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tbs

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  • »tbs« ist männlich

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Über mich: da gibts nicht viel drüber zu schreiben.

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51

Sonntag, 16. September 2018, 21:47

Zumindest hat das Auge HKG nicht getroffen aber dafür bekommt Macao und Zhuhai es richtig mit!

Was man so den Nachrichten entnimmt, gibt es sehr viele Schäden and Gebäuden wo durch den Wind Scheiben kaputt gegangen sind!

Und wie unvernünftig Leute sein können: Sie gehen auf die Strasse bei dem Wind!

Scheiben kaputt

Heute am Morgen

Jetzt wo der Wind etwas nachgelassen hat Kann man zumindest einmal raussehn was so los ist und der Victoria Hafen und Victoria Bay laufen über!
Also ich muss sagen, das ich jedesmal heidenfroh bin, wenn der Typhoon oben oder unten an Bicol vorbei geht.

ich klopf jetzt schon wieder wie blöd auf Holz für den nächsten Typhoon, der an uns vorüber geht.

tbs
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blackmamba

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52

Montag, 17. September 2018, 00:37

Hi,
im Nord Luzon Cauayan ist immer noch die Stromversorgung nicht widerhergestellt zumindest nicht in unserem Barangy. Wir konnten auch während und nach des Taifuns mit den verwanten Telefonieren. Erst als den Handys der Strom ausging war Funkstille.

Wenn ich die Bilder von Hongkong gesehen habe wundert es mich das unser Haus noch steht!

53

Montag, 17. September 2018, 01:06

Hong Kong hat es schon erwischt



Wenn ich die Bilder von Hongkong gesehen habe wundert es mich das unser Haus noch steht!


Nur hier wurde seit Mittwoch/Donnerstag wirkliche Vorbereitungen gemacht um den Effekt des Typhoons abzumindern. HKG ist ganz anders in der Infrastruktur aufgebaut. Alle Strom-, Wasser- und Kommunikation ist unterirdisch verbaut. Das wäre niemals möglich in den Philippinen.

Wenn man hier ein Hochhaus baut dann muss man ein Windmodell erstellen. Bis vor wenigen Jahren war es auf 200km/h ausgelegt, mittlerweile auf 250km/h und neue Vorschriften mit höherer Windgeschwindigkeit sind in der Diskussion.

Nur HKG ist nicht nur Hochhäuser und Einkaufsstraßen. In der ländlicheren Gegend, wie Sai Kung, New Territories sowie aus den sog. Outlaying Islands, hat es aus schwere Überschwemmungen gegeben.

Hier ein Video

Die gute Infrastruktur, die Vorschriften, die auch im Allgemeinen eingehalten werden und die guten Vorbereitungen haben eben dazu geführt, dass es weniger Schäden gibt.

Um 0545h wurde das Typhoon Signal no. 8 auf 3 runter gesetzt und die Aufräumungsarbeiten werden heute gross anlaufen.

Typhoon Mangkhut: recovery may take days as Hong Kong picks up pieces after mauling by monster storm

Macao hat es schlimmer erwischt dann die sind fast vom Auge getroffen worden.

Typhoon Mangkhut: 20,000 Macau households left without power after monster storm causes severe flooding in casino hub

Zum ersten Mal in der Geschichte wurden die Kasinos geschlossen. Macao hat aehnliche Vorschriften wie HKG jedoch die Einhaltung ist nicht so gut.

Und wenn man sieht in dem Video wie Leute mit der Eingangstür eines Kasinos kämpfen, weiß man, dass keine so guten Vorbereitungen waren.

In Zukunft müssen wir halt auf der Welt mit stärkeren Stürmen rechnen und uns dementsprechend vorbereiten. Jammern kann man immer hinterher, Vorbereitungen müssen halt vorher gemacht werden.

Nicht nur liegen die Philippinen schon seit Jahrhunderten im Typhoonbelt aber man hat daraus wenig gelernt und macht die gleichen Fehler seit Jahrhunderten!
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weltenbummler

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54

Montag, 17. September 2018, 10:30

Rettungsteams auf den Philippinen suchen im Schlamm nach Todesopfern

https://der-farang.com/de/pages/rettungs…ach-todesopfern

Milanium

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55

Montag, 17. September 2018, 10:44

Und wenn man sieht in dem Video wie Leute mit der Eingangstür eines Kasinos kämpfen, weiß man, dass keine so guten Vorbereitungen waren.

