Höllenritt und gestrandet im Paradies

  • Wir befinden uns auf einer Insel ca. 1 Std. per Boot von San Vicente, Palawan. Es gibt nichts weiter als ein simples Resort, viel Natur, tolle Schnorchelplaetze und viele Tiere.


    Ausser 4 Angestellten im Resort bin ich mit meinem Sohn und meiner Haushaltshilfe allein hier.


    Heute morgen sind wir mit Fischer Banka in See gestochen in Richtung einer private beach property eines Bekannten, wo es noch nichts gibt ausser ein paar beginnende Bauarbeiten für ein neues Resort, welches auf dem Landweg nicht zu erreichen ist.


    Der sehr lange Strand ist traumhaft, feiner weisser Sand, kristallklares flach abfallendes Wasser. Es stehen dort bis jetzt zwei Hütten und eine Restaurant construction.

    Wahrhaft paradiesisch.


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    Wir sind am Strand entlang spaziert, haben Sandburgen gebaut und Kokosnuss Wasser getrunken, ein Ort mit echtem Robinson Crusoe Feeling.


    Nach ein paar Stunden habe ich beschlossen dass es nun weitergehen soll. Es hatte an dem schönen Tag bis jetzt leicht zu regnen begonnen, obwohl immer noch die Sonne schien.


    Weiter hinten konnte man aber ziemlich dunkle Wolken sehen die in unsere Richtung zu ziehen schienen, also besser weiter bevor das Wetter umschwingen würde.


    Startklar wieder auf dem Boot wollte der Motor der alten Rostlaube einfach nicht anspringen. Nach relativ vielen Versuchen hat es aber schliesslich doch geklappt und wir sind losgefahren.


    Fortsetzung folgt




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  • Einige hundert Meter, vielleicht mehr, vor der Küste des Traumstrandes fiel plötzlich der Motor unserer Banka wieder aus.


    Beim erneuten anlassen fing es hinten aus dem Boot gewaltig an zu rauchen und nach wenigen Sekunden starb der Motor wieder ab.


    Mehrmals dasselbe Spiel hintereinander. Recht viel Rauch.


    Mittlerweile regnete es etwas mehr und die Bootscrew, 3 Mann, versammelte sich um das Loch wo der Bootsführer drin steht.

    Es wurde geschraubt.


    Nach etwa 15 min habe ich auf die Frage was denn los sei, die Antwort bekommen man müsse den Motor reparieren.


    Der Regen wurde heftiger und heftiger, Blitze und gewaltiges Donnergrollen waren direkt im Anmarsch.

    Nach weiteren ca. 15 min spürte man auch deutlich Wind und die See fing an unruhig zu werden.


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    Ab hier habe ich mein Telefon weg gepackt. Es hat von oben gegossen wie aus Kübeln und das Wasser von unten gespritzt.

    Trotz der Dachplane war jeder auf dem Boot klatschnass bis auf die Haut.


    Während dieser Zeit sind wir immer weiter rausgetrieben. Man konnte das Land noch sehen, aber vor lauter Regen war es mit grauem Schleier verhangen.


    Ich habe kurz überlegt ob man die Distanz schwimmen konnte, nein, bestimmt nicht.


    Mit einer Hand habe ich mich an dem Mittelpfosten abgestützt, mit der anderen meinen Sohn umklammert.


    Aus der „Führerkabine“ keine Veränderung.

    Auf nochmaliges Erkundigen hielt der Fahrer einfach ein etwa handgrosses Teil mit Zacken dran hoch.

    Telefonsignal gabs keins mehr, es blieb uns nichts weiter übrig als auf dem Boot auszuharren bis der Motor irgendwann wieder funktionieren würde.....


    Das Gewitter war nun in unmittelbarer Nähe und meine Haushaltshilfe fing leise zu beten an.

    Mein 4 jähriger Sohn meinte nur mit seiner Schwimmweste an mich gedrückt: don‘t be scared Mama.

  • Nach einer Zeit die uns vorkam wie eine Ewigkeit, es war wohl so ca. 45 min bis 1 Std., sprang endlich der Motor unserer Banka schleppend wieder an. Er hörte sich nicht gut an… aber immerhin kamen wir vorwaerts.

