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buecherwurm

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1

Mittwoch, 9. November 2016, 18:37

Als Pflegekraft nach Germany

Hi @ll.
Gestern in der Kölnischen Rundschau gelesen.
Das ist vielleicht eine Möglichkeit jemand nach Deutschland zu verhelfen ohne direkt eine verbindliche Bindung einzugehen.
Ja, es sind da vom Interessenten Hürden zu überwinden, aber da kann man schon mal die Ernsthaftigkeit testen.

Grüße von Jürgen aus dem Rheinland.
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mangojo

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2

Mittwoch, 9. November 2016, 19:45

Stand auch Gestern im Spiegel

Zitat


Fachkräftemangel Arbeitsagentur wirbt um philippinische Pfleger

In der Altenpflege sind Tausende Stellen unbesetzt. Fachkräfte aus dem Ausland sollen helfen, die Personalnot zu lindern. Die Arbeitsagentur setzt dabei gezielt auf Pfleger aus den Philippinen.

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job…-a-1120051.html

Triple Win war schon mal hier vor längerer Zeit Thema.
Mußt mal hier suchen.
Fazit war damals, wenn ich mich recht erinnere, die Agentur wirbt mit dem Bruttogehalt, aber als Single, Steuer, GKV, sonstige Sozialabgaben, bleibt bei den niedrigen Gehältern halt nicht viel übrig.
Nur wissen das die Filipinas nicht.

Was ist eigentlich eine "verbindliche Bindung" ?
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Gruß Mangojo

-------------------------------------------------------
Es ist sinnlos für Arbeitnehmer in das Deutsche Rentensystem hunderttausende an Euros bis 67 einzuzahlen, weil Babyboomer und jünger alles über dem Freibetrag, entspricht fast der Grundsicherung, zu 100% versteuern und dazu noch Sozialabgaben zahlen werden müssen, den Rest holt sich die Pflege, rechne mal nach !

Jan-D

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3

Mittwoch, 9. November 2016, 23:11

Hierbei handelt es sich um das „Triple-Win-Projekt“ näheres kann man bei der BfA nachlesen.

http://www.triple-win-pflegekraefte.de/

Ich bin seit 1 1/2 Jahren an diesem Thema dran, ganz so einfach ist es nicht, auf diesem Wege jemand nach D zu holen. Sie benötigt eine abgeschlossene Berufsausbildung als:
Krankenschwester / Krankenpfleger, Kinderkrankenschwester oder -pfleger, Altenpfleger/in.

Dazu kommt noch ein Vorbereitungskurs für Deutschland. Das ganze läuft über ein Kontingent, was bestimmt überlaufen sein darf.
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Once

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4

Donnerstag, 10. November 2016, 02:48

ierbei handelt es sich um das „Triple-Win-Projekt“ näheres kann man bei der BfA nachlesen.
Oder bei der DBM. Da sind auch Zahlen der Vergangeneheit drin. 5000 Bewerber auf 500 Stellen und die Philippine Overseas Employment Administration (POEA) mischt auch mit.

http://www.manila.diplo.de/Vertretung/ma…eutschland.html

5

Donnerstag, 10. November 2016, 05:38

Dazu kommt noch ein Vorbereitungskurs für Deutschland. Das ganze läuft über ein Kontingent, was bestimmt überlaufen sein darf.

ich beschaeftige mich auch schon seit 4, 5 Jahren damit :D
5 der ersten 12 des Projektes waren bei mir im Unterricht damals.....
aber es wurden nicht mal 10% der angestrebten Anzahl geschafft als es noch G2G war, jetzt wo auch private Firmen zugelassen sind klappt's etwas besser :clapping
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6

Donnerstag, 10. November 2016, 07:18

Das Must Du aber deiner Auserwählten erst einerlei die 5 Jahre Krankenschwesterausbildung vorfinanzieren.
Oder dich bei deiner Suche rein auf Krankenschwestern konzentrieren.
Ansonsten ist dieses Angebot nicht geeignet :cheers
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2. Gott geben mir die Weisheit beides voneinander zu trennen.