In Zukunft müssen wir halt auf der Welt mit stärkeren Stürmen rechnen und uns dementsprechend vorbereiten. Jammern kann man immer hinterher, Vorbereitungen müssen halt vorher gemacht werden.

Nicht nur liegen die Philippinen schon seit Jahrhunderten im Typhoonbelt aber man hat daraus wenig gelernt und macht die gleichen Fehler seit Jahrhunderten!


Macao:
Das Video mit der robusten Casinotüre belegt eigentlich schon daß man durchaus dem Sturm etwas engegensetzt und eigentlich vorbereitet ist: Nur - man sollte im Casino halt die Fenster (und sonstigen Türen) zu machen bevor man am Haupteingang jemanden einlässt...

Philippinen:
Seit Jahrhunderten haben wir regelässig Typhoone in den Philippinen. Man ist darauf eingestellt, investiert meist nur minimal in die Bauweise von Unterkünften - wozu auch - wenn's alle 5 jahre dann mal stärker weht ist sowieso wieder alles weggeblasen und/oder durch "fliegende Objekte" beim Aufschlag zerstört.

Also danach wieder alles auf die gleiche Art- und Weise einfach aufbauen und "bahala na"...

Wenn's dann mal elementar noch schlimmer läuft und wirklich alles weg ist, bleibt eigentlich immernoch die anschliessende Flucht nach Manila (der Stadt der großen Hoffnungen...)

Und so läufts ja auch seit Jahrhunderten und Manila wird immer größer...

Milanium
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immer bescheiden bleiben ! ...
laging manahimik ! ...

Perles

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56

Montag, 17. September 2018, 10:47

macht die gleichen Fehler seit Jahrhunderten!

Seit 40 Jahren besuche ich die Insel Calintaan (Heimatort meiner Frau) in der San Bernardino Strait zwischen Luzon und Samar. Die Kirche des Dorfes steht erhöht auf einem Abhang und ist somit total exponiert. Die Insel wurde in den letzten Jahrzehnten von mehreren Taifunen heimgesucht. Bei jedem stärkeren Taifun wird das Dach der Kirche weggerissen. Jedesmal wird das Dach in der gleichen Art und Weise mit grossen Dachvorsprüngen neu erstellt. Auch wird das Wellblechdach mit den bekannten Dachnägeln befestigt.

Es wäre ziemlich einfach, die Architektur zu ändern, die Dachvorsprünge wegzulassen oder stark zu verkürzen und das Dach mit massiven Schrauben zu befestigen. Klar wäre das um einiges teurer, aber immer noch billiger, als nach jedem Taifun ein neues Dach zu erstellen.

Man sagt zwar: "Durch Schaden wird man klug". Dies scheint aber auf den Philippinen nur bedingt zuzutreffen.

Einige Privatleute haben ihre neu erstellten Häuser nun so gebaut, dass das Dach dem Wind keine Angriffsfläche mehr bietet.

Gruss
Peter

57

Dienstag, 18. September 2018, 14:01

Man sagt zwar: "Durch Schaden wird man klug". Dies scheint aber auf den Philippinen nur bedingt zuzutreffen.

Das sieht das Deutsche rote Kreuz anders: "Die Menschen auf den Philippinen haben aus Haiyan gelernt. Gemeinsam mit den Helfern des Roten Kreuzes und anderer Organisationen wurden die Vorsorgemaßnahmen landesweit stetig verbessert und weiter entwickelt." https://www.drk.de/hilfe-weltweit/wo-wir…n-wiederaufbau/

Das ganze ist auch eine Frage des Geldes.

visayas
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„People change, things go wrong, shit happens and life goes on.“

Tricycle

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58

Mittwoch, 19. September 2018, 00:45

Einige Privatleute haben ihre neu erstellten Häuser nun so gebaut, dass das Dach dem Wind keine Angriffsfläche mehr bietet.
Hast Du Bilder davon? Würde mich wunder nehmen, wie die Häuser aussehen!