Danke für den ausführlichen Bericht. Möchte darauf aber hinweisen, dass dieser scheinbar nur für Langnasen gilt. Einen philippinischen Ehemann, welcher sich an diese "Verpflichtung" hält, wirst du kaum finden. Ich kenne keinen in unserer Familie, der diesen SCHMAFU mitmacht. Die Männer haben genug Verpflichtung der eigenen Familie(Frau und Kindern), in Sachen Ausbildung usw zu tun. Und schütteln lächelnd den Kopf dass Langnasen das mitmachen.
Utang na loob oder die innerliche Verpflichtung
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Möchte darauf aber hinweisen, dass dieser scheinbar nur für Langnasen gilt. Einen philippinischen Ehemann, welcher sich an diese "Verpflichtung" hält, wirst du kaum finden. Ich kenne keinen in unserer Familie, der diesen SCHMAFU mitmacht. Die Männer haben genug Verpflichtung der eigenen Familie(Frau und Kindern), in Sachen Ausbildung usw zu tun. Und schütteln lächelnd den Kopf dass Langnasen das mitmachen.
Ich kenne in unserer Familie sehr wohl welche und ich finde es ok. In gut gestellten Familien erlebe ich das dieses häufig zu sehen ist.
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Der Beigrag von luzon und Dein Kommentar bestätigen mich.
Einerseits fällt die "zwingende Verpflichtung des Unterstützung" mit der Eheschliessung aus, andererseits kann sie natürlich weitergeführt werden, wenn es die finanzielle Situation erlaubt.
Die Neuverteilung des Verpflichtungen in einem solchen Fall hat Arthur im Punkt 12 nicht ausreichend berücksichtigt.
Aber, wie viele Beiträge sind hier in dem Forum wo sich der Ehemann beschwert, dass die Unterstützung der Familie trotz eigener Probleme fortgesetzt werden "muss" und wird mit dem Utang na loob begründet.
Nach der Ehe gilt auch hier die Rangfolge absteigend Eigene Familie - Eltern - Geschwister - übrige Verwandte.
Gänzlich anders ist natürlich die Situation einer "nur" Lebensgefährtin. Diese wird natürlich -aus für mich verständlichen Gründen- immer versuchen, auch den maximal möglichen finanziellen Vorteil aus einer Beziehung mit einem Ausländer herauszuholen denn sie muss damit rechnen, nach einem eventuellen Scheitern der Beziehung ohne eine Peso im Sack wieder in den Schoss der Familie zurückkehren zu müssen.
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Gänzlich anders ist natürlich die Situation einer "nur" Lebensgefährtin. Diese wird natürlich -aus für mich verständlichen Gründen- immer versuchen, auch den maximal möglichen finanziellen Vorteil aus einer Beziehung mit einem Ausländer herauszuholen denn sie muss damit rechnen, nach einem eventuellen Scheitern der Beziehung ohne eine Peso im Sack wieder in den Schoss der Familie zurückkehren zu müssen.
Was hat dies mit Thema zu tun?
Dies ist ein ganz anderes Kapitel. Es gibt übrigens auch Lebensgefährtinnen die dies nicht machen. Uebrigens dies ist eine Unterstellung
Auch hier muss vor dem Eingehen eine Verbindung dies klar gestellt werden.Nach der Ehe gilt auch hier die Rangfolge absteigend Eigene Familie - Eltern - Geschwister - übrige Verwandte.
Habe ich etwas anderes gesagt? Im Punkt 12 klar geschrieben.
Aber, wie viele Beiträge sind hier in dem Forum wo sich der Ehemann beschwert, dass die Unterstützung der Familie trotz eigener Probleme fortgesetzt werden "muss" und wird mit dem Utang na loob begründet.
Ein muss besteht nicht. Es ist eine moralische Verpflichtung die über Gebühren von den vielen Verwandten beansprucht wird. In Unkenntnis der Sachlage. Darum müssen solche Sachen vor dem eingehen einer Verbindung geklärt werden.
