Abenteuer unter Palmen - Der grosse Philippinenroman im Stile der Reiseerzaehlungen Karl May’s

  • Inspiriert von dem Faden “Ab wann kann man wieder reisen?” schlage ich vor, dass wir hier den grossen Philippinenroman schreiben. Im Stile der Reiseerzaehlungen Karl May's. Zur Ueberbrueckung der Pandemie. Einige wenige einfache Regeln:

    • Jedes Philippinenforummitglied darf pro Tag nur einen Beitrag in diesem Faden posten
    • Nur Texte hier einstellen, die den grossen Philippinenroman fortsetzen
    • Jeder neue Beitrag muss sich irgendwie an einen der frueheren Beitraege anschliessen, die Geschichte fortsetzen
    • Fuer Kommentare, Kritiken, Vorschlaege, etc., einen anderen Faden eroeffnen, nutzen
    • Der Held und Ich-Erzaehler ist einer Deutscher, den es auf die Philippinen verschlagen hat
    • Ziel ist es, den grossen Philippinenroman am 30. Juni 2022 zu beenden




    Abenteuer unter Palmen


    Ein Reiseroman, geschrieben von den Mitgliedern des Philippinenforums


    Erstes Kapitel - Ankunft in Manila


    Peng! Ein Schuss schnitt durch die schwuele Luft ueber dem Sandstrand. Sofort suchte ich Deckung hinter einer Palme. Gleichzeitig schossen viele Gedanken durch meinen Kopf. Wer war der Schuetze? Wo war mein treuer Fahrer Dong? Und was war mit Joanita passiert?


    Trotz der Anspannung des gefaehrlichen Momentes fiel meine Erinnerung drei Wochen zurueck.


    NAIA. Das grosse Einfallstor in dieses suedostasiatische Paradies. Voller Erwartung betrat ich zum ersten Male dieses geheimnisvolle Land, von dem ich schon so viel gehoert hatte. Der Immigrationsbeamte hatte mir einfach einen Stempel in den deutschen Pass gedrueckt, und so konnte ich fuer 30 Tage bleiben. Waehrend ich am Gepaeckband stand, hatte ich keine Ahnung ueber das Abenteuer, welches mich erwarten wuerde.

  • LVNA

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  • Ich schritt also heraus aus diesem ziemlich in die Jahre gekommenen Bauwerk, dem Terminal 1 des Flughafens der Stadt Manila, einer Stadt, die früher einmal den Beinamen "Perle des Fernen Ostens" trug. Ich wurde erdrückt, von einer unsichtbaren Wand schwül-heißer Luft, einem etwas eigenartigen Geruch und einer fremden Geräuschkulisse. "Sir, you need taxi?", hörte ich von der Seite jemanden sagen. "Taxi-Betrug", dachte ich mir. Eine Masche, die es in so vielen Ländern der Welt gibt. Nur wie komme ich an ein vernünftiges Transportmittel zu meinem Hotel? Weit war es ja ohnehin nicht. Das hatte mir schon Google verraten.


    Etwas zögerlich frage ich nach dem Preis zum Pearl Inn in Ermita, was mir ein Internetforum für meinen kurzen Zwischenstopp empfohlen hatte. Der kleine Mann antwortet schüchtern: "Seben handred". "Scheint ganz in Ordnung", dachte ich mir, "allemal billiger als in Deutschland." Meiner Müdigkeit war es wohl geschuldet, dass ich nicht einmal nachverhandelte, aber sei's drum. Taxifahrer zufrieden, ich zufrieden. Angekommen. Rauf aufs Zimmer und etwas Schlaf nachholen, den ich weder im Flugzeug noch bem umsteigen im Flughafen im Orient erhaschen konnte.


    Die Sonne geht auf. "Scheiße, ich will schlafen! Was soll das?" Ja, klar, die Sonne interessiert das nicht, die macht auch nur ihren Job. Gut, nach einer Dusche und dem Frühstück also raus ins ominöse Ermita zum Geldwechsler. "Dieses Mal vergleiche ich aber und nehme nicht das erstbeste Angebot an", sage ich zu mir. Es geht ja um etwas mehr Geld als nur um 12 Euro.


