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mikkael

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Donnerstag, 30. Juni 2016, 13:57

Heiraten in Thailand? Einfacher als in Hongkong

Hallo und guten Morgen,

Heiraten in Thailand


Ist die Filipina, über 26 Jahre alt, braucht sie NUR folgendes:


CENOMAR von der NSO, über beglaubigt von der DFA.

Geburtsurkunde von der NSO, über beglaubigt von der DFA.


Ist die Filipina zwischen 18 und21 Jahre alt, braucht sie noch ein ,,Affidavit of Consent,,.

Ist die Filipina zwischen 18 und 21 Jahre alt, braucht sie noch ein ,,Proof of Parental Advice,,.



Der Deutsche braucht NUR ein Ehefähigkeitszeugnis, oder eine erweiterte Meldebescheinigung.

Beide brauchen natürlich einen gültigen Reisepass.

Kosten ca. 500 €

Dauer, wenn alle Original Dokumente vorliegen, 6 Tage(Beglaubigungen, Übersetzungen).

Bin zur Zeit noch in Thailand, und kann helfen, oder Fragen beantworten.


Michael
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p!noY

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Donnerstag, 30. Juni 2016, 14:08

Wie sieht es danach mit FZV aus? Auch einfacher als über eine Heirat in HKG?

mikkael

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Donnerstag, 30. Juni 2016, 14:39

Zitat

Wie sieht es danach mit FZV aus? Auch einfacher als über eine Heirat in HKG?
Da hab ich keine Ahnung, weil ich keinen vergleichbaren Fall kenne. Das ist quasi ,,Neuland,,. Man müsste es einfach mal ausprobieren. Keine Ahnung, wie die AV reagiert, wenn man eine legalisierte thailändische HU vorlegt.

Ich kann nur von meinem Fall ausgehen.

FZ-Visum für meine Frau in BKK beantragt, 2 Wochen später kam der Anruf der DBB ,,sie können ihr Visum abholen,, KEINE UP!



Michael
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Donnerstag, 30. Juni 2016, 16:41

... und hier liegen die Fallstricke:

Der Deutsche braucht NUR ein Ehefähigkeitszeugnis, oder eine erweiterte Meldebescheinigung.


Um das EFZ zu bekommen, müssen ja schon die legalisierten Geb-Urkunden und cenomar vorgelegt werden. Diese Legalisation könnte nur die Botschaft in Manila vornehmen, die das aber seit 2001 nicht mehr macht. Ergo kann zu diesem Zeitpunkt das Standesamt schon die UP verlangen.

Wie sieht es danach mit FZV aus?


Der Vorteil ist, dass die Heiratsurkunde von Thailand von der Botschaft BKK legalisiert werden kann. (falls das nicht stimmt, bitte Korrektur)

Somit hat man fast dieselbe Ausgangsposition wie bei einer Heirat in HKG, wo die HU mit einer Apostille versehen wird.
Somit wärem dann HU legalisiert, aber Geb-Urkunde (und cenomar) nicht legalisiert, was die Behörden (Botschaft oder ABH) dazu veranlassen kann, eine UP zu fordern.


Ich kann nur von meinem Fall ausgehen.


Leider kann man nie von einem Einzelfall ausgehen und dies allgemein gültig erklären.

Wir haben ja auch gesehen, dass es nach Heirat in HKG UPs geben kann..

mikkael

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Donnerstag, 30. Juni 2016, 17:27

Lieber hge,

Zitat

Um das EFZ zu bekommen, müssen ja schon die legalisierten Geb-Urkunden und cenomar vorgelegt werden. Diese Legalisation könnte nur die Botschaft in Manila vornehmen, die das aber seit 2001 nicht mehr macht. Ergo kann zu diesem Zeitpunkt das Standesamt schon die UP verlangen.
1. Um ein EFZ zu bekommen, muss KEINE legalisierte Geb-Urkunde oder ein legalisiertes CENOMAR vorgelegt werden, das liegt im Ermessen des Standesbeamten!
2. Ich habe geschrieben, ODER eine erweiterte Meldebescheinigung.

Zitat

Somit wärem dann HU
legalisiert, aber Geb-Urkunde (und cenomar) nicht legalisiert, was die
Behörden (Botschaft oder ABH) dazu veranlassen kann, eine UP zu fordern.
Da meiner Meinung nach die Geb-Urkunde nicht für ein deutsches Personenstandsregister(nicht Personenregister) gebraucht wird, sollte oder muss die UP entfallen.

