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Frank-T.

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1

Montag, 8. Oktober 2018, 19:57

Auswandern und Leben auf den Philippinen mit Kind...

@ll

Für euch zur Info Vorab

Habe zwei Bekannte, Er 34 ist verheiratet mit einer Philippina 31. Sie haben ein Kind 5 Jahre alt.

Sie möchte gerne wieder zurück auf die Philippinen, er möchte auch gerne dort leben ist aber noch am zögern. Nicht aus beruflichen Gründen, da kann er auch gut auf den Philippinen arbeiten in der IT-Branche . Er ist am zögern wegen dem Kind ( Schulbildungssystem auf den Philippinen )

1. Staatliche-Schulen ?
2. Private Schulen ? ( ca. 30.000,00 PHP bis 250.000,00 PHP Jahresgebühr ? )
3. Spätere Anerkennung der Abschlüsse
4. Anerkennung des Erlernten Berufs ( Ausbildung ) ?

Örtlich habe Sie sich noch nicht festgelegt wo Sie auf den Philippinen dann leben möchten. Beide sagten nur Sie möchten dann nur gleich am richtigen Ort ein Haus kaufen und nicht wieder in ein paar Jahren umziehen. Also sollten die passenden Schulen, Highschool, College, Universität im näheren Umland vorhanden sein.

Ich denke das sollten Sie sich gut überlegen und Sie sollten sich vorab gut informieren ( wo es welche Schulen gibt und welche Möglichkeiten diese bieten ).
Aber ob es überhaupt möglich ist das man versucht sich jetzt über etwas zu informieren was man erst in einigen Jahren in Anspruch nehmen möchte ( Schulen...) ?

Wie seht Ihr das mit dem Philippinische-Schulsystem im Vergleich mit anderen zbs. Deutschland ?
Lebt Ihr oder Bekannte von euch mit Kindern auf den Philippinen und könnt Ihr von euren oder deren Erfahrungen oder Kenntnissen schreiben ( Schulen...) ?

Ist vielleicht mal ein ganz anderes Thema wie die die an sonst hier so gestartet werden aber ich denke es könnte sehr Informativ werden. Würde mich über gute Infos von Euch sehr freuen und würde diese entsprechend meinen Bekannten zukommen lassen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Frank-T.« (8. Oktober 2018, 20:14)


Berni 2

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2

Montag, 8. Oktober 2018, 20:30

Ich lebe seit fast 13 Jahren hier, ohne Kinder, hätte ich schulpflichtige Kinder wäre ich nicht ausgewandert.

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3

Dienstag, 9. Oktober 2018, 00:10

Örtlich habe Sie sich noch nicht festgelegt wo Sie auf den Philippinen dann leben möchten. Beide sagten nur Sie möchten dann nur gleich am richtigen Ort ein Haus kaufen und nicht wieder in ein paar Jahren umziehen. Also sollten die passenden Schulen, Highschool, College, Universität im näheren Umland vorhanden sein.

Sofort ein Haus zu kaufen halte ich für sehr gewagt.
Ich würde erst mal ankommen wollen, mich in aller Ruhe umschauen und erst mal zur Miete wohnen.
Kaufen kann man immer noch.

Zum Schulsystem gibt es hier viele Threads.
Ich habe keine Kinder und möchte daher dieses Thema lieber denen überlassen, die ihre Kinder hier aufwachsen lassen, bzw. wegen ihrer Kinder zurück gegangen sind.

TanduayIce

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 08:02

Wir haben hier etliche Schulthreats, wirf mal die "Suche" an.....

Es bleiben einem ja dann eigentlich nur die Großräume Manila / Cebu....will man dort leben? Das Schulsystem ist i.d.R. unterirdisch (auch wenn mein Freund hier gleich wieder loswettern wird :floet )....wenn dann muss man eine gute internatonale Privatschule suchen, die kostet natürlich richtig Geld!
Dazu kommt ja noch die schlechte medizinische Infrastruktur (kaum vernünftiges Notfallsystem) , die "schlechte" Luft in den Großstädten und die entsprechend höhere Kriminalität dort....will man ein Kind dort aufziehem?? Für uns kam das nicht in Frage und die meisten Bekannten lehnen das auch ab und haben spätestens wenn die Kinder schulpflichtig wurden, dort die Zelte abgebrochen!
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Sirius12

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 09:18

Nachdem meine Frau Probleme hatte in Europa zu leben, sind wir nach 3 Monaten wieder zurück auf die Philippinen.

Die Stieftochter war schon 6 Jahre alt, musste also dringend in die Schule. Zuerst in die sogenannte Vorschule in Mindanao, und dann 1. Klasse Grundschule in Manila. Wir haben die Tochter in einer Privatschule in Pasay City angemeldet. Angeblich die beste. Schulgeld ist ca. 50.000 Peso pro Jahr. Der Sohn ist nun 2 Jahre - hat noch etwas Zeit.

Im Gegensatz zur Vorschule in Mindanao, wo sie nicht viel gelernt hast, wird hier meiner Meinung nach echt etwas gefordert und gelernt.
Die Deutsche Schule, die sicher die beste Alternative wäre ist von den Kosten sehr hoch.

Manila ist sicher nicht perfekt, da sehr schlechte Luft, viel Lärm, Zuviel Verkehr. Sicher fühlen wir uns hier.

Wir prüfen nun alle 2 Jahre, ob unsere Zukunft hier ist, oder ob unsere Zukunft in Europa sein wird.

Grüße Sirius

StephanX

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 11:54

Wir haben hier etliche Schulthreats, wirf mal die "Suche" an.....


Wobei das Thema so heiß und interessant ist, dass man es immer wieder neu aufgreifen sollte. Außerdem mal eine andere Linie als immer Rentner etc. :floet

Für uns kam das nicht in Frage und die meisten Bekannten lehnen das auch ab und haben spätestens wenn die Kinder schulpflichtig wurden, dort die Zelte abgebrochen!


Ich habe es lange rausgeschoben und bin froh, noch die Kurve bekommen zu haben, vom Alter her. Ich weiß, dass es richtig war. Am Anfang geht es noch, dann gar nicht mehr.

Wenn man mit Kindern im schulpflichtigen Alter auf den Philippinen bleibt oder gar hinzieht, dann stellt man auf Dauer die eigenen Interessen in den Vordergrund und redet sich das mit Schule schön. Das kann man machen, ändert aber nix an den Fakten.
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Dienstag, 9. Oktober 2018, 11:54

Nachdem meine Frau Probleme hatte in Europa zu leben, sind wir nach 3 Monaten wieder zurück auf die Philippinen.


Welche Probleme?
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yannic

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 12:44

Deutsche Schule Manila von 325.000 - 460.000 Pesos plus plus plus, das ist doch guenstig, das ist das mindeste was man fuer seine Kindern tun sollte, kann man sich das nicht leisten sollte man lieber in Europa bleiben.

In anderen Laendern kosten internationale Schulen teilweise 30-35.000 Euro pro Jahr schon ab Grundschule 1. Klasse.

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 13:37

Welche Probleme?



Heimweh. Heimweh. Heimweh

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 13:52





Zitat von »StephanX«



Welche Probleme?



Heimweh. Heimweh. Heimweh


Oha....
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Dienstag, 9. Oktober 2018, 14:51

Heimweh. Heimweh. Heimweh


Das wäre für mich kein Grund auf die Phills auszuwandern....es sei denn ich will es auch zu 100%
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Dienstag, 9. Oktober 2018, 15:19

Heimweh. Heimweh. Heimweh


Das wäre für mich kein Grund auf die Phills auszuwandern....es sei denn ich will es auch zu 100%


Könnte jetzt sagen, dass wir da auch schon einen Thread hatten... Beziehung und so, aber gewisse Themen gleichen sich halt....
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13

Dienstag, 9. Oktober 2018, 16:16

Erst einmal danke für die bisherigen Antworten / Meinungen von euch.

Was die sogenannten " Internationalen Schulen " angeht habe ich gelesen das es einige Schulen gibt die dafür bezahlen das sie sich Internationale Schule nennen dürfen. Weiß jemand von euch etwas darüber ?

