Urkundenprüfung | Fragen des Vertrauenanwalts

  • Wird da jetzt schon die Scheinehebefragung ausgelagert?

    Das kann ich nicht sagen, wo hört die Urkundenprüfung auf und die Scheinehebefragung an? In meinem Fall war bei meiner Verlobten niemand Zuhause (bis auf dem Hund) und der VA hat sich dann eben bei den Nachbarn umgehört. Ob dies normal ist oder nicht kann ich nicht beurteilen.

    Truman, bei dir ist die Sache ja durch und du kannst ja froh sein. Auch wenn man der Meinung ist, die UP ist auf Grund des beanstandungswürdigen Urkundenwesens nötig, so haben die Bundesgerichte relativ klare Richtlinien festgelegt dass es eines Anfangsverdachtes für das Hinterfragen der umstände bedarf. Wenn ein Vertrauensanwalt der Deutschen Botschaft unterwegs ist, so sollte er durchaus von der Botschaft in Kenntnis gesetzt worden sein was zulässig ist und nicht. Unter der Annahme, dass der Vertrauensanwalt korrekt arbeitet müsste er ja von der Botschaft das Ok bekommen haben um die näheren Umstände des Kennenlernes, die Häufigkeit der Kontakte, ... zu hinterfragen.


    Da diese Fragen ja nicht mal den Betroffenen gestellt werden, sondern Dritten hat dies eindeutig den Charakter von Ermitllungen, Bespitzeln, …. Dies ist einer Behörde nicht gestattet. Da sie einen Vertrauensanwalt beauftragt ist sie für diese Methoden auch verantwortlich.


    Dass Bespitzeln System wird, ist mehr als befremdend.

  • Wenn ein Vertrauensanwalt der Deutschen Botschaft unterwegs ist, so sollte er durchaus von der Botschaft in Kenntnis gesetzt worden sein was zulässig ist und nicht. Unter der Annahme, dass der Vertrauensanwalt korrekt arbeitet müsste er ja von der Botschaft das Ok bekommen haben um die näheren Umstände des Kennenlernes, die Häufigkeit der Kontakte, ... zu hinterfragen.

    Nun ist ja der VA selten selbst unterwegs...sondern irgendwelche "Detektive"..bei uns damals eine ältere Dame und die machen oft ihr eigenes Business und Smalltalk

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Ist das rechtlich zulässig? Denn in dem Fall wurden ja offensichtlich vertrauliche Daten die einem "Vertrauensanwalt" übergeben wurden und für den die deutschen Datenschutzrichtlinien bestehen an andere Personen - wie du sagst - ältere Damen mit einem eigenen Business weitergegeben.


    Bisher wurden ja die langen Zeiträume für eine Rückmeldung damit begründet, dass der Vertrauensanwalt nun mal nicht wegen einer Person weite Reisen unternimmt.

  • Das ist der übliche Weg...der VA schickt, bzw. nutzt ihm bekannte auf verschiedenen Landesteillen, einen "Detektiv" und der ermittelt vor Ort. Der Detektiv schickt dann die Ergebnisse der VA und der wertet nur aus und schickt das Resultat an die DBM. Üblich...auch in D und hier arbeiten detektive für Anwälte und machen die "ermittlung"...denke nur an Matula in der Serie :D Dürfte also rechtlich ok sein

    Eine gute Landung ist eine, bei der du hinterher weggehen kannst. Eine phantastische Landung ist eine, bei der das Flugzeug noch einmal verwendet werden kann. Starten muss man nicht. Landen schon

  • Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!


    Jedoch hätte ich hier noch einmal eine Verständnisfrage:


    Im Rahmen der UP sollte doch eigentlich NUR die Identität meiner Verlobten bestätigt werden, oder? Sprich, die Dokumente werden auf "formale Echtheit und inhaltliche Richtigkeit" (Zitat Merkblatt UP der DBM) geprüft und es wird festgestellt, ob die Person wirklich diejenige ist, die sie angibt zu sein. In keinem der Dokumente taucht mein Name auf, ebenso wenig werden Nachweise über unser Kennenlernen oder über Details unserer Beziehung verlangt.


