It’s more fun in the Philippines – Tagebuch einer 2-Monatigen Reise mit Familienanschluss

  • Vorwort:


    Dies wird kein Reisebericht, wie man man es oft im Internet lesen kann. Dafür wird es aber viele Informationen über diverse schöne Orte auf den Philippinen geben mit dazugehörigen Bildern, Adressen und auch den jeweiligen Kosten.


    Die rund 70 Teile dieses Berichtes sind in Tagebuch Form verfasst. Aber nicht mit den jeweils einleitenden Worten “Liebes Tagebuch...“. Ich habe mich einfach jeden Abend an mein Tablet gesetzt um die Ereignisse des Tages auf zu schreiben, so wie man das eben in sein Tagebuch schreibt.


    Mag sein dass es für den ein oder anderen auf Dauer langweilig wird. Aber vielleicht wird es einige von Euch schon interessieren was man in 2 Monaten auf den Philippinen so alles machen kann.


    Inzwischen bin ich etwa seit 2 Monaten wieder zu Hause im kalten Deutschland.

    Die Aufarbeitung des gigantisch vielen Foto und Film Materials von 2 Handies, einer Kamera, zwei GoPros und meiner Drohne hat einiges an Zeit in Anspruch genommen, aber das habe ich nun nahezu abgeschlossen. Den Rest kann ich dann zeitnah noch erledigen.


    Ich weiß noch nicht ob ich es schaffen werden jeden Tag einen oder sogar mehrere Teile einzustellen. Das wird sich zeigen. Aber bis alles hier veröffentlicht ist werden wohl doch 2 ganze Monate vergehen.


    Ich werde das so, wie jeder andere Reisebericht hier auch, posten und auf Fragen oder Anregungen versuchen einzugehen. Auch wenn sich das Ganze dadurch in die Länge ziehen könnte.


    An dieser Reise waren neben mir und meiner Freundin Mary auch meine älteste Tochter K. die in Deutschland lebt, meine zweite Tochter C. die in Hawaii lebt, sowie der Forenmember und ein für mich sehr lieber und guter Freund Sam mit seiner Philippinischen Freundin Sally beteiligt. Dazu noch sehr viele Personen aus der Verwandtschaft meiner Freundin Mary.




    1. Teil: Die Vorbereitungen starten schon Anfang 2018




    Meine Letzte Philippinen Reise liegt nun schon fast 2 Jahre zurück. Es war die Reise mit meiner Freundin Mary und zwei Ihrer Freundinnen nach Bohol, Cebu, der Hexen Insel Siquijor und Apo Island. Die Beiden Freundinnen waren damals so begeistert von diesem Trip, dass ich sie immer wieder mal davon schwärmen höre. Und wenn wir wieder dahinfliegen, sollen wir Bescheid sagen.


    Ja, wenn es nur ein Urlaub wäre. Wenn wir nicht noch tausend andere Dinge zu tun hätten. Es war schön, vor zwei Jahren dieser Urlaub. Gerne wieder. Doch wir müssen Prioritäten setzen. Dieser nun geplante Aufenthalt auf den Philippinen dient zur Vorbereitung unserer späteren Auswanderung. Wann und wie wir dann noch nebenher Urlaub machen können, das müssen wir sehen und spontan den Aktivitäten vor Ort anpassen. Da geht es nicht zu sagen, so morgen könnt ihr für 3 Tage kommen, dann müssen wir wieder eine Woche was tun und Ihr Euch allein beschäftigen. Danach können wir wieder einen Tag zusammen was unternehmen. Zudem erforderte es sehr viel Zeit für die Planung und Vorbereitung. Und gerade Mary, die hat sich da sehr ins Zeug gelegt, Organisiert, mit ihrem Cousin gechattet und so weiter und so fort.




    Aber in diesem Urlaub ist unser Ziel ein ganz anderes.




    Dazu ein wenig Hintergrund.


    Mary hat Agrarwissenschaften studiert und danach viele Jahre auf einem Bio Bauernhof gelebt. Sie kennt das Bauernleben und weiß wie das mit der Viehzucht und Landwirtschaft ab geht.


    In den letzten 2 Jahren hat sie sich intensiv mit dem WWOOF beschäftigt. ( http://wwoof.net/ ).


    Sie möchte in etwa 3 Jahren anfangen solche Farmen zu bereisen, dort zu arbeiten, um die Technologie zu erlernen und das dann mit der "Permakultur" zu verbinden. http://permakultur.farm/was-ist-permakultur/




    Ein sehr gutes Beispiel einer solchen Farm befindet sich in Österreich:


    https://www.seppholzer.at/cms/index.php?id=5




    In Bohol haben wir eine solche Farm letztes Mal auch besichtigt:


    http://www.aroundphilippines.c…/maribojoc-demo-farm.html




    Unser Ziel wird es sein, zum einen unser Auskommen zu sichern wobei wir dann eigentlich so ziemlich autark leben wollen. Aber auch einigen Einheimischen Arbeit und Brot geben wollen.


    Genau das ist auch die Strategie der Gawad Kalinga Organisation auf den Philippinen:


    http://www.gk1world.com/home




    Wenn das Ganze dann einmal angelaufen ist, haben wir noch zwei weitere Projekte im Sinn über die ich zu gegebenem Zeitpunkt berichten werde.




    Da Marys Familie einige Ländereien in Bohol besitzt (unter anderem ein Hektar Grundstück direkt an der Hauptstraße und ein anderes etwa 35 HA großes Grundstück weiter im Landesinneren), die alle nicht bewirtschaftet werden weil sie keiner der Verwandten wirklich nutzen will, wollen wir mal anfangen, dort auf dem kleineren Grundstück, solch ein Projekt aufzubauen.




    Das heißt der jetzt vor uns liegende Urlaub von 2 Monaten wird in Erster Linie dazu dienen die Grundlagen für eine spätere Auswanderung auf die Philippinen zu legen.


