Geld verwalten in einer Philliphinischen Ehe

  • Hallo forum


    Ich hörte in den Philippinen ist die Frau wo die Finanzen in der Ehe verwalten braucht der man etwas fragt er die Frau.

    In den Philippinen soll es gemischt sein, in China soll es sogar ein Gesetz vom Staat sein.

    Wass wisst ihr darüber?

    Und wie macht ihr es in eurer Ehe?


    Gruss

    Hassan

  • Ich hörte in den Philippinen ist die Frau wo die Finanzen in der Ehe verwalten braucht der man etwas fragt er die Frau.

    Es ist oft so...

    Und wie macht ihr es in eurer Ehe?

    Ich verwalte i.d.R. unser Geld, habe aber auch mehr Zeit und meine Frau interessiert sich wenig für Geldanlagen! Beide haben aber Zugriff auf unser Geld, beide haben Kreditkarten und größere Anschaffungen werden besprochen.


    Es kommt natürlich auch darauf an, wer das Geld nach Hause bringt, wie lange man sich kennt und wer am besten damit umgehen kann! Nach ein paar Jahren Ehe und entsprechend erarbeitetem Vertrauen ergibt sich das meist!

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Ja das denke ich auch mit der Zeit vertraut man sich normalerweise mehr.

    Aber das finde ich auch gut wenn beide Zugriff haben und jemand die Finanzen verwaltet. Aber solche Sachen finde ich auch interessant.

  • Aber das finde ich auch gut wenn beide Zugriff haben und jemand die Finanzen verwaltet.

    Das kommt natürlich auch darauf an, wie lange man zusammen ist und wer das Geld ranschafft! Anfänglich hätte (habe) ich meiner Frau kein Zugriff auf mein Konto erlaubt..Vertrauen muss man sich erarbeiten. Inzwischen verdient meine Frau fast mehr als ich, wir erwarten das 2. Kind und ich kann ihr 100% vertrauen, sie schickt kein Geld in die Philippinen!

    Natürlich braucht Sie zugriff auf das Girokonto...wiesollte sie sonst einkaufen, tanken und sich was gönnen?


    Geld verwalten ist ja in Deutschland möglicherweise anders, als es die Pinay bisher gewohnt war. Dort musste man die 6.000 PHP mühsam über den MOnat strecken, damit die Familie satt wird. Hier dagegen kommt man sich möglicherweise im Schlarafenland vor und muss vielleicht auch Geldanlagen (Aktien) verwalten...welche "normale" Pinay kommt damit klar? Speziell am Anfang sollte man sehr genau auf sein Geld aufpassen...ich kenne auch etliche Fälle (auch hier im Forum) wo eine freundliche "Geldregelung" massiv schief ging

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Und wie macht ihr es in eurer Ehe?


    Es kommt natürlich auch darauf an, wer das Geld nach Hause bringt, wie lange man sich kennt und wer am besten damit umgehen kann! Nach ein paar Jahren Ehe und entsprechend erarbeitetem Vertrauen ergibt sich das meist!

    Am Anfang ist es auch schon eine rein pragmatische Frage, wer das Geld verwaltet: Von den Geldanlagemöglichkeiten hier in DE dürften die meisten ph. Staatsbürger nicht wirklich eine Ahnung haben, dazu noch die Sprachbarriere.

    Bleibt der Punkt mit dem Haushaltsgeld: Hier wird mit wachsendem Vertrauen und vor allem nach der ersten Eingewöhnung (wie sind die hiesigen Preise einzuordnen: billig <--> teuer, ...) das Ziel sein, dass die Frau auch selbstständig frei direkt vom Bankaccount verfügen kann .

  • Bei mir ganz klar ich...zumindest bisher! Grund ist, weil es mein Geld ist! Meine Freundin studiert hier, wir sind bisher nicht verheiratet! Sie bekommt ihr Taschengeld und damit muss sie lernen umzugehen, was Anfangs nicht so einfach war.


    Geld verwalten ist ja in Deutschland möglicherweise anders, als es die Pinay bisher gewohnt war. Dort musste man die 6.000 PHP mühsam über den MOnat strecken, damit die Familie satt wird. Hier dagegen kommt man sich möglicherweise im Schlarafenland vor und muss vielleicht auch Geldanlagen (Aktien) verwalten...welche "normale" Pinay kommt damit klar? Speziell am Anfang sollte man sehr genau auf sein Geld aufpassen

    So ist es...meine Freundin gab zu Anfang mal schnell über 100€ ihres Taschengeldes für eine Taxifahrt aus..."So billig, nur 120 PHP" :denken:denken als ich ihr dann in Ruhe erneut den Gegenwert von 120 € erklärte fiel sie fast in Ohnmacht!