    Daher ergeben doch persönliche Fragen zu unserer Beziehung im Rahmen der UP überhaupt keinen Sinn, da diese nicht objektiv zu prüfen sind?! Woher soll den der VA/Detektiv wissen, ob die gemachten Angaben korrekt sind? Z. B. die Frage, wo wir uns kennengelernt haben oder wie oft ich auf den Philippinen bin? Diese Informationen hat er ja gar nicht und kann sie somit auch auf Richtigkeit prüfen.

    Ich hatte das System UP bisher so verstanden, dass die Botschaft jemanden beauftragt, um zu prüfen, ob beispielsweise die Geburtsurkunde, der CENOMAR korrekt sind und ob die Person tatsächlich dort aufgewachsen ist. Diese Prozedur soll doch nur die Legalisation der Dokumente ersetzen, die in Ländern mit "vertrauenswürdigen Urkundenwesen" durch einen Notar im Sinne einer Beurkundung/Beglaubigung durchgeführt werden können.


    Ist das soweit korrekt bzw. entspricht das auch euren Erfahrungen?

  • Im Rahmen der UP sollte doch eigentlich NUR die Identität meiner Verlobten bestätigt werden, oder?

    richtig


    Daher ergeben doch persönliche Fragen zu unserer Beziehung im Rahmen der UP überhaupt keinen Sinn, da diese nicht objektiv zu prüfen sind?

    manchmal (meist) werden diese trotzdem geführt, weil eben jeder Detektiv anders ist und manche auch gerne schwätzen (Pinoystyle eben)....bei meinen Schwiegerletern sind sie an der Pforte des Hause von den "Papa´s Guards" verjagt worden


    Also bleib mal ganz ruhig...aber ein geheimnis, dass ihr heiraten wollt, wird es danach nicht mehr sein

    Eine gute Landung ist eine, bei der du hinterher weggehen kannst. Eine phantastische Landung ist eine, bei der das Flugzeug noch einmal verwendet werden kann. Starten muss man nicht. Landen schon

  • Klar geht es nur um die Prüfung der Korrektheit der Dokumente des philippinischen Staatsbürgers, weshalb die hier beschriebenen Vorgänge, sofern sie korrekt sind, nicht mit dem Mandat in Einklang stehen würden.

  • Klar geht es nur um die Prüfung der Korrektheit der Dokumente des philippinischen Staatsbürgers, weshalb die hier beschriebenen Vorgänge, sofern sie korrekt sind

    Hier wird mal wieder eine Problem hochgejazzt, dass nicht existiert.


    Der Tagelöhner des Vertrauensanwaltes macht nur seine Arbeit. (Vergleich Geburtskunde im Original-Geburtsbuch des Municipals, Prüfung des nationalen Heiratsregisters, ob vielleicht schon eine andere Heirat existiert).. that's it...


    Scheinehebefragung gehört nicht zu seinem Aufgabenbereich; das behält sich - wenn nötig - die DBM im Zusammenarbeit mit der ABH vor. Dazu müssen aber erst mal genügend Indizien für einen Anfangsverdacht vorhanden sein, was idR nicht gegeben ist.

  • Hier wird mal wieder eine Problem hochgejazzt, dass nicht existiert.


    Der Tagelöhner des Vertrauensanwaltes macht nur seine Arbeit. (Vergleich Geburtskunde im Original-Geburtsbuch des Municipals, Prüfung des nationalen Heiratsregisters, ob vielleicht schon eine andere Heirat existiert).. that's it...


    Scheinehebefragung gehört nicht zu seinem Aufgabenbereich; das behält sich - wenn nötig - die DBM im Zusammenarbeit mit der ABH vor. Dazu müssen aber erst mal genügend Indizien für einen Anfangsverdacht vorhanden sein, was idR nicht gegeben ist.