    Wir drehten um und steuerten zurück auf den Strand zu. Das Wetter hatte sich keinen Deut gebessert, wir waren mitten in einem starken Gewitter.


    Zwischendurch schien das Boot es nicht mehr zu schaffen… aber unter unseren lauten „Go,go, go!“ Anfeuerungen haben wir schliesslich die Küste wieder erreicht.


    Ich glaube ich bin noch nie so schnell aus einem Boot ausgestiegen… und im Regen mit Sohn im Arm an Land gerannt, zum halb fertigen Restaurant, wo wir uns untergestellt haben.


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    Dann hiess es warten…. Durchnässt, durchgefroren und durchgeschüttelt. Keiner wusste wie lange, wie oder ob oder wann das Boot wieder funktionieren würde.

    Auch bis das Wetter vorübergezogen war dauerte es noch eine Weile.


    Als sich aber die Regenschleier lichteten, sah man vor der Küste einen breiten weissen Streifen, wie eine lange Sandbank im Meer. Ein wirklich schöner Anblick.


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    Zum Vergleich... kurze Zeit vorher:


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    Nachher:


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  • Gut das nicht mehr passiert ist...so schnell kann das Leben zu Ende sein. Das ist das problem, wenn uralte und schlecht gepflegte Technik gegen die Natur ankämpfen muss.


    Toller Bericht :clapping:clapping:clapping

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Na so schnell kann Robinson Crusoe feeling kommen..


    Problem dabei abseits der Tourist Hotspot's (das wollen wir ja schliesslich) keine Infrastruktur, Telefon Empfang um andere Banka zur Hilfe zu holen. Die soganannten Tagestouren ausserhalb der Kuestennaehe auf andere Inseln 1+ Std wie in deinem Falle sind genau die etwas 'gefaehrlicheren' Touren, gerad in der Regenzeit gegen Nachmittag schnelle Aenderung Regen, Wind.


    Da bist du nicht allein der / die erste... die Faehre & Fluege verpassen. Richtiger Weise unbedingtes MUSS auf Rettungs / Schwimmweste achten bzw auch anlegen sobald 100m von Land entfernt. Ein grosses Loch reisst sich schnell in die duennen Plywoodplatten der Jeepney Banka's - schon selbst erlebt mehrfach.


    Internationale Tauchshop's mit Booten bieten da zumindest bissle mehr Sicherheit als ein 'nur Fischer- man -boot, nur die gibt es ja nicht ueberall.


    Nach dem Schreck.. erstmal aufatmen. Naechstmal besser im Hochsommer...


    Greetings!

    GET THE FOOG
    OFF
    MY COMPUTER!
    (YOU´RE NOT SNEAKY)


    :dudu









  • Ich muss dazu sagen dass die Tour gestern keine sogenannte Tagestour war.

    Im Moment befinde ich mich in einem Insel Resort, dessen Besitzer, ein Bekannter aus Manila hat mich hierher eingeladen um mir das Resort und auch seine zweite neue Beach property anzusehen, Vorschläge zu machen und eventuell (exklusiv) für meine Gäste anzubieten.

    Niemand sonst darf den Strand gestern aktuell betreten, es ist auch nichts fertig.


    Das Boot das wir benutzt haben hat keine Zulassung der Marina zur Beförderung von Touristen, ich wusste das vorher, muss gestehen hab dem wohl zu wenig Bedeutung beigemessen obwohl ich schon viel auf Booten unterwegs war.


    So gesehen bin ich nur zum Teil im Urlaub hier... Es ist Teil meines Jobs neue Routen, Resorts und Orte ausfindig zu machen oder zu testen.


    P.S. ich hab noch nie nen Flug verpasst ;)


    Allgemein betrachtet liegst du ja nicht falsch mit deinen Tipps!

  • Ungefaehr so ist vor ca 30 der Sohn vom Fussball Nati Couch Wolfisberg zwischen Porto Galera und Batanges fuer immer verschwunden.

    Also wenn der Motor schon vor dem Start Probleme macht und die Banka alles andere als Fahrtuechtig aussieht dann sollte

    man auf keinen Fall noch einsteigen und mit Kind sowieso nicht.