7

Donnerstag, 10. November 2016, 08:55

Das Must Du aber deiner Auserwählten erst einerlei die 5 Jahre Krankenschwesterausbildung vorfinanzieren.


und nicht nur das, sie muss auch noch deutsch auf Level B1 bzw B2 sprechen.......

um dann in D die Pruefung zur exam Krankenschwester wieder machen zu koennen......

also ob sich der Aufwand lohnt??? ?(
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Huttmann

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8

Donnerstag, 10. November 2016, 10:17

Dieser Aufwand lohnt sich sicher nicht, deswegen gehen sie in englischsprachige Länder. So ein sinnloses/unattraktives "Programm" aufzustellen grenzt an Unverschämtheit. Wahrscheinlich ist einer häufiger auf die PH gefahren um so was auszuhandeln??? Hatte wahrscheinlich eine gute Zeit :-)

Meine Frau hat sich mit B2 für eine Ausbildung als Krankenschwester in D beworben, haben sie nicht genommen, die Sprache sei noch nicht ausreichend... Sie hätte es geschafft, learning by doing aber so ist es hier..

9

Donnerstag, 10. November 2016, 10:29

Nach DE will doch eh keiner mehr als Krankenschwester... Die gehen in andere Länder. Hab Kontakte in Island, da sind jede Menge philippinische Pflegekräfte mittlerweile. Und der Anteil der Osteuropäer dort wird auch immer größer.
Wie mit all anderen Branchen mittlerweile, DE wird immer uninteressanter für ausgebildete Menschen. Selbst die Syrer die grad hierher kommen und entsprechend gebildet/ausgebildet sind, versuchen in die USA oder Kanada weiter zu kommen.

10

Donnerstag, 10. November 2016, 11:59

Selbst die Syrer die grad hierher kommen und entsprechend gebildet/ausgebildet sind, versuchen in die USA oder Kanada weiter zu kommen.



das sind dann aber isolierte Einzelfaelle :D
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Huttmann

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11

Donnerstag, 10. November 2016, 12:36

Ja, genau. Diejenigen, die in D bleiben sind die ohne Bildung/Analphabeten weil es hier Geld für Anwesenheit gibt. Aber das ist ein anderes Thema.

Es wird von Bedarf an Pflegekräften gesprochen, in Realität macht man alles so unflexibel und streng, dass ausser Spesen nichts gewesen.

Almdudler

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12

Donnerstag, 10. November 2016, 15:19


Es wird von Bedarf an Pflegekräften gesprochen, in Realität macht man alles so unflexibel und streng, dass ausser Spesen nichts gewesen.

Bei allem Verständnis für einen persönlich gefärbten Unmut, aber ein gewisses Maß an Qualität sollte dabei auch schon zu beachten sein!

Ich habe jetzt zum 2. Mal das (zweifelhafte) Vergnügen mitzuerleben, wie eine Ausbildung hier auf den Philippinen läuft - das 1. Mal war es die angeblich so hochangesehene Silliiman University und nun, ganz aktuell, die Foundation University; beide hier in Dumaguete.

Je länger man da zuschaut hat man den Eindruck, das absolute "Nonsense-Qualifikationen" höher bewertet werden als die Bildung einer fachlichen Kompetenz!

Da vergeht keine Woche, in der die Students "antreten" müssen zu einer "Parade", einem "Marathon", Sing- und Tanzveranstaltungen, Putzdiensten in Hosptälern...

Für das erscheinen und die Teilnahme gibt es dann jeweils 1000 Punkte, die gleichberechtigt den durch Klausuren etc erlangten Punkten berechnet werden.

Das "lernen" an sich besteht aus Auswendiglernen (Memorizing) von Texten, die man, in diesem Bereich, besser verstanden als lediglich auswendig gelernt hätte.

Es gibt also nachvollziehbare Gründe, warum die Zertifikate aus den Philippinen nicht als gleichwertig zu den in Europa erlangten Zertifikaten gewertet werden.
Zumindest für mich!
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13

Donnerstag, 10. November 2016, 17:00

@Almdudler,

bin ja des öfteren Deiner Meinung aber hier frage ich mich warum es rund um den Globus so viele Philippinische Krankenschwestern gibt, wenn die außer Tanzen, Putzen usw., nichts lernen?
Ich denke die Ausbildung ist gut, die Mädels müssen dann noch etwas für das jeweilige Land dazu lernen und los gehts, das Größte Hindernis ist die Sprache.
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Alles wird gut :D

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Almdudler

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14

Donnerstag, 10. November 2016, 17:17

@wem67:

Natürlich kann ich Dir die Frage "warum es denn rund um den Globus..." nicht beantworten.

