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Kiegler

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1

Sonntag, 24. Juli 2016, 00:34

Philipp. Arbeitskräfte für Deutschland

Hallo,

ich nutze schon längere Zeit nicht dieses Forum, doch nun habe ich mal eine Frage, die ich nicht gefunden habe. Heute hat meine Frau mal wieder mit ihrem Bruder längere Zeit telefoniert über Skype. Verbindung war auch ganz gut.

Nun meinte er, es würde Kurse für Filipinas/ Filipinos geben wo sie Deutsch lernen könnte um anschließend in Deutschland arbeiten zu können. Was ja auch in vielen anderen Ländern möglich ist.
Dieses Thema würde mich nun doch sehr interessieren. Gibt es wirkich ein Abkommen Philippinen/Deutschland wo Fachkräfte kommen können nach Deutschland.

Das wäre großartig,

Kiegler

2

Sonntag, 24. Juli 2016, 01:20

Lieber Kiegler,

das ist derzeit beschränkt auf Krankenschwestern. Du kannst auf der POEA website mehr dazu erfahren.
Das Projekt nennt sich "Triple Win".
Aktuell dazu etwas hier.

Schönen Sonntag
wuenscht

Sackgesicht

Rene63

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3

Sonntag, 24. Juli 2016, 04:38

Wie Sackgesicht schon schreibt. Die bezieht sich nur auf ausgebildete Pflegekräfte und Krankenschwestern.

sts

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4

Sonntag, 24. Juli 2016, 07:51

Anzumerken, FÜR REICHE !!!

Das ganze Projekt ist Müll. Es werden genau so viele Hürden gesetzt wie sonst auch, es sind nur wenige gekommen in letzten 1-2 Jahren.

Deutsch lernen kannst du am Goethe Institut oder einfach im Internet. ( Englisch mal vorausgesetzt ) Auch CDs wie Kauderwelsch können umgedreht funktionieren.

Deutsch ist keine Jobgarantie und auch kein Visum jedoch vorteilhaft wenn man das mal vor hat in 1 - 2 Jahren.

sts
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5

Sonntag, 24. Juli 2016, 10:33

IT

Das timmt so nicht ganz. wir kennen in unserem Bekanntenkreis mehrere Pinoys und auch Pinays die mit der D Greencard nach München gekommen sind.
Zwei arbeiten als IT Spezialisten bei BMW und einer bei Google hier in München. Es gibt eine ganze Reihe von hochqualifizierten Philipinas/os.
In der Lmu gibt es auch eine kleine Gruppe von Philippinischen Studenten die hier studieren.
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6

Sonntag, 24. Juli 2016, 12:42

Lieber Cienfuegos24,

Es gibt eine ganze Reihe von hochqualifizierten Philipinas/os


das „Sofortprogramm zur Deckung des IT-Fachkräftebedarfs“ oder wie auch von Dir als deutsche IT-Greencard bezeichnet, war im Jahre 2000 auf 10,000 Greencards beschraenkt und wurde 2001 um weitere 10,000 aufgestockt.
Das Projekt war erst bis Mitte 2003 ausgelegt, aber dann bis Ende 2004 verlängert und wurde letzendlich durch das neue Zuwanderungsgesetz in 2005 abgeloest.
Von den 20,000 wurden bis 2004 rund 16-17,000 Antragsstellern eine Arbeitserlaubnis ausgestellt. Allerdings sind nur ~12,000 endgueltig angetreten.
Davon waren rund 7,000 Inder und fast der ganze Rest Russen und Osteuropaer. Lediglich 24 oder waren es 36 Filipinos sind damals in Deutschland angetreten.

