohne Beine,total verkrüppelt....
Nichts das ich was gegen Behinderte hätte,mein Bruder ist selbst in einem Heim für Behinderte,weil er da super lebt...und nur er bekommt in Deutschland was von mir..

Auf den Phils..sah ich beim ersten Mal abends auch diese traurigen Mädchenaugen am Taxi..war für mich auch neu und schockierend..nun sind mir auch die Augen aufgegangen und ich würde auch lieber nicht bettelnden ohne Zuhause was geben..aber so wie biber..echt toll...
...würde Weihnachten gern den roten Umhang anziehen..ich hoffe ich schaffe das bis dahin...

ansonsten sehe ich das wie guan dao..wenn ICH leben kann,kann ich auch was abgeben...

Tom
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nur tote Fische schwimmen abwärts..

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Donnerstag, 19. Juni 2008, 19:17

Zitat

Originally posted by Guan Dao
ich gebe bettlern gar nichts. warum? wer damit erfolg hat stellt alle anderen aktivitäten sein leben zu organisieren ein. egal in welchem land.

liegt NE alte oma zum schlafen auf dem gehsteig stecke ich schon mal 50 Peso zu ohne viel aufhebens zu machen.

in deutschland gebe ich nie was.

von meinen vielen reisen in andere ländern erinnere ich mich noch besonders an indien. da ist betteln ein anerkannter job. da sassen manchmal alle 30 meter bettler auf der strasse. ich hatte immer kleine münzen in der tasche und habe sie immer denen gegeben, die die schlechtesten karten hatten geld zu bekommen.
z.b. frau mit baby etc. bekamen nichts.

auf ceylon/sri lanka habe ich mal nen besonders erfolgreichen bettler erlebt. der hatte ein fürchterliches geschwühr im gesicht. dem haben fast alle sofort was gegeben damit der sofort abhaut. der anblick hat selbst mich überfordert. uahh.

NE andere erfolgreiche methode habe ich in pakistan erlebt. da hatte einer lepra. um den war trotz des gewimmels immer ein platz von locker 10 m frei. alle machten nen riesen bogen um den. der hatte nen helfer, und der hat die kohle eingesammelt. alle hatten NE riesenangst vor ansteckung.

grundsätzlich gehen mir diese "schuldzuweisungen" auf den sack. wenn ich in ein anderes land reise habe ich erstmal nix damit zu tun ob da jemand bettelt oder sonstwas macht.
wieso menschen kinder in die welt setzen ohne sich um sie zu kümmern wird mir auch immer ein rätsel bleiben.
moral ist und bleibt privatsache egal wie überzeugt manche von ihren eigenen moralvorstellungen sind und sie anderen aufs auge drücken wollen.

jeder muss sein eigenes überleben sichern und wer das nicht hinbekommt der geht eben kaputt.
es gibt überall genug bettler die ausreichen würden mein geld in null komma nix aufzubrauchen. und dann?
setze ich mich dann daneben und bettele auch?

bin seit ner woche wieder in deutschland und hatte gleich den eindruck, das hier gerade wieder ein wettbewerb läuft wer das längste gesicht machen kann.
die menschen hier bekommen ihr geld nicht geschenkt. betteln ist da sicher einfacher.

gruss rainer


hallo rainer,
der beitrag gefällt mir im großen und ganzen sehr gut,obwohl er mir einen deut zu kompromißlos ist.

bin seit ner woche wieder in deutschland und hatte gleich den eindruck, das hier gerade wieder ein wettbewerb läuft wer das längste gesicht machen kann. :Rolf
den hab ich mir rauskopiert um ihn nicht zu vergessen
das war`s

gruß
wolf
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lebe jeden tag als waere es dein letzter

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »wolfwolf« (19. Juni 2008, 19:19)


Daboia

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Donnerstag, 19. Juni 2008, 20:27

RE: Nervt euch die ständige Bettelei von Kindern oder Alten?