Meiner Meinung nach fällt die thailändische HU unter

Zivilprozessordnung
§ 438 Echtheit ausländischer öffentlicher Urkunden






(1) Ob eine
Urkunde, die als von einer ausländischen Behörde oder von einer mit
öffentlichem Glauben versehenen Person des Auslandes errichtet sich
darstellt, ohne näheren Nachweis als echt anzusehen sei, hat das Gericht
nach den Umständen des Falles zu ermessen.
(2) Zum Beweis der Echtheit einer solchen Urkunde genügt die Legalisation durch einen Konsul oder Gesandten des Bundes.

Den § hat mir mal Jemand aus der DBM geschickt.

Michael
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Donnerstag, 30. Juni 2016, 18:05

1. Um ein EFZ zu bekommen, muss KEINE legalisierte Geb-Urkunde oder ein legalisiertes CENOMAR vorgelegt werden, das liegt im Ermessen des Standesbeamten!


Es ist richtig, dass das Standesamt entscheiden kann, ob im Fall, dass keine legalisierte oder apostillierte Urkunde vorgelegt werden kann, eine UP stattfindet.

Beim EFZ verzichtet auch das Sta sehr oft darauf und überlässt dann die entscheidung den Behörden, die über den FZ zu entscheiden haben.

Das Ermessen des Standesamtes (oder der anderen Behörden) kann aber nicht darin liegen, dass der Beamte auswürfelt, ob die nicht legalisierten urkunden echt sind oder nicht. Denn objektiv beurteilen kann er das nicht. Er ist kein Fachmann für philipp. Urkunden.

Im Prinzip ist er daran gehalten, dass bei nicht legalisierten Urkunden eine UP durchzuführen ist, wenn dies von der Botschaft des entdprechenden Landes angeboten wird.
Und das bei den Philippinen eben der Fall... ( man sehe auch nach den Vorschriften beim Befreiungsverfahren... ich weiss, das findet beim EFZ nicht statt, aber das Prinzip ist das gleiche).



Zitat

Da meiner Meinung nach die Geb-Urkunde nicht für ein deutsches Personenstandsregister(nicht Personenregister) gebraucht wird, sollte oder muss die UP entfallen.


Es geht nicht um eine mögliche registrierung ins deutsche Register.. es geht um die Überprüfung der Identität und des Familienstandes. Und das ist trotz Vorlage vom NationalAusweis rechtlich gestattet und laut Info der DBM auch höchrichterlich abgesegnet worden. Die Argumentation, dass eine Geb-Urkunde bei Vorlage eines Passes nicht nötig wäre, ist daher nicht richtig. Und wenn eine Urkunde vorgelegt wird, kann die deutsche Behörde eine Legalisation verlangen ... oder wenn nicht möglich eine UP

polyboy

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Donnerstag, 30. Juni 2016, 19:26

Hallo mikkael!

Wenn ich richtig verstanden habe, aus deinen früheren Beiträgen, hat deine Zukünftige einen derzeit dauerhaften Aufenthalt in Thailand? Das würde auch erklären, warum das Visum von der DBB und nicht von der DBM kam - richtig?

Gruss - polyboy

yannic

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Donnerstag, 30. Juni 2016, 21:16

Natürlich muss sie einen Daueraufenthalt dort haben, sonst geht es nicht. Es gibt in Thailand keinen Hochzeitstourismus


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mikkael

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Freitag, 1. Juli 2016, 02:11

Hallo und guten Morgen,

Zitat

Das Ermessen des Standesamtes (oder der anderen Behörden) kann aber nicht darin liegen, dass der Beamte auswürfelt, ob die nicht legalisierten urkunden echt sind oder nicht. Denn objektiv beurteilen kann er das nicht. Er ist kein Fachmann für philipp. Urkunden.
Lieber hge, ich benutz mal Deine Worte

Das Ermessen der DBM kann aber nicht darin liegen, dass der Beamte auswürfelt, ob die nicht legalisierten Urkunden echt sind oder nicht. Denn objektiv beurteilen kann er das nicht. Er ist kein Fachmann für philipp. Urkunden. :floet

Aber jeden Tag werden von der DBM Entscheidungen getroffen, UP ja oder nein.


Zitat

Und wenn eine Urkunde vorgelegt wird, kann die deutsche Behörde eine Legalisation verlangen ... oder wenn nicht möglich eine UP
Ja, das können die, MÜSSEN es aber nicht. Da sind wir wieder beim würfeln.

Aktueller Fall aus meiner Famile. Bei meiner Frau und ihrer Schwester wurde zeitgleich eine Up eingeleitet. Nach massivem Druck auf die Standesbeamtin, machte die einen Rückzieher, und wollte nur noch eine ,,Sichtprüfung,, der Geburtsurkunde. Die ,,Up,, von meiner Schwägerin ist abgeschlossen. Das Ergebnis ist positiv. Auf das Ergebnis für meine Frau und Stieftochter warte ich noch.

