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Leau

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Dienstag, 26. Juli 2016, 20:08

Dringend - Schlaganfall Reha / Stroke Unit in Manila?

Liebes Forum,

Der Vater meiner Freundin hat einen Schlaganfall erlitten. Eine Vene/Ader im Gehirn ist wegen Bluthochdruck geplatzt.

Er war nun in Manila, Marikina im Krankenhaus. Dort wurde er für mich unverständlicherweise schon entlassen.

Er hat das Gedächtnis verloren, kann etwas reden, nicht laufen, und kann alleine sitzen. Er kennt seine eigene Familie nicht mehr. Er wird nun zuhause von der Familie gepflegt.

Für mich sind das katastrophale Zustände. Ich möchte nun das der Vater schnellste möglich wieder gesund wird.

Ich möchte, dass er eine Rehabilitation bzw. Eine solche „Stroke unit“ für Schlaganfallopfer besucht und dort bestenfalls stationär behandelt wird.

(Stroke Unit = spezielle Klinikabteilung für Schlaganfall-Patienten)

Wo in Manila ist das möglich?
Hat jemand einen Tipp für mich?

Ich bin Dankbar für jede Hilfe.
Danke, liebe Grüße
Leau

Mar-tin

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Dienstag, 26. Juli 2016, 20:14

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Leau

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Dienstag, 26. Juli 2016, 21:11

Danke Martin.

Hat jemand Erfahrung mit einem Krankenhaus oder weiß was an Kosten auf uns zukommen?
Ich nehme an die Philhealth vom Vater beteiligt sich hier nicht oder nur sehr gering.

Danke leau

Paradiser

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Mittwoch, 27. Juli 2016, 06:52

im Falle eines Schlaganfalles sollte tatsächlich schnell etwas getan werden

Bluttest und -verdünnung falls nötig um einen Folgeschlag möglichst zu vermeiden

genügend Trinken einflössen wenn er nicht selber trinkt

Krankengymnastische Übungen

wenn er ansprechbar ist soll er sich bildlich vorstellen wie er die gelähmten Gliedmassen selber bewegt, dies unterstützt die KG Übungen und bewirkt eine bessere Heilungschance oder schnellere Rehabilitation, zumindest statistisch

wenn Ihr euch keine KG leisten könnt kann vielleicht unter der Aufsicht eines Arztes ein Familienmitglied eingelernt werden diese Übungen mit dem Vater durchzuführen?
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bernd f

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Mittwoch, 27. Juli 2016, 08:56

der thread hier kommt ein jahrhundert zu spaet . .
stroke muss innerhalb von 1 - 24 stunden behandelt werden um bleibende schaeden zu verhindern bzw. minimieren .
ein freund von mir aus liloan / cebu hatte vor wenigen jahren einen stroke - seine freundin fing tage spaeter an sich medizinisch um ihn zu kuemmern . natuerlich viel zu spaet .
der erfolgte besuch im cebu doc ergab die dringlichste warnung ihn zurueck nach belgien reisen zu lassen um zu operieren bzw. professionelle nachbehandlung zu leisten .
wie gesagt , vor wenigen jahren war das "neuland" mit dieser art von reha und ich glaube bis heute hat sich wenig neues getan ,
die intensitaet des schlaganfalls ist fuer normalos nicht einschaetzbar , erst wenns zu spaet ist weiss man was versaeumt wurde
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N20

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Mittwoch, 27. Juli 2016, 10:56

Makati Med oder St. Lukes sind beides gute krankenhaueser, mit gut meine ich in anbetracht wo wir hier sind. ob irgendwas zu spaet ist oder was ueberhaupt getan werden kann wuerde ich mir lieber von einem arzt erklaeren lassen als im internet..

wo wir grade bei internet sind, hier findest du die finanzielle beteiligung von philhealth: http://www.philhealth.gov.ph/circulars/2…gGuidelines.pdf

hier nochmal fuer strokes zusammengetragen: http://www.healthphilippines.net/2014/03…age-for-stroke/

viel glueck

mytilus

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Mittwoch, 27. Juli 2016, 12:13