Die Neuverteilung des Verpflichtungen in einem solchen Fall hat Arthur im Punkt 12 nicht ausreichend berücksichtigt.
Welche Neuverteilung habe ich nicht ausreichend berücksichtigt? Bitte um Aufklärung wo Lücken sind. Dann kann ich ja den Punkt 12 ergänzen.
Habe aber klar geschrieben, dass man keine allgemeingültigen Regeln aufstellen kann und jeder Fall ein Spezialfall ist.Einerseits fällt die "zwingende Verpflichtung des Unterstützung" mit der Eheschliessung aus, andererseits kann sie natürlich weitergeführt werden, wenn es die finanzielle Situation erlaubt.
Eine zwingende Verpflichtung gibt es nicht und hat es nie gegeben. Es ist eine moralisch anerzogenen Verpflichtung.
Wenn ein Ehepartner mit einem relativ guten Job vor der Heirat die Familie unterstützt, aus welchen Gründen auch immer, kann man sich nicht auf den Standpunkt stellen, wenn wir verheiratet sind wird nicht mehr unterstützt. Wir haben jetzt eine eigene Familie.Wenn vorher kein Geld geflossen ist, braucht es auch nachher kein Geld oder es tritt ein Notfall auf. Wo sicher jeder, je nach seiner momentaner finanziellen Situation, helfen wird.
Ich wiederhole mich, gewisse Sachen sind ganz klar vor dem Eingehen einer Beziehung zu klären. Allgemeine Regeln kann man nicht aufstellen, da jeder Fall anders ist.
Wer dies nicht macht, sei es aus Verliebtheit oder anderen Gründen, kann eines Tages ein böses Erwachen erleben. -
Uebrigens dies ist eine Unterstellung
Für mich ist das keine Unterstellung sondern eine Beobachtung aus etlichen mir bekannten Verbindungen. Die Philippinas sind ja nicht auf den Kopf gefallen. Sie erkennen sehr wohl, dass in vielen Fällen schon eine Vorehe in die Brüche gegangen ist und wollen sich irgendwie absichern.
QuoteGerade die blinde Loyalität gemäss 2. Definition von Utang na loob trägt hier viel dazu bei.
Forderungen insbesondere von Familienmitglieder werden vom Partner vielfach nicht hinterfragt.Hie gehst Du mit keinem Wort auf die Änderung ein, die sich durch die Eheschliessung ergibt. Bei der philippinischen Zeremonie wird sehr wohl erkannt, dass das Hauptaugenmerk jetzt auf der neuen Familie liegt.
QuoteDer viel zitierte Satz: „Man heiratet die Familie mit“; muss man sich immer vor Augen halten. Der Zusammenhalt und der Gruppendruck in der Familie sind sehr gross.Man wird Teil der Familie und hat somit sein „Utang na loob“ beizusteuern.
Nur wenn man kann, das schreibst Du aber nicht
QuoteEin muss besteht nicht. Es ist eine moralische Verpflichtung die über Gebühren von den vielen Verwandten beansprucht wird. In Unkenntnis der Sachlage. Darum müssen solche Sachen vor dem eingehen einer Verbindung geklärt werden.
Kann nicht immer geklärt werden denn oft ergibt sich eine Arbeitslosigkeit oder eine Krankheit erst später.
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Darum müssen solche Sachen vor dem eingehen einer Verbindung geklärt werden.
Arthur, ich stimme diesem Satz ausdruecklich zu! Was theorisch sinnvoll ist, wird sich aber in der Praxis oft nicht vorab klaeren lassen! Ist Dir auch nur ein einziges Paar bekannt, bei dem der Vorabversuch einer Klaerung zu einer Trennung vor Eheschliessung fuehrte, weil man feststellte, dass man sich im punkto "Utang na Loob" nicht einig war? Ich kenne jedenfalls kein Paar!
