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ailton

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1

Freitag, 16. März 2007, 13:01

Finanzamt - Unterstützung...

Hallo,


das Finanzamt bzw. dessen Service und handling hat mich wieder einmal positiv überrascht.


Letztes Jahr musste ich denen für die Unterhaltszahlungen an meine phil.Schwiegereltern
die Hilfsbedürftigkeit der Schwiegereltern bestätigen.( Formular wie schon hier im Forum beschrieben)
Okay, ist kein so bürokratischer Aufwand - aber immerhin wars mit Arbeit und Rennerei verbunden.

Ich dachte, dass ich so NE Bescheinigung nun für jedes jahr brauche, aber zum Glück ist dem nicht so.

Lt. Fina wird diese finanzielle Unterstützung wieder problemlos genehmigt - nach dem Motto wie gehabt -
ohne neuen aktuellen Nachweis für die Hilfsbedürftigkeit. Die Zahlungsströme aber müssen schon noch belegt werden!

Lob für diese unbürokratische Einstellung des Finanzamtes.


Gruß ailton

Mannip1

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2

Freitag, 16. März 2007, 13:08

RE: Finanzamt - Unterstützung...

wow , das ist ja mal eine gute Nachricht, hoffentlich macht "mein" Finanzamt das auch so !!
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titoklaus

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3

Freitag, 16. März 2007, 13:34

Zitat

Original von Ailton:
das Finanzamt bzw. dessen Service und handling hat mich wieder einmal positiv überrascht.

Da kann man Dich zu Deinem Finanzamt nur beglückwünschen. Mein Steuerberater meint, das würde oft am Behördenleiter liegen - es gibt da anscheinend durchaus einen Spielraum.

Habe leider das Pech, daß an meinem FA einer der größten Bestechungsskandale in ganz Deutschland stattgefunden hat. Ist zwar nun schon länger her, wirkt aber immer noch nach. Die sind knallhart.


Titoklaus
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4

Freitag, 16. März 2007, 17:00

Finanzamt

Gratuliere ailton,

bei mir sieht das viel schlechter aus.
Ich habe versucht, die Kosten der Geburt meines Sohnes abzusetzen und neben den Quittungen die NSO-Geburtsurkunde mit dem Vermerk "Anerkennung der Vaterschaft" eingereicht. Wurde glatt abgelehnt mit dem Hinweis, ich wäre ja nicht unterhaltspflichtig (wir sind noch nicht verheiratet).

Soviel zum Finanzamt.

Beste Grüsse
Deepdiver 27
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Quelle unbekannt
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diver101

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5

Freitag, 16. März 2007, 17:15

RE: Finanzamt

Zitat

Original von deepdiver27
Gratuliere ailton,

bei mir sieht das viel schlechter aus.
Ich habe versucht, die Kosten der Geburt meines Sohnes abzusetzen und neben den Quittungen die NSO-Geburtsurkunde mit dem Vermerk "Anerkennung der Vaterschaft" eingereicht. Wurde glatt abgelehnt mit dem Hinweis, ich wäre ja nicht unterhaltspflichtig (wir sind noch nicht verheiratet).

Soviel zum Finanzamt.

Beste Grüsse
Deepdiver 27


Hallo deepdiver27,

>> Steuerliche Behandlung der Aufwendungen für den Unterhalt von Angehörigen im Ausland
>> Allgemeines

Ab dem Veranlagungszeitraum 1996 dürfen Unterhaltsaufwendungen für eine Person im Ausland nach §33 a Abs. 1 EStG nur abgezogen werden, wenn der Unterhaltsempfänger gegenüber dem Steuerpflichtigen oder seinem Ehegatten gesetzlich unterhaltsberechtigt ist. Ob dies der Fall ist, beurteilt sich nach inländischen Maßstäben. Gesetzlich unterhaltsberechtigt können danach neben dem Ehegatten (auch wenn die Ehegatten dauernd getrennt leben oder geschieden sind) Verwandte in gerader Linie, d.h. insbesondere Kinder, Enkel, Eltern und Großeltern sein. Aufwendungen für Kinder oder Enkel kommen jedoch für den Abzug nur in Betracht, wenn für sie kein Anspruch auf Kinderfreibetrag, Kindergeld oder eine andere Leistung für Kinder (§ 65 EStG) besteht.

usw.

Bei Interesse mail ich Dir gerne den gesamten Gesetzestext (3 Seiten) als .pdf.

diver101

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6

Freitag, 16. März 2007, 18:43

RE: Finanzamt

Zitat

Original von diver101
Verwandte in gerader Linie, d.h. insbesondere Kinder, Enkel, Eltern und Großeltern sein.
diver101


.... sehe ich genauso. Egal ob verheiratet oder nicht, das Kind ist unterhaltsberechtigt und somit sind Unterhaltsleistungen absetzbar.

Es könnte natürlich sein, dass die Finanzämter spitzfindig die Kosten für NSO etc nicht als Unterhaltsleistungen werten. Daher sollte noch mal genau der Ablehnungstext überprüft werden.

hge

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7

Freitag, 16. März 2007, 20:55

RE: Finanzamt

Bezüglich Absetzung Unterhaltszahlungen für Kinder!