Wie Bernd F schon schrieb: Eine Stroke Unit kann nur in einem ganz kurzen Zeitfenster nach dem Schlaganfall helfen. Erste Maßnahme ist immer ein Schädel-MRT, um herauszufinden, ob eine Arterienblockade oder ein geplatztes Blutgefäß der Auslöser ist. Bei einer Blockade durch ein Gerinnsel müssen sofort Antikoagulantien ("Blutverdünner") und spezielle gerinnselauflösende Stoffe injiziert werden. Bei einem geplatzten Gefäß dagegen wäre sowas ganz fatal, es würde die Situation verschlimmern.

Jetzt nach einigen Tagen kann eine Stroke Unit sowieso nicht mehr helfen, die betroffenen Gehirnareale sind hinüber.

bernd f

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Mittwoch, 27. Juli 2016, 14:50

ob irgendwas zu spaet ist oder was ueberhaupt getan werden kann wuerde ich mir lieber von einem arzt erklaeren lassen als im internet..
warum meldest du dich dann hier zu wort ? :mauer
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mytilus

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Mittwoch, 27. Juli 2016, 15:57

Liebes Forum,

Der Vater meiner Freundin hat einen Schlaganfall erlitten. Eine Vene/Ader im Gehirn ist wegen Bluthochdruck geplatzt.

Er war nun in Manila, Marikina im Krankenhaus. Dort wurde er für mich unverständlicherweise schon entlassen.

Er hat das Gedächtnis verloren, kann etwas reden, nicht laufen, und kann alleine sitzen. Er kennt seine eigene Familie nicht mehr. Er wird nun zuhause von der Familie gepflegt.

Für mich sind das katastrophale Zustände. Ich möchte nun das der Vater schnellste möglich wieder gesund wird.

Ich möchte, dass er eine Rehabilitation bzw. Eine solche „Stroke unit“ für Schlaganfallopfer besucht und dort bestenfalls stationär behandelt wird.

Noch mal dazu:
Er wurde entweder entlassen, weil (bei Aderplatzer im Kopf üblich) eine unfinanzierbare Hirn-OP angesagt gewesen wäre, oder weil akutklinisch sowieso nichts mehr zu retten war.
Er wird nie wieder gesund, wird bis zum Tod Pflegefall sein. Damit muss die Familie fertig werden. Tote Großhirnteile bleiben tot.

Ein Studienkollege lebte immer sehr gesund, rauchte nicht, trank nicht, machte viel Ausdauersport. Mit 39 Jahren bekam er auf Amrum einen Schlaganfall, seine Frau hatte ein damals noch kaum verbreitetes Mobiltelefon dabei, konnte Alarm schlagen. Er kam per Heli in die Uniklinik Kiel, danach (Familie war wohlhabend) monatelang in die besten und teuersten Rehas. Hat alles nichts bewirkt - Schwerstpflegefall über Jahre, bis er irgendwann mal einen klaren Moment hatte, die Haustür öffnete und sich samt Rollstuhl so die Eingangsstufen runterstürzte, dass ein Genickbruch ihn erlöste.

Paradiser

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Mittwoch, 27. Juli 2016, 16:12

was soll der Quatsch?

ich denke auch akut konnten oder wollten sie nichts mehr machen und haben ihn deswegen entlassen

@mytilus:

also bitte, es gibt viele Fälle in denen es einen Schlaganfall gab und die Patienten nach ein paar Monaten oder Jahren training oder sogar ohne Training wieder laufen/Arm bewegen konnten!

wozu sonst wird Reha/KG nach Schlaganfall gemacht?

er soll nicht aufgeben sich die gesunden Bewegungen bildlich vorstellen und die vom Arzt angeordneten Übungen machen!

