Das erste treffen mit den Eltern der Freundin

  • Magandang gabi po


    Auf was sollte man achten wenn man die Eltern seine Philliphinischen Freundin trifft gibt es da irgendwelche Sachen auf die man umbedingt achten das man sie tut oder jene die man tunlichst vermeiden sollte?

    Und wie war da euer erstes mal in dem bereich?

  • Bleib wie du bist und verbiege dich nicht. Du hast deine Kultur, die haben Ihre! Ein kleines Gastgeschenk (unter 10€) als Höflichkeit und gut!

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Informiere dich erst mal wie die Eltern ein gestellt sind.

    Sind es traditiinelle Menschen mit "strengerer" christlichen Orentierung. Dann hilft ein Gastgeschenk mit Anlehnung an den Glauben. Kerze aus der Kirche vor Ort... Ist das aber gegen deine überzeugung, verbiege dich dann nicht, denn sonst weckst du ggf. falsche Hoffnungen.


    Wie immer freundlichkeit ist der beste Weg in das Herz der Menschen.

    Es grüßt Andre



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  • Ein kleines Gastgeschenk (unter 10€) als Höflichkeit und gut!

    Und wundere Dich nicht, wenn das Geschenk "achtlos" zur Seite gelegt wird. Es gilt hier - im Gegensatz zu Europa - als unhöflich, ein Geschenk vor den Augen des Schenkenden auszupacken.

    Gruß, Robert

    Gekommen um zu bleiben.
    Blutgruppe A negativ, ich spende im Notfall.

  • Kommt ein wenig auf die Umstände an.


    Mich kannten ihre Eltern schon, bevor wir eine Beziehung hatten, da ich Kunde in ihrem Geschäft war.


    Bevor wir aber eine 'offizielle' Beziehung führen konnten, musste ich ihre Eltern um Erlaubnis fragen.

    Davor gab es ein paar Essen mit der Familie und bei einem gemeinsamen Familienausflug mit Picknick fragte ich ihre Eltern um Erlaubnis.

    Dabei hatte ich tatkräftige Unterstützung der Geschwister, meiner jetzigen Frau.

    Die Eltern sprechen kaum Englisch und meine, damalige Freundin, durfte nichts sagen, da es um sie ging.


    Als Respektbekundung war von meiner Partnerin gewünscht, dass ich jeweils die Kosten für die Essen übernehme.


    Das ist aber im ganzen südostasiatischen Raum so, dass der Mann diese Respektbekundung macht, denn damit zeigt er auch, dass er für die Frau aufkommen kann.


    Meine Partnerin wählte bescheiden und so beliefen sich die Kosten auf jeweils etwa 2'500 Pesos.

    Für alle, nicht pro Person.

    Ausser an ihrem Geburtstag, da kostete es 8'000 Pesos, was dem Lechon geschuldet war.


    Wenn ich danach in die Philippinen reiste, brachte ich ihrer Familie ein typisches Present aus meinem Land.

    Also meist Schokolade für etwa CHF 80.-.

    Für alle zwölf Familienmitglieder.

    Das war auch so von meiner Liebsten gewünscht.


    Wenn wir zusammen reisen, dann bringt meine Frau jeweils einfache Souveniers, als Present von uns beiden, mit.


    Lange Rede, kurzer Sinn.


    Kommt darauf an, wie traditionell die Familie ist, wo sie lebt und welcher sozialen Schicht sie angehört.

    Ebenso, wieviel Kontakt sie mit den 'Langnasen' hat.


    Die beste Auskunftsperson ist Deine Freundin.

    Sie kennt die Familie und die Kultur.


    Meine, damalige Freundin, erklärte mir ganz genau was ich zu tun habe.


    Ein einfaches Beispiel.

    Als höchste Ehrbekundung, bei der Begrüssung und Verabschiedung, gilt, sich vor der Person zu verneigen und dessen Handrücken auf die eigene Stirn zu legen.