Würfelbecher kaputt?

Zitat

Hallo mikkael!



Wenn ich richtig verstanden habe, aus deinen früheren Beiträgen, hat deine Zukünftige einen derzeit dauerhaften Aufenthalt in Thailand? Das würde auch erklären, warum das Visum von der DBB und nicht von der DBM kam - richtig?



Gruss - polyboy
Bin schon seit 24 Oktober 2013 verheiratet, stolzer Besitzer einer legalisierten thailändischen HU, übrigens, mein Schwager auch.

Meine Frau, meine Stieftocher und ich haben unseren gewöhnlichen Aufenthalt in Thailand.

Zitat

Natürlich muss sie einen Daueraufenthalt dort haben, sonst geht es nicht. Es gibt in Thailand keinen Hochzeitstourismus
Vielleicht können wir das mit dem Hochzeitstourismus ändern. Thailand ist immer eine Reise wert.



Michael
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mikkael

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Freitag, 1. Juli 2016, 02:33

Nach der Heirat in Thailand


Thailändische HU ins englische übersetzen lassen, von Thai Ministry of Foreign Affairs legalisieren oder beglaubigen lassen(dauert 4 Tage), ab zur philippinischenBotschaft nach BKK, ROM machen, fertig. KEINE! Probleme später mit der Namensänderung!


Bei meiner Frau lief das so.


ROM abgegeben, neuen Pass beantragt, wegen Namensänderung(dauer 1 Stunde), nach nur 6 Wochen war der neue Pass da,und zeitgleich war derROM bei der NSO registriert. :clapping
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Freitag, 1. Juli 2016, 06:19



Aber jeden Tag werden von der DBM Entscheidungen getroffen, UP ja oder nein.



Die Entscheidung der DBM hat sich eine Zeitlang darauf reduziert, dass generell bei spätregistrierten Geb-Urkunden eine UP angeordnet wurde. Ob es zur Zeit auch noch so ist, weiss ich nicht. das ändern sich manchmal, und die DBM lässt dann wieder die innerdeutschen Behörden entscheiden.



Zitat

Und wenn eine Urkunde vorgelegt wird, kann die deutsche Behörde eine Legalisation verlangen ... oder wenn nicht möglich eine UP Ja, das können die, MÜSSEN es aber nicht. Da sind wir wieder beim würfeln.


Dann lies mal was zB das OLG Stuttgart schreibt

Zitat

D) Legalisation
(*)
Urkunden aus den Philippinen werden derzeit nich
t mehr mit einer Legalisation versehen.
An die Stelle der Legalisation tritt di
e inhaltliche Prüfung der Urkunden durch die
zuständige deutsche Botschaft in Manila/Philippinen.
Die inhaltliche Prüfung der Urkunden ist durch
das Standesamt mit einem Amtshilfeersuchen
an die deutsche Botschaft in Manila/Philippinen zu veranlassen.
Die Urkunden sind hierzu der Kurierabfer
tigung des Auswärtigen Amts (Anschrift:
Kurierabfertigung des Auswärtigen Amtes für
deutsche Botschaft in Manila/Philippinen,
11013 Berlin) per Einschreiben zur Weiterleitung an die deutsche Botschaft zu übersenden.
Für die Kosten des Überprüfungsverfahrens
haben die Brautleute beim Standesamt einen
entsprechenden Kostenvorschuss in bar zu hinterlegen.
Einzelheiten des Überprüfungsverfahrens ergeben
sich aus dem über das Innenministerium
Baden-Württemberg allen Standesämtern vorliegenden Hinweisblatt.
Im Amtshilfeersuchen an die deutsche Botschaft ist auf jeden Fall darauf
hinzuweisen, dass das Oberlandesgericht Stuttgart die Urkunden nur nach
inhaltlicher Prüfung akzzeptiert


.. ähnliches wirst du bei allen OLGs lesen.

Zitat


Aktueller Fall aus meiner Famile. Bei meiner Frau und ihrer Schwester wurde zeitgleich eine Up eingeleitet. Nach massivem Druck auf die Standesbeamtin, machte die einen Rückzieher, und wollte nur noch eine ,,Sichtprüfung,, der Geburtsurkunde.


"Sichtprüfung" habe ich noch nie gehört.. wer sollte die machen? die DBM? und was sollte denn die DBM dann auf "Sicht" prüfen ...