bisher anderweitig oder nicht genutzte Hirn-Nerven können die Funktion der durch die Blutung oder Mangelversorgung untergegangenen Hirnnerven übernehmen

das dauert halt etwas bis sie gelernt haben die Funktion zu übernehmen

leider gibt es auch Fälle wo nichts etwas hilft aber man sollte es zumindest versuchen, zumindest wenn der Arzt eine Wahrscheinlichkeit der Besserung gibt

Kommt immer darauf an welches Areal wie weit betroffen ist

es würde mich überraschen wen die Ärzte auf den Philippinen keine Schlaganfallbehandlung kennen, die sind doch nicht doof, oder?

es gibt Unis wie silliman da denke ich haben die das drauf

wenn ich mir so das durchlese denke ich dass wir in Deutschland immer noch mit einem recht guten Gesundheitssystem gesegnet sind

gerade physikalische Therapien und KG kann viel bewirken
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Mittwoch, 27. Juli 2016, 17:14

Eine Vene/Ader im Gehirn ist wegen Bluthochdruck geplatzt.
Bluttest und -verdünnung falls nötig um einen Folgeschlag möglichst zu vermeiden
ei einer Blockade durch ein Gerinnsel müssen sofort Antikoagulantien ("Blutverdünner") und spezielle gerinnselauflösende Stoffe injiziert werden. Bei einem geplatzten Gefäß dagegen wäre sowas ganz fatal, es würde die Situation verschlimmern.
was soll der Quatsch?

:denken

Was Reha betrifft: Du hast schon eine Vorstellung was das bei uns für ein Aufwand ist, und was das somit kostet?

Wie du selber sagst kann das Gehirn umlernen. Dazu müssen aber genug Bereiche heile sein, die etwas dazu lernen können...
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mytilus

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Mittwoch, 27. Juli 2016, 19:44

Richtig Sunny! Und siehe das Beispiel von meinem Studienkollegen: Auch sündhaft teure Reha funktioniert oftmals nicht mal ansatzweise, und die kann sich keine PH-Familie leisten. Außerdem folgt öfters ein zweiter Schlaganfall, der dann im Sinne des Betroffenen hoffentlich letal endet. Exitus ist besser als jahrelanges Siechtum.

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Donnerstag, 28. Juli 2016, 00:09

Hat jemand Erfahrung mit einem Krankenhaus oder weiß was an Kosten auf uns zukommen?
Ich nehme an die Philhealth vom Vater beteiligt sich hier nicht oder nur sehr gering.
Danke leau

Der Vater meiner Liebsten war vor einiger Zeit in einem privaten hospital.
Nur ein paar Tage und nur Diagnosen.
40'000 PHP

Der Vater deiner Liebsten braucht nicht nur ein paar Tage und nur Diagnosen.
Und das bei sehr ungewissen Erfolgsaussichten.


Ein kleiner Tip am Rande, falls dir folgendes nicht bewusst ist:
Dort findet man sich mit dem Schicksal deutlich schneller und eher ab als hier.
Und zwar einfach deshalb, weil schlicht das Geld nicht da ist, um riesige Summen aus zu geben.
Bei uns fragt ja keiner nach den Kosten, was möglich ist, wird gemacht.
Auch wenn am Ende für 10'000e nur wenige Monate länger rausspringen...

Dank daran und pass auf auf dass du nicht plötzlich der Einzige bist, der doch sicher zahlen könnte, wie man dort gerne mal annimmt.
Wir waren in besagtem Fall plötzlich in dieser Situation und konnten nicht.


Ich wünsche ihm das Beste und dass die Diagnose deutlich ist, soweit dies überhaupt möglich ist.
:hi
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Donnerstag, 28. Juli 2016, 01:42

