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  • »Cienfuegos24« ist männlich
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1

Samstag, 10. März 2018, 10:07

Wir erziehen unser Kind zweisprachig Tagalog und Deutsch, WER noch?

Von Anfang an haben wir uns entschlossen unsere Sohn zweisprachig zu erziehen. Zur Diskussion mit meiner Frau stand English oder Tagalog. Wir haben uns schnell für Tagalog entschieden, weil Englisch sowieso später in der Schule unterichted wird und einfach zu lernen ist.

Aber in unserem Philippinischen Freundeskreis sind wir leider die einzigen die das so machen.
Da gibt es entweder die, die Pinays aus ganz einfachen Verhältnissen, ungebildet geheiratet haben. Da ernten wir Staunen wenn wir das erzählen.
Oder der andere Freundeskreis von reichen und gut gebildeten Pinays/Pinoys die hier in München meistens im IT Sektor arbeiten oder als Anwälte für int. Law. Die sprechen mit ihren Kindern dann als Zweitsprache nur Englisch.
Und die sprechen wenn sie sich untereinander unterhalten zu 80% Englisch mit Brocken Tagalog.

Ich finde das total Affig und verstehe nicht warum. Es ist schicker Englisch zu sprechen.

Ein Austausch über die Zweisprachige Erziehung würde mich interessieren. Bei uns klappt es ziemlich gut. Meine Frau spricht mit unserem Sohn konsequent nur Tagalog. Unser Sohn (4,5j) versteht mittlerweile fast alles, antwortet dann aber meistens auf Deutsch.

Leider haben wir keinerlei Hörbücher Deutsch Tagalog gefunden, schade. Englisch -Tagalog Kinderhörbücher gibt es viele. Tipps?
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TanduayIce

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2

Samstag, 10. März 2018, 10:44

Wir machen das auch, aber ohne Tagalog

Zweisprachig erziehen ist mt Sicherheit eine gute Sache für das Kind! Dauert etwas länger, aber es macht Sinn und schutt / trainiert das Hirn! Deshalb kann man dieses nur empfehlen!
Wir leben noch in Deutschland, also wächst unser Sohn mit Deutsch / Englisch auf. Wir versuchen jeweils zu 100% jeweils in einer Sprache mit ihm zu besprechen! Klappt natürlich nicht immer, da meine Frau inzwischen sehr gut deutsch spricht und ich sehr gut englisch spreche!
Tagalog macht für uns keinen Sinn da die Philippinen nie zur Debatte stehen, deshalb haben wir auch nicht damit angefangen! Englisch ist de wichtigste Sprache, denn damit kommt man überall durch und das "schulenglisch" ist ja nicht so der Bringer

Versuche doch mal über die einschlägigen Apps etwas zu finden...aber vermutlich ist Tagalog zu räumlich begrenzt und zu verschieden. Außerdem ist mit selbst aufgefallen, dass zumindest in Luzon hauptsächlich ein Mix aus englisch / tagalog gesprochen wird...dafür wird man vermutlich kaum ein Buch finden. Ur - Tagalog findet man doch kaum noch, sagt mein Weib :floet
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Martin66

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3

Samstag, 10. März 2018, 11:07

Unsere 4 Kinder wuchsen eigentlich mit 5 Sprachen auf, da war Schweizerdeutsch als Muttersprache, die habe ich konsequent mit den Kindern gesprochen, dann war es Tagalog (und ein bisschen Warray) seitens meiner Frau, dann noch Englisch, als sie es in der Schule lernten und auch noch Deutsch und das verdammte Französisch.

Meine älteste Tochter spricht Tagalog wie eine von hier, die anderen 3 Kinder können es auch, aber sie benutz(t)en es eigentlich sehr wenig.
Die Älteste spricht mit meiner Frau nur Tagalog. :D

Ich finde es ein Vorteil, wenn man den Kindern schon möglichst früh Sprachen beibringt! Vor allem ist es bei Englisch nur ein Vorteil.
Meine Kinder waren in Englisch jeweils mit Abstand die Klassenbesten. Der Jüngste ging von Anfang an in einen speziellen Kurs (Cambridge Englisch mit Abschluss), als die Klassenlehrerin merkte, dass er unterfordert war. :Rolf
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hans.gehder

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4

Samstag, 10. März 2018, 11:35

Hallo Philippinenfreunde!
Unsere Tochter spricht mit 8 Jahren Tagalog,Ilocano,deutsch,und englisch.Deutsch und englisch hat sie sich am Computer ANGEEIGNET.
Sie spricht besser deutsch als ich denn mein deutsch ist schwäbisch,willich ihr lernen aber sie macht da nicht mit.
Die Kinder lernen die Sprachen doch ganz leicht da wäre es doch nicht richtig sie nicht lernen zu lassen.
Gruß Hans!
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5

Samstag, 10. März 2018, 11:58

Tagalog und andere philippinische Sprachen waren / sind uns nicht wichtig

Bei uns wachsen die Kinder auch 2 sprachig auf...englisch / deutsch. Da auch in der Familie meiner Frau ausschließlich englisch gesprochen wurde, haben wir für "Phill" Sprachen keinen Sinn gesehen (selbst als wir dort lebten) und sehen es bis heute nicht. Lebt man auf den Philippinen und zieht die Kinder dort groß, sieht das möglicherweise anders aus
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HelgeK

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6

Samstag, 10. März 2018, 12:07


Von Anfang an haben wir uns entschlossen unsere Sohn zweisprachig zu erziehen
Ist auch unsere Idee - wollen wir aus denselben Gründen mit der Kombination aus Deutsch + Tagalog genauso machen.

Wir sind gespannt, ob sich das in einer weitgehend deutschsprachigen Umgebung bei zeitlich limitierten Kontakt zur Mutter (berufstätig in Vollzeit, außer gesetzl. Mutterschutz keine Babypause) erfolgreich durchziehen lässt.

jogy

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7

Samstag, 10. März 2018, 12:31

unser sohn wird auch zweisprachig erzogen und zwar deutsch/englisch meine frau spricht nur englisch mit ihm und ich nur deutsch..er kann beides schon sehr gut
ihm die muttersprache meine frau beizubringen macht wenig sinn,da meine frau tausug spricht und das versteht schon in manila keiner mehr lol
meine frau spricht noch eine menge anderer dialekte,da auch der vater ein militär war und ständig in den gesamten philippinen eingesetzt war,,dadurch sind die oft umgezogen und mit allen möglichen dialekten aufgewachsen
sie spricht auch jakan aber was sollte das unserem sohn bringen?
also werden wir deutsch und englisch bevorzugen...ihr englisch ist perfekt weil sie in australien studiert hat und da dann auch selbst gelehrt hat.
sollten wir mal daran denken deutschland zu verlassen..dann gehen wir nach australien und dann reicht es englisch zu sprechen

8

Samstag, 10. März 2018, 12:57

Unser Junior soll 3-sprachig aufwachsen.
Er ist jetzt erst 16 Monate alt, aber wir sprechen momentan zweisprachig mit ihm, ich deutsch und meine Frau English. Später soll Tagalog dazu kommen. Er versteht jetzt bereits English und deutsch, auch wenn er bisher zu faul ist zu reden. :floet
Wir haben uns Kinderbücher besorgt die auf English und tagalog gehalten sind, und hoffen das er das auch annimmt. Primär ist aber deutsch/English angesagt momentan.
Je früher man anfängt, umso leichter fällt es Kindern zu lernen. Es erfordert allerdings auch eine gewisse Konsequenz, was im Alltag dann manchmal nicht hinhaut. 8-)

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9

Samstag, 10. März 2018, 13:41

Unsere Tochter kam im Alter von ca. 4,5 Jahren nach Deutschland ohne ein Wort Deutsch zu können. Glücklicherweise konnte sie sofort in den Kindergarten. Nach etwa anderthalb Monaten begannen die ersten Deutsch-Versuche. Meine Frau und ich hatten abgesprochen, dass zuerst in der Familie nur Deutsch gesprochen würde. Nach einigen Jahren begann meine Frau wieder mit ihr Tagalog zu sprechen. Heute spricht unsere Tochter Deutsch ohne jeden Akzent und Englisch aus der Schule. Tagalog versteht sie alles und spricht fast fliessend. Vielfach wird behauptet, dass eine Fremdsprache, je früher sie gelernt wird umso einfacher zu lernen ist. Dieser Ansicht stimme ich zu. Ich finde auch, dass eine "seltene" Sprache für das spätere Leben sehr nützlich sein kann, insbesondere in unseren Kreisen, nicht nur um Verbindung zu den Philippinen zu halten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »01makati« (10. März 2018, 13:48)


StephanX

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Samstag, 10. März 2018, 14:13

Mehrsprachig.