Zitat


Die ,,Up,, von meiner Schwägerin ist abgeschlossen. Das Ergebnis ist positiv. Auf das Ergebnis für meine Frau und Stieftochter warte ich noch.

Würfelbecher kaputt?


... eher deine Verständnisbereitschaft kaputt. -:)

Es ist schon klar, dass - gerade Standesbeamte - bei dem Thema UP sich öfters Fehlentscheidungen erlauben.
Ein Ermessen , das dazu führt , dass keine UP auszuführen ist, kann höchstens dann ausgeübt werden, wenn auch Gründe vorgetragen werden oder vorliegen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf hinweisen, dass die nicht legalisierten urkunden okay sind. zB wenn die betreffende Person schon mal in USA gelebt hat und hat von dort eine Scheidungsurkunde; oder sie arbeitet in einem Weltkonzern als gut bezahlter Manager etc ....

Sehr oft ist es auch noch so (und das mag bei Dir zugetroffen haben), dass ein StA das EFZ ohne UP ausstellt, wenn offensichtlich ist, dass die Antragsteller im Ausland ihren Wohnsitz haben und auch dort bleiben werden.


Das Normale ist jedenfalls, dass bei einem philipp. Standardfall eine UP auszuführen ist ... und eben nicht nach Gutdünken zu entscheiden ist.

mikkael

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Freitag, 1. Juli 2016, 06:59

Lieber hge

Zitat

Die Entscheidung der DBM hat sich eine Zeitlang darauf reduziert, dass generell bei spätregistrierten Geb-Urkunden eine UP angeordnet wurde. Ob es zur Zeit auch noch so ist, weiss ich nicht. das ändern sich manchmal, und die DBM lässt dann wieder die innerdeutschen Behörden entscheiden.

Mit der Regelung, das die innerdeutschen Behörden entscheiden, ob ein UP dürchgeführt wird, bin ich 100% einverstanden! Das ist für mich akzeptabel.
Das ist FAIR! Und meiner Meinung nach gesetzeskonform.

Zitat

Dann lies mal was zB das OLG Stuttgart schreibt
Andere Baustelle.

Zitat

"Sichtprüfung" habe ich noch nie gehört.. wer sollte die machen? die DBM? und was sollte denn die DBM dann auf "Sicht" prüfen ...
Gibt es anscheinend doch

Quelle z.B.

http://www.irak.diplo.de/Vertretung/irak…aubigungen.html

Auch eine Sichtprüfung irakischer Urkunden durch die Botschaft zur Vorlage bei deutschen Behörden ist derzeit nicht möglich.


Hab heute morgen eine sehr nette Email vom Herrn K von der DBM bekommen. Die ,,Sichtprüfung,, heißt dort Verifizierung der Geburtsurkunde.

Die Verifizierung beinhaltet lediglich die Überprüfung, ob die Urkunde hier bei der PSA registriert ist.


So sollte es im Regelfall für alle Geburtsurkunden oder CENOMAR sein.


Danke Herr K. und Frau M. von der DBM. DBB böse.

Zitat

Ein Ermessen , das dazu führt , dass keine UP auszuführen ist, kann höchstens dann ausgeübt werden, wenn auch Gründe vorgetragen werden oder vorliegen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf hinweisen, dass die nicht legalisierten urkunden okay sind.
Lieber hge, man könnte es auch so formulieren.


Ein Ermessen, das dazu führt, dass eine UP auszuführen ist, kann höchstens dann ausgeübt werden, wenn auch Gründe vorgetragen werden oder vorliegen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf hinweisen, dass die Urkunde nicht okay ist.

So oder ähnlich steht es in den

Urkundenüberprüfung im FZ..Verfahren
Quellen:
vgl. zur Urkundenüberprüfung allgemein: RE vom 16.06.2008 - 507-01-521.34 (RES 52-4)

Michael



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Freitag, 1. Juli 2016, 07:49

Andere Baustelle.


eben nicht .. da im Prinzip alle innerdeutschen Behörden gleich vorzugehen haben.

Die Verifizierung beinhaltet lediglich die Überprüfung, ob die Urkunde hier bei der PSA registriert ist.


... das war mir bekannt.

Auch eine Sichtprüfung irakischer Urkunden durch die Botschaft zur Vorlage bei deutschen Behörden ist derzeit nicht möglich.


Irak ist nicht vergleichbar, weil es dort wegen Kriegszustände auch keine UP gibt... Ob "Sichtprüfungen" möglich sind, hängt dann auch vom jeweiligen Urkundenwesen des Staates ab,

Ein Ermessen, das dazu führt, dass eine UP auszuführen ist, kann höchstens dann ausgeübt werden, wenn auch Gründe vorgetragen werden oder vorliegen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf hinweisen, dass die Urkunde nicht okay ist.


