Madeira, der Philippinenersatz 2020

  • Danke für das Video sunday ... das klassische Programm, wenn man kurzweilig dort aufschlägt. Allerdings hat Funchal und Madeira viel mehr zu bieten, es lässt sich schon einige Tage dort angenehm verbringen.


    Bin Ende Februar 2 Wochen dort, natürlich mit Mietwagen. Auf der Todo Liste ist auch das Spotten am Christiano Ronaldo International Airport, sowie Levada Wanderungen ...


    LG Alf

  • Allerdings hat Funchal und Madeira viel mehr zu bieten

    Das glaube ich dir aufs Wort, und ich wünsche euch viel Spaß dabei. Wir machen einen Monat später eine Rundreise durch Marokko (14 Tage). Das wollte ich auch schon immer mal, nachdem wir zuvor in Casablanca und Tanger waren.

    Viele Grüße

    Reinhold

  • Moien allerseits,


    Es ist bald soweit. Unser Philippinenersatz 2020 findet demnächst statt. Es geht 11 Tage nach Madeira in die gemäßigte Sonne, auf dem Rückflug gibt es einen Stopover von 4 Tagen in Porto.


    Auf dem Reiseplan steht:

    • die Natur Madeiras (mehrere Wanderungen sind geplant), eben ein Aktivurlaub. Und natürlich das Essen und Rotwein.
    • Außerdem habe ich mich für einige Tage in ein Spa Hotel am Christiano Ronaldo Airport eingenistet. Spa daher, weil meine Liebste beschäftigt sein soll, wenn ich am Flugzeug spotten sein werde. Haha, ja, manchmal muß man seine ungeduldige Pinay einfach loswerden. Damit man sich in Ruhe wichtigen Tätigkeiten widmen kann.
    • Auf der Rückreise steht Porto im Fokus. Dort hatte ich vor 4 Jahren echt tolle Bilder gemacht, leider hatte ich eine Location übersehen, nicht wirklich vergessen weil ich tagelang mit einem Motif beschäftigt war. Dies ist nun Grund genug für mich noch mal dort aufzuschlagen, zumal es auf dem Weg liegt.

    Im Ernst, inzwischen bin ich froh, daß ich mir diese Coronavirus Hysterie in Asien und auf den Phils nicht antun muß. U.a. war HK auf dem Plan, das wäre nun etwas stressig geworden. Und was auch nicht gerade zur guten Laune beigetragen hätte, ist der Wechselkurs, der nun wieder um die 55 Php/€ pendelt. Die Philippinen machen es einem echt nicht zu leicht.


    Ich hoffe doch mal, daß es HIER in unseren Breiten ruhig bleibt, was diesen Covid-19 anbelangt !


    Hier noch einige Bilder, die ich damals gemacht hatte. U.a. ist Claustros do Mosteiro da Serra do Pilar am Douro abends eine Weltklasse Location für Bilder. Kann ich nur empfehlen. Bei etwas Glück was Wetter anbelangt, gibt es unvergeßliche Momente.


    Bilder zu Porto (2016)


    Bild 1 & 2: Blick vom Abtei Platz auf Ribeira und das Douro Tal

    Bild 3. Bahnhof Sao Bento (innen absolut toll mit Kachelbildern ausgestattet)

    Bild 4: Blick auf den Stadtteil Vitorio

    Bild 5: erstaunte Pinay

    Bild 6: abends auf der Brücke Dom Louis I


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  • Danke für die tollen Nachtbilder von Porto Alf! Wir sind zwar mal in Lissabon bei herrlichem Wetter eingelaufen, was auch beeindruckend war, aber Porto kennen wir noch nicht.


    Ansonsten wünsche ich einen schönen Urlaub dort und vor allem in Madeira. Ich stecke auch schon so langsam in den Vorbereitungen für unsere Rundreise durch Marokko. Allerdings bin ich ganz froh, dass ich mal zur Abwechslung nicht alles selbst organisieren muss.

    Viele Grüße

    Reinhold

  • Ich denke mal, so zur Ablenkung der jetzigen Corona Problematik, schreibe ich nun meine Erfahrungen weiter.


    Mit unserem Philippinen Ersatzurlaub auf Madeira und Porto kamen wir gerade so an der Corona Krise vorbei. Madeira war "clean" bis vor unserem Rückflug nach Porto. In Porto sah das schon anders aus.


