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Dienstag, 26. Dezember 2017, 08:53

Unterstützung durch staatliche Stellen bei Krankenhausaufenthalt

Hallo zusammen,

vor einiger Zeit war im Forum mal ein Thread, in dem es um Unterstützung durch staatliche Stellen oder andere Organisationen bei Krankheit bzw. Krankenhausaufenthalten ging. Ich habe den Thread trotz SuFu nicht finden können.
Unser Enkel liegt im Krankenhaus in Tacloban, er war vorher in Borongan im Krankenhaus, das war weitgehend abgedeckt durch die PhilHealth Versicherung, die er über seine Mutter hat. Die Beträge, die Phil Helath pro Krankheit zuschießt, sind aber gedeckelt.
Wir unterstützen natürlich auch, aber es gibt noch weitere Stellen, die evtl. unterstützen. Ich habe manches ergooglen können, aber falls hier jemand konkrete Informationen dazu hat wäre ich dankbar.

Gruß,

Martin
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Bonner48

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2

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 07:20

Du kannst Dich beim Barangay erkundigen inwieweit ihr einen Zuschuss über Social Security bekommen könnt.
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Dr. Shiva

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3

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 20:13

Kannst auch beim DSWD anfragen. Aber erwarte nicht zuviel.
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Vielen Dank.

4

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 20:45

Lieber Bonner48,
Du kannst Dich beim Barangay erkundigen inwieweit ihr einen Zuschuss über Social Security bekommen könnt.

Könntest Du das etwas genauer erklären?
In dieser Form hilft es nicht unbedingt weiter. Nach was soll sich der Threadstarter in der Barangay Hall genau erkundigen und inwieweit kann er dort Unterstützung fuer seinen minderjährigen Enkel erhalten?

Meinst Du mit Social Security etwa "SSS" (Social Security System)?
Website von SSS --> hier oder Wikipedia --> hier

@www
Bessere Ansprechpartner sind hier Mayor, Congressman oder Governor. Etwas mehr dazu vielleicht morgen ... schon recht spät hier (3:39am) :eek

Gute Nacht

Sackgesicht

5

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 01:59

Kannst auch beim DSWD anfragen. Aber erwarte nicht zuviel.
DSWD wäre die einzige Möglichkeit.Dort bekommst du vielleicht die Adresse eines ihrer Angestellten in der Nähe der sich deinem Problem
annimmt,sobald die aber nur Geldquellen riehen wird wohl nichts werden.
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bernd f

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6

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 04:03

es gibt die möglichkeit alle diese infos im büro des stadt - mayors zu bekommen , name , anschrift der eltern und geb. urk. sollte man gleich mitbringen ,
soweit mir bekannt entscheidet der über höhe des eventuellen zuschusses oder sogar komplette kostenübernahme , es bleibt einen versuch wert , einen anspruch hat man nicht
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7

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 06:27

vor einiger Zeit war im Forum mal ein Thread, in dem es um Unterstützung durch staatliche Stellen oder andere Organisationen bei Krankheit bzw. Krankenhausaufenthalten ging

Habe da was fuer Dich herausgesucht. Ist zwar schon 11 Jahre her, enthält aber immer noch einige aktuelle Informationen.
"Möchte philippinisches Kind in BRD operieren lassen"
Kann mich noch gut an den Fall erinnern, an dem auch Mitglied Dino massgeblich beteiligt war. Am Ende war es eher eine "Undank ist der Welten Lohn" Angelegenheit.
PDAF hat sich inzwischen etwas geändert, die eigentliche Sache aber nicht.

Mahlzeit aus Metro Manila.

Sackgesicht

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8

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 07:27

Habe da was fuer Dich herausgesucht. Ist zwar schon 11 Jahre her, enthält aber immer noch einige aktuelle Informationen.
"Möchte philippinisches Kind in BRD operieren lassen"
Danke für den Link.

DSWD ist ja bekannt, da wollte sie bereits hin, ich weiß aktuell nicht ob sie schon dort war. Ein Besuch im Office of the Congressman hatte sie ebenso vor, allerdings vermute ich dass da nicht viel geht, seit es kein Pork Barrell mehr gibt.
Ansonsten fand ich Infos dass man sich auch an PCSO (Philippine Charity Sweepstakes Office) wenden kann, scheint aber sehr langwierig zu sein. Sie wird wohl einiges Gerenne wegen geforderter Papiere haben. Zum Office of the Congressman müsste Sie nach Borongan, fürs Barangay Certificate nach Dolores/Eastern Samar.
PhilHealth hatte ich bereits erwähnt, da hier die Beträge pro Krankheit gedeckelt sind, ist sie aktuell dabei zu klären, in wieweit da noch was zu erwarten ist.