    Ideal erscheint mir später natürlich eine gemeinsame Kasse, wie mit jeder anderen Frau auch....Geld für die Philippinen und die Familie gibt es von mir allerdings nicht, dass ist 100% geklärt :heilig

    :cheers Live is short, play it hard :cheers

  • Bei uns verwalte ich, aber beide haben Zugriff....haben aber beide keine Geldsorgen :D und 3 gemeinsame Kinder. Mit vorherigen Freundinnen (auch Langzeit) gab es keinen Zugriff auf mein Geld :floet

    Eine gute Landung ist eine, bei der du hinterher weggehen kannst. Eine phantastische Landung ist eine, bei der das Flugzeug noch einmal verwendet werden kann. Starten muss man nicht. Landen schon

  • Aus meiner Erfahrung kann ich bestätigen, dass in einer philippinischen Ehe in der Regel die Frau die Kontrolle über die Finanzen hat. Für meine Mitarbeiter, bis hinauf zu Abteilungsleitern, war es ganz normal, dass sie ihren Lohn zu Hause abgaben und ihnen Missis ein Taschengeld gab. Die Versuchungen waren sonst zu gross , das Geld im Biergarten od. ähnlichem auszugeben......;):happy.


    Selber halten wir es so, dass in den Philippinen beide Zugriff auf die Konti haben.


    Makato45

  • Stimmt hier auf den Phil. gibt meistens der Mann seiner Frau den Lohn ( oder was noch uebrig ist). Ich habe von Anfang an das Geld verwaltet, meine Frau hat, als wir noch in Deutschland lebten, gearbeitet ( Minijob) diesen Lohn hat sie selbst verwaltet, hatte auch ihr eigenes Konto.

    Ein Bekannter von mir, hat vor 35 Jahren eine Pinay geheiratet, als seine Frau 2 Wochen in Deutschland war, ist sie zu seiner Bank und wollte 20000 DM abheben, zum Glueck hat die Bank ihn in seiner Firma angerufen und gefragt ob sie das Geld an seine Frau auszahlen sollen. Er hat seine Frau zur Rede gestellt, sie wollte das Geld zu ihrer Familie schicken. Er hat in den folgenden 25 Jahren noch sehr viel Geld verloren an die Familie seiner Frau, 500k fuer ein Jeepney und 800k fuer eine Schweinefarm usw.. Nach 25 Jahren hat sie die Scheidung eingereicht, da ihr von anderen Pinays erzaehlt wurde, das sie bei einer Scheidung viel Unterhalt von ihrem Man bekommt. Der Mann war mittlerweile in Rente, die Pinay hatte einen guten Job und verdiente 2000 Euro, die Pinay haette ihrem Ehemann 70 Euro Unterhalt zahlen muessen, er verzichtete aber darauf.

  • Ich habe damals meiner Freundin zu Beginn in Deutschland eine ec Karte in die Hand gedrückt. ATM gab es auf den Inseln kaum. Auf Camiguin damals eine PNB 😁. Später haben haben wir mein Konto gemeinsam genutzt. Im laufe der Zeit hat Frau Miks fast so gut verdient wie ich. So kam es das wir in Deutschland gemeinschaftlich wirtschaften. Auf den Inseln hat sie ein eigenes Geschäftskonto und mir Vollmacht erteilt.

    Kreditkarten haben wir gemeinsam. Bei Investments besprechen wir das gemeinsam. Wird keine Einigung erzielt lassen wir es 😂

    »Wer nichts weiß, muss alles glauben«

    Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916)


    Edited once, last by Miks ().

  • Ich würde mich da nicht von irgendwelchen Regeln beeinflussen lassen. Es kommt darauf an, ob man seiner Frau in finanziellen Dingen vertrauen kann und ob sie mit Geld umgehen kann. Wir haben getrennte Konten. Ich sehe auch keinen Grund dies zu ändern.

