Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Philippinenforum Deutschland. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Donnerstag, 16. Juni 2011, 22:16

Heute morgen passiert

Als ich heute Morgen meine Tochter in den Kindergarten gebracht habe ist mir folgendes passiert:

Als ich aus dem Kindergarten raus kam, auf halben Weg nach Hause, kam mir ein älteres Paar entgegen. Der Mann bleich im Gesicht und 5m vor mir fiel er hin, Ohnmacht. Naja, ich nicht lange gezögert, die ältere Dame, die von dem Herren mit runtergezogen wurde erst einmal wieder auf die Füße. Dann mich um den Herren gekümmert, stabile Seitenlage und 112 angerufen. Warten, bis die Feuerwehr eintraf (ca. 5 - 7 min.), der Mann kam wieder zu sich ich mit ihm gesprochen, damit er nicht wieder in Ohnmacht fällt. Als die Feuerwehr dann eintraf kurze Beschreibung was passiert ist, dann Abtransport ins Krankenhaus. Dann erfuhr ich das die Alte Dame von ihrem Schwiegersohn zum Augenarzt gebracht werden sollte. Habe ich mit meiner Frau, die ich dann angerufen hatte auch gemacht. Meine Frau gewartet bis die Dame behandelt worden war und sie sie wieder nach Hause gebracht.

So viel zur Vorgeschichte, was mich aber eigentlich interessiert, wie verhalte ich mich auf den Philippinen.

Meine Tochter ist auf den Philippinen gebohren und sie hatte dieses Jahr auch eine Grippe dort. Alles kein Problem.
Da viel mir doch Tatsache auf, ich kenne nicht einmal Notrufnummer auf den Philippinen. Ich habe zwar in Manila und Cebu Krankenwagen gesehen, aber in der Provinz noch nicht.
Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit zu helfen, also liegenlassen ist nicht. :Augenbraue

Wer hat schon mal so eine Erfahrung gemacht, wild fremden Filipinos aus der Not zu helfen?

Gruß

rkruse
Signatur von »rkruse«
Ein Mensch ist nur ein Mensch weil er kommunizieren kann.

Bobby68

Profi

  • »Bobby68« ist männlich

Beiträge: 220

Registrierungsdatum: 28. Juli 2004

Hobbys: Reisen, Motorrad, Tauchen

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 16. Juni 2011, 22:49

Mir wurde von einer philippinischen Krankenschwester gesagt, ich solle mich in solchen Fällen oder bei Unfällen nicht einmischen.
Am Schluss sei ich an allem Schuld und kann dann die aufgelaufenen Rechnungen sowie mögliche weitere Kosten übernehmen.
Signatur von »Bobby68«
pag-ibig kong Pilipinas - rak prathet thai

Carabao

Inventar

  • »Carabao« ist männlich

Beiträge: 7 100

Registrierungsdatum: 7. Juli 2007

Beruf: Selbständig

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 16. Juni 2011, 23:56

Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit zu helfen, also liegenlassen ist nicht. :Augenbraue
Hallo Rolf,

dann solltest Du bei Deinem naechsten Philippinenaufenthalt darauf achten, immer eine gut gefuellte Kreditkarte dabeizuhaben!

Es sagt sich aus Deutschland heraus sehr leicht, dass man "natuerlich helfen" wuerde!
Es ist sicherlich auch ein Unterschied ob man einer ausgerutschten aelteren Dame wieder auf die Beine hilft oder ob man als Zeuge eines Unfalls den Abtransport und die Einweisung von Schwerverletzten in ein Krankenhaus organisiert, denn fuer die Kosten bist dann de Fakto Du verantwortlich! Wenn es sich um einen augenscheinlich armen Filipino handelt wird ohne einen Vorschuss im Krankenhaus auch erst einmal gar nichts passieren! Aus diesem Grunde hilft auch wenig "ins Krankenhaus bringen und sich dann schnell aus dem Staub machen"!

Wenn man schon die verletzte/erkrankte Person ins Krankenhaus bringt sollte man klar verdeutlich, dass man nicht bereit ist fuer die Kosten aufzukommen (es sei denn man ist bereit diese fuer einen Unbekannten zu tragen). Dann ist das Krankenhaus am Zug zu entscheiden ob und wie eine Behandlung erfolgt oder auch nicht! Dem Verletzten/Erkrankten bietet sich dann zumindest die Moeglichkeit wohlhabendere Verwandte oder Bekannte anzurufen in der Hoffnung, dass diese sich zur Uebernahme der Kosten bereiterklaeren.


LG Carabao

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Carabao« (17. Juni 2011, 00:02)


Lo Svevo

R.I.P.

  • »Lo Svevo« ist männlich

Beiträge: 916

Registrierungsdatum: 4. Mai 2006

Beruf: Touristiker

Hobbys: Travel, diving, Wine&Dine, literature

  • Nachricht senden

4

Freitag, 17. Juni 2011, 02:21

"Wenn man schon die verletzte/erkrankte Person ins Krankenhaus bringt sollte man klar verdeutlich, dass man nicht bereit ist fuer die Kosten aufzukommen (es sei denn man ist bereit diese fuer einen Unbekannten zu tragen). Dann ist das Krankenhaus am Zug zu entscheiden ob und wie eine Behandlung erfolgt oder auch nicht! Dem Verletzten/Erkrankten bietet sich dann zumindest die Moeglichkeit wohlhabendere Verwandte oder Bekannte anzurufen in der Hoffnung, dass diese sich zur Uebernahme der Kosten bereiterklaeren."

ja Carabao, inzwischen hab ich das auch auf meine Kosten lernen muessen:
vor einiger Zeit verunglueckte ein habal-habal Fahrer mit 2 Passagieren (Mutter und Tochter, beide street vendors) direkt neben meinem Auto - ich war nicht involviert, wie mir die zahlreich sofort anwesenden Zeugen auch ungefragt versicherten. Die Tochter hatte Schmerzen im Arm, Mutter und Tochter hatten blutende Abschuerfungen, der am Unfall eindeutig schuldige habal-habal Fahrer (15, kein Fuehrerschein) hatte so gut wie nichts. Natuerlich habe ich angehalten, versucht die Verletzungen einzuschaetzen und mich sogleich angeboten, alle 3 ins hospital zu fahren, was auch angenommen wurde. In der Notaufnahme wartete ich dann noch um naeheres zu erfahren und auch um zu vermeiden dass evtl. ich noch angeschuldigt werden wuerde. Nach relativ kurzer Zeit kams dann: Roentgenaufnahmen des betroffenen Armes waeren dringend erforderlich - ob ich die bezahlen wuerde? Ok, sagte ich. Dann gings weiter: wir haben kein Geld um die verschriebene Medizin zu bezahlen - ok, ich nahm das Rezept und kaufte die Medizin. Danach kam: der Arm der Tochter muss eingegipst werden - wer bezahlt den Gips und die Bandagen? Inzwischen war ich nolens-volens soweit involviert, dass ich wohl schlecht mehr NEIN sagen konnte, ging wieder zur Apotheke, kaufte Gips und Bandagen und brachte die wiederum zurueck zur Notaufnahme. Da ich an dieser Stelle bereits ca. Php 2.500 ausgegeben hatte und keinerlei Salamat oder aehnliches (?) auch nur angedeutet bekam, die Mutter mit Tochter allerdings zu allem Ueberfluss auch noch den an dem ganzen schuldigen habal-habal Fahrer bezahlten, fuhr ich leicht frustriert wieder davon mit der Frage: soll ich mich je wieder auf sowas einlassen??? Ja, vermutlich wuerde ich wieder verunglueckte Leute ins Hospital fahren, aber mich dermassen ausnutzen lassen: NEIN!!
:halt

Lo Svevo
Signatur von »Lo Svevo«
Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten :yupi
Karl Kraus (umstritten)

5

Freitag, 17. Juni 2011, 02:23

Was ist denn das für eine Einstellung? Natürlich kann man erst mal "Erste Hilfe" leisten. Da verpflichtet man sich zu gar nix! :confused
Mir wurde von einer philippinischen Krankenschwester gesagt, ich solle mich in solchen Fällen oder bei Unfällen nicht einmischen.
Am Schluss sei ich an allem Schuld und kann dann die aufgelaufenen Rechnungen sowie mögliche weitere Kosten übernehmen