    Ich weiß, jetzt werden viele denken, oh man, da muss er aber noch dies und das machen, an dies und das Denken und so weiter. Ja richtig. Das ist uns beiden bewusst. Wir haben mit dem Mind Mapping dazu auch schon begonnen, bereits 5 bis 6 Jahre bevor es eigentlich dann tatsächlich los geht.




    Was wir nun erst mal vor haben ist, das Land zu begutachten, die genauen Besitzverhältnisse klären, es "reinigen" lassen, es umzäunen lassen und dann von einer Baumschule diverse Bäume kaufen und auf diesem Land einpflanzen lassen. Gute Baumschulen gibt es auf Mindanao, in Manila und auch in Bohol bei Ubay gibt es eine Baumschule.




    Es leben auch noch Marys Mutter und einige weitere Verwandte dort, die wir zumindest teilweise in unser Projekt einbinden können.




    Von der Finanzierung her ist das Ganze im Moment noch nicht gesichert. Aber das, was wir jetzt erst mal brauchen, um zu starten, das haben wir. Und wenn ich in Rente gehe und mir die Betriebsrente in 8 Jahresraten auszahlen lasse, haben wir zumindest die ersten 8 Jahre Kapital, das wir investieren können und dazu noch meine monatliche gesetzliche Altersrente.


    Mary wird auch noch etwas Rente bekommen und ich denke mal davon allein könnten wir schon ohne solch ein Projekt, dort irgendwo auf den Philippinen ganz gut leben. Aber wir haben schon den Plan etwas aufzubauen. Denn wer rastet der Rostet. Wir wollen nicht nur "rumsitzen und nichts tun den lieben langen Tag lang". Wir sind irgendwie beide Menschen, die sich gerne beschäftigen. Und so gesehen wäre das was wir vorhaben, ein Projekt, das nicht allzu viel Arbeit unsererseits erfordert. Es muss halt viel organisiert und geplant werden.




  • 2. Teil: Planung der Reise


    Nun aber zurück zu der Planung dieser Reise. Dass wir diesen Urlaub sehr lange ausdehnen wollen, war uns schon Anfang letzten Jahres klar, als wir von unserem Philippinen Urlaub zurückgekehrt waren. So sammelten wir dieses Jahr gut 4 Wochen und vom Neuen Urlaub 2019 nochmals 4 Wochen so dass wir zusammen mit den ganzen Feiertagen genau 9 Wochen unterwegs sein werden.

    Ab Ende März schaute ich auf diversen Portalen nach Flügen. Eine Idee war über Peking zu fliegen und dort einen Stop-over zu machen. Sich die Stadt und das "Drumherum" anzuschauen. Doch da es dort im Winter etwa gleich kalt ist wie bei uns in Deutschland verwarfen wir diesen Gedanken wieder.


    So kam die Idee auf über Bangkok zu fliegen. Da war Mary noch nicht und das würde sie mal interessieren.

    Also gut. Ein Flug mit der Air China war dann irgendwann mit guten Umsteigezeiten auf dem Hin- und dem Rückflug gefunden. Mit Reiseversicherung und so zusammen 470€ pro Nase.

    Auch ein Hotel in Bangkok für 3 Nächte war schnell in Agoda gefunden.

    Der Flug von Bangkok nach Manila mit Cebu Air und später von Manila nach Tagbilaran auf Bohol ist inzwischen auch gebucht.


    Irgendwann hatte ich meinen Kindern (3 Mädels Kerstin, Cinja und Sanah im Alter von 36, 32 und 31 Jahren) davon erzählt und da kam sofort „Au ja Papa, da besuchen wir Euch dann“. Ja klar, kommt rüber. Wir freuen uns..... Aber zu dem Zeitpunkt dachte ich nicht daran, dass das Ernst werden würde.

    Irgendwann im Mai war es dann als mich Kerstin, die Älteste ansprach, „Duuuuu Papaaaaaa, hast Du das ernst gemeint mit dem Angebot, dass wir Euch auf den Philippinen besuchen können? Die Bilder, die Du von damals gezeigt hast, sehen ja echt geil aus“.... Die Mittlere, Cinja habe auch Interesse.... Hmmm, ok, Mary was meinst Du? Ja klar, warum nicht. Sanah, die Dritte und meine Jüngste, wurde auch noch gefragt, doch sie hatte kein Interesse. Sie wollte mit ihrem Freund was anderes machen.


    Also gut. Bis Ende Mai waren auch deren Flüge gefunden und gebucht. Dann heißt es für uns schauen was wir mit den Beiden machen können.



    Der Ablauf sieht demnach folgendermaßen aus:


    Am 1.12.2018 Fahrt mit dem Zug nach Frankfurt zum Flughafen. Flug mit Air China über Peking nach Bangkok. Ankunft am 2.12. In Bangkok werden wir vermutlich einen Tag in der Stadt verbringen und einen Tag außerhalb einige Sehenswürdigkeiten anschauen. Ich stehe da bereits mit einer Reiseveranstalterin in Kontakt, die mir entsprechende Vorschläge gemacht hat.

    Das ist Renu von http://www.mytourguidebangkok.com

    Weiterflug am 5.12. mit Cebu Air nach Manila. Dort werden wir meinen Freund besuchen, der dort schon seit einigen Jahren mit seiner philippinischen Freundin lebt. Er leiht uns ein Auto, mit dem wir dann am 6. oder 7.12. aufbrechen gen Norden, um die Reisterassen bei Banaue anzuschauen. Weiter nach Vigan, zurück nach Sagada, um Manila rum nach Tagaytay und wieder zurück nach Pasig zu meinem Freund.


    Die Route könnte in etwa so aussehen:

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    Am 13.12. geht es dann mit der Cebu Air weiter nach Tagbilaran auf Bohol. Dort werden wir uns wieder im Haus von Marys Tante einquartieren. Von Dort geht es dann zu Marys Mutter, um unser Vorhaben zu starten. Dafür haben wir dann zunächst mal gut 4 Wochen Zeit.