Kinder als ware im bettlergeschäft --- ! ganz allgemein : so wie auf philippinen wird man als tourist auch in ländern wie südamerika, kuba, afrika, ostblockstaaten usw.usw. mit bettelnden strassenkindern konfrontiert. Man ist darüber informiert, wenn man diese länder bereist und es kommt einfach auf die richtige verhaltenweise an, wie man in solchen situationen reagiert . -- es lässt wohl die meisten touristen nicht kalt, wenn sie mit offensichtlicher armut oder aufdringlichen bettlern konfrontiert werden. Zerlumpte gestalten an wegrand, bettelnde kinder oder junge frauen, die ein herzzerreissende geschichte erzählen und um hilfe flehen, rufen oft widersprüchliche gefühle hervor. Aber man verstärkt das betteln nur, wenn man ständig nachgibt. wir werfen doch auch unseren kindern nicht ständig bonbons, schokoldade oder sogar geld vor die füsse. -- Der mitleideffekt, wenn kinder zu betteln eingesetzt werden, ist natürlich gross. Bedenken man sollte immer, in falle einer präsentation lauert normalerweise irgendein erwachsener in hintergrund , der dem kind das geld wieder abnimmt. Die kinder sie sind schon trainiert darin, theater vorzuspielen, die kleidung, das haar, der schmutz, die wenigen wörter auf english und das plötzliche auftauchen. -- in indien z.B. existiert so etwas wie eine bettlermafia, d.h., bettler , ob nun kinder oder alte , gebrechliche menschen, sie werden gezielt zu veranstaltungen u. da wo touristen sich aufhalten, gebracht und müssen anschliessend das meiste geld abgeben. Bei bettelnde kinder ist der mitleideffekt gross, selbst wenn man weiss, sie machen es gewerbsmässig , sind von eltern zum betteln geschickt worden und nicht in schule . und wenn man wirklich meinung ist, jemand hat hunger oder benötigt hilfe, so man kann zu essen anbieten . aber meistens man wird dann verächtlich angeschaut, weil der bettelnde nur geld sehen will. Ich finde, die mitleidmasche mit kindern, sie ist an dreistigkeit nicht zu überbieten.
Die wirksamste methode ist, die bettelei einfach ignorieren , denn wenn die kinder erstmal merken, wie leicht sie auf diese art und weise geld verdienen können, so ist der weg , vor allem bei mädchen, in die prostituion schon vorprogrammiert, ob nun mit gewalt oder auf freiwillige basis. Was ich persönlich paradox finde, hier in deutschlands grossen städten wird man tagtäglich auch mit bettlern konfrontiert, darunter auch bettelnde kinder oder mutter mit einem kleinkind in arm, das mit beruhigungmittel vollgepumpt ist. Hier es wird meistens ignoriert, die menschen gehen achtlos vorüber. Warum hier diese rigorose verhaltensweise und in urlaubsland nicht ?
Die beste option ist nach meiner ansicht immer noch , die vielen hilfsorganisationen , die es auch auf philippinen gibt, zu unterstützen . z.b. : eine patenschaft übernehmen ; aktion wasserbüffel , www.aktion-wasserbüffel.de
Oder deutsch-philippinischer hilfsverein,siegen, oder www.hoffnung-leben.de ;www.care.de/projekt-asien/html , www.AerzteDerWelt.org./hilfsprojekte.de
um nur einige zu nennen .
Auch in marokko wird man bettlern konfrontiert. Aber in islam ist betteln keine schande, hat daher eine andere bedeutung und macht auch ein anderes verhalten erforderlich. Die „skat“, das almosengeben ist eines der heiligsten gebote der religion. Kindern sollte man jedoch nichts geben, um ihrer sozialen verwahrlosung kein vorschub zu leisten. Sie freuen sich über bonbon/kekse oder kugelschreiber. In marokko muss niemand hunger leiden. Ich mache es so, wenn ein bettelndes kind kommt, ich frage nach, ob es hunger hat oder geld will . geld, nein , hat es hunger so ich nehme es mit in nächste boulangerie und kaufe ihm was zu essen oder trinken. und wenn betteln zu aufdringlich wird, sollte man freundlich bleiben, aber zu verstehen geben, no money.

matt

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46

Donnerstag, 19. Juni 2008, 21:06

Zitat

Originally posted by Hubert
Ich hatte vor Jahren ein "Schlüsselerlebnis" in Manila.

Ich saß an einer roten Ampel wartend in einem Taxi und beobachtete Kinder die die Autoreihen entlang gingen und bettelten. Einige Autos vor uns kurbelte eine mitleidige Filipina die Scheibe herunter und gab den armen Kindern eine Tüte mit Sandwiches. Nachdem die bettelnden Kinder die Tüte geöffnet hatten und sahen dass nur Nahrungsmittel darin waren wurde die Mitleidsgabe kurzerhand unter das nächste Auto in den Straßenschmutz geworfen und die Kinder setzten ihre Betteltour fort.


Das war aber sicher ein Ausnahme.
Wenn manchmal Kinder beim Ausladen im Hotel geholfen haben,
habe ich Ihnen auch ein Sandwich geben lassen oder falls vorhanden
in der Garkueche was bezahlt. Und die waren immer sehr dankbar dafuer.
Geld gebe ich generell nicht.

matt

joke31

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Donnerstag, 19. Juni 2008, 22:59

Zitat Daboia:

Zitat

Hier es wird meistens ignoriert, die menschen gehen achtlos vorüber. Warum hier diese rigorose verhaltensweise und in urlaubsland nicht ?


Weil hier (in BRD od. Österr./Schweiz) keiner betteln MUSS um zu überleben! Bei uns gibt es Sozialhilfe....

Ich bin auch der Meinung wenn man Kindern Geld gibt, wirkt das nicht unbedingt förderlich. Geld muss man sich verdienen, und wenn sie schon als Kind mitbekommen das man so auch leicht an Geld kommen kann, warum dann mit 16 Jahren arbeiten gehen? Dann schickt man doch lieber ein paar Kinder auf die Strasse.

Essen/Lebensmittel JA, Geld NEIN!

LG Joke31
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Komm wir essen Opa!
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Kraus

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48

Freitag, 20. Juni 2008, 11:42

Ich habe immer genügend Bonbons/Lollys im Auto, die ich dann den Kids aus dem Auto reiche. Sehr oft habe ich den Eindruck, dass diese Süßigkeiten ihnen fast lieber sind als ein paar Pesos.

GuapoCaucasian

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Freitag, 20. Juni 2008, 19:16

ja,und deren Zähne freuen sich leider um so mehr.Dann doch lieber Obst..

GC
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Manchmal muß ein Mann tun was ein Mann tun muß

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GuapoCaucasian« (20. Juni 2008, 19:44)


kuja

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50

Freitag, 20. Juni 2008, 19:40

RE: Nervt euch die ständige Bettelei von Kindern oder Alten?

Zitat

Original von Stampiman


Genau so in den Phils, die Kinder werden auf die Strasse geschickt die Eltern warten am Rand und nehmen das Geld ab.

es nervt mich nicht.ich frage einfach auf tagalog gutum??pera??
meistens pera dann gibt es nix.wenn jemand hunger hat dann gerne aber nur wenn das kind das essen in unserem beisein isst.
in ermita hatten wir das öfters es ging bis auf einmal immer nur ums geld.das betteln ist straff organisiert und die gangs haben ihre festen strassenviertel.


gruss kuja
Signatur von »kuja«
mein renommee geht mir mal 10 meter am arsch vorbei.