Hallo leider sind Unterhaltzahlungen für Kinder nicht absetzbar! Ist abgegoldet mit Kinderfreibetrag auf der Steuerkarte bzw. durch das staatliche Kindergeld! Ärgerlich für uns Väter, die zahlen müßen bzw. es freiwillig tun. Ich habe selber 2 unterhaltspflichtige Kinder und kann dafür nichts geltend machen!

Gruß Papenburger

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8

Freitag, 16. März 2007, 21:08

RE: Finanzamt

Zitat

Original von Papenburger
Bezüglich Absetzung Unterhaltszahlungen für Kinder!

Hallo leider sind Unterhaltzahlungen für Kinder nicht absetzbar! Ist abgegoldet mit Kinderfreibetrag auf der Steuerkarte bzw. durch das staatliche Kindergeld!


das ist ja noch die Frage, ob deepdiver den Kindefreibetrag geltend gemacht hat...

hge

diver101

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9

Freitag, 16. März 2007, 21:29

RE: Finanzamt

Zitat

Original von hge

Zitat

Original von Papenburger
Bezüglich Absetzung Unterhaltszahlungen für Kinder!

Hallo leider sind Unterhaltzahlungen für Kinder nicht absetzbar! Ist abgegoldet mit Kinderfreibetrag auf der Steuerkarte bzw. durch das staatliche Kindergeld!


das ist ja noch die Frage, ob deepdiver den Kindefreibetrag geltend gemacht hat...

hge


Hallo Zusammen,

Kinderfreibeträge und Kindergeld gelten nicht für Kinder, wohnhaft in außereuropäischen Ausland.
Allerdings sehe ich bei deepdiver27, dass zum Zeitpunkt seiner Überweisung das Kind noch nicht geboren war. Somit liegt kein Verwandschaftsverhältnis 1. Grades vor.
Er hätte das Geld als Anschubfinanzierung (Erstausstattung Kinderkram halt) deklarieren sollen, natürlich mit Beleg (depositsheet, Auslandüberweisung) und affidavit of support.

Bei mir funzt das einwandfrei. Auch Gelder die ich zum Besuch vor Ort übergebe und auf's Konto einzahlen lasse werden anerkannt.

diver101

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Mannip1

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10

Montag, 19. März 2007, 11:49

RE: Finanzamt

@ Papenburger :
ein Kind das nicht in Deutschland lebt bekommst Du nicht auf Deine Steuerkarte eingetragen. Kindergeld kannst Du erst beantragen wenn das Kind in Deutschland ist.
Die Unterhaltsleistung für das eigene Kind muss das FA anerkennen - so die Auskunft meines Steuerberaters-
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Montag, 19. März 2007, 13:25

RE: Finanzamt

Hallo allerseits,

mannip1 hat Recht, ich habe meinen Sohn nicht auf der Steuerkarte eingetragen bekommen, muß sogar den erhöhten Beitrag für die Pflegeversicherung zahlen.
Habe vor 10 Tagen gegen den Steuerbescheid Einspruch erhoben, aber noch keine Rückmeldung vom FA.
Danke für den Hinweis §33 a Abs. 1 EStG, dies hilft vielleicht in der Argumentation gegenüber dem FA.

Beste Grüsse
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12

Montag, 19. März 2007, 15:50

RE: Finanzamt

@deepdiver27

wenn Du Deinem FA schlüssig nachweisen kannst, dass Du

- ein Kind hast (Geburtsurkunde),
- Du der Vater bist (Vaterschaftsanerkennung > Jugendamt),
- Deine Braut mittellos ist (affidavit of support),
- wann und wieviel Du überwiesen (Kontoauszüge) oder übergeben hast (depositsheet),

wird Dein Anspruch auch anerkannt.

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Montag, 19. März 2007, 17:04

RE: Finanzamt

@diver101

Danke für die Hinweise, aber diese Auflistung werde ich so nicht bedienen können, zumindest, falls ich eine deutsche Geburtsurkunde bzw. in Deutschland anerkannte Vaterschaftsanerkennung vorlegen muß.
Meine Liebste steckt noch im Anulment, deshalb bin ich seitens der Behörden da machtlos (wovon aber das FA natürlich nichts wissen kann).
Muß also noch abwarten, bis nach dem Anulment Ihr Ex gerichtlich bestätigt, daß er nicht der Vater ist und meine Vaterschaft gerichtlich festgelegt werden kann.

Aber einen Versuch war es ja wert. In 2006 hatte ich dann noch viel höhere Kosten, da unser Kleiner mit einer Hirnentzündung ca. 5 Wo im Koma lag, da fielen ca. 30.000 Peso pro TAG an. Habe alle Quittungen hier, aber möglicherweise habe ich aus den o.g. formalen Gründen keine Chance auf Anerkennung. Für Nachbehandlung und Therapiemaßnahmen laufen die Kosten ebenso weiter, dankenswerterweise nicht mehr so hoch.

