richard40/Familiennachzug

  • Die Frage ist immer: Will man einen "Schleichweg" gehen, der dann in die Sackgasse führt u.U. oder will man durch den sicheren legalen Weg gehen, der u.U. länger dauert aber dafür zum Erfolg führt?

    Legal sind beide Wege ... Und es obliegt dem TS, ob der Weg eine Alternative für ihn darstellen kann. Und wenn ja, obliegt es ihm zu prüfen ob und wie es möglich ist, und das Pro und Contra abzuwiegen.

    Du hast ein Beispiel gebracht, wo der Weg 6 Jahre dauerte. Wenn ich Vater wäre, wollte ich nicht die ersten 6 Jahre seines Lebens von großer Distanz verfolgen wollen. Von daher, seine Sache illegal ist es nicht. Es wird halt Pro und Contra geben, dass muss dann von ihm abgewogen werden.

  • (spontan fällt mir hier nur das Bleiberecht ein im Falle der Trennung von der ph. Frau bzw. wenn der TS versterben sollte, da es dann ja kein deutsches Kind ist und ein weiteres Bleiberecht aus dem Grund begründen würde).

    ich lese hier mit und der satz ist mir nicht ganz klar

    wenn das kind mit seiner mutter sagen wir mal 10 jahre in D gelebt hat und der TS würde dann versterben,wieso hätte das kind dann kein bleiberecht mehr???

    interessiert mich ,deshalb frage ich oder meinst du wenn das kind gerade erst gekommen ist nach D?

    Die Frau wird ja bei ihrem Aufenthalt hier verschiedene "Arten" der Aufenthaltstitel durchlaufen, und dies auch abhängig vom Integrationskurs. Ich habe mich mit den Titeln und den damit verbundenen Rechten und Pflichten noch nicht weiter auseinandergesetzt, aber gerade beim ersten Aufenthaltstitel, also in den ersten Jahren, hat die Frau ja kein dauerhaftes Bleiberecht bei einer Trennung. So zumindest mein Stand.

  • Wenn die Frau "nur als Ehefrau" nach D kommen würde, und es zu einer Trennung innerhalb der ersten 3 Jahre käme, würde sie und das Kind ihren AT verlieren.

    Aber: auch die Frau ist ja berechtigt, die Vaterschaft anzufechten und den leiblichen Vater durchzusetzen. (Falls der Vater es nicht getan hätte). Bei Abschluss des Verfahrens hätte dann das Kind die deutsche Staatsangehörigkeit und die Mutter dürfte weiter bleiben. Ich denke nicht, dass sie während der Klagezeit Deutschland verlassen müsste. Der AT wird solange in eine Duldung geändert werden.

  • Wenn die Frau "nur als Ehefrau" nach D kommen würde, und es zu einer Trennung innerhalb der ersten 3 Jahre käme, würde sie und das Kind ihren AT verlieren.

    alles klar danke..ich hatte mir das so vorgestellt,daß die frau zb,10-15 jahre in D lebt,das kind hier zur schule geht,eventuell schon in ausbildung ist und dann stirbt der TS,,konnte mir nicht vorstellen,daß dann das kind sein bleiberecht verliert,deshalb habe ich die frage gestellt

  • Wenn ich der TS wäre, würde ich als erstes von einem Rechtsanwalt mich beraten lassen. Man soll dabei berücksichtigen, dass jeder Schritt den man hier unternimmt wird rechtliche Konsequenzen haben. Falls Interesse steht, hier sind links von 2 deutsche Rechtsanwälte die philippinische Wurzel haben:


    Rechtsanwalt Chris Ryan Butzke aus Bremen

    https://anwaltauskunft.de/anwa…e/chris-ryan-butzke-g7nw7


    Rechtanwältin Isabel Landgraf aus Kempten, Bayern

    https://www.eckl-und-rominger.de/rechtsanwaelte

    Mabuhay ang Pilipinas at Alemanya kung saan si Jesus ay Diyos at Panginoon! :yupi
    Long live Philippines and Germany where Jesus is Lord and God!

  • Der Vorteil eines deutschen Kindes ist der Umstand, dass die Erziehungsberechtigten - hier die Mutter - von Anfang an ein Daueraufenthaltsrechtsgleiches oder Daueraufenthaltsähnliches Recht hat bis das Kind volljährig ist. Dies ist faktisch mit der AE bereits so. Denke da gab es im Juli 2015 zwei Urteile des BVerwG.


    Wir hatten dies hier schon mal. Wenn sie normalerweise A1 hat und käme mit dem Kind nach D, dann würde sie auch nicht zu einem Integrationskurs verpflichtet, könnte aber daran teilnehmen.