FRA - Manila - Panglao - Cebu - Bantayan - Manila - FRA

  • Hallo,


    hier nun der nächste Bericht, da ich "unglücklicherweise" gezwungen war, meinen Resturlaub vom letzten Jahr kurzfristig anzutreten. :473


    Geflogen bin ich diesmal wieder mit Singapore Airlines über Singapur. Es war wie immer alles perfekt, der Umstieg mit knapp 2 Stunden perfekt, Ankunft in MNL pünktlich.
    Über eine Promo war der Preis bei 782 Euro.


    Ich bin Abends in Manila T1 angekommen und habe mir ein metered Taxi geschnappt, das mich nach Makati bringen sollte und auch gebracht hat.
    Obwohl ich bei den Taxifahrern Manilas immer die schlimmsten Befürchtungen habe, war zumindest der Unterhaltungswert bei dieser Fahrt eine glatte 1.
    Als dann der Fahrer beim Preis 204 PHP auch noch sagte: "Gib mir 200 - das ist okay", war die Verwunderung perfekt.


    Übernachtet habe ich im Excel Inn, das noch recht neu ist.
    Ich habe keine Fotos gemacht, daher hier der link zur Homepage: http://www.excelinn.com/


    Die Zimmer sind sehr klein, aber ausgesprochen nett eingerichtet. Flatscreen TV, neue Möbel, Schreibtisch und kleiner Esstisch, Wasserkocher.
    Das Personal ist ausgesprochen nett und hilfsbereit.
    Mein Preis war 1000 PHP (über eine Freundin vor Ort reserviert).
    Man kann dort auch langzeitmieten, was ich mir gut vorstellen kann. Die Bewohner waren insgesamt total sympathisch, kein Lärm.
    Das Hotel ist noch neu und schlecht zu finden, deshalb dem Taxifahrer immer sagen, dass es hinter der Town Hall liegt.


    Ich war ziemlich durch, deswegen ging es nur noch in die Manila Bay, um den wunderschönen Sonnenuntergang zu genießen und dann noch ein paar nette Kneipen in Makati abklappern.

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  • Völlig unverhofft hatte ich am Alona Beach trotz Easter Week noch einen Platz in meiner Stammunterkunft bekommen.


    Am nächsten Morgen ging es also in aller Frühe mit Cebu Pacific nach Tagbilaran weiter.
    Dort hatte ich mich aufgrund der Osterwoche schon darauf eingerichtet, dass die Kosten für die Trycicle Fahrt diesmal nicht akzeptabel sein würden und mich schon mit dem Gedanken angefreundet, dass ich mit dem Bus nach Alona weiter fahre.


    Erstaunlicherweise gab es dann doch recht schnell ein Angebot für 250 PHP - nachdem wir bei 500 gestartet hatten.
    Und schon wieder Glück - die Fahrt erfolgte dann mit einem Wagen - da sowieso jemand in Alona abzuholen war.


    Unterkunft war wie immer in Peter´s House. Dazu gibt es ja ausreichend Infos in den vorherigen Reiseberichten.
    Die Easter Week war diesmal erstaunlich ruhig - letztes Jahr war an Schlafen nachts nicht zu denken.


    Die Oops Bar befindet sich immer noch under renovation.


    Die Alona Vida Bar hat inzwischen einen neuen tollen Manager und sich echt toll entwickelt.
    Leider entsteht aktuell am Beach sowas wie eine Live-Musik-Schlacht:
    Mehrere Restaurants setzen Live Bands ein und drehen zum Teil die Musik dann immer lauter, um sich durchzusetzen.


    Wer also gerne abends am Strand isst (dazu gehöre ich nicht): es kann schon mal laut werden...


    Ansonsten kann ich zu den Lokalitäten, die in der Regel von Touristen angelaufen werden, wenig sagen, da ich meistens mit dort lebenden Freunden unterwegs war (Hochzeit, Familienausflug....)


    Ach, was für den einen oder anderen wichtig sein könnte:
    das Bottlehouse wird nicht weiter von Sabine und Francis geführt.
    Sie sind nicht mehr vor Ort - inzwischen haben sich wohl andere Mieter eingefunden, die das Bottlehouse weiter betreiben, allerdings ohne darüber zu informieren, das sie neue Besitzer sind.

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    Edited once, last by nicole ().

  • Nächste Station war Cebu als Stopover nach Bantayan.


    Mit der 2go (ehemals Supercat) ging es zurück nach Cebu und direkt ins Radisson Blu.


    Das Hotel hat mir sehr sehr gut gefallen - das erste Mal habe ich auf den Philippinen das Gefühl habt, ich bewege mich in einerm Resort der gehobenen Preisklasse und das Preisleistungsverhältnis stimmt.


    Es liegt sehr dicht am Hafen, direkt gegenüber der SM Mall und auch nur ca. 1 km entfernt zum North Terminal (für diejenigen, die nach Mala oder Bantayan weiterreisen möchten).


    Obwohl ich mit meinem Rucksack etwas "aus der Reihe getanzt bin", wurde ich genauso höflich und äußerst zuvorkommen empfangen wie alle anderen Gäste.


