Dumaguete: Schüsse auf deutschen Barbesitzer

  • Am Samstag wurde in Dumaguete ein Mordanschlag auf einen 56 jährigen deutschen Betreiber einer Sportsbar verübt, die er erst kürzlich von einem Amerikaner übernommen hatte.


    Er wurde vor seinem Lokal in den Rücken geschossen, hat aber wohl überlebt und ist im Krankenhaus.


    Der Täter konnte fliehen. Hintergründe oder Motiv für die Tat sind völlig unklar.


    Den Namen des Opfers und der Bar werde ich nicht nennen. Auf Facebook gibt es aber alles einschließlich Fotos.

    Auch auf dumagueteinfo.com kann man sich informieren, wenn man dort im Forum gemeldet ist.

  • Kam heute Morgen auch in den Nachrichten. Power 91. Das Ereignis war in Banilad.


    Visaya

    Der PC rechnet mit allem, nur nicht mit seinem Benutzer.

  • Kam heute Morgen auch in den Nachrichten. Power 91. Das Ereignis war in Banilad.


    Visaya

    Laut Buschfunk und Facebook direkt vor seinem Laden. Ich nehme an das ist in Banilad.


    Gestern Morgen auf dem Markt in Valencia wußten die Expats, die Ich getroffen habe auch nicht mehr.

  • Die Bar ist in Banilad, richtig. Hatte mich gestern Mittag beim Vorbeifahren schon gewundert, dass alles geschlossen ist. Zuhause habe ich dann durch Facebook von der Geschichte erfahren. Mein Buschfunk hat bisher auch keine zusätzlichen Infos, außer dem, was auf FB oder im Dumagueteinfo zu lesen ist.


    Gruß, Robert

    Gekommen um zu bleiben.
    Blutgruppe A negativ, ich spende im Notfall.

  • Die Bar ist in Banilad, richtig. Hatte mich gestern Mittag beim Vorbeifahren schon gewundert, dass alles geschlossen ist. Zuhause habe ich dann durch Facebook von der Geschichte erfahren. Mein Buschfunk hat bisher auch keine zusätzlichen Infos, außer dem, was auf FB oder im Dumagueteinfo zu lesen ist.


    Gruß, Robert

    Ich war am Samstag Nachmittag noch bei Grumpy's, was ja ganz in der Nähe ist.


    Spät abends habe ich dann die Sache bei Dumagueteinfo gelesen.


    Sonntag Morgen in Valencia auf dem Markt wußte wie gesagt auch keiner was genaues.


    Der Besitzer hatte die Bar ja erst vor ein paar Wochen von einem Amerikaner übernommen und ist eigentlich ein sehr ruhiger Mann. Sehr seltsam alles.

  • Oweia, dort gibt es ja auch einen französischen Bäcker, bei dem ich immer gerne eingekauft habe. Ich werde nächste Woche wieder vor Ort sein. Aber mit mulmigem Gefühl dorthin gehen, wenn noch keine Hintergründe zur Tat bekannt sind.


    Wenn er erst seit wenigen Wochen der Besitzer war, kann er kaum jemanden so verärgert haben, dass dieser einen Mordversuch begeht...


    War das wenigstens mitten in der Nacht, oder am helllichten Tag?

  • Wenn er erst seit wenigen Wochen der Besitzer war, kann er kaum jemanden so verärgert haben, dass dieser einen Mordversuch begeht...

    Man muss nicht immer jemanden verärgern um umgebracht zu werden.


    Wer hat denn einen wirtschaftlichen Vorteil von seinem Tod? Wer ist jetzt der Besitzer der Bar?


    LG Carabao

  • Man muss nicht immer jemanden verärgern um umgebracht zu werden. Wer hat denn einen wirtschaftlichen Vorteil von seinem Tod? Wer ist jetzt der Besitzer der Bar?