  • »karlette« ist männlich

Beiträge: 202

Registrierungsdatum: 29. Dezember 2006

Beruf: Maler

Hobbys: Relaxen, tauchen

  • Nachricht senden

6

Freitag, 17. Juni 2011, 02:50

Was ist denn das für eine Einstellung? Natürlich kann man erst mal "Erste Hilfe" leisten. Da verpflichtet man sich zu gar nix! :confused
Mir wurde von einer philippinischen Krankenschwester gesagt, ich solle mich in solchen Fällen oder bei Unfällen nicht einmischen.
Am Schluss sei ich an allem Schuld und kann dann die aufgelaufenen Rechnungen sowie mögliche weitere Kosten übernehmen
Die Krankenschwester hatte Recht was sie sagte, ob mans glauben will oder nicht.
Wir hatten hier vor 2 Jahren einen Erste Hilfe Kurs fuer unser Personal, da wurde darauf hingewiesen das man den Verletzten oder einem Verwandten erst um Erlaubnis fragen MUSS wenn man Hilfe anbiete, falls nicht kann man als Mitschuldiger hingestellt werden. Also erst sollte man die Gesetzeslage in diesem Land kennen, als dann Sprueche zu machen.
Apropos war selber einige Jahre im Rot Kreuz Dienst Sanitateter, da wurde bei uns in westlichen Lanedern etaws anderes gelernt.
Signatur von »karlette«
After Party - chill out in Antiques white beaches

7

Freitag, 17. Juni 2011, 03:09

Was ist denn das für eine Einstellung? Natürlich kann man erst mal "Erste Hilfe" leisten. Da verpflichtet man sich zu gar nix! :confused
Mir wurde von einer philippinischen Krankenschwester gesagt, ich solle mich in solchen Fällen oder bei Unfällen nicht einmischen.
Am Schluss sei ich an allem Schuld und kann dann die aufgelaufenen Rechnungen sowie mögliche weitere Kosten übernehmen
"Sprueche machen" kann ich so nicht stehen lassen! Hilfe kann auch daraus bestehen, zu fragen ob man helfen kann!!! Immer noch besser als gar nix machen. Aber mach das nur so. Hoffentlich benötigst Du nicht mal Hilfe.... :mauer

bernd f

Inventar

  • »bernd f« ist männlich

Beiträge: 4 985

Registrierungsdatum: 26. April 2008

Hobbys: motorradfahren , internet / pc

  • Nachricht senden

8

Freitag, 17. Juni 2011, 03:10

an deiner aeusserung kann man wirklich mangelnde erfahrung auf den philippinen erkennen , es ist ein konflikt , man fuehlt verantwortung , gewachsen unter europaeischer tradition .
spaetestens bei praktiziertem negativem ablauf des unfallgeschehens wacht man auf und stellt fest dass es hier etwas anders ist als in deutschland . . . .
zumindest sollte man sich ueber die folgen klar sein
gruss bernd
Was ist denn das für eine Einstellung? Natürlich kann man erst mal "Erste Hilfe" leisten. Da verpflichtet man sich zu gar nix! :confused

9

Freitag, 17. Juni 2011, 03:17

Was ist denn das für eine Einstellung? Natürlich kann man erst mal "Erste Hilfe" leisten. Da verpflichtet man sich zu gar nix! :confused
Mir wurde von einer philippinischen Krankenschwester gesagt, ich solle mich in solchen Fällen oder bei Unfällen nicht einmischen.
Am Schluss sei ich an allem Schuld und kann dann die aufgelaufenen Rechnungen sowie mögliche weitere Kosten übernehmen
Die Krankenschwester hatte Recht was sie sagte, ob mans glauben will oder nicht.
Wir hatten hier vor 2 Jahren einen Erste Hilfe Kurs fuer unser Personal, da wurde darauf hingewiesen das man den Verletzten oder einem Verwandten erst um Erlaubnis fragen MUSS wenn man Hilfe anbiete, falls nicht kann man als Mitschuldiger hingestellt werden. Also erst sollte man die Gesetzeslage in diesem Land kennen, als dann Sprueche zu machen.
Apropos war selber einige Jahre im Rot Kreuz Dienst Sanitateter, da wurde bei uns in westlichen Lanedern etaws anderes gelernt.
an deiner aeusserung kann man wirklich mangelnde erfahrung auf den philippinen erkennen , es ist ein konflikt , man fuehlt verantwortung , gewachsen unter europaeischer tradition .
spaetestens bei praktiziertem negativem ablauf des unfallgeschehens wacht man auf und stellt fest dass es hier etwas anders ist als in deutschland . . . .
zumindest sollte man sich ueber die folgen klar sein
gruss bernd
Was ist denn das für eine Einstellung? Natürlich kann man erst mal "Erste Hilfe" leisten. Da verpflichtet man sich zu gar nix! :confused
Na dann viel Spass bei Eurem nächsten Unfall...Fragen ob man helfen kann gilt doch wohl auf der ganzen Welt. Aber jeder mit seiner Einstellung wie er mag! :clapping Klinke mich jetzt aus dem Thema aus (muss jemandem helfen)...

bernd f

Inventar

  • »bernd f« ist männlich

Beiträge: 4 985

Registrierungsdatum: 26. April 2008

Hobbys: motorradfahren , internet / pc

  • Nachricht senden

10

Freitag, 17. Juni 2011, 03:41

Was ist denn das für eine Einstellung? Natürlich kann man erst mal "Erste Hilfe" leisten. Da verpflichtet man sich zu gar nix! :confused
Mir wurde von einer philippinischen Krankenschwester gesagt, ich solle mich in solchen Fällen oder bei Unfällen nicht einmischen.
Am Schluss sei ich an allem Schuld und kann dann die aufgelaufenen Rechnungen sowie mögliche weitere Kosten übernehmen
Die Krankenschwester hatte Recht was sie sagte, ob mans glauben will oder nicht.
Wir hatten hier vor 2 Jahren einen Erste Hilfe Kurs fuer unser Personal, da wurde darauf hingewiesen das man den Verletzten oder einem Verwandten erst um Erlaubnis fragen MUSS wenn man Hilfe anbiete, falls nicht kann man als Mitschuldiger hingestellt werden. Also erst sollte man die Gesetzeslage in diesem Land kennen, als dann Sprueche zu machen.
Apropos war selber einige Jahre im Rot Kreuz Dienst Sanitateter, da wurde bei uns in westlichen Lanedern etaws anderes gelernt.
an deiner aeusserung kann man wirklich mangelnde erfahrung auf den philippinen erkennen , es ist ein konflikt , man fuehlt verantwortung , gewachsen unter europaeischer tradition .
spaetestens bei praktiziertem negativem ablauf des unfallgeschehens wacht man auf und stellt fest dass es hier etwas anders ist als in deutschland . . . .
zumindest sollte man sich ueber die folgen klar sein
gruss bernd
Was ist denn das für eine Einstellung? Natürlich kann man erst mal "Erste Hilfe" leisten. Da verpflichtet man sich zu gar nix! :confused
Na dann viel Spass bei Eurem nächsten Unfall...Fragen ob man helfen kann gilt doch wohl auf der ganzen Welt. Aber jeder mit seiner Einstellung wie er mag! :clapping Klinke mich jetzt aus dem Thema aus (muss jemandem helfen)...
du brauchst nicht unwirsch werden , frag mal wenn dich keiner versteht , oder derjenige nicht bei klarem bewusstsein ist , bei abschuerfungen oder kleineren verletzungen ist es wohl nicht sooo wichtig . und dass man einen krankenwagen informiert oder aehnliches ist wohl nicht das thema .
und im falle deines sarkasmus hilfst du dir am besten etwas selber mit informationen ueber dieses land .

kaithoma

Inventar

  • »kaithoma« ist männlich

Beiträge: 14 620

Registrierungsdatum: 30. März 2007

Beruf: Immer selbstaendig gewesen, weiss aber noch nicht, was ich nun machen werde.

Hobbys: philippinische Muenzen von 1724 - 1945, historische Schiffsmodelle, lesen, Schach, Musik, Photographie,

  • Nachricht senden

11

Freitag, 17. Juni 2011, 04:42

Zitat

dann solltest Du bei Deinem naechsten Philippinenaufenthalt darauf achten, immer eine gut gefuellte Kreditkarte dabeizuhaben!



Es sagt sich aus Deutschland heraus sehr leicht, dass man "natuerlich helfen" wuerde!

Es ist sicherlich auch ein Unterschied ob man einer ausgerutschten
aelteren Dame wieder auf die Beine hilft oder ob man als Zeuge eines
Unfalls den Abtransport und die Einweisung von Schwerverletzten in ein
Krankenhaus organisiert, denn fuer die Kosten bist dann de Fakto Du
verantwortlich! Wenn es sich um einen augenscheinlich armen Filipino
handelt wird ohne einen Vorschuss im Krankenhaus auch erst einmal gar
nichts passieren! Aus diesem Grunde hilft auch wenig "ins Krankenhaus
bringen und sich dann schnell aus dem Staub machen"!



