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Montag, 2. Juli 2018, 16:47

Hunde/Tiere vergiften Volkssport?

Hallo zusammen.

Wir wohnen jetzt seit 2 Monate in Cavite und unser Nachbar hat mit unserem Vermieter etwas Zoff wegen mies ausgefuehrten Bauarbeiten.

Das ganze wollte der Nachbar offenbar nun auf unseren Schultern austragen. Er fing gegenüber den Guards an zu behaupten wir würden jede Nacht solchen Lärm machen, das seine Maid nicht schlafen könnte. Wir wohnen in einer privaten Subdivision. Übrigens während er selber nach 10 Uhr trinkend mit seinem Kumpel auf der Strasse saß. Was nicht erlaubt ist, laut Regeln. Ist natürlich Unsinn, wir sind nicht laut und seine Maid hat wegen Aircon immer Fenster zu, wir auch meist, wegen der Insekten. Wir schauen nur, wenn überhaupt, Filme/Serien Abends.
Auch sonst scheint er gut im Lügen zu sein, wie ich das so vom Vermieter und meiner Freundin mitbekomme.

Jedenfalls sagte ich ihm zwei Tage später das er aufhören soll und ich keine Lust auf solche dummen Spielchen habe. Ebenfalls zwei weitere Tage wurde unser Hund vergiftet. Da unser Nachbar selber zwei Hunde hat und ausser ihm meine Ansage wohl kaum einer gehört haben dürfte (Nachbarschaft gibt es kaum, die meisten Häuser sind noch immer leer), hätte ich mit dieser Aktion nicht gerechnet.

Ich habe von Arbeitskollegen von mehr solcher Aktionen gehört. Das es solche Ar....gibt ist ja bekannt. Aber in Deutschland habe ich nur mal von dem ein oder anderen allgemeinen Hunde Hassern gehört. Nicht von solchen gezielten Nachbarschafts Aktionen. Nicht so häufig. Mag an meiner Wahrnehmung liegen.

Bilde ich mir das nur ein oder ist das hier Gang und gebe?

Sind hier Leute denen auch die Tiere vergiftet wurden?


Was mich ganz besonders ärgert - und ganz ehrlich gesagt als Single in Deutschland wurde er jetzt an Krücken gehen, wenn überhaupt noch gehen - ist das wir unseren Asky nach jahrelangem im Dog Pound Käfig vegetieren, nicht mal ein Jahr bei uns hatten, als er jetzt letzte Woche auf grausame Weise über Tage hinweg an akutem Nierenversagen, am Tropf hängend vegetieren musste und uns dann schliesslich über eine Stunde lang in den Armen mit Krämpfen davon starb. Meine Freundin ist völlig fertig mit den Nerven. Fast 24 Stunden am Tag war er jetzt über 10 Monate lang ihr treuester Begleiter. Er war aber auch wirklich einer der friedlichsten und zugleich fröhlichste Hund. Vor allem wenn man bedenkt das er fast sein Leben lang im Käfig eingesperrt war. Wenn es im hohen Alter passiert wäre. Oder anders wie. Aber nach so kurzer Zeit endlich Freiheit und ein schönes Leben und dann so je und so mies da herausgerissen...einfach nur unfair und mies. Ich muss mich extrem zurückhalten. Das wird aber auch noch ein Nachspiel haben. Ganz sicher. Aber natürlich müssen wir da nun erst mal weg ziehen. Zum Schutze meiner Freundin und unseren anderen Tieren.

Sorry, bin auf Arbeit kurz vor Feierabend, musste etwas schneller tippen.

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Montag, 2. Juli 2018, 18:58

Das hört sich ja schrecklich an.
Ich kann echt nicht glauben das es solche Arschlöcher auch dort gibt und die ihre Wut immer an Schwächeren auslassen müssen.
So etwas ist einfach nur armselig und erbärmlich und ich hoffe das diese abartigen Menschen auch eine ganz fürchterliche Strafe für ihr Handeln irgendwann bekommen.

Es ist auch wirklich sehr schrecklich für euren armen Hund da er ja erst bei euch sein Leben richtig geniessen konnte. :(

Ich wünsche euch trotzdem viel Kraft für die Zukunft und das ihr dort so schnell wie möglich wegkommt.

Jooon

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3

Montag, 2. Juli 2018, 19:16

Mein Hunde wurde vor 4 Wochen von Nachbarn so geschlagen, dass er nicht mehr gehen konnte. Die kennen den Hund und wissen zu welchem Haus er gehört.
Entwicklungsland. Mehr will ich dazu nicht mehr sagen.