    Kreuzfahrer legten eigentlich jeden Tag im Hafen an, sehr zu meinem Erstaunen. Das ging bis zum letzten Tag munter weiter. Bis es die Nachricht gab, daß ein dänisches Paar, welches positiv auf Corona in DK getestet wurde, abgehauen war, und sich auf Madeira befand. Dann war der Hafen zu, und somit die Jungfräulichkeit vorbei.


    Auch ansonsten war mein Gesamtplan etwas durcheinander gewirbelt. Mein Schwager und seine Frau hatten kurzfristig den gleichen Flug gebucht, und somit wurden einige Ausflüge zusammen gemacht.


    Das Wetter in Funchal war sehr angenehm, um 20 Grad, teilweise 25 Grad, aber nachts kühlte es schon etwas unter 20 Grad ab. Wir hatten dann auch einige Tage in der Nähe des Flughafens gewohnt. Nur etwa 15 km von Funchal entfernt. Erstaunlicherweise mußte ich feststellen, daß am Flughafen ein stetiger Passatwind wehte, die Temperatur immer noch 20 Grad war, was aber durch den Wind gefühlt weniger war. Hätte ich so nicht erwartet.


    Ich mag Madeira einfach. Angenehmes Klima, einfaches aber gutes Essen. Durch meinen Schwager wurden dann auch ihm bekannte Plätze angefahren. Zudem konnten die Schwestern dann auch ihre üblichen "Problemchen" mit den Phils bereden. Wir, die Männer, hatten dann etwas mehr "Spielraum".


    Unsere Autos haben wir bei MadeiraRent am Airport gebucht. Die Abholung und Rückgabe klappte ohne Probleme. Ich hatte diesmal einen 90 PS Renault Clio Diesel gebucht. Auch wegen der Parkplatznot und den engen Gassen in Funchal. Im Oktober war es ein 120 PS Diesel gewesen. Der Drehmomentdifferenz war in den oft steilen Passagen auf Madeira ganz klar zu spüren. Die Lehre: es sollte schon etwas mehr PS (Kw) sein, besonders dann, wenn man auf Tour geht. Ideal also Kleinwagen mit viel Drehmoment.


    Bei sehr bekannten, einfachen Wanderungen, beliebt bei Einheimischen und Touris, sollte man eine vernünftige Planung machen. Besonders am WE, aber auch zu den Mittagsstunden, kann es schnell überfüllt werden. Da bieten sich die Morgen- resp. Spätnachmittagsstunden förmlich an. Die Kreuzfahrer sind dann entweder beim Frühstück, oder schon auf dem Weg zurück zum Musikdampfer.


    Die leichten Wanderungen muß man, ähnlich wie auf Palawan, counterclockwise unternehmen, eben gegen die Herde. Bei mittelschweren, oder schweren Wanderungen, welche vom Touri Ministerium Madeira gefördert werden, oder einfach nur regionale Wanderungen, teilt man Madeira mit sehr wenigen Ausflüglern. Und aufgepaßt, selbst wenn Funchal zu dieser Zeit frühsommerliche Temperaturen hat, in den Höhenlagen kann es schnell neblig, windig und nur noch 15 Grad sein. Es empfiehlt sich adäquate Kleidung und Schuhwerk zu besitzen. Desweiteren, wenn es an einem Ort nebelig und kalt ist, in wenigen Kilometer Entfernung ist das Wetter wieder ganz anders. Madeira muß man im Atlantik und in den Passatwinden erlernen.


    Bei unserer Airbnb Wohnung in Funchal hat alles 1a geklappt, sogar zum ersten Male in meinem Leben, die prompte Schlüsselübergabe. Das Mädel hatte uns doch tatsächlich Vorort erwartet, also ohne Zeitverlust. Das Appartement lag etwa 10 Minuten Fußmarsch zum Zentrum, mit schönem Hafenblick und Blick auf Funchal. Da Funchal im Hang liegt, sind solche Viertel weniger geeignet für Menschen mit beschränkter Mobilität. Den Swimmingpool am Gebäude habe ich nicht benutzt. Einen Zehentest hat der nicht bestanden, vielleicht 17, 18 Grad … nein Danke, ich liebe Wärme.


    Demnächst die 2 te Episode


    Bild 1: Blick vom Balkon auf den Hafen von Funchal

    Bild 2: Blick von der Küche auf Madeira

    Bild 3: Am Apartment


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  • Danke für deinen umfangreichen Bericht Alf! An den Blick zum Hafen wie auf dem 1. Foto kann ich mich gut erinnern.