Also nicht wirklich eine grosse Anzahl an "Hochqualifizierten". :D

Das Problem der Qualifizierung stellt sich ja selbst hier auf dem philippinischen Arbeitsmarkt. Die Aquino Regierung wollte eigentlich den sog. "Job-Mismatch" als eines ihrer Hauptprobleme angehen, aber das wurde dann von TESDA und BLE durch andere Projekte in den Hintergrund gedrängt, da keiner einen sinnvollen Ansatz für das Problem vorweisen konnte.
Wenn Du Dir mal TESDA oder ähnliches mit ihren Lehrgängen und Zertifikaten anschaust, weisst Du genau wieso so gut wie keiner letztendlich "Hochqualifiziert" war.

Schönen Sonntag
wuenscht

Sackgesicht

sts

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7

Sonntag, 24. Juli 2016, 12:50

Na klar gibt es sowas , ich bezweifle es nicht, G-G-G brauchts Glück und Geschick, plus Geld ; 0,0002 % schaffen es , EU ist schwieriges Pflaster !!!
PS : das Krankenschwesterprojekt ; von 5000 kommen 2 durch ....viel typoon um gar nix.... verklemmte Bürokraten....

PS : so wie es Herr Sack zeitgleich geschrienen hat ist alles nicht wirklich so wie du dir das gedacht hast....
STS
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mytilus

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8

Sonntag, 24. Juli 2016, 16:12

Mal ganz ernsthaft gefragt, und mal ganz abgesehen von der Sprachklippe: In welchen Berufsfeldern finden sich in PH wirkliche Fachkräfte nach deutschem Standard? im medizinischen/pflegerischen Bereich vermutlich nicht, ebenso wenig im technischen Bereich. Und bezüglich Krankenschwesterprojekt sind sicherlich nicht "verklemmte Bürokraten" Schuld. Ich erinnere mich an meine praktikumsbegleitende Sprachkursaufgabe 2015 mit immerhin im EU-Land Spanien ausgebildeten Altenpflegern, die u. a. mit dem knallroten Warnschild MRSA an Patiententüren rein gar nichts anfangen konnten.

Perles

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9

Sonntag, 24. Juli 2016, 16:49

Mal ganz ernsthaft gefragt, und mal ganz abgesehen von der Sprachklippe: In welchen Berufsfeldern finden sich in PH wirkliche Fachkräfte nach deutschem Standard?

Ob die Heerscharen von Polinnen die in DACH und UK in der Altenpflege tätig sind, besser ausgebildet sind, als philippinische Krankenschwestern oder CareGiverinnen wage ich stark zu bezweifeln.

Gruss
Peter

sts

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10

Sonntag, 24. Juli 2016, 20:19

Mal ganz ernsthaft gefragt, und mal ganz abgesehen von der Sprachklippe: In welchen Berufsfeldern finden sich in PH wirkliche Fachkräfte nach deutschem Standard? im medizinischen/pflegerischen Bereich vermutlich nicht, ebenso wenig im technischen Bereich. Und bezüglich Krankenschwesterprojekt sind sicherlich nicht "verklemmte Bürokraten" Schuld. Ich erinnere mich an meine praktikumsbegleitende Sprachkursaufgabe 2015 mit immerhin im EU-Land Spanien ausgebildeten Altenpflegern, die u. a. mit dem knallroten Warnschild MRSA an Patiententüren rein gar nichts anfangen konnten.


Verstehe ich nicht ganz, in jedem beruf, egal wo her man ist, geht es in ein anderes land, wird ein ergänzungskurs gemacht und man ist nach ein paar monaten oder einem jahr eine vollwertige Arbeitskraft, egal wer und wo.

Meine Frau ist / war top qualifiziert, sie hat mich nur geheiratet, das war der schlüssel zum jetzigen Job, sie ist leitende Fachkraft mittlerweile !

Leider brauchen Fachkräfte ohne Heirat ein ganzes Schlüsselbund ! so sieht es aus !

sts
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11

Montag, 25. Juli 2016, 12:46

Fachkräfte

nur nebenbei.. im TV war zu sehen, das in D ca. 15.000 arbeitslose IT-Leute sind (die meisten über 45 und daher zu teuer!).. im Interview haben 2 ausgesagt, das sie entlassen wurden, weil "billigere" Inder für sie eingestellt wurden... Wobei sie es aufgrund ihrer "Vermögenslage" nicht nötig haben, für ein "Butterbrot und Ei" -wie sie sagten- zu arbeiten..