    Blinkende Schilder, gelangweilte Blicke vom Personal. So unterschiedlich sie alle auch heißen und aussehen mögen, irgendwie sahen sie doch gleich aus, diese Wechselstuben. Kurse vergleichen war erst mal angesagt. Nach einer Tour durch die von Wechselstuben und Geschäften gesäumte Straße sollte es also bei Muhammad sein, einem Mittvierziger mit drahtigem Ziegenbärtchen. Sind die Philippinen nicht ein christlich geprägtes Land? Egal. Muhammad zählt, noch halb im Mittagsschlaf, kurz meine bunten Pesoscheine durch. Die Tür geht auf, ein dicker älterer Herr kommt hinein. "Na, wenn das mal kein Deutscher ist!", denk ich mir.

  • “Moin, moin”, grunzelt mir der Landsmann zu, und wendet sich gleich seinem Geschaeft zu. Er holt einen Batzen von Pesoscheinen aus seiner tiefen Hosentasche und schiebt sie durch das Loch in dem Gitterrahmen, der Muhammad vor den gelegentlichen Ueberfaellen schuetzen soll. Die beiden kennen sich wohl, keine Verhandlung um den Wechselkurs ist noetig. Muhammad enschuldigt sich kurz, um die Euroscheine aus dem Hinterzimmer zu holen. Warum wird hier Geld in die “falsche” Richtung gewechselt? Wird diese Transaktion von der beruechtigten Binondo Central Bank gedeckt?


    Waehrend er auf Muhammad und sein Geld wartet, wendet sich der dicke Deutsche an mich. “Wie geht’s, wie stehts?”, fragt er mich freundlich. “Wohl gerade angekommen?”. “Wie ist das Wetter zur Zeit in Deutschland?”.


    Hans, so stellt sich schnell heraus, ist ein sympathischer Expat, der schon seit Jahrzehnten auf den Philippinen weilt. Wir haben eine kurzweilige Unterhaltung, die aber bald von dem zurueckgekehrtem Muhammad abgebrochen wird. Nachdem Hans sein Eurogeld gegengezaehlt hat, fragt er mich, ob ich schon Plaene fuer den Abend haette. Schnell verabreden wir uns fuer spaeter, und Hans verlaesst die Wechselstube. Auch ich lasse Muhammad mit seinem Ziegenbart zurueck.


    Abends schreite ich durch die Lobby des Pearl Inn’s und dann hinaus in die dunkle Nacht.


    Taxi!


    Die Fahrt nach Makati war unaufregend. Es nieselte ein wenig, so das die Lichter der Megametropole ob der Reflexionen noch vielfaeltiger und buntfarbiger, irrealer als sonst wirkten. Im Hintergrund berichtete der philippinische Sprecher aus dem Lautsprecher des Autoradioempfangsgeraetes enthusiastisch ueber den neuesten Regierungsskandal.


    Am Zielort kletterte ich aus der kleinen Corolla Taxilimousine und betrat die Eurovilla II. Zwei Fahrstuehle auf der rechten Seite. Der linke offensichtlich “Ausser Betrieb”, die Tuer offen, die Kabine dunkel, unbeleuchtet. Der Guard drueckt den Knopf und holt den rechten Fahrstuhl. Ich betrete den alten, winzigen Fahrstuhl der wohl noch aus der Gruendungszeit des Deutschen Klub’s um 1906 herum stammt. Die klapprige Fahrstuhltuer schliesst sich hinter mir und ich werde auf den Penthouseflur befoerdet.


    Am Klubeingang werde ich schon von dem Oberkellner erwartet. Er fuehrt mich vorbei am Tresen. Dort sitzt ein Deutscher, stilvoll gekleidet in hellblauen Barong Tagalog mit weissem Kragen und weissen Manschetten. Er lehnt sich gerade ueber einem Teller mit Nuernbergern, Sauerkraut und Bratkartoffeln und schluerft ein Glass Kalamansisoda – keinen Sirup, gekuehlt aber ohne Eiswuerfel. Ist das Herr Lvna? Ich werde es nie erfahren.