    Hallo HG,


    vielen Dank für deinen Input zu diesem Thema. Tatsächlich ist die Diskussion hier im Thread etwas von der eigentlichen Fragestellung abgedriftet. Es werden neue, ebenfalls spannende Sachen besprochen (Datenschutz, Mandatsumfang es VA, usw.), die jedoch eher allgemein gefasst sind.


    Für mich ist die Ausgangsfrage (Welche Kommunikation findet zwischen VA und Familie meiner Verlobten statt) durchaus von höchster Relevanz. Wie beschrieben gehören die Eltern meiner Verlobten einer sehr strengen Glaubensrichtung an und eine Heirat mit einem nicht-Mitglied dieser Kirche kann weitreichende Folgen für die Familie haben, bis hin zur Exkommunikation. Daher sind wir für jeden Erfahrungsbericht dankbar, da uns dies bei der Planung des weiteren Vorgehens hilft.


    Sollte sich der Ablauf so gestalten, wie du es beschreiben hast, d. h. es findet ausschließlich eine Prüfung der Dokumente statt, ohne dass die Eltern befragt werden, wäre das für uns natürlich ideal. Durch eine Heirat mit mir wird meine Verlobte zwangsläufig aus der Kirche ausgeschlossen, das ist uns bewusst und es ist für sie in Ordnung. Die latente Drohung jedoch, dass auch ihre Eltern im Falle des Mitwissens aus der Kirche ausgeschlossen werden könnten, wiegt aber natürlich schon viel schwerer.


    Ich hoffe, ich konnte damit die Hintergründe der Fragestellung noch etwas deutlicher machen.


    Herzlichen Dank und einen schönen Sonntag noch,

    Florian

  • ür mich ist die Ausgangsfrage (Welche Kommunikation findet zwischen VA und Familie meiner Verlobten statt) durchaus von höchster Relevanz

    Das weiß aber niemand im voraus, weil das je nach Stimmung, Aktenlage, Problemen, gegenseitigem persönlichen Befinden immer etwas anders läuft. Von überhaupt keinen perönlichen Gesprächen, bis zu gemeinsamen Mittagessen und ausführlichem Plausch soll es schon einiges gegeben haben! Warte es ab, du kannst eh nichts daran ändern! Wenn die papiere stimmern, gibt es auch kein problem



    Sollte sich der Ablauf so gestalten, wie du es beschreiben hast, d. h. es findet ausschließlich eine Prüfung der Dokumente statt, ohne dass die Eltern befragt werden, wäre das für uns natürlich ideal

    Das weiß niemand im Voraus...



    Die latente Drohung jedoch, dass auch ihre Eltern im Falle des Mitwissens aus der Kirche ausgeschlossen werden könnten, wiegt aber natürlich schon viel schwerer.

    Damit muss man leben...sie werden mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit von der Hochzeit durch den "Büttel" des VA erfahren und wenn nur vom Baranguy Ct, vom Pfarrer oder Lehrer


    Macht klar Schiff mit den Eltern, dann hört die Angst auf

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Was wird hochgejazzt?


    Wie lange sich jemand kennt, wie oft jemand schon hier war etc. sind Fragen die grundsätzlich in den geschützten Privaten Bereich fallen. Wenn hier schon im Vorfeld im Rahmen einer behördlichen Aktivität eingegriffen wird, dann ist dies eine faktische vorgelagerte Scheinehebefragung, oder? Ohne driftige Gründe sind solche Fragen nicht zulässig. Sind wir uns da einig?


    In Zusammenarbeit von DBM und ABH findet i.d.R. dann die gleichzeitige Befragung statt. Doch eine Hinterfragung muss nicht zwangsweise als gleichzeitige Befragung stattfinden.


    Wie weit ist die Vertraulichkeit der Daten bei den von dir so beschriebenen Tagelöhnern gewährleistet?

  • Was wird hochgejazzt?

    Ja was denn sonst?


    Wie lange sich jemand kennt, wie oft jemand schon hier war etc. sind Fragen die grundsätzlich in den geschützten Privaten Bereich fallen.

    Wer sagt denn, dass diese Fragen routinemäßig gestellt werden, bzw die DBM den VA anweist, solche Fragen zu klären?