    Ob ich dazwischen einen Tauchkurs am Alona Beach mache, das weiß ich noch nicht genau. Aber möglich. Am 13.11.2018 haben wir beide einen Termin bei unserer HNO Ärztin, um uns dafür durch checken zu lassen. Für mich die Grundvoraussetzung bevor ich so einen Tauchkurs überhaupt anfange.


    Ob wir dann noch andere Dinge machen, eventuell Camiguin oder sonstige Inseln, ist alles noch nicht geplant. Erst müssen wir mal hoch nach Bohol und unser Projekt starten. Wenn wir dazwischen Zeit haben noch etwas zu machen, werden wir das sicher auch tun.


    Jedenfalls werden wir am 12.1.2019 oder schon ein paar Tage vorher, mit der Fähre nach Cebu fahren und dort am Flughafen meine älteste Tochter Kerstin abholen. Sie kommt aus Deutschland, um uns dort für 14 Tage zu besuchen.

    Am 13.1. kommt dann auch meine zweite Tochter Cinja aus Hawaii in Cebu an.

    Mit beiden haben wir vor am 14.1. einen Rund Trip, um Cebu zu machen und uns dort einiges anschauen. Eventuell Moalboal und Kawasan Falls. Mal sehen.

    Am 15.1. fahren wir dann hoch nach Malapasqua. Dort haben wir bereits für 3 Nächte ein Hotel reserviert. Ich denke wir werden das Angebot des Vermieters dort uns alle zusammen für 4600 Pesos am Hotel in Lapu-Lapu abzuholen und bis zu seinem Resort zu bringen, annehmen.


    Dort gibt es viele Möglichkeiten, zu Schnorcheln, zu Tauchen, oder einfach zu relaxen und die schönen Strände zu genießen. Ausflüge mit einem Banka auf Nachbarinseln und so weiter.

    Dort kann man auch mit den Fuchs Haien tauchen, die normalerweise in viel tieferen Gewässern leben. Aber einmal am Tag kommen sie da hoch, um ihre tägliche Körperpflege durchzuführen. Denn da oben leben Kleine Fische, die sich an die Haut der Haie ran machen und sie somit von Parasiten und Verunreinigungen reinigen. In dieser Zeit sind diese Tiere auch sehr friedfertig.


    Danach geht es dann am 18.1. zu viert runter nach Panglao wieder zum Resort von Marys Tante.

    Von dort aus werden wir dann mit meinen Mädels wieder Ausflüge machen.

    Am 26.1. werden wir wieder Kerstin und am 27.1. meine Cinja zum Flughafen bringen.

    Am 31.12. geht es auch für uns wieder nach Manila zurück und am 1.2. ganz früh morgens von Manila nach Bangkok. Am 1.12. abends von Bangkok über Peking nach Frankfurt.


    Ja, Ideen, was wir so alles machen können, allein – oder dann mit meinen beiden Mädels, haben wir viele. Das wird dann im Laufe der nächsten beiden Monate, bis es dann wirklich los geht, auch noch etwas detaillierter geplant. Aber ich meine wir sollten da erst mal nur Ideen sammeln und dann vor Ort gemeinsam schauen was wir wie wann machen können.

    Da Mary vor Ort Verwandtschaft hat und diese natürlich eine Menge Kontakte, sollte es nicht zu schwer sein auch kurzfristig für unsere Vorhaben die passenden Partner zu finden. Sei es Roller mieten, Auto mieten, Boot anheuern oder was auch immer.


    Inzwischen habe ich für Bangkok das Programm zusammengestellt.

    Das wird dann in den 2 Tagen so aussehen:

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    Das mit der Roof-Top-Bar, das kann sein, dass wir das erst am Zweiten Tag machen, denn da sollte man einigermaßen angezogen sein. Direkt vom Ausflug kommend besser nicht.

    Und ich denke auch daran mal zum Salsa tanzen zu gehen.

    Aber das eventuell dann am Ersten Abend. Da geht man ja sowieso erst später.

    Oder am Tag der Ankunft. Aber ich weiß es noch nicht. Denn wir werden laut Flugplan von Air China um 12:30 in Bangkok landen. Bis wir durch die Immigration durch sind, unseren Koffer abgeholt haben, mit dem Airport Rail Link bis zur Endstation Phaya Thai gefahren sind und dann zum Hotel gelaufen und eingecheckt haben, da wird es sicher 15:00 Uhr. Und dann? Erst mal relaxen, Koffer auspacken, was Essen gehen und vielleicht durch die Gegend schlendern.



    Inzwischen habe ich Kontakt zu einem Deutschen, der in Tagbilaran ein Motorrad stehen hat. Er möchte das verkaufen. Da kam gleich die Idee auf ob ich das für unseren Aufenthalt mieten kann.

    Mal sehen ob das was Größeres ist oder ein Roller. Mary möchte nichts anderes als einen kleinen Roller.


    Die Luzon Tour ist inzwischen auch schon „durchgeplant“. Es geht zuerst mal zu der GK Enchanted Farm in Bulacan etwa 20Km nördlichen Manila.

    Danach nach Vigan, Sagada, Batad, Pangasian Falls, Tagaytay und zurück nach Pasig.


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    Mal sehen. Ich habe folgendes ausgerechnet, bzw. mit Google Maps ermittelt:

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    Das bedeutet wir werden 1165 Km fahren und werden dafür zwischen 33 bis 40 Stunden benötigen.




  • 3. Teil: Donnerstag 29.11.2018 und Freitag 30.11.2018 kurz vor der Abreise


    Es ist der 29.11.2018. Mary hat ihren Koffer schon komplett gepackt. Ebenso ihren Rucksack und den Handgepäck Koffer. Also gut, dann fange ich auch mal an.