Wenn man schon die verletzte/erkrankte Person ins Krankenhaus bringt
sollte man klar verdeutlich, dass man nicht bereit ist fuer die Kosten
aufzukommen (es sei denn man ist bereit diese fuer einen Unbekannten zu
tragen). Dann ist das Krankenhaus am Zug zu entscheiden ob und wie eine
Behandlung erfolgt oder auch nicht! Dem Verletzten/Erkrankten bietet
sich dann zumindest die Moeglichkeit wohlhabendere Verwandte oder
Bekannte anzurufen in der Hoffnung, dass diese sich zur Uebernahme der
Kosten bereiterklaeren.
nun ja ich hatte hier schon vier oder fuenf situationen in denen ich spontan half und kann obige ansicht nicht teilen.......

z.b. 1992 verunglueckte der Bus, mit dem ich nach bukidnon unterwegs war am mangima river..... ich habe fuer den abtransport aller verletzten gesorgt und verliess den ort des "geschehens" als letzter.... mein name war bekannt im krankenhaus und auf der poizei in malaybalay, aber ansprueche gab es keine..... ein filipino fand den weg in die berge um sich sogar bei mir zu bedanken.....

2008 fanden wir einen verunglueckten motorradfahrer auf negros und brachten die bewusstlose frau ins krankenhaus von san carlos..... auch hier gab es keine ansprueche, wir wurden gefragt im krankenhaus, ob wir bezahlen, was wir mit kurzer erklaerung verneinten und das wars... die frau wurde trotzdem sofort im emergency room behandelt.... (auch ohne "money down")

als sie zwei tage spaeter verstarb teilte uns der ehemann das mit und ein paar tage spaeter fragte er nach einer spende wegen den beerdigungskosten, was wir aber ablehnten.....

in den anderen faellen war es aehnlich....kosten sind uns nie entstanden......
Signatur von »kaithoma«

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kaithoma« (17. Juni 2011, 04:51)


yannic

Erleuchteter

  • »yannic« ist männlich

Beiträge: 1 618

Registrierungsdatum: 20. Februar 2006

  • Nachricht senden

12

Freitag, 17. Juni 2011, 05:01

viel wichtiger ist doch, wuerde DIr jemand helfen, wenn Dir was passiert. Und da sieht es leider sehr schlecht aus. Viele viele werden um einen Unfall herum stehen und gaffen, keiner wuerde helfen und bis ein Krankenwagen kommt koennen Stunden vergehen. Das ist leider die Realitaet.

13

Freitag, 17. Juni 2011, 05:56

viel wichtiger ist doch, wuerde DIr jemand helfen, wenn Dir was passiert. Und da sieht es leider sehr schlecht aus. Viele viele werden um einen Unfall herum stehen und gaffen, keiner wuerde helfen und bis ein Krankenwagen kommt koennen Stunden vergehen. Das ist leider die Realitaet.
Das ging doch auch aus dem Anfangspost so hervor. Es geht doch darum überhaupt etwas zu unternehmen, als die Augen zu verschließen und einfach weiterzufahren! Wenn jeder so denken würde, währen die Strassen dieser Welt nur so mit Leichen gepflastert (Achtung Sarkasmus)! Und einfach zu behaupten, mir fehle es an mangelnder Philippinenerfahrung ist natürlich auch ein Weg, seiner Meinung Nachdruck zu verleihen!
PS: Ich komme seit 20 Jahren regelmäßig hierher und wohne auch hier! :floet

hampi

Erleuchteter

  • »hampi« ist männlich

Beiträge: 1 147

Registrierungsdatum: 17. Januar 2006

  • Nachricht senden

14

Freitag, 17. Juni 2011, 06:03

helfen oder Nicht helfen...das ist hier die Frage

hallo

Natuerlich sind wir alle dazu erzogen und vom Gesetz her verpflichtet, zu helfen! das gilt zumindest in den noerdlichen Teilen der Erde.

Es faellt uns schwer, an jemandem vorbeizugehen, der bei einem Unfall Hilfe benoetigt.
So ist die Ausgangslage.

Nun aber zu den Relitaeten irgendwo im Ausland, wo andere Regeln gelten. Hier ist es doch tatsaechlich so, dass man bei einer Hilfe dann im Spital direkt gefragt wird, ob man die Kosten uebernehmen wolle. Da dann NEIN zu sagen, ist schon schwer! Vielleicht kommt bei einigen Leuten hier sogar der Gedanke auf, dass man ja schuldig sein muesse, wenn man den Verletzten sogar in's Spital transportiert habe. Somit ist dann der Schuldige gefunden. Eine Story darum herum macht dann sehr schnell die Runde!

Ich brachte mal einen Verletzten mit 10cm Wunde, Arterienbutung, von Alona mit Privatwagen ins Spital! Der Verletzte hatte sich die Wunde bei einem Streit am Neujahrstag zugezogen. Im Spital kam dann gleich die Frage, ob ich ihn verletzt haette. Gottseidank sagte der Mann nein!
Nachdem ich in der Notfallstation im Ramiro dann schon mal 2500 PhP bezahlt hatte, brachten wir ihn ins Community-Spital. Dort stellte sich heraus, dass ICH erst mal Gummihandschuhe, Spitze und Verbandszeug in der naechsten Drogerie kaufen muesse. Da mein Geld alle war, fragte ich die Leute in der Drogerie, ob ich Kredit haette (waren ca. 75 Peso). Dies wurde verneint!
Daraufhin gabs meinerseits eine Standpauke mit Hinweis auf den naechsten Kirchgang und die Bibel! nach der Konsultation mehrerer Angestellter entschloss man sich, dem suspekten Foreigner einen Kredit ueber 75 PhP zu geawehren! Bezahlte dann am naechsten Tag.

Soviel zur Naechstenhilfe in den Phils.

Ein andermal gabs einen Unfall direkt vor Ronas Laden in Alona. Ein Foreigner rammte einen Habaldriver mit Passagieren. Anstatt dass die Gaffer geholfen haetten, beschraenkte man sich auf das Lamentieren, boese ueber den Unfallverursacher zu reden. Feindliche Stimmung. Daraufhin jagte ich die Gaffer einige meter zurueck mit dem Hinweis, dass nun wohl erst die Verletzten versorgt werden muessten, anstelle von "bla-bla". Ging in Ronas Laden, holte mir alles erste-Hilfematerial aus dem regal und verarztete die Leute.
Staunende Gesichter, da man annahm, dass der ihnen bekannte 'Peter" ein Dottore sei! Toll fuer mein Ego, aber wer hat beim verarzten geholfen? Richtig: NIEMAND.

Und da gibt es hier Leute, die auf Hilfe fuer einen Foreigner hoffen?

Und trotzdem: Ich werde kaum drum herumkommen, meine Augen NICHT zu verschliessen.

Gruss

Hampi
Signatur von »hampi«
.....you can get it, if you really want! :mauer

15

Freitag, 17. Juni 2011, 06:46

Zitat von »yannic«



viel wichtiger ist doch, wuerde DIr jemand helfen, wenn Dir was passiert. Und da sieht es leider sehr schlecht aus. Viele viele werden um einen Unfall herum stehen und gaffen, keiner wuerde helfen und bis ein Krankenwagen kommt koennen Stunden vergehen. Das ist leider die Realitaet.
Das ging doch auch aus dem Anfangspost so hervor. Es geht doch darum überhaupt etwas zu unternehmen, als die Augen zu verschließen und einfach weiterzufahren! Wenn jeder so denken würde, währen die Strassen dieser Welt nur so mit Leichen gepflastert (Achtung Sarkasmus)! Und einfach zu behaupten, mir fehle es an mangelnder Philippinenerfahrung ist natürlich auch ein Weg, seiner Meinung Nachdruck zu verleihen!
PS: Ich komme seit 20 Jahren regelmäßig hierher und wohne auch hier!
Sorry! Die Antwort/ Zitat war natürlich für "bend f".... :mauer

16

Freitag, 17. Juni 2011, 07:01

Und einfach zu behaupten, mir fehle es an mangelnder Philippinenerfahrung ist natürlich auch ein Weg, seiner Meinung Nachdruck zu verleihen!
Das ist übrigens eines der meistgebrauchten Totschlagargumente hier; besonders von den angebl. sooo erfahrenen Expats - dabei hat man gerade bei diesen Experten oft den Eindruck, dass sie über eine extrem eingeschränkte Weltsicht und -erfahrung verfügen!
Signatur von »fritzcat«
What a drag it is getting Old!
The Rolling Stones (Mother´s little helper)

:rauchen

17

Freitag, 17. Juni 2011, 07:45

Interessant

Sehr interessant die Antworten, sowohl von denen die helfen würden (Wie in D), als auch von denen die sich weigern würden.
Ich hätte auch nicht gedacht dass in so kurzer Zeit so viele Meinungen gepostet werden.

Es stimmt, in Deutschland ist man so erzogen und sogar vom Gesetz her verpflichtet zu helfen. Und trotzdem gibt es viele die einfach weiter gehen / fahren würden. Was aber noch schlimmer ist sind die Gaffer. Da die Sache gestern neben einer Schule passiert ist, standen dann auch gleich eine Menge Oberschüler rum, aber (erstaunlicher Weise) nicht um zu Gaffen sondern zu helfen. Das hat selbst mich verwundert. Allerdings, wenn sie alle geholfen hätten wäre der arme Mann jetzt tot. Von zu Trinken geben, über Essen hin zum auf den Rücken legen. Aber immerhin sie hätten alle geholfen.