    Weiter geht es durch die Speisehalle in die Bibliothek. Dort erwartet mich schon Hans, mein neuer Freund, der, wie sich bald herausstellt, ein ehrwuerdiges Mitglied dieser alten Institution ist. Waehrend wir platznehmen, schweift mein Blick ueber die Bestaende der beeindruckenden, alphabetisch sortierten Buechersammlung. Irgendwo zwischen einem Konsalik und einem Simmelroman entdeckt mein scharfes Auge ein Lieblingswerk: Winnetou 1 von Karl May. Wirklich gut sortiert, diese deutsche Bibliothek fern der Heimat, in dem auch ein Oelgemaelde des alten Klubbadehauses in Batangas haengt, gemalt von dem beruehmten Nationalkuenstler Fernando Armosolo. Das Bild war vor vielen Jahren Gegenstand eine Kontroverse in der reichen Geschichte des Deutschen Klubs in Manila.


    Mein neuer Freund bestellt uns Bier, San Miguel natuerlich, und kommt gleich zur Sache. Er macht mir einen interessanten Vorschlag.

  • Ein wenig abenteuerlich klingt es ja schon. Es liegt ein Hauch von Wirtschaftskrimi in der Luft. Er offenbart mir, dass er einst als Ingenieur in einem deutschen Unternehmen arbeitete, was man heute vielleicht als Start-up bezeichnen würde. Es ging um den gescheiterten Versuch einer spektakulären Idee: die Wiederbelebung der Zeppeline. Die großen Luftschiffe sollten, mit der Technik des frühen 21. Jahrhunderts ausgestattet, Fracht befördern. Mehrere Versuche der technischen Zusammenarbeit mit bedeutenden Playern der Luftfahrtindustrie und auch die Finanzierungsgesuche gegenüber Investoren und der Politik hinterließen nicht mehr als eine große Halle im tiefen Brandenburg, die heutzutage ein künstlich beheiztes Tropenparadies beheimatet. Doch das originale Tropenparadies wollte ich hier auf den Philippinen finden, was beim Ausblick auf die Skyline des Millionenmolochs Manila ähnlich fern scheint wie die Hallenkonstruktion in Brandenburg.


    Hans geht es aber nicht um den Bau von Hangars oder abgeschirmte Tropengärten, sondern um Zeppeline. Die Baupläne von damals hatte er kurz vor seinem Abgang aus dem insolventen Unternehmen noch schnell kopiert und wollte kleine Prototypen auf den Philippinen bauen. Frachtbeförderung, auch die auf dem Luftweg, ist auf den Philippinen bereits eine umkämpfte Industrie, so erklärte Hans es mir. Sein Traum ist die touristische Erschließung des Luftraums über den Inseln. "Wer soll das bezahlen?", frage ich skeptisch. Hans grinst breit. "Du glaubst nicht, wie viel Geld die Asiaten gebunkert haben!" Das ist eine Ansage, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet. Diejenigen, die auf den Philippinen die Fäden der Tourismusindustrie zögen: Chinesen, Koreaner, Filipinos. Bis dato war mir nicht bewusst, dass der Tourismus auf den Philippinen so eine Bedeutung hat, dass jemand irgendwelches Schwarzgeld in diese Branche injizieren würde.


    "Nun mal Butter bei die Fische", unterbreche ich ihn während seines Vortrags über die Volkswirtschaft der Philippinen, "was hab ich damit zu tun?" Da ist es wieder, dieses breite Grinsen, was Hans vor ein paar Minuten schon einmal im Gesicht hatte.

  • “Hallo Papi!”, Hans’ breites Grinsen morphierte in ein ehrlich herzliches Laecheln. “Tschuldigung, ich sah deinen Wagen unten auf dem Parkplatz und bin darum kurz hochgekommen. Ich hoffe, ich stoere nicht?”. Hans stellte uns vor: “Meine Tochter, Annabelle”.