Was ich jedoch kann, sind Ausbildungsstandards zu vergleichen zwischen deutschen und philippinischen Ausbildungsinstituten und auch dem, was ich praktisch jederzeit erlebt habe und noch erlebe.

Meine Replik war ja übrigens wohl begründet und richtete sich ja vor allem auf die Kritik der Anforderungen an die Bewerberinnen.

Ich halte die Anforderungen für dieses "Krankenschwesternprogramm" nicht für überzogen sondern der Ausbildungsrealität auf den Philippinen angemessen.

Mehr wollte ich damit nicht zum Ausdruck bringen.
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Huttmann

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15

Donnerstag, 10. November 2016, 17:44

Ich war mal zusammen mit einer PH nurse, die Ausbildung von Krankenpflegern auf den PH hat Tradition, dauert lange (4 Jahre glaube ich), ist teuer und die Prüfungen sind schwer, hohe Durchfallquote, man kann sich das Diplom nicht kaufen, singen und tanzen bringen da nichts. In vielen Ländern (USA, UK, Aus, Singapore, etc.) wird man viele PH Krankenschwestern treffen. Auf den PH gibt es zu viele davon, viele studieren um ins Ausland zu arbeiten, bis dahin gibt es wegen des Überangebotes nur geringe Gehälter. Es fehlt am Anfang an praktischer Erfahrung natürlich.

Sie wollen nach dem Studium Geld verdienen und nicht noch ca. 1 Jahr in D B2 lernen, die Prüfung neu machen und dann relativ wenig verdienen. Sie müßten also ziemlich verzweifelt sein oder möchte ins Ausland z.B. um einen Mann zu suchen?
Entweder man hat wirklich Bedarf und macht dann ein solches Programm attraktiv oder man läßt es sein. Es ist wegen der sprachlichen Probleme unrealistisch, die meisten könnten nach 1 Jahr nicht ausreichend sprechen und schreiben. Es ist ja normalerweise kein Ehemann dabei, der mit ihnen Deutsch spricht und hilft.

16

Freitag, 11. November 2016, 00:56

bin ja des öfteren Deiner Meinung aber hier frage ich mich warum es rund um den Globus so viele Philippinische Krankenschwestern gibt, wenn die außer Tanzen, Putzen usw., nichts lernen?
Ich denke die Ausbildung ist gut, die Mädels müssen dann noch etwas für das jeweilige Land dazu lernen und los gehts, das Größte Hindernis ist die Sprache.

das ist doch ganz einfach: nachdem sie die Sprachkenntnisse (B2) haben, machen sie die Pruefung in D zur exam Krankenschwester, denn wenn die Ausbildung hier so gut ist, ja dann ist das doch ein Klacks :D

ein bisschen lernen, aber 80% bis 90% sollte doch aufgrund der guten Ausbildung schon vorhanden sein, ja und B2 Level reicht auch allemal dafuer.......
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Once

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17

Freitag, 11. November 2016, 04:48

as ist doch ganz einfach: nachdem sie die Sprachkenntnisse (B2) haben, machen sie die Pruefung in D zur exam Krankenschwester, denn wenn die Ausbildung hier so gut ist, ja dann ist das doch ein Klack
Das Problem ist ein anders. In Island, UK oder USA bekommt sie als examierte Krankenschwester ein gutes Gehalt und kann mit ihren Englisch arbeiten. In Deutschland dürfen Krankenschwestern erstmal deutsch lernen und die nicht einfache Examinierung in DEU nachholen. Anschließend werden auf den Level eines ungelernten Arbeiters (2000 Euro) bezahlt. Nun versetze dich in die Lage der Krankenschwester, welche Land würdest du wählen?