.. das wäre die Umkehr der Beweislast. Die Behörde ist nicht verpflichtet nachzuweisen, dass die Urkunden vermutlich falsch sind, sondern der Antragsteller hat nachzuweisem , dass sie richtig sind. (anders als im Strafrecht ... dort muss der Staatsanwalt nachweisen... der Angeklagte darf schweigen).

polyboy

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Freitag, 1. Juli 2016, 08:34

Hallo mikkael!

Danke für deine Antwort! Warst Du eigentlich mal persönlich in der DBB? Stimmt es, dass dort lediglich 3 Schalter zur Abgabe von Visaanträgen existieren?

Gruss - polyboy

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Freitag, 1. Juli 2016, 09:59

Das kann schon gehen:

Das OLG kommt bei der Sache gar nicht ins Spiel, weswegen dessen Anforderungen egal sind.

Der deutsche Partner kann versuchen, vom Standesamt ein EFZ zu bekommen, wenn das Standesamt ohne UP eines ausstellt, dann können die Eheleute später im Verfahren darauf verweisen, dass das deutsche Standesamt seinen Segen schon gegeben und ausdrücklich auf eine UP verzichtet hat.
Kooperiert das deutsche Standesamt nicht, schreibt mikkael, würde hilfsweise auch eine erweiterte Meldebescheinigung reichen. Das bezweifele ich, weil man für die Konsularbescheinigung von der AV in Thailand laut Webseite ein EFZ braucht. Aber nehmen wir an, man könnte tatsächlich die Erfordernis des EFZ umgehen, dann käme auch das Standesamt nicht ins Spiel um eine UP zu fordern.

Nach der Trauung geht man mit der HU zur AV in Thailand und lässt sie legalisieren. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass dabei eher die formale als die inhaltliche Richtigkeit beachtet wird und die Urkunde ohne UP legalisiert wird, weil der Inhalt thailändischer Urkunden i. A. verlässlich ist.

Nun ist man aber in der gleichen Situation wie nach einer Heirat in HK. Wenn der Ausländer keinen Daueraufenthalt in Thailand hat, muss er in den Philippinen das Visum beantragen und da kann dann entweder die ABH oder die AV auf einer UP bestehen. Zwar kann die HU nicht überprüft werden, aber die GU und das CENOMAR bzw. das CEMAR.
Wenn das Standesamt ein EFZ ohne UP gegeben hätte und weiter kooperativ ist, könnte man allerdings die Ehe von dem Standesamt nachbeurkunden lassen und hätte eine deutsche HU, mit der die Wkt einer UP noch geringer wird.


Wie gesagt, sehe ich keinen entscheidenden Vorteil gegenüber HK, es ist sogar umständlicher, weil man in Thailand keine Urkunde auf Englisch mit Apostille bekommt, sondern eine Übersetzung und Legalisation durch unsere AV benötigt. Und wenn das Standesamt ohne UP ein EFZ auszustellen bereit ist und eventuell sogar nachbeurkundet, kann man auch gleich auf den Philippinen heiraten.

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Freitag, 1. Juli 2016, 12:20

Nun ist man aber in der gleichen Situation wie nach einer Heirat in HK. Wenn der Ausländer keinen Daueraufenthalt in Thailand hat, muss er in den Philippinen das Visum beantragen und da kann dann entweder die ABH oder die AV auf einer UP bestehen.


... wenn ein Daueraufenthalt in Thailand besteht, wird zwar das Visum in BKK beantragt. Trotzdem muss die ABH zustimmen. Und da die gebursturkunde dann immer noch philippinisch und ohne irgendeine Legalisation ist, kann die ABH dann auf eine UP bestehen. Das wird sogar meist bei spät-registrierten Urkunden der Fall sein.

Zitat


Zwar kann die HU nicht überprüft werden, aber die GU und das CENOMAR bzw. das CEMAR.


.. richtig und da gibt es keinen Unterschied , ob in HKG oder BKK geheiratet worden wäre.

Zitat


Wenn das Standesamt ein EFZ ohne UP gegeben hätte und weiter kooperativ ist, könnte man allerdings die Ehe von dem Standesamt nachbeurkunden lassen und hätte eine deutsche HU, mit der die Wkt einer UP noch geringer wird.


Erfahrungsgemäss sind die Standesbeamten bei der Nachbeurkundung der HU sehr viel strikter und fordern dann eine UP. Der Verweis darauf, dass bei EFZ keine UP gefordert wurde, wird dann damit begründet, dass es dann die UP sache der ABH ist das zu entscheiden .. (sehr oft legen aber die ABHs die HU dem Standesamt vor und die sollen entscheiden, ob die HU okay ist .... die wollen dann Nachregistrieren und schon ist man wieder bei der UP).