    Und wunderhuebsch war sie wirklich. Diskretion verbietet es, den geneigten Leser nun mit anthropologischen Feinheiten zu belaestigen. Nur so viel: diese junge Dame hatte gluecklicherweise absolut nichts von dem dicken Hans geerbt. Eine wahrlich atemberaubende Schoenheit.


    Es wurde schnell offensichtlich, dass Tochter und Vater dringendes zu besprechen hatten. Das Geschaeftliche mit Hans hatte also zu warten. Anstelle dessen, ein neuer Twist. Annabelle wuerde am kommenden Samstag heiraten. St. Augustine, Intramuros. Anschliessender Empfang im Peninsular, Makati. High Society. Der ganze Shebang. Und ich sei natuerlich eingeladen.


    Zurueck im Pearl Inn sortierte ich meine Gedanken. Aus Hans’ Geschaeften konnte ich einfach keinen Sinn machen. Eine Googlesuche foerderte zwar eine Deutsche Zeppelin Gesellschaft, Inc. in Vigan, Ilocos Sur zutage. Weit weg vom Schuss. Und ein komischer Name fuer eine philippinische Firma. Keine Webseite, nur spaerliche Informationen. Aber Vigan ist ja touristisch interessant.


    Also erst einmal die naechsten Tage organisieren. Bis zur Hochzeit am Samstag abend waren es noch vier Tage. Das beste also, erst mal raus aus Manila, zu einen Kurzurlaub irgendwo auf Luzon. Dann Samstag nachmittags zurueck. Hochzeit. Und Sonntag dann weiter, irgend etwas mit Sandstrand, tauchen vielleicht, das Leben geniessen.


    Ich stellte also eine kurze Einkaufsliste zusammen:

    • Feinster Barong, Smoking Hose, Lackschuhe, etc.
    • Hochzeitsgeschenk
    • Fahrbarer Untersatz
    • Hotel in Vigan

    Da es schon spaet war, fast Mitternacht, rief ich einfach meinen Centurion Concierge an.


    Wenn die schwarze American Express Kreditkarte mein Henrystutzen mit 25 Schuss war, dann war der dazugehoerige Centurion Concierge mein Baerentoeter. Nur ein einziger Anruf, und alle Probleme wurden geloest. Kein Problem mit der Hochzeitskleidung, man hatte ja meine Masse, kannte die anatomischen Besonderheiten, stilistischen Vorzuege. Der Barong wuerde aus Pina oder Abaca gefertigt, die Beinkleider ob des Klimas mit hohem Leinenanteil. Sonntag wuerde ich direkt zum Schneider fahren, der bis dann alles bereit haben wuerde. Vielleicht einige letzte Justierungen, und fertig. Das Hochzeitsgeschenk wird natuerlich nicht von der Rustan’s Liste gewaehlt werden, sondern etwas philippinisch-deutsch Originelles. Ob des kurzen Zeitrahmens wuerde es bezueglich der Wagenmarke und -farbe vielleicht einen Ueberraschungsmoment geben. Aber natuerlich 12 Zylinder, sportlich, schnell. Und das Hotel in Vigan werde natuerlich schon im Navi gespeicht sein, wenn der Wagen ueberbracht wird.



    Zweites Kapitel

    Die Nordluzon Rundfahrt


    Um 10 Uhr morgens checkte ich an der Rezeption des Pearl Inn’s aus, und trat hinaus auf die geschaeftige General Luna Strasse. Und da stand er auch schon, mein Prachtwagen fuer die naechsten Tage.

  • Es nieselte leicht aber die Luft war angenehm warm. Die Sonne schien nicht direkt. Trotzdem glänzte der überlange Rolls Royce (war es ein Silver Shadow ?) in edlem Pianoschwarz mit ebenfalls tiefschwarz verdunkelten Scheiben vorne und hinten.

    Der Fahrer war sauber mit dunkler Uniform und Schirmmütze gekleidet und stand neben dem Fahrzeug.

    Fahrer? hatte ich einen Fahrer bestellt? Ich konnte mich nicht daran erinnern aber es war gestern auch schon recht spät gewesen als ich Centurion angerufen hatte

    Die verschiedenen Flüge vom anderen Ende der Welt hatte mich doch nicht etwa vergesslich werden lassen?