    Meine Frau macht das jeweils bei den Eltern.

    Da die Eltern Ausländer kennen, reicht bei mir ein normaler Handschlag, welcher auf den Philippinen unüblich ist.

    Die Nichten und Neffen meiner Frau jedoch, legen meine Hand bei sich auf die Stirn.


    Beim Handschlag gelten die gleichen Höflichkeitsformen wie bei uns.

    Die Frau wird vor dem Mann begrüsst.

    Ausser, die Familie lebt in patriachaischen Traditionen.


    Frage Deine Freundin, was von Dir erwartet wird und wie Du Dich verhalten sollst.


    In der Regel werden die Formen der Höflichkeit und des Respektes international erkannt.

    Ein freundliches Lächeln hat allgemeine Gültigkeit.


    Bedenke aber, je religiöser die Familie, desto zurückhaltender solltest Du mit Körperkontakten zu Deiner Freundin sein.

    Im Zweifelsfall, lass lieber jeglichen Körperkontakt und beobachte, wie sich Deine Freundin verhält.


    Vergiss nicht, sie sehen in jeder Minute, dass Du ein weisser Mann bist.

    Sei Du selbst, höflich und unverkrampft.


    Meiner Erfahrung nach sind Filipinos wesentlich unkomplizierter, offener und interessierter, wie die buddhistischen Völker.


    Neugierig sind aber die meisten südostasiatischen Völker.

    Sei also nicht erstaunt, wenn sie viele, für uns auch mal zu persönliche Fragen stellen.

    Wenn Du etwas nicht beantworten willst, reicht meist ein Schweigen mit einem freundlichen Lächeln.

  • metamorph

    Deine Beschreibung ist schön zu lesen und sehr informativ. Für mich käme dieses ganze Brimborium nicht in Frage.

    Erstens gibt es auch "moderne" Familien, wo das alles nicht notwendig ist und

    Zweitens wurde das NIE (auch nicht von Frauchen) von mir erwartet, geschweige denn gefordert. Sooooo weit verbiegen möchte ich mich dann bei allem Respekt dann doch nicht.


    Einladungen zum Essen passen natürlich immer und werden oft sogar von Philippinos ausgesprochen und finanziert. Kleine Geschenke aus der kalten Heimat ebenso.


    Bitte nicht falsch verstehen: Ich bin weder ein CheapCharly (eher das Gegenteil), noch werfe ich wie einige Liebeskasper mit Geld nur so um mich. Auch das Letztere kann durchaus Gefühle verletzen, weil derjenige seine Überlegenheit zur Schau stellt......oder möchte.

  • stimmt schon es kommt halt immer auf die familie an

    als ich das erste mal die familie getroffen habe,,habe ich jedem die hand gegeben ohne irgendwelches brimbamborium..ich bin einfach ICH geblieben und damit sehr gut angekommen

    die familie hat mich willkommen geheißen und in die familie aufgenommen

    kleine geschenke für jeden der familie war normal und gehört einfach dazu denke ich aber dieses ganzen blessen und verneigen brauchte ich niemals machen und hat auch niemand erwartet.

    wenn wir rausgegangen sind zum essen,hat mein schwager darauf bestanden alles zu bezahlen,was wir aber nicht angenommen haben und am ende uns dann halt die rechnung geteilt haben (nach einigen diskussionen da er meinte wir seien seine gäste)

    alles in allem waren die familienmitglieder die mir und meiner frau wichtig waren,wie 2 brüder und mama sehr unkompliziert und weltoffen

    also nicht verbiegen,freundlich und offen sein,,,,das reicht

  • Ich sagte ja, dass ich die Familie mit normalem Handschlag begrüsse.


    Wenn mir aber die Nichten und Neffen die philippinische Ehrerbietung entgegen bringen, dann ist das für mich nicht nur okay, sondern erfüllt es mich sogar mit Stolz.