Ich denke der Regelfall wird eher sein, dass Pinays vor einer Eheschliessung vieles erst einmal abnicken, was der zukuenftige Ehemann sagt, um die Eheschliessung an sich nicht zu gefaehrden! Ist dann die Ehe geschlossen wird sie oft darauf bauen, durch Tampo und andere Beziehungsspielerein nachtraeglich ihre Interessen der Erfuellung des Utang na Loobs durchsetzen zu koennen, wenn noetig sogar hinter dem Ruecken des Partners!
Der Ehemann seinerseits wird oft darauf spekulieren, dass dann die Entfernung von der Familie die Frage das Utang na Loob von alleine klaert!Wer also meint, die Frage des "Utang na Loobs" vorab geklaert zu haben kann nicht sicher sein, dass das "Fass" nach Eheschliessung nicht wieder geoeffnet wird!
LG Carabao
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Zitat
Ein muss besteht nicht. Es ist eine moralische Verpflichtung die über Gebühren von den vielen Verwandten beansprucht wird. In Unkenntnis der Sachlage. Darum müssen solche Sachen vor dem eingehen einer Verbindung geklärt werden.
Kann nicht immer geklärt werden denn oft ergibt sich eine Arbeitslosigkeit oder eine Krankheit erst später.Bin mit dir einverstanden. Aber solche Sachen müssen vorher angesprochen werden. Vielfach sind solche Sachen auch Fake's
Zitat
Der viel zitierte Satz: „Man heiratet die Familie mit“; muss man sich immer vor Augen halten. Der Zusammenhalt und der Gruppendruck in der Familie sind sehr gross.Man wird Teil der Familie und hat somit sein „Utang na loob“ beizusteuern.
Nur wenn man kann, das schreibst Du aber nichtEntschuldigung, habe ich einen Auftrag? Alles bis ins letzte Detail zu untersuchen? Du greifst mich an, und bringst nur Platitüden rein.
Man kann alles aus dem Zusammenhang rausreissen und mir etwas unterstellen, wenn man will.
Ich wollte nur einen Beitrag zum Kulturverständnis liefern.
Kritik ist immer erwünscht, aber bitte nicht auf diesem Niveau.
Mein Beitrag darf man zerpflücken ohne zweifel. Aber dann soll man bessere Vorschläge bringen, die ich in den veröffentlichtlichen Text einbauen kann.
Die Administatoren oder Moderatoren werden mir sicher helfen, die korrigierten Texte einzubauen.Zitat
Gerade die blinde Loyalität gemäss 2. Definition von Utang na loob trägt hier viel dazu bei.
Forderungen insbesondere von Familienmitglieder werden vom Partner vielfach nicht hinterfragt.
Hie gehst Du mit keinem Wort auf die Änderung ein, die sich durch die Eheschliessung ergibt. Bei der philippinischen Zeremonie wird sehr wohl erkannt, dass das Hauptaugenmerk jetzt auf der neuen Familie liegt.Warum muss ich hier auf etwas anderes eingehen?
Hier spreche ich vom philipinischen Partner, dies hat absolut nichts mit einer Eheschliessung zu tun.Zitat von »Arthur«
Uebrigens dies ist eine Unterstellung
Für mich ist das keine Unterstellung sondern eine Beobachtung aus etlichen mir bekannten Verbindungen. Die Philippinas sind ja nicht auf den Kopf gefallen. Sie erkennen sehr wohl, dass in vielen Fällen schon eine Vorehe in die Brüche gegangen ist und wollen sich irgendwie absichern.In deinem Umkreis mag dies zutreffen. Man sollte aber nie verallgemeinern.
Ich sage es dir noch einmal, dies hat mit dem Thema hier nichts zu tun. -
Ich greif Dich nicht an, im Gegensatz zu Dir
QuoteIn deinem Umkreis mag dies zutreffen. Man sollte aber nie verallgemeinern.
Ich sage es dir noch einmal, dies hat mit dem Thema hier nichts zu tun.Ich kenne weder Dein Umfeld noch Deine Situation also erlaube ich mir keine persönliche Unterstellung.