    Gruß,

    Dirk

  • Ich war es nach meiner Ankunft hier vor fast 10 Jahren leid, dass meine damals noch Verlobte mich um jeden Peso fragen musste. Somit habe ich ihr irgendwie schrittweise die Macht über meine Einünfte abgegeben. Habe es bisher nie bereut, oder Anlass zu Bekenken gehabt.

    Meine fünf Lebensregeln:


    1. Vergib Deinem Feind, aber behalte den Namen des Schweinehunds.
    2. Mit Geld kann man kein Glück kaufen, aber es weint sich in einem Mercedes besser als auf einem Fahrrad.
    3. Hilf jemandem, der Probleme hat. Er wird sich an dich erinnern, wenn er wieder mal Probleme hat.
    4. Manche Menschen sind nur am Leben, weil es ungesetzlich ist, sie zu erschießen.
    5. Alkohol kann keine Probleme lösen, aber das kann Milch auch nicht.

  • Aus meiner Erfahrung kann ich bestätigen, dass in einer philippinischen Ehe in der Regel die Frau die Kontrolle über die Finanzen hat. Für meine Mitarbeiter, bis hinauf zu Abteilungsleitern, war es ganz normal, dass sie ihren Lohn zu Hause abgaben und ihnen Missis ein Taschengeld gab. Die Versuchungen waren sonst zu gross , das Geld im Biergarten od. ähnlichem auszugeben......;):happy.

    Hat ja auch erst einmal ganz pragmatische Gründe: Die Rollenverteilung ist ja noch sehr traditionell und der Mann in der Regel auf Arbeit und die Frau regelt den Haushalt. Für die Einkäufe und dergleichen und zum Begleichen von Rechnungen (durchaus noch weit verbreitet an der Haustüre und weniger mit Überweisung) braucht sie nun mal Geld. Insofern geht erst nicht anders.


    Die Versuchungen waren sonst zu gross , das Geld im Biergarten od. ähnlichem auszugeben......;):happy.

    Hab da meine Frau gefragt, die daraufhin lachte und meinte "maybe also" :D


    Egal ob Deutschland oder Philippinen: will man nicht alles selbst machen, dann braucht die Frau halt nun mal auch das Geld, um ihren Beitrag im gemeinsamen Leben zu leisten. Und so sollte es ja auch sein, dass die Frau entsprechend Zugriff dann hat. Wenn man sich hier nicht vertrauen kann, zumindest nicht nach einer Eingewöhnungsphase, dann läuft eh etwas falsch (siehe z. B. Post #9 von Berni 2)

  • Hallo raphael00,

    ich bin ueber 30 Jahre verheiratet, ich verwalte zwar das Geld , das heist aber nicht das meine Frau kein Geld hat, sie hat hier auch ihr eigenes Konto.

    Du siehst ja an meinem Beispiel wie es kommen kann, ich kenne hier Auslaender, die sind mit viel Geld hier angekommen, nach einigen Jahren sind sie bettelarm in ihr Heimatland zurueckgekehrt und es sind nicht Wenige. Hier in meiner Strasse wohnte ein Amerikaner, der war verheiratet hat ein Haus und Geld, er hat alles an seine raffgierige Frau verloren. Er hatte dann eine neue Lebenspartnerin, seine Familie hat ihm jeden Monat 50k Peso geschickt, die neue Lebenspartnerin hat ihm 5k gegeben und den Rest behalten. Er wurde obdachlos, einige Pinoys die Mitleid mit ihm hatten, haben ihn vor ca. 1 Jahr zur Botschaft der USA gebracht, die haben ihn in die USA zurueckgebracht.

  • Ich hörte in den Philippinen ist die Frau wo die Finanzen in der Ehe verwalten braucht der man etwas fragt er die Frau.

    Also ich kenne persoenlich niemanden (auch keinen Filipino) wo das so ist.

    Liegt vielleicht auch daran dass meine Bekannten keine Tanduay-Trunkenbolde sondern geschaeftstuechtige Leute sind, keine Ahnung...


    Ich kann jetzt auch nicht in jedes Haus meiner Bekannten und Nachbarn reinschauen, aber bei mir ist es so dass ich der bin der den Grossteil des Geldes nachhause bringt und dieses Geld liegt auch auf meinem Konto.

    Meine Frau hat ihr eigenes Konto welches regelmaessig von mir fuer den Haushalt und ihre Spirenzchen wie Wellness oder kleines Shopping aufgefuellt wird.