    Denn schliesslich ist, spätestens seit der Hochzeit, die Hälfte meiner Familie philippinisch.


    Meine Einstellung ist, dass wenn man eine-n Partner-in aus einem anderen Kulturkreis hat, man sich mit dessen Kultur auch auseinandersetzen sollte.


    Die Abmachung von meiner Frau und mir sind sehr einfach.


    Auf den Philippinen gelten die Traditionen der Philippinen und es wird im Grossen und Ganzen so gehandhabt, wie sie es möchte.

    In der Schweiz gelten die Werte der Schweiz und es wird im Grossen und Ganzen so gehandhabt, wie ich es für richtig halte.


    Damit werden wir beiden Kulturen gerecht, keiner von uns fühlt sich übergangen und wir beide lernen dabei viel voneinander.


    Selbstverständlich entwickelt jedes Paar seine eigene Beziehungs- und Familiendynamik.

    Das ist auch gut so und höchst individuell.


    Der TS hat um Tipps für das erste Treffen gefragt und dafür gab ich ihm meine Erfahrungen mit auf den Weg.


    Auch bei uns haben sich über die Zeit ein paar Dinge geändert.


    Leider sehe ich nur all zu oft, dass der weisse Mann, sich der asiatischen Frau überlegen fühlt und keinerlei Interesse an der fremden Kultur zeigt, geschweige denn bereit ist, sich mit dieser auseinander zu setzen oder gar Teile davon anzunehmen.


    Da frag ich mich dann schon manchmal, warum es denn eine Partnerin aus einem anderen Kulturkreis sein muss.


    Meine Einstellung ist, dass ich eine Filipina zur Frau habe und somit ein Teil der philippinischen Kultur, Einzug in mein Leben genommen hat - so wie die schweizer Kultur zu einem Teil im Leben von meiner Frau wurde.


    Gerade die kulturellen Unterschiede stellen eine Herausforderung dar - aber auch einen grossen Gewinn.


    Ich für meinen Teil konnte schon so einiges von meiner Frau lernen und musste erkennen, dass unsere Sichtweise und unsere Art zu denken nicht der Weisheit letzter Schluss sind.


    Auch wenn wir nur all zu oft der irrigen Meinung sind, dass wir alles besser können. ;)


    Ein einfaches Beispiel:


    Ich störte mich gewaltig darüber, das Filipinos beim Essen schmatzen und rülpsen.


    Für uns ein Zeichen der Kulturlosigkeit.


    Als ich meine Frau darauf ansprach, entgegnete sie mir:


    Aber Du schneuzt Dir die Nase am Tisch.

    Das ist bei uns absolut unhöflich, wir gehen dafür auf die Toilette.


    Da hatte ich was zum darüber nachdenken. :D

  • Deine Beschreibung ist schön zu lesen und sehr informativ. Für mich käme dieses ganze Brimborium nicht in Frage.

    Erstens gibt es auch "moderne" Familien, wo das alles nicht notwendig ist . . .

    Da hast Du natürlich Recht.


    Aber wenn man jemanden kennenlernt, dann weiss man selten, aus welcher Familie die Person stammt. ;)


    Zweitens wurde das NIE (auch nicht von Frauchen) von mir erwartet, geschweige denn gefordert. Sooooo weit verbiegen möchte ich mich dann bei allem Respekt dann doch nicht.

    Gefordert hat sie es auch nicht aber sie hat es sich gewünscht.

    Was macht Mann nicht alles um seine Liebste glücklich zu machen. :D



    Bitte nicht falsch verstehen: Ich bin weder ein CheapCharly (eher das Gegenteil), noch werfe ich wie einige Liebeskasper mit Geld nur so um mich. Auch das Letztere kann durchaus Gefühle verletzen, weil derjenige seine Überlegenheit zur Schau stellt......oder möchte.

    Da bin ich absolut bei Dir.


    Oder sogar Begehrlichkeiten weckt.