Nur muss es erlaubt sein, eine andere Sichtweise als Du zu haben.
Ob das mit dem Thema zu tun hat oder nicht bitte ich, Dich den verantwortlichen Admins und Mods zu überlassen.
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Arthur, ich stimme diesem Satz ausdruecklich zu! Was theorisch sinnvoll ist, wird sich aber in der Praxis oft nicht vorab klaeren lassen! Ist Dir auch nur ein einziges Paar bekannt, bei dem der Vorabversuch einer Klaerung zu einer Trennung vor Eheschliessung fuehrte, weil man feststellte, dass man sich im punkto "Utang na Loob" nicht einig war? Ich kenne jedenfalls kein Paar!
Ich denke der Regelfall wird eher sein, dass Pinays vor einer Eheschliessung vieles erst einmal abnicken, was der zukuenftige Ehemann sagt, um die Eheschliessung an sich nicht zu gefaehrden! Ist dann die Ehe geschlossen wird sie oft darauf bauen, durch Tampo und andere Beziehungsspielerein nachtraeglich ihre Interessen der Erfuellung des Utang na Loobs durchsetzen zu koennen, wenn noetig sogar hinter dem Ruecken des Partners!
Der Ehemann seinerseits wird oft darauf spekulieren, dass dann die Entfernung von der Familie die Frage das Utang na Loob von alleine klaert!Wer also meint, die Frage des "Utang na Loobs" vorab geklaert zu haben kann nicht sicher sein, dass das "Fass" nach Eheschliessung nicht wieder geoeffnet wird!
LG Carabao
Ja Mirko
Sicher ist mir ein solches Paar bekannt. Dies betrifft mich und meine damalige Ehefrau.
Wir haben darüber sehr offen gesprochen.
Ich habe sie übrigens in der Schweiz kennengelernt und nicht über einen Chat.
Sie hat mir gleich am Anfang gesagt, ich musste im letzten Jahr dass College aufgeben, mein Vater kam bei einem Unfall um, jetzt muss ich für meine Mutter und die jüngeren Geschwister schauen. Sie hatte eine gute Stelle in Makati.
Sie hatte mir im Klartext gesagt: Auch wenn wir Heiraten habe ich Verpflichtungen in den Philippinen, willst du sie mit mir teilen? Ich sagte ja.
Da ich eher zur alten Garde gehöre, habe ich gesagt, ok ich übernehme dies, ihr Wunsch waren ja Kinder. Meine Meinung ist Kinder und Arbeit gehören nicht zusammen.
Somit nahm die Sache ihren Lauf.
Uebrigens in unserer kleinen Familie gab es nie Gewalt nach dem Motto eine Ohrfeige hat noch niemandem geschadet.
Dies eine kleine Homeage an unsere Pädagogin LUZON.
Meine Kinder wurden vernünftige Erwachsene ohne körperliche Gewalt.
Hier ein Bild von den beiden Kinder.
Sagt zwar nichts aus. Wie viele Beiträge hier auch.Aber ich bin stolz auf meine Kinder, erzogen ohne Peitsche.
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Ich greif Dich nicht an, im Gegensatz zu Dir
Ich kenne weder Dein Umfeld noch Deine Situation also erlaube ich mir keine persönliche Unterstellung.
Nur muss es erlaubt sein, eine andere Sichtweise als Du zu haben.
Ob das mit dem Thema zu tun hat oder nicht bitte ich, Dich den verantwortlichen Admins und Mods zu überlassen.
Natürlich darf man eine andere Sichtweise haben. Dann teile sie uns doch mit. Ich bin immer noch lernfähig.
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Ja Mirko
Sicher ist mir ein solches Paar bekannt. Dies betrifft mich und meine damalige Ehefrau.
Wir haben darüber sehr offen gesprochen.
Ich habe sie übrigens in der Schweiz kennengelernt und nicht über einen Chat.