Was das Haus kaufen angeht habe ich den beiden auch gesagt das würde ich erst einmal lassen und nur mieten. Denn ich denke man sollte sich Zeit dafür nehmen wenn man ein Haus kaufen möchte, man möchte sich ja darin wohl fühlen und es soll dann für länger sein. Habe Ihnen gesagt das Sie sich zuerst etwas mieten sollen und dann schauen ob nicht so weit weg von den Schulen vielleicht etwas außerhalb ein haus finden das ihnen zusagt.




Deutsche Schule Manila von 325.000 - 460.000 Pesos plus plus plus, das ist doch guenstig, das ist das mindeste was man fuer seine Kindern tun sollte, kann man sich das nicht leisten sollte man lieber in Europa bleiben.

In anderen Laendern kosten internationale Schulen teilweise 30-35.000 Euro pro Jahr schon ab Grundschule 1. Klasse.

Denke Sie können es sich leisten, er allein schon hat ein gutes dreistelliges Jahreseinkommen, sie verdient auch noch aber ob sie dann auf den Philippinen arbeiten wird wissen sie noch nicht.


Es bleiben einem ja dann eigentlich nur die Großräume Manila / Cebu....will man dort leben? Das Schulsystem ist i.d.R. unterirdisch (auch wenn mein Freund hier gleich wieder loswettern wird )....wenn dann muss man eine gute internatonale Privatschule suchen, die kostet natürlich richtig Geld!
Dazu kommt ja noch die schlechte medizinische Infrastruktur (kaum vernünftiges Notfallsystem) , die "schlechte" Luft in den Großstädten und die entsprechend höhere Kriminalität dort....will man ein Kind dort aufziehem?? Für uns kam das nicht in Frage und die meisten Bekannten lehnen das auch ab und haben spätestens wenn die Kinder schulpflichtig wurden, dort die Zelte abgebrochen!


Gibt es wirklich nur in Manila & Cebu gute Schulen ? :dontknow :denken

Was die Medizinische Versorgung angeht, es ist Ihnen bewusst das die nicht so ist wie in Deutschland aber auch nicht katastrophal. Man muss gewisse Abstriche machen das ist wohl jedem klar der dorthin auswandert.
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14

Dienstag, 9. Oktober 2018, 16:35

Man muss gewisse Abstriche machen

Wer bei seinen Kindern Abstriche macht, hätte sich besser keine angeschafft :floet

Nicht aus beruflichen Gründen, da kann er auch gut auf den Philippinen arbeiten in der IT-Branche

Um sein "hohes" Einkommen zu halten braucht er ja vermutlich eine Arbeitsgenehmigung (die soll es für Ausländer nicht so einfach geben) und eine sehr schnelle Internetverbindung...auch hier geht i.d.R. nur Großstadt
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Frank-T.

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 17:03

Zitat von »Frank-T.«
Man muss gewisse Abstriche machen


Wer bei seinen Kindern Abstriche macht, hätte sich besser keine angeschafft


Sorry aber wenn das alle so sehen würden dann müssten die Philipinos schon ausgestorben sein.

Klar ist das die Medizinische Versorgung nicht so ist wie in Deutschland aber so schlecht ist sie auch nicht. Ich selbst hatte wie ich auf den Philippinen war Gesundheitliche Probleme und es war auch keine Kleinigkeit. Musste ins Krankenhaus und wurde über einen gewissen Zeitraum behandelt. Habe mir dann später alle Untersuchungsberichte mitgeben lassen und bei der Rückkehr zuerst meinem Hausarzt und dann den Fachärzten übergeben. Er / Sie ist/ sind dann alles durchgegangen und Sie haben dann Untersuchungen angesetzt alles noch einmal gescheckt. Es war / ist nun alles wieder in Ordnung. Also ich kann sagen das es da auch gute Ärzte gibt die wissen was sie machen.



Zitat von »Frank-T.«
Nicht aus beruflichen Gründen, da kann er auch gut auf den Philippinen arbeiten in der IT-Branche

Um sein "hohes" Einkommen zu halten braucht er ja vermutlich eine Arbeitsgenehmigung (die soll es für Ausländer nicht so einfach geben) und eine sehr schnelle Internetverbindung...auch hier geht i.d.R. nur Großstadt

Was die Arbeitserlaubnis angeht das würde dann von der Firma geregelt werden ( Firma arbeitet Weltweit ), da gibt es wohl gewisse bestehende Verträge die dieses ermöglichen.


Sie haben auch angesprochen das es ja auch möglich wäre während der Woche in der Stadt zu wohnen und am Wochenende außerhalb.
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StephanX

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 18:11

@ Frank-T


Sorry aber wenn das alle so sehen würden dann müssten die Philipinos schon ausgestorben sein.


Nee. Poppen und gebaeren koennen die...

Wir reden aber ueber Ausbildung und Perspektiven.

Was bleibt da als Filipino?
*
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Dienstag, 9. Oktober 2018, 18:45

Sorry aber wenn das alle so sehen würden dann müssten die Philipinos schon ausgestorben sein.

Die haben ja jede Menge "Gottvertrauen" und sterben dann halt...und auch ein Kind stirbt dann eben, weil "Gott" es so wollte! Ich, als "nicht Gottesfürchtig" könnte damit nicht so leicht leben.....und ich weiß wo von ich rede!



Klar ist das die Medizinische Versorgung nicht so ist wie in Deutschland aber so schlecht ist sie auch nicht.

Während meiner Zeit in den Phills starb das Kind eines US - Nachbarn an den Folgen eines Fahradunfalls, weil der Krankenwagen nicht kam und man erst nach Stunden ins Hospital kam (trotz genügend Geld) und dort erst das finanzielle geregelt werden musste, bevor ein Doktor kam- dasKind verreckte inzwischen in den Armen der Mutter....mein Schwager verlor ein 3 jähriges Kind an "Fieber", weil er ebenfalls nicht schnell genug ins Hospital kam und der örtliche Arzt ein Quacksalber war.....muss aber jeder selber wissen! Ich selbst war einmal dort im Hospital und es war nicht der Hit, um das freundlich auszudrücken (trotz guter PKV und Platin CC)! Nicht umsonst gehen die, welche es sich leisten können nach HK, BKK oder Singapur, wenn etwas ansteht!
Mein Kind ist mir zu wertvoll, um es auf Versuche ankommen zu lassen, nur weil

Zitat

Sie möchte gerne wieder zurück auf die Philippinen
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Dienstag, 9. Oktober 2018, 20:46

Wenn wir die Entscheidung treffen müssten, würde sie wohl anders ausfallen. Mir gefällt zwar Deutschland immer weniger von Tag zu Tag, aber ich würde auch wollen das mein Kind ein gutes Leben später hat und dafür braucht es einen guten Start, gute Schulen....
Es müsste aber auch nicht unbedingt Deutschland sein. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich hatte euch um eure Meinung gefragt was Ihr davon haltet mit Kind auf die Philippinen auszuwandern, da es Bekannte von mir vor haben.

Sie sieht es wohl mit ganz anderen Augen da Sie dort aufgewachsen ist und etwas aus Ihrem Leben gemacht hat. Sie sagt es ist nicht leicht gewesen aber es geht wenn man es wirklich möchte. Er ist da offen und meint das wenn es die entsprechenden Schulen gibt und diese Schulen... auch das erbringen was sie versprechen / anbieten. Das dann das Kind keinen Nachteil hätte wenn es auf den Philippinen aufwachsen würde. Ob das von beiden nur schön Gerede ist kann ich nicht beurteilen denke dafür muss man schon ein paar Jahre auf den Philippinen gelebt haben um das beurteilen zu können.

Deswegen habe ich ja auch dieses Post erstellt und euch gefragt um eure Meinungen zu hören.

Was die Medizinische Versorgung angeht, die kann noch so gut sein aber das sagt noch lange nicht das ein Kind oder ein Erwachsener überlebt wenn etwas passiert. Auch ich spreche aus Erfahrung habe meine Tochter vor 27 Jahren durch einen Unfall verloren. Es ist auch in Deutschland nicht immer möglich schnell Hilfe zu holen oder den Rettungsdienst zu verständigen.