    Die Zimmer waren ausgesprochen geschmackvoll eingerichtet, der Pool schön, das Hotel verfügt auch über einen Spa und Fitness-Bereich, den ich leider nicht nutzen könnte.


    Die Cocktails kann ich nicht empfehlen - da war gefühlt kein Alkohol drin :P


    Bei Abreise habe ich darum gebeten, "mein Gepäck" vom Zimmer zu holen und mir ein Taxi zu rufen.
    Der Hotelmitarbeiter kam sichtlich belustigt dann mit meinem Rucksack auf dem Rücken zurück, und irgendwie hatten alle bei dem Thema dann ziemlich Spaß.


    Insgesamt ein sehr gelungener Aufenthalt und ich werde das Hotel sehr gerne wieder zum Stopover nutzen.


    Die Zimmereinrichtung:



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  • Ab dem North Bus Terminal fahren Ceres Liner nach Hagnaya.
    Man hat die Wahl zwischen Native Bussen und Airconditioned Bussen.


    Wenn man auf den Hof kommt, wird man direkt angesprochen, ob man nach Mala oder Hagnaya will, was für ein Bus es denn sein soll und bekommt dann sofort den Bus gezeigt, der als nächstes fährt.


    Die offizielle Version ist, dass die Aircon stündlich dahren, die Native halbstündlich.
    In der Realität ist es so, dass gefahren wird, wenn der Bus voll ist.


    Wer es genau wissen möchte, kann sicher am Tag vorher anrufen - für mich war es egal.
    Ich war gegen Mittag am Terminal und wir sind gegen 12.20 Uhr losgefahren. Da beide Varianten ausprobiert werden sollten, hab ich mit dem Aircondition Bus auf der Hinfahrt gestartet.
    Mein Preis war 150 PHP, ich meine aber, gelesen zu haben, dass der Preis normalerweise bei 170 PHP liegt.


    Die Busse sind super ausgestattet, das Wifi war stabil. Wie erwartet Eisschrank ähnliche Temperaturen, auf die ich mich aber enstprechend eingerichtet hatte.


    Die Busse halten auf ca. der Hälfte der Strecke für knapp eine Viertelstunde, am Haltepunkt kann man auch essbares und zu Trinken kaufen.



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    Wir kamen nach ca 3 Stunden an.
    Von Hagnaya aus fahren zwei Fährgesellschaften: Super Shuttle und Island Ferrys.
    Es ist jeweils ausgehängt, welche Fähre als nächstes ablegt - man kann sich also super orientieren. Der Abfahrtplan im aktuellen Jens Peters ist noch korrekt.


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  • Die Überfahrt dauerte knapp anderthalb Stunden und so war es dann schon dunkel, als ich ankam.
    Mit dem Pedicab gings direkt ins St. Bernard Resort.
    Achtung - hier wird grds. erst mal versucht, jedem Touri Preise um 50 PHP und mehr aus den Rippen zu leiern.
    Normal ist aber 20 PHP.

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  • Danke :blumen
    Immer wieder gerne...



    Ich bin also Abends ziemlich müde angekommen und konnte leider relativ wenig auch vom direkten Umfeld des Resorts wahr nehmen.


    Dafür wurde ich umso herzlicher von dem Besitzerpaar, Flemming und Eden, begrüßt.


    Ich fand mein Cottage mit "individueller" Wandgestaltung eigentlich ganz niedlich, auch das runde Fenster neben dem Bett. Es war sauber, enstprach den Internetbildern.


    Als ich dann völlig erschöpft noch was im Restaurant essen wollte, kam es dann: mir wurde direkt erklärt, das von der Karte knapp dreiviertel der Speisen nicht "available" sein.
    Ich war zu müde, mich aufzuregen, bin davon ausgegangen, das dies sicher nur heute durch einen dummen Zufall so ist und es morgen sicher besser wird.
    Irgendwie fand ich´s ziemlich laut - lauter als am Alona Beach - konnte das alles aber irgendwie nicht so richtig zuordnen.


    Gegen 4 Uhr morgens ging ein Riesenterror in Form von schreienden Hähnen los ...keine Ahnung wie viele....VIELE.
    Ich war leicht genervt.
    Um 6 Uhr bin ich aufgrund durchdringender Bässe fast aus meinem Bett gefallen.


    Da nun an Schlafen wirklich nicht mehr zu denken war, stolperte ich aus dem Cottage und stellte fest, das wohl direkt angrenzend an mein Cottage (nur getrennt von einem Sichtschutzzaun) eine Videojoke in voller Lautstärke betrieben wurde, denn es wurd auch kräftig mitgesungen.


    It´s more fun in the philippines...


    Ich stolperte also schlaftrunken zum Restaurant, um mein Frühstück einzunehmen und auch gleich nochmal nachzufragen, das das mit der eingeschränkten Speisekarte wohl heute nicht mehr so sei.
    Oh doch - Hühnchen gäbe es jetzt auch nicht mehr...