Sie hat mir gleich am Anfang gesagt, ich musste im letzten Jahr dass College aufgeben, mein Vater kam bei einem Unfall um, jetzt muss ich für meine Mutter und die jüngeren Geschwister schauen. Sie hatte eine gute Stelle in Makati.
Sie hatte mir im Klartext gesagt: Auch wenn wir Heiraten habe ich Verpflichtungen in den Philippinen, willst du sie mit mir teilen? Ich sagte ja.Arthur, ich finde es sehr verantwortungsvoll, wie Du Dich damals verhalten hast! Gratulation auch zu Deinen sympathischen Kindern!
Meine Frage ging aber dahingehend, ob es auch Paare zwischen Foreigner und Filipina gibt, die vorab ueber das Thema "Utang na Loob" gesprochen haben und sich dann vor Eheschliessung TRENNTEN, weil sie keinen gemeinsamen Nenner gefunden haben? Denn wenn man am Anfang ueber das Thema Utang na Loob spricht, sollte die Diskussion ja ergebnisoffen sein, also auch die Moeglichkeit einschliessen, dass es keine Einigung gibt, insbesondere bei Maennern, die finanziell nicht so gut gestellt sind!
Z.B. wenn sie 20.000 Peso im Monat fuer ihre Familie als Minimum erwartet - er ist aber maximal 5.000 Peso zu zahlen bereit ist/zahlen kann. Ein Kompromiss ist nicht moeglich - man geht wieder getrennte Wege! Gibt es so etwas oder werden nicht doch diese Diskussionen am Anfang einer Partnerschaft eben gerade nicht ergebnisoffen gefuehrt? Man findet zwar pro Forma immer erst einmal eine Einigung (damit geheiratet wird), aber schon in dem Bewusstsein, dass diese Einigung spaeter von einem (oder beiden) Beteiligten wieder gekippt/neu auszuhandeln versucht wird (in Richtung mehr oder auch weniger "Utang na Loob)?LG Carabao
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ich denke, das kommt öfter vor als man denkt (das wg Utang Trennung erfolgt).
Ich hatte mich vor Jahren in Dubai in eine Pinay verknallt und wir hatten eine ganz normale Wochenend-Beziehung, da sie ca. 2h von meinem Haus entfernt arbeitete und es damals so gut wie keine Öffis gab. Logischwerweise wurden alle Rechnungen von mir übernommen etc.
Da sie einen für DXB Verhältnisse sehr gut bezahlten Job hatte, verwunderte es mich,d as sie öfter mal um kleinere und mittlere Summen leihweise anfragte. Nun, es sollte ein gemeinsamer Urlaub in den Phills folgen, bei dem sie mich ihrer Family vorstellen wollte. Das kam dann auch einer Vertiefung der Beziehung gleich, sie wollte sich einen Job in meiner Nähe suchen, um bei mir einziehen zu können.
Dabei wurde dann auch die Unterstützung der Family besprochen, da die ersparte Wohnungsmiete ihrerseits vollständig ihrer Familie zugute kommen sollte. Den Ausdruck "Utang" kannte ich klarerweise damals noch nicht. Ich habe erkannt, das sie von ihren Eltern und Geschwistern nebst Großeltern ausgenommen wird wie eine Weihnachtsgans. Als nächstes erfolgte dann die Erkenntnis, das sie bei einem Jobwechsel wohl auch auf einen Teil ihres Gehalts verzichten musste.
Den Teil sollte ich dann auch ersetzen, damit die Familie weiterhin auf ihre Unterstützung in vollem Umfang zugreifen kann.Nach reiflichem Überlegen, habe ich dann beschlossen, den Urlaub mit ihr zu streichen. Genauso wie die weitere Beziehung.
Und ich denke nicht, das ich da der Einzige bin!