Aber ich sage mir auch mit der Medizinischen Versorgung / Erstversorgung und dem ganzen System in Deutschland ist die Chance bedeuten größer als auf den Philippinen zur Zeit. Wenn man die Entscheidung nur für sich trifft so ist es etwas ganz anderes als wenn man diese Entscheidung für andere mit treffen muss. ( Meine Meinung )

Ich würde gerne noch von weiteren von euch hören / lesen wie Sie es sehen, hoffe das der Eine oder die Andere * ;) dazu noch etwas sagt / schreibt.
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Dienstag, 9. Oktober 2018, 21:04

Es müsste aber auch nicht unbedingt Deutschland sein.

Da stimme ich dir zu

Er ist da offen und meint das wenn es die entsprechenden Schulen gibt und diese Schulen... auch das erbringen was sie versprechen / anbieten. Das dann das Kind keinen Nachteil hätte wenn es auf den Philippinen aufwachsen würde.

Na ja, gibt eher sehr begrenzt, wenn man dann internationale Anerkennung wünscht, um seine Kinder auf ein "gutes" Leben außerhalb der Phills vorzubereitent! Nicht umsonst schicken die Filipinos der oberen Mittel / Oberklasse ihre Kinder sehr oft nach Australien, NZ, USA, UK, Singapur usw. auf Schulen und Universitäten!

Hat man natürlich vel Zeit, wohnt in der Nähe einer der großen Städte kann es klappen. Das muss am Ende jeder selbst entscheiden! Zu Schule kommt ja auch noch das restliche Umfeld dazu, um entsprechend aufzuwachsen....Freunde, Familie, Nachbarn usw......
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20

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 01:37



Ich würde gerne noch von weiteren von euch hören / lesen wie Sie es sehen, hoffe das der Eine oder die Andere * ;) dazu noch etwas sagt / schreibt.



Ich habe mir seit längerer Zeit dieselben Fragen zum Auswandern auf die Phils gestellt.

Werde es machen, auch mit 3 jährigem Kind.

Keiner von uns ist in Deutschland glücklich, das haben wir nun 3 Jahre ausprobiert. Aktuell graust es mir sogar jedes mal etwas ein ich zurück komme, sowie vorgestern... Auch ist es für mich beruflich vorteilhaft auf die Philippinen zu ziehen, bevor ich ständig hin und herfliege.

Eine gute Schulbildung ist für ein Kind auf den Philippinen zumindest möglich, welche Schule genau, darüber mache ich mir die nötigen Gedanken wenn es an der Zeit ist.

Generell geht es Kindern dort am Besten wo es den Eltern am Besten geht.


Die Dinge sind doch nie so wie sie sind, sie sind das, was man draus macht. :yupi
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21

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 06:58

Thema Auswandern.
Es kommt immer auf die einzelnen Begebenheiten an. Einen soliden finanzieller Backround würde ich empfehlen, ist aber bei jungen Auswanderern auch nicht so wichtig wie bei Alten. Ganz wichtig halte ich eigene Flexibllität und bereit sein auf europäische Standarts zu verzichten. Um einem raschen Abbruch der Auswanderung vorzubeugen, halte ich für ratsam, daß man sich in seinem privaten Umfeld wohl fühlt. Bei mir ist das z.B. verbunden mit eigenem Haus, das auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist, in dem ich mich pudelwohl fühle. Somit fange ich schon mal 50% meiner Zeit ab, in der keine Unwohlheit aufkommen könnte, und die andere Zeit verbringe ich nur mit Aktivitäten, die ich auch tun will, somit sind meine Zeiten, in denen Unzufriedenheit aufkommen könnte doch sehr begrenzt.
Meine Auswanderung wurde mit langer Hand vorbereitet, und war nie nur ein kurzer Anflug von irgendwelchen temporären Begebenheiten die dieses beinflußt haben. Bin schon länger in diesem Forum, und verfolgte schon so manche Geschichten, und stelle immer wieder fest, so schnell und unvorbereitet wie sie gekommen sind, so schnell und unvorbereitet gehen sie auch wieder.
Thema Schule.
Ich kenne insgesamt 4 Jugendliche, alle hier geboren, oder seit dem Vorschulalter in Deutschland lebend, haben hier die Schule und Ausbildung absolviert. Es ist nicht einer darunter, der über einen Hauptschulabschluß hinausgekommen ist, ob es sich bei den Vieren, gelohnt hätte, aus diesem Grund auf eine Auswanderung zu verzichten, bezweifle ich doch sehr. Sollte aber unter euren Kindern lauter Doktoren sein, und kein Geld für eine gute private Ausbildung auf den Philippinen nicht vorhanden sein, dann würde ich Deutschland als Standort auch vorziehen.

22

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 10:05

Er ist am zögern wegen dem Kind ( Schulbildungssystem auf den Philippinen )

Und da zögert er zu Recht und ich kann ihm nur empfehlen es abzublasen!

Wir haben ja 2 Kinder auf den Philippinen bekommen, ich lebte runde 10 Jahre dort und uns ging es super gut....es war nie geplant dort abzuhauen! Dann, als der "Große" ca. 3 Jahre alt wurde, ging die Information über Schulen los. Wir klapperten bestimmt 1 Dutzend Schulen ab, dazu etliche Universitäten. Es war nahezu alles Mist! Selbst teure Internate lehrten kaum vernünftig...Alles was einigermaßen brauchbar war (weit entfernt von dem was ich erwartete), gab es nur in Manila, Cebu und Dumaguete! Alles nichts, wo ich leben wollte.....das sind nicht "meine" Philippinen! Geld und persönliche Zeit spielte bei uns übrigens wirklich keine Rolle. Meine Frau hatte es ja von vorneherein gesagt, dass wir die Phills verlassen müssen wenn die Kids alt genug sind. Sie und ihre Brüder gingen in UK, USA, Austraöien und NZ zur Schule bzw. Uni!

Also machte sich der Plan breit, spätestens mit begin der Schule die Phills zu verlassen. Dann starben kurz hintereinander 2 Kinder in der Nachbarschaft durch die Unfähigkeit des dortigen Personals, fehlendem Rettungssystem und wir flohen von den Phills um den Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen! Auch wenn ich auf den Phills immer glücklich war, ist das kein Land für Kinder...so wie ich Kinder aufziehen möchte!

Muss aber jeder selber wissen, ob er sich auf Kosten der Kids selbst verwirklichen will! :floet

Generell geht es Kindern dort am Besten wo es den Eltern am Besten geht

Das muss man sich selbst einreden, sonst geht es ja nicht :floet
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23

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 10:15

Er ist am zögern wegen dem Kind ( Schulbildungssystem auf den Philippinen )

Und da zögert er zu Recht und ich kann ihm nur empfehlen es abzublasen!

Wir haben ja 2 Kinder auf den Philippinen bekommen, ich lebte runde 10 Jahre dort und uns ging es super gut....es war nie geplant dort abzuhauen! Dann, als der "Große" ca. 3 Jahre alt wurde, ging die Information über Schulen los. Wir klapperten bestimmt 1 Dutzend Schulen ab, dazu etliche Universitäten. Es war nahezu alles Mist! Selbst teure Internate lehrten kaum vernünftig...Alles was einigermaßen brauchbar war (weit entfernt von dem was ich erwartete), gab es nur in Manila, Cebu und Dumaguete! Alles nichts, wo ich leben wollte.....das sind nicht "meine" Philippinen! Geld und persönliche Zeit spielte bei uns übrigens wirklich keine Rolle. Meine Frau hatte es ja von vorneherein gesagt, dass wir die Phills verlassen müssen wenn die Kids alt genug sind. Sie und ihre Brüder gingen in UK, USA, Austraöien und NZ zur Schule bzw. Uni!

Also machte sich der Plan breit, spätestens mit begin der Schule die Phills zu verlassen. Dann starben kurz hintereinander 2 Kinder in der Nachbarschaft durch die Unfähigkeit des dortigen Personals, fehlendem Rettungssystem und wir flohen von den Phills um den Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen! Auch wenn ich auf den Phills immer glücklich war, ist das kein Land für Kinder...so wie ich Kinder aufziehen möchte!

Muss aber jeder selber wissen, ob er sich auf Kosten der Kids selbst verwirklichen will! :floet


Ja und Ja und Ja! Bei wohl keinem Thema sind wir so nah beieinander und das aus Erfahrung.