sts

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18

Freitag, 11. November 2016, 07:16

Dieser Aufwand lohnt sich sicher nicht, deswegen gehen sie in englischsprachige Länder. So ein sinnloses/unattraktives "Programm" aufzustellen grenzt an Unverschämtheit. Wahrscheinlich ist einer häufiger auf die PH gefahren um so was auszuhandeln??? Hatte wahrscheinlich eine gute Zeit :-)



Über dieses Thema mit den Krankenschwestern wurde erstmals vor geschätzen 3 Jahren hier im Forum geschrieben, wahrscheinlich so ein Werbegag ähnlich als wenn ich 5 euro der Caritas spende und behaupte icfh habe die welt vom hunger erlöst....
das Programm ist großer Käse, es gibt einige die über diesen weg gekommen sind, wurde ja auch groß in den medien kredenzt, bsp Tübingen, dürfte denen die sich damit beschäftigten ja geläufig sein.
von den besagten 500 krankenschwestern ist mittlerweile nicht mal die hälfte in D angekommen, obwohl sich mehrere 1000 in den philippinen beworben haben.
Da notiert der Gehörlose was der Blinde ihm berichtet, und der gemeine Dorftrottel korrigiert den ganzen Mist, und schließlich ergießt sich der ganze Sud in den Medien über unsere Köpfe.

Da ist es wesentlich einfacher eine Nanny nach Deutschland zu holen und während Ihres 1 Jährigen Dienstes hier zu schwängern...

Ausbildung: Richtig , wie schon gesagt, 4 Jahre und meist angehängt ein 6 bis 12 monatiges kostenloses Praktikum in den Philippinen oder die Berufsannerkennung in Deutschland 1 Jahr.
Die kosten belaufen sich auf geschätzte 10.000 Euro und die muss wohl erst mal einer haben... Die Aufnahmekriterien sind extrem hart, weil sich trotz der Kosten zu viele auf so eine Ausbildung bewerben.
Silimann DGT ( Stand 2004 ) Aufnahmetest 1000 PHP, dauer 1,5 h , es kamen an mehreren Tagen ca. 1000 Bewerber, die besten 100 durften zu einem zweiten Test , 50 werden dann genommen und dürfen studieren.
Die Tests finanzieren die Lehrer für ein Jahr.... da sind die Philippinos eben ganz clever...

Die Frage müsste eigentlich ganz anders gestellt werden, warum sind denn jetzt nicht schon genügend krankenschwestern hier angekommen ? ich denke hier gibts einen Win effekt ???
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sts« (11. November 2016, 07:31)


Almdudler

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Freitag, 11. November 2016, 08:07



warum sind denn jetzt nicht schon genügend krankenschwestern hier angekommen ?


Weil die meisten weder fachlich noch sprachlich qualifiziert sind!

Die "Anerkennung" der philippinischen Ausbildung läuft übrigens entweder über eine Prüfung in Deutschland oder einen 3 jährigen Anerkennungslehrgang - nicht 1 Jahr, wie man dem link der Arbeitsverwaltung (weiter oben) entnehmen kann.
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Freitag, 11. November 2016, 09:32

Das mit der schlechte fachlichen Qualifikation sehe ich nicht so. Warum sollte z.B. Singapore (mit eigenen Augen gesehen) so viel PH Personal in gute Krankenhäuser einstellen wenn schlecht qualifiziert? Nur weil es billiger ist? In USA sind auch viele davon..Ganz abgesehen vom Fachlichen, viele sind menschlich nett und womöglich auch hübsch, da freut sich der Patient wenn jemand lächelt und nett ist, das ist nicht ganz unwichtig :-) . Man kann es nicht mit andren Pseudostudiengängen/Ausbildungen verwechseln. In 1 Jahr kann man nicht vernünftig Deutsch lernen, zumindest kein durchschnittlich begabter Mensch, deswegen ist das nicht praktikabel. Außerdem scheinen sie nach meinen Erfahrungen doch genug Bewerber für die Ausbildung zu haben.

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Freitag, 11. November 2016, 09:53

.Ganz abgesehen vom Fachlichen, viele sind menschlich nett und womöglich auch hübsch, da freut sich der Patient wenn jemand lächelt und nett ist, das ist nicht ganz unwichtig :-)

:clapping Damit hast Du meine uneingeschränkte Zustimmung, und wenn die philipp. Schwestern denn nur für den rein pflegerischen Teil eingesetzt würden hätte ich auch keinerlei Zweifel, das das überwiegend zu besseren Ergebnissen führen könnte als jetzt bei den vielen aus dem osteuropäischen Raum Angestellten.