Gruß,

Martin
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »www« (28. Dezember 2017, 07:47)


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9

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 07:54

es gibt die möglichkeit alle diese infos im büro des stadt - mayors zu bekommen
An das Mayors Office hatte ich noch nicht gedacht, ist wohl einen Versuch wert, nur an welches? Im Ort wo der Junge zur Zeit offiziell wohnt, Ort des Krankenhauses? Könnte mir vorstellen dass es bei den Zuständikeiten evtl. Schwierigkeiten gibt. Junge wohnt offiziell zur Zeit beim Vater in Dolores, liegt im Krankenhaus in Tacloban, Mutter lebt in Pampanga (ist aber jetzt in Tacloban).
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10

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 07:59

Ein Besuch im Office of the Congressman hatte sie ebenso vor

Die Congressmen befinden sich derzeit (fast) in Metro Manila.
Euer Congressman ist Ben Evardone.
Wenn es bei euch wirklich um einen besonderen, schwerwiegenden Fall handelt, kann ich eventuell eure Geschichte direkt an ihn weiterleiten.
Sein bester Schulfreund wohnt immer bei mir, wenn er in Manila ist und wir gehen dann gelegentlich zusammen raus.

Wenn es um kleine Beträge geht, lohnt unter Umstaenden ein Besuch beim Barangay Captain, da in ein paar Monaten Wahlen anstehen.

Viel Erfolg wuenscht

Sackgesicht

11

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 08:03

An das Mayors Office hatte ich noch nicht gedacht, ist wohl einen Versuch wert, nur an welches? Im Ort wo der Junge zur Zeit offiziell wohnt, Ort des Krankenhauses? Könnte mir vorstellen dass es bei den Zuständikeiten evtl. Schwierigkeiten gibt. Junge wohnt offiziell zur Zeit beim Vater in Dolores, liegt im Krankenhaus in Tacloban, Mutter lebt in Pampanga (ist aber jetzt in Tacloban).


Ohh, eine schlechte Konstellation. :denken
Hilfe gibt es gewöhnlich nur am Wohnort, an dem man registrierter Wähler ist.
Wieso sollten Bürgermeister, Barangay Captain, Congressman etc "wildfremden" Leuten Unterstützung anbieten?

Da wuerde ich eher sagen - schlechte Karten ... leider.

Sackgesicht

12

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 08:06

lieber www
dein Enkelkind liegt im Spital benötigt Medikamente Pflege usw. und du als Grossvater
suchst nach Sozialhilfe und lässt die Mutter von Amt zu Amt laufen was hier so schon
extrem schwirig ist.
Irgendwie sollte es doch möglich sein diesen Spitalaufenthalt selber zu übernehmen.
Meine Meinung
deinem Enkel wünsche ich gute Genesung und viel Glück
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13

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 08:07

Nachtrag
Oftmals werden "Gutscheine" (voucher) fuer das lokale Krankenhaus ausgegeben, mit denen die Lokalpolitiker ein Abkommen haben.
In eurem Fall sieht es eher schlecht aus. Aber Nachfragen kostet nichts (ausser Zeit und Transportation).

Halte uns auf dem Laufenden, wie es weitergeht. Kann ja fuer den ein oder anderen auch interessant sein ...

Sackgesicht

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14

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 08:09

dein Enkelkind liegt im Spital benötigt Medikamente Pflege usw. und du als Grossvater
suchst nach Sozialhilfe und lässt die Mutter von Amt zu Amt laufen was hier so schon
extrem schwirig ist.
Bis auf die kleine Unterstützung von Phil Health haben wir bisher alle Kosten übernommen. Das nur dazu. Da es aber derzeit überhaupt nicht klar ist, in welche Richtung das Ganze geht, halte ich es für legitim, dass die Tochter meiner Frau auch an anderer Stelle versucht, Hilfe zu bekommen. Und wenn ich ihr dabei durch das Sammeln und Übermiteln von Informationen helfen kann, tue ich das. Weiter bitte ich, hier nicht weiter zu diskutieren, ob das OK ist oder nicht. Eröffne dazu einen anderen Thread.
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Samstag, 30. Dezember 2017, 11:43

Halte uns auf dem Laufenden, wie es weitergeht. Kann ja fuer den ein oder anderen auch interessant sein ...
Bisher hat Sie bei DSWD und PCSO nachgefragt, bzw. offiziell der Vater des Kindes. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass er sich in der Beziehung bewegt, aber immerhin. Laut "Case" List von Philhealth müsste da auch noch was gehen, da eigentlich noch nicht gänzlich ausgeschöpft, das gestaltet sich aber aus irgendeinem Grund schwierig.
Für die beiden erstgenannten Organisationen war wohl einiges an Papierkrieg erforderlich, das geht nach dem Feiertag weiter. Das Ganze passiert in Borongan, also nicht im Ort des Krankenhauses (Tacloban), da unterschiedliche Provinzen. Wenn ich zu dem Prozedere mehr weiß, werde ich dazu evtl. ein paar Details einstellen, könnte ja sein dass das für manche mal hilfreich sein kann. Momentan übernehmen wir die Kosten, da das Krankenhaus ansonsten bei Erreichen des Kreditlimits kurzerhand die Behandlung einstellt.
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Dienstag, 9. Januar 2018, 16:29

Krankenhausaufenthalt, Unterstützung durch DSWD und PCSO, Update

Hallo zusammen,
Halte uns auf dem Laufenden, wie es weitergeht. Kann ja fuer den ein oder anderen auch interessant sein ...
im Folgenden einige Anmerkungen wie das Ganze Prozedere mit den öffentlichen Stellen vonstatten ging, aber vorab etwas zu der Aufnahme im Krankenhaus an sich. Unser Enkel (korrekt Enkel meiner Frau, ich bin sozusagen Stiefopa) war zuerst im Provincial Hospital in Borongan, wir haben erst nach ein paar Tagen davon erfahren. Eine konkrete Diagnose gab es nicht, man sprach allgemein von "Typhoid fever", was sich später als völlig falsch herausstellte. Die geplante Verlegung des Jungen nach Tacloban wurde dort lapidar mit "Do you have money?" kommentiert. Soviel zum Thema Empathie.....