Hinzu kommt generell das kulturelle Umfeld, die eingeschränkte Sicht auf die Welt und das von der Betonung her furchtbare oder grammatikalisch (Did went...) gar falsche Englisch, auch bei Lehrern, die geben es sogar weiter. Alles gut für die Philippinen, aber nicht für Jobs in der Welt, OFWs ausgenommen.


Generell geht es Kindern dort am Besten wo es den Eltern am Besten geht

Das muss man sich selbst einreden, sonst geht es ja nicht :floet


Ganz falsch ist es nicht, aber es gibt Grenzen. Und jetzt drehe ich das mal um: Wenn die Kinder eine schlechte Ausbildung bekommen, wie können sich die Eltern dann wohlfühlen?

Allerspätestens mit 10 Jahren wird die Malaise offensichtlich.
*
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24

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 10:30

Habe zwei Bekannte, Er 34 ist verheiratet mit einer Philippina 31. Sie haben ein Kind 5 Jahre alt.

mit einem Kind, das bald zur Schule muss, würde ich nicht auf die Philippinen auswandern.
Anscheinend sind beide noch jung, also im arbeitsfähigen Alter, das kann auch zum Problem werden.
Mein Rat, bleibt in D, bis das Kind auf eigenen Füßen steht und wandert dann aus,
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25

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 10:55






Zitat von »Goose«







Zitat von »elizaliz«



Generell geht es Kindern dort am Besten wo es den Eltern am Besten geht

Das muss man sich selbst einreden, sonst geht es ja nicht


Ganz falsch ist es nicht, aber es gibt Grenzen. Und jetzt drehe ich das mal um: Wenn die Kinder eine schlechte Ausbildung bekommen, wie können sich die Eltern dann wohlfühlen?

Allerspätestens mit 10 Jahren wird die Malaise offensichtlich.
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Wenn man aber nun nicht irgendwo in der Pampa lebt, wieso ist es dann zwingend der Fall dass die Kinder eine schlechte Ausbildung bekommen? a) hängt eine gute Schulbildung auch immer noch vom Kind ab und nicht nur von der Schule und b) stellt ihr wirklich eure eigene Ausbildung über JEGLICHEN phil. Schulabschluss?

Ich habe z.B. kürzlich einen Studenten in Manila getroffen, der konnte mehr erzählen über politische Systeme in Europa als höchstwahrscheinlich einige deutsche Abiturienten.... :floet

Es geht ja nicht um Durchschnitt, sondern Möglichkeiten... und die sind da, auch auf den Philippinen!








Hinzu kommt generell das kulturelle Umfeld, die eingeschränkte Sicht auf die Welt und das von der Betonung her furchtbare oder grammatikalisch (Did went...) gar falsche Englisch, auch bei Lehrern, die geben es sogar weiter. Alles gut für die Philippinen, aber nicht für Jobs in der Welt, OFWs ausgenommen.








Hmmm... kulturelles Umfeld: sehe ich keinen Verschlechterungsgrad zu DE.
Eingeschränkte Sicht auf die Welt: Kommt drauf an wo man sich bewegt.... Ich behaupte dass die ebenfalls in einer deutschen Kleinstadt nicht besser ist. Mir fehlt hier definitiv der Horizont!
Falsches Englisch: Hast du schon mal einen deutschen Durchschnitts- Schüler englisch reden hören ???





Alles was einigermaßen brauchbar war (weit entfernt von dem was ich erwartete), gab es nur in Manila, Cebu und Dumaguete! Alles nichts, wo ich leben wollte.....das sind nicht "meine" Philippinen!



Meine schon... und in 1-2 Stunden Flugzeit bin ich überall wo ich sein muss und will.... :D


Je älter die Kinder desto schwieriger wird es mit dem Auswandern... bereuen würde ich es, würde ich hier bleiben und mich, meinen Sohn als Vorwand, in ein Leben zwingen, das nicht meines ist.

Man verbaut niemandem einen Weg, nur weil man nicht das tut was alle anderen tun... ganz im Gegenteil. ;)
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26

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 11:15

@Goose...volle Zustimmung

hängt eine gute Schulbildung auch immer noch vom Kind ab und nicht nur von der Schule

Nur ganz bedingt....wenn die Lehrer schlecht sind, kann auch der "Hochbegabte" nichts werden...singen, tanzen, Religon, Heldenverehrung und 123 Feiertage / Jahr + etliche MOnate Ferien ersetzen keine Mathematik, Physik, Englisch und Allgemeinbildung :floet


stellt ihr wirklich eure eigene Ausbildung über JEGLICHEN phil. Schulabschluss?

Ja

Ich habe z.B. kürzlich einen Studenten in Manila getroffen, der konnte mehr erzählen über politische Systeme in Europa als höchstwahrscheinlich einige deutsche Abiturienten.... :floet

Ausnahmen gibt es immer...ich kenne einen 3 jährigen, der spielt Chopin Nocturne - No 5 wie ein Konzertpianist...Aussagekraft gleich null! I.d.r. kennen 90% der Filipinos von Europa nur Eifelturm, Vatikanstaat und Venedig

und die sind da, auch auf den Philippinen!

Wenn du das sagst....Beispiele? International anerkannte philippinische Wissenschaftler?

Hmmm... kulturelles Umfeld: sehe ich keinen Verschlechterungsgrad zu DE.

Hmmm :denken Geringe Bildung, Religion, Utang, Armut, Einstellung das die Phills der Mittelpunkt der Erde sind??


Falsches Englisch: Hast du schon mal einen deutschen Durchschnitts- Schüler englisch reden hören ???

In Deutschland ist englisch auch nicht Amtssprache

bereuen würde ich es, würde ich hier bleiben und mich, meinen Sohn als Vorwand, in ein Leben zwingen, das nicht meines ist.

Vielleicht hätte man dann seinen Kinderwunsch überdenken sollen....muss aber tatsächlich jeder selbst entscheiden! Ist ja euer Leben....ich würde mich für meine Kinder tatsächlich verändern, auch wenn mir anderes besser gefällt

Man verbaut niemandem einen Weg, nur weil man nicht das tut was alle anderen tun... ganz im Gegenteil

Manchmal sieht man auch den Wald vor lauter Bäumen nicht!

Zum TE

Wenn ein IT´ler mit 6 stelligen Jahresgehalt in ein Entwicklungsland ziehen möchte, um seiner Frau zu gefallen....sollte er ganz genau an seine Kinder denken! Es gibt auch etliche andere "wunderschöne" Ländern, wo man besser leben kann als in Deutschland, aber ein deutlich besseres Umfeld für seine Kinder hat! Er kann es sich leisten :hi
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27

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 11:15

stellt ihr wirklich eure eigene Ausbildung über JEGLICHEN phil. Schulabschluss?
Solange das Kultusministerium BW einen phil. Highschoolabschluss, der ja bekanntlich zum Besuch einer Uni berechtigt, mit einem deutschen Hauptschulabschluss gleichsetzt, wird wohl doch einen Unterschied geben
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28

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 11:24

Hmmm ... wenn die Schulausbildung ueber allem steht, wieso dann nicht Singapur, Finnland, Schweiz, Libanon, Niederlande, Katar, Belgien, Estland, Hong Kong, Vereinigte Staaten .. etc ?(
siehe hier

Sackgesicht

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29

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 11:29

Falsches Englisch: Hast du schon mal einen deutschen Durchschnitts- Schüler englisch reden hören ???

Im Gegensatz zu den Philippinen ist Englisch in Deutschland aber keine Amtssprache.

Im Gegensatz zu der vorherrschenden Meinung sind die Englischkenntnisse auf den Philippinen nicht so gut wie angenommen wird. Man findet zwar beinahe überall jemand der etwas Englisch spricht, aber meistens reicht es nicht für eine vernünftige Konversation. Ausnahmen bilden die grösseren Städte oder OFWs die in gehobeneren Positionen im Ausland oder der Seefahrt gearbeitet haben. Nicht mal der Präsident spricht gutes Englisch und muss in seinen Reden immer Sätze oder Bemerkungen in Tagalog oder Visaya einflechten.