    Mit unserem Philippinen Ersatzurlaub auf Madeira und Porto kamen wir gerade so an der Corona Krise vorbei.

    Ja, da habt ihr terminlich gerade so noch Glück gehabt.

    Ich stecke auch schon so langsam in den Vorbereitungen für unsere Rundreise durch Marokko.

    Daraus ist natürlich nichts geworden. Es wurde vom Veranstalter storniert. Dabei kann ich noch froh sein. Eigentlich wären wir am Ostersonntag zurück gekommen. Wenn ich das bei der Buchung realisiert hätte, wäre es deutlich früher gewesen - und wir wären wahrscheinlich dort gestrandet. Die Grenze war ja vor 10 Tagen plötzlich zu.

    Viele Grüße

    Reinhold

  • Und es geht munter weiter mit der Erzählung.


    Vornweg noch eine lustige Geschichte mit dem Luxair Piloten der Boeing 737 am L Airport.


    Beim Boarding stand der Pilot selbst zum Empfang der Passagiere an der Tür. Das hatte mich so überrascht, daß ich ihm erklärte, er sollte sich keine Sorgen für die Landung in Funchal machen, ich hätte mir am Vorabend ein Youtube Video reingezogen, wie man als unerfahrener Passagier eine B737 im Notfall landen könnte. Zuerst hatte er mich erstaunt angesehen, dann habe ich ihm erklärt, daß das "Angebot" natürlich nicht für Funchal gilt (ist ja dort Cpt business only), aber für einen Ausweichflughafen z.B. Porto Santo oder Gran Canaria. Der Mann hatte richtig herzlich gelacht. Nun, er hätte mich ja während dem 4 Stundenflug ins Cockpit einladen können, so als zusätzliches Training ! Hatte er aber nicht. Dann hatte er mir auch noch den Anflug auf RW23 in Funchal vermasselt, denn ich hatte mir doch extra die rechte Seite reserviert. Der Anflug wurde direkt auf RW05 gemacht, also nichts mit abenteuerlichem Anflug und manueller Kurventechnik des Piloten.


    Na gut, der Trost, ich habe den Anflug dutzende Male auf YouTube gemacht. Wenn ihr dann auch mal eine Boeing 737 notlanden müßt, hier das Video:



    Unsere Ausflüge auf der Südseite der Insel wurden im Familienverbund gemacht. Zuerst ging es zum Cabo Girao. Der Mirador mit Aussichtsplattform liegt leicht unter 600 m über dem Meeresspiegel und ist eine der höchsten Steilklippen in Europa. Schon erstaunlich, wie tief es vom Glasboden runter geht.


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Cabo_Girão


    Auch hier sollte man die Peakstunden vermeiden. Viele Parkplätze gibt es dort nicht. Und wieder, gute Kleidung ist von Nöten, es windet sehr.


    Da alle Distanzen auf Madeira sehr kurz sind, kann man gut verschiedene Locations am Tag anpeilen.


    Zum Kaffeetrinken ging es zum benachbarten Teleférico Das Fajãs Do Cabo Girão. Dieser Ort ist weniger bekannt als die Aussichtsplattform, aber nicht minder imposant. Es geht auch durch die verwinkelten Caminos auf Madeira. Mit der Seilbahn geht es von dort runter zu den Gärten am Meer. Erstaunlich wie man hier Gartenbau betreibt. Es gibt auch nur einzelne Parkplätze.


    Nächste Etappe war Calheta. Der Ort hat einen der wenigen Sandstrände der Insel, aber interessant durch seine Rum Manufaktur. Man kann die ganze Räumlichkeiten eintrittsfrei besuchen. Dazu zu moderaten Preisen die Produkte testen und natürlich auch kaufen z.B. den Poncha. Für mich war es aber ein Throwback in alte Zeiten, was die Arbeitsmaschinen betraf. So tolle alte Mechanik in Betrieb habe ich lange nicht mehr gesehen.