Trotzdem besten Dank für die Empfehlungen

Beste Grüsse
Deepdiver 27
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max108

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Montag, 19. März 2007, 17:11

RE: Finanzamt

ailton :
wieso bezahlst du unterhalt an deine schwiegereltern oder handelt es sich dabei um eine finanzielle unterstützung dieser ?
in welcher form reicht dem zuständigen finanzamt ein nachweis darüber das deine schwiegereltern eine finanzielle unterstützung benötigen und wieviel gibst du im jahr dafür max. an bzw. wieviel aktzeptiert das finanzamt denn ?
wie transferierst du die wohl monatliche unterstützung auf die philippinen, fordert das finanzamt auch darüber einen nachweis ?
denke die antworten auf diese fragen sind auch für andere member interessant.
danke im voraus.
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max108




diver101

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15

Montag, 19. März 2007, 17:30

RE: Finanzamt

Zitat

Original von deepdiver27
@diver101

... diese Auflistung werde ich so nicht bedienen können ...


... solltest Du die von Dir beschriebene Problematik bis 2008 gelöst haben, wer hindert Dich denn, die Steuererklärung (oder Teile davon) für 2006 nachzureichen?

Achte darauf, dass die St.-Erklärung infolge Widerspruch und 'vorläufiger Anerkennung' (nennt man glaube ich so, kann mich aber auch ganz arg täuschen - Dein FA-Beamter wird's wissen) nicht abgeschlossen wird ...

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16

Montag, 19. März 2007, 17:43

RE: Finanzamt

Zitat

Originally posted by Papenburger
Bezüglich Absetzung Unterhaltszahlungen für Kinder!

Hallo leider sind Unterhaltzahlungen für Kinder nicht absetzbar! Ist abgegoldet mit Kinderfreibetrag auf der Steuerkarte bzw. durch das staatliche Kindergeld! Ärgerlich für uns Väter, die zahlen müßen bzw. es freiwillig tun. Ich habe selber 2 unterhaltspflichtige Kinder und kann dafür nichts geltend machen!

Gruß Papenburger


Na so was,

hier in Belgien wollte das Finanzamt mir deutschem Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Belgien auch den Kindesunterhalt, den ich nach Deutschland zahle, auf normalem Wege nicht anerkennen, weil der Unterhalt an ein Kind in Deutschland und nicht an ein Kind in Belgien geht.... X( ... was mich sehr empörte, denn zuvor beim niederländischen Finanzamt war das Absetzen des von mir gezahlten Kindesunterhaltes gar kein Problem ... =) ... gewesen.

So, daher ging ich dann zu meiner (christlichen grünen flämischen Gewerkschaft in das Regionalbüro), wo der Regionalsekretär gleich mal ein gewerkschaftliches Betriebsratsmitglied im Finanzamt mobilisierte ... :rolleyes: ... mich dann direkt zum Finanzamt kutschierte in seiner Limousine ... 8) ... und jener belgische Finanzbeamte mein Problem binnen 10 Minuten zu meiner allervollsten Zufriedenheit zu lösen verstand ... ;) ... so dass ich mir nun im April von der Steuerrückzahlung meine Venezuela-Reise genehmigen konnte ... :yupi ... :Rolf ... :P

Fazit: Ohne Kampf kein Sieg!

Reismehl
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:thumb "Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht." (Bertolt Brecht) :thumb

17

Montag, 19. März 2007, 17:46

RE: Finanzamt

Zitat

Original von max108

in welcher form reicht dem zuständigen finanzamt ein nachweis darüber das deine schwiegereltern eine finanzielle unterstützung benötigen


Bei uns ist es wie folgt, wir haben eine Bescheinigung austellen lassen, das die Schwiegereltern bedrftig sind und hohe Krankenkosten monalich haben.
<dazu diesen Vordruch genutzt: Bedürftigkeitsbescheinigung

Haben es dann unterzeichnen lassen vom gouverneur drüben.


Zitat

und wieviel gibst du im jahr dafür max. an bzw. wieviel aktzeptiert das finanzamt denn ?
wie transferierst du die wohl monatliche unterstützung auf die philippinen, fordert das finanzamt auch darüber einen nachweis ?


Wir geben ca. 1200 € im Jahr rüber.
Nachweis Kontoauszüge der PCI.

Bisher wurde es immer anerkannt, nur im ersten Jahr der Beantragung wurde viel hinterfragt.
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kaunlaran

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18

Montag, 19. März 2007, 21:59

RE: Finanzamt

Zitat

Original von deepdiver27

Aber einen Versuch war es ja wert. In 2006 hatte ich dann noch viel höhere Kosten, da unser Kleiner mit einer Hirnentzündung ca. 5 Wo im Koma lag, da fielen ca. 30.000 Peso pro TAG an. Habe alle Quittungen hier, aber möglicherweise habe ich aus den o.g. formalen Gründen keine Chance auf Anerkennung. Für Nachbehandlung und Therapiemaßnahmen laufen die Kosten ebenso weiter, dankenswerterweise nicht mehr so hoch.