TanduayIce

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4

Montag, 2. Juli 2018, 20:20

Auch ein Grund, warum ich nie dort dauerhaft leben könnte....meine Hunde sind mir heilig :floet
Signatur von »TanduayIce«
Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

McTan

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5

Montag, 2. Juli 2018, 20:47

Tut mir sehr leid, wirklich. :(
Ich liebe Tiere und Hunde ganz besonders. Aus dem Grund habe ich auch keine mehr in Phils.
Mehr darf ich gar nicht schreiben, denn sonst droht Forensperre.

McTan

Digger

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6

Montag, 2. Juli 2018, 22:39

Unser Hund wurde vor 3 Jahren scheinbar von einem Trycicle angefahren-der Fahrer stach ihm dann noch eine Zaunlatte in den Bauch.Unser Hund schleppte sich noch mit heraushängenden Därmen zu uns nach Hause - sein Sterben dauerte eine Stunde - der Tierarzt den wir angerufen hatten um den Hund einzuschläfern kam nach 3 Stunden.Meine Meinung über diese Menschen darf ich hier nicht öffentlich kundtun.Da wir dort ein eigenes Haus haben, können wir uns nicht so revanchieren wie wir gerne möchten-jedenfalls jetzt noch nicht-gut Ding will Weile haben.
Digger
Signatur von »Digger«
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blutwurst

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7

Dienstag, 3. Juli 2018, 09:13

Das überrascht mich leider überhaupt nicht. So hart es klingt, ich halte es mittlerweile noch maximal 2 Wochen in diesem Land aus....nur Urlaub, versteht sich.

heirip

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8

Dienstag, 3. Juli 2018, 14:41

Wenn man sich die " Tierliebe " auf den Philippinen ganz emotionslos anschaut,
wird man feststellen, dass es die gar nicht gibt.
Tiere sind minderwertige Lebewesen, die man ungestraft quaelen und toeten darf.
Ich hab das sogar in der eigenen Familie erlebt ( gebildete und nicht arme Leute ).
Auf Belehrungsversuche wird mit Erstaunen reagiert.
Ich bin wahrhaftig kein Tierschuetzer, aber da geht schon Manches unter die Haut.

9

Dienstag, 3. Juli 2018, 18:53

unfassbar
und für mich als Hundehalter herzzerreißend so eine Szene lesen zu müssen.

Ich habe allerdings auch mit Grauen von Fällen gehört
wo selbst an Menschen, auch eines Expats und Forumsmitglied,
kein Halt gemacht wurde.

unfassbar !!!
.
Signatur von »Uwe57«
»Erfahrungen sind unser eigentlicher Reichtum, weil man sie nie verlieren, sondern nur verschenken kann.
Und weil man sie sogar dann nicht verliert, wenn man sie verschenkt.«
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  • »elizaliz« ist weiblich

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10

Mittwoch, 4. Juli 2018, 04:35

Schrecklich was dir passiert ist!

Mir geht es jedesmal an die Nieren wenn ich miterlebe wie respektlos gegenüber anderen Lebewesen auf den Philippinen oft gedacht und gehandelt wird. Tiere sind tatsächlich gar nichts wert.

Aber es gibt auch Ausnahmen und ich glaube mit der jüngeren Generation kommt eine Tendenz, wenn auch nur eine kleine, zu einer veränderten Sichtweise. Ich habe ein paar Freunde, Filipinos und Filipinas, die sich für Tiere auf den Philippinen einsetzen, z.B. durch CARA Welfare Philippines.

Eine Freundin aus meinem Nachbarland Franken hat vor ein paar Jahren 7 Monate pleite in Manila ausgeharrt und auf die Papiere und Tests gewartet um ihren Boracay Straßenhund mit nach Deutschland nehmen zu können. Das ging durch die Medien damals und sie hat viel Zuspruch und Bewunderung, ja sogar Spenden, aus philippinischen Reihen bekommen.

http://lifestyle.inquirer.net/219243/loo…-aspin-boracay/

http://lifestyle.inquirer.net/273141/asp…e-life-germany/

Die Hoffnung stirbt zuletzt...
Signatur von »elizaliz«
it's more fun in the Philippines

11

Mittwoch, 4. Juli 2018, 10:24

Wenn man genauer schaut, gibt es tatsaechlich ein ganzes Netzwerk an Hunde-/Katzenliebhaber, die sich engagieren und helfen. Auch wir bekamen direkt Hilfe angeboten, inklusive Tierarzt der Nachts unentgeltlich unserem Asky die Nadel fuer den Tropf neu setzte.