    http://www.visitmadeira.pt/en-…e/calheta-milling-company


    Bei so viele Impressionen verlangt der Magen irgendwann seinen Tribut. In Estreite de Camara, schon etwas oberhalb in den Bergen, ging es zum Madeira Nationalgericht: Espetada (Fleischspieß, Fleisch in Lorbeer mariniert und am offenen Holzfeuer zubereitet). Mit Getränken und Expresso für unschlagbar 52 € bei 4 Personen. Da gibt es nichts zu meckern, und man muß solche Lokale erstmal finden. Mein Schwager ist dort praktisch zu Hause, der kennt sich aus. Fairerweise muß man aber sagen, daß er die Größe der Portionen kennt. Die Bestellung war bloß für 3 Personen gemacht, was immer noch mehr als ausreichend war. Wir sind ja bloß Senioren. Aber, wir konsumierten alles Madeira Produkte inklusive Wein, Bier und Limo.


    http://www.madeira-tipps.de/25,4,0,espetada,index,0.html


    Zum Kalorienabbau ging es zu der ersten Kurzwanderung, zum Boca da Corrida, 1000 m über dem Meeresspiegel. Empfindlich kühler war es dort, und wie ihr sicher erahnt, zu kalt für unsere Mädels. Aber da mußten sie durch. Die Luft ging ihnen dennoch schnell aus, sodass die Männer noch ein halbes Stündchen alleine in der Panoramalandschaft unterwegs waren.


    LG Alf

    Bild 1 am Cabo Girao

    Bild 2 + 3 am Teleférico Das Fajãs Do Cabo Girão

    Bild 4 + 5 in der Rhum Manufaktur Calheta


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  • Huhu Alf.


    Seit ihr schon wieder da gewesen? Hast meine Frau und mich schon neugierig gemacht und wollten dieses Jahr auch mal auf die Insel. Mal schaun wann wieder geflogen wird im Sommer. ;)

  • Huhu Alf.


    Seit ihr schon wieder da gewesen? Hast meine Frau und mich schon neugierig gemacht und wollten dieses Jahr auch mal auf die Insel. Mal schaun wann wieder geflogen wird im Sommer. ;)

    Im Oktober wurde getestet, ob es als Philersatz taugt, nun war es der Philersatz ... wahrscheinlich kommt noch ein 3ter Besuch dazu ... liess mit, es lohnt sich.


    LG Alf

  • Der Monte Palace Tropical Garden, Teil 1


    Madeira, sowie die Hauptstadt Funchal, steht für Natur mit ganzjährig mildem Klima. Ganz besonders gesegnet ist Funchal. Wen wundert es, daß gerade in Funchal sehr schöne und gepflegte Gartenanlagen sind.


    Im Oktober besuchten wir den Botanischen Garten im Stadtteil Monte. Diese Anlage hatte mich zu der Zeit nicht wirklich von Hocker gerissen, vielleicht lag es einfach an der Saison.


    In Monte, direkt an der Seilbahn, befindet sich auch der Monte Palace Tropical Garden, welcher diesmal auf der Agenda stand. Also bitte, liebe Leser, beide Anlagen nicht verwechseln.


    Man kann den Ort auch per Auto erreichen, und sich somit die Seilbahnpreise ersparen (16 € Roundtrip / Person). Daß die Seilbahn über Funchal aber eine unabhängige Attraktion ist, soll nicht vergessen werden. Aber mir war die Parkplatzsuche in der Nähe zu stressig. Es geht natürlich auch mit Bus, dann muß man halt etwa laufen.


    Der Eintritt in den Garten beläuft sich auf 12,5 € / Person.


    Meiner Meinung nach steht dieser Park über dem Botanischen Garten, was Unterhaltungswert anbelangt, und ist jeden Cent wert.


    Es gibt aber 2 Punkte zu beachten:

    • Häufig steigt Nebel in die Anlage, sie liegt hoch im Hang, daher sollte man aufpassen, wann der Besuch stattfinden soll ? Meiner Erfahrung nach sollte man morgens bei klarem Himmel unterwegs sein.
    • Vermeidet Kreuzfahrerbusse, dann teilt ihr den tollen Garten mit nur wenigen Besuchern.

    Der Monte Palace Tropical Garden besteht aus:

    • Einer großen botanischen Anlage mit Japanischem Garten in Hanglage sowie schönem Blick auf Funchal.
    • Einer afrikanischer Kunst Ausstellung.
    • Einer ausgezeichneten Mineraliensammlung.
    • Wunderschönen Azujelos (portugiesische Kacheln) welche die Geschichte Portugals beschreiben ... bei Verlängerung des Shutdowns werde ich mir die mal im einzeln genauer anschauen ... habe genug Bildchen gemacht ...

