Welche Möglichkeiten für Expat für Hauskauf?

  • Nach Sec. 4 des Condo Act müsste eine Subdivision nur als "Condominium" eingetragen sein, dann würde auch dort der Kauf eines Hauses für Ausländer möglich sein, ohne eben das Land zu besitzen.

    Das ist mMn nicht möglich wegen Section 3 (e) des Condominium Act, welche die Besitzanteile an einem Condo-Project für den individuellen Teil (also die "eigene(n) Bude(n)" definiert:

    "To divide" real property means to divide the ownership thereof or other interest therein by conveying one or more condominiums therein but less than the whole thereof.
    Bei den Häusern in den SDs würdest Du ja "the whole" eines Gebäudes besitzen, was aber nicht erlaubt ist.

    Gruß, Robert


    Gekommen um zu bleiben.

  • dottore


    Ich könnte Dir einen anonymisierten Vertragsentwurf (der letztendlich -mit wenigen Änderungen- zum entgültigen Vertrag wurde) als PDF zur Verfügung stellen. Da ich jetzt mit der neuen Forensoftware nicht mehr weiss, wie ich Dir eine PM zusenden kann, melde Dich bei Bedarf

    Paragraf 5 des Grundgesetzes: Jeder hat das Recht seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äussern

  • Ich wiederhole mich : Wer in Phils investieren will, möge doch einfach mal einen Tagesausflug in ein Gericht machen und dort in einem Sitzungssaal die öff. Verhandlungen verfolgen. Da kann man wirklich einfach rein marschieren und sich dazu setzen. Jederzeit. Danach sollte man sich fragen, ob man da in der ersten Reihe sitzen wolle, immer wieder, über Jahre. McTan

    Man muß der Wahrheit einfach klar ins Auge schauen. Es gibt keine wirkliche und sichere Absicherung beim Land /Hauskauf für einen Ausländer. ...Wer dennoch kauft, muss immer mit vollem Verlust rechnen. Also immer im Vorfeld nachdenken. Ich würde immer nur etwas kaufen, was ich auch besitzen kann.

    Am besten nur so viel auf den Phils investieren, dass man darauf auch schmerzfrei verzichten kann. Als wir unser Grundstück kauften, hat die Besitzerin auf dem Kaufvertrag einfach die Unterschrift des Ehemannes, der nicht anwesend war, nachgemacht. Das in Anwesenheit des Anwalts, Notars. Glaube doch kein Mensch, dass es irgendeine Rechtssicherheit für uns auf den Pils gibt ? Lernt Ihr es eigentlich nie ?

    Da sollte man sich keinen Illusionen hingeben, im Ernstfall hast du keine Chance.

    Ich werde mich nicht mit einer Pinay vor philippinischen Gerichten um Eigentum streiten. Ungeachtet der Langwierigkeit und völligen Ungewißheits des Ausgangs eines solchen Prozeß, sind mir dazu meine Lebenszeit und -Qualität, sowie meine Zeit zu schade zu.

    Dem allem ist nichts hinzu zu fügen...
    Ich habe (zum Glück) wenigstens mit Immobilien keine Erfahrung gemacht aber mit anderen Dingen was Gerichte betrifft.
    Ich sage nur: Korruption, Willkür und Todesdrohungen. Letztes nicht gegen mich zum Glück.

    Wer jetzt noch kaufen will und sich des Risikos bewusst ist (ich meine nicht meine ist anders) OK.

    Ich finde Carabaos Vorschlag am besten. Solange alle fair bleiben minimiert das das Risiko.

    Was ich darüber hinaus für möglich halte ist andere, die nichts mit der Familie zu tun haben mit ins Boot zu holen. Wie auch immer. Wenn andere Mitbesitzer sind (auch zB eine Bank) dann würden unfaire Ansinnen vor grössere Hürden gestellt. Selbst wenn man unschuldig ins Gefängnis geht oder raus geschmissen oder flüchtet...
    Aber eben: Im Endeffekt ist es Glücksache.
    Ich denke hohe laufende Kosten/Aufwand (zB Zinsen) verbunden mit hohen Hürden für einen Verkauf (Carabaos Vorschlag) oder ein Kind.