Gruss
Peter

StephanX

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30

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 11:31

Hmmm ... wenn die Schulausbildung ueber allem steht, wieso dann nicht Singapur, Finnland, Schweiz, Libanon, Niederlande, Katar, Belgien, Estland, Hong Kong, Vereinigte Staaten .. etc ?(
siehe hier

Sackgesicht


Richtige Frage! Von IT-Clustern mal ganz abgesehen.... :floet
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31

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 11:34

Falsches Englisch: Hast du schon mal einen deutschen Durchschnitts- Schüler englisch reden hören ???

Im Gegensatz zu den Philippinen ist Englisch in Deutschland aber keine Amtssprache.

Im Gegensatz zu der vorherrschenden Meinung sind die Englischkenntnisse auf den Philippinen nicht so gut wie angenommen wird. Man findet zwar beinahe überall jemand der etwas Englisch spricht, aber meistens reicht es nicht für eine vernünftige Konversation. Ausnahmen bilden die grösseren Städte oder OFWs die in gehobeneren Positionen im Ausland oder der Seefahrt gearbeitet haben. Nicht mal der Präsident spricht gutes Englisch und muss in seinen Reden immer Sätze oder Bemerkungen in Tagalog oder Visaya einflechten.

Gruss
Peter


Richtig. Maßstab sind hier Länder mit Englisch als "Muttersprache" und nicht Deutschland. Nach unten orientieren ist bequem, bringt aber nix.

Von der englischen Sprachkompetenz mal abgesehen ist die Ausbildung in Deutschland natürlich immer noch richtig gut. Ob man da leben möchte, ist dann wieder eine ganz andere Frage.
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32

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 12:03

Nur ganz bedingt....wenn die Lehrer schlecht sind, kann auch der "Hochbegabte" nichts werden...singen, tanzen, Religon, Heldenverehrung und 123 Feiertage / Jahr + etliche MOnate Ferien ersetzen keine Mathematik, Physik, Englisch und Allgemeinbildung

Gut dass du die Lehrpläne ALLER phil. Schulen studiert zu haben scheinst....
Okaaay. Auch mit phil. Schulabschluss kann man im Ausland studieren.
Ausnahmen gibt es immer...ich kenne einen 3 jährigen, der spielt Chopin Nocturne - No 5 wie ein Konzertpianist...Aussagekraft gleich null! I.d.r. kennen 90% der Filipinos von Europa nur Eifelturm, Vatikanstaat und Venedig

Lassen wir die Einzelfälle... aber reden wir auch nicht vom Durchschnitt.
Wenn du das sagst....Beispiele? International anerkannte philippinische Wissenschaftler?

https://www.rappler.com/science-nature/s…scientists-list
Hmmm Geringe Bildung, Religion, Utang, Armut, Einstellung das die Phills der Mittelpunkt der Erde sind??

Von welcher Schicht redest du? Undifferenzierte Betrachtungsweise.
In Deutschland ist englisch auch nicht Amtssprache

Hast du schon mal einen Ur-Bayer hochdeutsch reden hören?
Vielleicht hätte man dann seinen Kinderwunsch überdenken sollen....muss aber tatsächlich jeder selbst entscheiden! Ist ja euer Leben....ich würde mich für meine Kinder tatsächlich verändern, auch wenn mir anderes besser gefällt

Verändert habe ich mich schon, ich sehe mein Kind aber nicht als Einschränkung.
Manchmal sieht man auch den Wald vor lauter Bäumen nicht!

Solange ich nicht alles über einen Kamm schere....


Fassen wir zusammen:
Alle Filipinos (oder Kinder, die auf den Phils aufwachsen) sind im Vergleich zu uns Deutschen dumm, ungebildet und sprechen schlecht englisch....
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »elizaliz« (10. Oktober 2018, 12:16)


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33

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 12:46

Fassen wir zusammen:
Alle Filipinos (oder Kinder, die auf den Phils aufwachsen) sind im Vergleich zu uns Deutschen dumm, ungebildet und sprechen schlecht englisch....


nicht alle aber viele ja ;) hat ja auch schon einen Grund warum die Philippinen wirtschaftlich so schlecht dastehen oder sind wir Deutschen daran auch wieder schuld ? :D
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Ok, hier meine neue Signatur, ich hoffe die passt jetzt JEDEM!

X( :mauer :banned .... :dontknow ... :blöd ... :hi .. :lock

34

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 13:55

Ohhh

Wenn man aber nun nicht irgendwo in der Pampa lebt, wieso ist es dann zwingend der Fall dass die Kinder eine schlechte Ausbildung bekommen

Eben nicht. Außer den 3 genannten Großstädten bleibt nicht viel über

hängt eine gute Schulbildung auch immer noch vom Kind ab und nicht nur von der Schule

Eine gute "Schulbildung" hängt, das sagt der Name schon von der Schule ab....dazu kommt dann noch die Schule des Lebens, die Prägung! Auch die ist dort leider eher kontraproduktiv :floet

stellt ihr wirklich eure eigene Ausbildung über JEGLICHEN phil. Schulabschluss?

Ja, absolut

Gut dass du die Lehrpläne ALLER phil. Schulen studiert zu haben scheinst..

Aller nicht, genausowenig wie du! Aber ich habe mir etliche angeschaut, mit Lehrern diskutiert, wenn es denn möglich war (sind oftmals sehr eingebidet - eine (private Highschool der oberen Klasse) wollte mir erzählen, dass Germany in USA liegt :Rolf :Rolf )....ich wollte die Phills nicht verlassen! Wie ich schon sagte, gibt es auch ein paar brauchbare...aber nur in den Großstädten! Da wollte ich nicht leben

Okaaay. Auch mit phil. Schulabschluss kann man im Ausland studieren

Eben nicht immer...@cathbad hat schon darauf verwiesen und auch hier in Australien werden nur wenige Schulen anerkannt

https://www.rappler.com/science-nature/s…scientists-list

Rappler ist nunmal eine geile Ansage...aber der Kollege fragte nach "internationalen" Wissenschaftlern

Von welcher Schicht redest du? Undifferenzierte Betrachtungsweise.

ich kene i.d.R. nur Mittel / Ober und High Society....nahezu alle, die es sich finanziell leisten können, schicken Ihre Kids ins Ausland

ich sehe mein Kind aber nicht als Einschränkung

Ich auch nicht, aber als Herausforderung und neben der vielen Freude, die meine 3 Kinder machen sehe ich ihre Ausbildung und Vorbereitung auf ein gutes Leben als Aufgabe...als Hauptaufgabe! Darauf richte ich mein Leben aus...deshalb habe ich die Philippinen verlassen und auch Deutschland, als es aufgrund politischer Irrtümer zu Verwerfungen kam, die meine Familie persönlich belasteten. Glücklicherweise sind wir in der guten Position überall leben zu können!

Alle Filipinos (oder Kinder, die auf den Phils aufwachsen) sind im Vergleich zu uns Deutschen dumm, ungebildet und sprechen schlecht englisch

Alle mit Sicherheit nicht, garantiert nicht! Aber wenn man eine Weile dort gelebt hat, wird man auch schnell sehen (wenn man selbst nicht unterbelichtet ist), dass es nicht sehr viele kleine Einsteins dort gibt! Nicht umsonst ist die Nation Philippinen ein Entwicklungsland (Schlechte Bildung ist auch ein politisches Instrument, denn ein "dummes" Volk lässt sich leichter "lenken"...vergleiche zum Deutschland der heutigen Zeit sind durchaus gewollt ;) ......wobei man in D noch auf die guten privaten Bildungsträger ausweichen kann) und Deutschland, um bei deinem Beispiel zu bleiben, ganz vorne dabei!

nicht alle aber viele ja ;) hat ja auch schon einen Grund warum die Philippinen wirtschaftlich so schlecht dastehen oder sind wir Deutschen daran auch wieder schuld ? :D

So kann man es sehen!

Letztendlich muss jeder selbst sehen, wo er bleibt! Bei einem 6 - stelligen Jahreseinkommen + Kind würden mit 21 andere Länder einfallen
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35

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 14:09





Rappler ist nunmal eine geile Ansage...aber der Kollege fragte nach "internationalen" Wissenschaftlern





Der Vollständigkeit halber der Link auf den Rappler verweist, oder ist Singapur bzw. ganz Asien nicht "international"...:

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36

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 15:24

@ Elizaz

Ich denke du hast Deine Entscheidung schon getroffen. Also was diskutierst du hier dann noch?