Es stimmt auch, in Deutschland braucht man bei erster Hilfe nicht an die Kosten zu denken und die Zeit, die dafür drauf ging hat auch nicht weh getan. Es war mir sogar etwas peinlich als die Rettungssanitäter sich bei mir bedankt haben. Und, als meine Frau abends für die alte Dame die Medikamente aus der Apotheke abgeholt hatte, hat meine kleine Tochter von ihr eine Tafel Schokolade geschenkt bekommen (Wer hat den hier geholfen, meine Tochter oder ich? :Rolf )

Trotz der vielen Antworten hier, die Notrufnummer habe ich immer noch nicht gelesen. Und es bleibt wohl eine schwierige Entscheidung, zu helfen oder auch nicht.

Gruß

rkruse
Signatur von »rkruse«
Ein Mensch ist nur ein Mensch weil er kommunizieren kann.

bernd f

Inventar

  • »bernd f« ist männlich

Beiträge: 4 985

Registrierungsdatum: 26. April 2008

Hobbys: motorradfahren , internet / pc

  • Nachricht senden

18

Freitag, 17. Juni 2011, 07:59

Und einfach zu behaupten, mir fehle es an mangelnder Philippinenerfahrung ist natürlich auch ein Weg, seiner Meinung Nachdruck zu verleihen!
Das ist übrigens eines der meistgebrauchten Totschlagargumente hier; besonders von den angebl. sooo erfahrenen Expats - dabei hat man gerade bei diesen Experten oft den Eindruck, dass sie über eine extrem eingeschränkte Weltsicht und -erfahrung verfügen!
eigentlich meinte ich wirklich nur die erfahrung bei (in dem sinne) negativen folgen eines unfalles . kein grund dann auf eingeschränkte weltsicht zu tippen , es gibt gottseidank auch leute die viele jahre keinen unfall haben , also bitte kein öl ins feuer giessen , nicht jedes falsche wort ist böse gemeint !
gruss bernd

Carabao

Inventar

  • »Carabao« ist männlich

Beiträge: 7 100

Registrierungsdatum: 7. Juli 2007

Beruf: Selbständig

  • Nachricht senden

19

Freitag, 17. Juni 2011, 08:00

wir wurden gefragt im krankenhaus, ob wir bezahlen, was wir mit kurzer erklaerung verneinten und das wars...
Richtig! Wie ich schon in meinem vorherigen Posting schrieb wird man natuerlich nicht zur Kasse gebeten, wenn man deutlich verneint fuer die Kosten aufzukommen! Das Krankenhaus muss dann entscheiden, wie es sich verhaelt!
die frau wurde trotzdem sofort im emergency room behandelt.... (auch ohne "money down")
Wohl eher nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit, sondern es wird die Wahrscheinlichkeit abgewogen, dass jemand im Nachhinein fuer die Kosten aufkommt! Ob auch ohne "money down" erste Massnahmen ergriffen werden haengt davon ab WER dort eingeliefert wurde, also wie von Seiten des Krankenhauses die Bonitaet der Familie des Eingelieferten eingeschaetzt wird!


LG Carabao

chili

Meister

Beiträge: 864

Registrierungsdatum: 6. Januar 2010

  • Nachricht senden

20

Freitag, 17. Juni 2011, 08:01

In Davao ist es die 911.



In Manila keine Ahnung. evtl. 911

21

Freitag, 17. Juni 2011, 08:09

Hallo rkruse,

Viele Weisheiten, wie immer, aber keiner hatte, ausser einer, die richtige Antwort!

http://en.wikipedia.org/wiki/Emergency_telephone_number#Asia

112 and 911 redirect to 117.
112 and 911 can be dialed from mobile phones.
117 may also be texted from mobile phones.
136 for motorist assistance (Metro Manila only),
163 for child abuse (Bantay Bata)

Gruß Asterix
Signatur von »Asterix«
<°)))o><

-o-

تقبل الله منا ومنكم


Gruß Asterix

kaithoma

Inventar

  • »kaithoma« ist männlich

Beiträge: 14 620

Registrierungsdatum: 30. März 2007

Beruf: Immer selbstaendig gewesen, weiss aber noch nicht, was ich nun machen werde.

Hobbys: philippinische Muenzen von 1724 - 1945, historische Schiffsmodelle, lesen, Schach, Musik, Photographie,

  • Nachricht senden

22

Freitag, 17. Juni 2011, 08:15

im gensan ist es 160..... es gibt leider keine einheitliche nummer.... in vielen faellen ist es die telefonnummer des krankehauses oder polizeireviers.....

Zitat


sondern es wird die Wahrscheinlichkeit abgewogen, dass jemand im Nachhinein fuer die Kosten aufkommt!
nun ja es war offensichtlich, dass die verunglueckten kein geld hatten..... also doch menschenfreundlichkeit? oder weil eine "langnase" eingeliefert hat?

Zitat

Ob auch ohne "money down" erste Massnahmen ergriffen werden haengt davon ab WER dort eingeliefert wurde, also wie von Seiten des Krankenhauses die Bonitaet der Familie des Eingelieferten eingeschaetzt wird!
gemaess gesetz sind alle krankenhaeuser verpflichtet, notfallhilfe auch ohne anzahlung zu gewaehren.....
Signatur von »kaithoma«

Carabao

Inventar

  • »Carabao« ist männlich

Beiträge: 7 100

Registrierungsdatum: 7. Juli 2007

Beruf: Selbständig

  • Nachricht senden

23

Freitag, 17. Juni 2011, 08:21

Viele Weisheiten, wie immer, aber keiner hatte, ausser einer, die richtige Antwort!

rkruse hatte u.A. Folgendes gefragt:
was mich aber eigentlich interessiert, wie verhalte ich mich auf den Philippinen.
Insoweit waren alle Antworten hier themenbezogen!

also doch menschenfreundlichkeit? oder weil eine "langnase" eingeliefert hat?
Oder man hat erst einmal eine "Show" veranstaltet solange die "Langnase" vor Ort war! Schliesslich:

als sie zwei tage spaeter verstarb
.......................................

gemaess gesetz sind alle krankenhaeuser verpflichtet, notfallhilfe auch ohne anzahlung zu gewaehren.....
Laut Gesetz ist es auch verboten Patienten in Krankenhaeusern festzuhalten nur weil sie ihre Rechnung nicht bezahlt haben! Theorie und Praxis sind auf den Philippinen eben oft zwei Paar Schuhe!

in vielen faellen ist es die telefonnummer des krankehauses oder polizeireviers....
Korrekt!



LG Carabao

24

Freitag, 17. Juni 2011, 09:17

Viele Weisheiten, wie immer, aber keiner hatte, ausser einer, die richtige Antwort!

rkruse hatte u.A. Folgendes gefragt:
was mich aber eigentlich interessiert, wie verhalte ich mich auf den Philippinen.
Insoweit waren alle Antworten hier themenbezogen!

LG Carabao


Auch Weisheiten können Themenbezogen sein! :P

Ich wundere mich nur über so manch ein Erlebniss hier! :floet

Gruß Asterix
Signatur von »Asterix«
<°)))o><

-o-

تقبل الله منا ومنكم


Gruß Asterix

bernd f

Inventar

  • »bernd f« ist männlich

Beiträge: 4 985

Registrierungsdatum: 26. April 2008

Hobbys: motorradfahren , internet / pc

  • Nachricht senden

25

Freitag, 17. Juni 2011, 09:18

wir wurden gefragt im krankenhaus, ob wir bezahlen, was wir mit kurzer erklaerung verneinten und das wars...
Richtig! Wie ich schon in meinem vorherigen Posting schrieb wird man natuerlich nicht zur Kasse gebeten, wenn man deutlich verneint fuer die Kosten aufzukommen! Das Krankenhaus muss dann entscheiden, wie es sich verhaelt!
die frau wurde trotzdem sofort im emergency room behandelt.... (auch ohne "money down")
Wohl eher nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit, sondern es wird die Wahrscheinlichkeit abgewogen, dass jemand im Nachhinein fuer die Kosten aufkommt! Ob auch ohne "money down" erste Massnahmen ergriffen werden haengt davon ab WER dort eingeliefert wurde, also wie von Seiten des Krankenhauses die Bonitaet der Familie des Eingelieferten eingeschaetzt wird!