    No Risk no fun :D

    LG Sunny

    In Deutschland wird die Meinungsfreiheit durch Art. 5 Abs. 1 Satz 1 1. Hs. Grundgesetz gewährleistet.
    „(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […] Eine Zensur findet nicht statt.“

  • dottore


    Ich könnte Dir einen anonymisierten Vertragsentwurf (der letztendlich -mit wenigen Änderungen- zum entgültigen Vertrag wurde) als PDF zur Verfügung stellen. Da ich jetzt mit der neuen Forensoftware nicht mehr weiss, wie ich Dir eine PM zusenden kann, melde Dich bei Bedarf

  • Ich kannte jemanden, der sich mit seiner Ex gestritten hatte, wem Haus und Grund gehört. Der hatte dann - offenbar in Unkenntnis der gesetzlichen Bestimmungen - argumentiert, dass er ja schließlich Haus und Grund bezahlt habe und seine Ex daher nur auf dem Papier Eigentümerin sei, mit den in Nr.54 im Link erwähnten Konsequenzen:


    2. Nicht erlaubt ist der Landkauf durch einen philippinischen Staatsangehörigen, der das Eigentum zu Gunsten eines Ausländers erwirbt und hält. Dies fällt in den Anwendungsbereich des philippinischen Anti-Dummy Laws (Commonwealth Act No. 108, im Mai 1975 geändert durch Presidential Decree No. 716). Zu den allgemeinen Indizien (Control Test) für eine Stellung als Dummy, Strohmann, Treuhänder bzw. Nominee gehören (i) die Finanzierung durch den Ausländer, (ii) ausländische technologische Unterstützung und (iii) ausländische Kontrolle und Management.



    Dummyabreden sind als Gesetzesumgehung unwirksam und führen zu ernsten strafrechtlichen Konsequenzen für die philippinische Seite wie auch für den begünstigten Ausländer. Als Konsequenz können Nebenabreden, Optionsvereinbarungen und ähnliche vermeintliche Schutzmechanismen nicht durchgesetzt werden. Daneben droht die Beschlagnahme und Einziehung und damit der Totalverlust der Immobilieninvestition.


    Also Vorsicht!

  • Ich gehe nach wie vor davon aus, dass ein Alien kein Land/Haus auf seinen Namen kaufen kann. Wer mehr weiss, bitte Info.

  • Ich gehe nach wie vor davon aus, dass ein Alien kein Land/Haus auf seinen Namen kaufen kann

    Ist auch meines Wissens so und das schon seit jeher.


    Im Kaufvertrag "meines" Hauses/Grundstücks stehe ich zwar namentlich genannt mit drin - formuliert irgendwie á la "with marital consent of Mr. level4" oder "financed by Mr. level4" oder sowas, ich weiss es leider nicht mehr.

    Ob ich beim Title auch mit draufstehe weiss ich ehrlich gesagt garnicht, müsste ich mal nachsehen...


    So oder so - was das jedoch rechtlich für mich als Alien bedeutet ist mit ziemlicher Sicherheit: GARNIX! :D

    Also ich gehe davon aus dass im Scheidungsfall das Haus zu 100% weg ist - das wusste ich aber schon vor dem Kauf also habe ich mich einfach damit abgefunden, bleibt ja auch nix anderes übrig.

  • Genau wenn man sich ein Haus kauft muss man sich im Klaren sein, das es bei Schwierigkeiten weg ist. Wenn man einen Totalverlust nicht verkraften kann, dann ist es besser nur zu mieten. Wenn es hart auf hart kommt wird man als Ausländer immer den Kuerzeren ziehen.

  • Wenn es hart auf hart kommt wird man als Ausländer immer den Kuerzeren ziehen.

    So ist es!