Unabhängige Wirtschaftsexperten sagen ganz klar: wir brauchen für den Arbeitsmarkt keinerlei Einwanderung!!!.. Hauptgründe: .. 3,5 Mio Arbeitslose bzw. Arbeitssuchende, sehr niedriger Frauenanteil im Vergleich zu anderen Staaten... hohe Produktivitätsrate in den kommenden Jahren (4.0 - Fabriken)... usw.... Wir "brauchen" Einwanderung um die Löhne niedrig zu halten.... das ist der einzige Grund.... :denken

carldld

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12

Montag, 25. Juli 2016, 14:21

Toll! Da haben wir 3.5 Millionen Arbeitslose und die sind ja alle geeignet um in den kommenden jaren die Lücken zu füllen z. Bsp. 4.0! :mauer

Frage mich nur warum die Industrie und das Handwerk dann dauernd über Fachkräftemangel jammern?

Gruss
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Marco81

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13

Montag, 25. Juli 2016, 14:45

Toll! Da haben wir 3.5 Millionen Arbeitslose und die sind ja alle geeignet um in den kommenden jaren die Lücken zu füllen z. Bsp. 4.0! :mauer

Frage mich nur warum die Industrie und das Handwerk dann dauernd über Fachkräftemangel jammern?

Gruss

Weil die vorhandenen älteren Fachkräfte "zu teuer" sind. Geschichte eines Bekannten aus Deutschland: Hochqualifizierter Ingenieur, dessen Firma aufgekauft und teilverlagert wurde, dann Arbeitslosigkeit mit 48 (oder 49, bin mir da nicht mehr ganz sicher. Auf jeden Fall kurz vor der 50). Er hat dann unzählige Bewerbungen geschrieben - auch außerhalb seines Bundeslands im ganzen Bundesgebiet. Zur Not nimmt man eben auch einen vorübergehenden Umzug in Kauf. Doch es kam Absage um Absage (sofern überhaupt jemand antwortete). Als er dann mal auf eine Bewerbungsabsage antwortete und beim Personalchef des Unternehmes anrief, nachdem das Inserat trotz seiner Bewerbung und der Absage nach mehreren Wochen immer noch aktuell gehalten wurde, hieß es dann ganz verschämt, dass er für die Firma (ein Konzern übrigens, kein Kleinunternehmen) aufgrund seines Alters und seines Lebenslaufs "zu teuer" sei.
"Fachkräftemangel" ist teils wirklich nur eine Geldfrage. Das ist mit den Köchen in Österreich ist dasselbe in grün. Überall jammert man herum, dass man keine Köche finden würde. Doch ich habe einige Köche im Freundes-, Bekannten- und Familienkreis. Fakt ist: Die Unternehmen wollen oftmals quasi einen Chefkoch zum Preis eines Küchengehilfen. Dass dann viele gelernte Köche irgendwann mal beruflich umsatteln, verstehe ich da voll und ganz.
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mytilus

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14

Montag, 25. Juli 2016, 16:55

Toll! Da haben wir 3.5 Millionen Arbeitslose und die sind ja alle geeignet um in den kommenden jaren die Lücken zu füllen z. Bsp. 4.0! :mauer

Frage mich nur warum die Industrie und das Handwerk dann dauernd über Fachkräftemangel jammern?