LG Carabao
selbst dann zweifel ich noch am guten willen des hospitals , im januar wurde ich mit mehreren knochenbrüchen und einer gefährlichen offenen fleischwunde ins chung hua / cebu gebracht , hatte gute und feste kleidung an und sah sicher nicht "zerlumpt" aus . es war ein freitag nachmittag und obwohl die banken geschlossen hatten bestand das management auf ein downpayment von 50.000 peso ! wir mussten uns das geld von freunden zusammenborgen .
das "wer dort eingeliefert wird" glaube ich nicht so ohne weiteres , vielleicht wenn die namen aus den medien bekannt sind .
ich denke der anästhesist alleine will ohne zahlung nicht mit seiner arbeit beginnen . es gibt aber sicher unterschiede von haus zu haus . . .
was die hilfe anging so war ich froh daß ich nicht ohnmächtig war und einige leute davon abhalten konnte (musste) mir literweise betadine in die offene wunde zu giessen . . .

es kommt darauf an wo der unfall passiert , hier in cebu city ist es einfacher eine ambulance zu bekommen als in bogo oder santander . man kann nur vorbeugen und sich die verschiedenen nummern in den orten besorgen .
gruss bernd

26

Freitag, 17. Juni 2011, 09:39

Viele Weisheiten, wie immer, aber keiner hatte, ausser einer, die richtige Antwort!

rkruse hatte u.A. Folgendes gefragt:
was mich aber eigentlich interessiert, wie verhalte ich mich auf den Philippinen.
Insoweit waren alle Antworten hier themenbezogen!

LG Carabao


Auch Weisheiten können Themenbezogen sein! :P

Ich wundere mich nur über so manch ein Erlebniss hier! :floet

Gruß Asterix

@Asterix

Das sind keine Geschichten sondern anscheinend Erlebnisse aus dem Leben!

Ich wuerde mich auch nicht um ein Unfallopfer hier kuemmern denn das kann nur hinterher groesseren Aerger geben. Das Einzigste was man machen kann ist die Polizei verstaendigen und vielleicht noch irgendwie irgendwo eine Ambulanz.

Das trifft natuerlich nur zu wenn man die Person nicht kennt. Sollte man die Person kenn (nicht nur schon mal gesehen haben) dann kann man ruhig helfen. Ansonsten Finger weg und passive Hilfe geben, nie aktiv schon garnicht als Auslaender und in einer fremden Gegend!
Signatur von »dino«
I am multi-talented!

I can talk and p.iss people off at the same time!


A pessimist is a man who thinks all women are bad.

An optimist is a man who hopes they are
.

╭∩╮(︶︿︶)╭∩╮

  • »beachcomber« ist männlich

Beiträge: 4 897

Registrierungsdatum: 16. Februar 2009

Beruf: tauchlehrer

Hobbys: hier ueberleben ohne nach europa zurueckzureisen

  • Nachricht senden

27

Freitag, 17. Juni 2011, 09:40

jeder soll selbst entscheiden wem und wie er jemandem helfen will!

ich kann euch da nur von einer wahren geschichte berichten: vor vielen jahren hat sich hier auf der kreuzung wo heute das robinsons steht ein unfall ereignet. ein amerikaner blieb stehen und wollte helfen. da er natuerlich kein visayan verstand haben sich die pinoys das alles auf der unfallstelle so ausgemacht umd am ende war der ami dann schuld an dem unfall.

ich hab da bitte meine eigene meinung ueber solche sachen! jeder wie er glaubt!



mfg

beachcomber

Carabao

Inventar

  • »Carabao« ist männlich

Beiträge: 7 100

Registrierungsdatum: 7. Juli 2007

Beruf: Selbständig

  • Nachricht senden

28

Freitag, 17. Juni 2011, 09:44

im januar wurde ich mit mehreren knochenbrüchen und einer gefährlichen offenen fleischwunde ins chung hua / cebu gebracht , hatte gute und feste kleidung an und sah sicher nicht "zerlumpt" aus . es war ein freitag nachmittag und obwohl die banken geschlossen hatten bestand das management auf ein downpayment von 50.000 peso !
Da spielte dann sicherlich auch die Hoehe der dort sofort angefallenen Operationskosten eine Rolle! Fuer einen erheblichen Teil der Expats stellen 50.000 Peso schon ein Problem dar! Diese Erfahrung duerfte auch das Chong Hua gemacht haben!

Ich gehe davon aus, dass ein grosses Krankenhaus wie das Chong Hua auch eine Kreditkarte akzeptiert haette! Keine dabei = eine Stufe im "Behandlungs-Rating" nach unten! War es sogar noch ein Motorradunfall = noch eine Stufe nach unten ("kann er sich kein Auto leisten?)! :D

Wie man an diesem Beispiel aber sieht ist man auch als Foreigner nicht immer gegen die Ablehnung einer Behandlung geschuetzt, wenn man nicht sofort seine Zahlungsfaehigkeit unter Beweis stellt!


LG Carabao

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Carabao« (17. Juni 2011, 09:57)


bernd f

Inventar

  • »bernd f« ist männlich

Beiträge: 4 985

Registrierungsdatum: 26. April 2008

Hobbys: motorradfahren , internet / pc

  • Nachricht senden

29

Freitag, 17. Juni 2011, 10:00

im januar wurde ich mit mehreren knochenbrüchen und einer gefährlichen offenen fleischwunde ins chung hua / cebu gebracht , hatte gute und feste kleidung an und sah sicher nicht "zerlumpt" aus . es war ein freitag nachmittag und obwohl die banken geschlossen hatten bestand das management auf ein downpayment von 50.000 peso !
Da spielte dann sicherlich auch die Hoehe der dort sofort angefallenen Operationskosten eine Rolle! Fuer einen erheblichen Teil der Expats stellen 50.000 Peso schon ein Problem dar! Diese Erfahrung duerfte auch das Chong Hua gemacht haben!

Ich gehe davon aus, dass ein grosses Krankenhaus wie das Chong Hua auch eine Kreditkarte akzeptiert haette! Keine dabei = eine Stufe im "Behandlungs-Rating" nach unten! War es sogar noch ein Motorradunfall = noch eine Stufe nach unten ("kann er sich kein Auto leisten?)! :D


LG Carabao
ja , es war ein motorradunfall , aber eine abstufung nach unten gibt es meiner meinung nicht mehr , wenigstens nicht seit dem die "osmenas" hier auch rumdüsen und es eine "motorcycleconvention" gibt zu der u.a. auch viele der creme hier gehören . sogar eine lokale versicherungskarte meiner unfallvers. wurde nicht akzeptiert .
ergo - will nicht überlegen was geschehen wäre wenn die verletzung noch schlimmer gewesen wäre ---------------
jedenfalls mit und ohne hilfe egal welcher art kein ruhmesblatt für dieses land !
gruss bernd

kaithoma

Inventar

  • »kaithoma« ist männlich

Beiträge: 14 620

Registrierungsdatum: 30. März 2007

Beruf: Immer selbstaendig gewesen, weiss aber noch nicht, was ich nun machen werde.

Hobbys: philippinische Muenzen von 1724 - 1945, historische Schiffsmodelle, lesen, Schach, Musik, Photographie,

  • Nachricht senden

30

Freitag, 17. Juni 2011, 10:09

Zitat

Oder man hat erst einmal eine "Show" veranstaltet solange die "Langnase" vor Ort war! Schliesslich:
nein hat man nicht.... schliesslich schauten wir am naechsten morgen nochmal ins krankenhaus und der ehemann bestaetigte, dass das krankenhaus alles tut, was moeglich war. (gemaess seinem verstaendnis)... kopfverletzungen sind halt nie "spassig" (kein helm)

Zitat

Laut Gesetz ist es auch verboten Patienten in Krankenhaeusern
festzuhalten nur weil sie ihre Rechnung nicht bezahlt haben! Theorie und
Praxis sind auf den Philippinen eben oft zwei Paar Schuhe!
leider hast du recht, aber ein hinweis auf das bestehende gesetz hilft da oft weiter....

Zitat

Ich wundere mich nur über so manch ein Erlebniss hier!
worueber wunderst du dich denn genau asterix?

Zitat

ins chung hua / cebu
das chung hua war vor 25 jahren schon dafuer bekannt und waere fuer mich in cebu immer die letzte wahl gewesen, da ich dort auch schon ein "nettes" erlebnis hatte......

Zitat

anscheinend
soweit meine beiden beispiele betroffen sind nicht nur anscheinend......

Zitat

Ich wuerde mich auch nicht um ein Unfallopfer hier kuemmern denn das kann nur hinterher groesseren Aerger geben.
das muss jeder fuer sich selbst entscheiden, ich wuerde immer helfen.....

Zitat

Ich gehe davon aus, dass ein grosses Krankenhaus wie das Chong Hua auch eine Kreditkarte akzeptiert haette!
eine kreditkarte empfiehlt sich da in der tat..... bis auf einmal wurde meine karte in krankenhaeusern immer akzeptiert.... (das eine mal wo sie nicht akzeptiert wurde war eine neue an der kasse, die noch keine ahnung hatte)
Signatur von »kaithoma«

31

Freitag, 17. Juni 2011, 10:41

.......Das Einzigste was man machen kann ist die Polizei verstaendigen und vielleicht noch irgendwie irgendwo eine Ambulanz.