    Darum mein Rat an den TS, mit der Freundin darüber sprechen.

  • Es geht um das 1. Treffen...da sollte man nicht übertreiben. Einfach bleiben wie man ist und sich nicht verbiegen! Ein kleines Geschenk und gut ist es!

    Wenn mir aber die Nichten und Neffen die philippinische Ehrerbietung entgegen bringen, dann ist das für mich nicht nur okay, sondern erfüllt es mich sogar mit Stolz

    Lehne ich völlig ab...muss aber jeder selbst wissen

    Denn schliesslich ist, spätestens seit der Hochzeit, die Hälfte meiner Familie philippinisch

    Na ja, wenn du es so siehst! Meine Familie besteht aus meiner Frau, meinem Sohn und mir...dann kommt der Rest der "Verwandtschaft"

    keinerlei Interesse an der fremden Kultur zeigt, geschweige denn bereit ist, sich mit dieser auseinander zu setzen oder gar Teile davon anzunehmen.

    Kommt darauf an wo man seinen Lebensmittelpunkt hat...warum sollte ich mir etwas annehmen, dass ich weder brauche noch haben will? Aber dein Nick scheint Program zu sein :D

    Da frag ich mich dann schon manchmal, warum es denn eine Partnerin aus einem anderen Kulturkreis sein muss.

    Weil man sich verliebt hat, vielleicht?

    Meine Einstellung ist, dass ich eine Filipina zur Frau habe und somit ein Teil der philippinischen Kultur, Einzug in mein Leben genommen hat

    Kann man so sehen, muss man aber nicht :D

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Lehne ich völlig ab...muss aber jeder selbst wissen

    Warum lehnst Du das völlig ab?


    Na ja, wenn du es so siehst! Meine Familie besteht aus meiner Frau, meinem Sohn und mir...dann kommt der Rest der "Verwandtschaft"

    Nun ja, meine Eltern, Grosseltern, Onkel und Tanten, usw. sind meine Familie.

    Daraus ergibt es sich für mich automatisch, dass die Verwandten meiner Frau auch zu meiner Familie werden.


    Und selbst wenn ich nur meine kleine Kernfamilie anschaue, stellt meine Frau 50% der Familie dar und somit sind 50% der Familie philippinisch.

    Selbst bei gemeinsamen Kindern andert sich an diesem Verhältnis nichts. ;)


    Kommt darauf an wo man seinen Lebensmittelpunkt hat...warum sollte ich mir etwas annehmen, dass ich weder brauche noch haben will?

    Bedeutet das denn im Umkehrschluss, dass sich Deine Frau, die Familie Deiner Frau und alle anderen Ausländer in unseren Ländern so verhalten können, wie sie es von zu Hause kennen und gewohnt sind? :denken


    Abgesehen davon habe ich ja geschrieben, dass wir uns, auf den Philippinen, zum grössten Teil nach der philippinischen Tradition richten und, in der Schweiz, nach der schweizer Tradition.


    Ausserdem hilft es beim Verständnis ungemein, wenn man die kulturellen Eigenheiten und die Denkensweise des Herkunftlandes des Partners kennt.

    Das mag so einige Probleme im Keim zu erledigen.


    Daneben erweitert es den eigenen Horizont ungemein, wenn man sich auf Neues einlässt und auch mal darüber nachdenkt oder sogar annimmt. ;)


    Aber dein Nick scheint Program zu sein :D

    Program wäre falsch ausgedrückt.

    Andersrum wird ein Schuh daraus.


    Ich habe gelernt, dass ich mich in einer ständigen Veränderung befinde, denn jeder Kontakt mit einem anderen Menschen, jede Reise in ein anderes Land, jeder Kontakt mit einer anderen Kultur, hat Einfluss auf meine Sichtweise und meine Art zu denken.


    Wenn ich es denn zulasse.