Gruss
Ziemlich einfach: Immer mehr Jugendliche machen Abitur, nehmen das als Lizenz zum Studieren statt als Chance, sehr gute gewerbliche Fachkräfte zu werden. Was übrig bleibt an "geringerwertigen" Abschlüssen, ist oftmals kaum tauglich für eine anspruchsvolle technische Lehre. Ebenso ist es mit vielen Längerarbeitslosen. Und die Zahl der Jobs im niederschwelligen Anforderungsbereich nimmt stetig ab.

carldld

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15

Dienstag, 26. Juli 2016, 03:54

Das meinte ich ja damit und stimme Dir zu! Ich wollte darauf hinweisen dass die meisten der jetzigen
Arbeitslosen sicher nicht für Jobs geeignet sind die z. Bsp. bei 4.0 entstehen werden.

Gruss
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blackmamba

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16

Mittwoch, 27. Juli 2016, 10:45

das ist derzeit beschränkt auf Krankenschwestern. Du kannst auf der POEA website mehr dazu erfahren.


B1 finde ich schon eine Recht grosse Hürde. Wenn man das in den Philipinen erbringen muss. Wenn man sieht wie gut die Pflegekräfte hir in Deutschland Deutsch sprechen glaube ich nicht das die alle B1 haben...und wenn man dann noch sieht wie sich die Behörden/Krankenheusern bei Philipinas hier in deutschland anstellen um die Ausbildung als Krankenschester anzuerkennen. Kann ich nicht verstehen das das aufeinmal so einfach gehen soll...

Viele Grüsse
Jürgen

17

Mittwoch, 27. Juli 2016, 11:10

Kann ich nicht verstehen das das aufeinmal so einfach gehen soll...

Ein bisschen mehr dazu gibt es hier und hier.

Bewerbungsfrist für die 70 ICU Nurses läuft am 29 Juli ab.
Siehe hier

sts

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18

Mittwoch, 27. Juli 2016, 11:19

das ist derzeit beschränkt auf Krankenschwestern. Du kannst auf der POEA website mehr dazu erfahren.


B1 finde ich schon eine Recht grosse Hürde. Wenn man das in den Philipinen erbringen muss. Wenn man sieht wie gut die Pflegekräfte hir in Deutschland Deutsch sprechen glaube ich nicht das die alle B1 haben...und wenn man dann noch sieht wie sich die Behörden/Krankenheusern bei Philipinas hier in deutschland anstellen um die Ausbildung als Krankenschester anzuerkennen. Kann ich nicht verstehen das das aufeinmal so einfach gehen soll...

Viele Grüsse
Jürgen



B1 ist immer mit dabei bei der Anerkennung / Weiterbildung.

Einfach ist es nicht, richtig !
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Mennix

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19

Mittwoch, 27. Juli 2016, 17:02

nur nebenbei.. im TV war zu sehen, das in D ca. 15.000 arbeitslose IT-Leute sind (die meisten über 45 und daher zu teuer!).. im Interview haben 2 ausgesagt, das sie entlassen wurden, weil "billigere" Inder für sie eingestellt wurden... Wobei sie es aufgrund ihrer "Vermögenslage" nicht nötig haben, für ein "Butterbrot und Ei" -wie sie sagten- zu arbeiten..

Unabhängige Wirtschaftsexperten sagen ganz klar: wir brauchen für den Arbeitsmarkt keinerlei Einwanderung!!!.. Hauptgründe: .. 3,5 Mio Arbeitslose bzw. Arbeitssuchende, sehr niedriger Frauenanteil im Vergleich zu anderen Staaten... hohe Produktivitätsrate in den kommenden Jahren (4.0 - Fabriken)... usw.... Wir "brauchen" Einwanderung um die Löhne niedrig zu halten.... das ist der einzige Grund.... :denken
Diese "unabhängigen Wirtschaftsexperten" reissen i.d.R. entweder auf Gewerkschaftsticket oft genug aber auch mit AfD Creme schön intensiv durchgebräunt.

