Nicht nur auf den Philippinen.....

  • den open waterfilm kenn ich und der ist bestimmt nicht lustig!
    aber dass man einmal vom boot vergessen wird das kann eigentlich auf der ganzen welt passieren! das hat mit den philippinen ueberhaupt nichts zu tun! hier und speziell in puerto galera frueher haben wir des oefteren das problem missing diver gehabt was mit der teilweise starken stroemung dort zu tun hatte. da sind leute nach verde island abgetrieben worden und andere kamen dann aus der naehe von calapan wieder zurueck. es sind aber alle wiedergefunden worden. das einzige problem welches mir bekannt ist passierte vor ueber 10 jahren in camiguin da sind 3 taucher verschwunden und die wurden dann erst gefunden als es bereits zu spaet war! ;(


    mfg
    beachcomber

  • Hai,


    erstens bin ich der Meinung, daß es sich bei dem "Geschichten-Erzähler" nur um einen Wichtigtuer und zudem unerfahrenen Taucher handeln kann! Wie, bitte, soll ich denn mit einer intakten Ausrüstung als Taucher an der Oberfläche ertrinken? Von Gischt und extremem Wellengang einmal abgesehen. Dann wäre aber nicht getaucht worden.


    Zweitens kann ein "Vergessen" von Tauchern sicherlich immer passieren, wenn vor allen Dingen Tagesausflüge mit Tagesgästen unternommen werden. Da kommen Taucher an Bord, die nicht regelmäßig zum Tauchen mitfahren und sich, wie z.B. in Thailand nur zu einem Trip mit 30 anderen Tauchern an Bord aufhalten. Wenn dann lediglich Strichlisten gemacht werden, wer rein in und raus aus dem Wasser ist, dann können theoretisch, wie in dem Film "Open Water" skizziert, auch einmal Taucher abhanden kommen.


    In kleinen Gruppen getaucht, mit einer vernünftigen Basis und Organisation, halte ich solche (Un-)Fälle für sehr unwahrscheinlich!



    Gruß
    fmb

    Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!

  • so ein quatsch... als taucher ertrinkt man nicht !!! jedenfalls nicht dann wenn man schon an der wasseroberflaeche ist. da man ja meistens einen taucheranzaug hat ist man auch noch ein wenig kaeltegeschuetzt.wuerde mir keinen kopp machen wenn se mich vergessen.... meistens wird ja in landnaehe getaucht,jedenfalls in den philippinen. ok. stroemung etc. kann schon sein , never see again... einzelfaelle gibt es auch in RP - sts
    wenn einer verschwindet faellt das auf, und es wird gesucht.

    Leben wie Rockefeller, warum kaufen wenn mieten so einfach ist.

  • Du ertrinkst nicht,aber verdurstest.Der Anzug hilft auch nicht gegen eine Unterkühlung mit der Zeit,zusätzlich wird der Kopf verbrannt.


    Darum geht nix über die eigene Unterschrift bei der Rückkehr an Bord.


    Ist der Tip meines Instrucktors der selber mal vergessen wurde.

  • Du ertrinkst nicht,aber verdurstest.Der Anzug hilft auch nicht gegen eine Unterkühlung mit der Zeit,zusätzlich wird der Kopf verbrannt.


    Darum geht nix über die eigene Unterschrift bei der Rückkehr an Bord.


    Ist der Tip meines Instrucktors der selber mal vergessen wurde.


    so ein quatsch... als taucher ertrinkt man nicht !!! jedenfalls nicht dann wenn man schon an der wasseroberflaeche ist. da man ja meistens einen taucheranzaug hat ist man auch noch ein wenig kaeltegeschuetzt.wuerde mir keinen kopp machen wenn se mich vergessen.... meistens wird ja in landnaehe getaucht,jedenfalls in den philippinen. ok. stroemung etc. kann schon sein , never see again... einzelfaelle gibt es auch in RP - sts
    wenn einer verschwindet faellt das auf, und es wird gesucht.


    ums verdursten geht es!
    der fall von welchem ich berichtete ereignete sich in camiguin vor ca ueber 10 jahren!
    und eine person wurde nach 3 tagen in der naehe von zamboanga gefunden. verdurstet! den surfaceballon hatte er noch in der hand! wo die anderen 2 gefunden wurden oder ob sie ueberhaupt gefunden wurden entzieht sich meiner kenntnis!
    es war jedenfalls alles sehr bedauerlich! ;(


    mfg
    beachcomber

  • Hallochen.
    Fragt mal den Scubaholly nach seiner Story diesbzueglich, grins.
    Kommt ueberall vor, leider, und ich stimme diesbezueglich mit fmb voll und ganz ueberein.
    Gruss aus Mactan
    karl-Heinz

  • Hai beachcomber,

    der scubaholly ist aber in australien von einem hai gebissen worden und waere deshalb fast verblutet! das ist aber wieder eine andere story


    mfg
    beachcomber

    das ist eine andere Geschichte!