    Alles was ich denke, was ich so mitnehmen will in den Koffer und die ganze Elektronik in den Handgepäck Koffer.

    Passt auch alles rein, aber…

    Mein Koffer hat „nur“ 16 Kilos und der Handgepäck Koffer mit der Elektronik hat schon 12 Kilos.

    Bei den ersten Flügen mit Air China ist das Gewicht des Gepäcks nicht so tragisch. Da darf ich 23 Kilo aufgeben. Aber auch ein oder gar zwei Kilo mehr werden da locker akzeptiert.

    Aber auf dem Weiterflug nach Manila. Da habe ich nur 20 Kilo gebucht und die letzte E-Mail von Cebu Air sagt, dass man Handgepäck mit bis zu 7 Kilo oben verstauen kann und eine kleine Tasche unter dem Vordersitz.

    Gut habe noch einen 2,99€ kleinen Rucksack vom Decathlon.

    Da packe ich jetzt meine ganzen Akkus rein und die Power Banks. Eben das was sehr schwer ist.

    Und siehe da ich komme auf 8 Kilos. Also ich hoffe ja das lassen sie dann durch gehen.

    Aber Mary fallen im Laufe des Tages und auch am Freitag immer noch Sachen ein, die mitmüssen. So bekommen wir meine noch „offenen“ 4 Kilos ebenfalls noch ausgefüllt.


    Das heißt wir haben nun beide einen Aufgabe Koffer mit je 20 Kilo, einen kleinen Handgepäck Koffer mit jeweils 8 Kilo und jeder noch einen kleinen Rucksack mit weiterem Elektronik Zeugs.

    Mary hat unsere alten Handys mitgenommen und von ihrer Tante noch zwei eingepackte Apple iPhones zugeschickt bekommen. Dann noch ihr altes Samsung Tablet.

    Soweit kein Problem. Aber sie hat ihre große Power Bank mit in den Koffer gepackt. Schwerer Fehler, so meine ich. Ich hatte auch mal im Koffer meine GoPro mit einem Zusatz Akku. Mein Koffer war geöffnet und ein Zettel drin mit chinesischen Hieroglyphen und mein zusätzlicher Akku hat gefehlt. Geschehen in Peking.


    Nun der Freitag ging noch ganz gemütlich über die Bühne. Ich musste noch mein Reporting in meiner Firma und für meinen Kunden abschließen. Telco mit den Kollegen und meinem Chef, Übergabe des Kunden an meinen Kollegen.

    Am Nachmittag war dann Wohnung sauber machen angesagt.

    Danach Übergabe des Wohnungsschlüssels an Marys Tochter und Abendessen am Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Neu-Ulm.


    Eigentlich bin ich ja da abends vor so einer großen Reise überhaupt nicht müde und kann nicht einschlafen. Immer daran denkend „Habe ich noch was vergessen?“ und „Klingelt der Wecker? Höre ich das? Und werde davon auch sicher wach?“

    Doch dieses Mal war ich am Abend schon gegen 10:00 Uhr müde und ging auch bald ins Bett.

    Mary schaute noch ein paar YouTube Videos und kam dann auch.



  • 4. Teil: Samstag der 1.12.2018 unser Abreisetag


    Bereits um 5:00 Uhr wurde ich das Erste Mal wach und musste aufs Klo. Danach habe ich den Eindruck nicht mehr einschlafen zu können. Um 6:00 stand ich auf und machte mir einen Kaffee. Gegen 6:30 kam auch Mary aus dem Bett gekrochen und wir hatten immer noch genug Zeit uns fertig zu machen, zu Frühstücken und die Wohnung vollends aufzuräumen.

    Um 8:15 machten wir uns auf den Weg zum Bus. Dieser kam mit etwa 2 Minuten Verspätung. Aber es blieb uns immer noch genug Zeit den Zug zu erreichen.

    Um 8:45 erreichten wir den Bahnhof und als wir die Schalterhalle betraten fuhr schon auf Gleis 1 unser ICE 612 ein, der uns direkt zum Flughafen bringen sollte.

    Ah komm, schnell, der Zug ist schon da. Überpünktlich. Das ist man von der Deutschen Bahn ja gar nicht gewohnt.


    Wir stiegen ein und einen Wagen weiter vorne waren Plätze erst ab dem Flughafen Frankfurt belegt.

    Die Dame, die dasaß, machte uns freundlich Platz und rückte auf einen anderen freien Platz ein paar Reihen weiter vorne.

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    Bis jetzt läuft alles nach Plan und ohne Verspätung. Prima.


    Der Zug kam pünktlich um etwa 11:15 am Flughafen an. Wir mussten dann nur rüber zum Terminal 1, Bereich B gehen und da sahen wir auch schon die Air China Check In Schalter.

    Im Priority Check In - Bin ja Frequent Traveller bei der Lufthansa Miles und More. Damit mutmaße ich mir an im rot markierten Business Bereich einzuchecken. Da waren nur zwei Leute vor uns und es ging auch hier sehr schnell.

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    Als nächstes der Sicherheit Check. Da war eine lange Schlange. Aber es waren genug offene Kontrollstellen so dass auch das nicht allzu lange dauerte.

    Danach noch die Passkontrolle. Auch hier keine Wartezeit.

    Aber so nach und nach verrinnt die Zeit doch. Ich war noch in einem Elektronik Laden und habe mir auf mein neues iPhone Xs Max eine Panzerglas Scheibe drauf machen lassen. Hat das Mädel prima gemacht.

    Aber es hat halt etwas gedauert.

    Dann kam uns die Idee noch etwas zu Essen. Wir setzten uns hin und schauten die Menü Karte durch. Dabei fiel mein Blick auf die Uhr und die Bordkarte. Mist, wir haben noch etwa 25 Minuten.

    Also gab es auf die Schnelle nur eine Suppe und ein paar Frankfurter Würstchen mit Kartoffelsalat.