Trotzdem besten Dank für die Empfehlungen

Beste Grüsse
Deepdiver 27


Die Aufwendungen könnten evtl. unter § 33 EStG (außergewöhnliche Belastung) fallen (hab ich allerdings auf die Schnelle nicht durchgeprüft). Da geht dann zwar ein Eigenanteil - je nach Einkommen - runter, aber bei den Beträgen könnte was übrig bleiben.

Wichtig ist zunächst mal der formale Ablauf:
Am besten beantragst Du die Aufwendungen als außergewöhnliche Belastung. Falls das FA ablehnt - wovon auszugehen ist - legst Du Einspruch ein, schilderst Deine Schwierigkeiten mit der Beibringung der Unterlagen (nach Möglichkeit schriftlich mit entsprechenden Nachweisen!) und bittest, die Bearbeitung Deines Einspruchs für eine bestimmte Zeit auszusetzen. Alternativ kannst Du dem FA - allerdings bei Abgabe der Steuererklärung!! - anbieten, den Steuerbescheid unter dem Vorbehalt der Nachprüfung (das ist der Fachausdruck - § 164 AO) zu erlassen. Dann bleibt der ganze Fall bis zur Verjährung (vier Jahre) offen. Das ist die bessere Lösung, ich würde den Sachverhalt dem Bearbeiter erläutern und sofort einen schriftlichen(!) Antrag bei der Abgabe Deiner Steuererklärung dabeihaben.

19

Dienstag, 20. März 2007, 09:06

Reichen zum Nachweis der getätigten Zahlungen auch Barzahlungsquittungen?
Signatur von »bach«
Früher war alles besser, auch die Zukunft! (Karl Valentin)
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger." (Kurt Tucholsky)
Der Tag ist 24 Stunden lang, aber unterschiedlich breit.(Wolfgang Neuss) .Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken. (Wolfgang Neuss)
AUF EIGENEN WUNSCH NICHT GESPERRT!„Könnte man nicht die Todesstrafe einführen für Leute, die sie vorschlagen?“(Wolfgang Neuss)

20

Dienstag, 20. März 2007, 09:42

Zitat

Original von bach
Reichen zum Nachweis der getätigten Zahlungen auch Barzahlungsquittungen?



Der Eingang beim bedürftgen mußte meinerseits nachgewiesen werden.
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ailton

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Dienstag, 20. März 2007, 13:05

RE: Finanzamt

Zitat

Original von max108
ailton :
wieso bezahlst du unterhalt an deine schwiegereltern oder handelt es sich dabei um eine finanzielle unterstützung dieser ?
in welcher form reicht dem zuständigen finanzamt ein nachweis darüber das deine schwiegereltern eine finanzielle unterstützung benötigen und wieviel gibst du im jahr dafür max. an bzw. wieviel aktzeptiert das finanzamt denn ?
wie transferierst du die wohl monatliche unterstützung auf die philippinen, fordert das finanzamt auch darüber einen nachweis ?
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danke im voraus.


Hallo max,

die monatliche finanzielle Unterstützung ( Unterhaltszahlungen ) der Schwiegereltern gelten für das Finanzamt als
außergewöhnliche Belastungen und die Anerkennung dieser Kosten erfolgt " problemlos ",
wenn man die Bedürftigkeitserklärung vorlegt ( kein Problem - siehe Formular in diesem Forum ) - das
Verwandtschaftsverhältnis kann mit der Heiratsurkunde bewiesen werden.

Meine monatl. Zahlungen in Höhe von EUR 160.- erfolgen über die PCI Bank/Frankfurt - die Belege hierfür reichen dem Finanzamt.
Lt. Sachbearbeiter müssen die Zahlungen nicht monatlich erfolgen - es würde auch ein 3monatiger Turnus anerkannt werden. Es sollte eine Regelmäßigkeit erkennbar sein.

Lt. aktuellem Infostand werden für die Philippinen der Höchstbetrag von 1.920.-EUR anerkannt.
Das bedeutet bei einem Steuersatz von 20% eine Ersparnis von ca. 384.-EUR./Jahr.

Wie gesagt lohnt sich der Aufwand für die Beschaffung der Bedürftigkeitserklärung der Schwiegereltern (die müssen sich nur einen Stempel beim dortigen zuständigen Bürgermeisteramt auf das Formular setzen lassen / z.Bsp. Jahresverdienst ca. 2.000EUR.+ sonst kein Vermögen und auch keine weiteren Unterhaltsleistungen von anderen Kindern ).

Wenn man Glück hat, muss man nicht jedes Jahr eine neue Bescheinigung vorlegen.Die Sachbearbeiter auf dem Fina sind diesbzgl. schon realistisch genug, zu wissen, dass sich auch in den Phils die Vermögensverhältnisse nicht von Jahr zu Jahr sprunghaft verändern.

Gruß ailton

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22

Dienstag, 20. März 2007, 13:18

RE: Finanzamt

@kaunlaran

Danke für die Hinweise, so habe ich es bereits für 2005 versucht, auf die Ablehnung hin habe ich einen Einspruch erteilt, aber wie schon gesagt noch keinen Bescheid. Werde ja sehen, wie es weitergeht.
Werde demnächst mal die Sachbearbeiterin anrufen, vielleicht ist es sinnvoll, ein Gespräch zu führen.