Das trifft natuerlich nur zu wenn man die Person nicht kennt. Sollte man die Person kenn (nicht nur schon mal gesehen haben) dann kann man ruhig helfen. Ansonsten Finger weg und passive Hilfe geben, nie aktiv schon garnicht als Auslaender und in einer fremden Gegend!



Genau so sehe ich das!
Am besten anonym,..... natürlich nicht bei Personen die man kennt!

Gruß Asterix
Signatur von »Asterix«
<°)))o><

-o-

تقبل الله منا ومنكم


Gruß Asterix

trivial

Inventar

  • »trivial« ist männlich

Beiträge: 2 507

Registrierungsdatum: 13. Oktober 2006

  • Nachricht senden

32

Freitag, 17. Juni 2011, 10:54

viel wichtiger ist doch, wuerde DIr jemand helfen, wenn Dir was passiert. Und da sieht es leider sehr schlecht aus. Viele viele werden um einen Unfall herum stehen und gaffen, keiner wuerde helfen und bis ein Krankenwagen kommt koennen Stunden vergehen. Das ist leider die Realitaet.

Warum ist das wichtiger? Wenn mir etwas passiert und mir keiner hilft, dann ist das eben Pech ... dass es auf den Philippinen so weit kommen kann, ist hinlänglich bekannt. Dieses Risiko nimmt man gezwungernermaßen in Kauf, wenn man sich hier bewegt.

Ich bin aber ein selbstständiger und eigenverantwortlicher Mensch. Und ich gedenke nicht, negative Verhaltensweisen anzunehmen, nur weil sie üblich und akzeptiert sind - ganz gleich, wo auf der Welt, ob in Europa, Asien oder sonst wo.
Daher interessiert es mich nicht, ob andere herumstehen und gaffen. Wenn ich es für nötig erachte, helfe ich. Allerdings sehe ich nicht, dass ich dadurch Spitalsrechnungen übernehmen müsste oder mich gar schuldig machen würde. Dass Leute gerne die ganze Hand nehmen, wenn man ihnen den kleinen Finger gibt, ist bekannt. Aber dabei muss man nicht mitspielen. Und schon gar nicht ist die Unverschämtheit anderer keine Ausrede, nicht Erste Hilfe zu leisten.

partyevent

Inventar

  • »partyevent« ist männlich

Beiträge: 2 799

Registrierungsdatum: 13. Juni 2008

Hobbys: AFD Parteimitglied, Wing Tsun, Meine Familie.

  • Nachricht senden

33

Freitag, 17. Juni 2011, 10:55

Wenn ich mich auf der Strasse oder in der Mall befinde sind immer auch andere (Filipino) um mich rum.
Wenn nun vor mir jemand einen Unfall hat oder zusammenbricht wieso soll ich als Ausländer mich da einschalten? Sind doch genug andere Einheimische da welche ihrem Landsmann helfen können.

Ich als Ausländer habe meist nocht die Ar.. Karte gezogen, weil man dann auf einmal nicht nur als Zahlemann für das Krankenhaus etc dasteht, sondern wenn man Pech hat als Dank vom Verunfallten als Schuldigen aufgezeigt wird.

Diese Mentalität der „Mir Schei.. egal Haltung“ habe ich hier in den Philippinen von den Filipino gelernt.

Fazit:

Wenn ich nicht schuld bin und andere Filipino diesen Vorfall ebenfalls mitbekommen – dann verdünnisier ich mich. Warum soll ich mich als Ausländer da einmischen? Denn schliesslich ist es ja – wie sie immer wieder betonen „Ihr Land!“.

Also: Ihr Land – Ihre Leute – Ihr Problem.....– also: Mir egal!

...und jetzt steinigt mich!

Partyevent!

P.S: Und wegen den Krankenhaus kosten übernehmen... was würden denn die Verufallten machen wenn keine Langnase zum Sponsorn da wäre... ? Ich bin kein Heiland - sondern Gast in diesem Land.
Signatur von »partyevent«

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »partyevent« (17. Juni 2011, 11:01)


bernd f

Inventar

  • »bernd f« ist männlich

Beiträge: 4 985

Registrierungsdatum: 26. April 2008

Hobbys: motorradfahren , internet / pc

  • Nachricht senden

34

Freitag, 17. Juni 2011, 12:52

dann werfe ich mal den ersten stein , wenn hier unfaelle so gehandhabt werden dass ein opfer 2 oder mehr std. auf eine ambulance warten kann weil es nur eine gibt und die voll ist (mit kranken) werde ich mit sicherheit keinen wiederbelebungsversuch machen oder hand anlegen . und zwar nicht aus ueberzeugung sondern mein persoenlicher erfahrungswert hat gezeigt dass es garnicht erwuenscht ist . jeder der andere erfahrung hat kann diese ja nutzen , aber es geht darum dass viele menschen hier eben anders reagieren als in d. , auch wenn es ihr eigener nachteil ist ! das sollte man bedenken und ebenso die moeglichkeit dass hilfe hier negativ aufgefasst werden kann und dann hat man ein problem .
selbstverstaendlich entscheiden sich solche konflikte im moment des geschehens , also immer situationsbezogen .

gruss bernd

  • »Mangoman« ist männlich

Beiträge: 224

Registrierungsdatum: 17. April 2006

Beruf: Freib.

Hobbys: Familie,Reisen,Gute Musik,Filme,scharrfff essen

  • Nachricht senden

35

Freitag, 17. Juni 2011, 13:21

Noch ein beispiel aus dem eigenen Land:

Vor mehreren Jahren sahen ein Freund und ich einen Mann auf dem Gehweg liegen.
Wir sind schnell aus dem Auto heraus um zu helfen,der Mann war wohl in Ohnmacht
gefallen.Er kam auch wieder zu sich,und bat uns,ihn nach Hause zu bringen,es war
nicht weit.Einen Arzt wollte er nicht,er meinte,es sei nichts Ernstes und er habe
das passende Medikament zu Hause.Kurz vor seiner Haustür angekommen,fing
er plötzlich an zu toben und beschimpfte uns mit sehr unflätigen Worten,z.B.auch
etwa dieses:"Packt euch bloß weg,ihr Sch.....kerle(etc.etc.).Ihr wollt mich doch
nur ausrauben,haut ab,sonste rufe ich laut um Hilfe!"Was sollten wir tun,wir haben
uns kopfschüttelnd verzogen.

Ja,so war das damals........... :halt :confused
Signatur von »Mangoman«
Regards from Mangoman

kaithoma

Inventar

  • »kaithoma« ist männlich

Beiträge: 14 620

Registrierungsdatum: 30. März 2007

Beruf: Immer selbstaendig gewesen, weiss aber noch nicht, was ich nun machen werde.

Hobbys: philippinische Muenzen von 1724 - 1945, historische Schiffsmodelle, lesen, Schach, Musik, Photographie,

  • Nachricht senden

36

Freitag, 17. Juni 2011, 13:47

wie unterschiedlich erlebnisse doch sein koennen....an was das wohl liegt? kann es mir ehrlich gesagt nicht erklaeren......
Signatur von »kaithoma«

inselfan

Inventar

  • »inselfan« ist männlich

Beiträge: 2 038

Registrierungsdatum: 27. November 2008

Beruf: Hängemattentester a.D.

Hobbys: Tiere allgemein, speziell: Fische, Hunde -- und dann noch Autos.

  • Nachricht senden

37

Freitag, 17. Juni 2011, 14:04

Wenn ich nicht schuld bin und andere Filipino diesen Vorfall ebenfalls mitbekommen – dann verdünnisier ich mich.
So was nennt man bei uns: "Unterlassenen Hilfeleistung" und ist strafbar! Aber hier, da "verdünnisiere" ich mich in einem solchen Falle und aus den vorgenannten Gründen ebenfalls. Da kamen mal zwei auf dem Motorrad den Berg hinunter und verfehlten die Kurve, sie landeten im Abseits. So weit ich es feststellen konnte wurden sie auch nicht ernsthaft verletzt, ich zog es auf jeden Fall vor, rechtsumkehrt zu machen und wählte eine andere Route, wer weiss, vielleicht hätten die Beiden am Ende noch angegeben, sie wurden meinetwegen abgelenkt und fuhren deswegen gerade aus. ?(

Was die Notrufnummern in der RP anbelangt, so gehören diese doch zu denen, die man sich einigermassen merken kann: 112/911/117/136/163, schlimmer sieht das z. B. in Nepal aus, da gelten die folgenden Nummern: Polizei. 41 12 10, Notarzt: 22 80 94, Touristen: 24 70 41 !! :476:

MfG.
Signatur von »inselfan«
:399: Es ist so wie es ist! :hi

p!noY

Erleuchteter

  • »p!noY« ist männlich

Beiträge: 1 444

Registrierungsdatum: 26. Juli 2010

Über mich: Pure pinoy, but born, raised, living and working in Germany.