Hat jemand Erfahrung mit einem Krankenhaus oder weiß was an Kosten auf uns zukommen?
ein physio therapeut hat in d. bereits ein einstiegsgehalt von 2.600 bruttoeuro .
hier in den phils wird das entgelt wohl geringer sein , die qualitaet auf alle faelle denn es gibt keine patientenerfahrung auf die man wie in d. zurueckgreifen kann . fuer den normalo - pinoy ist es eh unbezahlbar .
selbst der reiche filipino hat unter diesem mangel zu leiden und nimmt es i.d.r. alls "von gott gegeben" hin .
ich selbst mache im moment eine 1 monatige reha nach einfacher schulterverletzung , die kosten betragen pro sitzung 600 p .
normalerweise findet so eine sitzung mindestens taeglich (eher 2 mal pro tag) statt .
einfach bei 5 tagen / woche waeren das rund 12.000 peso im monat , wie gesagt mindestens und bei einem stroke sollte man von einer aufwendigeren therapie ausgehen .
haette ich keine vorkenntnisse die mir bei den uebungen helfen , wuerde ich auf diese reha verzichten , sie ist auf dem stand des nachkriegsdeutschlands , obwohl im populaeren bereich der chong hua klinik .
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N20

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Freitag, 29. Juli 2016, 04:50

ob irgendwas zu spaet ist oder was ueberhaupt getan werden kann wuerde ich mir lieber von einem arzt erklaeren lassen als im internet..
warum meldest du dich dann hier zu wort ? :mauer
warum nicht?

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Freitag, 29. Juli 2016, 09:07

ob irgendwas zu spaet ist oder was ueberhaupt getan werden kann wuerde ich mir lieber von einem arzt erklaeren lassen als im internet..
warum meldest du dich dann hier zu wort ? :mauer
warum nicht?


Weil Du nichts dazu beiträgst?! :mauer
Tschuldige, war aber ne doofe Frage von Dir. Auf das hättest Du selber kommen können.

Der TO hat sicherlich auch bei den Ärzten Rat geholt, aber die Expats hier würde ich sicherlich auch fragen, denn oftmals haben sie auch Erfahrung mit den Abläufen!
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Gruss aus Guiuan, Martin

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Don Quijote

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Freitag, 29. Juli 2016, 11:25

Das geht euch alle an!!!

Hier wird berichtet von einem Mann, der einen Schlaganfall
hatte und jetzt Hilfe braucht! Einer hat dazu gesagt: Der stirbt doch sowieso
bald. Wozu da noch Geld ausgeben! Ist euch klar, dass so ein Schlaganfall auch
von euch JEDEM passieren kann? Wisst Ihr, dass
alleine in Deutschland jedes Jahr 250 000 Menschen einen Schlaganfall
(stroke) erleiden? Vielleicht bist schon morgen du dran! Ich war schon
dran!!!!!


Vor 2 Jahren hatten wir hier einen schlimmen Taifun,
der auch das Dach meines Hauses beschaedigt hat. Am naechsten Tag habe ich dann
das Dach repariert. Gegen 10 Uhr frueh kam ich vom Dach herunter, um etwas zu
essen.


UND NACH DEM
ESSEN KONNTE ICH NICHT MEHR LAUFEN!!!!!!!!


Ich wusste gar nicht, was los war! Erst als ich auch
am naechsten Tag nicht laufen konnte hat meine Frau gesagt, ich muss sofort ins
Krankenhaus! Da wurde dann festgestellt, dass ich einen Stroke hatte ! Seitdem
bin ich auf der ganzen linken Seite gelaehmt und sitze meist in einem
Rollstuhl!


Zwei mal in der Woche lasse ich mich zur
Rehabilation ins Krankenhaus bringen! Mit Hilfe eines speziellen Krueckstocks
kann ich nach dem Unterricht meines Physio-Therapeuten auf glatter Flaeche
schon mindestens 150 Meter laufen!!


Naeheres dazu spaeter, wenn es euch interessiert!


Jetzt aber zum vorliegenden Fall von Leau: Der Mann
wurde aus dem Krankenhaus zu Recht heimgeschickt, denn er ist ja nicht
krank!!!! Er ist behindert! Er kann aber jederzeit von daheim als out-patient
zur Reha ins Krankenhaus gebracht werden. Reha gibt es in fast jedem
Krankenhaus, frag dort doch einfach. Hier kostet das fuer eine Behandlung von 2-3
Stunden (ohne Arztkosten, der Reha-Arzt verlangt 400 Pesos pro Befragung, also
nicht pro Behandlung!) 300 Pesos, fuer Senior-citizen nur 240 Pesos. 2 mal in
der Woche sollte das schon sein. Viele Therapeuten machen sogar Heimservice.