Für 2006 werde ich die Steuererklärung wie vorgeschlagen aussetzen lassen, vielleicht habe ich ja in 2008 die familären Dinge soweit geschafft zu regeln, daß dann die Familienzusammenführung erfolgt.

Beste Grüsse
Deepdiver 27
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23

Dienstag, 20. März 2007, 17:05

RE: Finanzamt

Zitat

Original von ailton

Lt. aktuellem Infostand werden für die Philippinen der Höchstbetrag von 1.920.-EUR anerkannt.
Das bedeutet bei einem Steuersatz von 20% eine Ersparnis von ca. 384.-EUR./Jahr.



dieser Höchtsatz gilt pro Person! wenn also beide Schiegereltern noch leben, können 2x1920 Euro abgesetzt werden. (kann man im elsterformular auch austesten)

Fallen:

wenn man angibt, dass noch geschwister im haushalt leben, verringert sich der Höchstsatz.

Angenommen Schwiegereltern + 3 Geschwister leben im haus:

dann ist der Höchtsatz (2x1920)/5 * 2 = 1536 euro;

das FA nimmt an, dass auch die Geschwister von den 2*1920 Euro leben. diese sind aber nichtunterhalsberechtigt, sondern nur die Verwandten in gerader Linie.

hge

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24

Dienstag, 20. März 2007, 17:17

@hge,

guter Tip, wusste ich bis dato noch nicht. Ich bringe meine St.-Erklärung immer persönlich auf's Amt um etwaige Missstände gleich aufzuklären. Die Spitzbuben erzählen dir natürlich nix von solchen Fallen...
tss tss tss :D

diver101

Lanfermann

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25

Dienstag, 20. März 2007, 19:55

Hallo zusammen,

es gibt wohl wirklich einen Spielraum des Behördenleiters. Und wenn dann mal einer der Kollegen auf den Philippinen war, ist es wohl ganz aus.

Uns wurde damals mitgeteilt, dass sich die Vermögensverhältnisse nicht genau darlegen lassen. Selbst Krankenhausrechnungen und unsere Überweisungsbelege wurden nicht akzeptiert. Ich nehm's hin, denn ich habe keinen Bock auf Widersprüche etc.

Gruß Ludger

26

Mittwoch, 21. März 2007, 06:50

Zitat

Originally posted by Lanfermann
Ich nehm's hin, denn ich habe keinen Bock auf Widersprüche etc.

Gruß Ludger



fuer mich der falsche weg, denn genau darauf bauen unsere behoerden doch, egal welche.
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>>> Mit jedem Tag meines Lebens, erhöht sich zwangsläufig die Zahl derer, die mich am Arsch lecken können <<<

onkelotto

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27

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 18:54

die unterhaltsbedürftigkeit ist mit amtlichen bescheinigungen der heimatbehörden nachzuweisen,...
mein frage wäre, was versteht das finanzamt unter heimatbehörde, ist es ausreichend wenn man die bedürftig.keitsbesch. vom municipal office bestätigen lässt, oder evt noch vom einem notar oder gar von phil. steuerbehörden, vielleicht weiß jemand darübwer bescheid,
vielen dank

28

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 19:25

RE: Finanzamt

Bei unseren Finanzamt hat die ausgefüllte Bescheinigung vom municipal office ausgereicht.
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Samstag, 15. Dezember 2007, 10:46

Familiäre Hilfe steuerlich absetzbar ?

Ich meine, ich hätte das schon im Forum gelesen, finde es aber nicht ?(

Kann mir jemand sagen, inwiefern man familiäre Unterstützung für Angehörige
(Kinder&Frau) auf den Philippinen in Deutschland steuerlich absetzen kann ? 8-)


Beiträge zusammengefügt. tbs

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Samstag, 15. Dezember 2007, 11:03

Gib mal "Finanzamt" in die Suche ein - dann ein bißchen durchwühlen.
hier z.B. ein Thread:
Finanzamt - Unterstützung...


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Samstag, 15. Dezember 2007, 19:48

Ich meine für die Eltern gibt es 2456 Euro ,da wirt es bei Mutter und Kind nicht mehr sein.

Es grüßt dich
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Montag, 17. Dezember 2007, 12:31

Familiäre Hilfe steuerlich absetzbar ?

Wie ist es mit einer Unterstützung für mich durch meine in Deutschland lebende, erwachsene Tochter mit Einkommen? Was hat sie bzw. was habe ich zu tun?
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Montag, 17. Dezember 2007, 13:55

vielleicht im Thread im März 2007 nicht so deutlich herausgekommen:

normaler Unterhalt wird mit §33a EStG behandelt und gilt nur für Personen denen man in D gesetzlich unterhaltspflichtig wäre (in gerader Linie verwandt)

bei besonderen Kosten (z.B. schwerer Krankheit) müsste eigentlich §33 zur Anwendung kommen.

siehe
http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__33.html

Damit müsste man eigentlich auch Kosten für andere Verwandte absetzen können

hat da schon jemand Erfahrung bei Anwendung von §33 bei Verwandten wie Schwager, Neffen, Nichten, ....?

für 2007 werde ich versuchen Dialysekosten für den Bruder meiner Frau abzusetzen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jgannon« (17. Dezember 2007, 13:55)


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Montag, 17. Dezember 2007, 14:20

RE: Familiäre Hilfe steuerlich absetzbar ?