    Es mag sein, dass der Agent des VAs beim einem Besuch der Verwandten - falls überhaupt ein Besuch stattfindet - solche Äußerungen smalltalkmäßig fallen... über was soll man sich sonst unterhalten :) Aber es ist doch dahingestellt, dass dies überhaupt in einem Report an die DBM erwähnt wird..


    Wenn die DBM sowas wissen will, dann fragt sie selbst. zB steht im Merkblatt, dass bei Heiratsvisum "Hintergrundinformationen zum Kennenlernen" angegeben werden soll.

  • Da ja keiner weiß wie dies verarbeitet wird hat dies auch nichts da zu suchen. Es ist Aufgabe einer Behörde das entsprechend geschulte Personal bereitzustellen.

  • Die latente Drohung jedoch, dass auch ihre Eltern im Falle des Mitwissens aus der Kirche ausgeschlossen werden könnten, wiegt aber natürlich schon viel schwerer.

    ist zwar jetzt OT.. um welche Glaubensrichtung handelt es sich denn da?


    Es handelt sich um die "Iglesia ni Cristo". An dieser Stelle sei schon einmal vorweggestellt, dass ich mich bezüglich dieser "Kirche" erkundigt habe, sowohl hier im Forum als auch auf anderen Webseiten. Natürlich ist das nicht ideal und ein zumindest teilweiser Sektencharakter ist der Organisation wohl kaum abzusprechen...


    Leider ist das jetzt nun einmal so und meine Verlobte hat es sich nicht ausgesucht, in diese Kirche hineingeboren zu sein. Die dogmatische Verbissenheit der Eltern, die in der Organisation sehr aktiv sind, ist auch der Grund für die relativ unemotionale Beziehung zwischen den Eltern und ihren Kindern.


    Meine Verlobte möchte die Organisation gerne verlassen und hat keine Probleme damit, exkommuniziert zu werden und perspektivisch den Kontakt zu den Eltern zu verringern bzw. im schelchtesten Fall einzustellen. Jedoch möchte sie ihren Eltern eine Ausweisung aus der Kirche gerne ersparen, da für sie die Iglesia ni Cristo ein wichtiger Lebensinhalt ist. In dieser Entscheidung möchte ich sie soweit wie möglich unterstützen, daher die ganzen Fragen hier. Ideal wäre es, wenn die Eltern es erst zu einem späten Zeitpunkt erfahren, damit sie nich aufgrund von "Mitwissen" ebenfall exkommuniziert werden. Das ist eigentlich schon alles...


    Da ja keiner weiß wie dies verarbeitet wird hat dies auch nichts da zu suchen. Es ist Aufgabe einer Behörde das entsprechend geschulte Personal bereitzustellen.


    Da stimme ich dir absolut zu, jedoch ist hier sicherlich eine Lücke zwischen dem idealen Ablauf und dem tatsächlichen Ablauf. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn die DBM einen gründlichen Audit der VAs bzw. ihrer Helfer durchführt. Wir können aber leider nichts an den aktuellen Gegebenheiten ändern und werden es einfach einmal probieren. Die Dokumente für die UP haben wir soweit zusammen und diese werden am Freitag nach Deutschland geschickt.


    Kurze Off-Topic Frage - Hat von euch schon jemand Erfahrungen mit dem Logistikdienstleister "LBC Express" gemacht?

  • Ideal wäre es, wenn die Eltern es erst zu einem späten Zeitpunkt erfahren, damit sie nich aufgrund von "Mitwissen" ebenfall exkommuniziert werden.

    Das wird vermutlich nicht klappen..da filipinos i.d.R. keine Geheimnisse verbergen können und gerne tratschen...selbst wenn der "Büttel" des VA dort nicht auftaucht, gehe davon aus, dass sie es erfahren und habe einen Plan B dafür vorbereitet!

    Da stimme ich dir absolut zu, jedoch ist hier sicherlich eine Lücke zwischen dem idealen Ablauf und dem tatsächlichen Ablauf.