Ich sehe auch keinen entscheidenden Vorteil, in BKK zu heiraten.
Offen ist, ob die erweiterte Meldebescheinigung nach thailändischem Recht ausreicht, um die Hochzeit gültig werden zu lassen. Da kenn ich mich nicht aus. Wir hatten ja jahrelang auf den Philippinen die selbe Rechtsunsicherheit. Die DBM (oder das AA) hatte eine Eheschliessung auf den Philippinen nicht als gültig anerkannt, wenn sie ohne die kons. Bescheinigung der DBM geschlossen wurde. Das soltle jetzt ausgestanden sein, trotzdem würde ich niemandem raten ohne kons. EFZ (legal capacity) auf den Philippinen zu heiraten.

mikkael

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Samstag, 2. Juli 2016, 07:57

Zitat

Danke für deine Antwort! Warst Du eigentlich mal persönlich in der DBB?
Stimmt es, dass dort lediglich 3 Schalter zur Abgabe von Visaanträgen
existieren

Ich war schon öfters da, ist quasi wie mein 2. Wohnzimmer. Hab sogar schon mal in der Mittagspause mit Frau und Kind dort ,,Picknick,, gemacht. 2 Security haben mich ,,beschützt,, weil ich der einzigste da war. Hatte auch mal eine Audienz beim Konsul, aber vergessen wir das.......

Die haben da, so wie ich mich erinnere 14 Schalter. Schalter 12, 13, 14 ist so ne Glaskabine, mit sehr sehr schlechter Akustik. Ich glaub das sind die Visa-Schalter. Was an den anderen 11 Schaltern an Adsurditäten abgeht, weiß ich nicht, das kann ich nur ahnen.

Zitat

Kooperiert das deutsche Standesamt nicht, schreibt mikkael, würde
hilfsweise auch eine erweiterte Meldebescheinigung reichen. Das
bezweifele ich, weil man für die Konsularbescheinigung von der AV in
Thailand laut Webseite ein EFZ braucht.
Ich kenne viele die haben ohne EFZ geheiratet, kommt auf den Standesbeamten an, Ermessen oder Würfeln.

Zitat

... wenn ein Daueraufenthalt in Thailand besteht, wird zwar das Visum in BKK beantragt. Trotzdem muss die ABH zustimmen. Und da die gebursturkunde dann immer noch philippinisch und ohne irgendeine Legalisation ist, kann die ABH dann auf eine UP bestehen. Das wird sogar meist bei spät-registrierten Urkunden der Fall sein.
Genau, die ABH KANN auf eine UP bestehen. In meinem Fall hat die ABH weder für meine Frau noch für meine Stieftochter eine UP verlangt.

Zitat

Erfahrungsgemäss sind die Standesbeamten bei der Nachbeurkundung der HU sehr viel strikter und fordern dann eine UP. Der Verweis darauf, dass bei EFZ keine UP gefordert wurde, wird dann damit begründet, dass es dann die UP sache der ABH ist das zu entscheiden .. (sehr oft legen aber die ABHs die HU dem Standesamt vor und die sollen entscheiden, ob die HU okay ist .... die wollen dann Nachregistrieren und schon ist man wieder bei der UP).
Keiner will den schwarzen Peter, und keiner hat die Eier für eine Entscheidung!

Zitat

Wir hatten ja jahrelang auf den Philippinen die selbe Rechtsunsicherheit. Die DBM
(oder das AA) hatte eine Eheschliessung auf den Philippinen nicht als
gültig anerkannt, wenn sie ohne die kons. Bescheinigung der DBM geschlossen wurde. Das soltle jetzt ausgestanden sein, trotzdem würde ich niemandem raten ohne kons. EFZ (legal capacity) auf den Philippinen zu heiraten.
Risiko, wie beim ,,Großen Preis,,

Lieber hge, macht die DBM oder das AA Probleme, wenn man jetzt ohne EFZ auf den Phils heiratet?

Schönes Wochende noch

Michael Neubusch( UP start 6 April, deadline 7 July)
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bahog_utot

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Samstag, 2. Juli 2016, 08:55

macht die DBM oder das AA Probleme, wenn man jetzt ohne EFZ auf den Phils heiratet?

Bei der Anmeldung zur Eheschließung (Marriage License) muss das "Certificate of Legal Capacity to Contract Marriage" vorgelegt werden. Wird die Eheschließung ohne Vorlage des "Certificate of Legal Capacity to Contract Marriage" vorgenommen, so ist die Eheschließung rechtlich nicht wirksam / kann angefochten werden.