Hi,

Für Angehörige auf den Philippinen kann man pro Person max 1920 Euro absetzen. Diese Personen müssen aber in gerader Linie mit dem 'Geber' verwandt sein. Schwiegermutter geht also dann nur, wenn in D das Ehepaar zusammen veranlagt werden. (dann ist die gerade Verwandtschaft nämlich zwischen Ehefrau und deren philippinische Mutter oder Vater)

Man muss heutzutage ein 4-seitiges (!) formular ausfüllen und vom municipal unterschreiben lassen. Dabei müssen die Einkommens- und Vermögensverhältnisse der empfänger angegeben werden. Vermögen darf nicht mehr als 10.000 euro (plus minus) vorhanden sein etc; steht aber auf den Formularen drauf.


Zitat

Original von klausbacolod
Wie ist es mit einer Unterstützung für mich durch meine in Deutschland lebende, erwachsene Tochter mit Einkommen? Was hat sie bzw. was habe ich zu tun?


... dann muss erst mal deine Unterhaltsbedürftigkeit nachgewiesen sein. Dann musst du quasi ganz geringes einkommen und kein Vermögen haben (weiss die grenze nicht, könnte bei hartz iv niveau liegen);
Gruss

hge

tbs

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36

Montag, 17. Dezember 2007, 15:33

RE: Familiäre Hilfe steuerlich absetzbar ?

Zitat

Original von hge
Man muss heutzutage ein 4-seitiges (!) formular ausfüllen

Vielleicht kann bei der Gelegenheit jemand die (noch-) Gültigkeit dieses Formulares bestätigen.

tbs
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37

Montag, 17. Dezember 2007, 17:15

RE: Familiäre Hilfe steuerlich absetzbar ?

Zitat

Original von tbs

Zitat

Original von hge
Man muss heutzutage ein 4-seitiges (!) formular ausfüllen

Vielleicht kann bei der Gelegenheit jemand die (noch-) Gültigkeit dieses Formulares bestätigen.

tbs


Leider veraltet. Das neue hat jetzt 4 seiten (!)
Dazu eine Erklärung, die man aber nicht ganz lesen muss

http://www.bundesfinanzministerium.de/cl…steuer/152.html

gruss

hge

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38

Montag, 17. Dezember 2007, 22:00

RE: Familiäre Hilfe steuerlich absetzbar ?

Zitat

Original von hge
Leider veraltet. Das neue hat jetzt 4 seiten (!)
Dazu eine Erklärung, die man aber nicht ganz lesen muss

http://www.bundesfinanzministerium.de/cl…steuer/152.html

Alles klar, danke. Ich habe den Datenbankeintrag aktualisiert.

Neues Formular ist jetzt hier verlinkt

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39

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 05:45

RE: Familiäre Hilfe steuerlich absetzbar ?

Ich danke Euch. Der Nachweis der Bedürftigkeit dürfte bei einer Rente von € 650 ja wohl kein Problem sein.
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Klaus
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kwi12

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40

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 06:08

RE: Familiäre Hilfe steuerlich absetzbar ?

ich hatte auch ein fa ,was mich aufmerksam gemacht hat,das ich für meine 2 kids
a,freibetrag beantragen kann,oder
b,zur jahres einkommessteuer ,anteilmäßig kindergeld bekomme.
kindergeld nicht jeden monat ,sondern zur einkommenssteuer.

absetzbar ist das nicht,wenn ich monatlich geld runterschicke,.auch wenn wir verheiratet sind.

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41

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 06:50

RE: Familiäre Hilfe steuerlich absetzbar ?

Zitat

Original von kwi12
absetzbar ist das nicht,wenn ich monatlich geld runterschicke,.auch wenn wir verheiratet sind.



Steuer ist kompliziert.

Jedoch ist das nicht einzusehen, warum es nicht absetzbar sein soll.
Kinder sind mir dir ingerader Linie verwandt und also unterhaltsberechtigt.
Da würde ich aber mal einen Steuerberater aufsuchen

Gruss

hge

kwi12

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42

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 09:13

RE: Familiäre Hilfe steuerlich absetzbar ?

hab ich alles gemacht,selbst beim hessischen finanzministerium war ich verstellig.

aber ich werd mich noch mal drum kümmern

danke

MrGuapo69

Torsten Kauer

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43

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 09:33

RE: Finanzamt

Zitat

Original von andy74th
Bedürftigkeitsbescheinigung



Wir geben ca. 1200 € im Jahr rüber.
Nachweis Kontoauszüge der PCI.

Bisher wurde es immer anerkannt, nur im ersten Jahr der Beantragung wurde viel hinterfragt.