    Sie weiss was fuer Summen auf meinem Konto liegen aber sie akzeptiert es dass nicht alles zum "verbraten" da ist und ueber groessere Investitionen (neues Grundstueck, neues Auto, usw...) reden wir vorher - das kommt dann zwangslaeufig von mir also meinem Konto.


    Nicht falsch verstehen, meine Frau hat auch Zugriff auf mein Konto (ATM-Card), aber sie holt sich immer nur das was sie braucht und nicht mehr. Das funktioniert ganz gut. Zum Beispiel wenn ich mal nicht daran denke etwas an ihr Konto zu ueberweisen...

    Im Gegenzug borge ich auch oftmals ihre ATM-Card und ziehe mir Geld fuer meine Belange...


    Es gleicht sich aus.


    Aber summa summarum bin ich der, der die Gesamt-Finanzen des Hauses im Auge behaelt!

    "Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety."

    (Benjamin Franklin, 1775)

  • Du siehst ja an meinem Beispiel wie es kommen kann, ich kenne hier Auslaender, die sind mit viel Geld hier angekommen, nach einigen Jahren sind sie bettelarm in ihr Heimatland zurueckgekehrt und es sind nicht Wenige. Hier in meiner Strasse wohnte ein Amerikaner, der war verheiratet hat ein Haus und Geld, er hat alles an seine raffgierige Frau verloren. Er hatte dann eine neue Lebenspartnerin, seine Familie hat ihm jeden Monat 50k Peso geschickt, die neue Lebenspartnerin hat ihm 5k gegeben und den Rest behalten. Er wurde obdachlos, einige Pinoys die Mitleid mit ihm hatten, haben ihn vor ca. 1 Jahr zur Botschaft der USA gebracht, die haben ihn in die USA zurueckgebracht.

    Ja, ich meinte mit meinem Verweis ja nur das Beispiel von deinem Beitrag: Wenn eine schon nach 2 Wochen das Konto plündern will, sollte einem doch klar sein, wie alles laufen wird, und man die Konsequenzen ziehen, was derjenige wohl nicht gemacht hatte.

  • Sollte man seiner "Pinay" Ehefrau völligen Zugang zu seinen Finanzen geben, muss vorher absolut geklärt sein wie im "Notfall" der Familie in den Philippinen zu verfahren ist....d.h. ob jemals Geld geschickt wird, wie viel und in welchem Fall!


    Eine heiße Kiste...deshalb Vorsicht!!

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Bei uns verwalte ich unsere Finanzen einschließlich Steuererklärung.

    Das heißt aber nicht, dass sie bei jeder Kleinigkeit um Erlaubnis fragen muss. Sie hat auch ein eigenes Einkommen, was auf ihr Konto fließt. Teurere Anschaffungen besprechen wir natürlich vorher zusammen.


    Meine Frau hat selbst mal angesprochen, dass "normalerweise" bei Filipinos die Frau die Hoheit über die Haushaltskasse habe. Sie hat aber auch nachgeschoben, dass es ihr lieber wäre, wenn ich mich um die Finanzen kümmere, weil ich mich viel besser auskenne und auch viel besser mit Geld umgehen kann. :floet Hier in Deutschland mit philippinischer Mentalität im Bezug auf Geld zu leben, das geht meiner Meinung Nach in die Hose. Man muss eben auch an die Zukunft denken und Rücklagen bilden bzw. investieren.


    Außerdem muss man sich bei Geldanlagen etc. auch gut auskennen und rechnen können! Wenn man sich da auf "Berater" von einer Bank verlässt, verdient am Ende meist nur die Bank. Einer bekannten Pinay zum Beispiel haben sie auf der Bank einen Bausparvertrag mit extrem unvorteilhaften Konditionen aufgeschwatzt. Zum Glück hat deren Lebenspartner sich das nochmal angeschaut und innerhalb der Widerrufsfrist reagiert.

  • Egal wie sehr ich meiner Frau vertraue. Wir haben zwar ein gemeinsames Konto, aber ich unterhalte immer einen Posten für meinen persönlichen Notfall. Das sogenannte "Hau ab - Geld"

    Sollte sie sich in irgendwas verwandeln, was ich nicht wiedererkenne, oder nichts mehr mit zu tun haben möchte.


    Gruß

    Nik