Ist die Ehe in Hongkong seit den neuen Regelungen 2017 defintiv nicht mehr zu empfehlen?

  • Seit 2017 gibt es bei der Heirat in Hongkong neue Regelungen, die besagen dass eine Hochzeitsbestätigung des PSA zum Visum vorgelegt werden muss. Dazu habe ich weiter gelesen dass es dabei zu deutlich längeren Wartezeiten als 6 Monaten - wie z.B. bei einer Urkundenprüfung - kommen kann, weil die Behörden in den Philippinen angeblich sehr langsam arbeiten. Da es bei uns damals so wunderbar geklappt hat, würde ich Hongkong gerne weiterempfehlen. Aufgrund von der neuen Regelungen bin ich mir da jedoch unsicher geworden.


    Rein objektiv kann ich der Befürchtung einer Bestätigung vom PSA, nichts aufwendiges abgewinnen. Sobald das Report of Marriage von HK beim PSA registriert ist, sehe ich es als unproblematisch an, warum man diesen Wisch nicht umgehend ausstellen kann.


    Sollte diese Bestätigung auch Grund für eine Urkundenprüfung sein? Die internationale Apostille bleibt doch anerkannt.
    Gab es schon richtige Erfahrungswerte seit 2017?


    Da es bisher alles so ruhig geblieben ist, möchte ich mal in den Raum stellen, dass vielleicht auch zu viele negativen Vermutungen durch den Raum schwirren. Wenn ich es jedoch bin, der auf dem Holzweg ist, seit doch so nett und bewahrt mich vor einer falschen Empfehlung. Hehe :blumen
    Könnte doch auch sein, dass die Bestätigung einfach per Expressausstellung ausgestellt werden kann.
    Danke den Membern für ein FEEDBACK.

  • Dazu habe ich weiter gelesen dass es dabei zu deutlich längeren Wartezeiten als 6 Monaten - wie z.B. bei einer Urkundenprüfung - kommen kann, weil die Behörden in den Philippinen angeblich sehr langsam arbeiten. Da es bei uns damals so wunderbar geklappt hat, würde ich Hongkong gerne weiterempfehlen. Aufgrund von der neuen Regelungen bin ich mir da jedoch unsicher geworden.





    Die Registrierung des ROM beim PSA ist nach letzten Berichten wesentlich schneller als früher berichtet (< 3 Monate)


    Abraten sollte man in jedem Fall dann, wenn spätregistrierte Geb-Urkunden vorligen. Denn dann wird auf jeden Fall eine Urkundenprüfung fällig. Dann hat man nämlich Wartezeiten: Registrierung der HU beim PSA plus die Zeit der Urkundenprüfung.


    Ich sehe den Vorteil der Heirat in HK zur Zeit nur unter folgenden Vorzeichen:


    1 ) normal registrierte Geb-Urkunde
    2 ) keine Urkundenprüfung;


    Allerdings ist die Frage, ob eine UP durchgeführt wird, nicht im Vorraus zu beantworten. Es kann sein, dass sie verlangt wird, kann sein, dass man drauf verzichtet.


    Es bleibt also ein Risiko.

  • ollte diese Bestätigung auch Grund für eine Urkundenprüfung sein? Die internationale Apostille bleibt doch anerkannt.


    Es geht ja um die UP für die GU


    Gab es schon richtige Erfahrungswerte seit 2017?


    Bekannter im Februar in HK geheiratet, Juni das ROM (etwas über 3 Monate) vom PSA bekommen, Visa beantragt.....DBM will UP, obwohl nicht spät registriert! Mit viel Glück Visum bis Ende des Jahres (glaube ich eher nicht)! Also eher deutlicher Zeitverlust, als Hochzeitsvisum! Auf seine Anfrage warum UP bekam er "angeblich" die Antwort, dass jetzt nahezu immer die GU überprüft wird. Es gab wohl zu viele Probleme in der letzten Zeit!


    Ich würde nicht mehr zu HK raten :hi

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Bei meinem philippinischen Treffen gibt es jemanden der im März 2017 in HK geheiratet hat. Bei ihm gab es scheinbar keine Probleme. Als Grund gab er die bereits genannte Begründung an: weil sie nicht spätregistriert ist. Tanduayice spricht hier aber vom Gegenteil. Ich würde zumindest mal davon ausgehen, dass die Möglichkeit jetzt auch bei einer Vermählung in HK gegeben ist.