Mutter und Sohn sowie die zweite Großmutter kamen abends am Divine Word Hospital in Tacloban an. Der Junge wurde untersucht, die endgültige Aufnahme erfolgte aber erst nach einem Telefonat meiner Frau mit einer verantwortlichen Person dort. Möglicherweise kann so ein Telefonat zu einer Kostensteigerung führen, ansonsten hätte es aber vermutlich keine Aufnahme gegeben, ohne ausreichende Barmittel vorweisen zu können. Im Gegensatz zum Provincial Hospital hatten wir dort das Gefühl (aus der Ferne betrachtet), dass die Ärzte weitgehend wissen, was sie tun. Allerdings wurden die Untersuchungen nicht nur nach medizinisch angezeigter Reihenfolge durchgeführt, sondern auch nach Eingang der zu leistenden Deposit-Zahlungen. Aus deutscher Sicht ein recht befremdliches System.

Die Tochter meiner Frau begann dann nach einigen Tagen, die Behördengänge zu beginnen, also DSWD und PCSO, wobei ich es so verstanden habe, dass das Prozedere gänzlich über DSWD abgewickelt wurde. Am Krankenhaus gibt einen Social Worker, der sich um solche Fälle kümmert. Sie musste zurück nach Eastern Samar, da der Junge dort lebt. Sie benötigte ein "Certificate of Indigence" vom Barangay sowie das "Medical Abstract" vom Krankenhaus, alle medical reports, Geburtsurkunde, Kopie vom I.D. der beantragenden Person sowie die "Case Study" vom Social Worker des Krankenhauses (für den Barangay). DSWD nimmt dann Kontakt mit dem Krankenhaus Kontakt auf, welche Hilfe benötigt wird, was an Hilfe kommt richtet sich anscheinend nach Bedarf und auch Budget. Inwieweit es eine Rolle spielt wie sich die beantragende Person einbringt bzw. verhält, lässt sich nur erahnen. Abschließend wird die Endabrechnung des Krankenhauses benötigt. DSWD gibt dann, wenn sie unterstützen, einen "Letter of Guarantee" heraus, der dem Krankenhaus vorzulegen ist. Es gibt logischerweise kein Cash. In diesem Fall hat DSWD recht zügig und unkompliziert den Fall abgearbeitet, die Unterstützung lag erheblich über dem, als vorher vermutet wurde. Die Vermutung eines Members hier, dass, wenn man dort Geld riecht, es keine Unterstützung gibt, können wir nicht bestätigen.

Ich bringe es auf den Punkt: Das Krankenhaus in Borongan hat etwas über 17.000,-- Peso berechnet, ohne die Medikamente, die wurden selbst bezahlt, die Krankenhauskosten hat die Krankenversicherung übernommen (Philhealth).
Die Rechnung des Krankenhauses in Tacloban lag bei 103.000,-- Peso, zuzüglich diverser Medikamente, die selbst beschafft und bezahlt werden mussten, ca. 10.000,-- Peso, dazu kommen natürlich noch sonstige Ausgaben wie Lebensmitel für die ganze Zeit etc.
DSWD und PCSO haben von den Kosten ca. 45.000,-- Peso übernommen, ich habe es noch nicht genau nachgerechnet.

Allerdings unterstützen DSWD / PCSO nur bei Begleichung der Kosten für Labor, Medikamente und Untersuchungen. Arzthonorare und Unterbringung werden nicht übernommen. Daher wohl auch die unerwartet hohe Unterstützung durch DSWD, da viele Untersuchungen wie CT Scan, etliche Blutuntersuchungen etc. durchgeführt wurden sowie recht hochpreisige Medikamente gegeben werden mussten.

Unser Fazit ist, dass es durchaus möglich ist, einiges an Unterstützung zu bekommen, wenn man sich entsprechend engagiert und sich traut, den Verwaltungsprozess zu starten. Ich denke, an dieser Stelle scheitern schon viele. Der Vater des Jungen war nur kurz hilfreich, in dem er geholfen hat, das Barangay Certificate zu organisieren. Ansonsten war er mit der Situation völlig überfordert.

Morgen fliegen Mutter und Sohn nach Manila und reisen dann weiter nach Hause nach Pampanga. Das Ganze ist noch nicht ganz ausgestanden, Nachuntersuchungen sind noch erforderlich, ob eine gänzliche Genesung erfolgt ist noch unklar.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei denen hier im Forum, die mir sinnvolle Hinweise gegeben haben.

Grüße,

Martin
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