Die Schulen auf den Philippinen die ich kennen lernen durfte sind unter aller Kanone. Ich hatte selber Kinder dort und mich mir Lehrern unterhalten. Danach zogen wir die Reißleine und sind nach Deutschland "ausgewandert". Alles andere ist Schönrederei.

Und Dein Link zu den "Wisenschaftlern" ist ein Witz. Hast du mal gelesen was die machen?

Mal ein paar Auszüge:

Zitat

"Yñiguez's studies contributed significantly to improving the Philippine sardine industry and managing red tide."

"Sese is an astrophysicist and an advocate of space research and development. He is spearheading what could be the Philippines' space research agency."

""Faultfinder" Perez contributed largely to the better understanding of fault lines and earthquakes in the Philippines."

"Ocampo developed guidelines for strategic sustainable practices in manufacturing companies. He significantly contributed to how industries could help address climate change."


Die einzige wo ich als "Forscherin" betiteln würde ist die Nummer 1 in der Liste:

Zitat


"Lucille Abad She developed a plant vitamin – an effective plant growth promoter using irradiated seaweeds. This research has also been recognized by the Japan-based Forum for Nuclear Cooperation in Asia."



Das hört sich eher nach Doktorarbeiten an. Waren die Filipinos nicht stolz drauf, dass einer von ihnen angeblich die Halogenlampe oder sowas erfunden hat?


Im Endeffekt ist es Deine Entscheidung. Du willst unbedingt auf die Philippinen koste es was es wolle. Deine Kinder werden die Leidtragenden sein, denn die Ausbildung ist dort nichts wert. Die Philippinen sind ein 3. Welt Land und das hat seinen Grund. Die Argumente die du raushaust habe ich schon hunderte male gehört. Die meisten haben es im Nachhinein bereut. In einem waren sich aber alle gleich: "Im Vorfeld wussten sie es besser".

Bin raus - viel Glück
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37

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 15:57

Es wurde in ein paar Antworten geschrieben,

" Das es bessere Länder gibt zum Auswandern " stimmt es wäre Ihnen auch bestimmt möglich in einem der Zahlreichen Länder. Job mäßig wie gesagt für Ihn bestimmt da die Firma Weltweit tätig ist.
Seine Frau, möchte zurück auf die Philippinen. Darum wollen sie auf die Phillipinen auswandern wenn Schule... & das Umfeld stimmt.

Ich denke es wird nur schwer umsetztbar sein wenn die Kinder eine wirklich gute Schulbildung bekommen sollen & später eventuell weiter studieren möchten.

Entsprechende Schulen nur in 2 oder 3 Großstädten dann in den Städten auch Leben, eventuell am Wochenende außerhalb.
Hm ich weiss nicht ob das dass wahre ist, also für uns wäre das nichts.

Mal sehen vielleicht sehe ich beide am Wochenende wieder und spreche mit ihnen wieder darüber. Werde Ihnen auch den Thread von hier mal zeigen.

Vielleicht kann Er Sie auch davon überzeugen das es nicht unbedingt die Philippinen sein müssen.
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38

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19:19

@partyevent du hast Recht, ich hab meine Entscheidung schon getroffen und ich hab's mir nicht leicht gemacht.


Jeder muss für sich (und seine Familie) den eigenen Weg finden.
Das würde ich auch den Freunden von @Frank-T. raten.

Eure Ratschläge in allen Ehren und ganz falsch sind sie ja auch nicht. Generell.
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39

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 20:02

@partyevent du hast Recht, ich hab meine Entscheidung schon getroffen und ich hab's mir nicht leicht gemacht.


Jeder muss für sich (und seine Familie) den eigenen Weg finden.
Das würde ich auch den Freunden von @Frank-T. raten.

Eure Ratschläge in allen Ehren und ganz falsch sind sie ja auch nicht. Generell.


Faktisch bin ich anderer Meinung, wie auch goose. Aber Du bist authentisch und machst Dein Ding. Das respektiere ich und bin deshalb raus.
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McTan

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40

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 20:59

Mich wundert ein wenig, dass bei Einigen das Kindswohl scheinbar erst mit dessen Erwerbstätigkeit anfängt.
Eine schöne Kindheit zu haben ist etwas sehr wertvolles.
Wo diese mit höherer Wahrscheinlichkeit stattfinden kann, sollte man bedenken.

Ich kenne mehrere Kinder von Expats, die in Phils aufgewachsen sind und dort ihre berufliche Ausbildung gemacht haben.
Einige sind nach D. gegangen und arbeiten da in guten beruflichen Verhältnissen.
Die Entscheidung der Eltern in Phils zu leben, bedeutet nicht auch "lebenslänglich" für die Kinder.


McTan

41

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 05:33

Ich Schließe mich wieder mal McTans Meinung an....mehr braucht man eigentlich nicht sagen.
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Alles wird gut :D

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zumba-pete

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42

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 07:56

Es ist nicht einer darunter, der über einen Hauptschulabschluß hinausgekommen ist


Hmm, ist vielleicht offtopic oder ein Kandidat für einen extra Thread, aber ich verstehe ehrlich gesagt die Geringschätzung eines Hauptschulabschlusses (ich meine damit den qualifizierenden Hauptschulabschluss) nicht. Seit wann ist ein Handwerk etwas Geringwertiges? Deutschland sucht händeringend Fachkräfte. Warum? Weil eben genau wegen dieser Geringschätzung eines Quali (und auch der Mittleren Reife) die Kinder in Richtung Gymnasium und Studium geprügelt werden (die, die eigentlich nicht dafür "geschaffen" sind, ich meine nicht die, die von der Intelligenz her das von alleine packen), und die anderen, die aus welchen Gründen auch immer Probleme haben, gar keinen Abschluss bekommen. Die goldene Mitte ist zu schwach besetzt!

Als meine Frau mit Sohn und Tochter vor gut 4 Jahren nach D kamen, kam der Sohn in eine Integrationsklasse einer Mittelschule, hat in 2 Jahren Deutsch gut gelernt und ist im deutschen Schulsystem inzwischen gut angekommen. Mitgebracht an schulischer Bildung hat er aus den Philippinen (dort 5 Jahre Semiprivatschule) exakt NICHTS. Mathematik auf Niveau eines Zweitklässlers (maximal), generelles Grundwissen: Fehlanzeige. Und das mit 10 Jahren. Dass er nicht dumm ist, zeigt, dass der in der abgelaufenen 8. Klasse inzwischen einen 2-er Schnitt geschafft hat. Selbst in Mathe stand er schon auf ner guten 3. Heuer macht er jetzt seine letzte Klasse und im Juli 19 dann seinen Quali.
Meine Frau musste sich von ihren Freundinnen in D ständig anhören: was? "NUR" Hauptschule? Der wird doch nie was! Wie kann man einem Kind sowas antun? Usw. usw. Wir habe da auch schon oft darüber geredet, aber zum Glück konnte ich sie davon überzeugen, dass ein guter Quali und eine folgende gute Berufsausbildung keineswegs in Richtung H4 führt, sondern eine Basis für eine solide Zukunft liefert. Ich behaupte: lieber ein guter Quali und ein gescheites Handwerk lernen, als ein Abi mit 3,xx und 2-mal Hängenbleiben oder so ähnlich.
Und dass man mit Quali es auch zu etwas Höherem bringen kann, zeigen Zig-Beispiele auch hier in D. Sowohl bei mir in der nächsten Umgebung als auch überregional mit vielen bekannten Beispielen.
Abgesehen davon habe ich lieber ein Kind, das eine glückliche Kindheit hat, in der es nicht mit Aufgaben konfrontiert wird, die nicht in die Kragenweite des Kindes passen. Der Wohlfühlfaktor spielt auch eine entscheidende Rolle, um Erfolg zu haben. Ich weiß noch wie heute, wie er damals gestrahlt hatte, als er seine erste "1" in Mathe (und auch Wochen später in Deutsch) heimgebracht hatte. Der daraus resultierende Motivationsschub war unbezahlbar!

P.S. Ich selbst habe an der Uni studiert, aber ich würde niemals von meinen Kindern dies fordern, wenn ich sehe, dass es keine Sinn macht. Auch meine eigenen Kinder aus erster Ehe haben beide "nur" mittlere Reife bzw. sind kurz davor, die Große hat heuer ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und verdient jetzt mit 19 Jahren gutes Geld. Alles ohne Stress, alles gut. Ich brauche keine Doktoren, Rechtsanwälte etc. Meine Kinder sollen glücklich sein, thats all.