    Das war schon ein bisschen unueberlegt,wobei ich erwaehnen muss dass ich noch als Tourist auch ein paar solch unueberlegte

    Trips gemacht habe wo man sich spaeter an den Kopf langen musste:weia

    -gogobo-

    Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein Erfolgreicher Mensch zu sein

    sondern ein Wertvoller !


    -Einstein-


  • gogobo wir waren auch vorher, z.B. auf dem Hinweg mit dem Boot unterwegs und es hat erst da Probleme gemacht. Auf der Insel als der Motor nicht ansprang konnte ich schlecht sagen wir steigen dann mal aus...


    Es sah auch nicht anders aus als viele andere Bankas mit denen ich schon unterwegs war, viele von denen sehen nicht gerade nagelneu aus.


    Mit der Technik von Booten kenne ich mich nicht aus, ich muss und will mich da auf die Bootsführer verlassen können.


    Du checkst ja auch nicht den Motor eines jeden Tricycles oder einer Fähre oder sonstwas in das du steigst oder?


    Wie gesagt, das war ein Test. Es konnte keiner wissen dass es so kommt. Würde man hier reguläre Trips veranstalten wäre es ein Muss ein neues Boot mit Papieren dafür anzuschaffen.

  • Hallo ,


    wenn ich hier kurz eine eigene Geschichte erzählen darf , die mich ein wenig an deine erinnert . Meine Freundin war über Ostern in Bicol bei der Schwester , auf der Rückfahrt strandete sie in Masbate , die Fähre , die sie nehmen wollte hoffnungslos ausgebucht . Viele Leute strandeten dort , das war dann die Gelegenheit für alle ,die ein Boot haben da mal schnell ein paar Peso zu machen .


    Da sie nun auch unbedingt zurück musste wegen Arbeit , entschloss sie sich dann mit so einem kleinen Pumpboat mitzufahren . Ca 20 Leute mit Gepäck , keine Schwimmwesten , das Boot sowieso keine Genehmigung um Leute zu befördern und dann auf offener See doch schon so einigen Wellengang . Diese Fahrt hat ca 5 bis 6 Stunden gedauert und ich kann euch sagen , ich habe Blut und Wasser geschwitzt und gehofft , das nichts passiert .


    Ich habe sie dann in Maya abgeholt ( kürzeste Verbindung zwischen Masbate und Cebu ) , als das Boot am Pier anlegte und ich sie endlich sehen konnte ,( so eng zusammengehockt wie die Sardinen in der Büchse auf dem Boot , teilweise nass ), sah sie aus , als ob sie gerade aus dem Horror House sprich Geisterbahn rausgekommen ist .Diesen Anblick werde ich mein Leben nicht vergessen und ich hoffe , das sie nun daraus was gelernt hat . Jedenfalls war sie ganz schön bedient und sagte auch sowas möchte sie nicht noch mal erleben .


    Gut immerhin hat der Motor unterwegs nicht aufgegeben .


    Gruß Träumer =)

    Philippines - ich kam , sah und blieb einfach =)

  • Du checkst ja auch nicht den Motor eines jeden Tricycles oder einer Fähre oder sonstwas in das du steigst oder?


    Wie gesagt, das war ein Test. Es konnte keiner wissen dass es so kommt. Würde man hier reguläre Trips veranstalten wäre es ein Muss ein neues Boot mit Papieren dafür anzuschaffen.

    Ist ja alles gut verlaufen, letzten Endes.


    Würde man auf den Phils nur einwandfreie und risikofreie Transportmöglichkeiten benutzen, ich glaube, die Meisten würden nicht über NAIA hinaus kommen ... :Rolf


    L Alf









  • Na ja ,

    wer in diesem Land reist, muss sich bewusst sein was alles passieren könnte, wir lesen wöchentlich davon was da alles so verunglückt. Ich kann mir das Tricycle , Jeepney , Barca , Fähre , Bus oder Van nicht auswählen , ich muss hier das Fahrzeug oder Schiff nehmen was zur Verfügung steht . Ein Ausflug in den Kordilleren über die Halsema Road von Baguio nach Banaue mit den alten Bussen und die Fahrt mit dem Überladenen Jeepney bis Sagada kann auch unglücklich enden. Es gehört einfach nur Glück dazu, wenn man in einem Fortbewegungsmittel sitzt das heil ankommt.