    Oft führt es auch zu positiven Veränderungen meiner eigenen Persönlichkeit, wenn ich die Dinge durch die Augen anderen sehe und mir ihre Meinung anhöre.


    So rum entstand mein Nick. ;)


    Weil man sich verliebt hat, vielleicht?

    Da die Herkunft, die Familie, das Land, die Kultur und Religion einen grossen Anteil daran haben, wie sich die Persönlichkeit eines Menschen entwickelt, stellt sich mir bei dieser Aussage die Frage - in was hat man sich den letztenendes genau verliebt?


    Kann man so sehen, muss man aber nicht :D

    Selbstverständlich hat ein Teil der philippinischen Kultur Einzug in mein Leben genommen.


    Denn meine Frau ist eine Filipina.

    Sie denkt, handelt und fühlt als eine Filipina.


    Da ich meine Frau so liebe, wie sie ist und sie eben auch 50% unserer Ehe darstellt, ich darüber hinaus auch an ihrer Gedanken- und Gefühlswelt teilhaben will, hat die philippinische Kultur zwangsläufig Einzug in mein Leben genommen.


    Dem könnte ich allenfalls entgehen, wie sie keine eigne Meinung haben dürfte, ich ihr das Sprechen und Handeln verbieten würde und mich nur mit ihr beschäftige, wenn es mir denn gerade danach ist. ;):denken

  • Wenn mir aber die Nichten und Neffen die philippinische Ehrerbietung entgegen bringen, dann ist das für mich nicht nur okay, sondern erfüllt es mich sogar mit Stolz.

    Eine herabwürdigende Unterwürfigkeit Geste dich ich nicht in Ordnung finde. Begrüßung mit Respekt Bekundung sehen für mich anders aus.

    Meine Einstellung ist, dass wenn man eine-n Partner-in aus einem anderen Kulturkreis hat, man sich mit dessen Kultur auch auseinandersetzen sollte.

    Ist so absolut richtig. Man muss sich diese Kultur aber nicht in allen Belangen anpassen. Ich habe hier auf die Schamkultur, Gesichtsverlust, bisher keinen besonderen Wert gelegt. Habe immer gerade aus gesagt was falsch läuft. Unmut wahr anfänglich häufig festzustellen aber im laufe der Zeit hat man eingesehen das meine Vorgehensweisen und meine Kritiken berechtig waren.


    Auf den Philippinen gelten die Traditionen der Philippinen und es wird im Grossen und Ganzen so gehandhabt, wie sie es möchte.

    In der Schweiz gelten die Werte der Schweiz und es wird im Grossen und Ganzen so gehandhabt, wie ich es für richtig halte.


    Damit werden wir beiden Kulturen gerecht, keiner von uns fühlt sich übergangen und wir beide lernen dabei viel voneinander.

    Halte deine Vorgehensweise für falsch. Auf den Phils haben die normalen Bürger einen erheblichen Respekt vor Behörden, Politikern, reichen Unternehmern etc, und kuschen auch wenn die Obrigkeit im Unrecht ist.


    Aus eigener Erfahrung, Rechtsstreitigkeit mit unserem Vermieter, Barangay Hearing:


    1. Hearing, meine LG war alleine dort, dort sagte man ihr wenn sie nicht die Miete bezahlt würde man mich aus den Phils ausweisen und Blacklisten. Sie müsse sofort die Mieten zahlen oder man würde sie Pfänden.


    2. Hearing, bin dann mal selbst hingegangen: habe dem Barangay Captain erst mal die Gesamtsituation geschildert, Kopien aus dem Phil Zivilcode vorgelegt und mich auf die Rechtslage bezogen. Auch mal unverbindlich nachgefragt warum man meine LG mit Forderungen belästigt. Ich bin der Einzige der jemals einen Mietvertrag unterschrieben hat. Meine LG ist lediglich Gast in meinem gemietetem Haus. Die hat mit Forderungen aus dem Mietverhältnis absolut gar nichts zu tun.