    Was soll ich sagen: ich war ziemlich genervt ...so hatte ich mir den ruhigen Urlaub auf dem einsamen Bantayan nicht vorgestellt.


    Cottage No. 6


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  • liebe nicole , ich gehe davon aus dass wir in etwa zur selben zeit dort waren ; auf bantayan finden dzt.kleine wahlveranstaltungen mit großer lärmentwicklung statt und da wirds schon mal lauter ; aber dies ist immer zeitlich begrenzt ; und dass die leser kein falsches bild vermittelt bekommen , um 19 h bzw, 20 h wird dort der gehsteig eingerollt also nix mit abfeiern ausser privat am strand ! gott sei dank hat hier die touri-schickeria noch nicht fuss gefasst ! bantayan ist gegen panglao eine gruftpartie ; nur in der sog. hauptstrasse beim markt bis zum meer findest du ein bißchen abwechslung ! warum bist Du nicht auserhalb essen gegangen ?? und wenn du zu müde zum gehen warst , tricycle kostet P 20 fürn touri .... dafür ist es in der dorfmitte dann wieder billiger :D zB. 2 buns + 1 kaffee P 35 .-- in der bäckerei mit bestem ausblick auf das morgendliche treiben ...


    ..also mir hat es dort sehr gut gefallen , werde mich wieder dort mit der freundin mind . 1 woche eingraben dass hin und wieder ein bißchen abwechslung auch gegeben ist :D - die anreise ist einfach aber dauert halt ...


    gruss vom nordic inn


    ps) virgin island kannst dir sparen ...









  • Als ich mich dann etwas näher umgeschaut habe, war mir dann klar, weshalb es so laut war: um das St. Bernard herum befindet sich eine Pinoy-Siedlung - man ist also quasi mittendrin.



    Okay - das erklärte schon mal den multiplen Cock-Lärm und legte auch die Vermutung nahe, das der Nachbar wohl einfach frühmorgens schon die Videojoke ausgiebig genoss....


    Nachdem ich die Umgebunginspiziert und ansonsten für wunderschön befunden habe, bin ich dann nochmal ins Restaurant zurück und habe nachgefragt, weshalb es denn diese eingeschränkte Speisekarte gibt.


    Ganz einfach: das Restaurant sollte ab der kommenden Woche renoviert werden und die Vorräte entsprechend aufgebraucht werden.
    Okay - das konnte ich nachvollziehen.
    Die Lösung lag nahe - quasi am Strand.


    Ich fragte, ob es denn möglich sei, dass ich morgens bei den einheimischen Fischern seafood kaufe und man es mir zubereitet.
    Gar kein Problem....


    Es war herrlich! :yupi


    Morgens hab ich fortan immer geschaut, was ich haben wollte, die Mädels aus dem Restaurant sind mit einem Wassereimer mitgegangen und haben meinen Kauf direkt in den Kühlbereich gebracht. Als Liebhaberin frischen seafoos war ich mit dieser Lösung quasi innerhalb von Sekunden von der Hölle in den Himmel gelangt....
    Blieb also nur noch das Problem mit dem Nachbarn..


    Ich fragte wiederum die Mädels im Restaurant, ob man den freundlichen Nachbarn denn fragen könne, ob es möglich sei, die Videojoke vielleicht etwas später anzuwerfen, da die arme, gestresste Europäerin im Cottage hinter seinem Haus gern ausschlafen würde.
    Kein Problem - machen sie.


    Was soll ich sagen - am nächsten morgen blieb die Videojoke aus.
    Perfekt.


    Insgesamt hat es mir im Resort sehr gut gefallen.
    Ich wollte meine Ruhe haben und die habe ich bekommen.
    Alle "Extra" Wünsche wurden von den Mädels im Restaurant sofort abgespeichert.
    Bereits am zweiten Tag hab ich mein SM Light mit einer Schüssel Calamsi bekommen, die Nescafe Beutelchen lagen bereits aufgerissen auf der Untertasse (ich hatte zu der Zeit ziemlich Probleme mit Knochenschmerzen und konnte die Beutelchen nicht gut anfassen, geschweige denn alleine aufreißen und musste am ersten Tag um Hilfe bitten).


    Das Resort liegt wie gesagt inmitten einer Pinoy Siedlung - wer die entsprechende Geräuschkulisse nicht abkann oder nicht möchte, das in unmittelbarer Nähe zur Sonnenliege ein dickes Hausschwein am Baum angebunden ist, wird sich nicht wohlfühlen.
    Mir persönlich hat es gut gefallen.


    Das Resort hat mehrere Cottages, die alle unterschiedlich groß sind. Die Cottages Richtung Wasser sind tendeziell ruhiger.
    Die Ausstattung ist gut, ich glaube das alle Aircon haben. Sie können mit Aircon oder Fan gebucht werden, was sich entsprechend im Preis nieder schlägt.


    Im Laufe der Woche bin ich in das größte Cottage direkt am Wasser umgezogen - was wirklich toll war, aber entsprechend teurer.
    Dieses Cottage war auch mit Fernseher und Kühlschrank ausgestattet.


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