    Dem ist möglicherweise noch hinzuzufügen dass der finanzielle - ganz zu schweigen vom nervlichen - Aufwand im "Kampf um das Haus" in Relation zum eigentlichen Kaufpreis eines typischen (damit meine ich extrem preiswerten) phil. Hauses/Grundstücks das ganze schlichtweg nicht wert ist - also zumindest mir nicht.

  • So ist es!

    Dem ist möglicherweise noch hinzuzufügen dass der finanzielle - ganz zu schweigen vom nervlichen - Aufwand im "Kampf um das Haus" in Relation zum eigentlichen Kaufpreis eines typischen (damit meine ich extrem preiswerten) phil. Hauses/Grundstücks das ganze schlichtweg nicht wert ist - also zumindest mir nicht.

    Genauso sehe ich das auch.

    Jeder Streit mit der dann verflossenen kostet Geld und Nerven und ist kaum zu gewinnen.


    Ich bin auch nicht von diesen Konstruktionen überzeugt, wo man das Hszs zurück least oder im Namen des Kindes kauft oder was auch immer. Das mag auf dem Papier alles schön aussehen, aber letztendlich entscheidet der philippinische Richter.


    In meinem Fall wäre bei einer Trennung alles weg. Das ist mir bewußt.

  • Ich bin auch nicht von diesen Konstruktionen überzeugt, wo man das Hszs zurück least oder im Namen des Kindes kauft oder was auch immer. Das mag auf dem Papier alles schön aussehen, aber letztendlich entscheidet der philippinische Richter.

    Die von Dir erwähnten Beispiele LANGFRISTIGES LEASING VON FREUNDIN sowie GRUNDSTÜCK AUF NAMEN VON KIND KAUFEN sind keine Konstruktionen sondern völlig legal. Konstruiert wird es erst dann wenn man versucht das Grundstück quasi zu seinem dauerhaftem Eigentum zu machen.


    In meinem Fall wäre bei einer Trennung alles weg. Das ist mir bewußt.

    Das heißt aber nicht dass bei JEDEM gleich alles weg wäre.


    dass der finanzielle - ganz zu schweigen vom nervlichen - Aufwand im "Kampf um das Haus" in Relation zum eigentlichen Kaufpreis eines typischen (damit meine ich extrem preiswerten) phil. Hauses/Grundstücks das ganze schlichtweg nicht wert ist - also zumindest mir nicht.

    Ich gehe davon aus dass mindestens jedes Zweite von einem Foreigner bewohnte Haus mit Lot einen Wert von 50.000 bis 100.000 und aufwärts darstellt. Da mag es schon eine Rolle spielen wie man das Objekt für sich selber bestmöglich absichert.

    Bei Leuten die sich irgendwo in der Pampa einfach für wenig Geld einen Raum mit Hollowblocks umbaut haben gebe ich Dir allerdings Recht. Da spielt es keine besondere Rolle.



    LG Carabao

  • Bei Leuten die sich irgendwo in der Pampa einfach für wenig Geld einen Raum mit Hollowblocks umbaut haben gebe ich Dir allerdings Recht.

    Nett ausgedrueckt! :D


    Ja selbstverstaendlich muss sich die Investition in einem vertretbaren, oder sagen wir "persoenlich verkraftbaren" Rahmen bewegen!
    Weswegen ich mir als "erstes Haus" auf den Phils nicht gleich eine dreistoeckige Prachtvilla hingebaut habe sondern erstmal etwas Kleineres in eben genanntem fuer mich vertretbaren Rahmen, sollte irgendwann mal alles futsch sein.

  • Mir hat man im Büro einer neu entstehenden Subdivision erklärt, daß ich Grundstück+Haus nicht auf den Namen meines minderjährigen Kindes kaufen könnte. Der "Title" könnte erst auf mein Kind transferiert werden wenn es 18 Jahre alt ist. (Kind hat phil. Pass und dt. Pass).


    Stimmt das? Oder will sich die Subdivision-Gesellschaft einfach nicht die Arbeit machen den Vertrag auf mein Kind lauten zu lassen?