    Gruss

    Jüge

    =)


    Das Leben ist viel zu kurz um normal zu sein :tease

  • Equipment darf schon gebraucht aussehen, muß aber zumindest technisch in Ordnung sein (für den Zweck seiner Verwendung).

    Über all die Jahre habe ich auch dazu gelernt: Hatte mit meiner damals noch-nicht-Frau eine fast identische Erfahrung wie elizaliz während eines Taifunausläufers in Sipalay Sugarbeach; auch bei uns fiel der Motor aus, das Boot war kurz vorm kentern, eine dritte Passagierin betete ebenfalls, mein Tauchgepäck war fast über Board, war schon echt heftig und ich war ausreichend beschäftigt, beide Mädchen irgendwie zu halten und das Gepäck zu sichern, Motor ging nach endlosen Versuchen wieder an und wir schafften es mit viel Glück über eine Sandbank zurück ans Ufer. Wir waren auf dem Weg, unsere Flüge nicht verfallen zu lassen, als wir anlandeten gab ich dem eigentlich umsichtigen Käpt'n die doppelte Bezahlung als vereinbart und er marschierte damit schnurstracks in eine Strandbar.

    Unterschied war, daß dieses Boot registriert war und in der Regel die Gäste zum/vom Resort transportierte, da hier keine Straßenverbindung existierte und das Boot soweit ok war, das war unser Glück. Nur der Käpt'n hatte sich verschätzt und hätte nicht als einziges Boot rausfahren sollen, alle anderen hatten ihre Boote im Fluß gesichert. Es ist also auch wichtig, was man den Pinoy's zutrauen kann und besser mal auf der sicheren Seite zu bleiben.

    Ich höre die Klagen heute noch von meiner Herzallerliebsten, selbst wenn nur kleine Wellen sind und wir ein Boot besteigen.

    Dieses Jahr haben wir so unsere Flüge verloren und saßen Anfang August auf Malapascua fest, da die Coastguard alles gestoppt hatte, aber besser so als Risiken einzugehen, am Ende ist es nur Geld, was man verliert.


    Beste Grüße und allen immer ein gutes, sicheres Ankommen!

    deepdiver27


    Wir, die guten Willens sind, geführt von den Ahnungslosen, versuchen, für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen. Wir haben so viel mit so wenig so lange versucht, dass wir jetzt qualifiziert sind, fast alles mit nichts zu bewerkstelligen.


    Quelle unbekannt

  • Ich kann in vielen Fällen Bankas, Kapitäne, Vans und Fahrer usw. eben schon auswählen... u.a. deshalb reise ich ja auch soviel. Ich bin aber in einer anderen Ausgangslage als Reiseveranstalter mit Verantwortung nach deutschem Recht. Auf Bohol z.B., Romblon, Boracay, Siargao, in Coron und El Nido kenne ich die Bootsführer und die Boote persönlich. Aber halt noch nicht wenn ich etwas teste, deshalb teste ich es ja. Ich werde eventuell für Palawan sogar ein eigenes Boot für spezielle Touren anschaffen.


    In den letzten 3 Jahren ist auf den Reisen meiner Gäste einmal ein Unfall passiert... mit einem Tricycle auf Siargao. Hier habe ich mich mit um einen Nottransport nach Manila gekümmert und ein Forumsmitglied sich damals nach Ankunft der Gäste vor Ort.


    Das hier sollte bestimmt kein Werbepost werden, ich schreibe einfach meine Erlebnisse gern im Forum auf. Aber weil ich nun mal bin, wer ich bin, will ich auch nicht dass der Eindruck entsteht ich könnte Anderen Dinge anbieten von denen ich nicht selbst überzeugt bin.