    Der gleiche Filipino / die gleiche Filipina wie auch schon vor dem Schuss. Bitte den Startpost aufmerksam lesen: er hat überlebt, also hat sich doch erst mal an den Verhältnissen gar nichts geändert.

    Gruß, Robert

    Gekommen um zu bleiben.
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  • Auf den Philippinen sollte man es immer so einrichten, dass möglichst viele Menschen davon profitieren, dass man weiter lebt. Und niemand davon profitiert, wenn man tot ist. Und mit "niemand" ist auch die eigene Partnerin gemeint. Der eigenen Parternerin muss es nach deinem Tod schlechter gehen als vorher. Zumindest muss man ihr das glaubhaft machen.


    Ich wundere mich immer über die Naivität der Ausländer. Zwischen Leben und Tod steht auf den Philippinen sehr oft nur ein geringer Geldbetrag. 400 Dollar können schon darüber entscheiden, ob man sich eine Operation leisten kann und weiter leben darf. Oder ob man einfach stirbt. So einfach ist das. Wenn für mich oder mein Kind 400 Dollar zum weiterleben fehlen würden, dann wäre ich auch ganz fix zu manchem fähig.

  • Bagoong da hast Du natürlich weitestgehend recht. Wenn man selber ein System installiert, das das eigene Ableben als Gewinnbringer manifestiert, dann kann das böse enden. Also nicht heiraten :victory Und auch die Armut großer Bevölkerungsschichten kann so manche Verzweiflungstat auslösen, sicherlich.

    Aber was wissen wir denn aus den Erfahrungen hier im Forum und aus anderen Quellen über die Motivationen, einen Ausländer zu töten? In den aufgeklärten Fällen bzw. da, wo es nur ein einziges starkes Motiv gab, reduziert es sich doch auf
    * Frauengeschichten oder Ehefrau will vorzeitig erben
    * Geld ge- oder verliehen (inkl. Drogenschulden)
    * Geschäftsangelegenheiten/Konkurrenz/Kündigungen (Mitarbeiter, Lieferanten usw.)
    Ich persönlich denke nicht, dass Otto-Normalausländer (der hier in Ruhe seine Rente oder Ersparnisse verlebt) und schon gar nicht der Tourist - solange sie nicht in obige Sachen verwickelt sind - hier gefährlicher lebt als anderswo. Mir drängt sich nicht der Eindruck auf, dass Ausländer hier "einfach so" ermordet werden, auch wenn es im Raum Dumaguete zuletzt einige Vorfälle gab. Noch kann man nicht sagen, was die Gründe waren, aber die meisten der Betroffenen hatten oder finanzierten ein Business. Zu möglichen anderen Motiven weiß man noch nichts und das wird auch bei einem Großteil so bleiben...

    Gruß, Robert

    Gekommen um zu bleiben.
    Blutgruppe A negativ, ich spende im Notfall.

  • Ich persönlich denke nicht, dass Otto-Normalausländer (der hier in Ruhe seine Rente oder Ersparnisse verlebt) und schon gar nicht der Tourist - solange sie nicht in obige Sachen verwickelt sind - hier gefährlicher lebt als anderswo. Mir drängt sich nicht der Eindruck auf, dass Ausländer hier "einfach so" ermordet werden, auch wenn es im Raum Dumaguete zuletzt einige Vorfälle gab.

    Sehe ich eigentlich genauso. Auch den anderen Ausführungen in Deinem Beitrag stimme Ich völlig zu.


    Wenn man die allgemein bekannten Verhaltensweisen berücksichtigt, kann man hier auch relativ ungefährlich leben.


    Relativ deshalb, weil dennoch die Hemmschwelle zur Gewalt bis hin zum Mord eher als niedrig anzusehen ist. Das liegt sicherlich an der unzureichenden Strafverfolgung, Korruption der Behörden und so weiter. Auch würde ich sagen, daß der Respekt vor Leben jeglicher Art eher niedrig angesiedelt ist.