Das "Certificate of Legal Capacity to Contract Marriage" stellt die DBM bei Vorlage des EFZ aus.

Eine rechtlich unwirksame Eheschließung auf den Philippinen muss von ausländischen Behörden, hier DBM und AA, als ungültige Eheschließung behandelt werden. Die Eheschließung darf nicht anerkannt werden.

Quelle: http://manila.usembassy.gov/marriage.html

Grüße, Bahog Utot

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Samstag, 2. Juli 2016, 09:17

Eheschließung in Thailand

Die rechtlichen Anforderungen sind hier nachzulesen: http://www.thaiembassy.com/marriage/marriage.php

Dort steht unter anderem:

Affidavit regarding the marital status of the person from the respective embassy.

Diese "Konsularbescheinigung" stellt die DBB bei Vorlage eines EFZ aus. Quelle: http://www.bangkok.diplo.de/Vertretung/b…chliessung.html

Von der philippinischen Partnerin muss auch entsprechendes Affidavit von der philippinischen Botschaft vorgelegt werden.

Grüße, Bahot Utot

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Samstag, 2. Juli 2016, 10:17

Wird die Eheschließung ohne Vorlage des "Certificate of Legal Capacity to Contract Marriage" vorgenommen, so ist die Eheschließung rechtlich nicht wirksam / kann angefochten werden.


Das ist mE nicht richtig.

Wir haben ein member, der dauernd daraufhinweist, dass es eine Entscheidung des Court of appeal gibt, sodass eine Heirat auf den Philippinen ohne kons. EFZ der DBM rechtlich gültig ist. (decision Delima vs Cline court of appeal)..

Ich kann aber nicht beurteilen, ob das bis heute noch gültig ist. Bin kein Jurist.

mikkael

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Samstag, 2. Juli 2016, 10:47

Lieber bahog_utot,

wenn alle Merkblätter 100% richtig wären, dann wär ich schon längst mit meiner Frau und Stiefkind in Deutschland.

Wenn alle Angaben auf den Homepages der AV 100% stimmen würden, dann wär ich schon längst mit meiner Frau und Stiefkind in Deutschland.

Bei der Ziehung der Lottozahlen, steht da immer ,,ohne Gewähr,,

Bei den AV steht da immer

Wir haben die in diesem Merkblatt enthaltenen Informationen mit größter Sorgfalt für Sie zusammengestellt.
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3.Oktober 2013, Dokus von Schatzimaus ans Standesamt geschickt.
10. Oktober 2013 EFZ erhalten.
21. Oktober 2013 Konsularbescheinigung bekommen
24. Okober 2013 geheiratet
28. November 2013 wurde meine HU legalisiert

12. Januar 2016 bis heute, warten auf UP von Schatzimaus und Schnuckiex, weil Frau H. Frau F. R. und Herr K.(DBB) das so wollen. Die mögen mich nicht.

WARUM???

Konsularbescheinigung und Legalisierung der HU beigefügt! Beweis! 438 ZPO? Datei zu groß, später.


Michael
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bahog_utot

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22

Samstag, 2. Juli 2016, 11:51

Wird die Eheschließung ohne Vorlage des "Certificate of Legal Capacity to Contract Marriage" vorgenommen, so ist die Eheschließung rechtlich nicht wirksam / kann angefochten werden.


Das ist mE nicht richtig.

Wir haben ein member, der dauernd daraufhinweist, dass es eine Entscheidung des Court of appeal gibt, sodass eine Heirat auf den Philippinen ohne kons. EFZ der DBM rechtlich gültig ist. (decision Delima vs Cline court of appeal)..

Ich kann aber nicht beurteilen, ob das bis heute noch gültig ist. Bin kein Jurist.

Das Merkblatt der philippinischen Botschaft Berlin ist in der Angelegenheit eindeutig. Für die Marriage License ist das Legal Capacity erforderlich.

http://www.philippine-embassy.de/bln/ima…hil english.pdf

Wer will sich denn auf einen jahrelangen Rechtsstreit auf den Philippinen einlassen, um die Eheschließung als rechtsgültig anerkannt zu bekommen. Der Ausgang des Rechtsstreits währe auch ungewiss.

Grüße, Bahog Utot

mikkael

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23

Samstag, 2. Juli 2016, 12:18

Lieber Bahog Utot,

Zitat

Wer will sich denn auf einen jahrelangen Rechtsstreit auf den
Philippinen einlassen, um die Eheschließung als rechtsgültig anerkannt
zu bekommen. Der Ausgang des Rechtsstreits währe auch ungewiss.