    Ein bisschen eigenartig finde ich das trotz internationale Apostille die Urkundenprüfung herangezogen wird. Wo ist da der Sinn einer internationalen Apostille? Demnach wurde die doch Ehe anerkannt... Warum dann noch irgendwelche Geburtsurkunden etc. kontrollieren.. Entzieht sich meinem logischen Denken.


    Neue Regelung ist die Bestätigung der Geburt oder Hochzeit? Sorry das habe ich net verstanden.


    Für mich stellt sich die Frage, ist die Urkundenprüfung nach HK mit gleichen Aufwand zu bemessen, wie bei einer Urkundenprüfung zum Heiratsvisum!? Bei einer Ehe in Deutschland ist doch das extrem aufwendige, ein Ehefähigkeitszeugnis zu bekommen. Mit den ganzen Dokumenten etc. Das fällt doch bei HK flach. Demnach könnte die DokumentenPrüfung viel kürzer ausfallen sowie viel unkomplizierter ausfallen, weil man nicht diese Rennerei wegen den ganzen Dokumenten hat.


    Klar muss man nach HK warten, aber man hat doch ein viel geringeren einen Dokumentenaufwand... Hochzeit in HK is very easy.. Klar Dann noch Warten auf ROM und PSA.. Aber dafür kein DokumentenStress.. Thats all..

  • Ein bisschen eigenartig finde ich das trotz internationale Apostille die Urkundenprüfung herangezogen wird. Wo ist da der Sinn einer internationalen Apostille? Demnach wurde die doch Ehe anerkannt... Warum dann noch irgendwelche Geburtsurkunden etc. kontrollieren


    Eine UP dient der Identitätsüberprüfung und da die Philippinen ein land mit unsicheren Urkunden ist und man fast jedes Dokument "kaufen" kann gibt es die Urkundenprüfung! Eine Ehe in HK war bisher eigentlich nur einfacher, weil man meist keine UP gemacht hat
    ...was aber eigentlich komplett entgegen dem deutschen gesetzgeber ist! Die Frau ist ja dieselber ob du Sie nun in HK, DK oder Deutschland heiratest....also muss eigentlich auch bei jeder "Einreise" die UP gemacht werden! Frag mal Slickowan, der hatte auch eine Apostille aus Dänemark und musste durch eine UP



    Entzieht sich meinem logischen Denken.


    Nun haben Gedanken des Gesetzgebers nicht immer logisch zu verstehende Fragmente....aber hier schon!


    Für mich stellt sich die Frage, ist die Urkundenprüfung nach HK mit gleichen Aufwand zu bemessen, wie bei einer Urkundenprüfung zum Heiratsvisum!?


    Natürlich, denn die Identität und damit die Echtheit der GU wird ja beim Hochzeitsvisum auch nur überprüft...also gleicher Aufwand


    Neue Regelung ist die Bestätigung der Geburt oder Hochzeit?


    Identität und Dokumente. Wenn Frau "Josi Muerte" mit falscher GU und damit falschen Pass in HK heiratet, sind ihre Dokumente ja nicht ok...ihre Identität nicht richtig! Also dasselbe wie bei Heirat in D oder mit EFZ in Phills!



    Bei einer Ehe in Deutschland ist doch das extrem aufwendige, ein Ehefähigkeitszeugnis zu bekommen. Mit den ganzen Dokumenten etc. Das fällt doch bei HK flach


    Richtig, und diesem "umgehen" eines Gesetzes will man jetzt einen riegel vorschieben. Finde im vom Prinzip her nur richtig! Weil die Papiere werden ja durch eine Apostille nicht richtig!


    Hochzeit in HK is very easy..


    In Deutschland ist es auch nicht schwerer, wenn die Papiere in Ordnung sind!

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Kurz nochmal ein kleiner Auszug um die Certificate of legal Capacity to Contract Marriage (Ehefähigkeitszeugnis) zu erlangen - Was wird benötigt?