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    Pünktlich um genau 13:02 erreichten wir das Boarding Gate.

    Bis es dann mit dem Boarden los ging, da verging noch einmal etwa eine viertel Stunde.

    Hätten wir das gewusst, hätten wir auch „gescheit“ essen können. Aber egal.

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    Im Flieger setzten wir uns auf unsere Plätze 51 A und B, verstauten unser Gepäck und um 14:35 hob unsere Boeing 777ER ab.

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    An Bord wurden nach Erreichen der Reiseflughöhe erstmal Getränke serviert.

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    Beim Essen gab man uns zwei Dinge zur Auswahl Würstchen oder Hühnchen.

    Hühnchen gab es dann aber leider doch nicht. So gab es zwei Bratwürste mit Kartoffelpüree und Sauerkraut. Kann man essen, ist aber nicht so meins. Später nochmals Getränke und dann wurde das Licht gelöscht.

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  • 5. Teil: Sonntag, 2.12.2018 Ankunft in Bangkok


    Nach knapp 9 Stunden, also etwa um 6:30 Uhr Ortszeit in Peking, war die Landung.

    Am Flughafen erst eine Pass Kontrolle und dann noch ein Security Check. Die waren da aber mit meinem ganzen Elektronik Zeugs sehr penibel. Gerade in meinem kleinen Rucksack die Power Banks schauten die sich genau an. Von den Lipos für meine Drohne nahm keiner Notiz. Obwohl ich zusammen sicher mehr als 50.000 mAH in meinem Handgepäck hatte.

    Der Weiterflug nach Bangkok war am Gate E02. An diesem Terminal ziemlich weit hinten. Aber wir erreichten auch diesen Flug, ohne uns jetzt mächtig beeilen zu müssen.

    Boarding um 7:50 etwa. Wir verstauten unser Gepäck und nahmen auf unseren Sitzen 14 K und L Platz. Mit etwa 10-minütiger Verspätung hob der Flieger ab.


    Die Flugzeit war gut 4 Stunden und wir landeten recht pünktlich um 12:30 Ortszeit in Bangkok.

    Wir wurden von der Außenposition mit Bussen direkt zum Terminalgebäude gebracht und hatten dann keinen so langen Weg mehr zur Immigration zu laufen. Hat auch was.

    Und auch dort ging alles problemlos in etwa 10 Minuten über die Bühne.

    Gepäckband 12, aha da steht ja unser Flug CA757 Peking.

    So warteten wir dort auf unsere Koffer.

    Da kam eine junge Thai in Uniform und fragte nach unseren Gepäck Abschnitten.

    Sie hatte da einen Zettel mit mehreren Nummern in der Hand.

    Aber die Nummer von Marys Koffer stand da nicht drauf. Ich hatte meinen Gepäck Abschnitt anscheinend mit dem Abschnitt meiner Bordkarte vom Ersten Flug irgendwo verloren.

    Dann ging es los. Irgendwann kam mein Koffer. Aber Marys Koffer kam nicht.

    Also ich nochmal mit Marys Gepäckbeleg hin zu der Dame. Sie schickte uns dann zur Gepäckermittlung hinter Band 7. Dort wurde der Verlust aufgenommen und wir wurden gebeten, dass das Hotel sich mit denen in Verbindung setzt, um die genaue Adresse für die Nachlieferung zu bekommen.

    Gerade als wir vorher wieder ins Hotel kamen, da sagte man uns, dass der Koffer heute gegen 23:00 Uhr im Hotel angeliefert werden solle. Na, da bin ich mal gespannt was alles fehlt. Hat er es einfach Zeitlich nicht geschafft? Fehlt die Power Bank? Oder fehlen all die anderen Handys und Tablet auch noch? Fehlen die 16 Tafeln Ritter Sport Schokolade?


    Gut, Das wäre jetzt erledigt. Unschön, aber dadurch lassen wir uns nicht aus der Ruhe bringen.

    Wir brauchen nun Thai SIM Karten. Dafür brauchen wir Bargeld. Ok dann wechsle ich mal die 59 US$, die ich noch in der Tasche habe. Dort bekam ich dafür lausige 1521 Baht.

    Aber das reicht erst mal.


    Zum DTAG Stand und dort für 300 Baht 8 Tage mit 5 GB Datenvolumen in unsere Handys Thai SIM Karten einbauen lassen.

    Runter zur Ebene 3 wo der Airport Rail ist. Dort habe ich dann bei „Super Rich“ erstmal Geld gewechselt. Einen 100er dafür bekam ich 37,05 Baht, und 6 Stück 50er wofür ich 37,0 Baht bekam. Zusammen also 14805 Baht. Mary wechselte ebenfalls zwei Fünfziger und bekam dafür 3700 Baht.

    Das ARL (Airport Rail Link) Ticket kostet 45 Baht also zusammen 90 Baht für zwei Tickets.

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    Es war schon etwa 14:00 Uhr als wir dann an der Station Phaya Thai ausstiegen und zu unserem Hotel Anajak liefen. Es war wirklich nur ein Katzensprung. Nur eine Treppe mussten wir unser Gepäck runter schleppen.

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    Check In war auch problemlos. Mary zahlte 1000 Baht Kaution, die sie bei der Abreise wiederbekommt.

    Aber unser Zimmer ist noch nicht fertig. Gut wir gehen mal los, brauchen noch ein paar Flipflops für Mary. Falls der Koffer erst am Montag oder gar am Dienstag kommt braucht sie ein paar Schuhe. Man schickte uns hier hin und da hin. Bis irgendwann mal jemand auf die glorreiche Idee in einem 7/11 Laden zu schauen der an jeder Straßenecke zu finden ist. Und tatsächlich. Mary fand für 75 Baht solch eine Besohlung in ihrer Größe. Schön ist zwar was Anderes, aber sie passen und sind zweckmäßig.