    Man muss mit den Gegenbenheiten einen 3. Weltlandes leben

    Natürlich wäre es wünschenswert, wenn die DBM einen gründlichen Audit der VAs bzw. ihrer Helfer durchführt

    Dann würde die UP aber nicht 300 € kosten, sondern 3.000

    Wir können aber leider nichts an den aktuellen Gegebenheiten ändern und werden es einfach einmal probieren.

    So ist es....ihr solltet einen Plan B in der Tasche haben, wenn es raus kommt! Auszug von zu Hause oder was auch immer

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Jedoch möchte sie ihren Eltern eine Ausweisung aus der Kirche gerne ersparen, da für sie die Iglesia ni Cristo ein wichtiger Lebensinhalt ist.

    Weiterhin OT:


    Lies mal den hervorragenden Artikel unseres (früheren?) Members Wolfgang Bethge über diese Kirche:

    http://bethge.freepage.de/iglesia.htm


    Mit Exkommunikation sind sie schnell, aber wenn es dann dazu kommen soll:


    Quote

    So unterstützte sie 1986 den Alt-Diktator Marcos in seinem Wahlkampf gegen Corazon Aquino. Diese Wahlkampfentscheidung wurde jedoch bei weitem nicht von allen Kirchenmitgliedern getragen. Man spricht davon, dass fast die Hälfte der Gläubigen sich nicht der Anordnung der Kirchenleitung fügte. Da man eine so hohe Zahl politischer Abtrünnigen nicht exkommunizieren konnte und wollte, wurden die Abtrünnigen lediglich dazu aufgefordert, sich bei der Kirchenleitung für ihre „falsche" Wahlentscheidung zu entschuldigen (1quelle siehe oben.


    Man verzichtet dabei nicht gerne auf Spender :) Im Umkehrschluss könnte man annehmen, dass die Sache durch eine entsprechende Spende aus der Welt geschafft werden kann :)


    Diese Iglesio ni Christo gibt es auch in Frankfurt (am Main). Ich habe irgendwo gelesen, dass diese unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht. Ich vermute weil die Iglesio ihren Gläubigen bestimmte Parteien vorschreiben will, die sie zu wählen haben.


    Führt aber jetzt zu weit...wollte ich nur mal einschieben OT


  • Hallo HG,


    genau diesen Artikel habe ich bereits gelesen und fand in ebenfalls äußerst interessant. Und vieles daraus deckt sich mit den Erfahrungen meiner Verlobten, was schlussendlich auch der Grund für ihre Entscheidung war, diese Organisation verlassen zu wollen. Wir möchten ein eigenständiges Leben hier in Deutschland führen und sie möchte nichts mehr mit dem Verein zutun haben. Da in dieser Kirche Verein wohl die Grundprinzipien einer jeden Sekte gelebt werden (Isolation, Kontrolle, Strafandrohungen etc.), ist sie auf jeden Fall happy, wenn sie da raus ist.


    Und wie geschrieben, ihr ist die Kirche egal, ihren Eltern jedoch nicht. Und wenn es für sie ein wichtiger Baustein in ihrem Leben ist, steht es mir nicht zu, als sorgenfrei in einen reichen Land aufgewachsener Mann aus der Distanz darüber zu urteilen. Für mich ist nur wichtig, dass meine Verlobte und ich uns einig sind, dass wir keinen Kontakt zu der Kirche mehr suchen, sobald sie in Deutschland ist.


    Und damit würde ich den Exkurs zum "Iglesia ni Christo" in dem Threat auch schon abschließen wollen ;-)

  • Kurze Off-Topic Frage - Hat von euch schon jemand Erfahrungen mit dem Logistikdienstleister "LBC Express" gemacht?

    Wir haben LBC Express genutzt um den Reisepass meiner Freundin zur DBM zu schicken. Am Freitag, dem 19.06 wurde die Sendung in Floridablanca (Pampanga) aufgegeben und ist am Montag, dem 22.06 (also heute) zugestellt worden. Schneller geht es wohl kaum.

    Kosten: 222 Peso