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Carabao
... war bei mir auch der Fall. Es war zwar nur eine Chat-Bekanntschaft vielmehr Bekanntschaften, es war aber nach kurzer Zeit absehbar, daß der Zug in diese Richtung fahren sollte! Bei Nummer zwei lief das unter etwas anderen Vorzeichen auch so ab und genauso schnell und konsequent habe ich das auch beendet, weil ich gemerkt hatte, daß das wohl der eigentliche Sinn der angestrebten ehelichen Gemeinschaft sein sollte. Offen darüber gesprochen wurde in beiden Fälle nicht, es gabe jedoch keinerlei Zweifel, daß finanzielle Hilfe für die Familie (auf den Philippinen) erwartet wurde. Da ich auf dieser Basis keine Partnerschaft eingehen wollte, habe ich ganz schnell die Notbremse gezogen!
Jetzt bin ich bei Filipina Nummer drei, die sich ganz erheblich von den anderen Vorhergehenden unterscheided. Sie hat gleich zu Anfang erklärt, daß sie keine finanzielle Unterstützung von mir für ihre Familie oder Verwandten weder erwartet noch verlangt! Zwar ist ihre familiäre/persönliche Situation nicht mit normalen anderen vergleichbar, jedoch meint sie, daß sich dadurch nichts an ihrer Einstellung ändern würde. Beispielsweise hat sie ihrer jüngeren Schwester noch nicht mitgeteilt, daß sie mit einem Foreigner aus Germany verlobt ist zu dem sie demnächst ziehen wird. Weil sie befürchtet, von der Schwester oder anderen Verwandten angebettelt zu werden, zieht sie es vor, mit mir in Deutschland zu leben, um möglichst großen Abstand zu haben.Gruß Onot
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Arthur, ich finde es sehr verantwortungsvoll, wie Du Dich damals verhalten hast! Gratulation auch zu Deinen sympathischen Kindern!
Da kann ich nur beipflichten. Erziehung mit Liebe bringt eben bessere Resultate.
Meine Frage ging aber dahingehend, ob es auch Paare zwischen Foreigner und Filipina gibt, die vorab ueber das Thema "Utang na Loob" gesprochen haben und sich dann vor Eheschliessung TRENNTEN, weil sie keinen gemeinsamen Nenner gefunden haben? Denn wenn man am Anfang ueber das Thema Utang na Loob spricht, sollte die Diskussion ja ergebnisoffen sein, also auch die Moeglichkeit einschliessen, dass es keine Einigung gibt, insbesondere bei Maennern, die finanziell nicht so gut gestellt sind!
Z.B. wenn sie 20.000 Peso im Monat fuer ihre Familie als Minimum erwartet - er ist aber maximal 5.000 Peso zu zahlen bereit ist/zahlen kann. Ein Kompromiss ist nicht moeglich - man geht wieder getrennte Wege! Gibt es so etwas oder werden nicht doch diese Diskussionen am Anfang einer Partnerschaft eben gerade nicht ergebnisoffen gefuehrt? Man findet zwar pro Forma immer erst einmal eine Einigung (damit geheiratet wird), aber schon in dem Bewusstsein, dass diese Einigung spaeter von einem (oder beiden) Beteiligten wieder gekippt/neu auszuhandeln versucht wird (in Richtung mehr oder auch weniger "Utang na Loob)?LG Carabao
Ich denke, dass solche Paare eine Ausnahme sind. Warum sollte eine Filipina dieses Thema vorab erwaehnen? Der Foreigner kennt in der Regel diese Gepflogenheit zu Beginn der Partnerschaft noch nicht oder nicht ausreichend. Somit wird auch er dies nicht ansprechen.Wer in den Philippinen erwartet denn 20'000 PHP? Dies entspricht einem guten Monatsgehalt. Warum sollte dies ohne Gegenleistung von einem Foreigner erwartet werden? Eine regelmaessige Unterstuetzung fuer die Eltern von 5'000 PHP reicht voellig, auch wenn der Mann finanziell besser gestellt ist. In speziellen Situationen kann es auch mal mehr sein. Lebt die Ehefrau fuer einige Jahre in Europa, merkt sie schnell, dass auch dort nicht nur Milch und Honig fliessen, sondern das Geld hart erarbeitet werden muss und die Lebenshaltungskosten hoch sind. Wer Probleme mit Utang na Loob hat, hat auch sonst Probleme.
visayas
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5000 reichen völlig? Wer schickt 20k oder mehr??