Sprache Nr. 1: Englisch. Weltsprache.

Und nicht das komische philippinische Englisch, welches Deutschsprachler als Englisch empfinden... Ich meine gutes Englisch an der Grenze zum Muttersprachler.

Sprache 2. und 3.: Deutsch und mit Abstrichen Tagalog, aufgrund der Herkunft, Staatsangehörigkeit etc.

Das bisserl Ilocarno.. geschenkt.

Auf der Wunschliste: Chinesisch und Spanisch.
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followyou

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11

Samstag, 10. März 2018, 15:33

So viel wie möglich

Ca va mon vieux?
und das verdammte Französisch.
On t'avait fait chier à l'école?

Meine Töchter sprechen heute 3 bis 5 Sprachen.
Aufgewachsen sind sie mit Französisch und Schwyzertütsch.
Danach haben sie in der Schule zuerst Schriftdeutsch gelernt.
In der nächsten Stufe kam dann Englisch dazu.

Da unsere engsten Freunde ein FR-ES Paar waren, haben sich zwei der Mädels im Gymnasium auch noch für Spanisch entschieden.
Und meine älteste Tochter hat einen Portugiesen geheiratet und ist nun 5-sprachig.

Ich konnte feststellen, dass Kinder und Jugendliche Sprachen sehr schnell lernen und auch anwenden, wenn sie die Sprachen praktizieren können.

Ich übe mich gegenwärtig in Mandarin und Vietnamesisch.
Sprachen lernen macht Spass und hält auch einen alten Knochen jung.

Chúc may mắn

- followyou -

300

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12

Samstag, 10. März 2018, 15:35

gutes thema :thumb

meine tochter ist 2- sprachig aufgewachsen: deutsch - balkanesisch (inkl. kyrillische schrift, wenn scho, denn scho...), das hauptaugenmerk auf die deutsche sprache, wir leben ja in deutschland. tagalog war, zu meinem sehr grossen bedauern, nie ein thema, da ihre mutter so gut wie kein tagalog spricht, ausserdem ist die kleine bei mir aufgewachsen. dazu englisch in der schule, das aber, auch wenn sie im gymnasium ist, ohne zusätzliche übung nicht wirklich was wert ist. deswegen war sie jetzt mittlerweile 2 x in england auf sprach dings bums, ausserdem sind wir ja recht oft auf den philippinen und da lasse ich sie sich selber zurecht finden. und ohne tagalog bleibt ja nur englisch. als zweite fremdsprache in der schule hat sie latein (ist ne gute basis für sämtliche romanische sprachen), den sie aber ab der 10. abwählt und dafür zu italienisch wechselt und zusätzlich als wahlfach spanisch nimmt. andersrum wäre mir lieber (schliesslich ist spanisch bei weitem mehr verbreitet als itakisch) aber die schule bietet nur diese variante an.

der sohnemann wächst 3- sprachig auf: deutsch - balkanesisch - tagalog (priorität in der gleichen reihenfolge). mit nicht mal 2 jahren reagiert er auf alle 3, das mit dem sprechen haut aber noch nicht so ganz. sicherlich wird ihm auch nicht erspart bleiben kyrillisch schreiben zu lernen.
ich muss aber sagen, dass ich mich nie darum geschissen hab, dass der eine oder andere die oder jene sprache mit den kindern spricht. spontanität ist das zauberwort.

generell halte ich - bis auf ein paar wenigen sprachen dieser welt, die ich persönlich für kamelgegrunze halte :Kotz - jede weitere sprache, die ein mensch spricht für eine bereicherung, ja ein schatz, zum einen im bezug auf die gedächtnis- und verstandentwicklung bzw. –training und zum anderen stehen einem durch die mehrsprachigkeit später im berufsleben, verbunden mit dem einhergehenden flexiblen lebensmittelpunkt, bei weitem mehr möglichkeiten zur verfügung. vor allem letzteres scheint mir !!! , bei der politischen und gesellschaftlichen entwicklung in deutschland immer wichtiger zu werden, insbesondere für eine konstellation wie in unserem fall. und gott weiss ich meine nicht die hier immer wieder angesprochenen goldjungen ;)

hinzu kommt, dass ich persönlich es für unabdinglich halte, dass ein mensch die muttersprache seiner beiden eltern spricht. es gehört zu seiner ureigenen identität. alles andere ist für mich ne schande für die gesamte sippschaft :floet

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13

Samstag, 10. März 2018, 16:18

der sohnemann wächst 3- sprachig auf: deutsch -
hinzu kommt, dass ich persönlich es für unabdinglich halte, dass ein mensch die muttersprache seiner beiden eltern spricht. es gehört zu seiner ureigenen identität. alles andere ist für mich ne schande für die gesamte sippschaft

Ja da bin ich ganz Deiner Meinung! Und ich sehe nun Mal Muttersprache als Tagalog an. Er soll Mal auswählen können wo er leben will.
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gerhard413

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Samstag, 10. März 2018, 22:37

Also bei uns dreisprachig - deutsch, englisch, tagalog.
Tagalog ua auf Anraten unserer Ärztin die der Meinung ist, dass ein Mensch über die Sprache seine Wurzeln erfährt. Stichwort Kinderlieder. Da auch ich von grundauf neugierig bin, habe ich mich für tagalog sozusagen mitentschieden.
Habe nebenbei auch das Gefühl, dass unser Kleiner bei Filipino-TV eine andere, interessierte Aufmerksamkeit zeigt.
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15

Sonntag, 11. März 2018, 01:26

Wir werden unseren Sohn auch dreisprachig erziehen, deutsch-englisch-ilonggo...

Zu dem Thema gab es ähnliches vor ca. 5 JJahren hier, da hatte ich folgendes geschrieben und werde daher auch meinem Sohn Ilonggo beibringen.Wir werden jetzt keine "Lernstunden" abhalten, sondern es wird wie mit fast allem, einfach in den Alltag integriert.

Hier mein Beitrag von 2013: KLICK MICH

StephanX

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16

Sonntag, 11. März 2018, 02:20

@Cienfuegos24

Eine Bestätigung für "WER noch" habe ich bis jetzt nicht finden können. Könnte ein Hinweis sein, oder? Englisch unter den Tisch fallen lassen? Geht meiner Meinung nach in dieser Welt mal überhaupt nicht.

Nicht falsch verstehen: Jeder kann machen, was er will. Die Erzieher und selbsternannten Einschätzer anderer Leben (oft falsch) in diesem Forum hatten wir lange genug..

Aber nur Deutsch und Tagalog?
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17

Sonntag, 11. März 2018, 09:38

Ich finde das total Affig und verstehe nicht warum. Es ist schicker Englisch zu sprechen.


Affig ja, aber wenn man auf hoeheren Schulen weiterstudieren moechte, sollte man english nicht nur koennen, sonder beherrschen. Weiterfuehrender Unterricht sowie Unterrichtsmaterial, Buecher allgemein, sind in Tagalog so gut wie nicht erhaeltlich. Dadurch ist bei vielen, so zumindest in meinem phil. Freundeskeis, die Wahlsprache Englisch.

Meine Kinder sind beide mehrsprachig (3) aufgewachsen. Unsere Kasambahays (Hausangestellten) haben es leider nicht geschafft unseren Kindern das Tagalog naeher zubringen. Auch nicht die Kinder aus der Nachbarschaft oder unserem Freundeskreis. Eigentlich Schade, da ich der Meinung bin, desto mehr - desto besser. Ich selber bin 3 sprachig aufgewachsen, Mein Tagalog ist, obwohl ich meinen Lebensmittelpunkt hier aufgebaut habe, hingegen hundsmiserabel.
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Riedy

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18

Sonntag, 11. März 2018, 15:45

Wie geht der Spruch was Hänschen nicht lernt lernt Hans nicht mehr,
Kleinkinder lernen eine Sprache am einfachsten.
Für mich klar das man seine Muttersprache lernt und die Papas auch.

Jede erlernte Sprache ist von Nutzen, welche die Kinder später benützen ist ja dann ihre Entscheidung.