Also, lieber Leau, lass dich da vom Geld nicht
abschrecken.Mit ein bischen Muehe kannst du das machen und damit das Leben des
Mnnes um etliche Jahre verlaengern. Aber er braucht auch unbedingt einen
Neurologen, der das beaufsichtigt und ihm noetige Medikamente verschreibt. Ansonsten
kann es schon sehr bald passieren, das ser wieder einen Stroke bekommt und der
ist dann meist toedlich. Der Neurologe verlangt 500 Pesos. Aber das reicht dann
fuer drei Monate.


Zum Beispiel bekomme ich unter anderem ein Mittel,
das die Entstehung eines neuen Blutpfropfens verhindert! Ich kann zwar meine
linke Seite nicht bewegen, aber im Ganzen geht es mir ganz gut!!!! Auch hilft
mir viel meine Frau. Wenn du Fragen hast, lass es mich einfach wissen.


Aber jetzt zurueck zu euch allen. Wie gesagt, so ein
Schlaganfall kann ohne Vorwarnung jeden treffen, und dann ist es gut, wenn man
weiss, was man machen muss (ich wusste es nicht!) Wenn ihr so etwas verspuert,
sofort ins Krankenhaus. In den ersten 2 (manchmal bis 4,5 Stunden) kann noch
vieles gerettet werden!


Don Quijote
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N20

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Freitag, 29. Juli 2016, 14:26

ob irgendwas zu spaet ist oder was ueberhaupt getan werden kann wuerde ich mir lieber von einem arzt erklaeren lassen als im internet..
warum meldest du dich dann hier zu wort ? :mauer
warum nicht?


Weil Du nichts dazu beiträgst?! :mauer
Tschuldige, war aber ne doofe Frage von Dir. Auf das hättest Du selber kommen können.

Der TO hat sicherlich auch bei den Ärzten Rat geholt, aber die Expats hier würde ich sicherlich auch fragen, denn oftmals haben sie auch Erfahrung mit den Abläufen!
ich hab keine frage gestellt. wovon redest du? ich hab zwei seiner fragen beantwortet, soviel dazu das ich nichts beigetragen habe. ich hab mir noch erlaubt meine persoenliche meinung kund zu tun das ich lieber mit einem artzt sprechen wuerde statt mir im internet erklaeren zu lassen das es schon zu spaet ist.. naja, hauptsache du hast mal was duemmliches gesagt.. passt schon.

mytilus

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Freitag, 29. Juli 2016, 14:46

Don Quichote, das Wesentliche deines langen Testes ist der Appell, bei erstem Stroke-Anzeichen sofort eine Klinik aufzusuchen, die groß genug ist, um sowas wie MRT zu haben, sowie kundige Ärzte zu dessen Auswertung und der richtigen Therapie.

Der Vater der Freundin des TS hat noch mehr Batsch als partielle Halbseitenlähmung erlitten. Da kann man (siehe mein Studienkollege) ganz viel Geld in Therapien investieren und dennoch wird das nix mehr. Faire Ärzte sagen das der Familie.

Huttmann

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Freitag, 29. Juli 2016, 15:38

TS schreibt, dass eine Arterie geplatzt ist bei hohem Blutdruck. Offenbar hat er ein CT bekommen und das reicht auch wenn es die typische Stammganglieblutung ist. Dann kann man auch nichts weiter machen als den Blutdruck besser einstellen und Reha usw. Dann helfen auch keine teuren Kliniken.
Bevor man weiss was los ist wäre es schon gut schnell ein gutes Krankenhaus zu konsultieren, was oft aus vielen praktischen und finanziellen Gründen dort schwer ist