    Zurück im Hotel konnten wir unser Zimmer beziehen. Ist zwar klein, aber für uns reichtes. Hat ein schönes großes Bad und ein Riesen Bett mit viel zu vielen Kissen.


    Aber wir konnten uns ausbreiten und erst mal Duschen, frisch machen und umziehen.

    Dann ging es los in Richtung Stadt.


    Unterwegs fanden wir dann eine nette Thai Küche. Was die da anboten war genau nach unserem Geschmack.

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    Darauf hatten wir uns schon wochenlang gefreut. Ein Salat mit Schrimps, Thai Nudeln mit Rindfleisch, eine Suppe im Pod mit Kokosmilch Pilzen und Hühnerfleisch und dann noch ein Thai red Shrimp Curry mit Reis. Das letzte war etwas scharf, aber noch gut für einen westlichen Magen zu genießen.

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    Dazu ein leckeres „Elefanten Bier“ Was ist das? Ganz einfach ein großes Chang.

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    Naja, wenn man hungrig einkaufen geht, kauft man viel mehr ein als wenn man Satt einkaufen geht.

    Genauso verhält es sich mit dem Essen. Wenn man sehr hungrig bestellt, bestellt man mehr als man dann nachher tatsächlich schafft. Aber die Schrimps und das Fleisch ist weggekommen. War nur noch etwas Suppe mit Gemüse übrig. Und wir waren satt. 850 Baht hat uns das alles zusammen gekostet. Mit Trinkgeld einen Tausender. Das sind knapp über 25€.



  • Danach sind wir weiter die Straße entlang gegangen ungefähr auf der Höhe der Sukhumvit Road sahen wir den MBK.

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    Ich erzählte Mary schon vorab von diesem Kaufrausch Tempel. Ihre Antwort darauf war ganz klar, sowas brauche sie nicht. Aber nun hatte sie im Airport an so einem Fitness Tracker Interesse gezeigt. Doch den gab es da nicht in der Farbe, die ihr gefallen hätte. Sowas bekommt man da ganz sicher im MBK. Also gut. So sind wir da mal rein und gleich in den 4. Stock hoch. Wir waren kaum 50 Meter gelaufen da war Mary überwältigt des Angebotes an Handys Tablets und dem ganzen Zubehör. An mehreren Shops fragten wir nach solchen Dingern und was die denn können. Aber die Auskünfte waren nicht so ergiebig. Also gut. Weiter.




    An einem Stand dann war das Mädel dort wirklich gewitzt. Sie holte die Uhr mit dem blauen Armband raus und zeigte auf den Preis, der auf dem Karton aufgeklebt war. Ich schüttelte mit dem Kopf und tippte etwas in einen großen Taschenrechner ein. Das waren gut ¼ weniger. Aha. So läuft der Hase also. So schauten wir weiter und fanden dann eine, bei der das Armband aber wohl nur in Schwarz da war. Moment sie komme gleich wieder. Sie holte zwei Hocker hervor und bat uns darauf Platz zunehmen und 2 Minuten zu warten.


    Sie kam dann mit 5 weiteren solchen Kartons zurück und zeigte uns die Dinger ausgiebig.


    Die, die es dann werden sollte, da stand auf dem Karton ein Preis von 2990 Baht drauf. Also etwas über 80€. Nach einigem hin und her waren wir bei 1700 Baht, was knapp 50 ausmacht. Somit konnte ich das Ding um mehr als 30€ runter handeln. Ich bin sicher sie kauft das Teil für weniger als 1000 Baht ein und hat damit noch einen guten Schnitt gemacht. Mal sehen ob das Teil was taugt.




    Ja dann gingen wir noch weiter ein Stück die Sukhumvit Road entlang, an diesem Eriwan Schrein vorbei. Da waren sehr viele Betende die orangenen Blumenkränze niederlegten. Ich meine das ist die Stelle wo es vor ein paar Jahren einen Terroristischen Sprengstoff Anschlag gab.

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    Irgendwann setzten wir uns in den BTS Zug und fuhren wieder nach Hause zu unserem Hotel.




    Nun warte ich auf Marys Koffer, der jetzt eigentlich jeden Moment hier eintreffen müsste.


    Mit unserer Tour Guide Dame für morgen habe ich schon vereinbart, dass sie uns um 8:30 abholt.


    Also 7:00 aufstehen, duschen, frühstücken und dann los….



  • 6. Teil: Montag, 3.12.2018 unser erster vollständiger Urlaubstag in Bangkok


    Um etwa 6:45 wurde ich wach. Mary ebenso. Ok, lass uns aufstehen. Ich ging erst mal runter zur Rezeption und tatsächlich war Marys Koffer da. In einem Plastiksack eingepackt. Nach dem Öffnen sahen wir schon den Zettel mit den chinesischen Hieroglyphen die bescheinigten, dass der Koffer in Peking geöffnet wurde und eine Powerbank entnommen wurde. Das hatte ich ja schon befürchtet. Aber die Handis, Tablet, Schokolade, die Solar Ladestation und alles andere war noch vorhanden. Uns, vor allem Mary, fiel ein Stein vom Herzen. Also nicht nochmal alles neu kaufen müssen.

    So konnten wir ganz beruhigt in den Tag starten. Die Verlorene Powerbank ärgerte uns natürlich trotzdem. Zumal das eine wirklich gute und teure Stromversorgung war.


    Um kurz vor 8:00 Uhr kamen wir runter in die Rezeption. Da wurde ich von einer jungen Frau angesprochen. Frank? Ah ja, you are already here? Yes because of the traffic. Sie wollte auf jeden Fall pünktlich da sein. Wir gingen aber erst mal Frühstücken und trafen sie dann um kurz vor 8:30 Uhr wieder. Zusammen fuhren wir mit der BTS zwei Stationen und dann mit der anderen Linie zum Fluss bis zur Station Saphan Taksin. Von dort nahmen wir ein Boot bis zum Pier 9.