Meine Tochter hat so als Kind Tagalog, Cebuano, Englisch, Französisch und Deutsch erlernt.
Mein Enkel Tagalog,Französisch,Englisch jetzt noch Deutsch und Thai.
Logisch das nicht alle gleich gut ankommen.
Aber meine Tochter möchte keine mehr missen.
Sie hat auch keine Schwierigkeiten Italienisch,Spanisch und Portugisich zu verstehen was mich selber neidisch macht

lenny_77

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19

Sonntag, 11. März 2018, 16:02

Wir reden was uns gerade passt so nach dem Motto "nützt nichts schadet nichts"

Meine Frau kam mit ihrer damals 5jährigen Tochter in die
Schweiz. Ein halbes Jahr vor der Übersiedlung haben wir Sie damals auf den
Philippinen in einer privaten Schule eingeschult mit dem Focus auf der
englischen Sprache damit ich mit ihr auch ein bisschen kommunizieren konnte.
Nun 8 Jahre später spricht sie 5 Sprachen und kann 4 schreiben wobei sie
natürlich noch am Lernen ist und dementsprechend ist noch nicht alles perfekt.

Unsere zwei andere Kinder wachsen 4 sprachig auf und es kommt später noch eine
weitere Schweizer Sprache dazu was sie dann selber wählen können.

Nun ist meine Frau mit den 2 jungen Kindern gerade seit November in den
Philippinen damit diese auch Tagalog und die dortige Familie kennen und
schätzen lernen. Im August kommen dann alle wieder zurück und dann geht es hier
im Kindergarten.

Wir haben eigentlich keine Abmachung betreffend Sprachen aber einfach gesagt,
dass jeder Elternteil in seiner Sprache mit den Kindern reden darf. Meine
Muttersprache ist Rätoromanisch und die Muttersprache meiner Frau Tagalog. Mit
meiner Frau rede ich meistens Englisch und im Fernseher und ab 3. Schuljahr
kommt schon Deutsch dazu. Somit reden wir am Mittagstisch in 4 Sprachen und
vielmals ein Satz in einer Sprache begonnen und endet in einer anderen oder
besteht sogar aus 3 Sprachen. Unsere ältere Tochter ist im Englisch um Welten
die Beste in der Schule und in den anderen 3 Sprachen auch sicher im guten
Durchschnitt obwohl sie diese Sprachen, sowie die neue Umgebung und Kultur fast
alles auf einmal mit 5 Jahren lernen musste.


Mein Fazit, mehrere Sprachen schaden nie aber wenn es in der
Schule harzt sollte man sich schon seine Gedanken machen und sich vielleicht
nur auf eine oder zwei Sprachen konzentrieren. Das habe ich in der Klasse
meiner Tochter gemerkt, denn hier wachsen alle mit mindestens 2 Sprachen auf
und in der Grundschule werden es total 3 sprachen unterrichtet und wenn dann
noch eine vierte Sprache zu Hause geredet wird kann es schwer werden und es
schadet dann auch in anderen Fächer was das positive eines mehrsprachigen Aufwachsen
auch gerade zum Problem machen kann.





Meine eigene Erfahrung (rede 5 Sprachen und verstehe noch
zT. 2 weitere) war, dass ich mit 16 Jahren nach der Schule französisch relativ
gut konnte, Rätoromanisch und Deutsch gut. Bis 35 ist dann noch italienisch und
englisch dazugekommen aber Französisch hatte ich plötzlich fast vergessen da
ich diese Sprache über Jahre nie gebraucht hatte. Per Zufall durfte ich einige
Male in Frankreich arbeiten und so kam die französische Sprache wieder zurück
aber das Schreiben ist nicht mehr vorhanden.





Was soll ich noch sagen? Alle sollen es so handhaben wie sie
es für gut finden und nochmals, wenns nichts nützt schadet es auch nicht.

messina

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20

Montag, 12. März 2018, 09:05

Unser Ältester wird im Juni 4 Jahre, ich rede Deutsch mit Ihm, meine Frau Cebuano/Bisaya. Seit Beginn des Kindergartens setzt sich Deutsch bei Ihm immer mehr durch, das ist ja auch gut so, schliesslich leben wir in Österreich. Für Englisch sehen wir keine Notwendigkeit, da er es sowieso in der Schule Englisch lernt und wir keine Absichten haben in den angloamerikanischen Sprachraum zu übersiedeln. Cebuano jedoch lernt er jetzt oder nie mehr, gibt ja keine Volkshochschulkurse oder ähnliches dazu, weil schlicht kein Bedarf/Nachfrage dazu in DACH besteht. Verstehen tut er auf Cebuano alles, beim reden wird's schon schwieriger. Er streut ab und an ein paar Wörter in Deutsch ein und antwortet: "Mama ist im Sala" oder sagt "Dili." Das wars aber auch schon. Mal sehen, wie das weiter geht. :D

LG Messina
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21

Montag, 12. März 2018, 10:23

Unsere Kinder wachsen 3 sprachig auf.

Englisch - Deutsch - Tagalog.

Die Gründe warum so viele Sprachen liegen auf der Hand:

1) Laut Hirnforscher können Kinder unbegrenzt Sprachen lernen. Wichtig, die Sprachen müssen klar getrennt sein, damit das Hirn versteht, welches Wort zu welcher Sprache gehört. Taglish oder Denglisch ist da kontraproduktiv.
2) Jede weitere Sprache - auch wenn ungenutzt, erweitert die Synapsenentwicklung und Verstriungung des Gehirns und fördert damit die Entwicklung selbigens. Beispiel: Das Gehirn hat für 3 Sprachen Vokabeln gespeichert. Das Deutsche Wort "Die Arbeit" im englischen "work" und tagalog "trabaho" muss also vom Gehirn passend ausgespuckt werden. Das trainiert das Gehirn ungemein. Diese ständige Unterscheidung in wlecher Sprache zu antworten. Einen Gegenstand zu sehen und diesen in der richtigen Sprache auszusprechen ist ein große Leistung für das Gehirn und fördert dieses.
3) Eine Sprache als Kind zu lernen ist ein Geschenk und geht ohne Aufwand. Eine Sprache als Jugendlicher oder Erwachsener zu lernen ist schwerwiegend und wird nie ganz flüssig werden.
4) Einige hier sagen, dass die Kids die Muttesprache nie brauchen werden. Woher wisst ihr das? Glaskugel? Viele meiner damaligen Halbfilipino Mitarbeiter in Manila haben geschimpft, dass ihre Eltern ihnen ihre Muttersprache vorenthalten haben. Und diese bei ihrem Job für 1 Jahr auf den PH die Sprache komplett lernen mussten.
5) Ich als Vater würde mir niemals das Recht rausnehmen meinem Kind die Muttersprache vorzuenthalten. Das darf ich nicht machen. Das wäre ein Frevel am Kind und dessen Zukunft. Wie sollten die Kinder beispielsweise mit Lola und Lolo (Verwandten) reden, wenn diese nur einen Philippinischen Dialekt sprechen?


Meiner Meinung nach sollte man dem Kind so viele Sprachen wie möglich mitgeben. Aus eigener Erfahrung mit Halbpinoy Arbeitskollegen ist ein Vorenthalten einer Sprachen eine ganz üble Sache.

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22

Montag, 12. März 2018, 11:47

Einige hier sagen, dass die Kids die Muttesprache nie brauchen werden. Woher wisst ihr das? Glaskugel? Viele meiner damaligen Halbfilipino Mitarbeiter in Manila haben geschimpft, dass ihre Eltern ihnen ihre Muttersprache vorenthalten haben. Und diese bei ihrem Job für 1 Jahr auf den PH die Sprache komplett lernen mussten.
5) Ich als Vater würde mir niemals das Recht rausnehmen meinem Kind die Muttersprache vorzuenthalten. Das darf ich nicht machen. Das wäre ein Frevel am Kind und dessen Zukunft. Wie sollten die Kinder beispielsweise mit Lola und Lolo (Verwandten) reden, wenn diese nur einen Philippinischen Dialekt sprechen?
Danke, dass du es aussprichst. Ich kenne auch etliche Halbfilipinos, die von ihren Müttern nicht gelernt haben, wie man Tagalog, Cebuano usw. spricht. Oft hört man dann "englisch ist viel wichtiger", etwas, was meine Muter auch immer gesagt hat, wenn ich sie gefragt habe, warum sie mir kein Tagalog beigebracht hat. Das Blöde ist aber, dass mir meine Mutter auch kein Englisch beigebracht hat, zumal sie es auch nicht gut beherrscht. Ich kann mich erinnern, wie sie mir die Zahlen auf Englisch beigebracht hat, jedoch mit schlechter philippinischer Aussprache (wan, tuu, trie, poor, payp, siix, säbän ...). So was bringt keinem Kind etwas. Hinu kommt, dass man auf den Philippinen auch nicht immer so gut mit Englisch weiterkommt. So zumindest meine Erfahrung. Die Muttersprache ist immer die Sprache, die man am besten beherrscht und in der man am kompetentesten ist. Die Sprache sollte es in der Regel auch sein, die man seinen Kindrn weitergibt. Einige Ausnahmen haben wir hier in diesem Thread auch gelesen, z. B. sehr seltene Sprachen oder nahezu muttersprachliches Niveau im Englischen.