    Bei dem verschiedenartigen Sortiment sollte für jeden etwas dabei sein. Ich persönlich meine, daß er durchaus auf einer Stufe mit dem Botanischen Garten in Singapur gestellt werden kann.


    Wer etwas mehr wissen will:


    https://www.madeira-insel.de/monte-palace-tropical-garden/


    Zu meinen Bildern:


    Bild 1 + 2: Teil Japanischer Garten

    Bild 3 + 4 Botanischer Garten

    Bild 5: Blick auf Funchal


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  • Danke für das Vorstellen des Tropischen Gartens Alf! Wir sind an dem zwar seinerzeit vorbei gekommen, aber es war einfach nicht genug Zeit um an einem Tag beide zu besuchen.


    Daß die Seilbahn über Funchal aber eine unabhängige Attraktion ist, soll nicht vergessen werden.

    Das kann ich bestätigen. Wenn die Seilbahn hochfährt, dann ist das eine fantastische Aussicht über die Stadt. Allerdings kann es auch mal problematisch werden. Auf dem Rückweg vom Botanischen Garten in Monte hatte relativ starker Wind eingesetzt. Die Schaukelei ist mir dann etwas auf den Magen geschlagen.

    Viele Grüße

    Reinhold









  • Daß die Seilbahn über Funchal aber eine unabhängige Attraktion ist, soll nicht vergessen werden.

    Das kann ich bestätigen. Wenn die Seilbahn hochfährt, dann ist das eine fantastische Aussicht über die Stadt. Allerdings kann es auch mal problematisch werden. Auf dem Rückweg vom Botanischen Garten in Monte hatte relativ starker Wind eingesetzt. Die Schaukelei ist mir dann etwas auf den Magen geschlagen.

    Nun, ich gehe einfach mal davon aus, dass man länger als einen Tag auf Madeira sein wird.


    In dem Falle plant man seine Ausflüge je nach Wetterbericht. Das trifft ja nicht nur auf Funchal zu, wo das Wetter doch stabil gut ist, sondern besonders auch auf die Hochebenen, wo man einfach gutes Wetter haben sollte. :D


    LG Alf

  • Der Monte Palace Tropical Garden, Teil 2


    Hier dann noch einige Bilder:


    Bild 1: Die Seilbahn schwebt über der Stadt nach oben. Bei diesem Bild sieht man, daß oben in den Bergen doch schon Nebel und Wolken waren, währendem Funchal selber noch im Sonnenschein badet. Dies ist sehr oft der Fall.
    Bild 2: in der Sammlung für afrikanische Kunst

    Bild 3: bei den Mineralien

    Bild 4: Beispiel eines Azujelos über die Geschichte Portugals


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  • Zu unseren Wanderung und Ausflügen in der Bergwelt Madeiras, Teil 1


    Ein Hauptziel während der Reise waren die Ausflüge und Wanderungen ins Landesinnere.


    Nochmal, es ist wichtig, daß man für Wanderungen in den Hochebenen gute Wanderschuhe und warme Kleidung sowie Regenschutz im Gepäck hat. Genauso als täte man das in den Mittelgebirgen sonstwo. Ich erschrak immer wieder, als ich die Sandalentouristen in Sommerkleidung bestaunen durfte.


    Hier gibt es eine gute Übersicht über Wanderwege, sowie deren Status je nach Wetterlage:


    http://www.visitmadeira.pt/en-gb/what-to-do/walking-routes


    Die wenigsten Wanderungen sind Rundwege. Planung ist also angebracht. Viele Wanderungen kann man mit Bus erreichen, sowohl die Anfahrt als auch die Abfahrt. Eine weitere Option ist mit Auto den Startplatz anfahren und mit Taxi zurück zum Auto. Natürlich sollte man sich im Vorfeld informieren, ob es Taxis am Endpunkt gibt, sonst droht der Fußmarsch zurück.


