Erbschaft in DACH nach PH

  • Moien Leute,


    Wie würde eine Erbschaft in D / A / CH im folgenden Falle ablaufen ?


    Drei von 5 Geschwister leben mit der entspr. Staatsbürgerschaft (also DACH) hier, 2 leben mit PH Staatsbürgerschaft in den Philippinen, wobei einer adoptiert wurde (ich gehe mal davon aus, dass die Adoption rechtskräftig ist).


    Eine hier lebende Schwester, ledig, ohne Kinder, hat Eigentumswohnung und verscheidet. Nach Luxemburger Erbrecht geht der Besitz an die lebenden Geschwister übrig. Allerdings, wie kommt ein Nachlassverwalter an die philippinischen Erben wenn KEIN Testament besteht ?


    Es ist zwar noch ein theoretisches Beispiel (könnte bei mir aber irgendwann real werden), kenne auch niemanden, der eine solche Situation hatte, aber vielleicht hat ja jemand schon Erfahrungen gemacht ?


    Ich selber werde dieses Thema mal 2018 bei einem Notar hier anlässlich einer anderen Sache anhängen. Reinste Neugierde ist es.


    LG Alf

  • Wenn die überlebenden Geschwister sich vertrauen, geht einer zum Gericht und beantragt den gemeinschaftlichen Erbschein. Mit dem Erbschein und Vollmachten dann zu Banken/Grundbuchamt.

  • Wenn die überlebenden Geschwister sich vertrauen, geht einer zum Gericht und beantragt den gemeinschaftlichen Erbschein. Mit dem Erbschein und Vollmachten dann zu Banken/Grundbuchamt.


    In Luxemburg verhält es sich so, dass kein Link zu den Philippinen besteht, was Erblinien anbelangt.


    Will sagen, man könnte sowohl berechtigte Erben auf den Phils anmelden, oder auch nicht.


    Bei Anmeldung von berechtigten Erben muss allerdings eine Dokumentenkontrolle gemacht werden. Laut Notar hier gibt es dabei aber sehr oft Probleme, sodass Auszahlungen der Erbschften sich lange hinziehen können.


    Hat hier einer praktische Erfahrungen ?


    LG Alf


  • Moien allerseits


    Hat jemand hier schon Erfahrungen gemacht ?


    LG Alf