TanduayIce

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Montag, 12. März 2018, 12:05

4) Einige hier sagen, dass die Kids die Muttesprache nie brauchen werden. Woher wisst ihr das? Glaskugel?

Warscheinlichkeitsrechnung...Außerdem war es die Entscheidung meiner Frau auf Tagalog zu verzichten! Wie soll man das auch alles machen, wenn man im Beruf steckt? So bleibt es bei uns bei Deutsch / Englisch und das klappt inzwischen mit knapp 3 ganz gut

ch als Vater würde mir niemals das Recht rausnehmen meinem Kind die Muttersprache vorzuenthalten. Das darf ich nicht machen. Das wäre ein Frevel am Kind und dessen Zukunft.

Wie schon gesagt, Entscheidung meiner Frau und damit für mich völlig ok

Wie sollten die Kinder beispielsweise mit Lola und Lolo (Verwandten) reden, wenn diese nur einen Philippinischen Dialekt sprechen?

die sprechen ja englisch bei uns....und somit passt es bei 14 tägigen Skypechat....und vielleicht alle Jubeljahre mal Philippinenbesuch

Prinzipiell stimme ich aber mit dir überein, dass mehrere Sprachen sinnvoll sind
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24

Montag, 12. März 2018, 13:12

5) Ich als Vater würde mir niemals das Recht rausnehmen meinem Kind die Muttersprache vorzuenthalten. Das darf ich nicht machen. Das wäre ein Frevel am Kind und dessen Zukunft. Wie sollten die Kinder beispielsweise mit Lola und Lolo (Verwandten) reden, wenn diese nur einen Philippinischen Dialekt sprechen?

Bei uns gibt es ja auch kein Tagalog oder anderes...meine Frau war da von Anfang an dagegen. Alle in Ihrer Familie sprechen auch untereinander english (so jedenfalls meine Erfahrung). Selbst bei deutsch muss ich mich immer ermahnen, mit den Kids mal deutsch zu reden! Ob Sie jemals Deutsch benötigen wird sich später rausstellen, vermutlich eher nicht.
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25

Montag, 12. März 2018, 14:03



ch als Vater würde mir niemals das Recht rausnehmen meinem Kind die Muttersprache vorzuenthalten. Das darf ich nicht machen. Das wäre ein Frevel am Kind und dessen Zukunft.

Wie schon gesagt, Entscheidung meiner Frau und damit für mich völlig ok

Also solche schwerwiegenden Entscheidungen treffen wir gemeinsam. Und wie gesagt, es geht hier um etwas richtungsweisendes. Was wenn das Kind einmal in Manila studieren will oder auf den Philippinen arbeiten und Auslandserfahrungen sammlen möchte. Wie gesagt ich kenne genug Halbfilipinos wo die Eltern davon ausgingen, dass die Kinder niemals auf den PH leben werden.


Bei uns gibt es ja auch kein Tagalog oder anderes...meine Frau war da von Anfang an dagegen. Alle in Ihrer Familie sprechen auch untereinander english (so jedenfalls meine Erfahrung). Selbst bei deutsch muss ich mich immer ermahnen, mit den Kids mal deutsch zu reden! Ob Sie jemals Deutsch benötigen wird sich später rausstellen, vermutlich eher nicht.

Gut, dass du es trotzdem machst.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »partyevent« (12. März 2018, 14:32)


TanduayIce

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26

Montag, 12. März 2018, 15:43

Also solche schwerwiegenden Entscheidungen treffen wir gemeinsam

Haben wir ja....Ich bin da voll bei meiner Frau! Ich sehe darin keinen Sinn und sie auch nicht! Dazu fehlt die Zeit...meine Frau hat einen guten Vollzeit - Job und entsprechend wenig Zeit...mein Tagalog ist gräßlich und selbst meine Frau spricht kein reines Tagalog, sondern den typischen Manila Slang aus Tagalog / Englisch...dafür aber absolut sicher englisch und inzwischen nahezu perfekt Deutsch :D :D Englisch und Deutsch ist unsere Priorität

Und wie gesagt, es geht hier um etwas richtungsweisendes.

Richtig, deshalb ja E oder D, denn wir leben entweder in Deutschland oder Kanada! Alles andere muss man später sehen!

Was wenn das Kind einmal in Manila studieren will oder auf den Philippinen arbeiten und Auslandserfahrungen sammlen möchte

Das 1. glaube ich eher nicht :floet Dann muss er eben später die Sprache lernen, wie jeder andere Expat auch....aber kann ja jeder machen wie er will!
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Montag, 12. März 2018, 16:21

Hinu kommt, dass man auf den Philippinen auch nicht immer so gut mit Englisch weiterkommt.

Apropo Englischkenntnisse der Filipinos, heute habe ich zufällig ein Schreiben von meiner und für meine Schwester in FB mitgelesen:

Zitat

Happy birthday to our youngest sister, TR. Yesterday I greeted your Superman hubby. Today, I send one again. Must this be a coincidence? Yes, it is. It is not just God ordained love story with a sparking ending but a "coincidence", "coined since then" by God. Had our mother known God's layout on her newborn's face, she would not have uttered these very words to our father by facing the wall, a sign of reluctance, she said, "it's a girl again." Six in a row, all squeaking little pumpkin girls. But look, this little girl junior of Mama grew with straight A's, rarely hit the books, fond of cats, hid her face with mom's skirts hem when in a crowd and avid listener of my roundtable fairy tale stories. With our 5 year age gap, she's my back to reality mode reminder. So quick and clever, she knows tv and fairy stories were just tubes and figments. But there's one thing on earth our so loved lit TR liked to cuddle wherever she stood by, her little pillow called "momoy" clung with her like a shadow. She'd make a hole with her finger stuck inside the pillow with all its parts hanging loose. This part of my sister has become a Giant in this hour and time. What she treasured when she's a kiddo is a mark of her tough character, this time she's running a race with hundreds of young people shaking campuses, taking the city, the country for Jesus and even sending people farther up to places in Asia where 0.1 to less than 10 percent are Christians. A mother of two, she had her child at near death's door, for a month in the hospital with a very rare disease, hell broke loose but her faith on Jesus did not make fire touch the tip even of her child's hair. I have witnessed the supernatural moves of God on my sister's family and have bowed on declaring, "God's words have come to pass among those who believe and obey." My dear sister TR, you have faced so many battles, mostly not your own but you have wrestled with them because of the love of Jesus for you and for Him." A full house of happy birthday greetings for Pastor JR yesterday and today, a stadium of greetings for you my dear TR and more belated for JR. In John 15:15, "...Apart from Christ, we can do nothing." We joyfully declare until He cracks the clock of heaven, thanking and praising our Lord for His kindness and mercies for you, your family and the church, us.


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Montag, 12. März 2018, 16:53

Moien allerseits,

In Luxemburg gibt es die Mehrsprachigkeit seit jeher. In der Grundschule D und F, in weiterführenden Stufen mindestens noch E dazu.

Als meine Frau nach L übergesiedelt ist, und Kinder in Sicht kamen, waren wir uns einig, dass außer L NUR E bei uns zu Hause gesprochen wurde. Schuluntericht in 4 Sprachen, so wie es hier ist, hört sich zwar toll an, muss man von den Noten her auch meistern. Da wollten wir nicht auch noch eine Phil Sprache hinzu tun. Welche auch ? Die Eltern meiner Frau waren aus La Union und Bicol. Also Ilocano und Bikolano. Gelebt haben sie in Manila, also Tagalog.