    Folgende Ziele wurden von uns angefahren:

    • Die Hochebene der Paul de Serra via Encumeada Pass
    • Die Boca de Corrida
    • Das Nonnen (Curral das Freiras) mit der Aussichtsplattform am Eiro do Serrado (1080 m)
    • In der Region Santo Antonio da Serra auf lokalen Wanderwegen
    • Ribeiro Frio mit der Levada dos Balcoes (900 m)
    • Die Levada Ribeira de Janela

    Auf der Hochebene Paul da Serra gab es einen wunderschönen klaren und blauen Himmel, was dort eher selten ist. Meistens gibt es Nebel. Eigentlich wollten wir in die Lorbeerwälder der Levadas dort, aber da wir schon spät an waren, war mir das Ganze schon zu überlaufen. In der Gegend gibt es die spektakulärsten Levadas, welche vom Touri Ministerium entsprechend angepriesen werden.


    Das Nonnental erreicht man ab Funchal recht einfach und schnell, wenn man mit Karte fährt und sich auf die Hauptstraße begibt. Oder sein GPS im Griff hat, denn das will immer wieder Abenteuer erstellen (die tollsten Steigungen aufsuchen, wenn es auch nur 10 m kürzer geht) :denken. Die Fahrt dauerte ab Funchal etwa 30 Minuten und verlangte außer vielen Kurven wenig Mühe, es sei denn, man hatte Schwerstgefährte in den Kurven im Verkehr. Dann wurde es eng und Zusammenarbeit ist verlangt.


    Wir hatten uns nicht nach Curral das Freiras selbst begeben. Das ist was für Kaffeefahrten und bietet wenig. Umso spektakulärer geht es am Eiro do Serrado zu. Die tollen Aussichten entschädigten für die Anfahrt bei weitem. Oben gibt es auch ein gutes Restaurant. Es war wenig besucht, da die Touris eher eine Freßbude mit Schnellimbiß bevorzugen. Runter nach Curral das Freiras geht ein spektakulärer Wanderweg (etwa 1,5 St und 500 Höhenmeter).


    Die Fahrt nach Ribeira Frio wurde dann eine ganz besondere Fahrt. Am 7. März gab es ein Seebeben der Stärke 5.3 vor Madeira. Unser Hotel in Santa Cruz am Airport hatte mächtig gewackelt. :D Auf der Fahrt nach Ribeiro Frio, am folgenden Tag, waren so einige Straßen gesperrt. Auf den offen Wegen lagen auf der kurvenreichen Strecke mehr oder minder große Felsbrocken. Mein Gott, das Gejammer meiner Frau erleichterte die Fahrt keineswegs. Aber so schlimm war es dann aber auch nicht. In Ribeira Frio angekommen mußte sofort ein Poncha bestellt werden, für meine Frau, das beruhigte ungemein, und gab Kraft für neue Taten.:happy


    http://www.madeira-tipps.de/25,2,0,die-poncha,index,0.html


    Der Autofahrer sollte aber nach einem Glas direkt Schluß machen. Die Süße verdeckt den Alkohol perfekt. :ironie


    Der Poncha war somit eingeführt und wurde VOR jeder Bergfahrt konsumiert. :heilig


    Auf der Levada da Balcoes Wanderung hatte ich als Wildlifer eine schöne Überraschung erlebt, nämlich den endemischen Madeira Buchfink. Es gab einen Trupp an einem Aussichtspunkt, der die bei uns bekannte Scheu erst gar nicht zeigte. Brotkrümmel fraßen sie aus der Hand. Das war echt ein lustiges Spielchen und hat viele schöne Bildchen gebracht. Mit Standardzoom 15 - 85 mm, unglaublich.


    Wir haben die Wanderung an der Levada da Ribeira de Janela dann diesmal auch ganz machen wollen. Im Oktober war es an meinem Gesundheitszustand respektive an der optimistischen Kleidung gescheitert. Nach guten 2 Stunden erreichten wir den Tunnel, etwa 10 Min lang. Ohne Taschenlampe, aber nur mit Smartphone Lampen ausgestattet, ist die Durchquerung nicht ratsam. Es ist zu feucht und mit Hindernissen, also erneute Aufgabe. Die Strecke war aber mit 90 % geschafft. Hin und zurück immerhin 5 Stunden mit Mittagspause reichten auch. Und es gab den verdiente Poncha, sehr ratsam für die Serpentinenfahrt runter. Es wurde ruhig im Auto. Also ein weiterer Rat: Taschenlampe bitte ins Gepäck.


    Bild 1 - 3 Bilder von dem Encumaeda Pass. Bild 1 ist der Blick auf die Schnellstraße vor dem Encumaeda Tunnel, der Wetterscheide Madeiras.