Beruf: Fachinformatiker für Systemintegration

  • Nachricht senden

38

Freitag, 17. Juni 2011, 14:10

wie unterschiedlich erlebnisse doch sein koennen....an was das wohl liegt? kann es mir ehrlich gesagt nicht erklaeren......


Das kann man ganz einfach erklären und es hat weder was mit Philippinen, noch mit Deutschland zu tun: Es liegt an der Persönlichkeit, dem Charakter, der Erziehung, der Erfahrung, etc. eines jeden Einzelnen, WIE er WAS handhabt!

Ich persönlich finde, man sollte jeder Meinung den nötigen Respekt erteilen und akzeptieren! Warum immer dieses "XYZ ist ja sooo toll, weil er hilft" und andersrum ist jeder ein total schlechter und unwürdiger Mensch, nur weil er sagt, er hilft nicht!

Meine Einstellung: Erstmal kommt es darauf an, WAS das Problem ist, WER es ist (ja, ich unterscheide, ob Mann/Frau/Kind - alt/jung) und WO es passiert. Dann gibt es ja auch unterschiedliche Möglichkeiten zu helfen, wie schon erwähnt wurde! Wenn man nicht "zu nah" herantreten will, dann kann man telefonieren, irgendwem Bescheid sagen oder sonst etwas machen um sein westlich erzogenes Gewissen zu beruhigen!

Selbst hier in D wird ja auch nicht von einer Frau verlangt, daß sie Nachts mit dem Auto anhält und aussteigt... Apropos D: Ich, Filipino, habe hier in D mal einem älteren Herrn helfen wollen, der hingefallen war und was pfefferte er mir entgegen? "Hau blos ab, am Besten zurück zu den Affen... blabla" Und nun die Frage? Kann man es mir übel nehmen, wenn ich nicht mehr sooo hilfsbereit bin, wie ich es mal war? Ich sehe schon die Antworten "Wegen der einen Ausnahme/dem einen Mal, etc"

Aber genau das macht es nunmal aus, ERFAHRUNGEN prägen und wenn man nunmal in einem Land lebt, wo 99,5% der Leute nur gaffen und nichts tun und einem im Alltag nur ans Geld wollen, dann wird man "vorsichtig", selbst ich als Filipino musste mir dort schon anhören "Ja, wenn Du meine alte Mutter nicht in den Jeep gebracht hättest, dann hätte sie sich nicht den Fuss verletzt, ich solle doch jetzt die Arztkosten tragen..." Daß ich der alten DAme geholfen habe, eben WEIL der Fuß schon verletzt war, interessierte keinen...

Tja und so könnten bestimmt noch viele andere ihre Negativ-Erfahrungen mit Hilfeleistung geben.... Ich bin ein absolut hilsbereiter Mensch, aber man wägt mittlerweile ab und alle, die mich und die anderen "unmenschen" steinigen haben entweder noch nie schlechte Erfahrungen gemacht, dazu gratuliere ich euch, oder noch nie helfen müssen oder oder oder....

  • »beachcomber« ist männlich

Beiträge: 4 897

Registrierungsdatum: 16. Februar 2009

Beruf: tauchlehrer

Hobbys: hier ueberleben ohne nach europa zurueckzureisen

  • Nachricht senden

39

Freitag, 17. Juni 2011, 14:18

@partyevent, inselfan



genauso ist es! es ist ihr land und das betonen sie immer wieder also sollen sie sich auch kuemmern darum!

ist eigentlich auch seit 8 jahren mein land aber wenn ich nur zurueckdenke wie bloede die letztes jahr bei den wahlen waren! warum darf der waehlen gehen usw usw! solls doch ihr land bleiben ich hab den passenden pass den ich hier brauche und fuer den rest koennen sie auch inzucht betreiben. und mich auch weiterhin bei der bank beim eroeffnen eines kontos nach der acr card fragen usw usw. die werden es sowieso nie kapieren! ist zwar sehr bedauerlich aber es ist die wahrheit!

wenn ich nur daran denke wieviel der ami damals als "unfallverursacher" zahlen musste dann kommt mir das speiben!

eben jeder wie er glaubt! ich halt mich da raus! finger weg! wala ko l!!!!!!!!



mfg

beachcomber

kaithoma

Inventar

  • »kaithoma« ist männlich

Beiträge: 14 620

Registrierungsdatum: 30. März 2007

Beruf: Immer selbstaendig gewesen, weiss aber noch nicht, was ich nun machen werde.

Hobbys: philippinische Muenzen von 1724 - 1945, historische Schiffsmodelle, lesen, Schach, Musik, Photographie,

  • Nachricht senden

40

Freitag, 17. Juni 2011, 15:21

Zitat

Vor mehreren Jahren sahen ein Freund und ich einen Mann auf dem Gehweg liegen.

Wir sind schnell aus dem Auto heraus um zu helfen,der Mann war wohl in Ohnmacht

gefallen.Er kam auch wieder zu sich,und bat uns,ihn nach Hause zu bringen,es war

nicht weit.Einen Arzt wollte er nicht,er meinte,es sei nichts Ernstes und er habe

das passende Medikament zu Hause.Kurz vor seiner Haustür angekommen,fing

er plötzlich an zu toben und beschimpfte uns mit sehr unflätigen Worten,z.B.auch

etwa dieses:"Packt euch bloß weg,ihr Sch.....kerle(etc.etc.).Ihr wollt mich doch

nur ausrauben,haut ab,sonste rufe ich laut um Hilfe!"Was sollten wir tun,wir haben

uns kopfschüttelnd verzogen.
hallo p!noy
meine aussage

Zitat


wie unterschiedlich erlebnisse doch sein koennen....an was das wohl liegt? kann es mir ehrlich gesagt nicht erklaeren......
war auf obiges zitierte geschichte von Mangomann bezogen..... wo eine hilfeleistung extrem negativ beantwortet wurde... hatte es nicht zitiert, da es unmittelbar vor meinem beitrag steht....

selbstverstaendlich gestehe ich jedem zu zu handeln, wie er es fuer richtig haelt und hatte das auch in einem frueheren posting zum thema klar gesagt....

Zitat

das muss jeder fuer sich selbst entscheiden, ich wuerde immer helfen.....
Signatur von »kaithoma«

p!noY

Erleuchteter

  • »p!noY« ist männlich

Beiträge: 1 444

Registrierungsdatum: 26. Juli 2010

Über mich: Pure pinoy, but born, raised, living and working in Germany.

Beruf: Fachinformatiker für Systemintegration

  • Nachricht senden

41

Freitag, 17. Juni 2011, 18:35

Hallo kaithoma,
sorry, hatte nicht gerafft, daß es auf vorherigen Post bezogen war :)

Und bzgl. des "Muss jeder wissen" war von meinerseite an die Allgemeinheit gerichtet, nicht an Dich, diesmal hatte ich vergessen zu erwähnen, daß der Rest an ALL ging :D

sts

Inventar

  • »sts« ist männlich

Beiträge: 6 978

Registrierungsdatum: 1. April 2007

Beruf: Dokusoap Filmstar

Hobbys: Lebe in den Tag hinein, weniger kann mehr sein...

  • Nachricht senden

42

Freitag, 17. Juni 2011, 21:19

philippinos helfen sich untereinander selbst. nicht einmischen , bei unfaellen bzw. bei zeuge eines unfalles sofort abhauen , aus sichere entfernung kann mann u.umstaenden die rettungskraefte anrufen.

ein weisser ist selbst als zeuge der schuldige !!!!!!!!!!!!!!

das ist die grundregel nummer 1 !!!!!! ( leichte abweichungen im eigenen ermessen )

dies gilt zumindest bei verkehrsunfaellen, bzw. unfaellen. bei sachen ohne fremdeinwirkung wuerde ich natuerlich helfen, allerdings lauft man da auch der gefahr gefangen zu sein, d.h. es muss kohle fliessen damit der oder die behandelt wird, man verstrickt sich sozusagen in sein eigenes grab ( finanziell gesehen)

sts
Signatur von »sts«
Leben wie Rockefeller, warum kaufen wenn mieten so einfach ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sts« (17. Juni 2011, 21:24)


43

Samstag, 18. Juni 2011, 01:45

im januar wurde ich mit mehreren knochenbrüchen und einer gefährlichen offenen fleischwunde ins chung hua / cebu gebracht , hatte gute und feste kleidung an und sah sicher nicht "zerlumpt" aus . es war ein freitag nachmittag und obwohl die banken geschlossen hatten bestand das management auf ein downpayment von 50.000 peso !
Da spielte dann sicherlich auch die Hoehe der dort sofort angefallenen Operationskosten eine Rolle! Fuer einen erheblichen Teil der Expats stellen 50.000 Peso schon ein Problem dar! Diese Erfahrung duerfte auch das Chong Hua gemacht haben!