Das alles war uns zu viel des Guten, im Fokus stand die Ausbildung unserer Kinder hier, und nicht eventuell die Kommunikation mit den Phils.

Da meine Frau ein sehr gutes Englisch spricht, ich immer in englischsprachigen Firmen gearbeitet habe, war das sehr gute Englisch unsere Kinder aber KEIN direkter Vorteil in der Schule hier. Sie war immer unterfordert, mit sehr unterschiedlichen zweifelhaften Resultaten.

Da der größte Teil der phil. Familie ersten Grades ohnehin hier lebt, hat sich nun bewahrheitet, dass unsere Entscheidung damals richtig war. Unser Kinder haben, dadurch dass die Tanten hier leben, null Verbindung zu den Phils. Und kein Interesse an dem Land, auch wegen den politischen und sozialen Verhältnissen dort.

LG Alf
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Berni 2

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29

Montag, 12. März 2018, 17:35

Den Post von Partyevent kann ich voll unterschreiben, engl., deutsch und tagalog. Ich kann doch nicht als Eltern sagen, wir werden nie auf den Phil. leben, was ist wenn das Kind mal zu seinen Wurzeln zurück will und auf den Phil. leben will. Man kann auch nicht sagen, das auf den Phil. ja fast jeder engl. spricht, in der Subd. wo ich 9 Jahre gelebt habe sprachen 97% engl., in der armen Gegend wo ich zur Zeit lebe, sprechen 95% kein engl.

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30

Montag, 12. März 2018, 18:22

Den Post von Partyevent kann ich voll unterschreiben, engl., deutsch und tagalog. Ich kann doch nicht als Eltern sagen, wir werden nie auf den Phil. leben, was ist wenn das Kind mal zu seinen Wurzeln zurück will und auf den Phil. leben will. Man kann auch nicht sagen, das auf den Phil. ja fast jeder engl. spricht, in der Subd. wo ich 9 Jahre gelebt habe sprachen 97% engl., in der armen Gegend wo ich zur Zeit lebe, sprechen 95% kein engl.

Doch, man kann als Eltern schon sagen, dass das seine Kinder nicht unbedingt brauchen. Mal ehrlich, wer lässt denn seine Kinder in den Slums, wo 95 % kein Englisch können, umher geistern ?

Party war doch auch konsequent. Er hat die Phils verlassen, weil ihm das Ausbildungsniveau der Schulen dort nicht ausreichte (ich hoffe ich habe das noch richtig in Erinnerung ?). Warum soll man denn dann die Kinder auf etwas vorbereiten, was ohnehin die meisten nicht wollen, und nicht eintrifft ?

Wenn unsere Kinder, als junge Erwachsene, dann echt mal dorthin wollen, genügt Englisch vollauf, wenn es länger sein soll, ja, dann muss man halt zu den wenigen Brocken, die man über die Jahre zusammen gesammelt hat zusätzlich Unterricht nehmen. Ich gehe mal davon aus, dass das aber eine Minderzahl sein wird.

LG Alf
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TanduayIce

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Montag, 12. März 2018, 18:47

@Alfi - gesamter Beitrag

sehe ich ebenso! :clapping :clapping :clapping
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Montag, 12. März 2018, 19:24

Partyevent: Voll und ganz einverstanden. Leider sind wir in unserem deutsch/philippinischen Bekanntenkreis so ziemlich die einzigen, die dieser Ansicht sind und auch danach handeln. Schade eigentlich.

jogy

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Montag, 12. März 2018, 19:53

unser lebensmittelpunkt ist deutschland und da reicht deutsch und englisch vollkommen...warum sollten wir unserem sohn eine sprache wie tausug beibringen die so gut wie kein filipino woanders als um zamboanga/basiilan herum versteht???
zu verwandten haben wir keinen bezug außer zur mutter und den brüdern,,die aber alle ein gutes englisch sprechen..also keine verständigungsprobleme
leben werden wir wohl niemals auf den philippinen und wie schon einige bemerkten hier ist die schulbildung nicht die beste dort außer man hat geld genug und kann zu elite unis gehen...aber auch da wird in englisch unterrichtet

recht geben muss ich den postern die sagten das die kinder im englischunterricht unterfordert sind also eher ein nachteil zweisprachig aufzuwachsen ..
aber um nichts in der welt würde meine frau und ich wollen das unser sohn sich mit tausug rumquält das er niemals brauchen wird,,,dann besser noch französich und spanisch dazu

und dazu kommt noch das meine frau deutschland als ihre heimat ansieht und nie mehr zurück möchte...selbst an besuchen dort hat sie wenig interesse

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34

Montag, 12. März 2018, 20:04

und dazu kommt noch das meine frau deutschland als ihre heimat ansieht und nie mehr zurück möchte...selbst an besuchen dort hat sie wenig interesse

Ein ganz wichtiges Argument...ist bei uns ja auch so! Wenn die Frau 100% hier angekommen ist, sich wohlfühlt und absolut eine "neue" Heimat gefunden hat, stehen diese Dinge im Vordergrund! Hat man genug Zeit und will trotzdem weitere Sprachen lehren, ist das mit Sicherheit nicht schlecht...aber lange kein Muss! :hi
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Montag, 12. März 2018, 22:24

An alle diejenigen welche wissen, dass ihre Kinder niemals nie auf den Philippinen leben werden würde ich bitten mir die Kontaktdaten zum Kauf der Kristallkugel per PN zu schicken.

Ansonsten kann ich das nur als völlig weltfremdes Geschwätz bezeichnen.

Die >5 Halbfiliinos die mit mir auf den Philippinen gearbeitet haben - hatten auch Väter und mütter die sagten, dass die Kinder niemals nie auf den Philippinen leben werden.

Eine Sprache geschenkt zu bekommen ist ein 6er im Lotto. Deiesen 6. im Lotto seinen Kindern vorzuenthalten - neben der positiven Entwicklung des Gehirns bei einer zusätzlichen Sprache - erschließt sich mir nicht.

@Alfi - Auch in unserer Subdivision die nicht Slums war, gab es viele die nur rudimentär Englisch sprachen. Und mal ehrlich. Wer von uns Weißnasen würde nicht gerne im urlaub oder als Expat fließend Tagalog sprechen.

Wie gesagt, das ist jedem selber überlassen. Aber bitte verschont mich mit sinnfreien Ausflüchten.

Partyevent

P.S: Die Aufstiegschancen als nicht tagalog sprechender in meiner Firma auf den PH war sehr schlecht. Es ist immer einfacher mit Leuten in ihrer Landessprache zu reden, gerade wenn man ein Halbfilipino ist.
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Dienstag, 13. März 2018, 00:36

Partyevent ist komplett auf der richtigen Spur:

1. Je mehr Sprachen, desto besser. (Könnte da Beispiele von Bekannten mit Familie bei der EU nennen, aber das würde nur zu den üblichen Neidreaktionen führen...)
2. Muttersprache(n) mit dabei, wegen der Optionen.
3. Englisch Sprache Nummer 1.

Warum? Weil ich meinem Kindern möglichst viele Optionen bieten möchte und dann können sie später selbst entscheiden. Wer die entsprechenden Pässe hat, muss auch die entsprechenden Sprachen können, punkt.

Wie man das hinbekommt und auch finanziert, ist eine ganz andere Frage. Oft wird es aber einfach verpennt, schaut Euch in Eurer philippinisch-deutschen Bekanntschaft um.

Warum ich Englisch oben ansetze, habe ich gesagt. Wer Deutsch bevorzugt, so be it.

Gutes Englisch auf den Philippinen? Da lachen ja die Hühner. Gibt es vielleicht nur in Privatschulen in Manila, aber da will ich nicht leben, vom Geld mal ganz abgesehen. Ich habe mittlerweile ein richtige Aversion gegen das Taglish.

Ausreichendes Schulenglisch in Deutschland? Lach' ich mich auch schlapp, das schlechte Englisch der Deutschen ist weltweit legendär, auch wenn sie es nicht hören wollen. Hört Euch mal die meisten Rentner auf den Philippinen an.... Mag mit den jüngeren Generationen besser werden, aber trotzdem.

Ergo Englisch unter Nativespeakers, die einzige wahre Lösung. Ich weiß, wovon ich rede, war als Teenager mit meinen Eltern länger in Australien und bin dort zur Schule gegangen. Effortless.