    Bild 3 Blick auf einen Levada Weg Richtung Süden. Levadawege sind meistens mit wenig Gefälle, daher gut zu begehen, wenn sie noch benutzt werden. Man ist eigentlich, wenn kein Nebel ist, oberhalb der Wolken.


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Levada


    Bild 4 – 6: An der Eira do Serrado. Zum ersten Male konnte ich eine Regenbogen unter mir festhalten. Auch eine neue Erfahrung.


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  • Zu unseren Wanderung und Ausflügen in der Bergwelt Madeiras, Teil 12


    Bild 1 + 2: der endemische Madeira Buchfink und die Fütterung der "Raubvögel" :D

    Bild 3: die Wege sind eigentlich immer gut ausgezeichnet, wenn es sich um Wanderwege des Touri Ministeriums handelt. Man kann sich also nicht so leicht verlieren. ;)

    Bild 4: ein kleiner Felsbrocken liegt auf der Levada .... durch das Seebeben ? ... kann ich leider nicht beantworten ... :D

    Bild 5: Grüne Wand an der Levada Ribeira de Janela. Es gibt also viel Regen dort.

    Bild 6: Ausblick auf das Dorf Ribeira de Janela


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  • Der Aufenthalt in Santa Cruz, Teil 1


    Für unsere 2ten Etappe auf Madeira zogen wir in die Nähe des Flughafens, nach Santa Cruz ins Hotel Vila Galé.


    https://www.vilagale.com/pt/ho…eira/vila-gale-santa-cruz


    Dieser Aufenthalt sollte folgendem Zweck dienen:

    • Das Treiben am Flughafen zu beobachten und natürlich Bildchen machen
    • Den südöstlichen Teil der Insel besser kennenzulernen.
    • Sehr kurze Anreise am Tag des Abflugs nach Porto (07:00 am)

    Das Auskundschaften einer geeigneten Spotter Location am Flughafen erwies sich komplizierter als gedacht. Im Vorfeld habe ich mich etwas vorbereitet, aber das Bildchen machen in der Praxis war dann doch eher ernüchternd. Einige Spotterpunkte (Terrassen) waren geschlossen, andere eher ungeeignet wegen den Lichtverhältnissen zu der Tageszeit. Dann war der Luftverkehr eher mager, so daß ich mich auf den Anflug am Strand limitieren mußte. Beeindruckend ist es dennoch. Ich gehe davon aus, dass die besten Plätze auf Privatgrund sein werden. Also Pech gehabt, rumklingeln tue ich nicht. :D


    Bei meinen Spotterzeiten hat es sich dann auf TAP und Easyjet mit Ihren Airbus A319/320 beschränkt. Sorry for me.


    Vornweg, die Anfahrt zum Airport und die Rückgabe des Leihwagens dürfte so etwa 10 Minuten gedauert haben. Somit war wenigstens dieser Punkt gelungen.


    Santa Cruz im Kern ist eher ein kleines Dorf mit einigen Restos, aber Ok für ein paar Tage. So konnten wir die ganzen lokalen Spezialitäten der Speisekarte durchgehen. :thumb Außerdem ging es am späten Nachmittag in den SPA Bereich sprich Sauna. Ein Ersterlebnis für mich, im 65 Lebensjahr.


    Die Halbinsel Sao Lourenzo mit dem Miradouro Ponta do Resto hatte ich im Oktober übersehen, also wurde der nun auch angefahren.


    Desweiterrn wurden kleiner Ausflüge gemacht wie z.B. die Christo Rei Statue mit Aussichtsplattform in Garajau.


    Was mir weniger gefiel war der stetige Passatwind. Auch diesmal bin ich mit einem leichten, unbedeutendem Husten angereist. Zu dieser Zeit immer etwas typisch, leider. Der Wind in Santa Cruz war da eher kontraproduktiv.


    Der Corana Virus war aber kein Thema, weder im Hotel, noch sonstwo, noch.


    Bild 1: Der Sonnenaufgang in Santa Cruz. Da beginnt der Tag doch schön

    Bild 2 + 3: Der Dorfkern und der Flughafen während der Blauen Stunde

    Bild 4: Ein mißglückter Versuch einen Flieger abends einzufangen. Ich denke mal, die sind einfach noch zu schnell um schöne Lichtstreifen einfangen zu können. :heilig

    Bild 5: Ein TAP Flieger am Ende seiner 180 ° Kurve vor der Landung


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