Als Vollkraft, mit voller Bezahlung, müssen sie jedoch auch, neben den pflegerischen Qualifikationen, über profunde medizinische Kenntnisse und deren Umgang damit (z.B. Notfallsituaion in der Nachtschicht) verfügen.

Und noch mal zum, sprachlichen: Ich hatte ja das zweifelhafte Vergnügen während meines Umzuges auf die Philippinen, auf dem Wege zum Flughafen, zum Notfallpatienten zu werden - kam glücklicherweise, per Notstopp des ICE auf dem Wege nach F, in eine hochmodernes Klinikum, hypermodern ausgestattet, der Traum aller Diagnostiker!

Schwierig fand ich jedoch dann, das meine Stationsärztin, russischer Herkunft, nicht einmal die einfachsten diagnostischen und therapeutischen Ergebnisse mit mir kommunizieren konnte - da musste dann der Oberarzt ran, der eigentlich für andere Aufagen vorgesehen war.
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22

Freitag, 11. November 2016, 10:59

An Ärzten hatten sie offensichtlich so viel Bedarf, dass sie etliche mit nur minimalen Sprachkenntnissen nahmen. Das wird weniger, habe ich den Eindruck.
Diesen Bedarf scheinen sie bei Pflegeberufen einschl. Altenpflege derzeit nicht so akut zu haben. Habe mich umgesehen, es ist schwer sogar in der Altenpflege eine Ausbildung zu bekommen, eine Altenpflegeschule ist für 2 Jahre ausgebucht. Vieles wäre learning by doing, insbesondere die Sprache, es ist aber so, dass man die Startchance nicht einfach bekommt. Sie müßen während der Ausbildung auch etwas zahlen, ca. 800.-E und haben offenbar deutlich mehr Bewerber als Plätze und zwar Leute, die in D geboren sind und dadurch kein sprachliches Problem haben. Warum sollen sie sich dann mit einer Filipina mit B2 Arbeit machen...Ich wüßte warum, weil sie nett, motiviert und fleißig ist, aber......

23

Freitag, 11. November 2016, 11:01

as ist doch ganz einfach: nachdem sie die Sprachkenntnisse (B2) haben, machen sie die Pruefung in D zur exam Krankenschwester, denn wenn die Ausbildung hier so gut ist, ja dann ist das doch ein Klack
Das Problem ist ein anders. In Island, UK oder USA bekommt sie als examierte Krankenschwester ein gutes Gehalt und kann mit ihren Englisch arbeiten. In Deutschland dürfen Krankenschwestern erstmal deutsch lernen und die nicht einfache Examinierung in DEU nachholen. Anschließend werden auf den Level eines ungelernten Arbeiters (2000 Euro) bezahlt. Nun versetze dich in die Lage der Krankenschwester, welche Land würdest du wählen?
Halte ich fuer ein Geruecht..... in den USA bekommen die Damen ein Jahresgehalt von ca. 50.000 Dollar brutto. Klingt erstmal viel ist es aber nicht. Netto sind es dann ca. 38.000 Dollar und da geht dann noch Krankenversicherung usw. ab. Wuerde man Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung usw. ebenfalls mit einbeziehen waere wohl die haelfte des brutto weg. Die meisten Krankenschwestern arbeiten dann bei privaten Kliniken die oftmals noch weniger zahlen oder aber man macht mehr Stunden als tatsaechlich gezahlt wird. Und was meinst du wie teuer die Lebenshaltungskosten in den Grossstaedten der USA sind.
UK zahlt fuer Anfaenger gerade mal 10-14k im Jahr. Das sind zur Zeit 16.000 euro. Somit deutlich weniger als in Deutschland. Ich sehe daher in Deutschland als die beste Option an. Klar in den USA verdient man mehr aber wehe man wird krank oder lebt in grossen Staedten.... UK ist auch nicht billig aber dafuer das Gehalt ein Witz. In Deutschland sind die Lebenshaltungskosten relativ guenstig, man ist sozial gut abgesichert und verdient gut. :hi