Nochmals: Nur meine Prämisse, was Englisch betrifft (3.). Bei 1. und 2. (siehe oben) bleibe ich aber definitiv.
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Was man sich in Nord-Luzon anschauen sollte: Kordillera, Reisterrassen, Sagada und Vigan!

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Martin66

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Dienstag, 13. März 2018, 02:22

An alle diejenigen welche wissen, dass ihre Kinder niemals nie auf den Philippinen leben werden würde ich bitten mir die Kontaktdaten zum Kauf der Kristallkugel per PN zu schicken.

Ansonsten kann ich das nur als völlig weltfremdes Geschwätz bezeichnen.

Die >5 Halbfiliinos die mit mir auf den Philippinen gearbeitet haben - hatten auch Väter und mütter die sagten, dass die Kinder niemals nie auf den Philippinen leben werden.

Eine Sprache geschenkt zu bekommen ist ein 6er im Lotto. Deiesen 6. im Lotto seinen Kindern vorzuenthalten - neben der positiven Entwicklung des Gehirns bei einer zusätzlichen Sprache - erschließt sich mir nicht.

@Alfi - Auch in unserer Subdivision die nicht Slums war, gab es viele die nur rudimentär Englisch sprachen. Und mal ehrlich. Wer von uns Weißnasen würde nicht gerne im urlaub oder als Expat fließend Tagalog sprechen.

Wie gesagt, das ist jedem selber überlassen. Aber bitte verschont mich mit sinnfreien Ausflüchten.

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P.S: Die Aufstiegschancen als nicht tagalog sprechender in meiner Firma auf den PH war sehr schlecht. Es ist immer einfacher mit Leuten in ihrer Landessprache zu reden, gerade wenn man ein Halbfilipino ist.


100%-ig richtig! Auch der letzte Beitrag von StephanX!

Aber die anderen werden vielleicht später wünschen, dass sie ihren Kindern Tagalog (oder welchen Dialekt auch immer) beigebracht hätten!
Wir haben von unserer ältesten Tochter ein grosses Danke dafür bekommen, dass sie Tagalog kann!
Sie ist jetzt mit ihrem Freund, der auch ein Haldfilipino ist, schon mehrmals hier in den Ferien gewesen und geht fast als Einheimische durch.

Wie gesagt, es muss jeder selber wissen, was er seinen Kindern lernen oder vorenthalten will.
Wir sind froh, dass wir es bei unseren Kindern nicht getan haben!
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Dienstag, 13. März 2018, 08:13

OK, ich oute mich mal als Erster, bei dem es anders läuft:

Bei uns in der Familie wird deutsch gesprochen. Englisch nur in wenigen Ausnahmefällen, eher aus Spaß. Wir haben uns dazu entschieden, weil unser Lebensmittelpunkt Deutschland ist und die Kinder möglichst schnell die deutsche Sprache weitgehend fehlerfrei beherrschen sollen. Es ist zwar unbestritten, dass eine zweite Sprache, vor allem die Heimatsprache oder Englisch nicht schaden, aber das hätte den Lernprozess der deutschen Sprache verzögert. Der Große ist ja auch schon aus dem Kleinkindalter entwachsen, er tut sich nicht mehr so leicht, eine neue Sprache zu lernen, wie ein Kleinkind. Er versteht noch Tagalog, die Kleine dagegen nicht mehr. Kein Wort. Das ist zwar schade, aber wir haben das in Kauf genommen, weil uns wichtiger war und ist, dass sie sich schnell und gut in Deutschland integrieren, was auch geklappt hat. Sie haben ausschließlich deutsche Freunde oder Freunde aus anderen, meist europäischen Ländern, sind beliebt und haben seit Jahren den kompletten Anschluss. Deutsche Staatsbürger sind sie und meine Frau inzwischen auch.
Falls sie allerdings irgendwann mal, wenn sie erwachsen sind, zurück auf die Philippinen wollen, dann haben sie definitiv das Problem, dass sie dann zwar Englisch, aber nicht Tagalog können. Einen Tod muss man sterben.

p!noY

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39

Dienstag, 13. März 2018, 09:44


Doch, man kann als Eltern schon sagen, dass das seine Kinder nicht unbedingt brauchen. Mal ehrlich, wer lässt denn seine Kinder in den Slums, wo 95 % kein Englisch können, umher geistern ?

LG Alf

Jeder soll es so machen, wie er denkt, aber diese Aussage finde ich echt unter aller Sau, kommt BEI MIR so an: Die PHILIPPINEN mit FILIPINOS sind nur "gut", wenn man ENGLISCH spricht? Dort, wo man entweder KEIN Englisch spricht oder vielleicht auch einfach nicht sprechen WILL ist also Slum oder "nichts wert"? Berni 2 sprach von einer armen Gegend, das ist für mich jedenfalls nicht das Gleiche wie Slum....
Wenn jemand seinen Kindern kein philippinisch (egal, ob Tagalog oder irgendein lokaler Dialekt) beibringen will, bzw. verweigert, ist das ok und deren Sache, aber BRAUCHEN besteht nicht nur in der QUANTITÄT der Sache, sondern hat auch viele andere Gründe und ICH SELBST, bin (wenn auch nicht HALB-Filipino, sondern mit BEIDEN Elternteilen von den PH) eines dieser "betroffenen Kinder", über die ihr hier sinniert, ob es Sinn macht oder nicht... Und ich sagte es schon in DIESEM POST und wiederhole mich gerne, bzw. zitiere einen kleinen Teil aus dem Post von 2013:

Zitat

- Ich habe und werde nie wie ein Deutscher aussehen, als Kind wurde ich immer von anderen Kindern nach meiner Herkunft gefragt
- Meine Schwester versteht Ilonggo, kann es aber nur gebrochen sprechen, heute ist sie 29 und wünschte sich, das sie es könnte, vor allem, wenn sie mal die Verwandten besucht!
- In der Pinoy Community gibt es viele Unterschiede, einige Kinder können perfekt Tagalog, bzw. den Dialekt eines oder beider Elternteile, einige können nur deutsch. Und wenn man diese mal fragt, ob sie Tagalog können, kommt nur "Nein, meine Mutter/mein VAter haben es mir nie beigebracht" und fast immer kommt "Ich wünschte mir, ich könnte es, dann würde ich auch verstehen, was alle reden"
- Einige mit denen ich aufgewachsen bin und die jetzt auch 30+ sind, haben es irgendwann selbst in die Hand genommen und gelernt, weil es ihnen wichtig warund zu ihrer Identität gehört. Selbst, wenn sie sich als Deutsche sehen, gehört es doch dazu.


Ach und Alfi: Direkt NACH meinem Post von 2013 hast Du geschrieben:

Zitat

...Wenn ich in den Phils leben würde, wäre es nur normal, dass ich mir den Dialekt der Gegend zulegen würde....

Lebst Du also in der Nähe von Slums und bist umgezogen, da es damals ja noch "normal" für Dich war und nun anscheinend nicht mehr...

Ich habe viele Bekannte mit asiatischer Herkunft, teils ganz, teils halb, einige Pinoys, einige Vietnamesen, Thai, etc... ALLE hier in D aufgewachsen und groß geworden, wir haben letzten Dezember ein Weihnachtsessen organisiert, und dort, sowie auch in der WhatApp Gruppe wird so oft auch mal nebenbei auf Tagalog gescherzt oder einfach, um die nicht-pinoys zu "dissen", umgekehrt schreiben dann die anderen in ihrer Sprache zum Spaß, etc. pp. <--- Was will ich damit sagen? Ganz einfach, man ist irgendwie auch stolz "anders" zu sein, man fühlt sich irgendwo dazugehörig und vor allem nicht ausgeschlossen... Man kann es drehen und wenden wie man will, auch wenn es einem selbst erstmal egal ist oder wie bei mir, man sich dessen einfach nicht bewusst war, BIS MAN VON ANDEREN darauf angesprochen wird: "Du siehst ja anders aus, warum?", "Wo kommst Du her?", etc. und das sind Fragen, die KINDER stellen, wenn man selbst auch Kind ist und dann fängt man irgendwann an über seine "Herkunft" nachzudenken, der eine mehr, der andere weniger...

Selbst hier im Forum hatten wir schon mehrere Fälle, wo Leute im ERWACHSENEN-Alter sich plötzlich über ihre PH Wurzeln, bzw. die eines Elternteiles informieren, über das Land, etc. und es schade finden, sich nicht in der LANDESSPRACHE unterhalten zu können...