Mit allem Respekt, Du kennst die Geldvernichtungsmaschien Familie noch nicht eingehend. Das Mädel, das ich in meinem post erwähnt hatte, hat erheblich mehr als 20k Peso geschickt. Plus die monatl. Raten fürs Häusschen, das - weil man ja so gut verdient - gleich mal für die Family angeschafft wurde. Plus Raten für Mopeds für die Geschwister.
Und dann das Pasabulong shoppen, wenns um einen Heimatbesuch ging... Mein lieber Schwan, wenn ich mich da erinnere... -
5000 reichen völlig? Wer schickt 20k oder mehr??
Diese Frage gehoert sicherlich in einen anderen Thread! Hier geht es um einen Kulturthread! Arthur hat sich viel Muehe gemacht, das Thema "Utang na Loob" auf interessante und verstaendliche Weise zu vertiefen und es sollte IMHO nicht wieder in die Frage abgleiten, wieviel zu schicken angemessen sei und wieviel nicht!
Ich denke, dass solche Paare eine Ausnahme sind. Warum sollte eine Filipina dieses Thema vorab erwaehnen? Der Foreigner kennt in der Regel diese Gepflogenheit zu Beginn der Partnerschaft noch nicht oder nicht ausreichend. Somit wird auch er dies nicht ansprechen.
Genau diese Befuerchtung hatte ich auch mit den Aufwurf der Frage! Ich denke in den allerwenigsten Beziehungen wird dieses Thema vor Eheschliessung ehrlich und offen ausdiskutiert! Die Filipina wird das Thema von sich aus meist nicht ansprechen. Entweder weil sie befuerchtet, dass es dadurch schon zuvor zum Bruch der Beziehung kommen koennte (die Partnerinnen von jodltrio und onot haben es wohlmoeglich im Nachhinein bereut, mit "offenen Karten" gespielt zu haben) oder weil sie es aufgrund ihrer eigenen kulturellen Erfahrungen auf den Philippinen als Selbstverstaendlichkeit ansieht!
Das fast schon "klassische Beispiel" fuer eine Philippinische Selbstverstaendlichkeit ist die Frage, was mit dem Geld geschieht, welches eine Filipina im Ausland waehrend einer Ehe mit einem Auslaender verdient! Bei diesem Thema kann es zu eklatanten kulturellen Missverstaendnissen kommen! Fast "durch die Bank" gehen Pinays erst einmal davon aus, dass dies dann alleine "ihr Geld" sei, mit dem sie tun und lassen koennen was sie wollen, es also auch unter Umstaenden zu 100% ihrer Herkunfts-Familie zur Verfuegung stellen! Diese Sichtweise kollidiert dann sehr oft mit der Erwartungshaltung des Foreigners, wenn er die heute gaengige Praxis in Deutschland praktizieren moechte, wonach das gesamte Familieneinkommen in eine gemeinsame Kasse fliesst, aus welcher die gemeinsamen Ausgaben bestritten werden! Um spaetere Streits zu vermeiden sollten gerade bezueglich dieses Themas vor Eheschliessung klare Absprachen getroffen werden!
LG Carabao
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Irgendwie stehe ich im Wald und sehe die Bäume nicht.
Lasst Euch doch einmal von Philippinos - bitte nicht von der eigenen Partnerin - erklären, welche Bedeutung das Aras hat und wie die die geforderte Unterstützung nach der Ehe hier auf den Philippinen gehandhabt wird.