    Internationale Geburtsurkunde (Standesamt des Geburtsortes) des Verlobten,
    durch den Notar beglaubigt.
    beglaubigt durch das Landgericht
    (Landgericht) über beglaubigt durch die philippinische Botschaft in Deutschland (Berlin)
    Kopie Reisepass des Verlobten
    Residence permit – Meldebescheinigung (Gemeinde / Stadt) des Verlobten
    Birth certificate on SECPA (PSA) der Verlobten
    Photocopy of passport / Fotokopie des Reisepasses der Verlobten
    authenticated by e.g. honorarconsul
    affidavit of parents (public notary) von beiden
    authenticated by court of justice (judge of court)
    authenticated by DFA
    Community tax certificate – municipal
    (auch unter dem Namen Cedula bekannt) des Verlobten
    Urkundenprüfung (Merkblatt – deutsche Botschaft Manila)
    Etc.. Und so weiter und sofort...


    Diese ganzen (oder ein Teil) Behördengänge und Anforderungen würden nach einer Heirat in Hongkong doch nicht mehr zum tragen kommen, oder? Denn wozu ein Ehefähigkeitszeugnis wenn man schon verheiratet ist.


    Wieso lässt man nicht einfach im Voraus seine Dokumente legalisieren? Hatte in Makati ein kleines Unternehmen von einem Deutschen gesehen, welcher sich genau darauf spezialisiert hat. Er machts natürlich nicht selber aber es lässt es über eine weitere Instanz laufen lässt. Muss aber dann wohl eine staatliche autorisierte Institution sein.

  • Bei Heirat in Deutschland ist (neben einer VE, die bei Heirat im Ausland unnötig ist) eine Befreiung vom EFZ nötig, d. h. UP können verlangen das OLG, das Standesamt, die AV und die ABH.


    Bei Heirat in den Philippinen ist EFZ für die Konsularbescheinigung nötig (eventuell geht es auch ohne), d. h. UP können verlangen das Standesamt, die AV und die ABH.


    Bei Heirat in HK ist nur eine Meldebescheinigung nötig, d. h. UP können verlangen die AV und die ABH.


    Damit sind immer weniger Behörden im Spiel, die auf einer UP bestehen könnten und das Risiko sollte entsprechend immer geringer werden.

  • Na ja ... immer dauert das nicht lange.. ich sass beim Standesbeamten in Stephanskirchen am Tisch und er hat am Comp das EFZ ausgestellt. Vorher hatte ich mit ihm abgeklärt was er haben will. Insgesamt hat das -mit Bezahlen der Gebühr- ca. 1 h gedauert. Ist halt Oberbayern, wo die Beamten noch für ihre "Kunden" da sind... :denken


    Er hatte mir geraten, die Ehe sofort bei ihm registern zu lassen. Eine Urkundenprüfung würde es dann nicht mehr geben, da eine dt. Heiratsurkunde ausgestellt wurde. Er hat gesagt er redet dann mit dem SB der Ausländerbehörde in Rosenheim, damit ich eine Vorabgenehmigung fürs VISA bekomme. Ich habe dann per Email bei der DBM nachgefragt wie schnell ich das VISA für meine Holde abholen könnte.. Die Antwort war, nicht am gleichen Tag.. 2 Wochen würde es schon dauern - s. Anlage.
    Man braucht halt alle Originale doppelt und wenn man das im Vorfeld weiss ist das gar kein Problem, statt 1x sich 2x oder 3x geben zu lassen.


    Habe dann später aber trotzdem nicht geheiratet... Gott sei Dank...


    :yupi

  • Er hat gesagt er redet dann mit dem SB der Ausländerbehörde in Rosenheim, damit ich eine Vorabgenehmigung fürs VISA bekomme.



    1. ) war damals die Annahme der DBM, dass deine ABH eine Vorabzustimmung erteilten wird, rein hypothetisch. Ob damals die Vorabzustimmung überhaupt erteilt worden wäre, weisst du nicht


    2. ) was die Praxis der Vorabzustimmung angeht, kann man das hier ablesen:


    Quote

    Es bleibt bei der gesetzlichen Regel, wonach Visaanträge grundsätzlich bei der zuständigen Auslandsvertretung gestellt werden müssen, und Vorabzustimmungen den Ausnahmefall bilden.


    http://www.info4alien.de/mick/faq.htm#3

  • Ich wollte nur drauf hinweisen, das es schnell gehen kann. Das hängt in erster Linie vom Standesbeamten ab. Die Vorabgenehmigung wäre erteilt worden, weil sie bereits telefonisch abgesprochen war.. zwischen meinem Standesbeamten und dem SB der Ausländerbehörde. Habe das vorher wohl nicht so richtig rübergebracht. Ich habe beim Telefonat dabei gesessen. Ich denke wichtig war auch, das ich im Vorfeld bereits alles mit dem Standesbeamten abgesprochen hatte und meine Unterlagen dann 100 %ig vollständig und ok waren.