  • Man kann auch mit einem Makellosen Fahrzeug in Bedrängnis kommen , Glück und Unglück liegen so nah beieinander .bootsbau-gfk-alu.jpg

    =)


    Das Leben ist viel zu kurz um normal zu sein :tease

  • Ich kann in vielen Fällen Bankas, Kapitäne, Vans und Fahrer usw. eben schon auswählen... u.a. deshalb reise ich ja auch soviel. Ich bin aber in einer anderen Ausgangslage als Reiseveranstalter mit Verantwortung nach deutschem Recht. Auf Bohol z.B., Romblon, Boracay, Siargao, in Coron und El Nido kenne ich die Bootsführer und die Boote persönlich. Aber halt noch nicht wenn ich etwas teste, deshalb teste ich es ja. Ich werde eventuell für Palawan sogar ein eigenes Boot für spezielle Touren anschaffen.

    Vielleicht reicht auch ein Satellitentelefon um in einem Notfall von überall her Hilfe holen zu können .

    =)


    Das Leben ist viel zu kurz um normal zu sein :tease









  • Es ist genau das, was sich viele Abenteurer hier wünschen:

    Einsamer Strand abseits des Tourismus - schwere Erreichbarkeit über Land - und viel viel unbelatestete Natur...

    "Robinsonfeeling pur..."


    und das mit

    - philippinischer Motor- und Bootstechnik

    - einem Kind

    - und ungeeigneten Komunikationsmitteln.


    Das ist genau das Gemisch aus Faktoren bei dem bei ungünstigen Wetterverhältnissen / in Kombination mit Technikausfall ganz schnell eine NOT-Situation entstehen kann:

    Motorausfall, Sturm, Beschädigung des manövrierunfähigen windigen Bootes an einem Rif... (denn Rest kann man sich denken)


    Ein Glück: Ihr habt nochmal "Baboy gehabt" wie man so schön sagt...


    Was ich anders gemacht hätte:

    1) So eine Tour, wenn keine "zuverlässiges Boot" zur Verfügung steht, dann NUR mit ZWEI Booten zusammen fahren.

    2) Nie ohne Satellitentelefon aus dem Haus. (Sind nicht mehr so teuer)

    3) auch Schwimmwesten sind da gar keine so schlechte Idee...


    Milanium

    Vor allen Dingen bin ich Mensch, und wenn ein andrer Mensch sich in Not befindet und ich ihm helfen kann, so frage ich nicht, ob seine Haut eine grüne oder blaue Farbe hat." - Old Surehand I, 1894, S. 242


    Jeder Mensch will glücklich werden; das ist falsch. Jeder Mensch soll glücklich machen; das ist richtig." Und Friede auf Erden!, 1904, S. 551


    Karl May.


  • Als ich vor 30 Jahren 1 Jahr durch die Phil. reiste war es kaum moeglich sich ein sicheres Transportmittel auszusuchen, da musste man froh sein ueberhaupt ein Transportmittel zu bekommen.

    Ich hatte 1990 ein Restaurant in Puerto Galera Sabang Beach, da hatte ich einige Tage jeden Tag 2 deutsche Gaeste, Bodybuilder 2m gross und 1,5m breit, die wollten ploetzlich ganz schnell wieder nach Manila. Geld spielte bei denen keine Rolle, also habe ich das einzigste Speedboot was es damals dort gab von Sabang nach Batangas gemietet. Da die 2 wie 2 kleine Kinder waren, wollten sie das ich sie bis nach Manila bringe, also bin ich auch mitgefahren. Auf halber Strecke ist auch das Wetter umgeschlagen, extrem hohe Wellen und das im kleinen Speedboot, wir sind mehr geflogen als das wir auf dem Wasser fuhren. Das Speedboot war fuer so ein Wellengang ueberhaupt nicht geeignet. Die 2 Riesen haben sich bald in die Hosen geschis.., vor lauter Angst. Ich war heilfroh als wir Batangas erreichten, direkt einen Jeepney nach Manila gemietet und dann die 2 Bodybuilder in Manila in ihrem Hotel abgeliefert.

    Ich habe vor 30 Jahren einige abenteuerliche Reisen gemacht, damals mit diesem Alter ist man einfach ein hoeheres Risiko eingegangen, heute wuerde ich diese Trips nicht mehr machen.