24

Freitag, 11. November 2016, 11:58

Das Problem ist ein anders. In Island, UK oder USA bekommt sie als examierte Krankenschwester ein gutes Gehalt und kann mit ihren Englisch arbeiten. In Deutschland dürfen Krankenschwestern erstmal deutsch lernen und die nicht einfache Examinierung in DEU nachholen. Anschließend werden auf den Level eines ungelernten Arbeiters (2000 Euro) bezahlt. Nun versetze dich in die Lage der Krankenschwester, welche Land würdest du wählen?


obwohl es eine rethorische Frage ist, will ich sie gerne beantworten: Das Land wo ich am meisten verdiene!

Aber, was wenn das Land gar nicht so viele braucht? Oder nicht so viele reinlässt? Dann würde ich ja nicht daheim bleiben, sondern die zweite Wahl nehmen......

Und die Fruchtbarkeit hier übersteigt mit Sicherheit die Aufnahmekapazität von Island bei weitem :D
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löti

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25

Samstag, 12. November 2016, 00:09

Da meine beste Frau der Welt ja auch schon lange Jahre in diesem Bereich tätig ist, möchte ich hier auch mal meine 2 Cent dazu geben.

Sie kam, eigentlich bestens ausgebildet, wohl zur falschen Zeit in D an. Obwohl in ziehmlich vielen Staaten die auf den Phils ausgebildeten Pflegekräfte heiß begehrt waren / sind, so hat die "deutsche Überheblichkeit" zum damaligen Zeitpunkt entschieden, dass sie für weitere zwei Jahre ein weitere Ausbildung in D zu machen hätte. Darauf hatte sie verständlicher Weise keine gesteigerte Lust mehr. Warum auch, ihr Leben war "gesichert" und in trockenen Tüchern, ihr Fachwissen auch ohne die deutsche "Segnung" desselben bestens gegeben. So hat sie eine Stelle in einer Pflegeeinrichtung als sogenannte Pflegehelferin angenommen. Und genau da arbeitet sie auch noch heute. Bedingt durch ihren "alten" Arbeitsvertrag mit einem deutlich besseren Einkommen als die allermeisten frisch in D ausgebildeten exsaminierten Fachkräfte.....

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt ist definitiv auch, dass wohl die meisten Pinays mit einer ganz anderen Einstellung und, na ich nenn`s mal Menschenliebe, an ihren Job herangehen. Ihr Einsatz, Einfühlungsvermögen und ihre meist sehr liebevolle und umsichtige Art im Umgang mit den Patienten / Bewohnern ist oft kaum vergleichbar mit selbigen anderer Mitarbeiter.

Gruß, löti
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26

Samstag, 12. November 2016, 06:01

5000 Bewerber auf 500 Stellen und die Philippine Overseas Employment Administration (POEA) mischt auch mit.


... und die POEA macht es der DBM schwer.
Die POEA erteilt keine Ausreisegenehmung, wenn das Visum nicht im Rahmen dieses Triple-win-projektes erfolgte.
Dieses projekt war ein Vorzeigeprojekt der damaligen Familienministerin von der Leyen. (sie war persönlich auf den Philippinen). Dabei wäre das garnicht nötig gewesen, denn der Pflegeberuf steht ja nun auch höhst offiziell in der Liste der Mangelberufe:
https://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/id…stbai447048.pdf

Bei diesem "ZAV" Verfahren sind nicht unbedingt vor Einreise die Deutschkenntnisse nachzuweisen; Aus- Weiterbildung kann auch in D erfolgen.

von den besagten 500 krankenschwestern ist mittlerweile nicht mal die hälfte in D angekommen, obwohl sich mehrere 1000 in den philippinen beworben haben.


Ich kenne keine genauen Zahlen.
Mich wundert aber, dass gerade die Pflegeberufe es sind, die ja das digitale Terminsystem zu platzen bringen oder brachten. Sie blockierten doch monatelang die Termine für den Familiennachzug. Daher vermute ich, dass es weitaus mehr sind.