  • Richtet sich die Fragestellung nur an Personen aus Deutschland? Anbei eine kurze Beschreibung der Situation in Österreich.
    Für Österreicher macht eine Heirat in Hong Kong nämlich weiterhin Sinn. Der Grund ist, dass man bei Heirat in Österreich oder auf den Philippinen ein Ehefähigkeitszeugnis braucht, und das ist im Fall eines österreichisch-philippinischen Paares ziemlicher Behördenwahnsinn.
    In Deutschland ist aktuell das Problem, dass die Botschaft die PSA-registrierte Heiratsurkunde möchte. In Österreich wird die Heiratsurkunde aus Hong Kong glücklicherweise anstandslos ohne weitere Nachweise anerkannt (dafür hat die Beantragung eines Aufenthaltstitels viele andere Tücken, die sind aber unabhängig davon, wo man geheiratet hat).

  • Richtet sich die Fragestellung nur an Personen aus Deutschland?


    Ja... alle Antworten bezogen sich auch darauf.


    Quote


    Anbei eine kurze Beschreibung der Situation in Österreich.
    Für Österreicher macht eine Heirat in Hong Kong nämlich weiterhin Sinn. Der Grund ist, dass man bei Heirat in Österreich oder auf den Philippinen ein Ehefähigkeitszeugnis braucht, und das ist im Fall eines österreichisch-philippinischen Paares ziemlicher Behördenwahnsinn.


    Aber Austria hat den Vorteil, dass die österreichische Botschaft noch die Urkunden legalisiert und es somit keinen "Wahnsinn" der Urkundenprüfung kennt. Daher würde ich vermuten, dass trotz anderer Hindernisse, die die österreichischen Behörden aufstellen, die Heirat und der Visumsprozess insgesamt schneller geht.

  • Nun will ich meine positiven Erfahrungen euch erzählen. Durch einen sehr guten Bekannten der hier ebenfalls angemeldet ist bekam ich damals schnellvertretend durch die Forumgemeinde den Tipp in Hongkong zu heiraten.
    Das war Ende 2016... Trotz der neuen Änderungen welche bis dahin noch keiner genau einschätzen konnte wollten wir es trotzdem wagen.


    Wenn man abschätzen kann - wann man heiratet - kann man sich auch früh genug um die Bestätigung des PSA (was wir auch getan hatten) kümmern. Notfalls hätten wir das Dokument auch noch durch ein Botschaften- Service im Vorfeld legalisieren können (aber haben wir nicht getan) wenn es nur an diesem einen Dokument happern soll. Meine Ex-Freundin die beim Standesamt in Düsseldorf arbeitet hatte mir ebenfalls zu HK geraten da man auch im Falle einer UP Äpfel nicht mit Birnen vergleichen sollte. Was ich damit meine: Dokumentenprüfung ist nicht gleich Dokumentenprüfung! Sie sagte mir dass der Aufwand eines Ehefähigkeitszeugnis viel höher sei als die Prozedur nach der Hochzeit in Hongkong.


    Wurde schon in dem anderen Thread angerissen.. welcher eigentlich genau das gleiche Thema hat wie hier... :floet


    Vor unserer Hochzeit hatte ich einen jungen Mann kennengelernt welcher ebenfalls zwecks der Heirat in HK gewesen ist. Aufgrund der weiteren Prozesse wollten wir in Kontakt bleiben um sich gegenseitig auszutauschen. Bei ihm gab es einer UP.. Allerdings ging bei dem jungen Mann alles sehr zügig.. Einen Monat hats gedauert und der Drops war gelutscht..