    Von dort gingen wir zum Königspalast. Unsere Reiseführerin erklärte uns wirklich alles, was die diversen Säulen und Buddhas bedeuten, wie alt sie sind woraus gemacht und welchem Zweck sie dienen. Die diversen Gewänder die drei Mal im Jahr gewechselt werden und alles. Also wir haben uns in ihrem Beisein sehr wohl gefühlt.

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  • Nach dem Königspalast gingen wir wieder zum Fluss und nahmen dort ein Long Tail Boat.


    Wir waren da nur zu dritt und fuhren bestimmt eine dreiviertel Stunde durch enge Kanäle.

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    An einer Stelle hielten wir an und bekamen Brot. Im Wasser tummelten sich mehrere hundert Fische, die sich tumultartig um das Brot stritten. Da hätte man nur mit einem Kescher reinfahren müssen und hätte das Abendessen für die nächsten Drei Tage im Netz gehabt. Waren echt Riesen Dinger. Dann ging es weiter den Kanal entlang zum Wat Arun. Auch dort zeigte unsere Führerin Renu, dass sie ihr Handwerk verstand und erklärte uns alles. Anschließend fuhren wir mit der Fähre auf die andere Seite des Chao Phraya Fluss. Dort gingen wir in eine kleine Thai Küche. Aber etwas weiter hinten. Da wo Touristen eigentlich nicht hin gehen. Dort kostete ein Pad Thai Gung nur 100 Baht während dasselbe an der Straße vorne 150 Baht und mehr kostete.


    Dort aßen wir herrliches und traditionell zubereitetes Pad Thai Gung.




    Danach gingen wir zum Liegenden Buddha, dem Wat Pho. Dort mussten wir wieder unsere Schuhe ausziehen, durften sie dieses Mal aber in einer Plastiktüte mitnehmen.


    Zuerst vor dem Buddha entlang und dann auf der Rückseite. Mary tat in jede der 108 Schalen eine Münze rein. Es sind genau 108 Schalen was eine Buddhistische Zahl sei. Was das genau bedeutet habe ich nicht ganz verstanden.

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    Danach gönnten wir uns in der Massage Schule eine 30 Minuten Thai Massage. Das war richtig gut. Hat die müden Knochen wieder munter gemacht.

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  • An dieser Stelle hätte ich sehr gerne ein Video von der LongTail Boot Fahrt und auch eines von der TukTuk Fahrt hier hoch geladen. Aber mit der Dateigrößenbeschränkung von 5 MB bekomme ich das leider nicht hin.

    Kann nur versprechen die Videos noch nachzureichen, sobald ich eine Möglichkeit gefunden habe die hier ins Forum zu bekommen.





    Dann war es schon nach 14:00 Uhr und wir fuhren mit einem Tuk Tuk zurück zu unserem Hotel.

    Dort werde unsere Reiseführerin Renu uns um 16:30 abholen.


    Kurz vor 16:30 kamen wir die Treppe herunter in die Lobby und sie war schon da. Wir fuhren mit der BTS bis zur Station Thong Lo und liefen vor zum Marriott Hotel. Dort ging es mit dem Ersten Lift hoch bis zum 45. Stock und mit einem weiteren zum 48. Stock. Hoch zum 360 Grad Rundum Blick Octave Roof top Lounge and Bar. Dazu mussten wir noch eine Treppe hoch. Ein genialer Ausblick. Und von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr Happy Hour wobei die Cocktails auf der Ersten Seite zum halben Preis serviert wurden.

    Wir bekamen voll den Sonnenuntergang mit, mit herrlichen Farben über der Stadt und wie die Lichter der Stadt erwachen. Sowas so schönes haben wir schon lange nicht mehr gesehen.

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    Noch dazu die leckeren Cocktails. Es war schon nach 19:00 Uhr als wir uns wieder auf den Weg machten. Nächste Station war Abendessen.

  • Wir fuhren zuerst mit der BTS wieder zurück bis zur Haltestelle Asok und von dort mit der Metro zum Halt Thailand Cultural Center. Von dort war es ein 300 Meter Fußweg zum Ratchada Rot Fai Night Market.


    Wir waren ja sowas von überwältigt was es da so alles gibt. Hauptsächlich an Sea Food, Fischen, Schrimps, Tintenfisch, Muscheln, aber auch Rippchen und alles Mögliche.

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    Renu empfahl ein Fisch Restaurant, in dem wir so einen im Salzmantel gegrillten Fisch bestellten, ähnlich einem Rotbarsch (oder Red Snapper) nennt sich hier aber anders. Ich habe den Namen vergessen. Dazu Gemüse, Reis und Getränke.

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    Es war ein Hochgenuss. Der Fisch war perfekt gegrillt, Gar aber noch voll im Saft, dazu zwei Soßen, wobei mir die Ölige süße Erdnuss Soße am besten schmeckte.




    Danach auch es noch einen Banana Pancake für mich und Mary ließ es sich nicht nehmen ein Mango mit Sticky Reis mitzunehmen, was wir später auf unserem Hotelzimmer gegessen haben.




    So gegen 21:30 erreichten wir wieder unser Hotelzimmer. Erschöpft aber äußerst glücklich. Es war ein gelungener Urlaubstag, an dem wir schon sehr viel gesehen haben. Es hätte nicht schöner sein können und unsere Reiseführerin hat einen absolut ausgezeichneten Job erledigt.


    Ihre Kontaktdaten werde ich noch aufschreiben. Denn ich kann sie wirklich empfehlen.


    http://www.mytourguidebangkok.com



    Jetzt aber ins Bett, denn um 6:30 klingelt der Wecker. Um 8:00 Uhr werden wir abgeholt, um zur Ayutthaya Tempelanlage zu fahren.



  • So, Bearbeiten geht leider nicht mehr.