    3. Kam die vom Barangay Captain die Aufforderung zum Vermieter zu gehen und die Sache zu klären. Meine Antwort darauf hin: ich will nichts vom Vermieter, habe keinen Grund den aufzusuchen. Wenn der was von mir will muss der zu mir kommen. Wenn der die von mir einbehaltenen Mieten einfordern will muss er das vor Gericht machen.


    4. Ich warte nur schon ein paar Monate ob da noch was kommen wird.


    Habe da noch einige Erfahrungen die ich bisher nicht hier preis gegeben habe, z.B. wo man mir auf der Polizei sagte dass man gegen eine Betrüger nichts unternehmen will weil es der beste Freund des Mayors ist. Der Betrüger hat letztendlich bezahlt...………….


    Grüße, Bahog Utot

  • metamorph


    Ich finde deine Einstellung gut...das ist ehrlich gemeint!


    Nun ja, meine Eltern, Grosseltern, Onkel und Tanten, usw. sind meine Familie.

    Ja, ok...aber ich bin eher kein Familienmensch! Deshalb zählen für mich eigentlich nur unsere kleine Kernfamilie.

    Und selbst wenn ich nur meine kleine Kernfamilie anschaue, stellt meine Frau 50% der Familie dar und somit sind 50% der Familie philippinisch

    Meine Frau ist ja inzwischen Deutsch :D und wir halten uns nicht auf den Philippinen auf

    Bedeutet das denn im Umkehrschluss, dass sich Deine Frau, die Familie Deiner Frau und alle anderen Ausländer in unseren Ländern so verhalten können, wie sie es von zu Hause kennen und gewohnt sind?

    Nein, aber das heißt auch nicht das man nun zum Pinoy mutiert, wenn man dort ist! Ein Kultureller Austausch ist immer gut im Leben

    Daneben erweitert es den eigenen Horizont ungemein, wenn man sich auf Neues einlässt und auch mal darüber nachdenkt oder sogar annimmt. ;)

    Ja...stimmt...Aber Kultur und Verhalten ist völlig anderes! Die Unterwürfigkeit gegenüber Behörden, "Beamten" usw., das Gesicht verlieren, die Art mit Tieren umzugehen und vieles anderes laden nicht gerade zum nachmachen ein!

    Warum lehnst Du das völlig ab?

    Weil mir so etwas überhaupt nicht liegt! Mir muss niemand mit anerzogener "Unterwürfigkeit" seinen "Respekt" zollen, dafür das ich älter bin! Das ist ja kein Verdienst!

    Da die Herkunft, die Familie, das Land, die Kultur und Religion einen grossen Anteil daran haben, wie sich die Persönlichkeit eines Menschen entwickelt, stellt sich mir bei dieser Aussage die Frage - in was hat man sich den letztenendes genau verliebt?

    Da ich meine Frau im Ausland, für uns beide, kennen lernte und wir auch nur sehr selten auf die Phills fliegen...habe ich mich rein in meine Frau, ohne Umfeld verliebt...Aber im Prinzip hast du Recht! Der Mensch ist ein Produkt von Genetik und Umwelt!

    Da ich meine Frau so liebe, wie sie ist und sie eben auch 50% unserer Ehe darstellt, ich darüber hinaus auch an ihrer Gedanken- und Gefühlswelt teilhaben will, hat die philippinische Kultur zwangsläufig Einzug in mein Leben genommen.

    Meine Frau ist deutscher als ich, deshalb hält sich das bei uns in Grenzen :happy


    Aber wir verlieren uns im Topic!


    Es geht lediglich um den 1. Besuch...also bitte "back to Topic":hi

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Auf was sollte man achten wenn man die Eltern seine Philliphinischen Freundin trifft gibt es da irgendwelche Sachen auf die man umbedingt achten das man sie tut oder jene die man tunlichst vermeiden sollte?