    Ich denke mal eine UP kann kommen.. dennoch sind die Chancen einer UP geringer.. Hatte Alcatricity 23 auch schön aufgelistet.. in dem anderen Thread.. Und sie dürfte auch nicht solange dauern...


    Manche Dinge muss man halt im Voraus planen damit sie funktionieren... Vorher A1.. Termin schon 3 Monate vorher damit man direkt nach der Ehe in HK zur Botschaft rennen kann. Und natürlich die Bitte beim Report of Marriage ein bisschen Gas zu geben... Dann ging es ruckizucki :blumen


    Und die Ehe an sich war super Klasse.. Mitarbeiter anders als in Deutschland.. super freundlich 8-) Dokumentenaufwand gleich
    zero.. nur Geburtsurkunde, Ledigkeitsbescheinigung von jedem und die schnell ausgefüllten Formblätter.. Hochzeit eine Woche.. Ich kann halt nichts negatives dazu sagen weil es bei mir super funktioniert hat.. Es tut mir auch leid wenn andere damit nicht so gut gefahren
    sind.. Aber es kann halt immer noch alles reibungslos klappen.. :D


    edit
    passt ganz gut in diese Thema, daher die threads zusammengefasst
    hge

  • Hallo pinking,


    meine Frau und ich haben Mai 2017 in HK geheiratet. Die Alternativen Heirat in D und Heirat auf den Ph hatten wir verworfen, da uns das bürokratische Dickicht zu abschreckend war.
    Die Geburtsurkunde meiner Frau ist spätregistriert. Insofern sind wir davon ausgegangen, dass unabhängig vom Hochzeitsort eine UP in jedem Fall im Rahmen des Visaverfahrens erfolgen wird. Meine Frau war ab Oktober 2016 in Manila für den Deutschkurs beim Goethe Institut, um die Sprachkurse A1, A2 und B1 direkt nacheinander zu machen.


    Ich habe einmal den bisherigen Zeitstrahl ab der Entscheidung dass wir in Hong Kong heiraten wollen bis zum aktuellen Stand des Visa-Verfahrens aufgelistet, und hoffe es hilft dir zur Einschätzung weiter:


    • Feb. 2017 - DE und PH: Aufbereitung und Zusammenstellung der Unterlagen für HongKong
    • 03. März: Versand Unterlagen nach HK von mir aus DE
    • 07. März: Termin-Registrierung bei DBM für FZV zu Ende Mai, möglichst zeitnah zum beabsichtigten Heiratstermin. Nicht ganz einfach, aber mit genug zeitlichem Vorlauf und eingebautem Zeitpuffer dennoch gut machbar.
    • 31. März: Confirmation Letter aus HK mit Bestätigung des gewünschten Hochzeittermins
    • 11. Mai: - Manila: Ausstellung aktuelles Cenomar
    • 22. Mai - Hong Kong: Anreise nach HK und erledigen der Formalitäten beim Marriage Registration Office
    • 24. Mai - Hong Kong: Hochzeit am Cotton Tree Drive, Registrierung der Hochzeit auf der Ph. Botschaft, Beantragung der Apostille bei High Court.
    • 25. Mai - Hong Kong: Abholung des ROM auf von Ph. Botschaft, Abholung Kopien der HU am Cotton Tree Drive
    • 26. Mai - Hong Kong: Abholung Postille, beglaubigte Kopie der HU beim dt. Konsulalt erstellen lassen
    • 30. Mai - Manila: Termin DBM zur Beantragung FZV. Den Termin haben meine Frau und ich gemeinsam wahrgenommen - mit ROM aus HK, frischem Cenomar und beglaubigter Kopie der Heiratsurkunde aus HK. Nach dem Termin reisen meine Frau und ich zum Besuch ihrer Familie in die Negros Occidental.
    • Jun. 2017: Ph und DE: Finalisierung der Unterlagen für die absehbare UP. Meine Frau ist zu der Zeit noch zu Hause bei Ihrer Familie in Negros Occidental und bringt die benötigten Dokumente bei. Unterstützung durch mich u.a. bei Erstellung der Liste Ihrer Wohnorte seit ihrem 15 Lebensjahr.
    • 08. Juni - Manila: Information der DBM über erforderliche UP, mit Angabe welche Unterlagen beizubringen sind.
    • 15. Juni - Ph: Reise meiner Frau nach Manila, Flug war bereits seit Anfang Mai gebucht.
    • 16. Juni - Manila: Einreichung der Unterlagen bei DBM für UP.
    • 19. Juni - Manila: Formelle Info der DBM, dass Prüfungsprozess zur UP begonnen hat.
    • 19. Juni - Manila: Auskunft des DFA über die DispatchNo zum ROM, so dass bei der PSA die Ausstellung des philippinischen Marriage Certificate (hier: AOM = Advisory On Marriages) beantragt werden kann.
    • 7. Juli - Manila: Ausstellung des AOM durch die PSA.
    • 10. Juli - Manila: Einreichung des AOM bei DBM
    • 11. Juli - Manila: Auf Nachfrage Auskunft der DBM, dass für Visum und UP von uns sämtliche erforderlichen/angefragten Unterlagen eingereicht sind.
    • 19. Juli - Negros Occidental: Im Auftrag der Botschaft besucht jemand die Familie meiner Frau und befragte die Familienmitglieder, insbes. die Mutter.
    • 20. Juli - PH: Rückreise meiner Frau zur Familie auf die Negros Occidental.
    • 31. Juli - DE: ABH an meinem Wohnort bittet mich um Termin bzgl. Visumsantrag meiner Frau.
    • 24. Aug. Termin bei der ABH hier im Ort und Vorlage diverser Unterlagen zu Einkommen und Wohnsituation.