    Daher kann ich die Videos nur noch hier in einen separaten Beitrag rein verlinken.


    Erst mal der Video von der letzten Philippinen Reise 2016/2017:


    1. von der Anreise aus Marys YouTube Channel:


    2. Bangkok erste Eindrücke:


    3. Bangkok LongTailBoat Fahrt:


    4. TukTuk Fahrt:

  • Danke für den Bericht Und die Mühe, die Du Dir machst.


    Vielleicht sollte i h Dich mal nach Thailand. War noch nie dort.

    Freue mich schon auf Deine Berichte von den Philippinen.

  • Donnerwetter, meine Anerkennung, da hast du dir aber richtig Mühe gegeben. Ich bin ja noch nicht so lange hier dabei, aber an einen so detaillierten Bericht kann ich mich nicht erinnern.

    Die rund 70 Teile dieses Berichtes sind in Tagebuch Form verfasst.

    Letztes Jahr auf unserer Weltreise bin ich auch auf die Idee gekommen und habe nach über 30 Jahren mal wieder Tagebuch geschrieben. Mir war klar, dass ich mich ansonsten an viele Dinge später nicht mehr erinnern oder sie durcheinander bringen würde. Allerdings habe ich das noch altertümlich in ein Heft geschrieben, weil ich das oft draußen bei Sonnenschein gemacht habe. Ich sehe jetzt aber die Vorteile, die du mit deinem Tablet hast.

    Die Aufarbeitung des gigantisch vielen Foto und Film Materials von 2 Handies, einer Kamera, zwei GoPros und meiner Drohne hat einiges an Zeit in Anspruch genommen, aber das habe ich nun nahezu abgeschlossen.

    Wow tatsächlich? Ich bin jetzt immer noch mit dem Sortieren und Ausmisten des Materials von 700 GB beschäftigt. Bei den Fotos geht es ja relativ schnell, aber ich bin mir sicher, dass ich die Videos in diesem Jahr nicht alle schaffen werde. Das ist einfach zu zeitintensiv bei mir beim Editieren.


    Ohnehin bin ich ja auf deine Berichte, Bilder und Videos besonders gespannt, da wir ja teilweise die gleichen Ziele hatten und du nur kurze Zeit vor mir dort warst.

    Ich weiß noch nicht ob ich es schaffen werden jeden Tag einen oder sogar mehrere Teile einzustellen. Das wird sich zeigen. Aber bis alles hierveröffentlicht ist werden wohl doch 2 ganze Monate vergehen.

    Da lass dir ruhig Zeit. Mit zuviel auf einmal könntest du auch Leute überfordern. Ich graule mich manchmal vor zu langen Texten, obwohl sich meine Beiträge meist auch nicht durch besondere Kürze auszeichnen. :D

    Viele Grüße

    Reinhold

  • Hallo sunday Reinhold,


    Danke erst mal für den ausführlichen Kommentar.


    Ja, im Tablet geht das viel einfacher. noch dazu da ich die Klapp Tastatur von Apple dazu habe.

    Die Tage die ich in Inabanga war und dann die Daten im Handy rein gehauen habe waren viel mühsamer und noch viel mehr Fehleranfällig.


    Das Handschriftlich zu schreiben und später in den Computer rein zu hacken ist, so meine ich, doppelte Arbeit.


    Falls Du kein Apfelchen Tablet hast, auch zu den Androiden gibt es so ansteck Tastaturen. Damit funktioniert das ganz gut.

    Nur gleich eine Empfehlung: wenn Du sowas kaufst kauf Dir eine die auch Licht in den Tasten hat, wenn es das gibt. ist bei dunklerem Licht viel besser für die Augen.


    Also ich habe es nicht zusammen gezählt aber 210 GB habe ich auch zusammen. :-)

    Und ich bin immer noch nciht fertig. Erst bei Kapitel 48 mit den ganzen Vorbereitungen.

    Was ich aber schon habe, das Fazit ist auch schon fast fertig.


    So, dann mache ich mal weiter, damit Du und alle Anderen, die sich dafür interessieren, noch was zum Lesen und Schauen bekommen.


    Frank

  • 7. Teil: Dienstag, 4.12.2018 Die Tempelanlage von Ayutthaya


    Nach einer angenehmen Nacht, in der wir sehr gut geschlafen haben, gingen wir schon um 7:30 herunter zum Frühstücken. Ich habe mir wieder zwei Spiegeleier braten lassen und Mary hat sich eine Omelette bestellt. Um 8 warteten wir dann an der Rezeption auf Renu. Nur eine Minute später kam die Nachricht, dass sie bereits unten auf uns warte. Der Fahrer würde sich aufgrund des Verkehrs ein wenig verspäten. Tatsächlich war er kaum 5 Minuten später aber eingetroffen.

    Dabei handelte es sich um einen SUV in Gelb-Grün. Ein normales Taxi eben. Es ist aber ein Fahrer, mit dem unsere Reiseführerin sehr oft zusammenarbeitet und der für ihre Kunden auch gerne solche Pauschaltouren anbietet.

    Wir beide machten es uns hinten bequem. Die Fahrt dauerte etwa eineinhalb Stunden und wir erreichten die Erste Tempelanlage Wat Mahathat.

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    Es war beeindrucken wie gut Renu über die Geschichte, die genauen Jahreszahlen der Erbauung, der Zerstörung durch die Burmesen und dem Wiederaufbau, Bescheid wusste. Auffällig war, dass die ganzen Buddha Statuen keine Köpfe mehr hatten. Das war aber die Absicht der zerstörerischen Burmesen, die nicht an Buddha glauben.



  • Danach holte unser Fahrer uns wieder ab und brachte uns zur Nächsten Tempelanlage Wat Ratchaburana. Dort war eine der Stupen (oder wie die Dinger heißen) noch sehr gut erhalten und bot uns an großartige Fotos zu machen.

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