Soweit ich weiss sind die Bedürftigkeitszahlungen aller Länder verschieden und die Philippinen sind mit (ca.600-800€ veranlagt -laut Steuerberater)-ich weiss es nicht mehr ganz genau aber mehr wird nicht angerechnet.
Bei mir ist es unrelevant wegen des Freibetrages - ich zahle sowieso kaum(wenig) Steuern !
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44

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 09:46

RE: Finanzamt

Zitat

Original von MrGuapo69

Soweit ich weiss sind die Bedürftigkeitszahlungen aller Länder verschieden und die Philippinen sind mit (ca.600-800€ veranlagt -laut Steuerberater)-ich weiss es nicht mehr ganz genau aber mehr wird nicht angerechnet.
Bei mir ist es unrelevant wegen des Freibetrages - ich zahle sowieso kaum(wenig) Steuern !


Bei Philippinen kann man 1920 Euro pro unterhaltsberechtigter Person absetzen. Bei Eltern also ingesamt 3840 absetzbar.

Man muss allerdings aufpassen:
Gibt man an, dass noch andere im selben Haushalt leben, zieht das FA den Teil für die nicht unterhaltsberechtigen ab.

Beispiel:
Schwiegereltern hätten 4000 Euro erhalten. Im haus leben noch 2 weitere Kinder.

Dann ist die rechnung folgende:
4000 / 4 = 1000 pro person

Da nur 2 Personen unterhalsberechtigt sind, wird bei der Steuer nur 2000 Euro anerkannt, obwohl das Maximum 3840 wäre!

Gruss

hge

MrGuapo69

Torsten Kauer

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45

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 09:52

RE: Finanzamt

Zitat

Original von hge

Zitat

Original von MrGuapo69

Soweit ich weiss sind die Bedürftigkeitszahlungen aller Länder verschieden und die Philippinen sind mit (ca.600-800€ veranlagt -laut Steuerberater)-ich weiss es nicht mehr ganz genau aber mehr wird nicht angerechnet.
Bei mir ist es unrelevant wegen des Freibetrages - ich zahle sowieso kaum(wenig) Steuern !


Bei Philippinen kann man 1920 Euro pro unterhaltsberechtigter Person absetzen. Bei Eltern also ingesamt 3840 absetzbar.




hge


Das glaub ich nicht!! So Viel!!
Meine Zahlen beruhen sich vom Steuerberater aus einem schlauen Buch -leider habe ich keine Quelle zu Hand.
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46

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 10:08

RE: Finanzamt

Zitat

Original von MrGuapo69

Zitat

Original von hge

Zitat

Original von MrGuapo69

Soweit ich weiss sind die Bedürftigkeitszahlungen aller Länder verschieden und die Philippinen sind mit (ca.600-800€ veranlagt -laut Steuerberater)-ich weiss es nicht mehr ganz genau aber mehr wird nicht angerechnet.
Bei mir ist es unrelevant wegen des Freibetrages - ich zahle sowieso kaum(wenig) Steuern !


Bei Philippinen kann man 1920 Euro pro unterhaltsberechtigter Person absetzen. Bei Eltern also ingesamt 3840 absetzbar.




hge


Das glaub ich nicht!! So Viel!!
Meine Zahlen beruhen sich vom Steuerberater aus einem schlauen Buch -leider habe ich keine Quelle zu Hand.


Hallo MrGuapo69,
die 1920 Euro pro Person gilt als Gesamtsumme im Jahr und nicht monatlich und die zu unterstützende Person in Philippinen darf nichts verdienen oder der Verdienst oder die Rente wird von dieser Summe abgezogen.

mfg
Alfredos

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47

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 10:42

RE: Finanzamt

Zitat

Original von MrGuapo69

Zitat

Original von hge

Zitat

Original von MrGuapo69

Soweit ich weiss sind die Bedürftigkeitszahlungen aller Länder verschieden und die Philippinen sind mit (ca.600-800€ veranlagt -laut Steuerberater)-ich weiss es nicht mehr ganz genau aber mehr wird nicht angerechnet.
Bei mir ist es unrelevant wegen des Freibetrages - ich zahle sowieso kaum(wenig) Steuern !


Bei Philippinen kann man 1920 Euro pro unterhaltsberechtigter Person absetzen. Bei Eltern also ingesamt 3840 absetzbar.




hge


Das glaub ich nicht!! So Viel!!
Meine Zahlen beruhen sich vom Steuerberater aus einem schlauen Buch -leider habe ich keine Quelle zu Hand.



Ich habe soviel 2006 1920 euro absetzen können. (Der Vater meiner Frau lebt nicht mehr, nur die Mutter)

Aber wie erwähnt, Steuer ist kompliziert; vielleicht gibt es Umstände wonach bei dir dann nur 800 euro in Frage kommen.

MrGuapo69

Torsten Kauer

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48

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 10:56

RE: Finanzamt

Zitat

Original von alfredos






Hallo MrGuapo69,
die 1920 Euro pro Person gilt als Gesamtsumme im Jahr und nicht monatlich und die zu unterstützende Person in Philippinen darf nichts verdienen oder der Verdienst oder die Rente wird von dieser Summe abgezogen.

mfg
Alfredos


@alfredos
mtl. habe ich auch nicht gesagt - die Steuer wird ja wohl jährlich gemacht!


