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GuapoCaucasian

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  • »GuapoCaucasian« ist der Autor dieses Themas

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Freitag, 27. Juni 2008, 15:58

Berichterstattung über die Philippinen

Hi,
wenn ich mit mal die allgemeine Berichterstattung über die Philippinen anschaue,habe ich immer so einen schalen Nachgeschmack.

Scheinbar gilt das Land nur als Land für Exsistenzen,die sonst nichts Zustande gebracht haben,den sogenannten Aussteigern.Desweiteren,wenn man mal Freunden sagt,man macht Urlaub
in den Philippinen,und dann noch alleine,dann raunt im Hintergrund das
bekannte Klischee vom Sextouristen(was auch für Thailand gilt).
Die Frage,wieso man darauf kommt,die Philippinen(Freundin),dann finde ich,kommt es noch schlechter rüber(Stichwort Mail ORDER),so das der
fahle Beigeschmack auch bleibt,wenn man die Frau mitbringt nach D.
Auch,das das berühmt berüchtigste größte Puff in Asien in Angeles sein soll (neben Pattaya/Phuket),trägt meiner Meinung sehr zum schlechten Image der Philippinen bei.Man denkt z.B. nicht wie bei Hawaii als erstes an die Hula Hula Girls sowie an Strand und Surferparadies,sondern an Abu Sajav ,Pinatubo,Marcos,Korruption,Sextourismus,Armut,Abzocke etc. Das stimmt mich seit geraumer Zeit sehr nachdenklich.Wenige Leute verbinden Philippinen mit dem Tarsier,Lansones von Camiguin oder Surigao Island als Surfer Treff sowie Lake Taal,Philippinen KAKADU oder das gleichnamige Krokodil.
Ich fragte vor ein paar Jahren mal in meinem Freundeskreis,und der erste Kommentar war: Dort sieht es ja aus wie in Spaniens Süden.
Ich frage mich ehrlich,ob es noch Hoffnung für das Paradies gibt.Meine Freunde konnte ich bis jetzt nicht überzeugen,die fahren lieber nach Malle oder all-inclusive nach Ägypten.Zu unruhig sei ihnen die Region da unten.Ich konnte an deren Meinung auch nicht viel ändern,so das ich nun frage:Was kann man tun? Angeles schließen,die Philippinen von Grund auf verändern,um die negativen Schlagzeilen zu positven zu verändern und es aus dieser teils etwas vorurteils belasteten Ecke zu holen.Sollte die Schulpflicht für Kinder härter durchgesetzt werden,damit viele später nicht arbeitslos werden und der Staat noch mehr in die Verantwortung zu nehmen,das der Zwangsprostitution z.B. der Boden entzogen wird.Unser Paradies darf nicht sterben,also meines ist es auf jeden Fall.Wie steht es mit euch?Was meint Ihr?

Schönes Wochenende

GC
Signatur von »GuapoCaucasian«
Manchmal muß ein Mann tun was ein Mann tun muß

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GuapoCaucasian« (27. Juni 2008, 16:00)


Kraus

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Freitag, 27. Juni 2008, 17:03

RE: Berichterstattung über die Philippinen

Es ist völlig richtig, dass die Philippinien keine allzugute "Presse" haben. Das liegt an vielen Problemen, dass dieses noch immer "Dritte-Welt-Land" hat und auch in nächster Zeit haben wird.

In einem Land mit rund 80-90 Millionen Menschen, noch dazu in einem sehr armen Land, werden mehr negative als positive Nachrichten verbreitet werden.

Eine korrupte Regierung, ein wirtschaftlich unterentwickeltes Land, eine nicht kontrollierbare Geburtenregelung (Tendenz steigend- auch unter dem starken Einfluss der kath. Kirche) und einen großen Bildungsnotstand ist unabstreitbar.

Eine schlechte Infrastruktur in Verbindung mit einem fehlenden Sozial- und Gesundheitssystem und auch die Probleme mit Minderheiten (Moslems) und anderen Splitterungen runden die vielen großen und kleinen Probleme ab. Dazu gehören auch die ausbleibenden Investoren, die aufgrund der politischen Verhältnisse diesem Land z.T. den Rücken kehren bzw. kein Vertrauen haben. (VW gibt z.B. jetzt für ein neues Werk Thailand den Vorzug)

Das Land wird von rund 50 reichen Familienclans geführt oder mehr oder weniger gemanagt. Mehr schlecht als recht. Es gibt nur arm und reich und keinen oder kaum einen Mittelstand. Eine Landreform zu gunsten der ärmeren Bauern bleibt aus. Viele junge Menschen verlassen nach der Schule oder Studium das Land und leben im Ausland. Immer noch zu viele junge Menschen besuchen überhaupt keine Schule.

Die wenigsten der ausgewanderten Menschen kehren oder wollen zurück. Die Filipinos leben immer noch in der Mitte des letzten Jahrhunderts und sind im 21. Jahrhundert nicht angekommen!

Von den Pauschalbeurteilungen/Verurteilungen wie z.B. Thailand ist das Bordell der Asiaten oder Mallorca/Ballermann ist eine Insel für Saufbrüder und Putzfrauen halte ich nichts.

Leider werden diese Pauschalurteile von Menschen verbreitet/gepostet, die nicht viel von diesen Ländern kennen (meistens nur ein Ort) oder aufgrund ihres IQ sich nicht anders ausdrücken können oder wollen. Ich würde auch die Philippinien diesbezüglich nicht mit Thailand vergleichen wollen. Noch nicht!

Das die Philippinen traumhaft schöne Plätze/Inseln haben und viele liebe und angenehme Menschen, wissen sicherlich die meisten hier im Forum. Das es auch dumme, kriminelle und verabscheuende Personen gibt, wissen auch viele. Da sind die Philippinien nicht besser oder schlechter als andere Länder.