Grüße, Bahog Utot
Ich z.B. hab ne ROM.

Falls meine Heirat nicht von den Philippinen anerkannt worden wäre, hätte meine Schatzimaus sich warscheinlich insgeheim spitzbübisch gefreut, und mir wäre es sowas von s......egal gewesen, wenn die Philippinen die Heirat nicht anerkannt hätten.

Das wäre dann sehr sehr ,,LUSTIG,, geworden, bei dem Visumsantrag ein CENOMAR und eine von der DBB eine legalisierte HU, das wär ein Spass.

Gibts dafür ein Merkblatt?



Michael (gut gelaunt)
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24

Samstag, 2. Juli 2016, 12:34

Das Merkblatt der philippinischen Botschaft Berlin ist in der Angelegenheit eindeutig. Für die Marriage License ist das Legal Capacity erforderlich.

http://www.philippine-embassy.de/bln/ima…hil english.pdf


Wie jemand sagte : Merkblätter sind keine Gesetze.. Sie geben nur den Standardverlauf wieder.

Mir liegen von besagtem User Unterlagen vor, wonach das AA schon 1995 angewiesen hat, eine Hochzeit auf den Philippinen, die ohne kons Ehefähigkeitszeugnis vorgenommen wurde, als gültig anzuerkennen.


Zitat


Wer will sich denn auf einen jahrelangen Rechtsstreit auf den Philippinen einlassen, um die Eheschließung als rechtsgültig anerkannt zu bekommen. Der Ausgang des Rechtsstreits währe auch ungewiss.

.. das wäre ja dann ein Prozess gegen die AV (bzw das AA). Denn für die Philippinen ist die Hochzeit ja okay, sonst hätte sie ja keine Trauung vorgenommen. Eine HU liegt ja vor.

Aber ich würde auch niemanden raten, dieses Risiko enzugehen. Und ob das besagte Urteil auch heute noch von der DBM oder der rechtsabteilung des AA so gesehen wird, ist ungewiss.

mikkael

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25

Samstag, 2. Juli 2016, 12:51

Es ist schon traurig, wie kompliziert es ist sich zu verehelichen. Da steckt irgendwie ein System dahinter.

Hatte auch schon mal daran gedacht, Schatzimaus in Pakistan zu heiraten. Da braucht man gar nicht anwesend zu sein. Da schickt man 2 Vertreter. Die Ehe wird auch in Deutschland anerkannt. HANDSCHUH-EHE.

Michael (5 pm, ich darf bier drinken)
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26

Sonntag, 3. Juli 2016, 21:26

Der Vorteil ist, dass die Heiratsurkunde von Thailand von der Botschaft BKK legalisiert werden kann. (falls das nicht stimmt, bitte Korrektur)

Das deutsche Konsult führt nur bei bestimmten Ämtern eine Legalisation durch, bei anderen eine Ersatzverfahren, das 6 bis 8 Wochen dauert. So stehts auf der Seite der Botschaft. Ich denke bei Eheschlißungen in BKK ist man auf der sicheren Seite, in der Provinz kanns dann schwirig werden.

mikkael

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27

Mittwoch, 27. Juli 2016, 14:54

lieber hge, liebe mods, liebe Mitleser

Es ist vollbracht. Ich hab 2 Schlachten gewonnen, aber noch nicht den Krieg! Standesamt 1 in Berlin und FZ-Kindernachzug-Visum stehen noch aus.

Am Sonntag den 24.07.2016 wurde meine Nichte getauft. Es hat ca. 9 Monate gedauert, bis meine Nichte ihre Geburtsurkunde bekommen hat. Anfangs wurde eine UP gefordert, aber durch ein Diktat von aussen, gab sich das Standesamt mit einer Verivizierung der Gurburtsurkundedurch die DBM zufrieden.

Meine Schwägerin hat gestern ihren internationalen Auszug aus dem Heiratseintrag bekommen. Meine Schwägerin hat in Thailand geheiratet. Ich war begleitend dabei, und Trauzeuge. 6/2016.

Meine Schwägerin und ihr Schwager sind vorbereitet!

Falls der Staatsschutz oder Verfassungsschutz oder die ALB morgens um 5 Uhr auftauchen, um meine Schwägerin und ihr Kind(deutscher Reisepass, aber noch kein Staatsangehörigkeitsnachweis vorhanden) abschieben wollen, sind 2 Notfalltaschen vorhanden. Die Telefonnummern von einem Arzt und Rechtanwalt liegen bereit.

Beten wir alle gemeinsam zu Gott, das es nicht dazu kommt.

Michael
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