Es kommt mir nur unwahrscheinlich hoch vor (1920€ p.p) in einem Land wo viele Leute nur 200€ verdienen.
Ich finde es klasse wenn so wiel geld bei der Steuer anerkannt wird!
wie gesagt -bei mir war das nicht der Fall
Mfg Torsten
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Mittwoch, 19. Dezember 2007, 12:16

RE: Finanzamt

Zitat

Original von MrGuapo69

Es kommt mir nur unwahrscheinlich hoch vor (1920€ p.p) in einem Land wo viele Leute nur 200€ verdienen.
Ich finde es klasse wenn so wiel geld bei der Steuer anerkannt wird!
wie gesagt -bei mir war das nicht der Fall
Mfg Torsten



Zitat

Im Inland ist der Ausländer steuerrechtlich Inländer
Andere Länder, andere Sitten, vor allem aber unterschiedliche steuerliche Möglichkeiten. Denn das Finanzamt hat eine Ländergruppeneinteilung ausgetüftelt, die die Staaten dieser Erde unterschiedlichen Gruppen zuordnet. Wenn Sie als ausländischer Mitbürger Ihre Angehörigen im Ausland unterstützen, ist die Landeszugehörigkeit für die Höhe des zu veranschlagenden Höchstbetrages ausschlaggebend. Je nach Land wird der Betrag von 7.680 EUR unter Umständen um 1/4 bis 3/4 gekürzt. Fragen Sie also ruhig Ihr Finanzamt, welche Bestimmungen für Ihre Nationalität existieren. Noch lukrativer ist es allerdings, das Ausland zum Inland zu machen. Laden Sie doch Ihre Angehörigen einfach für ein paar Monate zu sich ein. Dann dürfen Sie für diese Zeit Ihre Unterhaltszahlungen an dem höheren Höchstbetrag orientieren. Und Ihre Verwandtschaft sieht endlich einmal solche Weltkulturleistungen wie den Kölner Dom, den Frankfurter Römer oder die A3.


Philippinen gehört zu den Ländern, der um 3/4 gekürzt wird.
also 7.680 / 4 = 1920 euro

http://www.steuerthek.de/tippsurteile/tipp0212.htm

gruss

j

50

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 15:41

RE: Finanzamt

Hallo Guapo,
hier ein Auszug aus dem Informationsheft vom Finanzamt 2008 für die Steuererklärung 2007.

mfg Alfredos

Unterhalten Sie bedürftige Angehörige?
Unterhalten Sie bedürftige Angehörige, für die Sie und andere Personen keinen
Anspruch auf einen Freibetrag für Kinder oder Kindergeld haben und die Ihnen
gegenüber gesetzlich unterhaltsberechtigt sind, z. B. Eltern, Großeltern und Kinder
sowie Partner einer eingetragenen Lebensgemeinschaft, können Sie Aufwendungen
für jede unterhaltene Person bis zu 7680 Euro*) jährlich geltend machen. Werden
andere Personen unterhalten, können die Aufwendungen nur berücksichtigt werden,
wenn bei der unterhaltenen Person zum Unterhalt bestimmte öffentliche Mittel
*) Ist die unterhaltene Person im Ausland ansässig, so können um 1/4, 1/2 oder 3/4 verminderte Beträge
in Betracht kommen.

*) Ist die unterhaltene Person/das Kind im Ausland ansässig, so können um 1/4, 1/2 oder 3/4 verminderte
Beträge in Betracht kommen
.

19
(z. B. Arbeitslosengeld II) mit Rücksicht auf Ihre Unterhaltsleistungen gekürzt worden
sind und es sich bei der unterhaltenen Person um den Partner einer eheähnlichen
Gemeinschaft oder um Verwandte oder Verschwägerte handelt, mit denen Sie
eine Haushaltsgemeinschaft bilden. Unterhaltsleistungen an Ihren geschiedenen
oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten sind als außergewöhnliche Belastung
nur abziehbar, wenn dafür nicht der Sonderausgabenabzug beantragt wird
(Seite 16). Unterhaltsleistungen an den nicht dauernd getrennt lebenden Ehegatten
sind nur abziehbar, wenn dieser während des gesamten Jahres im Ausland ansässig
ist und nicht als unbeschränkt steuerpflichtig behandelt wird.
Der Höchstbetrag von 7680 Euro*) vermindert sich um die eigenen Einkünfte und
Bezüge der unterhaltenen Person, die zur Bestreitung des Unterhalts bestimmt oder
geeignet sind, soweit diese 624 Euro*) im Kalenderjahr übersteigen, sowie um die
von der unterhaltenen Person als Ausbildungshilfe aus öffentlichen Mitteln oder
von Förderungseinrichtungen, die hierfür öffentliche Mittel erhalten, bezogenen
Zuschüsse. Darlehensweise gewährte Leistungen werden nicht angerechnet.
Krankheits- oder Pflegekosten, die Sie für eine bedürftige Person zwangsläufig aufwenden,
können neben den Unterhaltsaufwendungen unter Anrechnung ein