Sorry für den Text, ich wollte nur mal eine Lanze für Kinder mit Quali brechen!

TanduayIce

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43

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 08:17

Mitgebracht an schulischer Bildung hat er aus den Philippinen (dort 5 Jahre Semiprivatschule) exakt NICHTS. Mathematik auf Niveau eines Zweitklässlers (maximal), generelles Grundwissen: Fehlanzeige. Und das mit 10 Jahren

Das ist es ja, was einige hier ansprechen! Die Qualität der schulischen Ausbildung dort ist i.d.R. schlecht, da hilft auch ein aufwachsen unter Palmen & Pollution nichts :floet ! Dein Beispiel zeigt es ganz gut....auch ein "kluges" Kind, lernt dort meist wenig.....dann bei guter Vermittlung von Lehrstoff in Deutschland zeigt sich seine "Klugheit"! Wie weit wäre der "Kleine" gekommen, wenn er von Anfang an die Chance auf "Bildung" gehabt hätte? Tolle Geschichte :clapping

PS: Niemand hat etwas gegen Hauptschule...sollte das Kind aber für "mehr" geeignet sein, sollte man dieses auch anstreben. Ich persönlich werde meinem Sohn die best mögliche Ausbildung ermöglichen
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Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

44

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 09:58

Mitgebracht an schulischer Bildung hat er aus den Philippinen (dort 5 Jahre Semiprivatschule) exakt NICHTS. Mathematik auf Niveau eines Zweitklässlers (maximal), generelles Grundwissen: Fehlanzeige. Und das mit 10 Jahren

Das ist es ja, was einige hier ansprechen! Die Qualität der schulischen Ausbildung dort ist i.d.R. schlecht, da hilft auch ein aufwachsen unter Palmen & Pollution nichts :floet ! Dein Beispiel zeigt es ganz gut....auch ein "kluges" Kind, lernt dort meist wenig.....dann bei guter Vermittlung von Lehrstoff in Deutschland zeigt sich seine "Klugheit"! Wie weit wäre der "Kleine" gekommen, wenn er von Anfang an die Chance auf "Bildung" gehabt hätte? Tolle Geschichte :clapping

PS: Niemand hat etwas gegen Hauptschule...sollte das Kind aber für "mehr" geeignet sein, sollte man dieses auch anstreben. Ich persönlich werde meinem Sohn die best mögliche Ausbildung ermöglichen



Das erleben wir gerade live mit wie die Kinder in der oberen Unterschicht aufwachsen, wie sie erzogen werden und was sie in der Schule lernen. Meine Schwiegermutter war überrascht das unser Bengel mit 22 Monaten schon selbstständig ißt, relativ gut sprechen kann (deutsch+english), das Alphabet kennt und seinen Namen mit Buchstaben legen kann (mit dem Stift malen geht aber irgendwie net motorisch...)
Im vergleich dazu unser Neffe dort der bei Schwiegereltern aufwächst mehr oder weniger, (7 Jahre alt) kann weder schreiben noch das Alphabet halbwegs zustande bringen, sich nicht vernünftig artikulieren, und kann nur mit den Fingern essen. Dabei ist der Bengel mit sicherheit nicht dumm soweit ich ihn kennen gelernt habe. ABER die Förderung durch die Familie und die Schule fehlt so gut wie komplett.
Und wenn ich das sehe was man alleine durch die Erziehung und Schulung Zuhause erreichen kann, seh ich das mit Kind auswandern auf die Philippinen nicht so eng, solange ich mir eine vernünftige Privatschule dort leisten kann.
Das ist was auch in DE meiner Meinung nach seit vielen Jahren im Argen liegt, das das private Umfeld miserabel geworden ist für Kinder, da tragen nicht nur die Schulen schuld an der Bildungsmisere sondern auch einen nicht unbeträchtlichen Teil auch die Eltern.

StephanX

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45

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 10:39

Dann muss ich doch noch mal...

Ich Schließe mich wieder mal McTans Meinung an....mehr braucht man eigentlich nicht sagen.


Ok, aber was hat er denn gesagt?


Mich wundert ein wenig, dass bei Einigen das Kindswohl scheinbar erst mit dessen Erwerbstätigkeit anfängt.


Das mit der Erwerbstätigkeit habe ich nicht verstanden, wer hat das gesagt?


Eine schöne Kindheit zu haben ist etwas sehr wertvolles.
Wo diese mit höherer Wahrscheinlichkeit stattfinden kann, sollte man bedenken.


Was ist eine "schöne" Kindheit? Das alles locker und easy ist? Nachdem mein Sohn Schulen in Europa kennengelernt hatte, fand er philippinische Schulen (privat) eher langweilig. Er hatte einen privaten Gitarrenlehrer und in der Schule sind die mit der Ukulele rumgehampelt. Ich könnte endlose Beispiele bringen... Und das war in der "besten" Schule der Region, mit "world class" education. Die dröge Weihnachtsfeier mit endlosem Gebete und flachem Gesinge war dann genug. Mehr Show als sonstwas.

So gesehen gebe ich Dir recht: Es gibt bestimmt auch Stämme im Amazonas, wo die Kindheit eigentlich "glücklich" ist. Und dann?


Ich kenne mehrere Kinder von Expats, die in Phils aufgewachsen sind und dort ihre berufliche Ausbildung gemacht haben.
Einige sind nach D. gegangen und arbeiten da in guten beruflichen Verhältnissen.
Die Entscheidung der Eltern in Phils zu leben, bedeutet nicht auch "lebenslänglich" für die Kinder.


Ja gut, und? Und ich kenne Kinder von Deutschen, die auf den Philippinen aufgewachsen sind und es aus verschiedenen Gründen nicht mehr schaffen, da wegzukommen.. Einstellung fehlt, Bildung fehlt, sogar Pass fehlt ab und zu. Zugegeben, liegt an den Eltern. Und da kommen wir auch zu Slicko..


Das ist was auch in DE meiner Meinung nach seit vielen Jahren im Argen liegt, das das private Umfeld miserabel geworden ist für Kinder, da tragen nicht nur die Schulen schuld an der Bildungsmisere sondern auch einen nicht unbeträchtlichen Teil auch die Eltern.


Zustimmung (auch für den anderen Teil des Beitrags). Siehe bezüglich Umfeld auch Hinweis auf andere Länder in diesem Thread. Kommt halt nur für Wenige in Frage, auch wieder aus verschiedenen Gründen...
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Was man sich in Nord-Luzon anschauen sollte: Kordillera, Reisterrassen, Sagada und Vigan!

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46

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 11:44

Ich wuerde die meisten "UNiversitäten" und Schulen die ich kenne alleine aus hygienischen Gründen schliessen. Davon abgesehen sitzen die Kinder/Studenten auf Folterstuehlen die noch aus dem vorletzten Jahrhundert stammen koennten. Letzte Woche habe ich die Schulgebühr für einen Schüler der "Senior Highschool" in der "Universität of Cebu" bezahlt. Von jeder Marktfrau auf dem Wochenmarkt bekomme ich eine bessere und lesbarere Quittung, als so einen mit Blaupapier unterlegten Fresszettel von einer "Universität" im 21. Jahrhundert.

Unabhänig von der derzeitigen Schul/Uni-Situation in den Philippinen bin ich sicher, dass dieses Land mit über 110 Millionen Menschen genug Potential hat, auch mit ausgezeichneten gebildeten Wissenschaftler einen Anteil an dem Weltstandard zu erreichen, wenn die Verantwortlichen in der Schul-und Bildungspolitik ihres Landes aus dem Dornröschenschlaf erwachen und endlich einmal im 21. Jahrhundert ankommen. Ohne sehr gute Schulen/Universitäten wird das nichts werden. Ohne freie Medien und ohne Öffnung des Landes für Investoren um Arbeitsplätze und gute Steuereinnahmen zu erzielen, wird sich aber kurzfristig nichts ändern. Das Land braucht dringend eine völlig neue BIldungs-, Sozial- und Infrastruktur, um sein Volk in eine sichere Zukunft zu schicken, sonst bleibt es ein verlorenes Paradies mit unvorstellbaren Problemen.