Once

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28

Samstag, 12. November 2016, 17:58

Halte ich fuer ein Geruecht..... in den USA bekommen die Damen ein Jahresgehalt von ca. 50.000 Dollar brutto. Klingt erstmal viel ist es aber nicht. Netto sind es dann ca. 38.000 Dollar und da geht dann noch Krankenversicherung usw. ab. Wuerde man Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung usw. ebenfalls mit einbeziehen waere wohl die haelfte des brutto weg. Die meisten Krankenschwestern arbeiten dann bei privaten Kliniken die oftmals noch weniger zahlen oder aber man macht mehr Stunden als tatsaechlich gezahlt wird. Und was meinst du wie teuer die Lebenshaltungskosten in den Grossstaedten der USA sind.
Na, dann mal die Fakten, Hier mal meine Recherche über Einsriegsgehälter
http://www.bls.gov/oes/2011/may/oes291111.htm
Registered Nurse in USA 60.000 bis 80.000 $ Jahreseinkommen. Wird reden nicht von der Schwesterhelferin,LPN Licensed Practical Nurs, die bekommen so um 45.000.
Ich habe in USA und Deutschland in Großstädten gewohnt. Die Preise sind vergleichbar. Man muss aber München mit Manhatten und Memphis mit Bonn vergleichen.
Private Kliniken zahlen am meisten. Am schlechtesten staatliche Einreichtungen wie Schulen, die ja eine School Nurse haben, da sind es dann mal nur 50.000 US Dollar
Oberschwester, Amensthsie-Schwester, da sind wir dann bei über 100.000 US Dollar

Bei 60.000 Dollar hat man 45.000 Netto nach Tax und Social Security. Health Care gibt es teilweise kostenlos über das eigene Krankenhaus oder zu realtive günstigen Tarifen über eine Sammelversicherung des Krankenhauses. Mit dem Nettoeinkommen kann man sehr gut leben und auch noch ordentlich die Familie auf den Phillipinen unterstützen

UK:
Einstiegsgehalt 18.000 Pfund, das sind nach Steuern und Sozialversicherung 16.000 Pfund , 18.000 Euro. Nich viel aber hier reden wir von Gehältern außerhalb Großraum London.Für Ballungsräume gibt es aber unterscheidliche Zuschläge.

DEU.
Einstiegsgehalt 25.000 Euro, nachb Steuer und Sozialversicherung 18000 Euro. Ausßerhalb Ballungsräume ok. Innerhalb frisst die Miete viel auf. Ballungsraummzulage in München ca. 80 Euro brotto im Monat als ca, 1000 Euro im Jahr. Das verdient man aber erst nach Examinierung und bestanden Deutschtest.

mangojo

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Samstag, 12. November 2016, 21:50

Schwierig

Meine Frau macht in Deutschland eine Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin.
Also ehrlich gesagt, kann ich mir kaum vorstellen, dass eine Krankenschwester aus den Philippinen, den Anforderungen hier gewachsen ist.
Vor allem bezüglich der Bürokratie.
Mein Frau wird vorrangig mit deutscher Grammatik in der Ausbildung gequält und damit hat sie ordentlich zu schaffen.
Selbst wenn man gut deutsch spricht, heißt das noch lange nicht, dass man auch gut deutsch schreibt.
Satzbau und richtige schriftliche Formulierungen sind eine ganz große Herausforderung für sie.
Denn in der Altenpflege müssen täglich Patientenprotokolle angeferdigt werden, die Kollegen auch lesen können müssen.
Die Protokolle sind für Auswertungen des MDK, ebenso für den Sterbefall wichtig und werden dann von Ärzten zu rate gezogen.
Als Pflegekraft hat man eine hohe Verantwortung, auch bei der Medikentenanrichtung und Zusammenstellung, da darf nichts schief gehen.
Bei der Patientenaufnahme wird die Verfassung festgehalten, dazu gehören die vorhandenen Erkrankungen und Behandlungsvorgänge.
Also wie soll das eine Filipina, die aus den Phillipinen kommt, nach einem Jahr machen können, das ist schlicht und ergreifend unmöglich.
Ich vermute, ausgebildete Krankenschwestern werden in Deutschland höchstens als Hilfskräfte in der Pflege eingestellt und da ist der Verdienst mehr als mickrig.
Auf dem Niveau werden sie dann jahrelang in Deutschland verharren, wenn sich das Deutsch in Wort und Schrift nicht siknifikant verbessert.
Daher, eine philippinische Krankenschwester, ist besser im englischsprachigen Raum aufgehoben.
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Gruß Mangojo

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Es ist sinnlos für Arbeitnehmer in das Deutsche Rentensystem hunderttausende an Euros bis 67 einzuzahlen, weil Babyboomer und jünger alles über dem Freibetrag, entspricht fast der Grundsicherung, zu 100% versteuern und dazu noch Sozialabgaben zahlen werden müssen, den Rest holt sich die Pflege, rechne mal nach !