    Der beste Schutz ist ein normales Leben zu führen ohnd zur Schau gestalten Prunk und Protz, sich aus Geschäften raushalten, Streitigkeiten aus dem Weg gehen und so weiter.

    Schutz kann auch die Familie gewähren. Ist man mit einer angesehenen Familie verbandelt, hat das durchaus Vorteile.

  • Man muss nicht immer jemanden verärgern um umgebracht zu werden.

    Es "hilft" aber besonders auf den Philippinen ungemein...:Augenbraue

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    Bilder unserer Touren hier: Nord-Luzon, Kordilleren, Reisterrassen, Banaue, Sagada, Pinatubo und Vigan!


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  • Auf den Philippinen sollte man es immer so einrichten, dass möglichst viele Menschen davon profitieren, dass man weiter lebt. Und niemand davon profitiert, wenn man tot ist. Und mit "niemand" ist auch die eigene Partnerin gemeint. Der eigenen Parternerin muss es nach deinem Tod schlechter gehen als vorher. Zumindest muss man ihr das glaubhaft machen.

    Ich wundere mich immer wieder, in welch seltsamen Beziehungen manche Member hier scheinbar leben.

    Ständig damit rechnen, dass einen die eigene Frau abmurkst.... Einfach absurd! Oder bei der Partnerwahl voll in die Kacke gegriffen? Bevor ich das mache, beende ich lieber die Beziehung/Ehe.

  •     Zitat von Pampi

    Ich wundere mich immer wieder, in welch seltsamen Beziehungen manche Member hier scheinbar leben.

    Ja das löst bei mir auch nur Kopfschütteln aus.

    Ihr seid beide hier mir euren Anmerkungen erstens Off Topic und ihr denkt zweitens nicht weit genug: was nützt mir denn die Beste von allen (die ICH natürlich habe :P) wenn ihre Verwandtschaft der Meinung ist, die Erbfolge beeinflussen zu müssen?
    Falls man heiratet und die Frau stirbt zuerst, dann gibts für den Clan vom Foreigner gar nix zu erben. Stirbt der Foreigner hingegen zuerst, geht das Hab und Gut über den Umweg der Frau an die Sippschaft. Unverheiratet bin ich für alle nur lebend von finanziellem Vorteil, SO wird ein Schuh draus!
    Ihr könnt also das Wundern und Kopfschütteln gerne in einem eigenen Thread fortführen und euch dem Thema dieses Threads widmen, Danke schön.

    Ich habe heute noch mit ein paar Bekannten gesprochen die auch den leider an schwerer Krankheit verstorbenen Vorbesitzer Ron C. kannten. Auch die wissen bisher kein offensichtliches Motiv für den Anschlag.

    Gruß, Robert

    Gekommen um zu bleiben.
    Blutgruppe A negativ, ich spende im Notfall.

  • w.cebu

    Heiraten und "sich" ein Haus anschaffen reicht ja schon als Incentive, um umgebracht zu werden. Hinzu kommt noch die Witwenrente.

    ich würde sagen es kann reichen dass sich dann der Spieß in der Beziehung dreht und der Foreigner in seiner Beziehung dann oft nichts mehr zu melden hat.

    Aber dass nun jemand deswegen umgebracht wird scheint auch mir als Einzelfall. Für solche Mordsszenarien muss die Frau schon aus einschlägigen Kreisen stammen.


    LG Carabao

  • Meiner Erfahrung ist, dass viele dieser "Opfer" selbst Dreck am Stecken hatten. S

    Kannst du einschlägig Belege liefern?


    Die Erfahrung meiner Freundin ist, das es entweder um die Entledigung unliebsamer Konkurrenz geht, Erpressung/Schutzgeld und nichtzahlen, oder man kommt mit seinen Geschäften/geplanten Projekten einen Clan in die Quere. Da kann man eine grundehrlicher Geschäftsmann sein, es ist eben zu einfach auf den Inseln einen entsprechenden Mann fürs Grobe anzuheuern.