Leider ist die Zahl der Leute die ihren Hund einfach 24/7 in den Kaefig oder die kurze Leine bei Wind und Wetter pferchen, ueberragend. Gefuehlt jeder zweite hat einen und geht so mit seinem Hund um.

Wir haben jetzt auch wieder zwei aufgenommen, aus einer Nachbar-Subdivision. Somit haben wir wieder drei Hunde. Und drei Katzen. Das machts ein bisschen einfacher da die einen ablenken und aufheitern. Aber staendig die Fenster geschlossen halten, backyard dauernd kontrollieren ob was rueber geworfen wurde usw. Das geht einfach nicht.

Auch ich muss mich zurueckhalten mit meiner Meinung ueber die hiesige Bevoelkerung. Ich schliesse mich da meiner Pinay Freundin mittlerweile an. Ich moechte mit den meisten Leuten hier nicht mal mehr sprechen. Mehr sag ich dazu nicht.

Bin schon am Ueberlegen ob Heiraten in HK und dann in den naechsten 1-2 Jahren nach D zurueckgehen nicht doch besser waere. In D moechte ich zwar eigentlich auch nicht leben, aber unter solchen Umstaenden denke ich doch darueber nach.
Wenn da nicht auch noch das Drama mit dem Ueberfuehren der Tiere waere. Auch das schreckt mich vor Rueckwanderung ab.

mangojo

Erleuchteter

  • »mangojo« ist männlich

Beiträge: 1 371

Registrierungsdatum: 18. August 2010

Über mich: Abmahnung am 29. Juli 2018, 15:32 erhalten

Beruf: Privatier ohne Rente, nie wieder Arbeitssklave für eine Firma ! Momentan leben wir in Frankreich

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12

Mittwoch, 4. Juli 2018, 10:32

Ich habe das auch schon öfters mitbekommen, dass sie vergiftete Leckeli über die Mauer werfen um den Wachhund auszuschalten.
Wir haben auch eine Mauer, weil wir keine streunenden Hunde ständig auf unserem Gelände haben wollen.
Villeicht sind Natodraht, Stolperfallen und Selbsschußanlagen doch besser statt ein Wachund. lol
Kleiner Scherz, nicht gleich wieder tierisch ernst nehmen.......................
Signatur von »mangojo«
Gruß Mangojo

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Es ist sinnlos für Arbeitnehmer in das Deutsche Rentensystem hunderttausende an Euros bis 67 einzuzahlen, weil Babyboomer und jünger alles über dem Freibetrag, entspricht fast der Grundsicherung, zu 100% versteuern und dazu noch Sozialabgaben zahlen werden müssen, den Rest holt sich die Pflege, rechne mal nach !

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Mittwoch, 4. Juli 2018, 10:50

Eines der großen Probleme dort...ein Hund ist leider nichts wert

Tja, so ist das in vielen asiatischen Ländern und speziell die Philippinen simd da, hinter den Chinesen, ziemlich übel! Ich liebe Hunde, aber während meiner Phill. Zeit hatte ich nicht einen....denn der Umgang dort mit Tieren speziell mit Hunden ist einfach nur grausam und hat mir oft die Zornesröte ins Gesicht getrieben. :476: :476:
Ich kann die Zahl der vergifteten, erschossenen, erstochenen, aufgehängten Hunde / Katzen von Expats nicht mehr zählen, welche mir erzählt wurden oder was ich selbst erlebte. Man sollte aber sehr vorsichtig sein, denn was man einem Tier antut, macht man auch oft beim "ungeliebten" Nachbarn! Also immer lächeln :floet

Auch das war ein Grund, aber bei weitem nicht der wichtigste, dieses Land irgendwann wieder zu verlassen. Und am Ende war das eine gute Entscheidung. Heute lebe ich glücklich mit Kindern und Hunden in einer anderen, wunderschönen Gegend dieser großartigen Welt und mache nur ab und an mal Urlaub auf den Phills. Damit lebe ich sehr gut
Signatur von »Goose«
Eine gute Landung ist eine, bei der du hinterher weggehen kannst. Eine phantastische Landung ist eine, bei der das Flugzeug noch einmal verwendet werden kann. Starten muss man nicht. Landen schon