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Mit allem Respekt, Du kennst die Geldvernichtungsmaschien Familie noch nicht eingehend. Das Mädel, das ich in meinem post erwähnt hatte, hat erheblich mehr als 20k Peso geschickt. Plus die monatl. Raten fürs Häusschen
Das hat dann m.E. nichts mehr mit Utang na loob zu tun, sondern mit Dummheit. Nochmals 20k PHP entsprechen einem guten Monatslohn in den Philippinen. Warum sollte sich jemand so ausnuetzen lassen, indem er derart grosse Summen an seine Verwandten schickt? So weit geht Utang na loob nie und nimmer! Geld schicken bis zur Selbstaufgabe? Das kann es wohl nicht sein.visayas
PS. Wie schon weiter oben geschrieben: "Wer Probleme mit Utang na Loob hat, hat auch sonst Probleme." Hier ist es offensichtlich Dummheit oder falsch verstandenes Utang na loob.
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Auch meine Frau hat Unsummen zur Familie geschickt. Als wir geheiratet haben hatte sie keinen Cent am Konto. Das einzige, was ihr von ihrem Einkommen geblieben ist, war eine sehr gute persönliche Ausstattung mit Kleidung, Geschirr, Bettzeug und Haushaltssachen.

Nach der Hochzeit wurden dann monatlich 100 Euro an die Mutter geschickt und alles andere Eingestellt.
Die Nachfragen nach Geld sind dann mit der Zeit auch eingeschlafen.
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Irgendwie stehe ich im Wald und sehe die Bäume nicht.
Lasst Euch doch einmal von Philippinos - bitte nicht von der eigenen Partnerin - erklären, welche Bedeutung das Aras hat und wie die die geforderte Unterstützung nach der Ehe hier auf den Philippinen gehandhabt wird.
Ich gehe mal davon aus, dass du mit Aras, "Arras"im Zusammenhang mit einer Eheschliessung gemeint hast. Uebersetzen kann man dies z.B. als Brautgeld.
Das "Brautgeld" ist in vielen Kulturen eine alte Tradition. Je nach Kulturkreis hat dies Heute unterschiedliche Bedeutungen.
Zitat:
Bride price, also known as bride wealth, is an amount of money or property or wealth paid by the groom or his family to the parents of a woman upon the marriage of their daughter to the groom.In den Philippinen wurde diese Tradition von den Spanier übernommen und hat im heutigen 21. Jahrhundert hier in den Philippinen eine andere Bedeutung als in arabischen Länder.
Bei der kirchlichen Heirat in den Philippinen gehört dies zum Standardprogramm. In einer "schönen Form" werden vom Bräutigam der Braut 13 Münzen überreicht. Meistens wird dies in einem kleinen Körbchen aus Silber dargereicht, oder eingenäht in einem kleinen Herzen aus Seide.
Diese 13 Münzen in Gold oder Silber (je nach Budget) stellen symbolisch Christus und die 12 Apostel dar.
Jede Münze hat ein Motiv (siehe Anhang):
Love; Harmony; Cooperation; Commitment ; Peace; Happiness; Trust; Respect; Caring; Wisdom; Joy ; Wholeness ; Nurturing.Hiermit wird symbolisch noch einmal auf die Bedeutung einer Eheschliessung hingewiesen und die Verplichtungen die beide Ehepartner einander gegenüber haben und den Kinder die sie gemeinsam haben werden. Im weiteren bekräftigt der zukünftige Ehegatte als "breadwinner" sich für seine Ehefrau und die gemeinsamen Kinder zu sorgen.
Dies sind die Traditionen wie sie Heute immer noch gepflegt werden. Wie weit sie auf das heutige alltägliche Leben zutreffen ist eine andere Frage.PS
@ aware1949
Deine Fragestellung finde ich nur peinlich. Frägt mal nach, aber nicht bei der Partnerin?. Warum kann die Partnerin darüber keine Auskunft geben?
Hast du das Gefühl die Partnerin ist zu blöd dazu oder alle zocken ihre Partner ab?
Selber deine Gedanken reinstellen, wäre ja zuviel verlangt. Ich nehme ja mal an du hast auch eine eigene Meinung dazu.Uebrigens dein Beitrag hat mit "Utang na loob", nach meiner Meinung, nur am Rand zu tun.