    Dies soweit der aktuelle Stand der Dinge. Mehr zu meinem Beispiel findest du unter diesem Link


    Hoffnung ist, dass wir kommende Weihnachten gemeinsam hier in DE feiern können.

  • Danke für die wertvolle Auflistung!


    Somit ist klar, dass also zunächst bei Antragstellung auch die Heiratsurkunde ohne das CEMAR (AOM) vom PSA entgegengenommen wird.


    19. Juni - Manila: Auskunft des DFA über die DispatchNo zum ROM, so dass bei der PSA die Ausstellung des philippinischen Marriage Certificate (hier: AOM = Advisory On Marriages) beantragt werden kann.


    Frage dazu:


    Meldet sich das DFA von sich aus? oder muss dazu (dauernd) angefragt werden?


    Die Registrierung der Heiratsurkunde beim PSA mit 1-2 Monaten ist ja recht schnell. Und somit bliebe immer noch ein Zeitvorteil bei der Heirat in HK, wenn bei normal registrierten Urkunden von der UP abgesehen wird.

  • Meldet sich das DFA von sich aus? oder muss dazu (dauernd) angefragt werden?


    Da muss man selber nachfragen. Initiativ geben die keine Info raus.


    Mein Eindruck war - auch im Vergleich mit den Abläufen bei anderen - dass die Vorgänge en bloc um den Monatswechsel an die DFA von der Botschaft weiter gereicht werden bzw. dort ebenfalls im Monatsrythmus an die PSA weiter gereicht werden.
    D.h. wer zum Monatsanfang den ROM in der Botschaft abgibt, hat dann eine deutlich längere Laufzeit.

  • Richtet sich die Fragestellung nur an Personen aus Deutschland? Anbei eine kurze Beschreibung der Situation in Österreich.
    Für Österreicher macht eine Heirat in Hong Kong nämlich weiterhin Sinn. Der Grund ist, dass man bei Heirat in Österreich oder auf den Philippinen ein Ehefähigkeitszeugnis braucht, und das ist im Fall eines österreichisch-philippinischen Paares ziemlicher Behördenwahnsinn.
    In Deutschland ist aktuell das Problem, dass die Botschaft die PSA-registrierte Heiratsurkunde möchte. In Österreich wird die Heiratsurkunde aus Hong Kong glücklicherweise anstandslos ohne weitere Nachweise anerkannt (dafür hat die Beantragung eines Aufenthaltstitels viele andere Tücken, die sind aber unabhängig davon, wo man geheiratet hat).

    Meine Verlobte aus Cebu-Mandaue und ich (Österreicher) wollen demnächst heiraten. HK ist für uns eine interessante Option. Gibt es hier im Forum irgendwo eine Anleitung, wie und wo in HK wir das am besten bewerkstelligen?