LG Carabao


nicht unbedingt... Das St Pauls - eines der wirklich guten Häusern - in Iloilo beispielsweise fordert ein relevantes Downpayment bevor Du Dich überhaupt auf eine Liege setzten darfst, gleich wie Du aussiehst, gleich mit welchen Beschwerden Du gebracht wirst. Downpayment in Cash versteht sich denn auch hier ist nur Bares wahres wobei sich "relevant" mit 50K plus X definiert
Wenn man hiessige - Iloilo bezogen - Gepflogenheiten etwas kennt dann liegt es nahe zu sagen, St. Pauls spielt wieder mal den Vorreiter ... wenn es gut geht ziehen die anderen nach
Signatur von »Haki«
Edel sei der Mensch, Zwieback und gut ....

toppertim

Fortgeschrittener

  • »toppertim« ist männlich

Beiträge: 60

Registrierungsdatum: 26. Februar 2010

Beruf: Rentner

Hobbys: Kein Stress mehr haben

  • Nachricht senden

44

Samstag, 18. Juni 2011, 11:08

in phil weitergehen und sich nicht einmischen das gilt bei allem!!

augen zu. nicht hingucken und schnell weg.

wie sts schon sagte weissnasen sind immer schuld und es wird nach gruenden gesucht. ich hatte auch schon die geilsten dinge erlebt als ich mir mal einer ins motorad gelaufen ist... hab gelernt, beim naechsten mal aufs gas und weg.

ja wenn du foreigner nicht hier in unseren land waerst dann waere das ja nie passiert also du bist schuld. so die erklaerung.

ein anderer expat sagte mir mal das wenn man mit einem auto jemand ueberfahren sollte dann sollte man auch gucken ob der auch tot ist weil das kostet weniger spaeter...

komisch aber macht sinn in PHIL.

  • »beachcomber« ist männlich

Beiträge: 4 897

Registrierungsdatum: 16. Februar 2009

Beruf: tauchlehrer

Hobbys: hier ueberleben ohne nach europa zurueckzureisen

  • Nachricht senden

45

Samstag, 18. Juni 2011, 15:03

wie gut sich da wer wo auskennt darueber moechte ich mich wirklich nicht streiten! mir faellt eben nur auf dass seitdem es diese lustige bewertung gibt mitglieder welche im roten bereich sind fleissig immer wieder rot bewertet werden! ich finde das nicht ganz ok so aber eben jeder wie er glaubt! wala ko L heisst das hier! ich moechte aber nur festellen dass diese bemerkung dass man festellen sollte ob das unfallopfer auch tod sei eher von ceres ausgeht! ich kann da einige busfahrer von denen ( natuerlich diese rennfahrer aber ich kenn sie halt eben) und dort ist das so verbreitet dass eben ein totes unfallopfer billiger kommt als ein lebendes! von expats hab ich das noch nicht gehoert aber diese version dass der unfall doch nicht passiert waere wenn man nicht hier gewesen waere die hab ich schon sehr oft von expats gehoert. und da muss ich dem toppertim absolut rechtgeben! und ich bin seit ueber 17 jahren hier und kenn mich da schon aus! aber manche sehen eben gewisse sachen anders! wie gesagt jeder wie er glaubt! wala ko L!!!!!!!!!!!!!!!!



mfg

beachcomber

  • »Honny« ist männlich

Beiträge: 277

Registrierungsdatum: 25. Oktober 2008

  • Nachricht senden

46

Sonntag, 19. Juni 2011, 12:58

in phil weitergehen und sich nicht einmischen das gilt bei allem!!

augen zu. nicht hingucken und schnell weg.

wie sts schon sagte weissnasen sind immer schuld und es wird nach gruenden gesucht. ich hatte auch schon die geilsten dinge erlebt als ich mir mal einer ins motorad gelaufen ist... hab gelernt, beim naechsten mal aufs gas und weg.

ja wenn du foreigner nicht hier in unseren land waerst dann waere das ja nie passiert also du bist schuld. so die erklaerung.

ein anderer expat sagte mir mal das wenn man mit einem auto jemand ueberfahren sollte dann sollte man auch gucken ob der auch tot ist weil das kostet weniger spaeter...

komisch aber macht sinn in PHIL.
Das ist hier auf Mactan vor ca. 2 Jahren passiert als der Fahrer eines Zementmischeres eine Frau mit Kind angefahren hat. Er setzte zurück und fuhr noch einmal über die Verletzten um sicher zu gehen, daß beide auch tot sind. Seine Erklärung: Beerdigung ist billiger als Krankenhaus....

polyboy

Erleuchteter

  • »polyboy« ist männlich

Beiträge: 1 418

Registrierungsdatum: 14. April 2007

Beruf: Pensionär

Hobbys: Reisen, Eisenbahnen

  • Nachricht senden

47

Sonntag, 19. Juni 2011, 14:24

Hi Honny!

Und wenn der Kerl nicht den Rest seines Lebens im Knast vor sich hinverrottet, dann verliere ich auch noch den Rest meines Glaubens an Gerechtigkeit auf den Philippinen.

@ alle

Ich bin dort seit einigen Jahren ja immer nur mehrere Wochen als Touri und außer daß mehrfach versucht (!!) wurde mich zu beklauen habe ich noch keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht, obwohl ich nicht nur in unbedenklichen Regionen unterwegs war. Was hier jedoch so gepostet wurde hat mich schon sehr nachdenklich gemacht und ich bin keiner, der gute Ratschläge von Leuten, die es wissen müssen, nicht annimmt.

Mir wird nur schlecht bei dem Gedanken, daß mir etwas passiert (Unfall) und ich bin mit minimal Bargeld unterwegs und meine bis zum Platzen geladene Kreditkarte liegt im Hotelsafe...

Viele Grüße

polyboy

Patrick1984

Schüler

  • »Patrick1984« ist männlich

Beiträge: 49

Registrierungsdatum: 8. Mai 2011

Über mich: Mein Name ist Patrick, komme aus der Steiermark in Österreich.

Beruf: Angestellter

Hobbys: Alles was spass macht

  • Nachricht senden

48

Sonntag, 19. Juni 2011, 19:30

Helfen oder nicht

Hallo erstmal
1: Es ist gut zu wissen wie ich mich in solchen situationen verhalten muss!
Nur damit ich mich nicht verlesen habe und etwas falsch verstanden habe frage ich nochmmal nach vorsichtshalber.
Also wenn ich aus welchen gründen einen unfall oder sonstiges mitbekommen sollte, dann soll ich als (AUSLÄNDER) besser nicht helfen? und wenn zuerst fragen richtig?
Ich will mich ja vorbereiten da es ja nicht mehr so lange hin ist bis ich das ERSTE mal auf die Philippinen fliege!
Vielleicht hättet ihr ja sonst noch infos für mich worauf ich sonst noch achten müsste bei meinem ersten aufebthalt dort, Bin für jeden TIPP DANKBAR

2: Es ist für uns gerade in europa denke ich mal selbstverständlich jemanden zu helfen ( zumindest sollte es sein) leider kommt es auch bei uns immer wieder zu fahrerflucht und ähnliches .....
Doch sollte, ( ist mein Gedanke) anderes Land andere sitten und gebräuche,ich als Ausländer der in ein anderes Land fliegt hat sich nun mal an gewisse (wie erklär ich des ohne das es blöd klingt ) bräuche und gesetze des landes anzupassen. bin ned grad ein grosser redner deshalb hoffe ich ihr wisst was ich damit meine :peinlich

Liebe Grüsse euer Patzi 8-)

49

Sonntag, 19. Juni 2011, 19:39

Für mich

Also ich habe schon meine Konsequenzen aus diesem Thread gezogen.

Ich werde mich nicht ändern nur weil ich auf den Philippinen bin, ich helfe hier und ich helfe dort. Aber ich werde umsichtiger sein, werde mir Einheimische dazu holen und ich werde mich nicht an den Kosten beteiligen. Und trotzdem (ob gut oder nicht) fällt vor mir eine alte Dame, Herr oder sonst jemand hin, helfe ich. So bin ich erzogen und diese Erziehung bringe ich gern in ein Gastland.

Gruß

rkruse
Signatur von »rkruse«
Ein Mensch ist nur ein Mensch weil er kommunizieren kann.

Patrick1984

Schüler

  • »Patrick1984« ist männlich

Beiträge: 49

Registrierungsdatum: 8. Mai 2011

Über mich: Mein Name ist Patrick, komme aus der Steiermark in Österreich.

Beruf: Angestellter

Hobbys: Alles was spass macht

  • Nachricht senden

50

Sonntag, 19. Juni 2011, 19:48

helfen

Ich glaube wenn jemand hinfällt ältere dame/ herr oder sonst wer ist es auch kein thema ist doch klar dass man hilft!