    Scubaholly ist auch mal "abhanden" gekommen. Das auch noch mit Tauchgästen! Und das auch noch in den Philippinen!


    Gruß
    fmb

    Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!

  • fmb
    das wusste ich nicht! ich kenn nur seine haigeschichte und hab seinen fuss gesehen!
    mein laengstes abtreiben war einmal in sabang 45 min und das am spaeten nachmittag! da hab ich in dieser beziehung scheinbar glueck gehabt weil ich da wesentlich schlimmere geschichten kenne. aber wie gesagt hautsaechlich in sabang bei der gegend fishbowls und canyons


    mfg
    beachcomber

  • Hai beachcomber,


    für ähnliche Zeiträume war ich auch schon 2x abgetrieben! Wohlgemerkt war es beide Male Schuld der Tauchgruppe und nicht der Basis, daß wir abseits vom Tauchplan aufgetaucht und abgetrieben sind! Allerdings hat man in Ägypten gar nicht erst nach uns gesucht, sondern am Ankerplatz auf uns gewartet, ohne auch nur Ausschau zu halten! Das "Ankämpfen" zum Boot gegen die Strömung war sehr mühsam!
    Auf den Malediven hat man im Zickzackkurs nach uns gesucht und uns auch aufgelesen! Den Bojen sei Dank! Denn sonst wären wir, am Außenatoll getaucht, erst in Indien das nächste Mal an Land gespült worden!


    Gruß
    fmb

    Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!

  • fmb
    also dass da in aegypten solche oder aehnliche sachen passieren das wurde auch mir schon gelegentlich erzaehlt. oder von gesunkenen booten und die ganze ausruestung weg incl camera usw usw. aber das ist eben aegypten und nicht die philippinen. ich kann mich noch gut erinnern in sabang wenn wir da missing diver hatten dann sind da alle tauchschulen ausgefahren um die zu suchen weil es doch auch im interesse der tauchschulen war dass soetwas nicht passiert. das mit camiguin das war eine andere geschichte weil dort leider nicht soviele boote zur verfuegung waren und da auch einige fehler passierten. man geht eben auch nicht unbedingt am nachmittag bei stroemung und wellen tauchen und bringt dann noch 2 japaner zurueck welche vorher auftauchten und dann hatte das boot nicht mehr genug sprit um weiterzusuchen. das waren verheerende fehler die damals passierten. aber es sind eben auch nur menschen und menschen machen eben manchmal fehler. beim schifahren oder bei den haengegleitern oder wo sonst noch ueberall gabs doch auch schon tote! man muss eben versuchen das risiko zu minimieren. passieren kann leider immer etwas. aber wenn natuerlich boote ueberbeladen oder auch noch bei windstaerkewarnungen rausfahren dann darf man sich eben leider nicht wundern!


    mfg
    beachcomber

  • http://www.focus.de/panorama/w…rier-reef_aid_641289.html


    Er hätte sehr wohl ertrinken können, es war nämlich kein Taucher, sondern ein Schnorchler. Die haben nur selten Westen an, meist nicht mal eine Suite. Auch sind Schnorchler meist nicht ausgebildet, schnorcheln vor sich hin und halten sich nicht an Absprachen. Ist nur meine Erfahrung, wir mussten oft auf Schnorchler warten.


    In dem vorliegenden Fall ist es aber bezüglich der angeblichen Gefahr Affentheater. Er hätte nur zum Strand schwimmen müssen oder sich von einem anderen Boot, was er ja auch tat, mitnehmen lassen können. Also "nur" eine Unannehmlichkeit, keine wirkliche Gefahr.


    Schnorchler werden meist stiefmüttlerlich behandelt, weil sie im Regelfall keine Guides haben und man nicht so auf sie achtet. Mir nachvollziehbar, dass da mal einer vergessen wird. Das darf natürlich trotzdem in keinem Fall passieren.


    Kibuu

    Wer mit dem Teufel tanzt, der sollte besser die Schritte beherrschen.

  • Hai Kibuu,


    daß Schnorchler stiefmütterlich behandelt werden, "durfte" ich mal während eines Tagestrips in Thailand erleben!


    Erst wurden die Schnorchler abgesetzt (ohne Guide!), dann die Taucher. Als die Taucher wieder an Bord waren, wurde nach den Schnorchlern gesucht. Einer der Schnorchler trieb leblos an der Oberfläche uns hatte mehrere Schürf- und Platzwunden, da er an den Felsen angeschlagen war. Ob sein Tod erst eingetreten war und er sich die Verletzungen anschließend zuzog, oder ob er wegen der Verletzungen starb, wurde nie geklärt.


    Gruß
    fmb

    Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!

  • Das ist natürlich hart, wenn es sogar zu einem Todesfall kommt.


    Schnorchler gehen oft zu unbedarft an die Sache ran. Die allermeisten haben keinerlei Plan von der (Unter)Wasserwelt. Und auch die Tauchbasen sind damit oft zu lax.