    'Good morning Sir' 'I am Your driver for the next weeks or as long as You need my service' strahlte sie mich an


    Sie? ja, tatsächlich jetzt als ich nähergekommen war sah ich es, der Fahrer war eine Sie und nicht mal unattraktiv


    Auf den Philippinen gibt es immer wieder Überraschungen

    Eigentlich war es mir ganz recht mich nicht durch den Verkehr kämpfen zu müssen und sie war ja freundlich. Hoffentlich konnte sie auch mit dem Wagen umgehen. Aber immerhin hatte sie es geschafft den Royce von der Garage vor das Pearl zu steuern. Und die Uniform war massgeschneidert, betonte dezent ihre gute Figur, also dachte ich dass sie auch gut fahren kann. Entweder hatte sie nachgeholfen oder es war Natur. jedenfalls hatte ich auf den Philippinen selten Mädchen mit so grosser Oberweite gesehen (DD amerikanisches Körbchenmass?). Ich tippte auf Mädchen weil sie sah den Händen und dem Gesicht nach so aus als ob sie noch keine Kinder hatte. Bereit dafür schien sie ihrem Lächeln nach jedoch nach zu sein....


    Nächstes Ziel Vigan Ilocos Sur hiess es


    Ich entschied mich etwas mit ihr zu unterhalten, liess mich also auf dem bequemen mit braunem Wildleder bezogenen Beifahrersitz nieder der seltsamerweise immer noch nach Leder roch, wie war das möglich in den Tropen?


    Der Präsidentensitz im Fond sah zwar nicht minder bequem aus und bot auch überreichlich Beinfreiheit bzw es sah so aus als ob die hintere Rückbank sich zu einem Bett ausfahren liess.

    Nicht schlecht dachte ich, wenn man der vielen Staus müde sich etwas ausruhen will ist das praktisch.

    Ein Flachbildfernseher war auch zu sehen sowie ein mit einer Flasche Dom Perignon gefüllter Sektkühler.

    Die Conscierge hatte wirklich an alles gedacht. Obwohl ich mir nicht sicher war ob es auf den Philippinen erlaubt war Alkohol im Auto zu konsumieren?

    :denken


    Katy war 19 Jahre alt, ihre Eltern hatten sich früh getrennt so dass sie bei ihrer streng katholischen Tante aufgewachsen war die sie jeden Sonntag mit in die Kirche nahm und ansonsten dafür sorgte dass sie immer pünktlich von der Schule nach Hause kam, ein spätes Heimkommen oder gar abendliches Ausgehen wurde nicht geduldet, da wurde zur Not jemand geschickt um Katy von der Schule abzuholen.

    Der Onkel war Eigentümer einer Autowerkstatt in Pasay in der die Reichen und Politiker ihre Karrossen warten und reparieren liessen. Nebenher betrieb er auch einen Luxusfahrzeugverleih für ausgewählte Kunden.
    nach der Arbeit war es Katy oft langweilig so dass sie in der Werkstatt half. Mittlerweile hatte sie nicht nur gelernt einfach Arbeiten wie Bremsbelagwechsel und Auspuffreparatur auszuführen sondern sogar schon einmal ein Getriebe eines Hummer repariert, natürlich unter der fachmännischen Aufsicht ihres Onkels der 3 Jahre in den USA in einer Werkstatt gearbeitet hatte wohin er durch einen amerikanischen General der ihn protegiert hatte gelangt war.


    Katy stellte bei der Arbeit sich gut an und machte sich nützlich


    Keiner der Arbeiter ihres Onkels trauten sich ihr zu nähern trotz ihrer Reize weil sie die Arbeit nicht verlieren wollten und der Onkel der sonst keine Kinder hatte immer in der Nähe war


    Immer wenn ein neues Fahrzeug repariert war durfte Katy mitfahren bzw als sie den Führerschein hatte selber steuern. Dadurch hatte sie Erfahrung mit grossen Fahrzeugen und Manilas Verkehr gewonnen so dass ihre Tante ihren Wunsch nach einer Chaffeuruniform zu ihrem 19. Geburtstag gerne erfüllte.