NOCHMAL: JEDER kann machen, wie ER/SIE denkt, aber BITTE tut mir einen Gefallen und denkt daran, dass eure Kinder EIGENE Persönlichkeiten sind und evtl. auch ANDERE Sichtweisen haben! Ja, Tagalog und Dialekte braucht man global gesehen nicht wirklich und ich verstehe auch, wenn man als Eltern das nicht sprechen will, aber daraus zu schließen, dass dem Kind auch später nichts fehlen wird oder sogar "besser" dran ist, da dies ja nur bei "ungebildeten" Pinoys benötigt wird (sorry, aber bin immer noch angepisst bei manchen Aussagen hier), ist eine Sache, die ja wohl wirklich NIEMAND auf Richtigkeit festnageln kann!

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Dienstag, 13. März 2018, 10:06

@Alfi - Auch in unserer Subdivision die nicht Slums war, gab es viele die nur rudimentär Englisch sprachen. Und mal ehrlich. Wer von uns Weißnasen würde nicht gerne im urlaub oder als Expat fließend Tagalog sprechen.

Wie gesagt, das ist jedem selber überlassen. Aber bitte verschont mich mit sinnfreien Ausflüchten.

Lieber Partyevent,

Ich bin durch eine harte Sprachenschule gegangen u.a. Sprachenabitur. Meine Lebenserkenntnis ist die, dass man zum Erwerb eines hohen Sprachniveaus in EINER Sprache VIEL tun muss. Diese Energie muss man erst mal aufbringen, und schlussendlich fehlt diese Energie anderswo. Um einen hohen aktiven Wortschatz zu besitzen, braucht es viel Übung und viel Lesen, und natürlich genug Sprachentalent. Das hat aber nicht jeder. Und es ist auch nicht wirklich notwendig, um sich in dieser Welt gut zurecht zu finden. Wichtig ist, dass man offen auf die Menschen zu geht, den Grundwortschatz drauf hat, eben um kommunizieren zu können.

Ja, Du hast Recht, auch ich würde gerne auf den Phils die einheimische Sprache besser können. Wollen und Müssen sind aber 2 Paar verschiedene Schuhe.

Dein Statement ist OK, tolerant, bis auf "sinnfreie Ausflüchten". Lass doch jeden selber entscheiden, was IHM für SEINE Kinder wichtig ist, ohne pejorative Anmerkungen. Meine Beiden haben das 30ger Alter überschritten. Mit Uni Abschluss, ohne Tagalog, Bikolano oder Ilocano. Alles Sprachen, die meine Frau erlernt hat. Die Heimat meiner Frau ist nun Luxemburg, jede Anreise zu den Phils muss ich ihr schmackhaft machen, meine Kinder haben mit dem Phils NICHTS im Sinn. Warum sollen sie eine Sprache erlernen, wo kein Interesse, und Notwendigkeit, besteht ? Das hat sich so ergeben, das ist keine erzwungene Situation. Mein Sohn spricht 4 (L/D/F/E), meine Tochter 5 Sprachen (L/D/F/E/P). Der Schwerpunkt liegt anderswo.

LG Alf
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Dienstag, 13. März 2018, 10:17

Ach und Alfi: Direkt NACH meinem Post von 2013 hast Du geschrieben:

Zitat
...Wenn ich in den Phils leben würde, wäre es nur normal, dass ich mir den Dialekt der Gegend zulegen würde....

Lieber p!noY,

Dazu stehe ich auch Heute noch. "Wenn" ist dabei wichtig. Ein Leben dort, und das habe ich oft genug hier deutlich gemacht, gehört nicht zu meinen Zielen. Aus Integrationsgründen würde ich es tun, dazu stehe ich. Unterhalte mich gerne mit Einheimischen in deren Sprache. Ich sehe aber diese Notwendigkeit nur dann, wenn ein längerer Aufenthalt geplant ist ... bei 4 Wochen, wo ich 3 Sprachregionen besuche, macht das keinen Sinn.

Zitat

NOCHMAL: JEDER kann machen, wie ER/SIE denkt, aber BITTE tut mir einen Gefallen und denkt daran, dass eure Kinder EIGENE Persönlichkeiten sind und evtl. auch ANDERE Sichtweisen haben!


Ich glaube, das habe ich gut genug oben erklärt.

Zitat

... finde ich echt unter aller Sau, kommt BEI MIR so an: Die PHILIPPINEN mit FILIPINOS sind nur "gut", wenn man ENGLISCH spricht?

Tut mir Leid, wenn das so rüber kommt. So ist es nicht gedacht.

LG Alf
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Dienstag, 13. März 2018, 10:21

@pinoy
tolle beiträge 2013 und jetzt. :thumb

das mit der identität ist halt beim einen oder anderen hier nur in eine richtung wichtig, richtig und auch möglich und dementsprechend wird es dann den eigenen kindern vermittelt :floet

meine Kinder haben mit dem Phils NICHTS im Sinn.

...ob das nicht daran liegt, dass sie nicht mal die sprache kennen :denken

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Dienstag, 13. März 2018, 10:51


meine Kinder haben mit dem Phils NICHTS im Sinn.

...ob das nicht daran liegt, dass sie nicht mal die sprache kennen :denken

Eher nicht. Warum ?

Meine Frau ist über 20 Jahre im Komitee einer NGO tätig auf den Philippinen gewesen. In dieser Tätigkeit hat unsere Familie sehr, sehr oft die Freizeit mit anderen phil Familien, oder Mischfamilien, hier verbracht. Ich neige sogar dazu, dass andere Beziehungen eher vernachlässigt wurden. Unsere Kinder waren also häufig mit Kindern aus diesen Beziehungen zusammen. Viele dieser Kinderfreundschaften bestehen auch Heute noch.

Auch Kinder werden Erwachsene, und haben das Recht, auf eigenen Meinungen.

Ich gehe eher davon aus, dass wenig Beziehung zu den Phil besteht, weil die 2 Tanten hier leben, und die Kinder (also unsere und deren) unter sich eine enge Beziehung hier haben. Die eigentlichen Phils sind dann nicht mehr so wichtig.

Die dort lebende Restfamilie (2 Brüder meiner Frau) kann man getrost als Kopfschmerz bezeichnen, nicht unbedingt eine Referenz, um das Interesse unserer Kinder an der dortigen Restfamilie zu erwecken. Das bekommen sie doch auch mit.

Ich denke, das Interesse an den Phils wird sich auf touristische Ziele beschränken. Die Familie lebt ja eigentlich komplett hier, im Großen und Ganzen, mit vielen phil Merkmalen.

LG Alf
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mangojo

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44

Dienstag, 13. März 2018, 12:05

Nix am Hut

In meiner Familie, die binationale Kinder haben, ist es ähnlich wie bei Alf, die können keine philippinische Sprache, hier Cebuano und haben als Erwachsene mit den Phils überhaupt nichts am Hut.
Woran das liegt, keine Ahnung.
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Gruß Mangojo

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Dirk0711

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45

Dienstag, 13. März 2018, 12:12

Mein Sohn ist jetzt 5 und interessiert sich auch nicht für die Philippinen, obwohl er jedes Jahr dort im Urlaub war. Na und? Es ist ja wohl unbestritten, dass man mit gutem Englisch sehr gut auf den Philippinen leben und arbeiten kann.
Insofern sehe ich keinen Grund ihn zu zwingen, Tagalog oder andere philippinische Sprachen zu sprechen.

Gruß,
Dirk

p!noY

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46

Dienstag, 13. März 2018, 12:43


... finde ich echt unter aller Sau, kommt BEI MIR so an: Die PHILIPPINEN mit FILIPINOS sind nur "gut", wenn man ENGLISCH spricht?

Tut mir Leid, wenn das so rüber kommt. So ist es nicht gedacht.