Wer heute sich die Mühe macht viel zu lesen, wer viel in Asien reisen kann - und mit Menschen spricht die die Philippinien oder die asiatischen Länder kennen, wird viel positives von den Inseln erfahren. Nicht immer. Und z.Zt. schon wegen den Unfällen/Katastrophen sehr wenig.

Das Außen- oder auch das Tourismusministerium hatte noch nie ein gutes "Händchen" und keinen guten Etat um alle Vorzüge dieses Landes entsprechend nach Aussen darzustellen. Da muss noch sehr viel Aufbauarbeit geleistet werden, was das Image der Philippinien angeht. Wer kennt in Deutschland schon groß die Philippinen? Glücksfall wenn jemand Manila schon einmal gehört hat.

Klar gibt es hier auch viele gestrandete und entäuschte Menschen. Menschen die ganz andere Vorstellungen von einem "Aussteiger" Leben auf den Philippinen hatten und haben. Einige haben es geschafft und leben hier mit ihren Familen und sind glücklich. Wieder andere würden lieber heute als morgen diesen Inseln den Rücken kehren, wenn sie es könnten. Das ist bei Auswanderen auf Mallorca, Kanada oder Australien nicht anders. Positiv wie nagativ.

Es gibt gebildete und ungebildete Menschen. Glückliche und unglückliche. Dumme und gescheite. Es gibt Radikale, Liberale und Chaoten. Wie in jedem Land. Selbst hier im Forum, wie man an einigen Beiträgen zu verschiedenen Themen eindeutig erkennen kann - oder muss. Das sind eben Meinungen. Das ist normal und überall gleich. Mal mehr mal weniger.

Die Philippinien werden m.E. vorerst nur im Tourismus, genauer gesagt aus oder in dem asiatischen Tourismus eine wirtschaftliche Zukunft haben. Das sieht man an den vielen Hotelneubauten zum Bsp. auf Cebu. Die wenigen Europäer und Amerikaner, die die Inseln besuchen , haben sicherlich keine allzugroße Bedeutung in der Zukunft, wie die Zahlen der letzten Jahre verdeutlichen.

Die Hotelmanager der grossen Hotels und die philippinischen Touristikfachleute sprechen von Koreanern, Japaner, Chinesen und neuerdings von Russen, wenn sie an die Zukunftraten in den touristischen Bereichen denken. Durchaus nachvollziehbar.


Ich glaube wir können bei allen traurigen Nachrichten der letzten Zeit zufrieden sein, dass zumindest keine größeren negativen Schlagzeilen aus der Politik kommen und hoffen, dass diese derzeitigen politischen Verhältnisse einigermaßen stabil bleiben.

Es kann alles nur besser werden!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kraus« (27. Juni 2008, 17:23)


hey joe

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Freitag, 27. Juni 2008, 17:07

RE: Berichterstattung über die Philippinen

Zitat

Original von GuapoCaucasian
...,die Philippinen von Grund auf verändern,.


...wäre in erster Linie Sache der Pin@ys. Ich denke, sie werden das auch in einigen Bereichen tun, nur dauert es halt noch ein bisschen...

Was kannst Du machen? Natürlich weiterhin bei Deinen Freunden und Bekannten für dieses wunderschöne Land, das Du als Paradies bezeichnest, werben. In Gesprächen gegen die Vorurteile angehen. Auf positive Entwicklungen hinweisen, positive Nachrichten weitervermitteln. (Hier im Forum wird gelegentlich kritisiert, dass auch viele Member zu negativ berichten. Es gibt aber ganz viele tolle Reiseberichte und auch Links zu Zeitungsartikeln, die ganz viel Lust auf mehr machen...)

Und natürlich auch selbst kritisch sein, das Negative nicht übersehen und nicht ignorieren - sonst wird Deine Argumentation unglaubwürdig.

Wenn Deine Bekannten lieber nach Malle oder nach Ägypten fliegen, kann das natürlich auch in deren Mentalität begründet sein- oder am Geldbeutel liegen - allein der Flug nach Manila ist nun mal leider teurer als so manches 3-Wochen-all-inclusive-Schnäppchen im Reisebüro. Nur. Was bekommt man mit von Land und Leuten, wenn man sich in einem Hotelbunker am abgesperrten Strand verschanzt?

Bevor ich meinen Engel kennenlernte, wußte ich übrigens auch nicht viel über die Philippinen - und ohne sie wäre ich wahrscheinlich nie da hin geflogen... (Soll aber jetzt nicht heissen, dass Du all Deinen Freunden eine Pinay vermitteln musst :D.)
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meine marinduque-website. http://marinduque.de

Kraus

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Samstag, 28. Juni 2008, 11:01

RE: Berichterstattung über die Philippinen

Nicht alles ist negativ: :denken

http://www.goodnewspilipinas.com/

max108

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Samstag, 28. Juni 2008, 11:23

RE: Berichterstattung über die Philippinen

lass doch deine freunde etc auf malle oder sonstwo urlaub machen, das muss doch jeder für sich selbst entscheiden.
stell dir nur mal vor du beschreibst das land deiner träume deinen bekannten wie du es siehst/erlebst und die lassen sich auf einen tripp dadurch verleiten, kommen dann nach dem urlaub nach hause und machen dich an was du da für einen sch....ß empfohlen hast.
für den einen sind die philippinen ein paradies, für die anderen ein molloch und sündenbabel.
so könnte man auch darüber froh sein das nicht alle deutschen urlauber gen pinas reisen sondern sich gleichmäßig auf dem planeten verteilen.
was das gesülze der leute hier betrifft da stehst du entweder drüber oder bringst erst gar keine pinay nach d mit.
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max108