    Für das Geschäft war es auch gut wenn eine attraktive Mitarbeiterin das Fahrzeug vor den Hof fuhr.


    Und als die telefonische Anfrage von Centurion nach einem Luxuswagen mit Fahrer um Mitternacht kam war das genau das worauf sie gewartet hatte. Ohne nachzudenken nahm sie den Auftrag an.


    'Tito, please, give me this chance, please my beloved Tito, I love You forever, let me take this job!

    I will take care, I promise'


    Katy konnte ihren Ohren nicht trauen dass ihr Onkel zustimmte. Vielleicht lag es daran dass er etwas zuviel Mahal na alak gebechert hatte der ihm vom Schatzmeister des Präsidenten gestern geschenkt wurde als er hochzufrieden seinen Maserati Biturbo vom Service geholt hatte

    Der Onkel war für gute Arbeit bekannt und trank normalerweise nie Alkohol aber hatte an diesem Abend wohl eine Ausnahme gemacht


    Ihre Tante schlief schon also packte sie alle ihre Sachen, wusch sich mit dem guten Shampoo was ihr langes bis zum Hintern reichendes leicht welliges Haar dezent nach Magnolienblueten duften liess, nahm Parfüm und alles mit was ihr wichtig war, sie gut aussehem liess und in die Reisetasche passte.


    Schon war es morgen, sie setzte sich zu ihrer Tante die schon begonnen hatte die täglichen 99 Rosenkränze am Hausaltar zu beten, betete ein paar Rosenkränze mit, bekreuzigte sich vor Mutter Maria und Papa Jesus, gab ihrer Tante neben ihr einen Kuss auf die Wange und ging in ihr Zimmer um sich die Uniform anzuziehen die ihr wirklich gut stand.

    Jedenfalls sagte das der Spiegel zu ihr dass sie schön ist und das freute sie


    Sonst sagte ihr das ja niemand teils aus Respekt, teils aus Furcht vor dem Chef


    Und Kontakte mit Jungs hatte sie kaum gehabt weil sie auf eine katholische reine Mädchenschule gegangen war, das war ihrer Tante wichtig gewesen


    Schnell ging sie aus dem Haus damit ihre Tante nicht fragte, nahm die Schlüssel des Royce für besondere Anlässe aus der Werkstatt und ging mit der Uniform angezogen los wie schon öfters um einen Wagen auf den Hof zu stellen oder eine Probefahrt zu machen


    Die Fahrt zum Pearls war nicht schwer zu finden sie hatte zur Sicherheit ein Top Navi das auch mit Kopfhörern zu benützen war um den Kunden nicht zu stören


    Mir gefiel es wie Katy von sich erzählte und ich fühlte mich gut aufgehoben


    Durch ihre für eine Philippina ungewöhnliche Grösse von ungefaähr 170cm hatte sich auch in einem grossen Fahrzeug wie dem Royce die Übersicht ohne ein Kissen auf dem Sitz zu benötigen


    Ihre vollen Lippen glänzten leicht während sie redete , vor allem ihre vollen Unterlippen gefielen mir


    Vom Strassenverkehr war nichts zu hören, nur ab und an das Hupen eines ungeduldigen Trucks der auf der Strasse sein Recht des Stärkeren wahrnehmen wollte


    Als wir auf der Schnellstrasse waren und auf der Fahrbahn vorne etwas Platz war wurde ich in den Sitz gedrückt als der Royce plötzlich beschleunigte


    Hätte nicht gedacht dass ein so schweres Fahrzeug soviel Druck haben kann


    Katy lächelte mich wieder an und sagte: 'jetzt habe ich soviel von mir erzählt, erzähl doch bitte von Dir'


    Die Sonne kam zwischen den Wolken heraus und reflektierten sich silberhell in Emily auf der Kühlerhaube


    Ein Regenbogen war über den Reisfeldern zu sehen


    wir rollten nach Norden und ich fing an zu erzählen

    Bahalag saging basta labing