LG Alf


Hi Alfi,
da ich Deine Posts immer gerne lese (egal, ob gleiche Meinung oder nicht) hatte es mich auch gewundert. Das ist halt wieder der feine Unterschied zwischen "schnell" geschriebenem Wort in Foren und einer direkten verbalen Kommunikation mit Betonung! Ok, habe es verstanden, kam halt doof bei mir an! :blumen

@all
Evtl. muss man auch nochmal zwischen "beibringen" und "Sprache lernen" differenzieren.
Als Beispiel brachte ich meine Schwester, die Ilonggo (Hiligaynon) versteht, aber nur gebrochen spricht. Vielen (wenn nicht sogar allen "Betroffenen", die ich kenne) würde es ja schon reichen, wenn sie VERSTEHEN können. Das bedeutet jetzt nicht, dass man dem Kind das wie im Unterricht beibringen muss, wie schon einige angeführt hatten "Was Hänschen nicht lernt...." Aber wenn man damit natürlich aufwächst und sei es nur, dass der "Foreign-Elternteil" von klein auf mit jemandem in der anderen Sprache spricht, dann ist es zum einen kein großer Aufwand, zum anderen wird es auf ganz natürliche Weise verinnerlicht, sei es jetzt wie z.B. bei Schweizern, die mehrsprachig "natürlich" aufwachsen oder Niederländern, die zusätzlich mit englisch aufwachsen, etc. pp. Kinder sind da doch wie Schwämme und die differenzieren ERSTMAL nicht, WAS Sprache generell oder WELCHE Sprache was ist.
Braucht/Will das Kind das später nicht anwenden, dann ok, das Verständnis ist zumindest da ohne viel Aufwand und will das Kind es später können, kann es einfacher erlernt werden.
Umgekehrt ist es schwerer. Hat man als Kind schon kein "Verständnis" für die Sprache erfahren (vielleicht das bessere Wort anstatt "gelernt"), dann wird es später richtig schwer...

Jemand hatte doch geschrieben so a la "philippinisch braucht mein Kind nicht, dann lieber französisch oder spanisch beibringen..." DAS wäre ja dann ein "richtiger" Lernvorgang, der sogar mehr Aufwand macht als einfach begleitend philippinisch zu reden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »p!noY« (13. März 2018, 12:52)


ALFI54

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47

Dienstag, 13. März 2018, 13:35

Hi Alfi,
da ich Deine Posts immer gerne lese (egal, ob gleiche Meinung oder nicht) hatte es mich auch gewundert. Das ist halt wieder der feine Unterschied zwischen "schnell" geschriebenem Wort in Foren und einer direkten verbalen Kommunikation mit Betonung! Ok, habe es verstanden, kam halt doof bei mir an! :blumen

Das kenne ich. Der Mensch ist halt nicht unbedingt geboren um über die Tastatur zu kommunizieren ... es fehlt die non-verbale Kommunikation, trotz Smileys .... Danke für das Verständnis :friends

LG Alf
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48

Dienstag, 13. März 2018, 13:38

Huiiiii, nimmt Fahrt auf

Gut, dass du es trotzdem machst.

Na ja, fällt immer schwerer! Da ich selbst kaum noch jemanden habe mit dem ich Deutsch spreche muss man sich die Zeit echt nehmen!

Das 1. glaube ich eher nicht :floet Dann muss er eben später die Sprache lernen, wie jeder andere Expat auch....aber kann ja jeder machen wie er will!

Sehe ich ähnlich

Doch, man kann als Eltern schon sagen, dass das seine Kinder nicht unbedingt brauchen. Mal ehrlich, wer lässt denn seine Kinder in den Slums, wo 95 % kein Englisch können, umher geistern ?

Party war doch auch konsequent. Er hat die Phils verlassen, weil ihm das Ausbildungsniveau der Schulen dort nicht ausreichte (ich hoffe ich habe das noch richtig in Erinnerung ?). Warum soll man denn dann die Kinder auf etwas vorbereiten, was ohnehin die meisten nicht wollen, und nicht eintrifft ?

Wenn unsere Kinder, als junge Erwachsene, dann echt mal dorthin wollen, genügt Englisch vollauf, wenn es länger sein soll, ja, dann muss man halt zu den wenigen Brocken, die man über die Jahre zusammen gesammelt hat zusätzlich Unterricht nehmen. Ich gehe mal davon aus, dass das aber eine Minderzahl sein wird.

Auch hier sehe ich das ähnlich

zu verwandten haben wir keinen bezug außer zur mutter und den brüdern,,die aber alle ein gutes englisch sprechen..also keine verständigungsprobleme

Bei uns auch so und Philippinenbesuche stehen auch eher selten an

Ansonsten kann ich das nur als völlig weltfremdes Geschwätz bezeichnen

Na ja, da bin ich anderer Meinung! Ich denke schon, dass unsere Kinder nicht längerfristig auf den Philippinen leben werden und wenn dann kommen Sie mit Englisch voran, oder lernen halt die "Landesprache" (habe ich auch gemacht)! Eine Sprache muss man aber sprechen, sonst vergisst man diese (sehe ich an meinem Tagalog)! Habe früher auch mal Latein gehabt in der Schule, komplett vergessen! Also wie sollen Sie diese Sprache lernen und sprechen? Meine Frau sagt, dass Englisch ihre Muttersprache ist...meine auch :floet


Eine Sprache geschenkt zu bekommen ist ein 6er im Lotto. Deiesen 6. im Lotto seinen Kindern vorzuenthalten - neben der positiven Entwicklung des Gehirns bei einer zusätzlichen Sprache - erschließt sich mir nicht

Die bekommt man ja nicht geschenkt, man muss sie lernen und leben....geht bei uns nicht, denn niemand spricht "Philippinisch"

das mit der identität ist halt beim einen oder anderen hier nur in eine richtung wichtig, richtig und auch möglich und dementsprechend wird es dann den eigenen kindern vermittelt :floet

Man sollte seinen Kindern versuchen das beizubringen, was wichtig für das Leben ist und was man auch gebrauchen kann. Dazu natürlich Vater / Muttersprache....deshalb versuche ich ja den Kids deutsch nahezubringen. Meine Frau sagt, dass englisch ihre Muttersprache ist und damit ist es so! Kann ihre Identität nicht ändern :hi
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Eine gute Landung ist eine, bei der du hinterher weggehen kannst. Eine phantastische Landung ist eine, bei der das Flugzeug noch einmal verwendet werden kann. Starten muss man nicht. Landen schon

jogy

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49

Donnerstag, 15. März 2018, 18:54

9']Jemand hatte doch geschrieben so a la "philippinisch braucht mein Kind nicht, dann lieber französisch oder spanisch beibringen..." DAS wäre ja dann ein "richtiger" Lernvorgang, der sogar mehr Aufwand macht als einfach begleitend philippinisch zu reden.[/quote]


das war ich der das geschrieben hat es geht doch hier darum ob man seinen kindern die muttersprache beibringen soll...wenn meine frau tagalog sprechen würde dann würde ich sagen ja da ist ok und ich befürworte das...aber sei doch mal ehrlich...was soll unser sohn mit tausug anfangen???

in basilan leben oder arbeiten später??? hallo als mischling das wäre ja wohl etwas zu gefährlich also braucht er diese sprache niemals und dafür benötige ich keine glaskugel um das zu wissen..da reicht ein klein wenig nachdenken aus

StephanX

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Freitag, 16. März 2018, 06:14

Lustig. Ich bin jetzt mal nicht der allergrößte Tagalog-Fan, aber wie sich hier manche gegen eine weitere Sprache sperren, die man mal eben so mitnehmen kann, wenn man es will, das ist schon offensichtlich...

Es geht nicht um Zwang, es geht um Optionen. Mehr Sprachen, mehr Optionen.

Ich will nicht für meinen Sohn entscheiden oder interpretieren, wohin sein Weg hingeht. Aber mit mehr Sprachen hat er mehr Optionen.

Sprachen nicht anbieten ist übrigens gleichbedeutend mit Chancen vergeben oder sogar schlimmstenfalls aktive Restriktion...

These: Um die eigene Beschränkheit - nur deutsche Sprache, sonst nix oder halt Rudimente einer weiteren Sprache bzw. reaktionäres Weltbild (versteht jetzt auch nicht jeder hier..) - nicht in Kontrollverlust münden zu lassen, will man die Kinder auf den gleichen Weg bringen und redet es sich schön. Von einfachen bis in der Eigenwahrnehmung bessergestellten Teilnehmern (ja, auch Moderatoren...) scheint das ein Faktor zu sein...
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Editiert....Bitte nicht in Rot schreiben. ..ist unsere Farbe Goose :hi

Blau ist ok?
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Was man sich in Nord-Luzon anschauen sollte: Kordillera, Reisterrassen, Sagada und Vigan!

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »StephanX« (16. März 2018, 06:46)