Und zu dem Märchen "Löhne niedrig halten". Löhne müssen sich für einen Unternehmer am Ertrag ausrichten. Wer glaubt, die Zusammenarbeit mit indischen IT "Spezialisten" sei ja ganz toll. Hochausgebildet und zusätzlich billig, dem sei doch mal der Praxistest empfohlen. So billig können die gar nicht arbeiten, als dass sie den allermeisten Deutschen das Wasser reichen könnten. Das Problem: Es gibt sonst einfach nichts.

Und da die Story vom Hartz IV forever Karrieristen genauso richtig oder falsche ist, wie das Wunschbild vom sich 24 h immer fleissig Bewerbenden, bleibt untem Strich eine Wahrheit übrig, die wie immer irgendwo in Mitte liegt. Wir haben numal angesichts der reinen Bevölkerunszahl eine gewisse Sockelarbeitslosigkeit die sich alleine durch die Anzahl der Personen ( vor allem der nicht qualifizierten ) ergibt. Auf der anderen Seite gibt es ganz sicher nicht wenige Fälle, die tatsächlich suchen und die für jeden AG eine Bereicherung wären ( habe selbst so einen vor kurzem eingestellt ).

Aber Lohndumping als Grundlage für Auslandsabwerbungen ist ... sorry .... politischer Bullshit! :mauer
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Kampf dem Hühnerkäfig. Keine Economy auf Langstrecke!

kevdneu

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20

Mittwoch, 27. Juli 2016, 17:15

Man sollte im Pflegebereich einfach die Arbeitsbedingungen verbessern ,weil die sind in Deutschland nämlich katastrophal(12 Tage durcharbeiten danach "vielleicht frei",Früh und Spätdienste an einen Tag,riesengrosser Bürokratiewahn,schlechter Lohn,keine Hilfsmittel,grosser Wasserkopf im Gesundheitswesen der mitverdienen will).Wer kann ,der sucht sich was anderes oder geht ins Ausland(Ich z.B.bin in der Pflege in Dänemark,so wie viele andere Deutsche aus den Grenzbereich auch).Was in der Pflege jetzt z.Z. rumkrebst sind junge,frische,motivierte Pflegekräfte oder welche kurz vor dem Rentenalter,weil die den Absprung nicht mehr geschafft haben.Die 30-50 jährigen sind so gut wie gar nicht mehr vorhanden.Und die will man jetzt mit Filipinas ersetzten.Auf 2 offene Stellen kommt z.Z.1 Bewerbung und ob die zur Vorstellung erscheint ist auch nicht mal Gewiss.Gerade bildet man alles mit Hauptschulabschluss zum Altenpfleger aus, was bis 3 zählen kann,weil man einfach keinen Nachwuchs mehr findet.Ich würde gerne wieder nach Deutschland zurückkehren,aber bei solche Bedingungen garantiert nicht.Für mich persönlich ist das ein Witz und Hohn das man jetzt nach Pflegefachkräfte im Ausland sucht,während deutsche Pflegekräfte Deutschland den Rücken kehren

blackmamba

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21

Donnerstag, 28. Juli 2016, 08:39

Man sollte im Pflegebereich einfach die Arbeitsbedingungen verbessern ,weil die sind in Deutschland nämlich katastrophal(12 Tage durcharbeiten danach "vielleicht frei",Früh und Spätdienste an einen Tag,riesengrosser Bürokratiewahn,schlechter Lohn,keine Hilfsmittel,grosser Wasserkopf im Gesundheitswesen der mitverdienen will).Wer kann ,der sucht sich was anderes oder geht ins Ausland(Ich z.B.bin in der Pflege in Dänemark,so wie



Meine Frau arbeitet in dem Bereich. Die Arbeitsbedingungen kann ich so nicht bestätigen außer dem schlechten Lohn...

kevdneu

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22

Donnerstag, 28. Juli 2016, 22:25

Ach..das ist ja interessant..und Sie ist eine examinierte Pflegefachkraft mit 3jähriger Ausbildung???Pflegehilfskräfte nämlich haben nur geringere Verantwortung und die gibt es zudem massig auf den Arbeitsmarkt.