47

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 11:56

Mich wundert ein wenig, dass bei Einigen das Kindswohl scheinbar erst mit dessen Erwerbstätigkeit anfängt.
Eine schöne Kindheit zu haben ist etwas sehr wertvolles

Eine Vorbereitung auf das Erwerbsleben gehört mit zu einer Kindheit / Jugend! Eine schöne Kindheit gibt es ja überall, kommt ja immer auf die Eltern und das Umfeld an....oder gibt es eine schöne Kindheit nur auf den Phills? Wenn ja, warum?? Weil dort die Sonne scheint, man ohne Erziehung groß wird und man sich "Personal" leisten kann was die Kinder groß zieht?
Ich hatte eine schöne Kindheit in Australien / Deutschland, soweit ich mich daran erinnere :denken Meine Kinder hatten bisher eine schöne Kindheit (hoffe ich zumindest) auf den Philippinen, in Deutschland und nun in Australien, weil wir versuchen ihnen ein tolles Leben zu ermöglichen. Weil wir uns täglich viel Zeit für sie nehmen und nicht vor TV / Tablet abstellen und weil wir viele Stunden am Tag die Kinder versuchen zu fördern und zu unterrichten und sie nicht in einer Kita abstellen! Letztendlich vermutlich auch, weil wir finanziell unabhängig sind.

Wo diese mit höherer Wahrscheinlichkeit stattfinden kann, sollte man bedenken

Dort wo man sich mit viel Zeit um seine Kinder kümmern kann und dort wo die gesundheitliche, umweltbedingte Infrastruktur perfekt ist...auf den Philippinen nur an recht überschaubaren Plätzen :floet Und nach der "unbeschwerten" Kindheit kommt eben die Bildung und da muss man eben lange suchen, um entsprechendes Angebot zu finden. Gibt es, mit Sicherheit...aber viel schwerer zu finden als hier oder in Deutschland

unser Bengel mit 22 Monaten schon selbstständig ißt, relativ gut sprechen kann (deutsch+english), das Alphabet kennt und seinen Namen mit Buchstaben legen kann

Genau so sollte es sein...unsere Kids sind ebenso

Ich kenne mehrere Kinder von Expats, die in Phils aufgewachsen sind und dort ihre berufliche Ausbildung gemacht haben.

Natürlich wird es das geben....aber ich habe auch genug Kinder von expats gesehen, die eben weit entfernt davon waren :hi

Einige sind nach D. gegangen und arbeiten da in guten beruflichen Verhältnissen

Wird es geben, ohne Zweifel...aber ich kenne den Sohn eines Deutschen der fährt Tricycle :floet

Die Entscheidung der Eltern in Phils zu leben, bedeutet nicht auch "lebenslänglich" für die Kinder.

Stimmt auch...aber oftmals eifern die Kids ihren Eltern nach

Das ist was auch in DE meiner Meinung nach seit vielen Jahren im Argen liegt, das das private Umfeld miserabel geworden ist für Kinder, da tragen nicht nur die Schulen schuld an der Bildungsmisere sondern auch einen nicht unbeträchtlichen Teil auch die Eltern

Ja, die Erziehung und auch ein Teil der Bildung steht und fällt mit den Eltern
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Eine gute Landung ist eine, bei der du hinterher weggehen kannst. Eine phantastische Landung ist eine, bei der das Flugzeug noch einmal verwendet werden kann. Starten muss man nicht. Landen schon

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48

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 11:58

Mitgebracht an schulischer Bildung hat er aus den Philippinen (dort 5 Jahre Semiprivatschule) exakt NICHTS. Mathematik auf Niveau eines Zweitklässlers (maximal), generelles Grundwissen: Fehlanzeige. Und das mit 10 Jahren

Das ist es ja, was einige hier ansprechen! Die Qualität der schulischen Ausbildung dort ist i.d.R. schlecht, da hilft auch ein aufwachsen unter Palmen & Pollution nichts :floet ! Dein Beispiel zeigt es ganz gut....auch ein "kluges" Kind, lernt dort meist wenig.....dann bei guter Vermittlung von Lehrstoff in Deutschland zeigt sich seine "Klugheit"! Wie weit wäre der "Kleine" gekommen, wenn er von Anfang an die Chance auf "Bildung" gehabt hätte? Tolle Geschichte :clapping

PS: Niemand hat etwas gegen Hauptschule...sollte das Kind aber für "mehr" geeignet sein, sollte man dieses auch anstreben. Ich persönlich werde meinem Sohn die best mögliche Ausbildung ermöglichen


Kleiner Nachtrag: ich musste ihm vor allem am Anfang - und auch heute noch teilweise - das Lernen lernen, denn das kannte er so gar nicht, er wusste nicht, wie er selbständig sich einen Lernstoff aneignet. Gut, das muss jedes Kind lernen, auch ein in D aufgewachsenes Kind. Aber da fängt man spätestens in der ersten Klasse, meist aber schon in der Vorschule damit an. Die Grundschulzeit in D konnte er nicht "genießen", von daher galt es, einiges aufzuholen bzw. im Prinzip von Null anzufangen. Auch heute noch stehe ich ihm in Sachen Schule zur Seite und helfe ihm, wo es nötig ist, denn am Anfang galt es primär nur, die schlimmsten Lücken, besser gesagt Untiefen zu schließen. Das Ende der Aufholjagd ist noch lange nicht in Sicht, aber ein Licht am Ende des Tunnels ist da.
Ich habe noch einen schönen Vergleich zu seiner kleineren Schwester, die in D erst 2 Jahre Kindergarten erleben durfte und jetzt in der 3. Klasse ist: ich schätze beide von ihren Fähigkeiten ungefähr gleich ein, kenne deren Stärken und Schwächen inzwischen ganz gut, sie nehmen sich prinzipiell nicht viel. Aber z.B. in Mathe hat die Kleine halt von Beginn an die deutsche Grundschule besucht, es war kein Problem, sie noch ein wenig anzuschieben (ging ratzfatz), um das kleine Einmaleins praktisch im Schlaf zu können. Der Große kann es inzwischen natürlich auch, hat aber deutlich länger bei ihm gedauert.

Unser ganz Kleiner (jetzt 2,75 Jahre) ist kein Vergleich, er wächst als deutsches Kind auf und das wird auch so bleiben. Selbst wenn die Philippinen bei uns irgendwann ein Thema wären, bevor nicht alle unsere Kinder auf eigenen Beinen stehen, sprich Schule/Ausbildung fertig und fester Job, käme für uns eine Auswanderung allein wegen der Kinder nicht in Frage. Tut sie bei uns aber eh nicht, von daher ... :rolleyes:

49

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 12:00

Selbst wenn die Philippinen bei uns irgendwann ein Thema wären, bevor nicht alle unsere Kinder auf eigenen Beinen stehen, sprich Schule/Ausbildung fertig und fester Job, käme für uns eine Auswanderung allein wegen der Kinder nicht in Frage

Sehr gute Einstellung...danke für deine sehr produktiven Beiträge :hi
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McTan

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50

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 13:17

Dort wo man sich mit viel Zeit um seine Kinder kümmern kann und dort wo die gesundheitliche, umweltbedingte Infrastruktur perfekt ist...auf den Philippinen nur an recht überschaubaren Plätzen


Dort, wo das soziale Umfeld in Ordnung ist.
Ok, gibt es auch in den islamisch geprägten Schulen - in Deutschland, aber eher selten.
Man sollte nicht den Fehler machen, und seine eigene Kindheitsumgebung als heute noch existent anzunehmen.
Ich, nur ich persönlich, möchte heute als Kind in Deutschland nicht aufwachsen müssen.
Eben war Thema in der TZ "schreiben nach Gehör" oder so. Studien haben gezeigt, dass es eklatante Schreib-und Leseschwächen bei Schülern gibt, die danach lernen.
Daher wurde es in einigen Bundensländern schlicht verboten.
In NRW stellt sich die doofe Nuß von Bildungsministerin hin, und sagt, sie kenne die Studien und sie stimmen auch, aber das sei kein Grund das "schreiben nach Gehör" abzuschaffen. :mauer
Kann es in Phils schlimmer sein?

McTan