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Huttmann

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30

Sonntag, 13. November 2016, 00:09

Das war eine sehr treffende Zusammenfassung. Der Bedarf ist da, die Anforderungen bezüglich der Sprache sind aber hoch und offenbar wird der Bedarf ausreichend gedeckt mit Personal, das in D geboren ist oder etliche Jahre hier lebt.

hambil

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31

Sonntag, 13. November 2016, 10:54

Also wie soll das eine Filipina, die aus den Phillipinen kommt, nach einem Jahr machen können, das ist schlicht und ergreifend unmöglich.
Ich vermute, ausgebildete Krankenschwestern werden in Deutschland höchstens als Hilfskräfte in der Pflege eingestellt und da ist der Verdienst mehr als mickrig.

Zumindest in Bayern dürfen sie gar nicht als Pflegehelfer eingestellt werden, dafür gibt es kein Arbeitsvisum. Zu allererst muss die Gleichwertigkeit von der zuständigen Behörde anerkannt werden. Die Anforderung dafür sind in den einzelnen Bundesländern wohl unterschiedlich, in meiner Gegend war nur ein Anpassungslehrgang zu Dt. Recht nötig, Waren 7 Schultage, soweit ich mich erinnere.

Das Problem sind die vielen Hürden bis einer mal hier arbeiten darf.

Wenn er das über eine Agentur abwickelt, verdienst erst mal diese daran und dem Betroffenen bleibt kaum genug Geld zum Überleben hier.

Ein(e) Phil. Krankenpfleger(in) wird kaum auf die Idee kommen nach Dt. zu wollen, wenn er hier nicht bereits Freunde, Verwandte oder eine Beziehung hat, die ihn/sie dabei unterstützt. Auf sich alleine gestellt, hat er/sie so gut wie keine Chance auf ein Arbeitsvisum.

Ich habe das ganze Programm für einen Familienangehörigen durchgezogen, er arbeitet jetzt als Altenpfleger. Eines der grössten Hindernisse sind die Anforderungen der Ausländerbehörde, die verlangen z. B. eine verbindliche Arbeitsplatzzusage von einem Arbeitgeber. Wie soll das einer bekommen, den niemand dabei unterstützt?

mangojo

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32

Sonntag, 13. November 2016, 11:13

er arbeitet jetzt als Altenpfleger

Wie das bei uns in Baden Württemberg genau gehandhabt wird, kann ich nicht sagen.
Da wir niemand kennen, der im Pflegheim arbeitet und in den Philippinen die Ausbildung gemacht hat.
Wie kommt er denn mit den tägliche Protokollen zurecht, die er auf deutsch schreiben muß ?
Oder arbeitet er als Altenpflegehelfer und nicht als examinierter Altenpfleger ?
Altenpfleger als solches, ist nämlich ein weitläufiger und nicht spezifizierter Begriff.
Da fällt nämlich die Protokollarbeit weg.
So viel ich weiß, dürfen die Protokolle nur von den examinierten Pflegkräften geschrieben werden.
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33

Sonntag, 13. November 2016, 11:34

Deutsch und Recht

Meine Frau sagt gerade, eine serbische Kollegin, die bei ihnen arbeitet und zuvor in Serbien als Krankenschwester arbeitete, mußt in Baden-Württemberg erst einen einjährigen Anpassungslehrgang machen, bevor sie arbeiten durfte.
Schwerpunkte waren da deutsch lernen und deutsches Recht.
Das entscheidet das Regierungspräsidium in Stuttgart.
Also da gibt es anscheinend keine bundeseiheitliche Regleung.
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