    Da ich das ja auch erst vor kurzem hatte, mal folgender Tipp! Frage erstmal deine Freundin so viel wie möglich über ihre Familie aus! Dann bleib wie du bist und verbiege dich nicht....wenn du nicht unbedingt tief dort eintauchen willst und die Familie nicht der "Oberschicht" angehört, sieh zu das du nicht zu lange dort bleibst! Trink keinen Alkohol mit denen, auch wenn er angeboten wird! Ein kleines Geschenk...ich brachte für die Mutter ein "einfaches" Pafüm mit "Namen" (20 €), für den Vater eine WaPu - Zange (Wunsch) und für die anderen Schokolade für 20 € mitgebracht und gut! Nach 2 Stunden sind wir dann entflöhen, da eine sinnvolle Unterhaltung eh nicht zustande kam!

    Bleib wie du bist und verbiege dich nicht. Du hast deine Kultur, die haben Ihre! Ein kleines Gastgeschenk (unter 10€) als Höflichkeit und gut

    :clapping

    :cheers Live is short, play it hard :cheers

  • Trink keinen Alkohol mit denen, auch wenn er angeboten wird!.......

    Da kann ich Handyman nur recht gebenIch wusste nicht mehr wie ich zurück ins Hotel kam. Obwohl der 'Vater kein Wort Englisch sprach und ich kein Wort Visaya, haben wir uns bestens unterhalten mit 2 Promille im Kopf :drunk.gif:drunk.gif:drunk.gif

  • Wir haben damals kleine Gastgeschenke aus Deutschland mitgebracht. Was immer gut ankommt sind Schokolade und v.a. Äpfel ! :D


    Da unsere Apfelbaum 100kg Streuobst hatte, haben wir 30kg Äpfel mit auf die Philippinen gebracht und ihre Familienangehörigen haben sich sehr gefreut! Ihre Mutter ist Hobbygärtnerin und wir haben ihr Radieschen-Samen mitgebracht. Da hat sie sich auch gefreut, weil das kannte sie noch nicht.


    Ansonsten gab es Lechon mit der ganzen Familie, da ist es normal, dass Du das bezahlst. Bei gemeinsamen Restaurant-Besuchen ist es auch üblich, dass Du das bezahlst, es sei denn jmd in der Familie lädt euch explizit ein.


    Meine Freundin hat mir immer gesagt, ob und wann ich was bezahlen sollte, insofern war das nicht so tragisch. Essen gegangen sind wir nur einmal, die restliche Zeit wurden wir zuhause kostenlos mit Essen versorgt ;)


    Beim Begrüßen habe ich alle sofort umarmt für mich ist es komisch sich die Hand zu geben oder an die Stirn zu halten... Das ist aber natürlich auch typabhängig :D

  • Hallo an alle Ratschlag Geber, sieht fast danach aus als wäre der

    TS gar nicht mehr daran interessiert, seit seinem Start mit der Frage

    am 29. Mai lese ich nichts mehr von ihm zu diesem Thema.

    Für die die interessiert sind wie so ein Treffen in ungefähr aussehen könnte

    gibts TV eine Serie Schweizer Auswanderer und da reist ein Schweizer mit Philippina

    Frau und zwei Kinder für drei Jahre zu den Schwiegereltern.

    Von Folge 5 bis und mit 9 Es sind noch zwei andere Auswanderer in dieser Serie.

    -gogobo-

    https://www.google.com/url?sa=…Vaw2eTxqoM7wowulruZy2Jr0p

    Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein Erfolgreicher Mensch zu sein

    sondern ein Wertvoller !


    -Einstein-


  • Hallo an alle Ratschlag Geber, sieht fast danach aus als wäre der

    TS gar nicht mehr daran interessiert, seit seinem Start mit der Frage

    am 29. Mai lese ich nichts mehr von ihm zu diesem Thema.

    Nicht nur in diesem Thread.

    In den anderen vom TS eröffneten Threads lief das nicht viel anders.