    Ich selber schnorchel nicht, höre aber von Leuten die schnorcheln immer wieder: "Echtes Tauchen ist mir zu aufwendig, da muss ich zuviel mitschleppen". Ja genau, weil ihre Ausrüstung aus einer Maske, eventuell einem Schnorchel und der Badehose besteht. Flossen? Oft keine dabei. Tarierweste (und damit Schwimmweste)? Was das denn? Blei? Das zieht mich doch runter! Auf Strömung muss man achten? Ich will doch nur Fische gucken (und siehe keine Flossen...) usw.


    Ich will jetzt Schnorcheln auf keinen Fall gefährlich darstellen, aber es wundert mich nicht, dass selbst bei einer an sich völlig harmlosen Freizeitbeschäftigung immer wieder mal was passiert.


    Und Schuld haben zum Teil natürlich auch die Tauchbasen, die die Schnorchler nur zu gern als zusätzliches Zahlvolk auf ein Tauchboot mitnehmen, sie dann irgendwo am Riff verklappen und man sich nur noch um die "echten" Taucher kümmert. Das wird aber von beiden Seiten als völlig normal angesehen.


    Kibuu

    Wer mit dem Teufel tanzt, der sollte besser die Schritte beherrschen.

  • Hai,

    Und Schuld haben zum Teil natürlich auch die Tauchbasen, die die Schnorchler nur zu gern als zusätzliches Zahlvolk auf ein Tauchboot mitnehmen, sie dann irgendwo am Riff verklappen und man sich nur noch um die "echten" Taucher kümmert. Das wird aber von beiden Seiten als völlig normal angesehen.


    Kibuu

    genau so ist es!
    Zuweilen werden Schnorchler als "Beipack" und "Zubrot" mit auf ein Tauchboot genommen und in´s Wasser verfrachtet!


    Aber man hat wohl aus den geschilderten Unfällen gelernt und nimmt jetzt einen Guide für die Schnorchler mit!


    Gruß
    fmb

    Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!

  • ich wuerde sagen dass bei den schnorchlern das hauptproblem besteht dass sie geld sparen wollen deshalb tauchen die meisten von denen auch nicht. und deshalb wollen sie sich auch keine flossen ausborgen sondern nur maske und schnorchel oder sie haben das bereits selbst mit. bei mir gibt es nur schnorchelausruestung gemeinsam mit schuhen und flossen sonst vermiete ich das nicht. und einen schnorchelguide wollen die meisten sowieso nicht da sie wie ich schon erwaehnte geld sparen moechten. aber man kann natuerlich auch manchmal am falschen platz sparen. aber so nebenbei schmeisse ich auch keine schnorchler an plaetzen mit starker stroemung ins wasser. da gibts immer auch gegenden wo es ruhig ist.


    mfg
    beachcomber

  • Einen Guide für Schnorchler, so hoch würde ich das gar nicht ansetzen wollen. Das wird schon die Ausnahme bleiben.


    Es würde völlig ausreichen, wenn auf die Wahl des richtigen Tauchplatz fallen würde, die Ausrüstung angemessen ist und der Guide eben nicht neben den 6-10 normalen Tauchern auch noch an die 3-5 Schnorchler denken muss.


    Gerade wo der Laden brummt und Massentaucherhaltung betrieben wird, da werden halt die Kapazitäten der Guides mal strapaziert.


    Kibuu

    Wer mit dem Teufel tanzt, der sollte besser die Schritte beherrschen.

  • ...da es hier "auch" um Profit geht: zu unserer, zugebener Weise, unerfreulichen Arbeit als Tauchlehrer einer angesehenen 5*****PADI IDC Tauchschule in der Dom.Rep. gehörte es, ein extra für Schnorchler abgestelltes Tauchboot mit bis zu 10 Schnorchler samt (je nach Bedarf) Schnorchelweste (Klobrille), Schnorchel, Maske und Flossen zu vermieten. Der TL blieb dabei meist an Bord und führte von dort die Supervision aus. Dies geschah schon in 1999/2000 und zeigt mal wieder überdeutlich, wie weit das Sicherheitsdenken der Philippinen sich von anderen Regionen unterscheidet... Diese Tauchschule war sehr profit- aber auch sicherheitsstandardorientiert; nur eine kurze Kostenkalkulation zeigt jedem Tauchschulenchef, das sich auch Schnorchler lohnen...

  • Ich denke, dass ist schwer zu vergleichen.


    Ein Boot mit 10 Schnorchlern voll zu bekommen, das muss man erstmal hinbekommen. Meine Erfahrung von den Phils ist, dass man ja nicht mal 10 Taucher auf ein Boot bekommt.


    Daher nützt der Rechner leider wenig. Habe ich keinen angemessenen Multiplikator, kann ich auch keinen Gewinn machen.


    Ansonsten sollte das so wie Du es von der Dom. Rep beschrieben hast, schon ablaufen. Nur müssen die Schnorchler dann auch bereit sein, entsprechende Preise zu bezahlen.


    Kibuu

    Wer mit dem Teufel tanzt, der sollte besser die Schritte beherrschen.